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Merkblatt Nr. 38 - Analysenverfahren und Parameter zur Untersuchung von Abfällen, Altlasten und schädlichen Bodenveränderungen
- Nordrhein-Westfalen -
Vom Mai 2003
(Landesumweltamt NRW Merkblatt Nr. 38)
Der vorliegende Band LUA-Merkblätter Nr. 38 "Analysenverfahren und Parameter zur Untersuchung von Abfällen, Altlasten und schädlichen Bodenveränderungen" ersetzt den Band der Vorgängerausgabe LWA-Merkblätter Nr. 12 "Parameter und Analysenverfahren bei Abfall- und Altlastenuntersuchungen".
| Herausgeber: | Landesumweltamt Nordrhein-Westfalen (LUA NRW) |
| Postfach 10 23 63; D-45023 Essen Wallneyer Str. 6; 45133 Essen (Lieferanschrift) Telefon (0201) 79 95-0; Telefax (0201) 79 95-14 48 | |
| Projektleitung und Gesamtredaktion: | E-mail: poststelle@lua.nrw.de Essen 2003 Dr. Axel Barrenstein u. Dr. Andrea Hädicke |
| Redaktionsschluss: | August 2002 |
| Textbearbeitung und Gestaltung: | Hildegard Schmitz |
| Papier: | Gedruckt auf 100% Altpapier ohne Chlorbleiche |
| ISSN | 0947-5788 (Merkblätter) |
| Titelbild: | Altstandort; Vordergrund Baustellenmischabfall |
| Informationsdienste: | Aktuelle Umweltdaten aus NRW (u. a. aktuelle Luftqualitäts-, Gewässergüte- u. Wasserstandsdaten der Fließgewässer) und Fachinformationen: - Internet unter www.landesumweltamt.nrw.de |
| Bereitschaftsdienst: | Aktuelle Luftqualitätsdaten NRW: - WDR-Videotext (3. Fernsehprogramm), Tafeln 177 bis 179 - Telefonansagedienst unter (0201) 19 700 Nachrichtenbereitschaftszentrale des LUA NRW (24-Std-Dienst): Tel.: (0201) 71 44 88 |
Die vorliegende Zusammenstellung von Analysenverfahren für die "Bereiche Abfall- und Altlastenuntersuchung sowie für die Untersuchung auf schädliche Bodenveränderungen" soll Behörden, Anlagenbetreibern in der Abfallwirtschaft, Untersuchungsstellen und Gutachtern Hinweise zur Probenahme und Analytik geben. Die Abstimmung von Auftraggebern mit den Untersuchungsstellen über die anzuwendenden Untersuchungsverfahren soll vereinfacht werden. Untersuchungen auf der Basis gleicher Analysenverfahren sichern die Vergleichbarkeit von Ergebnissen.
Diese neue Arbeitshilfe (LUA-Merkblätter Bd. 38) ersetzt das vom ehemaligen Landesamt für Wasser und Abfall NRW (LWA) herausgegebene LWA-Merkblatt Bd. 12 und stellt eine Fortschreibung unter Berücksichtigung der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung sowie der AbfallAblagerungs- und Deponieverordnung dar. Es berücksichtigt die fortschreitende Entwicklung der Analysenverfahren im Rahmen der nationalen/internationalen Normungsarbeit. Die Zusammenstellung soll im Laufe der Zeit aktualisiert bzw. ergänzt werden.
Ich danke den Autorinnen und Autoren und allen weiteren beteiligten Personen der verschiedenen Institutionen für die gemeinsame Erarbeitung des Merkblattes.
| An der Erarbeitung dieses LUA-Merkblattes Bd. 38 waren folgende Personen/Institutionen beteiligt: | |
| Herr Dr. Barrenstein | Landesumweltamt NRW |
| Frau Dr. Hädicke | Landesumweltamt NRW |
| Frau Dr. Schäfer | Staatliches Umweltamt Düsseldorf |
| Frau Dr. Raudschus | Staatliches Umweltamt Lippstadt |
| Frau Dr. Conrady-Pigorsch | Staatliches Umweltamt Münster |
| Herr Dipl.-Ing. May | Staatliches Umweltamt Minden |
| Herr Dr. Hähnle | Staatliches Umweltamt Köln-Bonn |
| Herr Dr. Abel | Staatliches Umweltamt Hagen |
| Herr Hick | Staatliches Umweltamt Aachen |
| Herr Dr. Rahm | Staatliches Umweltamt Herten |
| Herr Dr. Alberti | Landesumweltamt NRW |
| Herr Dipl.-Ing. Reupert | Landesumweltamt NRW |
| Herr Dr. Furtmann | Landesumweltamt NRW |
| Herr Dr. Thiele | Landesumweltamt NRW |
| Herr Dr. Müller | Landesumweltamt NRW |
| Frau Dipl.-Ing. Sopcak | Landesumweltamt NRW |
| Herr Dipl. Ing. Bertges | Landesumweltamt NRW |
| Frau Dr. Mies | Landesumweltamt NRW |
| Herr Dr. Leuchs | Landesumweltamt NRW |
| Frau Dr. von Danwitz | Landesumweltamt NRW |
| Frau Dr. Nienhaus | Bezirksregierung Düsseldorf (vormals Landesumweltamt NRW) |
1. Erläuterungen
1.1 Hinweise für den Benutzer
1.1.1 Zum Inhalt
Das vorliegende Merkblatt dient der Auswahl von Probenahme-, Probenvorbereitungs- und Analysenverfahren für die Untersuchung von Abfällen, Altlasten und stofflichen schädlichen Bodenveränderungen. Das Merkblatt ist in folgende Kapitel gegliedert:
Die Struktur des Merkblattes soll es dem Anwender ermöglichen, eine gezielte, fragestellungsorientierte und schnelle Methodenauswahl zu treffen.
Die Gliederung des Merkblattes erlaubt es dem Anwender überdies, zusätzliche Informationen zur Bestimmbarkeit weiterer Messgrößen mit ausschließlicher Kenntnis der DIN-Norm im Abschnitt "Sortierung von Analysenverfahren" nachzulesen. Der Abschnitt "Parameter und Verfahren der BBodSchV, AbfAblV und DepV" enthält die vollständige Auflistung der Untersuchungsparameter des Anhang 1 der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung, die Anhänge 4 der AbfallAblagerungsverordnung sowie der Deponieverordnung. Diese Zusammenstellung verleiht dem Merkblatt einerseits den Charakter einer Arbeitshilfe und andererseits den eines "Nachschlagewerkes" für Untersuchungsparameter.
1.2 Hinweise für die Anwendung im Vollzug
Für den Vollzug wurden zwecks Erstellung von Bescheiden die "Lfd. Nr. der Parameter" aus dem LWA-Merkblatt Nr. 12 "Parameter und Analysenmethoden bei Abfall- und Altlastenuntersuchungen" (Ausgabe Dezember 1992) beibehalten. Bei der Ergänzung durch neue Parameter wurden diese fortlaufend und höher nummeriert.
1.3 Erläuterungen für den Benutzer
Der Einstieg in die Kapitel erfolgt in der Regel bei den chemischen Untersuchungen über das Sortierkriterium "Element / chem. Verbindung" im entsprechenden Kapitel (Anorganik oder Organik) in denen die Spezies in alphabetischer Reihenfolge in der Rubrik "Parametername" aufgelistet sind. Jedem Parametername ist eine laufende Nummer eindeutig zugeordnet. In der Spalte "Name der Matrix" befindet sich i.d.R. eine Auflistung diverser Matrixtypen, die als Primärmatrix das Ausgangsmaterial für die Feststoffuntersuchung darstellen. Grundsätzlich sind die folgenden Fallunterscheidungen denkbar:
Im 1. Fall ("Feststoff-Gesamtgehaltbestimmung") kann das anzuwendende Analysenverfahren direkt der Spalte "Analysenverfahren für Feststoffe, Bodenluft bzw. Probenvorbereitung für Feststoffe" entnommen werden. In einigen Fällen ist dem Hinweis einer angeführten anderen lfd. Nr. zu folgen, um die an anderer Stelle angeführte Bestimmungsmethode vorzufinden.
Im 2. Fall ("Eluatgewinnung mit anschließender Bestimmung im Eluat") ist die parameterspezifische Elutionsmethode in der Spalte "Analysenverfahren für Feststoffe, Bodenluft bzw. Probenvorbereitung für Feststoffe" durch ihre lfd. Nr. angeführt (nähere Hinweise zum Elutionsverfahren finden sich im Kap. Probenvorbereitung z.B. mit der lfd. Nr. 37), so dass das anzuwendende Analysenverfahren unter der Rubrik "Eluate, Sickerwasser" in der Spalte "Verfahren für wässrige Lösungen" aufzufinden ist.
1.4 Vorbemerkungen zu Anforderungen an Probenahme und Analysenverfahren
Grundlage jeder qualitativ hochwertigen Feststoffuntersuchung ist die Probenahme und die Probenvorbereitung. In diesen Teilbereichen gemachte Fehler führen zu Fehlbeurteilungen und sind durch die Analytik nicht auszugleichen. Dennoch müssen auch für die Auswahl von Analysenverfahren Randbedingungen zwingend eingehalten werden, um zu qualitativ hochwertigen Untersuchungsergebnissen mit großer Aussagekraft zu gelangen.
Bei der Untersuchung von Feststoffen (Abfällen, Bodenmaterialien mit stofflichen schädlichen Veränderungen und Altlastenmaterialien) ist die Anwendung von Konventionsmethoden, die hohen analytisch-chemischen Qualitätsansprüchen genügen, unerlässlich.
Anzuwendende Arbeitsvorschriften müssen daher ein hohes Maß an Selektivität im zu erwartenden Konzentrationsbereich aufweisen, um eine quasi matrixunabhängige Bestimmung der Messgröße zu ermöglichen. Die Analysenmethoden sollten konventionell richtige Messergebnisse zur Bestimmung eines Parameters mit ausreichender Genauigkeit liefern.
Diese analytisch-chemischen Qualitätsansprüche werden i.d.R. nur von Arbeitsvorschriften erfüllt, die für diese Feststofftypen erarbeitet wurden. Störungen und Matrixeffekte haben i.d.R. einen entscheidenden Einfluss auf die Analysenergebnisse und sind häufig der Grund für systematische Fehler.
Anmerkung: Der Abfallbegriff ist kein naturwissenschaftlicher Begriff; diesen Sachverhalt gilt es bei der Auswahl von Analysenmethoden zu berücksichtigen. Die Matrix Abfall erstreckt sich z.B. von mineralischen Feststoffen über humusreiche Bodenmaterialien und Bauschutt bis zu Rückständen aus Filterkammerpressen einschließlich der Vielfalt der Siedlungsabfälle. Materialien aus dem Altlastenbereich repräsentieren ebenfalls eine Vielzahl von Festofftypen und erstrecken sich z.B. von Böden mit schädlichen Verunreinigungen über Anschüttungsmaterialien bis zu den Siedlungsabfällen bei AltAblagerungen. Ähnlich breit gefächert ist das Spektrum der aquatischen Matrices. Sickerwässer werden u.a. durch die koexistierende feste Phase (Abfall, Bodenmaterial mit schädlichen Verunreinigungen oder Materialien aus dem Altlastenbereich) geprägt. Dieses gilt auch für die durch Materialien beeinflussten Grundwässer. Deshalb sind in der Regel die für die Matrix "Eluate, Sickerwasser" aufgeführten Analysenverfahren auch für die Untersuchung von durch Materialien beeinflusste Grundwässer geeignet.
1.5 Analytisch-chemische Begriffsdefinitionen
Bei der Auswahl eines optimalen Analysenverfahrens müssen einige Randbedingen berücksichtigt werden. Für die Auswahl des Analysenverfahrens ist der zu erwartende Konzentrationsbereich von entscheidender Bedeutung. Hier gilt es, geeignete, angemessen nachweisstarke (≠ empfindliche) analytisch-chemische Messmethoden auszuwählen.
Anmerkung: Das Nachweisvermögen der AAS (Atomabsorptionsspektrometrie) liegt für zahlreiche Elemente im Bereich weniger "µg/L", wobei das der ICP-OES (Optische Emissionsspekroskopie mit induktiv gekoppeltem Plasma) im Bereich einiger 100 µg/L liegt. Die AAS ist i.d.R. nachweisstärker als die ICP-OES.
Matrixeffekte beeinflussen die Analysenverfahren, die es bei der Methodenauswahl ebenfalls zu berücksichtigen gilt. Diese, oft auch als Störungen bezeichneten "Begleitanteile" beeinflussen die sog. "Untere Anwendungsgrenze" maßgeblich.
Die Untere Anwendungsgrenze (UAG) gibt die kleinste messbare Konzentration oder Menge einer Komponente in einer realen Probe an, die mit einer Analysenmethode unter Anwendung der vollständigen Arbeitsvorschrift ermittelt werden kann. Sie hängt von dem Einfluss der Stör- bzw. Begleitkomponenten (Matrix) ab. Die UAG variiert somit von Matrix zu Matrix.
Beispiel: Die Untere Anwendungsgrenze beträgt für die Bestimmung des AOX in matrixarmen wässrigen Eluaten 10µg/L in Deponiesickerwässern hingegen 100 µg/L.
Selektivität: Die Leistungsfähigkeit einer Analysenmethode hängt einerseits von ihrem Nachweisvermögen und andererseits von der Selektivität des Verfahrens ab. Es muss sichergestellt sein, dass das Analysensignal ausschließlich von der zu bestimmenden Komponente und nicht von den Begleitsubstanzen (Matrix) hervorgerufen wird. Verfahren, die diesen Qualitätskriterien genügen, bezeichnet man als selektive Analysenmethoden.
Beispiel: Bei der photometrischen Untersuchung wässriger Proben auf z.B. Fe2+ mittels 1,10-Phenanthrolin muss sichergestellt sein, dass bei gefärbten Lösungen das Analysensignal vom roten 1,10-Phenantrolinkomplex des Fe2+ stammt und nicht von der Eigenfärbung der Matrix. Letztere würde bei Methoden mit mangelnder Selektivität zu falschen Analysenergebnissen führen.
Die Bestimmungsgrenze (BG) gibt die kleinste messbare Konzentration oder Menge einer Komponente in einer idealen Probe an, die mit einer Analysenmethode unter Anwendung der vollständigen Arbeitsvorschrift ermittelt werden kann. Sie hängt von den Schwankungen des Blindwertes ab. Eine Substanz gilt als sicher in einer realen Probe bestimmt, wenn der Messwert das Mittel des Blindwertes (µBl) aus einer größeren Anzahl von Bestimmungen (n > 8), vermehrt um den sechsfachen Schätzwert der Standardabweichung des Blindwertes (6 σBl), erreicht oder überschreitet.
d.h.: BG = 6 σBl + µBl
Die Nachweisgrenze (NWG) gibt die kleinste Menge einer Komponente an, die mit einer Analysenmethode unter Anwendung der vollständigen Arbeitsvorschrift ermittelt werden kann. Sie hängt von den Schwankungen des Blindwertes ab. Eine Substanz gilt als sicher nachgewiesen, wenn der Messwert das Mittel des Blindwertes (µBl) aus einer größeren Anzahl von Bestimmungen (n > 8), vermehrt um den dreifachen Schätzwert der Standardabweichung des Blindwertes (3 σBl), erreicht oder überschreitet.
d.h.: NWG = 3 σBl + µBl
Somit hängt die Nachweisgrenze ausschließlich von den Schwankungen des Blindwertes und dem zufälligen Rauschen des Detektors ab.
Abb.1: Graphische Erläuterung der Begrifflichkeiten Nachweisgrenze, Bestimmungsgrenze und Untere Anwendungsgrenze
*) Matrixeinflüsse bestimmen die Untere Anwendungsgrenze, so dass ein exakter und allgemeingültiger Wert der UAG nicht anzugeben ist, (UAG > BG ).; die Spanne δ ist variabel.
Die Empfindlichkeit (≠ Nachweisstärke) eines Analysenverfahrens gibt die mit den Konzentrationsänderungen der zu bestimmenden Komponente einhergehende Änderung der zugehörigen Analysensignale an. Mathematisch definiert, stellt die Empfindlichkeit "E" die Steigung der Kalibrierfunktion dar.
| dx | ||
| E | = |
|
| dc |
mit x: Signalgröße c: Konzentration
Ist die Kalibrierfunktion im Anwendungsbereich des Verfahrens linear, so ist die Empfindlichkeit von der jeweiligen Konzentration unabhängig.
Anmerkung: Empfindliche Messmethoden bedingen nicht die Messbarkeit kleinster Konzentrationen im spurenanalytischen Bereich
Genaue Analysenverfahren (≠ richtige Analysenverfahren), auch als reproduzierbare Verfahren bezeichnet, werden ausschließlich durch zufällige Fehler des Messwertes beeinträchtigt; hierzu tragen Ablese- und Interpolierfehler, Pipettier- und Wägefehler sowie das Rauschen von elektronischen Bausteinen bei. Analysenverfahren mit geringen Messwertstreuungen bezeichnet man als genau; solche mit starken Streuungen als ungenau.
Richtige Messwerte (≠ konventionell richtige Messwerte) müssen frei von systematischen Fehlern sein und durch mehrere physikalisch unabhängige Messmethoden ermittelt werden.
Beispiel: Erfolgt die Bestimmung von Cadmium in Eluaten beispielsweise mittels AAS, ICPOES und Inverser Voltametrie und führt sie im Rahmen der Schwankungsbreite zu vergleichbaren Analysenergebnissen, so kann man von richtigen Messwerten sprechen.
Abb. 2a: Richtige, genaue Messwerte
Abb. 2b: Falsche, ungenaue Messwerte
1.6 Anforderungen an die Untersuchung realer Umweltmatrices
Die Untersuchung von Umweltmatrices bedingt die Anwendung geeigneter und für diesen Matrixtyp erarbeiteten Untersuchungs- und Analysenmethoden. Qualitativ hochwertige Analysenergebnisse sind ausschließlich mit matrixspezifischen Analysenverfahren zu erhalten.
Als Ausnahmen sind hier jedoch die Methoden zu erwähnen, deren Übertragbarkeit experimentell überprüft wurde.
Beispiel: Die analytisch-chemischen Bestimmungsmethoden zur Untersuchung von Sickerwässern auf z.B. Schwermetalle oder Anionen sind i.d.R. unter Anwendung geeigneter Kalibrierschritte (z.B. Standardadditionsverfahren) auch für die Analyse von Eluaten einschließlich der Königswasserlöslichen Anteile geeignet. Aus diesem Grund sind die meisten der im Folgenden aufgelisteten Analysenmethoden einerseits zur Eluatuntersuchung und andererseits für die Sickerwasseruntersuchung geeignet.
1.7 Abkürzungsverzeichnis
| Abkürzung | Erläuterung (deutsche Übersetzung) |
| BBodSchV | Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung |
| AbfAblV | AbfallAblagerungsverordnung |
| DepV | Deponieverordnung |
| BioAbfV | Bioabfallverordnung |
| AAS | Atomabsorptionsspektroskopie |
| ICP-OES | Induktiv gekoppeltes Plasma - optische Emissionsspektroskopie |
| FIA | Fließinjektionsanalyse |
| CFA | kontinuierliche Durchflussanalytik |
| HLUG | Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie |
| HPLC | Hochleistungsflüssigkeitschromatographie |
| GC-ECD | Gaschromatographie mit Elektroneneinfangdetektor |
| FID | Flammenionisationsdetektor |
| GC-MS | Gaschromatographie-Massenspektroskopie |
| TrinkWV | Trinkwasserverordnung |
| LOBA | früher: Landesoberbergamt; heute: Abt. 8 Bergbau und Energie in NRW der Bezirksregierung Arnsberg |
| US EPA | United States Environmental Protection Agency |
| PAK | polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe |
2. Gesamtübersicht der nach Kennnummern sortierten Parameter
| lfd. Nr. | Parametername | Rubrikenzuordnung | Verweis | Analytikverweis |
| 1 | Abfiltrierbare Stoffe | allgemeine Parameter | ||
| 3 | Adsorbierbares organisches Halogen (AOX) | Organik | ||
| 4 | Aldrin | Organik | siehe Stoffgruppen der Organik Nr. 2 | Siehe SHKW Nr. 85 |
| 5 | Aluminium | Anorganik | ||
| 6 | Ammoniumstickstoff | Anorganik | ||
| 8 | Antimon | Anorganik | ||
| 9 | Arsen | Anorganik | ||
| 10 | Barium | Anorganik | ||
| 13 | Benzol | Organik | siehe Stoffgruppen der Organik Nr. 1 u. 4 | siehe BTEX Nr. 111 |
| 16 | Blei | Anorganik | ||
| 17 | Bor | Anorganik | ||
| 18 | Cadmium | Anorganik | ||
| 20 | Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB) | Organik | ||
| 21 | Chlorbenzol | Organik | siehe BTEX Nr. 111 | |
| 22 | Chlorid | Anorganik | ||
| 23 | Chrom | Anorganik | ||
| 24 | Chrom VI | Anorganik | ||
| 25 | Cyanid, gesamt | Anorganik | ||
| 26 | Cyanide, leicht freisetzbar | Anorganik | ||
| 27 | Daphnien, Wirkung von Abwasser auf (GD) | Biologie | ||
| 28 | Dichlorbenzol 1,2 | Organik | Siehe LHKW Nr.60 | |
| 29 | Dichlorbenzol 1,4 | Organik | Siehe LHKW Nr.60 | |
| 30 | Dichlorethan 1,2 | Organik | Siehe LHKW Nr.60 | |
| 31 | Dichlormethan | Organik | siehe Stoffgruppen der Organik Nr. 1 u. 3 | Siehe LHKW Nr.60 |
| 32 | DDTo,p' | Organik | siehe Stoffgruppen der Organik Nr. 2 | Siehe SHKW Nr. 85 |
| 33 | DDT p,p | Organik | siehe Stoffgruppen der Organik Nr. 2 | Siehe SHKW Nr. 85 |
| 34 | Dieldrin | Organik | siehe Stoffgruppen der Organik Nr. 2 | Siehe SHKW Nr. 85 |
| 35 | Eisen (II+III) | Anorganik | ||
| 36 | elektrische Leitfähigkeit | allgemeine Parameter | ||
| 37 | Eluatgewinnung | Probenvorbereitung | ||
| 40 | Ethylbenzol | Organik | siehe Stoffgruppen der Organik Nr. 1 u. 4 | siehe BTEX Nr. 111 |
| 41 | Extrahierbare organische Halogenverbindungen (EOX) | Organik | ||
| 42 | Färbung | allgemeine Parameter | ||
| 44 | Fluorid | Anorganik | ||
| 47 | Gesamttrockenrückstand, Filtratrockenrückstand, Glührückstand (auch wasserlöslicher Anteil) | allgemeine Parameter | ||
| 49 | Glührückstand der abfiltrierbaren Stoffe | allgemeine Parameter | ||
| 50 | Glührückverlust des Trockenrückstandes der Originalsubstanz | allgemeine Parameter | ||
| 51 | HCH (α,β,γ) | Organik | siehe Stoffgruppen der Organik Nr. 2 | Siehe SHKW Nr. 85 |
| 53 | Hexachlorethan | Organik | Siehe LHKW Nr.60 | |
| 54 | Hexachlorbenzol | Organik | siehe Stoffgruppen der Organik Nr. 2 | Siehe SHKW Nr. 85 |
| 55 | Heptachlor | Organik | siehe Stoffgruppen der Organik Nr. 2 | Siehe SHKW Nr. 85 |
| 57 | Kobalt | Anorganik | ||
| 58 | Kohlenwasserstoffe | Organik | ||
| 59 | Kupfer | Anorganik | ||
| 60 | Leichtflüchtige Halogenkohlenwasserstoffe (LHKW) | Organik | siehe Stoffgruppen der Organik Nr. 1 u. 3 | |
| 62 | Mangan | Anorganik | ||
| 65 | Nichtionische Tenside (BIAS) | Organik | ||
| 66 | Nickel | Anorganik | ||
| 67 | Nitratstickstoff | Anorganik | ||
| 68 | Nitritstickstoff | Anorganik | ||
| 69 | Organischer Kohlenstoff, gesamt | Organik | ||
| 71 | pH-Wert | allgemeine Parameter | ||
| 73 | Phenolindex | Organik | ||
| 74 | Polychlorierte Biphenyle (PCB) | Organik | siehe Stoffgruppen der Organik Nr. 6 | |
| 75 | Polychlorierte Biphenyle in flüssigen Abfällen (Öl) | Organik | ||
| 76 | Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) | Organik | siehe Stoffgruppen der Organik Nr. 5 | |
| 78 | Quecksilber | Anorganik | ||
| 79 | Redoxspannung | allgemeine Parameter | ||
| 80 | Sauerstoff in Wasser gelöst | allgemeine Parameter | ||
| 84 | Schwefelgehalt | Anorganik | ||
| 85 | Schwerflüchtige Halogenkohlenwasserstoffe und Organochlorpestizide (SHKW) | Organik | siehe Stoffgruppen der Organik Nr. 2 | |
| 86 | Selen | Anorganik | ||
| 88 | Sulfat | Anorganik | ||
| 89 | Sulfid | Anorganik | ||
| 91 | Temperatur | allgemeine Parameter | ||
| 92 | Tetrachlorbenzyltoluol (z.B. Ugilec 141) (TCBT) | Organik | siehe Stoffgruppen der Organik Nr. 6 | Siehe PCB Nr.74 |
| 93 | Tetrachlorbenzyltoluol (z.B. Ugilec 141) (TCBT) in flüssigen Abfällen (Öl) | Organik | Siehe PCB Nr.74 | |
| 94 | Tetrachlorethen (Per) | Organik | siehe Stoffgruppen der Organik Nr. 1 u. 3 | Siehe LHKW Nr.60 |
| 95 | Tetrachlormethan (Tetra) | Organik | siehe Stoffgruppen der Organik Nr. 1 u. 3 | Siehe LHKW Nr.60 |
| 96 | Thallium | Anorganik | ||
| 98 | Toluol | Organik | siehe Stoffgruppen der Organik Nr. 1 u. 4 | siehe BTEX Nr. 111 |
| 99 | Trichlorethen (Tri) | Organik | siehe Stoffgruppen der Organik Nr. 1 u. 3 | Siehe LHKW Nr.60 |
| 100 | Trichlormethan (Chloroform) | Organik | siehe Stoffgruppen der Organik Nr. 1 u. 3 | Siehe LHKW Nr.60 |
| 101 | Trockenrückstand | allgemeine Parameter | ||
| 103 | Vanadium | Anorganik | ||
| 104 | Vinylchlorid | Organik | siehe Stoffgruppen der Organik Nr. 1 | |
| 105 | Xylole | Organik | siehe Stoffgruppen der Organik Nr. 1 u. 4 | siehe BTEX Nr. 111 |
| 107 | Zinn | Anorganik | ||
| 108 | Polychlorierte Dibenzodioxine und -furane | Organik | ||
| 109 | Zinnorganyle | Organik | siehe Stoffgruppen der Organik Nr. 7 | |
| 110 | Nonylphenole | Organik | ||
| 111 | BTXE | Organik | siehe Stoffgruppen der Organik Nr. 1 u. 4 | |
| 112 | Gefriertrockenrückstand | allgemeine Parameter | ||
| 113 | Heizwert | Geotechnische Parameter | ||
| 114 | Flügelscherfestigkeit | Geotechnische Parameter | ||
| 115 | Axiale Verformung | Geotechnische Parameter | ||
| 116 | Phenolkörper | Organik | siehe Stoffgruppen der Organik Nr. 8 | |
| 117 | Chlorphenole | Organik | ||
| 118 | Sprengstofftypische Verbindungen | Organik | siehe Stoffgruppen der Organik Nr. 9 | |
| 119 | Leuchtbakterientest, Bestimmung der Hemmwirkung von Wasserproben auf die Lichtemission von Vibrofischen | Biologie | ||
| 120 | Einaxiale Druckfestigkeit; Bruchfestigkeit (Fließwert) | Geotechnische Parameter | ||
| 121 | Halogengehalt (Cl, Br, J) | Anorganik | ||
| 122 | Atmungsaktivität (AT4) | Biologie | ||
| 123 | Fischgiftigkeit | Biologie | ||
| 124 | Gasbildung GB 21 | Biologie | ||
| 125 | Dichte (Rohdichte) | Geotechnische Parameter | ||
| 126 | Probenahme | Probenahme | ||
| 127 | Zerkleinern, Klassieren, Teilen etc | Probenvorbereitung | ||
| 128 | Korngrößenverteilung | allgemeine Parameter | ||
| 129 | Probenstabilisierung für leichtflüchtige aliphatische Halogenverbindungen und BTEX | Probenvorbereitung | ||
| 130 | Extrahierbare lipophile Stoffe (Petroletherextrakt) | Organik | ||
| 131 | Königswasserauszug | Probenvorbereitung | ||
| 132 | Wassergehalt | allgemeine Parameter | ||
| 133 | lineare Alkylbenzolsulfonsäure (LAS) | Organik |
3. Probenahme
| Lfd. Nr. | Parametername | Name der Matrix | Analysenverfahren für Feststoffe, Bodenluft bzw. Probenvorbereitung für Feststoffe | Verfahren für wässrige Lösungen | matrixabhängiger Norm-Wert | matrixabhängiger Laborpraxiswert | Kurzinfo / Bemerkung | Regelwerk |
| 126 | Probenahme | Abfall | LAGA PN 98 (12/01) | AbfAblV, DepV | ||||
| Abfall, Altlastenmaterialien (AA) | LAGA PN 98 (12/01) | Altlasten: a) zum Zwecke der Probenahme bei der Kontrolle des Sanierungszielwertes (offside Verfahren (Haufwerke, Mieten)) b) zur Probenahme von AltAblagerungen Hinweise zur Probenkonservierung, - transport und - lagerung | ||||||
| Abfälle, fl. | DIN 51750 Teil1-3 (12/90) | |||||||
| Altlastenmaterialien, schädliche Bodenveränderungen | DIN ISO 10381 Teil 3 (08/02) | Anleitung zur Sicherheit | ||||||
| Altlastenmaterialien, schädliche Bodenveränderungen | DIN 4021 (10/90) | Schürfe, Bohrungen | BBodSchV | |||||
| Altlastenmaterialien, schädliche Bodenveränderungen | DIN ISO 10381 Teil 4 (E 02/96) | Probenahmeraster, bei Altlasten: Nutzungsbezug berücksichtigen | BBodSchV | |||||
| Altlastenmaterialien, schädliche Bodenveränderungen | DIN ISO 10381 Teil 2 (E 02/96) | Probenahmegeräte | BBodSchV | |||||
| Altlastenmaterialien, schädliche Bodenveränderungen | DIN ISO 10381 Teil 1 (E 02/96) | Probenahmeraster bei Altlasten: Nutzungsbezug berücksichtigen | BBodSchV | |||||
| Bodenluft (Altlasten, schädliche Bodenveränderungen) | VDI 3865 Teil 2 (1/98) | BBodSchV |
4. Probenvorbereitung
| lfd. Nr. | Parametername | Name der Matrix | Analysenverfahren für Feststoffe, Bodenluft bzw. Probenvorbereitung für Feststoffe | Verfahren für wässrige Lösungen | matrixabhängiger Norm-Wert | matrixabhängiger Laborpraxiswert | Kurzinfo / Bemerkung | Regelwerk |
| 37 | Eluatgewinnung | Abfall, Altlastenmaterialien, schädliche Bodenveränderungen | a) DIN 38414 - S4 (10/84) wird ersetzt durch DIN EN 12457 - 4 (E 02/00) mit Anhang F | 24h-Elution, Bestimmung der Schadstoffe im Filtrat, Feststoff/ Flüssigkeitsverhältnis 1 : 10 | AbfAblV, BBodSchV, DepV jeweils mit speziellen Ergänzungen | |||
| Abfall | b) LAGA EW 98 S (04/99) im Zusammenhang mit Anhang F DIN EN 12457 - 4 (E 02/00) | Schüttelversuch, Feststoff/ Flüssigkeitsverhältnis 1 : 10 | ||||||
| Abfall, Altlastenmaterialien, schädliche Bodenveränderungen | c) DIN EN V 12920 (9/98) | Beschreibung mobilitätsbestimmender Einflußgrößen | ||||||
| Abfall, Altlastenmaterialien, schädliche Bodenveränderungen | d)LAGA EW 98 T (12/01) | Elution im Trogversuch von monolitischem und grobkörnigen Material, Feststoff/ Flüssigkeitsverhältnis 1 : 10 | ||||||
| Altlastenmaterialien, schädliche Bodenveränderungen | e) Eluatgewinnung "Perkolation" (LUA-Merkblatt Nr. 20) | Säulen - und Lysimeterversuch, nicht für flüchtige organische Verbindungen | BBodSchV | |||||
| Altlastenmaterialien, schädliche Bodenveränderungen | f)DIN 19738 (E 05/00) | Ermittlung der Resorptionsverfügbarkeit von anorg. und org. Schadstoffen aus kontaminiertem Bodenmaterial, Wirkungspfad Ingestion | ||||||
| Abfall, Altlastenmaterialien, schädliche Bodenveränderungen | g) LUA-Merkblatt in Vorbereitung | Elution in Anwesenheit von Lösungsvermittlern (SDS-Elution), Feststoff / Flüssigkeitsverhältnis 1:10, Schütteldauer 24h; Elutionsmittel 0,5% Natriumdodecylsulfatlsg., pH = 10 | ||||||
| Altlastenmaterialien, schädliche Bodenveränderungen | h) siehe Anh 1 BBodSchV | Bodensättigungsextrakt, Methode ist stark matrixabhängig | BBodSchV | |||||
| Altlastenmaterialien, schädliche Bodenveränderungen | i) DIN 19730 (06/97) | Extraktion mit Ammoniumnitratlösung, Wirkungspfad Boden - Pflanze | BBodSchV | |||||
| Altlastenmaterialien, schädliche Bodenveränderungen | j) analog DIN EN 12457 - 1 (E 02/00) | Feststoff / Flüssigverhältnis 1:2 | ||||||
| Abfall, Altlastenmaterialien, schädliche Bodenveränderungen | k)LAGA EW 98P (12/01) | Elution bei konstantem pH-Wert, Rührversuch, Feststoff / Flüssigkeitsverhältnis 1:10 | ||||||
| Abfall | Nr. 37g | Elution | ||||||
| 127 | Zerkleinern, Klassieren, Tei en etc | Abfall | LUA-Merkblatt in Vorbereitung | |||||
| Altlastenmaterialien, schädliche Bodenveränderungen | siehe Anh. 1 BBodSchV | BBodSchV | ||||||
| 129 | Probenstabilisierung für leichtflüchtige | Abfall, Altlastenmaterialien, schädliche | Handbuch Altlasten HLUG Band 7 Teil 4 | siehe Nr.111 und Nr. 60 (Organik) | DepV | |||
| aliphatische Halogenverbindungen und BTEX | Bodenveränderungen | (2000) | ||||||
| 131 | Königswasserauszug | Abfall, Altlasten- | a) DIN 38414 - S7 | bei Anwesenheit größerer | DepV | |||
| materialien, schädliche Bodenveränderungen | (01/83) wird ersetzt durch E DIN EN 13756 (10/99) | Mengen organischer oder alkalischer Verbindungen kann der Aufschluss unvollständig sein | ||||||
| Altlastenmaterialien, schädliche Bodenveränderungen | b) DIN ISO 11466 (06/97) | Schädliche Bodenveränderungen: Wirkungspfad Boden - Mensch, aufgemahlen < 150µm | BBodSchV |
5. Allgemeine Parameter
| Lfd. Nr. | Parametername | Name der Matrix | Analysenverfahren für Feststoffe, Bodenluft bzw. Probenvorbereitung für Feststoffe | Verfahren für wässrige Lösungen | Matrixabhängiger Norm-Wert | Matrixabhängiger Laborpraxiswert | Kurzinfo / Bemerkung | Regelwerk |
| 1 | Abfiltrierbare Stoffe | Sickerwasser | DIN 38409 - H2-3 (03/1987) | 20 mg/l | ca. 10 mg/l | Filtration über Glasfaserfilter | ||
| Sickerwasser | DIN EN 872 (03/1996) | 2 mg/l | ca. 10 mg/l | Filtration über Glasfaserfilter, Porenweite von 0,3 - 1µm Elution | ||||
| 36 | elektrische Leitfähigkeit | Abfall, Altlastenmaterialien, schädliche Bodenveränderungen | Nr. 37 a | |||||
| Altlastenmaterialien, schädliche Bodenveränderungen | DIN ISO 11265 (7/97) | Aufschlämmung mit Wasser | ||||||
| Eluate, Sickerwasser | DIN EN ISO 27888 (11/93) | Vor-Ort-Parameter für Sickerwasser, Grundwasser | AbfAblV, Elutionsmethode Nr. 37a, DepV | |||||
| 42 | Färbung | Sickerwasser, Grundwasser | DIN EN ISO 7887, Absch. 3 (12/94) | Bestimmung mit optischen Geräten | ||||
| Sickerwasser, Grundwasser | DIN EN ISO 7887, Absch. 3 (12/94) | Bestimmung mit optischen Geräten | ||||||
| 112 | Gefriertrockenrückstand | Abfall, Altlastenmaterialien, schädliche Bodenveränderungen | DIN 38414 - S22 (9/00) | |||||
| 47 | Gesamttrockenrückstand, Filtratrockenrückstand, Glührückstand (auch wasserlöslicher Anteil) | Abfall | Nr.37a | Elution | AbfAblV,DepV | |||
| Eluate, Sickerwasser | DIN 38409 - H1 - 2 (1/87) | Trocknen bei 105 °C, Glühen bei 550°C | AbfAblV, wasserlöslicher Anteil des TR der Originalsubstanz bestimmt über den Filtratrückstand des Eluates nach Nr. 37a, DepV | |||||
| 49 | Glührückstand der abfiltrierbaren Stoffe | Sickerwasser | DIN 38409 - H2-3 (03/87) | < 20 mg/l | abfiltrieren mittels Glasfaserfilter | |||
| Sickerwasser | DIN 38409 - H2-2 (03/87) | abfiltrieren mittels Papierfilter | ||||||
| 50 | Glührückverlust des Trockenrückstandes der Originalsubstanz | Abfall | DIN 38414 - S3 (11/83) wird ersetzt durch DIN EN 12879 (2/01) | bei 550°C (besser Feststoff TOC siehe Nr. 69) | AbfAblV, DepV | |||
| 128 | Korngrößenverteilung | Altlastenmaterialien, schädliche Bodenveränderungen | DIN 19683 - 2 (6/97) | Siebung, Pipettverfahren | BBodSchV | |||
| Altlastenmaterialien, schädliche Bodenveränderungen | DIN ISO 11277 (E 6/94) | Siebung, Pipettverfahren, Aerometer | BBodSchV | |||||
| Altlastenmaterialien, schädliche Bodenveränderungen | DIN 19682 - 2 (4/97) | Fingerprobe | BBodSchV | |||||
| 71 | pH - Wert | Abfall | Nr. 37a | Elution | AbfAblV, DepV | |||
| Altlastenmaterialien, schädliche Bodenveränderungen | DIN ISO 10390 (5/97) | elektrochemisch, CaCl2-Lösung | BBodSchV | |||||
| Eluate, Sickerwasser | DIN 38404 - C5 (1/84) | Vor-Ort-Parameter für Sickerwasser, Grundwasser, elektrochemisch | ||||||
| 79 | Redoxspannung | Sickerwasser, Grundwasser | DIN 38404 - C6 (6/84) | Vor-Ort-Parameter für Sickerwasser, Grundwasser | ||||
| 80 | Sauerstoff in Wasser gelöst | Sickerwasser, Grundwasser | DIN EN 25814 (11/92) | 0% - 100% | Vor-Ort-Parameter für Sickerwasser, Grundwasser, elektrochemisch | |||
| 91 | Temperatur | Sickerwasser, Grundwasser | DIN 38404 - C4 (12/76) | Vor-Ort-Parameter für Sickerwasser, Grundwasser | ||||
| 101 | Trockenrückstand | Abfall, Altlastenmaterialien, schädliche Bodenveränderungen | DIN ISO 11465 (12/96) | Trocknen bei 105°C | BBodSchV, DepV | |||
| Abfall, Altlastenmaterialien, schädliche Bodenveränderungen | DIN 38414 -S2 (11/85) | Trocknen bei 105°C | ||||||
| 132 | Wassergehalt | Abfall | DIN 18121 Teil 1 (4/98) | AbfAblV |
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