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ABek - Alarmierungsbekanntmachung
Alarmierung im Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz in Bayern
- Bayern -
Vom 12. Juli 2016
(AllMBl. Nr. 9 vom 29.07.2016 S. 1575 Inkrafttreten)
Gl.-Nr.: 215-I
Archivdatei 2005
1. Einführung
Das Gesetz über die Errichtung und den Betrieb Integrierter Leitstellen (ILSG) vom 25. Juli 2002 (GVBl. S. 318, BayRS 215-6-1-I), das zuletzt durch § 1 Nr. 192 der Verordnung vom 22. Juli 2014 (GVBl. S. 286) geändert worden ist, schreibt die Errichtung Integrierter Leitstellen (ILS) als alarmauslösende Stellen für Rettungsdienst und Feuerwehr vor. Es ist erforderlich, die Alarmierung im Rettungsdienst, im Brand- und Katastrophenschutz insgesamt und einheitlich zu regeln. Die bestehenden Alarmierungsplanungen sind an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen sowie in bestimmten Zeitintervallen zu überprüfen. Für eine gut funktionierende Zusammenarbeit untereinander wird eine einheitliche Einsatzleitsoftware verwendet. Dies setzt voraus, dass landesweit einheitliche Standards (Einsatzstichwörter, Einsatzschlagwörter, Arbeitsprozesse, Auswertungskriterien, Handlungsroutinen u. a.) beachtet und die Einsatzmittel landesweit einheitlich bezeichnet werden. Als Hilfestellung wird durch das Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr ein Merkblatt zur Alarmierungsplanung erstellt, in dem die einsatztaktischen Mindestanforderungen der Erstalarmierung zum jeweiligen Einsatzstichwort mit dazugehörigen Einsatzschlagwörtern beschrieben sind. Es wird über die Staatliche Feuerwehrschule Würzburg erhältlich sein.
2. Alarmierungsplanung
2.1 Allgemeines zur Alarmierungsplanung
2.1.1 Zuständigkeit
Für die Alarmierungsplanungen im Brand- und Katastrophenschutz sind die Kreisverwaltungsbehörden, für die Alarmierungsplanungen des Rettungsdienstes die Zweckverbände für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) zuständig. Sie werden dabei von den Leitern der ILS, den Kreis- und Stadtbrandräten, den Leitern der Berufsfeuerwehren, den Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehren, den Durchführenden des Rettungsdienstes, den THW-Ortsbeauftragten, allen staatlichen und kommunalen Stellen sowie von den Betreibern von Anlagen und Einrichtungen gemäß Art. 8 Abs. 2 des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes (BayKSG) unterstützt. Auf Art. 3 Abs. 1 Nr. 1 und 3, Art. 3a Abs. 1 Satz 1, Art. 3b Abs. 1 Satz 1, Art. 7 Abs. 2 Nr. 1 und Art. 8 Abs. 2 BayKSG wird verwiesen.
2.1.2 Abstimmung der Alarmierungsplanungen
Die Alarmierungsplanungen der Kreisverwaltungsbehörden und der ZRF sind innerhalb des Bereichs einer ILS und zwischen benachbarten Leitstellenbereichen sowie den Vertretungsleitstellen aufeinander abzustimmen. Das Abstimmungsverfahren wird von der für die Alarmierungsplanung und deren Änderung zuständigen Stelle (Kreisverwaltungsbehörde oder ZRF) in die Wege geleitet. Die Leiter der ILS sind bei der Abstimmung der Alarmierungsplanungen zu beteiligen. Kommt es bei einer Abstimmung der Alarmierungsplanung zwischen mehreren Kreisverwaltungsbehörden, zwischen Kreisverwaltungsbehörden und einem ZRF oder zwischen mehreren ZRF zu keiner Einigung, entscheidet die Regierung oder in Einzelfällen das Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr. Sind Kreisverwaltungsbehörden oder ZRF mit Sitz in verschiedenen Regierungsbezirken beteiligt, bestimmt das Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr die zuständige Regierung oder kann selbst entscheiden. Für Anlagen, die mehrere Leitstellenbereiche überschreiten (z.B. Mineralölfernleitungen), ist sicherzustellen, dass jede ILS
2.1.2.1 Abstimmung im Zuständigkeitsbereich einer Kreisverwaltungsbehörde
Eine Abstimmung der Alarmierungsplanungen innerhalb des Zuständigkeitsbereichs einer Kreisverwaltungsbehörde ist insbesondere erforderlich, wenn die Alarmierungsplanungen
2.1.2.2. Abstimmung zwischen den Kreisverwaltungsbehörden
Eine Abstimmung der Alarmierungsplanungen zwischen den Kreisverwaltungsbehörden ist insbesondere erforderlich, wenn
2.1.2.3 Abstimmung zwischen den Kreisverwaltungsbehörden und dem ZRF
Eine Abstimmung der Alarmierungsplanungen zwischen den Kreisverwaltungsbehörden und dem ZRF ist insbesondere erforderlich, wenn die Alarmierungsplanungen neben Einsatzmitteln anderer Fachdienste auch Einsatzmittel der Durchführenden des Rettungsdienstes betreffen.
2.1.2.4. Abstimmung zu benachbarten Bundesländern und Staaten
Eine Abstimmung der Alarmierungsplanungen zu benachbarten Bundesländern und/oder Staaten ist insbesondere erforderlich, wenn
2.1.3 Grundsätze der Alarmierungsplanung
Zweck der Alarmierungsplanung ist eine möglichst schnelle und der jeweiligen Situation angemessene Alarmierung der bei einem Notruf, einer bestimmten Lage, einem bestimmten Objekt zu einem bestimmten Zeitpunkt und im ersten Zugriff benötigten Einsatzmittel und deren Geräte. Daher sind grundsätzlich immer die am schnellsten verfügbaren geeigneten Einsatzmittel, unabhängig von bestehenden Verwaltungsgrenzen, einzuplanen. Weiterhin ist bei der Alarmierungsplanung sicherzustellen, dass für jedes Einsatzstichwort eine Bereichsfolge/Eindringtiefe erstellt wird, bei der auch Duplizitätsfälle berücksichtigt werden. Bei der Zusammenstellung von folgenden organisatorischen Einheiten kann davon abgewichen werden:
Die Alarmierungsplanung ist so aufzustellen, dass dabei alle Vorschriften, wie z.B. die Feuerwehr-Dienstvorschriften, eingehalten werden. Die Alarmierungsplanung ist die Zuordnung von Einsatzmitteln und Maßnahmen zu
Die Alarmierung ist flächendeckend mithilfe des Geografischen Informationssystems (GIS) in den ILS zu planen. Dazu sind als Zonen die unter-schiedlichen Zuständigkeitsbereiche der einzelnen BOS-Einheiten grafisch zu erfassen. Nur so kann eine flächendeckende Disposition und Alarmierung erreicht werden. Die alleinige Planung auf der Grundlage von Orten und Ortsteilen ist nicht ausreichend und daher nur als Rückfallebene zu erstellen. Über die flächendeckende Planung hinaus sind objekt- und ereignisbezogene Alarmierungsplanungen - soweit erforderlich - anzulegen (z.B. Einsatzplanung für einen Industriebetrieb, Eisenbahnunfall, siehe auch Nrn. 2.2, 2.3 und 2.4). Es ist anzustreben, die Alarmierungsplanung auf Fahrzeuge und kleinere Organisationseinheiten (Schleifen) bezogen anzulegen, um eine möglichst bedarfsgerechte Alarmierung zu erreichen. Die tageszeitlich schwankende Verfügbarkeit von Einsatzkräften ist dabei zu berücksichtigen und im Einsatzleitsystem zu hinterlegen. Unabhängig von der Alarmierung gemäß der Alarmierungsplanung sind Nachalarmierungen durch die ILS jederzeit möglich (siehe hierzu Nr. 3.6). Die Regierungen sowie das Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr können die Umsetzung dieser Bekanntmachung (örtliche Alarmierungsplanung) jederzeit überprüfen und ggf. weitere Maßnahmen zur Einhaltung der Regelungen dieser Bekanntmachung treffen.
2.1.4 Einsatzstichwörter
Die Einsatzstichwörter sind im Einsatzleitsystem die Steuerbefehle für die Disposition von Einsatzmitteln. Zusammen mit den Angaben zu Zeit und Ort des Geschehens werden in Abhängigkeit vom Einsatzstichwort mit dem zugehörigen Schlagwort Einsatzmittel alarmiert und weitergehende Maßnahmen wie zum Beispiel die Benachrichtigung von Behörden und Organisationen eingeleitet. Der Katalog der für das Einsatzleitsystem zugelassenen Einsatzstichwörter und Schlagwörter muss für ganz Bayern einheitlich sein und wird vom Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr geführt und fortgeschrieben. Die Einsatzstichwörter mit den dazugehörigen Schlagwörtern (siehe Anlage) sind so konzipiert, dass mit ihnen alle Erfordernisse einer lagebezogenen Alarmierungsplanung erfüllt werden können. Sie beziehen sich auf gemeldete Sachverhalte oder Ereignisse und nicht auf konkrete Objekte, Gebiete oder Zeiträume. Welche und wie viele Einsatzmittel, Geräte und Einsatzkräfte einem bestimmten Einsatzstichwort und Schlagwort zur Alarmierung zugeordnet werden und welche sonstigen Maßnahmen bei dieser Einsatzstichwort-Schlagwort-Kombination einzuleiten sind, richtet sich nach den örtlichen Verhältnissen, wobei die angegebenen Mindestanforderungen erfüllt sein müssen. Einheitliche Vorgaben, welche Einsatzmittelketten durch eine bestimmte Einsatzstichwort-Schlagwort-Kombination ausgelöst werden, bestehen - bis auf die Mindestanforderungen - daher nicht. Vielmehr ist bei der Alarmierungsplanung von den einzelnen Kreisverwaltungsbehörden und ZRF unter Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse festzulegen, welche Einsatzmittelketten mit dem jeweiligen Einsatzstichwort und -schlagwort verknüpft sind. Die Einsatzstichwörter für Rettungsdienst und Feuerwehr ( Brand und THL) können additiv verwendet werden. Zusätzlich können die Einsatzstichwörter für Rettungsdienst und Feuerwehr mit den sonstigen Einsatzstichwörtern und den Einsatzstichwort-Modulen (siehe Anlage) kombiniert werden. Um unnötige Mehrfachalarmierungen von gleichen Einsatzmitteln zu vermeiden, können die Einsatzstichwörter Brand, ABC und THL nicht miteinander kombiniert werden. Somit ist eine dem Meldebild angepasste und flexible Alarmierung gewährleistet. Wie viele und welche Einsatzmittel und Einsatzkräfte im Einzelfall alarmiert werden, ergibt sich im Einsatzleitsystem aus der Kombination
2.1.5 Schlagwörter
Jedem Einsatzstichwort ist eine bestimmte Anzahl von Schlagwörtern zugeordnet. Die Schlagwörter sollen dem Disponenten in der ILS dabei helfen, das Ergebnis seiner Notrufabfrage dem zutreffenden Einsatzstichwort zuzuordnen. Es wurde auf sinnfällige und umgangssprachlich "griffige" Schlagwörter geachtet. Beispiele: Einsatzstichwort "B 2", mögliche Schlagwörter: "Bahndamm", "Gartenhütte, Schuppen", "PKW" oder Einsatzstichwort "RD 2", mögliche Schlagwörter: "Atmung / vitale Bedrohung", "Trauma / vitale Bedrohung - Starke Blutung". Für den Rettungsdienst sowie den Brand- und Katastrophenschutz wird im Einsatzleitsystem ein landesweit einheitlicher Grundbestand an Schlagwörtern hinterlegt, der vom Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr in Abstimmung mit den Vertretern der Feuerwehren, Vertretern der Kreisverwaltungsbehörden, den ZRF und den Durchführenden des Rettungsdienstes regelmäßig weiterentwickelt wird. Damit wird sichergestellt, dass bayernweit geltende Vorgaben wie beispielsweise der Notarzt-Indikationenkatalog in den Schlagwörtern und in der Folge in den Einsatzstichwörtern umgesetzt werden. Darüber hinaus steht es dem jeweiligen ZRF frei, zusätzliche Schlagwörter für die Einsatztypen Infoeinsatz und Katastrophenschutz zu hinterlegen. Die Festlegung von Einsatzmittelketten und Maßnahmen im Rahmen der Alarmierungsplanung bezieht sich immer auf die Einsatzstichwörter und Schlagwörter.
2.2 Besonderheiten der Alarmierungsplanung im Rettungsdienst
Der ZRF legt fest, welche Einsatzmittelketten und Maßnahmen mit einem bestimmten Einsatzstichwort bzw. Schlagwort des Rettungsdienstes verknüpft werden. Dabei sind das Bayerische Rettungsdienstgesetz, die dazu ergangenen Verordnungen und der jeweils aktuelle Notarzt-Indikationenkatalog sowie weitere verbindliche Vorgaben des Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr zu beachten. Danach ist grundsätzlich das am schnellsten verfügbare geeignete Einsatzmittel des öffentlichen Rettungsdienstes einzusetzen. Zu Notfalleinsätzen werden Notarztwagen, Notarzt-Einsatzfahrzeuge, Rettungswagen, Luftrettungsmittel sowie im Bedarfsfall Sonderfahrzeuge und Sondergeräte des Rettungsdienstes (insbesondere der Berg- und Wasserrettung) eingesetzt. Es wird empfohlen besondere Alarmierungsplanungen für größere oder komplexe Wasserflächen zu erstellen, um die örtlichen Verhältnisse mit besetzten Wachen der Wasserrettung oder verkürzte Rüstzeiten durch Einsatzmittel der Wasserrettung nahe am Schadensgebiet zu berücksichtigen. Dabei sind neben dem automatisierten Routing auch Zugänglichkeiten zum jeweiligen Gewässer zu berücksichtigen. Die schnellst verfügbaren Einsatzmittel werden in der Regel durch Standortfeststellungen (GPS) in Kombination mit entsprechenden Routingtaktiken durch den Leitrechner vorgeschlagen. Die Taktiken sollen dabei in der Eindringtiefe so gefasst sein, dass das übliche rettungsdienstliche Aufkommen auch in Duplizitätsfällen immer zu einem Vorschlag des Leitrechners führt. Große Schadensszenarien und die Rückfallebene (z.B. bei Ausfall des Routingservers) müssen durch die additive Festlegung von Bereichsfolgen mindestens auf Ebene der Gemeinden abgedeckt werden. Mit Einführung der Vernetzung der Leitstellen und der dynamischen Datenverteilung ist es notwendig, dass sich benachbarte Leitstellenbereiche intensiv in Bezug auf Änderungen und Ergänzungen relevanter Teile der Datenversorgung (z.B. im Bereich der verwendeten Dienststellen) austauschen. Nur auf diese Art ist gewährleistet, dass in der Rückfallebene bzw. bei großen Schadensszenarien die Einsatzmittel durch den Leitrechner gefunden werden können. Für den Fall, dass die im Regelfall schnellst verfügbaren Einsatzmittel im konkreten Fall nicht oder nicht schnell genug eingesetzt werden können, sollen im Rahmen der Alarmierungsplanung Bereichsfolgen (Rückfallebene zur GPS-Übermittlung) für benachbarte Standorte festgelegt werden. Die Bereichsfolge ist die Reihenfolge der Wachstandorte/Dienststellen, auf deren Grundlage das Einsatzleitsystem das schnellst verfügbare Einsatzmittel vorschlägt. Nur so ist eine Rückfallebene für das automatische Routing des Einsatzleitsystems gegeben. Bei der Alarmierungsplanung wird der ZRF maßgeblich von den Durchführenden des Rettungsdienstes und dem Betreiber der ILS unterstützt. Es ist zu prüfen, ob für bestimmte Ereignisse oder für bestimmte bauliche Anlagen, Objekte sowie Straßen mit getrennten Richtungsfahrbahnen oder sonstige Sonderfälle besondere Alarmierungsplanungen des Rettungsdienstes aufgestellt bzw. an die aktuellen Gegebenheiten/Möglichkeiten angepasst werden müssen. Der Sonderbedarf bei Großschadenslagen gemäß Art. 19 Abs. 1 BayRDG ist durch den ZRF in die Alarmierungsplanung einzubeziehen.
2.3 Sanitätseinsatzleitung
Eine Sanitätseinsatzleitung - Organisatorischer Leiter (OrgL) und Leitender Notarzt (LNA) - ist entsprechend § 14 Abs. 1 AVBayRDG in die Alarmierungsplanung aufzunehmen.
2.4 Besonderheiten der Alarmierungsplanung der Bergwacht
Für Einsätze im Gebirge und in Höhlen wird zunächst die zuständige Bergrettungswache und das Modul EL BWB alarmiert. Im Falle des Vorliegens einer Notarztindikation legt der Einsatzleiter Berg- und Höhlenrettung neben der in der Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) gültigen Erstalarmierung zusätzlich fest, welcher Notarzt (Land-, Luft-, Bergrettung) zum Einsatz kommt. Nach der ersten Lageerkundung erfolgt durch ihn die Nachforderung weiterer Einsatzmittel. Bei Einsätzen in Zuständigkeitsgebieten der Landrettung, bei denen regelmäßig die Unterstützung der Berg- und Höhlenrettung notwendig wird, kann standardmäßig das Modul EL BWB hinzu alarmiert werden. Im Falle technischer Störungen an Seilbahnanlagen ohne Personenschaden wird zunächst nur das Modul EL BWB alarmiert - mit dem zuständigen Einsatzleiter Berg- und Höhlenrettung wird das weitere Vorgehen abgestimmt.
2.5 Besonderheiten der Alarmierungsplanung der Feuerwehr
2.5.1 Allgemeines
Für jede Einsatzstichwort-Schlagwort-Kombination für die Feuerwehr sind die zur Schadensbewältigung voraussichtlich erforderlichen Einsatz-mittel einzuplanen. Die zuständige Ortsfeuerwehr ist immer in die Einsatzmittelkette aufzunehmen. Für den Fall, dass die im Regelfall schnellst verfügbaren Einsatzmittel im konkreten Fall nicht oder nicht schnell genug eingesetzt werden können, sollen im Rahmen der Alarmierungsplanung Bereichsfolgen für weitere Feuerwehren/ Dienststellen (auch über Gemeinde- und Landkreisgrenzen sowie Leitstellenbereiche hinweg) festgelegt werden. Das Einsatzleitsystem greift entsprechend der festgelegten Bereichsfolgen auf die geeigneten und am schnellsten verfügbaren Einsatzmittel weiterer Feuerwehren/Dienststellen zu. Einer Zuweisung von Einsatzbereichen im Sinn des Art. 17 Abs. 3 BayFwG bedarf dies nicht. Soweit jedoch Feuerwehren formell zusätzliche Einsatzbereiche zugewiesen werden, ist das in Art. 17 Abs. 3 Satz 1 BayFwG vorgesehene Verfahren zu beachten. Soweit bestimmte Einsatzstichwörter bzw. Schlagwörter aufgrund der örtlichen Verhältnisse nicht relevant sind (z.B."B Schienentunnel"), wird dafür keine Alarmierungsplanung aufgestellt.
2.5.2 Gebäude und Anlagen
Für alle Gebäude und Gebäudekomplexe, die Sonderbauten im Sinn des Bauordnungsrechts sind, ist zu prüfen, ob eine eigene Alarmierungsplanung zu erstellen ist bzw. diese an die aktuellen Gegebenheiten/Möglichkeiten angepasst werden muss. Für bauliche Anlagen mit größerem Gefahrenpotential und Errichtungs- und/oder Betriebsgenehmigungen nach anderen Rechtsvorschriften als dem Bauordnungsrecht (z.B. Gentechnikgesetz) ist in jedem Fall eine objektbezogene Alarmierungsplanung zu erstellen. Für sonstige Anlagen ist eine Alarmierungsplanung aufzustellen, wenn erhebliches Gefahrenpotential vorliegt oder besonderes Einsatzpotential erforderlich ist. Krankenhausalarmplanungen nach Art. 8 Abs. 1 BayKSG sind bei der Alarmierungsplanung zu berücksichtigen.
2.5.3 Unbebaute Flächen
Für unbebaute Flächen (z.B. Wälder, Felder, Wiesen, Brachland) ist eine allgemeine Alarmierungsplanung aufzustellen. Besondere Bedingungen (z.B. Naturschutzgebiet) und besondere Schwierigkeiten bei einer Brandbekämpfung oder Hilfeleistung (z.B. im Sumpfgebiet) sind bei der Alarmierungsplanung durch die Einbindung der erforderlichen Einsatzmittel und Maßnahmen zu berücksichtigen. Für Wälder ist die Gemeinsame Bekanntmachung der Bayerischen Staatsministerien für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und des Innern über Richtlinien zur Waldbrandabwehr vom 9. April 2013 (AllMBl. S. 189) zu berücksichtigen. Bei Bränden im Gebirge wird neben den Einsatzeinheiten der Feuerwehr das Modul EL BWB alarmiert. Mit dem Einsatzleiter Berg- und Höhlenrettung erfolgt die Abstimmung der erforderlichen Maßnahmen zur Transportunterstützung sowie zur rettungsdienstlichen und -technischen Einsatzabsicherung. Auf Nachforderung durch ihn werden weitere Einsatzmittel der Berg- und Höhlenrettung alarmiert.
2.5.4 Verkehrswege
2.5.4.1 Straßen
Für Bundes-, Staats- und Kreisstraßen ist eine Alarmierungsplanung zu erstellen, falls dies einsatztaktisch erforderlich ist. Sie erfolgt nach den Straßennummern und der Kilometrierung. Werden künftig andere Systeme eingeführt, ist die Planung daran anzupassen. Soweit die Straßen baulich getrennte Richtungsfahrbahnen haben, erfolgt die Alarmierungsplanung zwischen Anschlussstellen und unterschieden nach Richtungsfahrbahnen.
2.5.4.2. Bundesautobahnen
Für Bundesautobahnen ist eine Alarmierungsplanung zu erstellen. Sie erfolgt nach den Nummern der Bundesautobahnen, unterschieden nach Richtungsfahrbahnen, zwischen Anschlussstellen und nach der Kilometrierung. Eine Planung ist grundsätzlich zwischen zwei Anschlussstellen durchzuführen. Werden künftig andere Systeme eingeführt, ist die Planung daran anzupassen.
2.5.4.3 Eisenbahnen
Für Bahnstrecken ist eine Alarmierungsplanung zu erstellen; sie erfolgt dabei
Für besondere Bauwerke wie größere Brücken, Tunnels und Bahnübergänge mit erfahrungsgemäß größerem Gefährdungspotential sind zusätzliche Alarmierungsplanungen erforderlich. Bei der Alarmierungsplanung im Eisenbahnbereich ist für alle Einsatzstichwörter dafür Sorge zu tragen, dass als erste Maßnahme die zuständige Notfallleitstelle benachrichtigt wird, um möglichst früh Sicherungsmaßnahmen auf der betroffenen Strecke einzuleiten. Die Alarmierung der Notfallmanager für Bahnstrecken, für die die Deutsche Bahn AG das Notfallmanagement durchführt, erfolgt durch die Notfallleitstellen der Deutschen Bahn AG.
2.5.5 Fernleitungen
Für Fernleitungen, in denen gefährliche Gase oder Flüssigkeiten (brennbar, giftig etc.) gefördert werden, ist - ggf. im Rahmen von Katastrophenschutz-Sonderplänen - eine Alarmierungsplanung zu erstellen. Sie erfolgt in Streckenabschnitten zwischen Absperrorganen (Schieber) und nach der Kilometrierung. Bei Bündelung mehrerer Leitungen sind getrennte Alarmierungsplanungen dann vorzusehen, wenn in den Leitungen Stoffe unter-schiedlicher einsatztaktischer Relevanz (z.B. Gase oder Flüssigkeiten) transportiert werden.
2.5.6 Gewässer
Für Bundeswasserstraßen und die weiteren Gewässer erster Ordnung (im Sinn des Art. 2 Abs. 1 Nr. 1 BayWG) ist eine Alarmierungsplanung zu erstellen. Sie erfolgt bei Bundeswasserstraßen und Flüssen nach der Kilometrierung. Bei den übrigen Gewässern sind geeignete Alarmierungsplanungen zu erstellen, soweit dies aufgrund ihrer Größe, Unübersichtlichkeit und der Zugänglichkeit des Ufers angezeigt ist. Bereits vorhandene Alarmierungsplanungen sind auf die aktuellen Gegebenheiten/Möglichkeiten hin zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.
2.5.7 Brandmeldeanlagen
Für Gebäude oder Anlagen mit Brandmeldeanlagen ist jeweils eine eigene Alarmierungsplanung aufzustellen. Der Betreiber der Brandmeldeanlage soll über den Inhalt der Alarmierungsplanung informiert werden. Brandmeldeanlagen, deren Errichtung nach einer öffentlich-rechtlichen Vorschrift vorgeschrieben ist oder angeordnet wurde (notwendige Brandmeldeanlagen), sind an die zu-ständige behördlich benannte alarmauslösende Stelle aufzuschalten. Die Brandmeldung muss automatisch dorthin weitergeleitet werden. Behördlich benannte alarmauslösende Stelle ist ab dem Zeitpunkt ihrer Betriebsaufnahme ausschließlich die örtlich zuständige ILS. Die Aufschaltung nicht notwendiger Brandmeldeanlagen auf die ILS soll gestattet werden, wenn die Alarmübertragungsgeräte den Anforderungen entsprechen, die an notwendige Brandmeldeanlagen gestellt werden (z.B. bezüglich der übermittelten Datentelegramme). Die Nummerierung der an die Alarmübertragungsanlagen angeschlossenen Brandmeldeanlagen erfolgt nach einer landes-weit einheitlichen Systematik. Dabei bleibt es dem Betreiber einer ILS freigestellt, bei der Zusammenlegung bereits bestehender verschiedener Alarmübertragungsanlagen die Melder im Leitstellenbereich neu zu nummerieren. Zur Unterscheidung der einzelnen Melder im Leitstellenverbund Bayern wird folgende Systematik verwendet:
2.6 Besonderheiten der Alarmierungsplanung im Katastrophenschutz
2.6.1 Allgemeines
Alle im Rahmen der Erstellung von Alarmierungsplänen im Brand- und Katastrophenschutz eingeplanten Einsatzmittel sind mit näheren Angaben (Adresse, Erreichbarkeit, Ansprechpartner usw.) durch die zuständige Kreisverwaltungsbehörde zu erfassen und im "Allgemeinen Katastrophen-schutzplan" bzw. im EDV-System GeoKAT aufzunehmen.
2.6.2 Führungsgruppe Katastrophenschutz - FüGK
Um die jederzeitige Handlungsfähigkeit der Katastrophenschutzbehörde sicherzustellen, sind mindestens fünf entscheidungsbefugte Vertreter der Katastrophenschutzbehörde als so genannte "Ansprechpartner FüGK" zu benennen. Ein Ansprechpartner FüGK ist von der ILS zu alarmieren, wenn zu erwarten oder nicht auszuschließen ist, dass zur Bewältigung eines Schadensereignisses die einheitliche Leitung durch die Katastrophenschutzbehörde gemäß Art. 1 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 5 BayKSG oder das Tätigwerden eines Örtlichen Einsatzleiters nach Art. 15 BayKSG erforderlich ist. Hierzu werden die Ansprechpartner FüGK unter den entsprechenden Einsatzstichwörtern in die Alarmierungsplanung eingebunden. Die Entscheidung, bei welchen Einsatzstichwörtern die Kreisverwaltungsbehörde als Katastrophenschutz- bzw. Sicherheitsbehörde zu alarmieren ist, trifft diese selbst. Die Kreisverwaltungsbehörde stellt der ILS die für die Alarmierung erforderlichen Angaben zur Verfügung und aktualisiert diese im Fall von Veränderungen unverzüglich. Weitere Mitglieder der FüGK werden bei Bedarf auf Veranlassung des erstalarmierten Ansprechpartner FüGK durch die ILS alarmiert (vgl. Anlage, Einsatzstichwort-Modul FüGK) . Die Ansprechpartner FüGK sind mit Funkmeldeempfängern oder Mobiltelefonen auszustatten. Für die Regierungen und das Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr gelten gesonderte Regelungen.
2.6.3 Örtliche Einsatzleiter - ÖEL
Die von der Katastrophenschutzbehörde gemäß Art. 6 BayKSG vorab benannten "Örtlichen Einsatzleiter" sind in die Alarmierungspläne aufzunehmen, indem sie bei den entsprechenden Einsatzstichwörtern als Einsatzmittel hinterlegt werden. Die Hinterlegung des ÖEL als Einsatz-mittel muss für Schadenslagen erfolgen, die erwarten lassen, dass
2.6.4 Katastrophenschutz-Sonderpläne
Die Katastrophenschutzbehörden legen bei Bedarf (z.B. für bestimmte Objekte oder Ereignisse) Katastrophenschutz-Sonderpläne an. Sie unterscheiden sich von der sonstigen Alarmierungsplanung, insbesondere im Brandschutz, durch ihren Umfang und dadurch, dass die Alarmierung von der ILS in jedem Fall entsprechend den Festlegungen in den Katastrophenschutz-Sonderplänen unverändert und vollständig durchzuführen ist.
2.6.5 Bundesanstalt Technisches Hilfswerk
Gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 3 des Gesetzes über das Technische Hilfswerk (THW-Gesetz - THWG) gehört es zu den Aufgaben des THW, bei der Bekämpfung von Katastrophen, öffentlichen Notständen und Unglücksfällen größeren Ausmaßes auf Anforderung der für die Gefahrenabwehr zuständigen Stellen technische Hilfe zu leisten. Darüber hinaus steht das THW auch für die technische Hilfeleistung bei anderen Unglücksfällen (z.B. Verkehrsunfälle, Bergung von Verschütteten nach Explosionen) zur Verfügung. Das THW soll deshalb in die Alarmierungsplanung aufgenommen werden, wenn es den Schadensort schneller mit der erforderlichen Geräteausrüstung erreicht als die nächstgelegene, ausreichend ausgerüstete Feuerwehr. Zusammen mit dem THW ist dabei grundsätzlich die Feuerwehr einzuplanen. Die Bereitschaftsdienste des THW an Bundesautobahnen bleiben davon unberührt und richten sich nach gesondert getroffenen Regelungen. Einheiten des THW mit Booten oder Tauchergruppen sind für Einsätze bei Unfällen auf Gewässern einzuplanen, soweit die Wasserwacht im Bayerischen Roten Kreuz (BRK), die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), der Freiwillige Seenot-Dienst e.V. (FSD) oder die Feuerwehren nicht mit geeigneten Mitteln und in der gleichen Zeit eingesetzt werden können.
2.7 Behandlung der Alarmierungsplanungen in den ILS
2.7.1 Einpflege
Die Kreisverwaltungsbehörden und die ZRF haben die ILS unverzüglich über ihre Alarmierungsplanungen und den Inhalt des Allgemeinen Katastrophenschutzplans (EDV-System GeoKAT) zu unterrichten. In den ILS sind die Alarmierungsplanungen unverzüglich in das Einsatzleitsystem nach den Vorgaben des Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr einzupflegen. Alle im Rahmen der Erstellung von Alarmierungsplänen eingeplanten Einsatzmittel und Geräte werden in einer Einsatzmitteldatei erfasst. Die Kreisverwaltungsbehörden und ZRF stimmen sich mit dem Betreiber der ILS über das Verfahren und den Umfang der zu übernehmenden Daten ab. Änderungen und Ergänzungen dieser Daten haben die jeweiligen Kreisverwaltungsbehörden und ZRF unverzüglich der ILS zur Aktualisierung zu übergeben. Der Zeitpunkt der Übernahme in das Einsatzleitsystem ist dem ZRF oder der jeweiligen Kreisverwaltungsbehörde mitzuteilen. Diese unterrichten die eingeplanten oder betroffenen Einheiten, Personen, Stellen bzw. deren Träger in geeigneter Weise.
2.7.2 Änderungsdienst
Alle in den Alarmierungsplanungen enthaltenen Einheiten, Personen, Stellen bzw. deren Träger teilen Änderungen unverzüglich dem ZRF (für den Bereich Rettungsdienst) oder der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde (für die Bereiche Brand- und Katastrophenschutz) mit. Die Kreisverwaltungsbehörden und ZRF sind dafür verantwortlich, dass die Alarmierungspläne ständig auf dem neuesten Stand gehalten werden und die ILS die jeweils aktuelle Fassung oder entsprechende Änderungsmitteilungen erhält. Kurzfristig und unvorhergesehen eingetretene Änderungen bei den in den Alarmierungsplanungen enthaltenen Einheiten, Personen und Stellen sollen von diesen oder ihren Trägern unverzüglich und unmittelbar der ILS mitgeteilt werden, wenn sonst eine Beeinträchtigung der Alarmierungssicherheit droht. Die von der kurzfristigen Änderung betroffene Kreisverwaltungsbehörde oder der ZRF ist über die unmittelbare Mitteilung an die ILS unverzüglich zu informieren. Über die Einzelheiten des Verfahrens sollen zwischen der ILS, den Kreisverwaltungsbehörden und dem ZRF Vereinbarungen getroffen und den in den Alarmierungsplanungen enthaltenen Einheiten, Personen und Stellen mit der Bitte um Beachtung bekannt gegeben werden.
2.7.3 Verzeichnis der Alarmierungspläne
Die Alarmierungspläne sind in der ILS als Dokumentation und als Rückgriffsmöglichkeit bei Störungen in Papierfassungen oder auf andere geeignete Weise, sortiert nach Kreisverwaltungsbehörden, Gemeinden, Ortsteilen, Straßen, Gebieten, Objekten usw., zu hinterlegen.
3. Alarmierung
3.1 Alarmauslösende Stellen
Alarmauslösende Stellen sind die örtlich zuständigen ILS; Art. 10 Abs. 1 Nr. 10 ILSG bleibt unberührt. Bei Störungen unterstützen sich die ILS gegenseitig bei der Annahme von Notrufen und Meldungen und bei den erforderlichen Alarmierungen nach einem vorab geregelten Vertretungs- und Unterstützungskonzept.
3.2 Alarmierungsmittel
Die ILS nutzen zur Alarmierung die Funkeinrichtungen der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Sicherheitsbehörden, Katastrophenschutzbehörden, Feuerwehren und Technisches Hilfswerk werden grundsätzlich über die analogen Funkverkehrskreise der Feuerwehren alarmiert. Rettungsdienst, Sanitätsdienst und Betreuungsdienst werden grundsätzlich über die analogen Funkverkehrskreise des Rettungsdienstes alarmiert. Zukünftig werden die Sicherheitsbehörden, Katastrophenschutzbehörden, Feuerwehren, Rettungsdienst, Sanitätsdienst, Betreuungsdienst und ggf. das Technische Hilfswerk über das BOS-Digitalfunknetz alarmiert. Es werden zertifizierte Endgeräte (z.B. TETRA-Meldeempfänger, Funkgeräte) nach dem Call-Out-Standard alarmiert. Eine von dieser Regelung abweichende drahtgebundene Alarmierung ist mit Zustimmung der Kreisverwaltungsbehörde (für die Bereiche Brand- und Katastrophenschutz) oder des ZRF (für den Bereich Rettungsdienst) im Einvernehmen mit der ILS zulässig, sofern sie den Erfordernissen einer sicheren und unverzüglichen Alarmierung genügt. Sonstige Sonderregelungen bedürfen der Zustimmung des Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr. Soweit im Einzelfall eine Alarmierung mit BOS-Funk nicht möglich ist, legt der ZRF oder die Kreisverwaltungsbehörde im Einvernehmen mit der ILS, der zu alarmierenden Einheit, Person, Behörde oder sonstigen Stelle das Alarmierungsverfahren fest. Für den Fall von Störungen des BOS-Funks sind Ersatzalarmierungsverfahren zu vereinbaren. Für örtliche Stromausfälle sind Ersatzlösungen vorzusehen. Probealarme sind regelmäßig durchzuführen. Die Termine für den Probealarm für eine stille Alarmierung (Alarmgeber, Meldeempfänger, Rundsteuerempfänger usw.) im Analog- wie auch im Digitalfunk sollen so gewählt werden, dass sowohl die Alarmempfänger als auch der Arbeitsablauf in der ILS möglichst wenig beeinträchtigt werden. Sirenen sollen grundsätzlich am ersten Samstag im Monat zwischen 11 Uhr und 14 Uhr durch Probealarm auf ihre Funktionsfähigkeit hin überprüft werden. Das ordnungsgemäße Funktionieren der Alarmierungsmittel ist nach einem von den Kreisverwaltungsbehörden und ZRF festgelegten Verfahren von den ILS zu überprüfen.
3.3 Einsatzmittel
Einsatzmittel sind insbesondere Fahrzeuge, Organisationseinheiten, Ortsfeuerwehren, Personen, Gruppen von Einsatzkräften und Geräte. Die ILS ist durch entsprechende Statusmeldungen über deren Verfügbarkeit ständig auf dem aktuellen Stand zu halten. Nach einer Alarmierung sind grundsätzlich die Meldungen "ausgerückt" und "Einsatzstelle erreicht" abzugeben. Das erst-eintreffende Einsatzmittel gibt unverzüglich eine erste Lagemeldung ab. Bei der Beendigung von Einsätzen sind die Meldungen "von Einsatzstelle abgerückt" und "eingerückt" abzugeben. Ist ein Einsatzmittel nicht einsatzklar, muss dies ebenfalls umgehend der ILS gemeldet werden. Im Rettungsdienst werden zusätzlich die Statusmeldungen "auf dem Weg zum Zielkrankenhaus" und "Zielkrankenhaus erreicht" übermittelt.
3.4 Alarmierung der Kreiseinsatzzentralen (KEZ)
Im Rahmen der Alarmierungsplanung ist zu regeln, in welchen Fällen eine KEZ (falls vorhanden) zu alarmieren ist. Die KEZ unterstützt in Abstimmung mit der ILS den jeweiligen Einsatzleiter, soweit dies erforderlich ist. Im Fall großräumiger Schadensereignisse kann die ILS der KEZ Einsätze, die nicht zeitkritisch sind, zur selbst-ständigen Bearbeitung übertragen. Dazu weist die ILS der KEZ die erforderlichen Einsatzmittel zu, die aus ihrer Sicht zur Schadensbewältigung erforderlich sind (Art. 5 Abs. 2 Satz 2 ILSG). Auf Mitteilung eines zusätzlichen Bedarfs durch den jeweiligen Einsatzleiter weist die ILS andere oder weitere Einsatzmittel und Einsatzkräfte zu. Dabei ist darauf zu achten, dass für die Bewältigung zeitkritischer Einsätze ausreichend Reserven an Einsatzmitteln gebildet werden. Diese müssen nach ihrer Alarmierung durch die ILS unverzüglich einen Auftrag für zeitkritische Einsätze übernehmen können.
3.5 Alarmierung der Kreisverwaltungsbehörden
Die Kreisverwaltungsbehörden sind zu alarmieren, wenn zu erwarten oder nicht auszuschließen ist, dass zur Bewältigung eines Schadensereignisses ihr Tätigwerden als Sicherheits- oder Katastrophenschutzbehörde erforderlich ist. Die Alarmierung erfolgt durch die ILS.
3.6 Nachalarmierungen, Alarmierung in Sonderfällen
3.6.1 Nachalarmierungen
Nachalarmierungen erfolgen, wenn es aufgrund eines geänderten Meldebildes oder einer Mitteilung des Einsatzleiters nötig wird, weitere Einsatzmittel und Geräte zu alarmieren. Nachalarmierungen dürfen ausschließlich durch die ILS erfolgen.
3.6.2 Alarmierung in Sonderfällen
Bei Ereignissen, für die aufgrund ihrer Seltenheit oder Besonderheit keine Alarmierungsplanung vorliegt (z.B. großflächige Sturmschäden), alarmiert die ILS nach eigenem pflichtgemäßen Ermessen oder auf Weisung der Kreisverwaltungsbehörde oder eines (Örtlichen) Einsatzleiters die Einsatzmittel und Einsatzkräfte, die zur Schadensbewältigung voraussichtlich erforderlich sind. Nachalarmierungen erfolgen entsprechend
4. Schlussbestimmungen
4.1 Inkrafttreten, Außerkrafttreten
Diese Bekanntmachung tritt am 17. Juli 2017 in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des 16. Juli 2027 außer Kraft.
4.2 Übergangsregelung, Fortgeltung und Aufhebung von Vorschriften
Die Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern über die Alarmierung im Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz in Bayern (Alarmierungsbekanntmachung - ABek) vom 12. Dezember 2005 (AllMBl. S. 540) tritt mit Ablauf des 16. Juli 2017 außer Kraft. Die bestehenden Alarmierungsplanungen sind bis 16. Juli 2017 zu überprüfen und den Vorgaben dieser Bekanntmachung anzupassen. Ab 17. Juli 2017 erfolgt die Alarmierung nach den an diese Bekanntmachung angepassten Alarmierungsplanungen. Bis dahin erfolgt die Alarmierung nach den bestehenden Alarmierungsplanungen. Bis zur Inbetriebnahme der ILS im jeweiligen Leitstellenbereich richtet sich die Alarmierung im Brand- und Katastrophenschutz weiterhin nach der Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern vom 14. Juni 1993 (AllMBl. S. 856), die zuletzt durch Bekanntmachung vom 22. März 2004 (AllMBl. S. 104) geändert worden ist.
| Einsatzstichwörter | Anlage zu Nr. 2.1.4 ABek |
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
| Stichwörter Brand | Stichwörter THL | Stichwörter ABC | Stichwörter RD | sonstige Stichwörter | Infoeinsätze | Module |
| B 1 | THL AMOK FW | ABC 1 | RD ABSICHERUNG | SON BELEUCHTUNG | INF ABNAHME BMA | DEKON-EINSATZKRÄFTE |
| B 2 | THL BELEUCHTUNG | ABC 2 | RD AMOK RD | SON EINGLEISEN | INF APOTHEKENAUS- | EINSATZLEITER BWB |
| B 2 PERSON | THL BOMBENDROHUNG | ABC 3 | RD BERGRETTUNG | SON HILFE / SONSTIGES | KUNFT | EINSATZLEITER RD |
| B 3 | THL BOMBENFUND | ABC B | RD BETREUUNG | FW | INF AUSFALL | EINSATZLEITER WR |
| B 3 PERSON | THL ERKUNDUNG | ABC B ATOM | RD EISUNFALL 1 | SON HUBSCHRAUBER- | INF BMA PROBE | EINSATZLEITUNG FEUER- |
| B 4 | THL FIRST RESPONDER | ABC B BIO / CHEMIE | RD EISUNFALL 2 | LANDUNG | INF BMA STÖRUNG | WEHR |
| B 5 | THL GEBÄUDEEINSTURZ | ABC EXPLOSION | RD EISUNFALL 3 | SON MOTORRADSTREIFE | INF EIGENUNFALL | EINSATZLEITUNG THVV |
| B 6 | THL GROßTIERRETTUNG | ABC GEFAHRSTOFFMEL- | RD HILFE / SONSTIGES | SON PSNV (B) | INF GIFTNOTRUF | ERSTVERSORGUNG |
| B 7 | THL HUBSCHRAUBER- | DEANLAGE | RD INFEKT GR4 / E | SON PSNV (E) | INF HOCHVVASSERMEL- | GEFAHRGUTZUG |
| B 8 | LANDUNG | ABC KRAFTSTOFF | RD ITH | SON THW BEREITSCHAFT | DUNG | GERÄTESATZ WALD- |
| B BMA | THL P AUFZUG | ABC ÖL LAND | RD ITW | SON TRAGEHILFE | INF KASSENÄRZTLICHER | BRAND |
| B BOOT | THL P EINGESCHLOSSEN | ABC ÖL WASSER | RD KTP | SON ÜBERÖRTLICHER EINSATZ | BEREITSCHAFTSDIENST INF LUFTBEOBACHTUNG | HUNDESTAFFEL
MED. TASK FORCE (MTF) |
| B ELEKTROANLAGE | THL P RETTUNG H / T | ABC THL ATOM | RD KTP / RTW | INF ÖFFENTLICHKEITS- | ||
| B SCHIENENTUNNEL | THL P STRAßENBAHN | ABC THL BIO / CHEMIE | RD MANV 10 - 15 | ARBEIT | MES SEN | |
| B SCHIFF | THL P STROM | RD MANV 16 - 25 | INF PROBEALARM | ÖEL | ||
| B STRAßENTUNNEL | THL P U-BAHN | RD MANV 26 - 50 | INF SAN-DIENST | RETTUNGSZUG RD | ||
| B WALD | THL P VERSCHÜTTET | RD MANV 51 - 100 | INF SICHERHEITSWACHE | SANEL | ||
| B ZUG | THL P ZUG | RD MANV ab 100 | INF UNWETTERWAR- | SCHWERG. PATIENT | ||
| THL RETTUNGSKORB | RD 1 | NUNG | SEG BEHANDLUNG | |||
| THL 1 | RD 2 | INF VERKEHRSSICHE- | SEG BETREUUNG | |||
| THL 2 | RD 2-KIND | RUNG | SEG CBRNE | |||
| THL 3 | RD 3 | INF WACHBESETZUNG | SEG IUK | |||
| THL 4 | RD 4 | INF ZAHNARZTNOT- DIENST | SEG T+S | |||
| THL 5 | RD 5 | SEG THVV | ||||
| THL SCHIENE | RD SONSTIGE | SEG TRANSPORT | ||||
| THL WASSER | RD TAUCHUNFALL | SEG VERPFLEGUNG | ||||
| THL TRAGEHILFE | RD ÜBERÖRTLICH | UG ÖEL | ||||
| THL UNWETTER | RD VEF | UG SANEL | ||||
| THL VU FLUGZEUG 1 | RD WASSERNOT 0 | WAMEN | ||||
| THL VU FLUGZEUG 2 | RD WASSERNOT 1 | WASSERFÖRDERUNG | ||||
| THL VU SCHIFF KOLLISION | RD WASSERNOT 2 | WASSERTRANSPORT | ||||
| THL VU SCHFF LECK | RD WASSERNOT 3 | |||||
| THL VU ZUG | RD WASSERNOT 4 | Katastrophenschutz | ||||
| RD WASSERNOT 5 | KatS-Sonderpläne |
| Lfd. Nr. B | Hauptgruppe | Untergruppe | Stichwort | Kategorie | Schlagwort | Anmerkung | Mindestanforderung EM FW | Mindestanforderung Personalstärke FW | Kennzahl FW |
| 1 | 10 | 10 | B 1 | im Freien | Brandgeruch | 1 Trupp | 2 | ||
| 2 | 10 | 11 | B 1 | im Freien | Rauchentwicklung | 2 | |||
| 3 | 10 | 12 | B 1 | im Freien | Freifläche ldein (< 100 m2) | 2 | |||
| 4 | 10 | 14 | B 1 | im Freien | Abfall-, Müll-, Papiercontainer | 2 | |||
| 5 | 10 | 24 | B 1 | im Freien | Kleinbrand | 2 | |||
| 6 | 11 | 18 | B 1 | im Gebäude | Nachschau | 2 | |||
| 7 | 15 | 14 | B 1 | Verkehr | Motorrad | 2 | |||
| 8 | 10 | 13 | B 2 | im Freien | Wald, ldein (< 1.000 m2) | 1.000 l Löschwasser, 4 PA | 1 Staffel | 2 | |
| 9 | 10 | 13 | B 2 | im Freien | Freifläche groß (> 100 m2) | 2 | |||
| 10 | 10 | 17 | B 2 | im Freien | Bahndamm | 2 | |||
| 11 | 10 | 18 | B 2 | im Freien | Bau-, Wohncontainer | 2 | |||
| 12 | 10 | 20 | B 2 | im Freien | Gartenhütte, Schuppen | 2 | |||
| 13 | 11 | 15 | B 2 | im Gebäude | Kamin | 2 | |||
| 14 | 11 | 22 | B 2 | im Gebäude | überhitzter Ofen / Ölofen | 2 | |||
| 15 | 15 | 10 | B 2 | Verkehr | PKW | 2 | |||
| 16 | 15 | 11 | B 2 | Verkehr | PKW auf BAB | Modul Verkehrsabsicherung | 2 | ||
| 17 | 15 | 15 | B 2 | Verkehr | LKW / Bus innerorts | 2 | |||
| 18 | B 2 | Alarmstufenerhöhung | auf B 2 | Regionalschlagwort | |||||
| 19 | 10 | 19 | B 2 PERSON | im Freien | Bau-, Wohncontainer (Person in Gefahr) | 1.000 1 Löschwasser, 4 PA | 1 Gruppe | 2 | |
| 20 | 10 | 21 | B 2 PERSON | im Freien | Gartenhütte / Schuppen (Person in Gefahr) | 2 | |||
| 21 | 10 | 22 | B 2 PERSON | im Freien | Person | 2 | |||
| 22 | 15 | 12 | B 2 PERSON | Verkehr | PKW (Person in Gefahr) | 2 | |||
| 23 | 15 | 13 | B 2 PERSON | Verkehr | PKW auf BAB (Person in Gefahr) | Modul Verkehrsabsicherung | 2 | ||
| 24 | 15 | 99 | B 2 PERSON | Alarmstufenerhöhung | auf B 2 Person | 2 | |||
| 25 | 10 | 15 | B 3 | im Freien | am Gebäude | 1.600 l Löschwasser, 6 PA | 2 Staffeln | 2 | |
| 26 | 11 | 10 | B 3 | im Gebäude | Brandgeruch | 2 | |||
| 27 | 11 | 11 | B3 | im Gebäude | Dachstuhl | 2 | |||
| 28 | 11 | 13 | B 3 | im Gebäude | Dehnfuge | 2 | |||
| 29 | 11 | 14 | B 3 | im Gebäude | Garage | 2 | |||
| 30 | 11 | 16 | B 3 | im Gebäude | Keller | 2 | |||
| 31 | 11 | 19 | B 3 | im Gebäude | Rauchentwicklung | 2 | |||
| 32 | 11 | 23 | B 3 | im Gebäude | Zimmer | 2 | |||
| 33 | 11 | 25 | B 3 | im Gebäude | Berghütte | Regionalschlagwort | 2 | ||
| 34 | 14 | 14 | B 3 | Landwirtschaft | Fahrzeug / Maschine | 2 | |||
| 35 | 15 | 15 | B 3 | Verkehr | LKW / Bus außerorts | 2 | |||
| 36 | 15 | 16 | B 3 | Verkehr | LKW / Bus auf BAB | Modul Verkehrsabsicherung | 2 | ||
| 37 | 15 | 27 | B 3 | Alarmstufenerhöhung | auf B 3 | ||||
| 38 | 15 | 28 | B 3 | im Gebäude | überhitzter Heustock | 2 | |||
| 39 | 11 | 12 | B 3 PERSON | im Gebäude | Dachstuhl (Person in Gefahr) | 1.600 l Löschwasser, 8 PA, 1 Wärmebildkamera | 2 Gruppen | 2 | |
| 40 | 11 | 14 | B 3 PERSON | im Gebäude | Garage (Person in Gefahr) | 2 | |||
| 41 | 11 | 17 | B 3 PERSON | im Gebäude | Keller (Person in Gefahr) | 2 | |||
| 42 | 11 | 20 | B 3 PERSON | im Gebäude | Rauchentwicklung (Person in Gefahr) | 2 | |||
| 43 | 11 | 24 | B 3 PERSON | im Gebäude | Zimmer (Person in Gefahr) | 2 | |||
| 44 | 15 | 17 | B 3 PERSON | Verkehr | LKW (Person in Gefahr) | 2 | |||
| 45 | 15 | 18 | B 3 PERSON | Verkehr | LKW auf BAB (Person in Gefahr) | Modul Verkehrsabsicherung | 2 | ||
| 46 | B 3 PERSON | Alarmstufenerhöhung | auf B 3 Person | 2 | |||||
| 47 | 11 | 20 | B 4 | im Gebäude | ausgedehnt / hoch bis 6. OG | 3.200 l Löschwasser, 12 PA, 1 Wärmebildkamera, DL, FW-EL, Fachberater THW | 4 Gruppen | 2 | |
| 48 | 11 | 21 | B 4 | im Gebäude | Tiefgarage | 2 | |||
| 49 | 12 | 33 | B 4 | Gebäude hohe Personenzahl | Wohnheim | 2 | |||
| 50 | 12 | 34 | B 4 | Gebäude hohe Personenzahl | Behinderteneinrichtung | 2 | |||
| 51 | 12 | 11 | B 4 | Gebäude hohe Personenzahl | Hochhaus ab 7. OG | 2 | |||
| 52 | 12 | 14 | B 4 | Gebäude hohe Personenzahl | Supermarkt | 2 | |||
| 53 | 12 | 15 | B 4 | Gebäude hohe Personenzahl | Kindergarten | 2 | |||
| 54 | 12 | 16 | B 4 | Gebäude hohe Personenzahl | Kino | 2 | |||
| 55 | 12 | 17 | B 4 | Gebäude hohe Personenzahl | Kirche | 2 | |||
| 56 | 12 | 19 | B 4 | Gebäude hohe Personenzahl | Schule | 2 | |||
| 57 | 12 | 20 | B 4 | Gebäude hohe Personenzahl | Theater | 2 | |||
| 58 | 12 | 21 | B 4 | Gebäude hohe Personenzahl | Zirkus | 2 | |||
| 59 | 12 | 12 | B 4 | Gebäude hohe Personenzahl | Hotel | 2 | |||
| 60 | 13 | 13 | B 4 | Gewerbe / Industrie | Sägewerk / Schreinerei | 2 | |||
| 61 | 13 | 15 | B 4 | Gewerbe / Industrie | Lagerhalle | 2 | |||
| 62 | 13 | 16 | B 4 | Gewerbe / Industrie | Silo (kein Gefahrstoff) | 2 | |||
| 63 | 13 | 20 | B 4 | Gewerbe / Industrie | große Höhe - Turm | 2 | |||
| 64 | 13 | 20 | B 4 | Gewerbe / Industrie | große Höhe - Windrad | 2 | |||
| 65 | 13 | 14 | B 4 | Gewerbe / Industrie | Industriegebäude | 2 | |||
| 66 | 14 | 10 | B 4 | Landwirtschaft | Bauernhof | 2 | |||
| 67 | 14 | 12 | B 4 | Landwirtschaft | Stall / Scheune | 2 | |||
| 68 | 14 | 13 | B 4 | Landwirtschaft | Aussiedlerhof | 2 | |||
| 69 | B 4 | Alarmstufenerhöhung | auf B 4 | Regionalschlagwort | |||||
| 70 | 12 | 10 | B 5 | Gebäude hohe Personenzahl | Pflege-/Altenheim | 5.000 l Löschwasser, 16 PA, 1 Wärmebildkamera, DL, FW-EL, Fachberater THW | 6 Gruppen | 2 | |
| 71 | 12 | 13 | B 5 | Gebäude hohe Personenzahl | Kaufhaus | 2 | |||
| 72 | 12 | 18 | B 5 | Gebäude hohe Personenzahl | Krankenhaus | 2 | |||
| 73 | 12 | 19 | B 5 | Alarmstufenerhöhung | auf B 5 | Regionalschlagwort | |||
| 74 | B 6 | Alarmstufenerhöhung | auf B 6 | Regionalschlagwort | 6.000 l Löschwasser, 20 PA, 1 Wärmebildkamera, DL, FW-EL, Fachberater THW | 8 Gruppen | |||
| 75 | B 7 | Alarmstufenerhöhung | auf B 7 | Regionalschlagwort | 7.000 l Löschwasser, 24 PA, 1 Wärmebildkamera, DL, FW-EL, Fachberater THW | 10 Gruppen | |||
| 76 | B 8 | Alarmstufenerhöhung | auf B 8 | Regionalschlagwort | 8.000 l Löschwasser, 28 PA, 1 Wärmebildkamera, DL, FW-EL, Fachberater THW | 12 Gruppen | |||
| 77 | 17 | 10 | B BMA | Meldeanlage | Brandmeldeanlage | 500 l Löschwasser, | 1 Staffel | 2 | |
| 78 | 17 | 13 | B BMA | Meldeanlage | Rauchwarnmelder über Hausnotruf | 4 PA | 2 | ||
| 79 | 17 | 15 | B BMA | Meldeanlage | Rauchwarnmelder | 2 | |||
| 80 | 15 | 20 | B BOOT | Verkehr | Boot / Yacht / Floß | 4 PA, 1 Boot | 1 Gruppe | 2 | |
| 81 | 13 | 12 | B ELEKTROANLAGE | Gewerbe / Industrie | Elektroanlage / Trafo | 1600 l Löschwasser, 6 PA | 2 Staffeln | 2 | |
| 82 | 15 | 27 | B SCHIENENTUNNEL | Verkehr | Zug im Tunnel | Regionalschlagwort | 3.200 l Löschwasser, 12 PA, 1 Wärmebildkamera, FW-EL, Fachberater THW | 4 Gruppen | 2 |
| 83 | 15 | 29 | B SCHIENENTUNNEL | Verkehr | S-Bahn im Tunnel | Regionalschlagwort | 2 | ||
| 84 | 15 | 29 | B SCHIENENTUNNEL | Verkehr | U-Bahn im Tunnel | Regionalschlagwort | 2 | ||
| 85 | 15 | 21 | B SCHIFF | Verkehr | Passagierschiff | Regionalschlagwort | 8 PA, 1 Wärmebildkamera, 2 Boote, FW- EL, Fachberater THW | 2 Gruppen | 2 |
| 86 | 15 | 22 | B SCHIFF | Verkehr | Frachtschiff | Regionalschlagwort | 2 | ||
| 87 | 15 | 26 | B STRAßEN- TUNNEL | Verkehr | Tunnel | Regionalschlagwort | 3.200 l Löschwasser, 12 PA, 1 Wärmebildkamera, FW-EL, Fachberater THW | 4 Gruppen | 2 |
| 88 | 10 | 23 | B WALD | im Freien | Wald groß (> 1000 m2) | 6.000 l Löschwasser, 4 PA, Druckschlauch-B (Transporteinheit 500 m), FW-EL, Fachberater THW | 4 Gruppen | 2 | |
| 89 | 10 | 24 | B WALD | im Freien | Bergwald | Regionalschlagwort | 2 | ||
| 90 | 15 | 23 | B ZUG | Verkehr | Personenzug | 5.000 l Löschwasser, 8 PA, 1 Wärmebildkamera, FW-EL, Fachberater THW | 3 Gruppen | 2 | |
| 91 | 15 | 24 | B ZUG | Verkehr | Güterzug | 2 | |||
| 92 | 15 | 25 | B ZUG | Verkehr | Zug nur Lokomotive | 2 | |||
| 93 | 15 | 28 | B ZUG | Verkehr | Straßenbahn | Regionalschlagwort | 2 | ||
| 94 | 15 | 28 | B ZUG | Verkehr | U-Bahn im Freien | Regionalschlagwort | 2 | ||
| 95 | 15 | 28 | B ZUG | Verkehr | S-Bahn im Freien | Regionalschlagwort | 2 |
| Lfd. Nr. THL | Hauptgruppe | Untergruppe | Stichwort | Kategorie | Schlagwort | Mindestanforderung EM FW | Mindestanforderung Personalstärke FW |
| 1 | 10 | 10 | THL AMOK FW | Bombe / Amok | Amoklage | FW-EL | 1 Trupp |
| 2 | 11 | 10 | THL BELEUCHTUNG | ldein | Einsatzstelle ausleuchten | Beleuchtungssatz | 1 Trupp |
| 3 | 12 | 10 | THL BOMBENDROHUNG | Bombe / Amok | Bombendrohung | FW-EL, Fachberater THW | 1 Trupp |
| 4 | 13 | 10 | THL BOMBENFUND | Bombe / Amok | Bombenfund | 500 1Löschwasser, FW-EL, Fachberater THW | 1 Staffel |
| 5 | 14 | 10 | THL ERKUNDUNG | ldein | Erkundung | 1 Trupp | |
| 6 | 15 | 10 | THL FIRST RESPONDER | RD | First Responder | ||
| 7 | 16 | 10 | THL GEBÄUDEEINSTURZ | Einsturz / Umsturz | Gebäude eingestürzt | 3 Rettungssätze (hydraulisch), Stütz- material, Hebekissensystem oder Hebesatz (hydraulisch), Arbeits-/Rettungsplattform, 4.000 l Löschwasser, FW-EL, Fachberater THW, THW SEG | 3 Gruppen |
| 8 | 17 | 10 | THL GROßTIERRETTUNG | Tier | Rettung Großtier (z.B. Kuh, Pferd) | 1 Staffel | |
| 9 | 18 | 10 | THL HUBSCHRAUBER- LANDUNG | Rettung | Hubschrauberlandung sichern | 1 Trupp | |
| 10 | 19 | 10 | THL P AUFZUG | Rettung | Aufzug öffnen akut | 1 Trupp | |
| 11 | 20 | 11 | THL P RETTUNG H / T | Absturz / Höhe | Person droht zu springen | Gerätesatz Absturzsicherung, FW-EL | 1 Gruppe |
| 12 | 20 | 12 | THL P RETTUNG H / T | Absturz / Höhe | Person absturzgefährdet | ||
| 13 | 20 | 13 | THL P RETTUNG H / T | Absturz / Höhe | Person in Höhe | ||
| 14 | 20 | 14 | THL P RETTUNG H / T | Absturz / Höhe | Person aus Tiefe / Schacht | ||
| 15 | 20 | 15 | THL P RETTUNG H / T | Absturz / Höhe | schwergewichtiger Patient | ||
| 16 | 20 | 16 | THL P RETTUNG H / T | Absturz / Höhe | Person auf Windrad / Kran | ||
| 17 | 20 | 17 | THL P RETTUNG H / T | Absturz / Höhe | Paraglider / Fallschirmspringer / Drachenflieger abgestürzt | ||
| 18 | 21 | 10 | THL P STRAßENBAHN | VU | Person unter Straßenbahn | 2 Rettungssätze (hydraulisch), Hebekissensystem oder Hebesatz (hydraulisch), FW-EL | 2 Gruppen |
| 19 | 21 | 11 | THL P STRAßENBAHN | VU | Straßenbahn | ||
| 20 | 22 | 10 | THL P STROM | Rettung | Person Stromunfall | 1 Trupp | |
| 21 | 23 | 10 | THL P U-BAHN | VU | Person unter U-Bahn | 2 Rettungssätze (hydraulisch), Hebekissensystem oder Hebesatz (hydraulisch), FW-EL | 2 Gruppen |
| 22 | 23 | 11 | THL P VERSCHÜTTET | Rettung | Person verschüttet / Tiefbauunfall | FW-EL, Fachberater THW | 1 Gruppe |
| 23 | 23 | 12 | THL P VERSCHÜTTET | Rettung | Person in Silo | ||
| 24 | 24 | 10 | THL P EINGESCHLOSSEN | Rettung | Wohnung öffnen akut | 1 Trupp | |
| 25 | 24 | 11 | THL P EINGESCHLOSSEN | Rettung | Fahrzeug öffnen akut | ||
| 26 | 25 | 10 | THL P ZUG | VU | Person unter Zug | 2 Rettungssätze (hydraulisch), Hebekissensystem oder Hebesatz (hydraulisch), FW-EL | 2 Gruppen |
| 27 | 25 | 11 | THL P ZUG | VU | Person unter S-Bahn | ||
| 28 | 25 | 12 | THL P ZUG | VU | Person vom Zug erfasst | ||
| 29 | 26 | 10 | THL RETTUNGSKORB | RD | Drehleiter | Drehleiter mit Krankentragenhalterung | 1 Trupp |
| 30 | 27 | 10 | THL 1 | klein | allgemein | FW-EL | 1 Trupp |
| 31 | 27 | 11 | THL 1 | klein | Baum auf Straße | ||
| 32 | 27 | 12 | THL 1 | klein | Baum auf Schiene | ||
| 33 | 27 | 13 | THL 1 | klein | Dach räumen | ||
| 34 | 27 | 14 | THL 1 | klein | Fahrzeug öffnen | ||
| 35 | 27 | 15 | THL 1 | klein | Fahrzeug sichern | ||
| 36 | 27 | 16 | THL 1 | klein | Wohnung öffnen | ||
| 37 | 27 | 17 | THL 1 | klein | Gebäude sichern | ||
| 38 | 27 | 18 | THL 1 | klein | Gegenstand / Teil sichern | ||
| 39 | 27 | 19 | THL 1 | klein | Straße reinigen | ||
| 40 | 27 | 20 | THL 1 | klein | Straße überschwemmt | ||
| 41 | 27 | 21 | THL 1 | klein | Wasser im Keller | ||
| 42 | 27 | 22 | THL 1 | klein | Wasser in Gebäude | ||
| 43 | 27 | 23 | THL 1 | RD | Unterstützung | ||
| 44 | 27 | 24 | THL 1 | Rettung | Personensuche | ||
| 45 | 27 | 25 | THL 1 | VU | mit Motorrad | ||
| 46 | 27 | 26 | THL 1 | VU | mit PKW | ||
| 47 | 27 | 27 | THL 1 | Tier | Insekten (Gefahr für Personen) | ||
| 48 | 27 | 28 | THL 1 | Tier | Rettung Kleintier | ||
| 49 | 27 | 29 | THL 1 | Tier | Bergung Kleintier | ||
| 50 | 27 | 30 | THL 1 | Tier | Bergung Großtier (z.B. Kuh, Pferd) | ||
| 51 | 27 | 31 | THL 1 | Rettung | Waldunfall ohne eingeklemmte Person | ||
| 52 | 27 | 32 | THL 1 | klein | Verkehrslenkung | ||
| 53 | 28 | 10 | THL 2 | VU | mehrere PKW | 1 Rettungssatz (hydraulisch), 500 l Löschwasser | 1 Staffel |
| 54 | 28 | 11 | THL 2 | VU | LKW / Bus (leer), ohne eingeklemmte Personen | ||
| 55 | 29 | 10 | THL 3 | Rettung | Person eingeklemmt (nicht VU) | 2 Rettungssätze (hydraulisch), 500 l Löschwasser, FW-EL, Fachberater THW | 2 Staffeln |
| 56 | 29 | 11 | THL 3 | VU | 1 oder 2 PKW, Person eingeklemmt | ||
| 57 | 29 | 12 | THL 3 | VU | Bus (besetzt) | ||
| 58 | 29 | 13 | THL 3 | Einsturz / Umsturz | Gerüst umgestürzt | ||
| 59 | 29 | 14 | THL 3 | Einsturz / Umsturz | Stromleitungsmast umgestürzt | ||
| 60 | 29 | 15 | THL 3 | Einsturz / Umsturz | Kran umgestürzt | ||
| 61 | 29 | 16 | THL 3 | Rettung | Waldunfall mit eingeklemmter Person | ||
| 62 | 30 | 10 | THL 4 | VU | mehrere PKW, Personen eingeklemmt | 3 Rettungssätze (hydraulisch), 2.000 l Löschwasser, FW-EL, Fachberater THW | 3 Gruppen |
| 63 | 30 | 11 | THL 4 | VU | LKW / Bus (leer), Person eingeklemmt | 3 Rettungssätze (hydraulisch), 2.000 l Löschwasser, Arbeits-/Rettungsplattform, FW-EL, Fachberater THW | |
| 64 | 31 | 10 | THL 5 | VU | Massenkarambolage, Personen eingeklemmt | 4 Rettungssätze (hydraulisch), 4.000 l Löschwasser, Zugeinrichtung (maschinell), FW-EL, Fachberater THW | 4 Gruppen |
| 65 | 31 | 11 | THL 5 | VU | Bus besetzt mit eingeklemmten Personen | ||
| 66 | 31 | 10 | THL 5 | VU | mehrere LKW mit eingeklemmten Personen | ||
| 67 | 32 | 10 | THL SCHIENE | klein | Hilfeleistung Straßenbahn | 1 Rettungssatz (hydraulisch), FW-EL | 1 Gruppe |
| 68 | 32 | 11 | THL SCHIENE | klein | Hilfeleistung S-Bahn | ||
| 69 | 32 | 12 | THL SCHIENE | klein | Hilfeleistung U-Bahn | ||
| 70 | 33 | 10 | THL WASSER | Wasser | Bergung Sache / Leiche | 1 Boot | 1 Trupp |
| 71 | 33 | 11 | THL WASSER | Wasser | Rettung Tier | ||
| 72 | 33 | 12 | THL WASSER | Wasser | Rettung Person | ||
| 73 | 33 | 13 | THL WASSER | Wasser | Tauchereinsatz ohne Rettung | ||
| 74 | 34 | 10 | THL TRAGEHILFE | RD | Tragehilfe | 1 Staffel | |
| 75 | 35 | 10 | THL UNWETTER | Unwetter | Baum / Ast droht zu fallen | FW-EL, KEZ | |
| 76 | 35 | 11 | THL UNWETTER | Unwetter | Baum / Ast auf Fahrbahn | ||
| 77 | 35 | 12 | THL UNWETTER | Unwetter | Baum / Ast auf Schiene | ||
| 78 | 35 | 13 | THL UNWETTER | Unwetter | Baum / Ast auf Gebäude | ||
| 79 | 35 | 14 | THL UNWETTER | Unwetter | Baum / Ast auf Stromleitung | ||
| 80 | 35 | 15 | THL UNWETTER | Unwetter | Baum / Ast auf PKW / LKW | ||
| 81 | 35 | 16 | THL UNWETTER | Unwetter | Baum umgestürzt | ||
| 82 | 35 | 17 | THL UNWETTER | Unwetter | Bauteil / Gegenstand droht zu fallen | ||
| 83 | 35 | 18 | THL UNWETTER | Unwetter | Gebäude sichern | ||
| 84 | 35 | 19 | THL UNWETTER | Unwetter | Bauzaun sichern | ||
| 85 | 35 | 20 | THL UNWETTER | Unwetter | Fahrbahn / Gehweg überschwemmt | ||
| 86 | 35 | 21 | THL UNWETTER | Unwetter | Gebäude unter Wasser | ||
| 87 | 35 | 22 | THL UNWETTER | Unwetter | Keller unter Wasser | ||
| 88 | 35 | 23 | THL UNWETTER | Unwetter | Fahrzeug / sonstigen Gegenstand sichern | ||
| 89 | 35 | 24 | THL UNWETTER | Unwetter | Erkundung nicht zeitkritisch | ||
| 90 | 35 | 25 | THL UNWETTER | Unwetter | sonstiger Schaden | ||
| 91 | 36 | 10 | THL VU FLUGZEUG 1 | Luft | Notlandung | 3 Rettungssätze (hydraulisch), 4.000 l Löschwasser, Arbeits-/Rettungsplattform, FW-EL, Fachberater THW | 3 Gruppen |
| 92 | 36 | 11 | THL VU FLUGZEUG 1 | Luft | Ballon | ||
| 93 | 36 | 12 | THL VU FLUGZEUG 1 | Luft | Hubschrauber | ||
| 94 | 36 | 13 | THL VU FLUGZEUG 1 | Luft | Kleinflugzeug | ||
| 95 | 37 | 10 | THL VU FLUGZEUG 2 | Luft | Frachtflugzeug | 3 Rettungssätze (hydraulisch), 4.000 l Löschwasser, Arbeits-/Rettungsplattform, FW-EL, Fachberater THW | 4 Gruppen |
| 96 | 37 | 11 | THL VU FLUGZEUG 2 | Luft | Passagierflugzeug | ||
| 97 | 37 | 12 | THL VU FLUGZEUG 2 | Luft | Militärflugzeug | ||
| 98 | 38 | 10 | THL VU SCHIFF KOLLISION | Wasser | Kollision Passagierschiff | 2 Boote, FW-EL, Fachberater THW | 3 Gruppen |
| 99 | 38 | 11 | THL VU SCHIFF KOLLISION | Wasser | Kollision Frachtschiff | ||
| 100 | 38 | 12 | THL VU SCHIFF KOLLISION | Wasser | Kollision Boot / Yacht / Floß | 1 Boot, FW-EL, Fachberater THW | 2 Gruppen |
| 101 | 38 | 13 | THL VU SCHIFF LECK | Wasser | Schiff leck Passagierschiff | 2 Boote, FW-EL, Fachberater THW | 3 Gruppen |
| 102 | 38 | 14 | THL VU SCHIFF LECK | Wasser | Schiff leck Frachtschiff | ||
| 103 | 39 | 10 | THL VU ZUG | VU | Zug | 3 Rettungssätze (hydraulisch), 4.000 l Löschwasser, Arbeits-/Rettungsplattform, FW-EL, Fachberater THW, THW SEG | 2 Gruppen |
| Lfd. Nr. ABC | Hauptgruppe | Untergruppe | Stichwort | Kategorie | Schlagwort | Mindestanforderung EM FW | Mindestanforderung Personalstärke FW | Informationen |
| 1 | 10 | 10 | ABC 1 | Geruch | undefinierbarer Geruch | 4 PA, 1 Ex-Warngerät, 500 l Löschwasser | 1 Staffel | |
| 2 | 10 | 11 | ABC 1 | Geruch | Geruch nach Ammoniak | |||
| 3 | 10 | 12 | ABC 1 | Geruch | Geruch nach Chlor | |||
| 4 | 10 | 13 | ABC 1 | Geruch | Geruch nach Erdgas / Gas | |||
| 5 | 11 | 10 | ABC KRAFTSTOFF | Gefahrstoff | auslaufender Kraftstoff (z.B. Benzin, Diesel) | 1 Trupp | ||
| 6 | 12 | 10 | ABC 2 | Gefahrstoff | verdächtiger Stoff | 4 PA, 1 Ex-Warngerät, 500 l Löschwasser | 1 Staffel | |
| 7 | 12 | 11 | ABC 2 | Gefahrstoff | undefinierbare Flüssigkeit | |||
| 8 | 12 | 12 | ABC 2 | Gefahrstoff | undefinierbarer Gegenstand | |||
| 9 | 12 | 13 | ABC 2 | Gefahrstoff | kleine Menge | |||
| 10 | 12 | 13 | ABC 2 | Gefahrstoff | undefinierbares Pulver | |||
| 11 | 12 | 14 | ABC 2 | Gefahrstoff | Gasaustritt im Freien | |||
| 12 | 13 | 10 | ABC 3 | Gefahrstoff | große Menge | 8 PA, 1 Ex-Warngerät, 1.800 l Löschwasser | 2 Gruppen | |
| 13 | 13 | 11 | ABC 3 | Gefahrstoff | Gasaustritt brennbar | |||
| 14 | 13 | 12 | ABC 3 | Gefahrstoff | Gasaustritt im Gebäude | |||
| 15 | 14 | 10 | ABC B ATOM | Gefahrstoff | Brand Atom im Gebäude | 8 PA, 1 Wärmebildkamera, 1.800 l Löschwasser, 6 Körperschutz Form 2 (Kontaminationsschutzanzug), Sonderausrüstung A, 120 l Schaummittel alkoholbeständig oder 120 l Schaummittel class A oder 120 l Mehrbereichsschaummittel, 250 kg ABC-Löschpulver, FW-EL | 2 Gruppen | Fachberater ABC, Modul Gefahrgutzug, Modul Dekon-Einsatzkräfte, Modul Messen, Modul Warnen |
| 16 | 14 | 11 | ABC B ATOM | Gefahrstoff | Brand Atom im Freien | |||
| 17 | 14 | 12 | ABC B ATOM | Gefahrstoff | Brand Atom PKW / LKW | |||
| 18 | 14 | 13 | ABC B ATOM | Gefahrstoff | Brand Atomkraftwerk (AKW) | |||
| 19 | 15 | 10 | ABC B | Gefahrstoff | Brand Tankstelle | Verknüpfung mit EMK B4 | siehe B 4 | |
| 20 | 15 | 11 | ABC B | Gefahrstoff | Brand Biogasanlage | |||
| 21 | 15 | 12 | ABC B | Gefahrstoff | Brand Raffinerie | |||
| 22 | 15 | 13 | ABC B | Gefahrstoff | Brand Tanklager | |||
| 23 | 15 | 14 | ABC B | Gefahrstoff | Brand Tankwagen | |||
| 24 | 16 | 10 | ABC B BIO / CHEMIE | Gefahrstoff | Brand Bio im Gebäude | 8 PA, 1 Ex-Warngerät, 1 Wärmebildkamera, 1.800 l Löschwasser, 4 Körperschutz Form 2 (Infektionsschutzanzug/Flüssigkeitsschutzanzug), 4 Körperschutz Form 3 (CSA), Gasmesskoffer, 120 l Schaummittel alkoholbeständig oder 120 l Schaummittel class A oder 1201 Mehrbereichsschaummittel, 250 kg ABC-Löschpulver, FW-EL, Fachberater THW | 2 Gruppen | Fachberater ABC, Modul Gefahrgutzug, Modul Dekon-Einsatzkräfte, Modul Messen, Modul Warnen |
| 25 | 16 | 11 | ABC B BIO / CHEMIE | Gefahrstoff | Brand Bio im Freien | |||
| 26 | 16 | 12 | ABC B BIO / CHEMIE | Gefahrstoff | Brand Bio PKW / LKW | |||
| 27 | 16 | 13 | ABC B BIO / CHEMIE | Gefahrstoff | Brand Chemie im Gebäude | |||
| 28 | 16 | 14 | ABC B BIO / CHEMIE | Gefahrstoff | Brand Chemie im Freien | |||
| 29 | 16 | 15 | ABC B BIO / CHEMIE | Gefahrstoff | Brand Chemie Zug | |||
| 30 | 16 | 16 | ABC B BIO / CHEMIE | Gefahrstoff | Brand Chemie LKW | |||
| 31 | 17 | 10 | ABC THL ATOM | Gefahrstoff | THL Atom Austritt im Gebäude | 8 PA, 1 Wärmebildkamera, 1.800 l Löschwasser, 6 Körperschutz Form 2 (Kontaminationsschutzanzug), Sonderausrüstung A, 120 l Schaummittel alkoholbeständig oder 120 l Schaummittel class A oder 120 l Mehrbereichsschaummittel, 250 kg ABC-Löschpulver, 2 Rettungssätze (hydraulisch), FW-EL, Fachberater THW | 2 Gruppen | Fachberater ABC, Modul Gefahrgutzug, Modul Dekon-Einsatzkräfte, Modul Messen, Modul Warnen |
| 32 | 17 | 11 | ABC THL ATOM | Gefahrstoff | THL Atom Austritt im Freien | |||
| 33 | 17 | 12 | ABC THL ATOM | Gefahrstoff | THL Atom PKW / LKW | |||
| 34 | 17 | 13 | ABC THL ATOM | Gefahrstoff | THL VU Atom PKW / LKW | |||
| 35 | 18 | 10 | ABC THL BIO / CHEMIE | Gefahrstoff | THL Bio Austritt im Freien | 8 PA, 1 Ex-Warngerät, 1 Wärmebildkamera, 1.800 l Löschwasser, 4 Körperschutz Form 2 (Infektionsschutzanzug/ Flüssigkeitsschutzanzug), 4 Körperschutz Form 3 (CSA), Gasmesskoffer, 120 l Schaummittel alkoholbeständig oder 120 l Schaummittel class A oder 120 l Mehrbereichsschaummittel, 250 kg ABC-Löschpulver, 2 Rettungssätze (hydraulisch), FW-EL, Fachberater THW | 2 Gruppen | Fachberater ABC, Modul Gefahrgutzug, Modul Dekon-Einsatzkräfte, Modul Messen, Modul Warnen |
| 36 | 18 | 10 | ABC THL BIO / CHEMIE | Gefahrstoff | THL Bio Austritt im Gebäude | |||
| 37 | 18 | 11 | ABC THL BIO / CHEMIE | Gefahrstoff | THL Bio PKW / LKW | |||
| 38 | 18 | 12 | ABC THL BIO / CHEMIE | Gefahrstoff | THL Chemie Austritt im Gebäude | |||
| 39 | 18 | 13 | ABC THL BIO / CHEMIE | Gefahrstoff | THL Chemie Austritt im Freien | |||
| 40 | 18 | 14 | ABC THL BIO / CHEMIE | Gefahrstoff | THL Chemie PKW / LKW | |||
| 41 | 18 | 15 | ABC THL BIO / CHEMIE | Gefahrstoff | THL VU Bio PKW / LKW | |||
| 42 | 18 | 16 | ABC THL BIO / CHEMIE | Gefahrstoff | THL VU Chemie PKW / LKW | |||
| 43 | 18 | 17 | ABC THL BIO / CHEMIE | Gefahrstoff | THL VU Chemie Zug | |||
| 44 | 19 | 10 | ABC EXPLOSION | Gefahrstoff | Explosion / Verpuffung | 8 PA, 1 Ex-Warngerät, 1 Wärmebildkamera, 1.800 l Löschwasser, 4 Körperschutz Form 2 (Infektionsschutzanzug/ Flüssigkeitsschutzanzug), 4 Körperschutz Form 3 (CSA), Gasmesskoffer, 120 l Schaummittel alkoholbeständig oder 1201 Schaummittel class A oder 1201 Mehrbereichsschaummittel, 250 kg ABC-Löschpulver, 2 Rettungssätze (hydraulisch), FW-EL, Fachberater THW | 2 Gruppen | Fachberater ABC |
| 45 | 20 | 10 | ABC ÖL WASSER | Gefahrstoff | Öl auf fließendem Gewässer | 1 Trupp | ||
| 46 | 20 | 11 | ABC ÖL WASSER | Gefahrstoff | Öl auf stehendem Gewässer | |||
| 47 | 21 | 10 | ABC ÖL LAND | Gefahrstoff | undichter Heizöltank | 1 Trupp | ||
| 48 | 21 | 11 | ABC ÖL LAND | Gefahrstoff | ausgedehnter Ölschaden | |||
| 49 | 22 | 10 | ABC GEFAHRSTOFF- MELDEANLAGE | GMA | Meldeanlage Ammoniak | 4 PA, 500 l Löschwasser | 1 Staffel | |
| 50 | 22 | 11 | ABC GEFAHRSTOFF- MELDEANLAGE | GMA | Meldeanlage Chlor | |||
| 52 | 22 | 13 | ABC GEFAHRSTOFF- MELDEANLAGE | GMA | Meldeanlage CO2 | |||
| 53 | 22 | 14 | ABC GEFAHRSTOFF- MELDEANLAGE | GMA | Meldeanlage Butan | |||
| 54 | 22 | 15 | ABC GEFAHRSTOFF- MELDEANLAGE | GMA | Meldeanlage Propan | |||
| 55 | 22 | 16 | ABC GEFAHRSTOFF- MELDEANLAGE | GMA | Meldeanlage undefiniert |
| Lfd. Nr. RD | Hauptgruppe | Untergruppe | Stichwort | Kategorie | Schlagwort | Anmerkung | Mindestanforderung EM RD |
| 1 | 10 | 00 | RD 1 | Bewusstsein | Bewusstsein | neu aufgetretene, nicht zunehmende Bewusstseinsstörung unter Ausschluss einer vitalen Indikation, die nicht an den Hausarzt oder ÄBD verwiesen werden kann | 1 Rettungswagen |
| 2 | 10 | 10 | RD 2 | Bewusstsein | vitale Bedrohung | rasch zunehmende Bewusstseinsstörung oder Bewusstlosigkeit (inadäquate bzw. fehlende Reaktion auf Ansprache, Rütteln oder Schmerzreiz) | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 3 | 10 | 90 | RD 2 | Bewusstsein | Nachforderung NA | Nachforderung NA durch Rettungsdienst aufgrund Störungen des Bewusstseins | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 4 | 20 | 00 | RD 1 | Atmung | Atmung | neu aufgetretene, nicht zunehmende Atembeschwerden unter Ausschluss einer vitalen Indikation, die nicht an den Hausarzt bzw. ÄBD verwiesen werden kann | 1 Rettungswagen |
| 5 | 20 | 10 | RD 2 | Atmung | vitale Bedrohung | rasch zunehmende Atemstörung oder ausgeprägte Atemnot mit Hinweiszeichen (Zyanose, in-/exspiratorischer Stridor, sonstige pathologische Atemgeräusche, Aspiration, fehlende oder anormale Brustkorbbewegungen, Bradypnoe, Atemstillstand, Tachypnoe) | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 6 | 20 | 90 | RD 2 | Atmung | Nachforderung NA | Nachforderung NA durch Rettungsdienst aufgrund Störungen der Atmung | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 7 | 30 | 00 | RD 1 | Herz/Kreislauf | Herz/Kreislauf | neu aufgetretene, nicht zunehmende Herz- oder Kreislaufbeschwerden unter Ausschluss einer vitalen Indikation, die nicht an den Hausarzt oder ÄBD verwiesen werden können; Blutdruckentgleisung ohne klinische Symptomatik (z.B. Kopfschmerz, Brustschmerz, Bauchschmerz, Atemnot, Palpitationen) = nur Messwert | 1 Rettungswagen |
| 8 | 30 | 10 | RD 2 | Herz/Kreislauf | vitale Bedrohung | akuter Brustschmerz, Schockzeichen (Hautfarbe, Kaltschweißigkeit), Blutdnickentgleisung/Tachy- oder Bradykardie/Arrhythmie mit klinischer Symptomatik (z.B. Kopfschmerz, Brustschmerz, Bauchschmerz, Atemnot, Palpitationen), Fehlfunktion Herzschrittmacher/AICD, allergische Reaktion mit generalisierten Hauterscheinungen oder Kreislaufstörungen oder Atemnot oder bekannte schwere Anaphylaxie | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 9 | 30 | 20 | RD 2 | Herz/Kreislauf | Kreislaufstillstand/Reanimation | Bewusstlosigkeit und keine oder keine normale Atmung, Schnappatmung | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 10 | 30 | 90 | RD 2 | Herz/Kreislauf | Nachforderung NA | Nachforderung NA durch Rettungsdienst aufgrund Störungen von Herz/Kreislauf | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 11 | 40 | 00 | RD 1 | Schmerzen | neu aufgetretene, nicht zunehmende Schmerzen, die den Verweis an den Hausarzt bzw. den ÄBD nicht zulassen | 1 Rettungswagen | |
| 12 | 40 | 10 | RD 2 | Schmerzen - stark | starke/stärkste Schmerzzustände (unerträglich), schlagartig aufgetretene starke/stärkste Kopfschmerzen, kolikartige Schmerzen | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt | |
| 13 | 40 | 90 | RD 2 | Schmerzen - Nachforderung NA | Nachforderung NA durch Rettungsdienst aufgrund Schmerzen | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt | |
| 14 | 50 | 00 | RD 1 | Neuro/Psych | Neuro | neu aufgetretene, nicht zunehmende neurologische Ausfälle (z.B. Schlaganfallsymptome) ohne Bewusstseinsstörung, Zustand nach einmaligem Krampfanfall, sonstiger neurologischer Zustand, der einen Verweis an den Hausarzt bzw. ÄBD nicht zulässt | 1 Rettungswagen |
| 15 | 50 | 10 | RD 2 | Neuro/Psych | Neuro - vitale Bedrohung | neurologische Ausfälle mit Bewusstseinsstörung (siehe Gruppe 10 10), anhaltender Krampfanfall, mehrere Krampfanfälle in Folge | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 16 | 50 | 90 | RD 2 | Neuro/Psych | Neuro - Nachforderung NA | Nachforderung NA durch Rettungsdienst aufgrund des neurologischen Zustands | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 17 | 51 | 00 | RD 1 | Neuro/Psych | Psych | psychiatrischer Zustand, der den Verweis an den Hausarzt bzw. ÄBD nicht zulässt | 1 Rettungswagen |
| 18 | 51 | 10 | RD 2 | Neuro/Psych | Psych - vitale Bedrohung | psychiatrischer Zustand mit erheblicher Selbst- oder Fremdgefährdung, Suizid/-versuch | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 19 | 51 | 11 | RD 2 | Neuro/Psych | Psych - vitale Bedrohung - mit Polizei | Suizid, Suizidversuch im öffentlichen Bereich, Suizidversuch mit möglicher Fremdgefährdung, psychiatrischer Zustand mit Fremdgefährdung | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 20 | 51 | 90 | RD 2 | Neuro/Psych | Psych - Nachforderung NA | Nachforderung NA durch Rettungsdienst aufgrund des psychiatrischen Zustands | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 21 | 60 | 00 | RD 1 | Trauma | Trauma | akute Verletzungen mit der Notwendigkeit einer zeitnahen Versorgung ohne Anhalt für vitale Gefährdung unter Berücksichtigung des Unfallmechanismus, Stromunfall ohne Symptomatik | 1 Rettungswagen |
| 22 | 60 | 01 | RD 1 | Trauma | Verkehrsunfall (VU) nur RD | akute Verletzungen mit der Notwendigkeit einer zeitnahen Versorgung ohne Anhalt für vitale Gefährdung unter Berücksichtigung des Unfallmechanismus | 1 Rettungswagen |
| 23 | 60 | 10 | RD 2 | Trauma | vitale Bedrohung - Person verletzt schwer | Verletzungen mit vermuteter vitaler Bedrohung: Bewusstseinsstörung, Atemstörung, Herz-/Kreislaufstörung, starke Blutung und starke Schmerzen unter Berücksichtigung des Unfallmechanismus (Sturz aus großer Höhe > 3 m; hochgradige Einklemmung oder Verschüttung; Hochrasanztrauma/Hochgeschwindigkeitstrauma; Fußgänger-/Zweiradkollision; Ejektion eines Insassen; Penetrierende Verletzung an Kopf, Hals, Thorax, Abdomen; Verletzung nach Waffengebrauch); neurologische Störungen, Stromunfall mit Symptomatik | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 24 | 60 | 11 | RD 2 | Trauma | vitale Bedrohung - Verkehrsunfall (VU) nur RD | Verletzungen mit vermuteter vitaler Bedrohung: Bewusstseinsstörung, Atemstörung, Herz-/Kreislaufstörung, starke Blutung und starke Schmerzen unter Berücksichtigung des Unfallmechanismus (Sturz aus großer Höhe > 3 m; hochgradige Einklemmung oder Verschüttung; Hochrasanztrauma/Hochgeschwindigkeitstrauma; Fußgänger-/Zweiradkollision; Ejektion eines Insassen; Penetrierende Verletzung an Kopf, Hals, Thorax, Abdomen; Verletzung nach Waffengebrauch); neurologische Störungen, Stromunfall mit Symptomatik | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 25 | 60 | 20 | RD 2 | Trauma | vitale Bedrohung - Arbeitsunfall | Verletzungen mit vermuteter vitaler Bedrohung: Bewusstseinsstörung, Atemstörung, Herz-/Kreislaufstörung, starke Blutung und starke Schmerzen unter Berücksichtigung des Unfallmechanismus (Sturz aus großer Höhe > 3 m; hochgradige Einklemmung oder Verschüttung; Hochrasanztrauma/Hochgeschwindigkeitstrauma; Fußgänger-/Zweiradkollision; Ejektion eines Insassen; Penetrierende Verletzung an Kopf, Hals, Thorax, Abdomen; Verletzung nach Waffengebrauch); neurologische Störungen, Stromunfall mit Symptomatik | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 26 | 60 | 30 | RD 2 | Trauma | vitale Bedrohung - Starke Blutung | Verletzungen mit vermuteter vitaler Bedrohung: Bewusstseinsstörung, Atemstörung, Herz-/Kreislaufstörung, starke Blutung und starke Schmerzen unter Berücksichtigung des Unfallmechanismus (Sturz aus großer Höhe > 3 m; hochgradige Einklemmung oder Verschüttung; Hochrasanztrauma/Hochgeschwindigkeitstrauma; Fußgänger-/Zweiradkollision; Ejektion eines Insassen; Penetrierende Verletzung an Kopf, Hals, Thorax, Abdomen; Verletzung nach Waffengebrauch); neurologische Störungen, Stromunfall mit Symptomatik | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 27 | 60 | 40 | RD 2 | Trauma | vitale Bedrohung - Unfall (Schule, Kindergarten, Kita) | Verletzungen mit vermuteter vitaler Bedrohung: Bewusstseinsstörung, Atemstörung, Herz-/Kreislaufstörung, starke Blutung und starke Schmerzen unter Berücksichtigung des Unfallmechanismus (Sturz aus großer Höhe > 3 m; hochgradige Einklemmung oder Verschüttung; Hochrasanztrauma/Hochgeschwindigkeitstrauma; Fußgänger-/Zweiradkollision; Ejektion eines Insassen; Penetrierende Verletzung an Kopf, Hals, Thorax, Abdomen; Verletzung nach Waffengebrauch); neurologische Störungen, Stromunfall mit Symptomatik | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 28 | 60 | 90 | RD 2 | Trauma | Nachforderung NA | Nachforderung durch RD aufgrund Verletzungsschwere oder Unfallmechanismus | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 29 | 70 | 00 | RD 1 | Kind | (bis 12 Jahre) Erkrankt | akute Symptomatik, die nicht an den Hausarzt oder ÄBD verwiesen werden kann, z.B. Ingestion von potenziell toxischen Substanzen ohne klinische Symptomatik | 1 Rettungswagen |
| 30 | 70 | 01 | RD 1 | Kind | (bis 12 Jahre) Trauma | akute Verletzungen mit der Notwendigkeit einer zeitnahen Versorgung ohne Anhalt für vitale Gefährdung unter Berücksichtigung des Unfallmechanismus | 1 Rettungswagen |
| 31 | 70 | 02 | RD 1 | Kind | Inkubator - Intensiv | Team aus Kinderklinik mit Inkubator begleitet | 1 Rettungswagen |
| 32 | 70 | 03 | RD 1 | Kind | Neugeborenen-Holdienst (NHD) | Organisierter Dienst mit Pädiater und Kinderkrankenschwester | 1 Rettungswagen |
| 33 | 70 | 10 | RD 2-KIND | Kind | (bis 12 Jahre) Erkrankt - vitale Bedrohung | analog zum Erwachsenen, falls aus Abfrage Anhalt für akute Störung oder Beeinträchtigung der Vitalfunktionen, z.B. inspiratorischer Stridor, generalisierter Krampfanfall, Dehydratation mit Vigilanzminderung, Ingestion von potenziell toxischen Substanzen mit klinischer Symptomatik | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 34 | 70 | 11 | RD 2-KIND | Kind | (bis 12 Jahre) Trauma - vitale Bedrohung | Verletzungen mit vermuteter vitaler Bedrohung: Bewusstseinsstörung, Atemstörung, Herz-/Kreislaufstörung, starke Blutung und starke Schmerzen unter Berücksichtigung des Unfallmechanismus (Schockraumkriterien der DGU); neurologische Störungen, Stromunfall mit Symptomatik | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 35 | 70 | 20 | RD 2-KIND | Kind | (bis 12 Jahre) Kreislaufstill- stand/Reanimation | Bewusstlosigkeit und keine oder keine normale Atmung, Schnappatmung | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 36 | 70 | 30 | RD 2-KIND | Kind | (bis 1 Jahr) Kreislaufstill- stand/Reanimation | Bewusstlosigkeit und keine oder keine normale Atmung | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 37 | 70 | 90 | RD 2-KIND | Kind | (bis 12 Jahre) Nachforderung NA | Nachforderung NA durch RD aufgrund des kindlichen Zustands | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 38 | 81 | 00 | RD BERGRETTUNG | Bergrettung | Erkundung/ Vermisstensuche | Reaktion auf:
| EL BWB |
| 39 | 81 | 10 | RD BERGRETTUNG | Bergrettung | Rettungsdiensteinsatz in unwegsamen Gelände | Rettung, notfallmedizinische Versorgung und Transport Verletzter, Erkrankter oder Hilfloser:
| EL BWB |
| 40 | 81 | 20 | RD BERGRETTUNG | Bergrettung | Höhlenunfall | Rettung, notfallmedizinische Versorgung und Transport Verletzter, Erkrankter, Hilfloser oder Eingeschlossener:
| EL BWB |
| 41 | 81 | 30 | RD BERGRETTUNG | Bergrettung | Bergrettung - Lawinenunfall | Rettung von verschütteten Personen aus der Lawine, mit notfall- medizinischer Versorgung und Transport Rettung weiterer Betroffener vom Lawinenfeld | EL BWB |
| 42 | 81 | 40 | RD BERGRETTUNG | Bergrettung | Bergrettung - Canyonunfall | Rettung, notfallmedizinische Versorgung und Transport Verletzter, Erkrankter oder Hilfloser:
| EL BWB |
| 43 | 81 | 50 | RD BERGRETTUNG | Bergrettung | Bergrettung - Skiunfall | Rettung, notfallmedizinische Versorgung und Transport Verletzter, Erkrankter oder Hilfloser:
| EL BWB |
| 44 | 81 | 60 | RD BERGRETTUNG | Bergrettung | Seilbahnevakuierung | Unterstützung der Störungssuche
Unterstützung der Evakuierungsvorbereitung Durchführung einer Evakuierung Talbegleitung betroffener Personen | EL BWB |
| 45 | 81 | 70 | RD BERGRETTUNG | Bergrettung | Gleitschirm/Drachen in Baum | Suche nach abgestürzten Gleitschirm- und Drachenpiloten Rettung der Piloten aus einem Baum, Bergung des Schirmes | EL BWB |
| 46 | 81 | 80 | RD BERGRETTUNG | Bergrettung | fachliche Unterstützung für Andere | Unterstützung bei der Bergwaldbrandbekämpfung Rettung von Tieren und Bergung von Kadavern
Unterstützung bei Fahrzeug- und Flugzeugbergungen Unterstützung bei der Fehlerbehebung an exponierten Funksystemen Unterstützung bei der Bergung von Toten Betreuung der Angehörigen Unterstützung des Wildtiermanagements Unterstützung bei Sicherungsarbeiten (Steinschlag, ...) | EL BWB |
| 47 | 82 | 00 | RD WASSERNOT 0 | Wasserrettung | Hilfeleistung | treibendes Boot ohne Personenschaden, gestrandetes Boot, technische Unterstützung, Bergung unter Wasser, Suchen von Gegenständen unter Wasser, Sach- und Leichenbergung | |
| 48 | 82 | 01 | RD WASSERNOT 1 | Wasserrettung | gekentertes Boot | Surfer in Seenot, Abschuss einer Signalrakete | |
| 49 | 82 | 02 | RD WASSERNOT 2 | Wasserrettung | mehrere gekenterte Boote | mehr als ein Surfer in Seenot | |
| 50 | 82 | 03 | RD WASSERNOT 2 | Wasserrettung | Vermisstensuche | zeitkritische Flächensuche von Vermissten an und auf Gewässern | |
| 51 | 82 | 10 | RD WASSERNOT 3 | Wasserrettung | 1 Person in Wassernot | beobachteter Untergang, Person droht zu Ertrinken, Person droht ins Wasser zu springen | |
| 52 | 82 | 11 | RD WASSERNOT 4 | Wasserrettung | 2 bis 3 Personen in Wassernot | Fahrzeug im Wasser; Notwasserung kleines Luftfahrzeug, Drachenflieger, Paraglider; 2 bis 3 Personen drohen zu ertrinken | |
| 53 | 82 | 12 | RD WASSERNOT 5 | Wasserrettung | ab 4 Personen in Wassernot | Deichbruch, sinkendes Schiff; eingestürzter Landesteg; Bruch wasserbaulicher Anlage, Fahrzeug im Wasser (> 3 Personen); Bootsunfall (> 3 Personen); Notwasserung Sportflugzeug (> 3 Personen); Mehrere Boote gekentert, Heißluftballon im Wasser; Bus im Wasser, Schienenfahrzeug im Wasser, Notwasserung großes Luftfahrzeug; | Fachberater THW |
| 54 | 82 | 20 | RD TAUCHUNFALL | Wasserrettung | Wasserrettung - Tauchunfall | Tauchunfall ein Taucher, Taucher an der Oberfläche nach Notaufstieg; Taucher an Land | |
| 55 | 82 | 30 | RD EISUNFALL 1 | Wasserrettung | auf dem Eis verletzt/erkrankt | ||
| 56 | 82 | 31 | RD EISUNFALL 2 | Wasserrettung | 1 bis 2 Person(en) im Eis eingebrochen | ||
| 57 | 82 | 32 | RD EISUNFALL 3 | Wasserrettung | ab 3 Personen im Eis eingebrochen | ||
| 58 | 90 | 10 | RD KTP | KTP | KTP - Transport zum Krankenhaus | nicht Einweisung nach Unterbringungsgesetz | 1 Krankentransportwagen |
| 59 | 90 | 11 | RD KTP | KTP | KTP - Verlegung | 1 Krankentransportwagen | |
| 60 | 90 | 12 | RD KTP | KTP | KTP - Heimfahrt | 1 Krankentransportwagen | |
| 61 | 90 | 13 | RD KTP | KTP | KTP - Ambulanzfahrt | auch Ambulanzrückfahrt | 1 Krankentransportwagen |
| 62 | 90 | 14 | RD KTP | KTP | KTP - Unterbringung | Einweisung nach Unterbringungsgesetz | 1 Krankentransportwagen |
| 63 | 90 | 15 | RD KTP | KTP | KTP - Inkubator | Verlegung mit Transportinkubator | 1 Krankentransportwagen |
| 64 | 90 | 16 | RD KTP | KTP | KTP - Dialyse | auch Dialyserückfahrten | 1 Krankentransportwagen |
| 65 | 90 | 17 | RD KTP | KTP | KTP - nicht disponibel (Prio 2) | KTP, der vom nächsten freien KTW bedient wird | 1 Krankentransportwagen |
| 66 | 90 | 18 | RD KTP | KTP | KTP - Wohnungswechsel | 1 Krankentransportwagen | |
| 67 | 90 | 19 | RD KTP | KTP | KTP - sonstiger Transport | 1 Krankentransportwagen | |
| 68 | 90 | 20 | RD KTP/RTW | KTP | KTP - Übernahme Landeplatz | Neues Stichwort: Eigentlich ein KTP → KTW, aber ein RTW wird benötigt. | 1 Rettungswagen |
| 69 | 90 | 21 | RD KTP/RTW | KTP | KTP - mit RTW | KTP, der aufgrund der geforderten medizinischen Ausstattung und/oder der Qualifikation des Rettungspersonals nur von einem RTW durchgeführt werden kann. | 1 Rettungswagen |
| 70 | 90 | 22 | RD KTP/RTW | KTP | KTP - Schwergewichtiger Patient | größer 150 kg und/oder extreme Körperbreite → der Einsatz erfordert S-RTW | 1 Rettungswagen |
| 71 | 91 | 00 | RD INFEKT GR4 / E | KTP | Infekt Gr. 4/E | vgl. Empfehlung der LARE-AG Patiententransport vom 29.10.2013 [ Entwurf] | |
| 72 | 92 | 01 | RD KTP | Verlegung | Verlegung - nicht disponibel mit KTW (Prio 1) | Notfalltransport ohne Notarzt oder Notfalltransport mit KH-Arzt mit KTW | |
| 73 | 92 | 02 | RD 1 | Verlegung | Verlegung - Notfalltransport mit RTW | Notfalltransport ohne Notarzt oder Notfalltransport mit KH-Arzt mit RTW | 1 Rettungswagen |
| 74 | 92 | 03 | RD 2 | Verlegung | Verlegung - Notfalltransport mit NA | sofortiger Notfalltransport mit Notarzt aus vitaler Indikation, Patientenzustand duldet keinen Zeitaufschub (wie Primäreinsatz) | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 75 | 92 | 20 | RD VEF | Verlegung | Verlegung - VEF | eigenes VEF kommt in anderem ILS-Bereich zum Einsatz | |
| 76 | 92 | 21 | RD VEF | Verlegung | Verlegung - VEF und RTW | VEF und RTW kommen aus eigenem ILS-Bereich zum Einsatz | |
| 77 | 92 | 30 | RD ITW | Verlegung | Verlegung - ITW | ||
| 78 | 92 | 40 | RD ITH | Verlegung | Verlegung - ITH | ||
| 79 | 01 | 00 | RD 1 | Sonstige | Sonstiges Ereignis/Zustand | Stoffwechselentgleisung ohne klinische Symptomatik, gastrointestinale oder gynäkologische Blutung, Nasenbluten, Entgleisungen der Körpertemperatur | 1 Rettungswagen |
| 80 | 01 | 01 | RD 1 | Sonstige | Sonstiges Ereignis/Zustand - Intoxikation | Intoxikation mit potenziell giftigen Substanzen ohne Hinweis auf eine vitale Störung von Herz, Kreislauf oder Bewusstsein | 1 Rettungswagen |
| 81 | 01 | 02 | RD 1 | Sonstige | Sonstiges Ereignis/Zustand - Geburt/Entbindung | Wehentätigkeit, Abgang Fruchtwasser, Geburt nicht unmittelbar bevorstehend | 1 Rettungswagen |
| 82 | 01 | 10 | RD 2 | Sonstige | Sonstiges Ereignis/Zustand - vitale Bedrohung | Stoffwechselentgleisung mit klinischer Symptomatik, gastrointestinale oder gynäkologische Blutung, Nasenbluten, Entgleisungen der Körpertemperatur mit Potenzial einer Vitalbedrohung | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 83 | 01 | 11 | RD 2 | Sonstige | Sonstiges Ereignis/Zustand - vitale Bedrohung - Intoxikation | Intoxikation mit Potenzial einer Vitalbedrohung | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 84 | 01 | 12 | RD 2 | Sonstige | Sonstiges Ereignis/Zustand - Geburt/Entbindung akut | Wehenabstand < 3 Minuten, einsetzende oder stattgefundene Geburt, vaginale Blutung in der Schwangerschaft | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 85 | 01 | 90 | RD 2 | Sonstige | Sonstiges Ereignis/Zustand - vitale Bedrohung - Nachforderung NA | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt | |
| 86 | 02 | 00 | RD 1 | Ärger | Ärger | verletzt nach Schlägerei ohne akute Vitalbedrohung aus Hauptgruppen 10 bis 70 | 1 Rettungswagen |
| 87 | 02 | 10 | RD 2 | Ärger | Ärger - vitale Bedrohung | verletzt nach Schlägerei mit akuter Vitalbedrohung aus Hauptgruppen 10 bis 70 | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 88 | 02 | 20 | RD 2 | Ärger | Ärger - Geiselnahme | Manifeste oder drohende Gefährdung von Menschenleben | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 89 | 02 | 21 | RD AMOK RD | Ärger | Ärger - Amok | Manifeste oder drohende Gefährdung von Menschenleben | |
| 90 | 02 | 30 | RD 2 | Ärger | Ärger - Schuss, Hieb- und Stichverletzung(en) | verletzt nach Waffengebrauch | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 91 | 02 | 90 | RD 2 | Ärger | Ärger - vitale Bedrohung - Nachforderung NA | Nachforderung NA durch RD aufgrund Verletzungsschwere oder zu erwartendem Ereignis | 1 Rettungswagen, 1 Notarzt |
| 92 | 03 | 00 | RD 1 | Sonstige | Hausnotruf aktiver Alarm | 1 Rettungswagen | |
| 93 | 04 | 10 | RD 3 | Sonstige | 2 oder 3 verletzte/ erkrankte Personen | Mind. 2 Rettungswagen, mind. 1 Notarzt | |
| 94 | 04 | 20 | RD 4 | Sonstige | 4 oder 5 verletzte/erkrankte Personen | Mind. 4 Rettungswagen, mind. 1 Notarzt, Einsatzleitung Rettungsdienst | |
| 95 | 04 | 30 | RD 5 | Sonstige | 6 bis 9 verletzte/erkrankte Personen | Mind. 5 Rettungswagen, mind. 3 Notärzte, Einsatzleitung Rettungsdienst | |
| 96 | 04 | 40 | RD MANV 10 - 15 | Sonstige | 10 bis 15 verletzte/erkrankte Personen | Neue Unterteilung, da oft eine Überbeschickung an der Untergrenze des alten Stichworts erfolgte. | |
| 97 | 04 | 41 | RD MANV 16 - 25 | Sonstige | 16 bis 25 verletzte/erkrankte Personen | Neue Unterteilung, da oft eine Überbeschickung an der Untergrenze des alten Stichworts erfolgte. | |
| 98 | 04 | 42 | RD MANV 26 - 50 | Sonstige | 26 bis 50 verletzte/erkrankte Personen | ||
| 99 | 04 | 43 | RD MANV 51 - 100 | Sonstige | 51 bis 100 verletzte/erkrankte Personen | Fachberater THW | |
| 100 | 04 | 44 | RD MANV ab 100 | Sonstige | mehr als 100 verletzte/erkrankte Personen | Fachberater THW | |
| 101 | 05 | 10 | RD ABSICHERUNG | Sonstige | Bereitstellung Rettungsmittel | für konkretes Ereignis, z.B. SEK-Zugriff | |
| 102 | 05 | 20 | RD ABSICHERUNG | Sonstige | Dienstfahrt | ||
| 103 | 05 | 30 | RD SONSTIGE | Sonstige | Werkstattfahrt | ||
| 104 | 05 | 40 | RD SONSTIGE | Sonstige | Gebietsabsicherung | ||
| 105 | 05 | 30 | RD BETREUUNG | Sonstige | Betreuung von Personen Anzahl kleiner 50 | ||
| 106 | 05 | 31 | RD BETREUUNG | Sonstige | Betreuung von Personen Anzahl größer 50 | ||
| 107 | 08 | 10 | RD HILFE / SONSTIGE | Sonstige | Hilfeleistung - nicht zeitkritisch | ||
| 108 | 08 | 20 | RD HILFE / SONSTIGE | Sonstige | Lotsenfahrt durch RD-Fahrzeuge | ||
| 109 | 08 | 30 | RD HILFE / SONSTIGE | Sonstige | Transport - von Transplantat / Organ / Blutkonserven / med. Gerät | ||
| 110 | 08 | 30 | RD UBERORTLICH | Sonstige | Anforderung RD von Fremd-ILS Bayern | ||
| 111 | 08 | 31 | RD UBERORTLICH | Sonstige | Anforderung RD von Fremd-ILS nicht Bayern |
| Lfd. Nr. SON | Hauptgruppe | Untergruppe | Stichwort | Kategorie | Schlagwort |
| 1 | 01 | 01 | SON BELEUCHTUNG | Sonstige | |
| 2 | 02 | 01 | SON EINGLEISEN | Sonstige | |
| 3 | 03 | 01 | SON HILFE / SONSTIGES FW | Sonstige | |
| 4 | 04 | 01 | SON HUBSCHRAUBERLANDUNG | Sonstige | |
| 5 | 05 | 01 | SON MOTORRADSTREIFE | Sonstige | Motorradstreife |
| 6 | 10 | 01 | SON PSNV (B) | PSNV | Betroffene |
| 7 | 10 | 02 | SON PSNV (E) | PSNV | Einsatzkräfte |
| 8 | 06 | 01 | SON THW BEREITSCHAFT | ||
| 9 | 07 | 01 | SON TRAGEHILFE | Sonstige | Tragehilfe für den Rettungsdienst |
| 10 | 08 | 01 | SON ÜBERÖRTLICHER EINSATZ | Sonstige |
| Lfd. Nr. INF | Hauptgruppe | Untergruppe | Stichwort | Kategorie | Schlagwort |
| 1 | 10 | 01 | INF ABNAHME BMA | BMA | Abnahme BMA |
| 3 | 12 | 01 | INF APOTHEKENAUSKUNFT | Auskunft | Apothekenauskunft |
| 4 | 01 | 10 | INF AUSFALL | Ausfall | Ausfall - Fahrzeugdefekt |
| 5 | 01 | 11 | INF AUSFALL | Ausfall | Ausfall - Gerätedefekt |
| 6 | 01 | 12 | INF AUSFALL | Ausfall | Ausfall - Eigenunfall |
| 7 | 01 | 20 | INF AUSFALL | Ausfall | Ausfall - Planungsfehler |
| 8 | 01 | 21 | INF AUSFALL | Ausfall | Ausfall - Personalausfall RD-Personal |
| 9 | 01 | 22 | INF AUSFALL | Ausfall | Ausfall - Personalverschulden |
| 10 | 01 | 30 | INF AUSFALL | Ausfall | Ausfall - Personalausfall Arzt |
| 11 | 01 | 40 | INF AUSFALL | Ausfall | Ausfall - Witterung |
| 12 | 01 | 50 | INF AUSFALL | Ausfall | Ausfall - Desinfektion |
| 13 | 13 | 01 | INF BMA PROBE | BMA | BMA Probe |
| 14 | 13 | 02 | INF BMA STÖRUNG | BMA | BMA Störung |
| 15 | 14 | 01 | INF EIGENUNFALL | Benachrichtigung | Eigenunfall |
| 16 | 15 | 01 | INF GIFTNOTRUF | INF | Giftnotruf |
| 17 | 16 | 01 | INF HOCHWASSERMELDUNG | Benachrichtigung | Hochwassermeldung |
| 18 | 17 | 01 | INF KASSENÄRZTLICHER BEREITSCHAFTSDIENST | Auskunft | Vermittlung KVB-Arzt |
| 19 | 18 | 01 | INF LUFTBEOBACHTUNG | Sonstiges | Luftbeobachtung |
| 20 | 19 | 01 | INF ÖFFENTLICHKEITSARBEIT | Sonstiges | Öffentlichkeitsarbeit |
| 21 | 20 | 01 | INF PROBEALARM | Sonstiges | Probealarm |
| 22 | 21 | 01 | INF SAN-DIENST | Sonstiges | Sanitätsdienst |
| 23 | 22 | 01 | INF SICHERHEITSWACHE | Sonstiges | Sicherheitswache |
| 24 | 23 | 01 | INF UNWETTERWARNUNG | Benachrichtigung | Unwetterwarnung |
| 25 | 24 | 01 | INF VERKEHRSSICHERUNG | Sonstiges | Verkehrssicherung |
| 26 | 25 | 01 | INF WACHBESETZUNG | Sonstiges | Wachbesetzung |
| 27 | 26 | 01 | INF ZAHNARZTNOTDIENST | Auskunft | Zahnarztnotdienst |
| ENDE | |