Änderungstext

Zehnte Verordnung zur Änderung der Frequenzschutzbeitragsverordnung

Vom 7. Juni 2019
(BGBl. I Nr. 21 vom 14.06.2019 S. 770)



Auf Grund

Artikel 1
Änderung der Frequenzschutzbeitragsverordnung

In der Anlage zur Frequenzschutzbeitragsverordnung vom 13. Mai 2004 (BGBl. I S. 958), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 20. Oktober 2017 (BGBl. I S. 3604) geändert worden ist, werden die Tabellen " Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2015" und " Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2016" wie folgt gefasst:

Alt:

Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2015

Nr. Funkdienst/
Funkanwendung
Nutzergruppen Bezugseinheit Jahresbeitrag je Bezugseinheit
(in Euro)
TKG EMVG
1 2 3 4 5 6
1. Öffentlicher Mobilfunk
1.1 GSM je angefangene 100 kHz Bandbreite 820,46 108,34
1.2 (entfällt)
1.3 Funkruf Frequenz 0,00 0,00
1.4 (entfällt)
1.5 UMTS je angefangene100 kHz Bandbreite 1.265,32 197,26
2. Rundfunkdienst
2.1 Ton-Rundfunk
2.1.1 LW Frequenz 0,00 0,00
2.1.2 MW Frequenz 0,00 4708,64
2.1.3 KW Frequenz 10,04 119,20
2.1.4 digitale MW Frequenz 0,00 0,00
2.1.5 digitale LW Frequenz 0,00 0,00
2.1.6 digitale KW Frequenz 0,00 0,00
2.1.7 nichtöffentliche Funkanlagen im UKW-Rundfunkbereich Frequenz 335,44 0,00
Theoretische Versorgungsfläche je zugeteilte Frequenz *
2.1.8 UKW je angefangene 10 km2 1,14 0,68
2.1.9 T-DAB je angefangene 10 km2 2,74 0,35
2.2 Fernseh-Rundfunk
2.2.1 Fernseh-Rundfunk je angefangene 10 km2 0,00 0,00
2.2.2 DVB-T je angefangene 10 km2 1,31 1,51
3. Feste Funkdienste/Normalfrequenz und Zeitzeichenfunk
3.1 Punktzu-Punkt-Richtfunk Sendefunkanlage 2,39 0,67
3.2 WLL-PMP-Richtfunk Sendefunkanlage 0,00 0,00
3.3 gebietsbezogene Richtfunkzuteilungen Sendefunkanlage 0,00 0,00
3.4 fester Funkdienst unter 30 MHz, Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunk Frequenz 15,14 5,83
3.5 Punktzu-Mehrpunkt-Richtfunk (außer WLL-PMP-Richtfunk) Sendefunkanlage 8,14 1,54
4. Nichtöffentlicher mobiler Landfunk (nömL)
4.1 Betriebsfunk, Grubenfunk, Grundstücks-Sprechfunk, nichtöffentliches Datenfunknetz für Fernwirk- und Alarmierungszwecke, Funkanlagen für Hilfszwecke, Fernwirkfunk Sendefunkanlage 1,93 1,33
4.2 (entfällt)
4.3 (entfällt)
4.4 Grundstücks-Personenruf
(Netze ohne Quittungssender)
Netz mit ...... Rufempfängern
bis zu 2 7,97 0,21
bis zu 5 15,95 0,43
bis zu 10 31,89 0,86
bis zu 50 63,79 1,71
bis zu 150 127,57 3,42
bis zu 400 255,14 6,84
bis zu 1.000 510,29 13,68
mehr als 1.000 765,43 20,52
4.5 Grundstücks-Personenruf
(Netze mit Quittungssender)
Netz mit ...... Rufempfängern
bis zu 2 5,43 0,00
bis zu 5 10,85 0,00
bis zu 10 21,71 0,00
bis zu 50 43,41 0,00
bis zu 150 86,82 0,00
bis zu 400 173,64 0,00
bis zu 1.000 260,46 0,00
mehr als 1.000 347,28 0,00
4.6 Grundstücksüberschreiten der Personenruf Netz mit ...... Rufempfängern
bis zu 2 1,48 0,00
bis zu 5 2,95 0,00
bis zu 10 5,91 0,00
bis zu 50 11,82 0,00
bis zu 150 23,63 0,00
bis zu 400 47,27 0,00
bis zu 1.000 70,90 0,00
mehr als 1.000 94,53 0,00
4.7 Fernsehfunk, bewegbare Kleinst-Richtfunkanlagen, Funkanlagen zur vorübergehenden Einrichtung einer Fernseh-, Ton- oder Meldeleitung, vorübergehende Einrichtung einer Bild-, Ton- oder Meldeübertragungsstrecke Sendefunkanlage 13,98 7,25
4.8 Durchsagefunk (Funkmikrofone, drahtlose Mikrofone, Führungsfunk, Betriebsfunk für Führungszwecke, Regie und Kommandofunk), Regiefunk des Reportagefunks Sendefunkanlage 4,42 0,25
4.9 Funkanlage zur Fernsteuerung von Modellen, drahtlose Mikrofonanlage für Hörgeschädigte kein Beitrag kein Beitrag
5. Flugfunkdienst
5.1 stationäre Bodenfunkstellen, ortsfeste Flugnavigationsfunkstellen Funkstelle 7,24 162,10
5.2 mobiler Flugfunk (Luftfunk- stellen), Flugnavigationsfunk (bewegliche Funkstellen) Funkstelle 3,83 47,68
5.3 mobiler Flugfunk (sonstige Bodenfunkstellen) Funkstelle 0,00 0,00
6. Amateurfunkdienst Amateurfunk Inhaber einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst 6,87 24,59
7. Seefunkdienst/ Binnenschifffahrts- funk Seefunk/Binnenschifffahrts- funk Funkstelle 9,99 0,94
8. Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst
8.1 Ortungsfunk kleiner Leistung (bis 50 Watt Strahlungsleistung (ERP)), Wetterhilfenfunk Sendefunkanlage 2,03 6,94
8.2 Ortungsfunk hoher Leistung (größer als 50 Watt Strahlungsleistung (ERP)) Sendefunkanlage 0,00 343,51
9. Sonstige Funkanwendungen
9.1 Demonstrationsfunk Sendefunkanlage 0,00 0,00
9.2 Versuchsfunk Zuteilung 1,05 0,00
10. Bahnfunk
10.1 analoger Eisenbahn-Betriebsfunk (ortsfeste Frequenznutzung) Sendefunkanlage 20,10 10,90
10.2 analoger Eisenbahn-Betriebsfunk (mobile Frequenznutzung) Sendefunkanlage 1,06 0,43
10.3 digitaler Eisenbahn-Betriebs- funk in GSM-R-Technik pro Sektor und Frequenzpaar 49,46 19,27
11. Bündelfunk
11.1 Bündelfunk
(bis 25 kHz Bandbreite)
pro Sektor und Frequenzpaar an einem Standort je 12,5 kHz Bandbreite oder pro Frequenz im Direct-Mode-Betrieb je 12,5 kHz Bandbreite 8,10 3,11
11.2 (entfällt)
12. Satellitenfunk
12.1 koordinierungsrelevante Satellitenfunkverbindung nicht koordinierungsrelevante Satellitenfunkverbindung Frequenz 26,24 56,32
12.2 Frequenz 174,44 0,00
12.3 Satellitenfunknetz Frequenz 8838,76 278,59
12.4 bei der internationalen Fernmeldeunion in deutschem Namen registrierte Satellitensysteme (nach Übertragung der Nutzungsrechte) Satellitensystem 6123,72 0,00
13. Drahtloser Netzzugang
13.1 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 450 MHz pro Sektor und Frequenzpaar je 12,5 kHz Bandbreite 0,00 0,00
13.2 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 800 MHz je angefangene 100 kHz Bandbreite 718,33 121,62
13.3 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 900 MHz je angefangene 100 kHz Bandbreite 926,03 331,07
13.4 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 1,8 GHz je angefangene 100 kHz Bandbreite 489,79 22,16
13.5 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 2,0 GHz je angefangene 100 kHz Bandbreite 898,63 621,21
13.6 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 2,6 GHz je angefangene 100 kHz Bandbreite 73,76 3,26
13.7 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 3,5 GHz je angefangene 100 kHz Bandbreite 0,19 0,00

*) Berechnung der theoretischen Versorgungsfläche für das Beitragsjahr 2015:

Die theoretische Versorgungsfläche ist eine Berechnungsgröße zur Ermittlung des Beitrags. Sie basiert für alle Rundfunkdienste auf den internationalen Ausbreitungskurven der ITU-R P.370, den internationalen Abkommen für T-DAB Wiesbaden 1995 und Maastricht 2002 und für DVB T Chester 1997, sowie den jeweils gültigen nationalen Richtlinien (zurzeit 176 TR 22 bzw. 5 R 22 vom März 1992).

Angaben für die jeweils frequenzabhängige Mindestnutzfeldstärke sind für TV-analog der ITU-R BT.417 zu entnehmen, Angaben für den Betrieb eines Kanals im Band II in analoger Übertragungstechnik (UKW-Tonrundfunk) sind dem Abkommen Genf 1984 zu entnehmen, Angaben für den Betrieb eines T DAB-Kanals dem Abkommen Wiesbaden 1995 (Pkt. 2.2.3, Tabelle 1, Position "Medianwert der Mindestfeldstärke") und Angaben für den Betrieb eines DVB-T-Kanals dem Abkommen Chester 1997 (Tabelle A.1.50, Position "Medianwert für die minimale äquivalente Feldstärke"). In Gleichwellennetzen werden theoretische Versorgungsflächen verschiedener Sender nicht mehrfach veranschlagt.

Auf der Basis der oben genannten Ausbreitungskurven wird für eine Sendefunkanlage eine Mindestnutzfeldstärkekontur gemäß den jeweils gültigen internationalen Abkommen errechnet. Hieraus ergibt sich für jeden 10°-Schritt eine Entfernung r vom Senderstandort bis zu dem Punkt, an dem die Mindestnutzfeldstärke erreicht ist. Daraus kann für jeden der 36 10°-Schritte ein Flächenelement A berechnet werden:

π × r2
A =
36

Durch Addition der 36 Flächenelemente ergibt sich die theoretische Versorgungsfläche einer Sendeanlage in Quadratkilometern.

Die Ermittlung der Entfernungen basiert auf den Ausbreitungskurven für Landausbreitung der Empfehlung ITU-R P.370 für 50 % Zeit- und 50 % Ortswahrscheinlichkeit. Die Geländerauigkeit beträgt 50 m. Als Parameter sind der Frequenzbereich, in dem die Nutzung stattfindet, der Wert der Mindestnutzfeldstärke sowie die sektoriellen effektiven Antennenhöhen und Leistungen erforderlich. Für Entfernungen r, die kleiner sind als 10 km, werden die Ausbreitungskurven verwendet, die zurzeit auch in den Anlagen 1a und 2a der Richtlinie 176 TR 22 bzw. der Richtlinie 5 R 22 zu finden sind.

Für Sender, die im Rahmen eines Gleichwellennetzes betrieben werden, wird mittels Leistungsadditionsverfahren die Summenfeldstärke des Netzes berechnet. Die theoretische Versorgungsfläche entsteht durch Addition von hinreichend kleinen Flächenelementen, in denen die Mindestnutzfeldstärke erreicht wird.

Neu:

" Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2015

Nr. Funkdienst/
Funkanwendung
Nutzergruppen Bezugseinheit Jahresbeitrag je Bezugseinheit
(in Euro)
TKG EMVG
1 2 3 4 5 6
1 . Öffentlicher
Mobilfunk
1.1 GSM je angefangene100 kHz Bandbreite 820,46 74,35
1.2 (entfällt)
1.3 Funkruf Frequenz 0,00 0,00
1.4 (entfällt)
1.5 UMTS je angefangene100 kHz Bandbreite 1.265,32 135,37
2. Rundfunkdienst
2.1 Ton-Rundfunk
2.1.1 LW Frequenz 0,00 0,00
2.1.2 MW Frequenz 0,00 3231,35
2.1.3 KW Frequenz 10,04 81,81
2.1.4 digitale MW Frequenz 0,00 0,00
2.1.5 digitale LW Frequenz 0,00 0,00
2.1.6 digitale KW Frequenz 0,00 0,00
2.1.7 Nichtöffentliche Funkanlagen im UKW-Rundfunkbereich Frequenz 335,44 0,00
Theoretische Versorgungsfläche je zugeteilte Frequenz *
2.1.8 UKW je angefangene 10 km2 1,14 0,47
2.1.9 T-DAB je angefangene 10 km2 2,74 0,24
2.2 Fernseh-Rundfunk
2.2.1 Fernseh-Rundfunk je angefangene 10 km2 0,00 0,00
2.2.2 DVB-T je angefangene 10 km2 1,31 1,03
3. Feste Funkdienste/ Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunk
3.1 Punktzu-Punkt-Richtfunk Sendefunkanlage 2,39 0,46
3.2 WLL-PMP-Richtfunk Sendefunkanlage 0,00 0,00
3.3 gebietsbezogene Richtfunkzuteilungen Sendefunkanlage 0,00 0,00
3.4 fester Funkdienst unter Frequenz 15,14 4,00
30 MHz, Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunk
3.5 Punktzu-Mehrpunkt-Richtfunk (außer WLL-PMP- Richtfunk) Sendefunkanlage 8,14 1,05
4. Nichtöffentlicher mobiler Landfunk (nömL)
4.1 Betriebsfunk, Grubenfunk, Grundstücks-Sprechfunk, nichtöffentliches Datenfunknetz für Fernwirk- und Alarmierungszwecke, Funkanlagen für Hilfszwecke, Fernwirkfunk Sendefunkanlage 1,93 0,91
4.2 (entfällt)
4.3 (entfällt)
4.4 Grundstücks-Personenruf Netz mit ......
(Netze ohne Quittungssender) Rufempfängern
bis zu 2 7,97 0,15
bis zu 5 15,95 0,29
bis zu 10 31,89 0,59
bis zu 50 63,79 1,17
bis zu 150 127,57 2,35
bis zu 400 255,14 4,69
bis zu 1.000 510,29 9,39
mehr als 1.000 765,43 14,08
4.5 Grundstücks-Personenruf
(Netze mit Quittungssender)
Netz mit ......
Rufempfängern
bis zu 2 5,43 0,00
bis zu 5 10,85 0,00
bis zu 10 21,71 0,00
bis zu 50 43,41 0,00
bis zu 150 86,82 0,00
bis zu 400 173,64 0,00
bis zu 1.000 260,46 0,00
mehr als 1.000 347,28 0,00
4.6 grundstücksüberschreitender Personenruf Netz mit ......
Rufempfängern
bis zu 2 1,48 0,00
bis zu 5 2,95 0,00
bis zu 10 5,91 0,00
bis zu 50 11,82 0,00
bis zu 150 23,63 0,00
bis zu 400 47,27 0,00
bis zu 1.000 70,90 0,00
mehr als 1.000 94,53 0,00
4.7 Fernsehfunk, bewegbare Kleinst-Richtfunkanlagen, Funkanlagen zur vorübergehenden Einrichtung einer Fernseh-, Ton- oder Meldeleitung, vorübergehende Einrichtung einer Bild-, Ton- oder Meldeübertragungsstrecke Sendefunkanlage 13,98 4,98
4.8 Durchsagefunk (Funkmikrofone, drahtlose Mikrofone, Führungsfunk, Betriebsfunk für Führungszwecke, Regie- und Kommandofunk), Regiefunk des Reportagefunks Sendefunkanlage 4,42 0,17
4.9 Funkanlage zur Fernsteuerung von Modellen, drahtlose Mikrofonanlage für Hörgeschädigte kein Beitrag kein Beitrag
5. Flugfunkdienst
5.1 stationäre Bodenfunkstellen, ortsfeste Flugnavigationsfunkstellen Funkstelle 7,24 111,24
5.2 mobiler Flugfunk (Luftfunkstellen), Flugnavigationsfunk
(bewegliche Funkstellen)
Funkstelle 3,83 32,72
5.3 mobiler Flugfunk (sonstige Bodenfunkstellen) Funkstelle 0,00 0,00
5.3 mobiler Flugfunk (sonstige Bodenfunkstellen) Funkstelle 0,00 0,00
6. Amateurfunkdienst Amateurfunk Inhaber einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst 6,87 16,87
7. Seefunkdienst/ Binnenschifffahrts- funk Seefunk/Binnenschifffahrts- funk Funkstelle 9,99 0,65
8. Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst
8.1 Ortungsfunk kleiner Leistung bis 50 Watt Strahlungsleistung (ERP)), Wetterhilfenfunk Sendefunkanlage 2,03 4,77
8.2 Ortungsfunk hoher Leistung

größer als 50 Watt Strahlungsleistung (ERP))

Sendefunkanlage 0,00 235,74
9. Sonstige Funkanwendungen
9.1 Demonstrationsfunk Sendefunkanlage 0,00 0,00
9.2 Versuchsfunk Zuteilung 1,05 0,00
10. Bahnfunk
10.1 analoger Eisenbahn-Betriebsfunk
(ortsfeste Frequenznutzung)
Sendefunkanlage 20,10 7,48
10.2 analoger Eisenbahn-Betriebsfunk
(mobile Frequenznutzung)
Sendefunkanlage 1,06 0,30
10.3 digitaler Eisenbahn-Betriebs- funk in GSM-R-Technik pro Sektor und Frequenzpaar 49,46 13,23
11. Bündelfunk
11.1 Bündelfunk
(bis 25 kHz Bandbreite)
pro Sektor und Frequenzpaar an einem Standort je 12,5 kHz Bandbreite oder pro Frequenz im Direct-Mode-Betrieb je 12,5 kHz Bandbreite 8,10 2,13
11.2 (entfällt)
12. Satellitenfunk
12.1 koordinierungsrelevante Satellitenfunkverbindung Frequenz 26,24 38,65
12.2 nicht koordinierungsrelevante Satellitenfunkverbindung Frequenz 174,44 0,00
12.3 Satellitenfunknetz Frequenz 8838,76 191,18
12.4 Bei der internationalen Fernmeldeunion in deutschem Namen registrierte Satellitensysteme (nach Übertragung der Nutzungsrechte) Satellitensystem 6123,72 0,00
13. Drahtloser Netzzugang
13.1 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 450 MHz pro Sektor und Frequenzpaar je 12,5 kHz Bandbreite 0,00 0,00
13. Drahtloser Netzzugang
13.1 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 450 MHz pro Sektor und Frequenzpaar

je 12,5 kHz Bandbreite

0,00 0,00
13.2 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 800 MHz je angefangene

100 kHz Bandbreite

718,33 83,46
13.3 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 900 MHz je angefangene

100 kHz Bandbreite

926,03 227,20
13.4 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 1,8 GHz je angefangene

100 kHz Bandbreite

489,79 15,21
13.5 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 2,0 GHz je angefangene

100 kHz Bandbreite

898,63 426,31
13.6 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 2,6 GHz je angefangene

100 kHz Bandbreite

73,76 2,24
13.7 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 3,5 GHz je angefangene

100 kHz Bandbreite

0,19 0,00

*) Berechnung der theoretischen Versorgungsfläche für das Beitragsjahr 2015:

Die theoretische Versorgungsfläche ist eine Berechnungsgröße zur Ermittlung des Beitrags. Sie basiert für alle Rundfunkdienste auf den internationalen Ausbreitungskurven der ITU-R P.370, den internationalen Abkommen für T-DAB Wiesbaden 1995 und Maastricht 2002 und für DVB-T Chester 1997, sowie den jeweils gültigen nationalen Richtlinien (zurzeit 176 TR 22 bzw. 5 R 22 vom März 1992).

Angaben für die jeweils frequenzabhängige Mindestnutzfeldstärke sind für TV-analog der ITU-R BT.417 zu entnehmen, Angaben für den Betrieb eines Kanals im Band II in analoger Übertragungstechnik (UKW-Tonrundfunk) sind dem Abkommen Genf 1984 zu entnehmen, Angaben für den Betrieb eines T-DAB-Kanals dem Abkommen Wiesbaden 1995 (Pkt. 2.2.3, Tabelle 1, Position "Medianwert der Mindestfeldstärke") und Angaben für den Betrieb eines DVB-T-Kanals dem Abkommen Chester 1997 (Tabelle A.1.50, Position "Medianwert für die minimale äquivalente Feldstärke"). In Gleichwellennetzen werden theoretische Versorgungsflächen verschiedener Sender nicht mehrfach veranschlagt.

Auf der Basis der oben genannten Ausbreitungskurven wird für eine Sendefunkanlage eine Mindestnutzfeldstärkekontur gemäß den jeweils gültigen internationalen Abkommen errechnet. Hieraus ergibt sich für jeden 10°-Schritt eine Entfernung r vom Senderstandort bis zu dem Punkt, an dem die Mindestnutzfeldstärke erreicht ist. Daraus kann für jeden der 36 10°-Schritte ein Flächenelement A berechnet werden:

A = π r2 / 36

Durch Addition der 36 Flächenelemente ergibt sich die theoretische Versorgungsfläche einer Sendeanlage in Quadratkilometern.

Die Ermittlung der Entfernungen basiert auf den Ausbreitungskurven für Landausbreitung der Empfehlung ITU-R P.370 für 50 % Zeit- und 50 % Ortswahrscheinlichkeit. Die Geländerauigkeit beträgt 50 m. Als Parameter sind der Frequenzbereich, in dem die Nutzung stattfindet, der Wert der Mindestnutzfeldstärke sowie die sektoriellen effektiven Antennenhöhen und Leistungen erforderlich. Für Entfernungen r, die kleiner sind als 10 km, werden die Ausbreitungskurven verwendet, die zurzeit auch in den Anlagen 1 a und 2a der Richtlinie 176 TR 22 bzw. der Richtlinie 5 R 22 zu finden sind.

Für Sender, die im Rahmen eines Gleichwellennetzes betrieben werden, wird mittels Leistungsadditionsverfahren die Summenfeldstärke des Netzes berechnet. Die theoretische Versorgungsfläche entsteht durch Addition von hinreichend kleinen Flächenelementen, in denen die Mindestnutzfeldstärke erreicht wird.

Alt:

Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2016

Nr. Funkdienst/
Funkanwendung
Nutzergruppen Bezugseinheit Jahresbeitrag je Bezugseinheit
(in Euro)
TKG EMVG
1 2 3 4 5 6
1. Öffentlicher Mobilfunk
1.1 GSM je angefangene100 kHz Bandbreite 1.117,93 206,94
1.2 (entfällt)
1.3 Funkruf Frequenz 0,00 0,00
1.4 (entfällt)
1.5 UMTS je angefangene100 kHz Bandbreite 885,14 260,93
2. Rundfunkdienst
2.1 Ton-Rundfunk
2.1.1 LW Frequenz 0,00 0,00
2.1.2 MW Frequenz 0,00 0,00
2.1.3 KW Frequenz 65,69 185,91
2.1.4 digitale MW Frequenz 0,00 0,00
2.1.5 digitale LW Frequenz 0,00 0,00
2.1.6 digitale KW Frequenz 0,00 0,00
2.1.7 nichtöffentliche Funkanlagen im UKW-Rundfunkbereich Frequenz Theoretische Versorgungsfläche je zugeteilte Frequenz * 293,00 0,00
2.1.8 UKW je angefangene 10 km2 1,23 0,66
2.1.9 T-DAB je angefangene 10 km2 2,79 0,19
2.2 Fernseh-Rundfunk
2.2.1 Fernseh-Rundfunk je angefangene 10 km2 0,00 0,00
2.2.2 DVB-T je angefangene 10 km2 1,13 1,04
3. Feste Funkdienste/ Normalfrequenz und Zeitzeichenfunk
3.1 Punktzu-Punkt-Richtfunk Sendefunkanlage 4,36 0,50
3.2 WLL-PMP-Richtfunk Sendefunkanlage 0,00 0,00
3.3 gebietsbezogene Richtfunkzuteilungen Sendefunkanlage 0,00 0,00
3.4 fester Funkdienst unter Frequenz 16,81 5,12
30 MHz, Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunk
3.5 Punktzu-Mehrpunkt-Richtfunk (außer WLL-PMP-Richtfunk) Sendefunkanlage 1,99 0,00
4. Nichtöffentlicher mobiler Landfunk (nömL)
4.1 Betriebsfunk, Grubenfunk, Grundstücks-Sprechfunk, nichtöffentliches Datenfunknetz für Fernwirk- und Alarmierungszwecke, Funkanlagen für Hilfszwecke, Fernwirkfunk Sendefunkanlage 1,64 1,21
4.2 (entfällt)
4.3 (entfällt)
4.4 Grundstücks-Personenruf (Netze ohne Quittungssender) Netz mit ...... Rufempfängern
bis zu 2 10,80 0,02
bis zu 5 21,60 0,04
bis zu 10 43,20 0,09
bis zu 50 86,40 0,18
bis zu 150 172,80 0,36
bis zu 400 345,60 0,72
bis zu 1.000 691,19 1,43
4.5 Grundstücks-Personenruf (Netze mit Quittungssender) Netz mit ...... Rufempfängern 1.036,79 2,15
bis zu 2 7,58 0,00
bis zu 5 15,15 0,00
bis zu 10 30,31 0,00
bis zu 50 60,62 0,00
bis zu 150 121,23 0,00
bis zu 400 242,47 0,00
bis zu 1.000 363,70 0,00
mehr als 1.000 484,94 0,00
4.6 grundstücksüberschreitender Personenruf Netz mit ...... Rufempfängern
bis zu 2 3,39 0,00
bis zu 5 6,79 0,00
bis zu 10 13,58 0,00
bis zu 50 27,16 0,00
bis zu 150 54,31 0,00
bis zu 400 108,62 0,00
bis zu 1.000 162,93 0,00
mehr als 1.000 217,24 0,00
4.7 Fernsehfunk, bewegbare Kleinst-Richtfunkanlagen, Funkanlagen zur vorübergehenden Einrichtung einer Fernseh-, Ton- oder Meldeleitung, vorübergehende Einrichtung einer Bild-, Ton- oder Meldeübertragungsstrecke Sendefunkanlage 48,52 0,00
4.8 Durchsagefunk (Funkmikrofone, drahtlose Mikrofone, Führungsfunk, Betriebsfunk für Führungszwecke, Regie- und Kommandofunk), Regiefunk des Reportagefunks Sendefunkanlage 3,75 0,36
4.9 Funkanlage zur Fernsteuerung von Modellen, drahtlose Mikrofonanlage für Hörgeschädigte kein Beitrag kein Beitrag
5. Flugfunkdienst
5.1 stationäre Bodenfunkstellen, ortsfeste Flugnavigationsfunkstellen Funkstelle 6,64 159,20
5.2 mobiler Flugfunk (Luftfunk- stellen), Flugnavigationsfunk (bewegliche Funkstellen) Funkstelle 4,98 49,84
5.3 mobiler Flugfunk (sonstige Bodenfunkstellen) Funkstelle 0,00 0,00
6. Amateurfunkdienst Amateurfunk Inhaber einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst 7,97 18,92
7. Seefunkdienst/ Binnenschifffahrts- funk Seefunk/Binnenschifffahrts- funk Funkstelle 11,13 1,77
8. Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst
8.1 Ortungsfunk kleiner Leistung (bis 50 Watt Strahlungsleistung (ERP)), Wetterhilfenfunk Sendefunkanlage 4,09 9,76
8.2 Ortungsfunk hoher Leistung (größer als 50 Watt Strahlungsleistung (ERP)) Sendefunkanlage 0,00 712,68
9. Sonstige Funkanwendungen
9.1 Demonstrationsfunk Sendefunkanlage 0,00 0,00
9.2 Versuchsfunk Zuteilung 0,00 0,00
10. Bahnfunk
10.1 analoger Eisenbahn-Betriebsfunk (ortsfeste Frequenznutzung) Sendefunkanlage 49,18 21,46
10.2 analoger Eisenbahn-Betriebsfunk (mobile Frequenznutzung) Sendefunkanlage 1,23 0,44
10.3 digitaler Eisenbahn-Betriebs- funk in GSM-R-Technik pro Sektor und Frequenzpaar 42,73 17,97
11. Bündelfunk
11.1 Bündelfunk (bis 25 kHz Bandbreite) pro Sektor und Frequenzpaar an einem Standort je 12,5 kHz Bandbreite oder pro Frequenz im Direct-Mode-Betrieb je 12,5 kHz Bandbreite 37,66 5,78
11.2 (entfällt)
12. Satellitenfunk
12.1 koordinierungsrelevante Satellitenfunkverbindung Frequenz 18,73 12,84
12.2 nicht koordinierungsrelevante Satellitenfunkverbindung Frequenz 59,91 43,29
12.3 Satellitenfunknetz Frequenz 949,63 265,38
12.4 bei der internationalen Fernmeldeunion in deutschem Namen registrierte Satellitensysteme (nach Übertragung der Nutzungsrechte) Satellitensystem 1.716,57 0,00
13. Drahtloser Netzzugang
13.1 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 450 MHz pro Sektor und Frequenzpaar je 12,5 kHz Bandbreite 0,00 0,00
13.2 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 800 MHz je angefangene 100 kHz Bandbreite 640,04 429,26
13.3 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 900 MHz je angefangene 100 kHz Bandbreite 1.046,31 221,93
13.4 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 1,8 GHz je angefangene 100 kHz Bandbreite 581,37 44,86
13.5 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 2,0 GHz je angefangene 100 kHz Bandbreite 982,57 502,87
13.6 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 2,6 GHz je angefangene 100 kHz Bandbreite 109,24 7,03
13.7 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 3,5 GHz je angefangene 100 kHz Bandbreite 0,92 0,00

*) Berechnung der theoretischen Versorgungsfläche für das Beitragsjahr 2016:

Die theoretische Versorgungsfläche ist eine Berechnungsgröße zur Ermittlung des Beitrags. Sie basiert für alle Rundfunkdienste auf den internationalen Ausbreitungskurven der ITU-R P.370, den internationalen Abkommen für T-DAB Wiesbaden 1995 und Maastricht 2002 und für DVB-T Chester 1997, sowie den jeweils gültigen nationalen Richtlinien (zurzeit 176 TR 22 bzw. 5 R 22 vom März 1992).

Angaben für die jeweils frequenzabhängige Mindestnutzfeldstärke sind für TV-analog der ITU-R BT.417 zu entnehmen, Angaben für den Betrieb eines Kanals im Band II in analoger Übertragungstechnik (UKW-Tonrundfunk) sind dem Abkommen Genf 1984 zu entnehmen, Angaben für den Betrieb eines T-DAB-Kanals dem Abkommen Wiesbaden 1995 (Pkt. 2.2.3, Tabelle 1, Position "Medianwert der Mindestfeldstärke") und Angaben für den Betrieb eines DVB-T-Kanals dem Abkommen Chester 1997 (Tabelle A.1.50, Position "Medianwert für die minimale äquivalente Feldstärke"). In Gleichwellennetzen werden theoretische Versorgungsflächen verschiedener Sender nicht mehrfach veranschlagt.

Auf der Basis der oben genannten Ausbreitungskurven wird für eine Sendefunkanlage eine Mindestnutzfeldstärkekontur gemäß den jeweils gültigen internationalen Abkommen errechnet. Hieraus ergibt sich für jeden 10°-Schritt eine Entfernung r vom Senderstandort bis zu dem Punkt, an dem die Mindestnutzfeldstärke erreicht ist. Daraus kann für jeden der 36 10°-Schritte ein Flächenelement A berechnet werden:

π × r2
A =
36

Durch Addition der 36 Flächenelemente ergibt sich die theoretische Versorgungsfläche einer Sendeanlage in Quadratkilometern.

Die Ermittlung der Entfernungen basiert auf den Ausbreitungskurven für Landausbreitung der Empfehlung ITU-R P.370 für 50 % Zeit- und 50 % Ortswahrscheinlichkeit. Die Geländerauigkeit beträgt 50 m. Als Parameter sind der Frequenzbereich, in dem die Nutzung stattfindet, der Wert der Mindestnutzfeldstärke sowie die sektoriellen effektiven Antennenhöhen und Leistungen erforderlich. Für Entfernungen r, die kleiner sind als 10 km, werden die Ausbreitungskurven verwendet, die zurzeit auch in den Anlagen 1a und 2a der Richtlinie 176 TR 22 bzw. der Richtlinie 5 R 22 zu finden sind.

Für Sender, die im Rahmen eines Gleichwellennetzes betrieben werden, wird mittels Leistungsadditionsverfahren die Summenfeldstärke des Netzes berechnet. Die theoretische Versorgungsfläche entsteht durch Addition von hinreichend kleinen Flächenelementen, in denen die Mindestnutzfeldstärke erreicht wird.

Neu:

Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2016

Nr. Funkdienst/
Funkanwendung
Nutzergruppen Bezugseinheit Jahresbeitrag je Bezugseinheit
(in Euro)
TKG EMVG
1 2 3 4 5 6
1 . Öffentlicher
Mobilfunk
1.1 GSM je angefangene 100 kHz Bandbreite 1.117,93 144,40
1.2 (entfällt)
1.3 Funkruf Frequenz 0,00 0,00
1.4 (entfällt)
1.5 UMTS je angefangene1 00 kHz Bandbreite 885,14 182,07
2. Rundfunkdienst
2.1 Ton-Rundfunk
2.1.1 LW Frequenz 0,00 0,00
2.1.2 MW Frequenz 0,00 0,00
2.1.3 KW Frequenz 65,69 129,72
2.1.4 digitale MW Frequenz 0,00 0,00
2.1.5 digitale LW Frequenz 0,00 0,00
2.1.6 digitale KW Frequenz 0,00 0,00
2.1.7 Nichtöffentliche Funkanlagen im UKW-Rundfunkbereich Frequenz 293,00 0,00
Theoretische Versorgungsfläche je zugeteilte Frequenz *
2.1.8 UKW je angefangene 10 km2 1,23 0,46
2.1.9 T-DAB je angefangene 10 km2 2,79 0,13
2.2 Fernseh-Rundfunk
2.2.1 Fernseh-Rundfunk je angefangene 10 km2 0,00 0,00
2.2.2 DVB-T je angefangene 10 km2 1,13 0,73
3. Feste Funkdienste/ Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunk
3.1 Punktzu-Punkt-Richtfunk Sendefunkanlage 4,36 0,35
3.2 WLL-PMP-Richtfunk Sendefunkanlage 0,00 0,00
3.3 gebietsbezogene Richtfunkzuteilungen Sendefunkanlage 0,00 0,00
3.4 fester Funkdienst unter Frequenz 16,81 3,57
30 MHz, Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunk
3.5 Punktzu-Mehrpunkt-Richtfunk (außer WLL-PMP-Richtfunk) Sendefunkanlage 1,99 0,00
4. Nichtöffentlicher mobiler Landfunk (nömL)
4.1 Betriebsfunk, Grubenfunk, Grundstücks-Sprechfunk, nichtöffentliches Datenfunknetz für Fernwirk- und Alarmierungszwecke, Funkanlagen für Hilfszwecke, Fernwirkfunk Sendefunkanlage 1,64 0,84
4.2 (entfällt)
4.3 (entfällt)
4.4 Grundstücks-Personenruf
(Netze ohne Quittungssender)
Netz mit ......
Rufempfängern
bis zu 2 10,80 0,02
bis zu 5 21,60 0,03
bis zu 10 43,20 0,06
bis zu 50 86,40 0,12
bis zu 150 172,80 0,25
bis zu 400 345,60 0,50
bis zu 1000 691,19 1,00
mehr als 1000 1.036,79 1,50
4.5 Grundstücks-Personenruf
(Netze mit Quittungssender)
Netz mit ......
Rufempfängern
bis zu 2 7,58 0,00
bis zu 5 15,15 0,00
bis zu 10 30,31 0,00
bis zu 50 60,62 0,00
bis zu 150 121,23 0,00
bis zu 400 242,47 0,00
bis zu 1000 363,70 0,00
mehr als 1000 484,94 0,00
4.6 grundstücksüberschreitender Personenruf Netz mit ......
Rufempfängern
bis zu 2 3,39 0,00
bis zu 5 6,79 0,00
bis zu 10 13,58 0,00
bis zu 50 27,16 0,00
bis zu 150 54,31 0,00
bis zu 400 108,62 0,00
bis zu 1000 162,93 0,00
mehr als 1000 217,24 0,00
4.7 Fernsehfunk, bewegbare Kleinst-Richtfunkanlagen, Funkanlagen zur vorübergehenden Einrichtung einer Fernseh-, Ton- oder Meldeleitung, vorübergehende Einrichtung einer Bild-, Ton- oder Meldeübertragungsstrecke Sendefunkanlage 48,52 0,00
4.8 Durchsagefunk (Funkmikrofone, drahtlose Mikrofone, Führungsfunk, Betriebsfunk für Führungszwecke, Regie- und Kommandofunk), Regiefunk des Reportagefunks Sendefunkanlage 3,75 0,25
4.9 Funkanlage zur Fernsteuerung von Modellen, drahtlose Mikrofonanlage für Hörgeschädigte kein Beitrag kein Beitrag
5. Flugfunkdienst
5.1 stationäre Bodenfunkstellen, ortsfeste Flugnavigationsfunkstellen Funkstelle 6,64 111,09
5.2 mobiler Flugfunk (Luftfunk- stellen), Flugnavigationsfunk
(bewegliche Funkstellen)
Funkstelle 4,98 34,78
5.3 mobiler Flugfunk (sonstige Bodenfunkstellen) Funkstelle 0,00 0,00
6. Amateurfunkdienst Amateurfunk Inhaber einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst 7,97 13,20
7. Seefunkdienst/ Binnenschifffahrts- funk Seefunk/Binnenschifffahrts- funk Funkstelle 11,13 1,23
8. Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst
8.1 Ortungsfunk kleiner Leistung
(bis 50 Watt Strahlungsleistung (ERP)), Wetterhilfenfunk
Sendefunkanlage 4,09 6,81
8.2 Ortungsfunk hoher Leistung
(größer als 50 Watt Strahlungsleistung (ERP))
Sendefunkanlage 0,00 497,30
9. Sonstige Funkanwendungen
9.1 Demonstrationsfunk Sendefunkanlage 0,00 0,00
9.2 Versuchsfunk Zuteilung 0,00 0,00
10. Bahnfunk
10.1 analoger Eisenbahn- Betriebsfunk
(ortsfeste Frequenznutzung)
Sendefunkanlage 49,18 14,97
10.2 analoger Eisenbahn-Betriebsfunk
(mobile Frequenznutzung)
Sendefunkanlage 1,23 0,31
10.3 digitaler Eisenbahn-Betriebsfunk in GSM-R-Technik pro Sektor und Frequenzpaar 42,73 12,54
11. Bündelfunk
11.1 Bündelfunk (bis 25 kHz Bandbreite) pro Sektor und Frequenzpaar an einem Standort je 12,5 kHz Bandbreite oder pro Frequenz im Direct-Mode-Betrieb je12,5 kHz Bandbreite 37,66 4,03
11.2 (entfällt)
12. Satellitenfunk
12.1 koordinierungsrelevante Satellitenfunkverbindung Frequenz 18,73 8,96
12.2 nicht koordinierungsrelevante Satellitenfunkverbindung Frequenz 59,91 30,21
12.3 Satellitenfunknetz Frequenz 949,63 185,18
12.4 Bei der internationalen Fernmeldeunion in deutschem Namen registrierte Satellitensysteme (nach Übertragung der Nutzungsrechte) Satellitensystem 1.716,57 0,00
13. Drahtloser Netzzugang
13.1 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 450 MHz pro Sektor und Frequenzpaar je 12,5 kHz Bandbreite 0,00 0,00
13.2 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 800 MHz je angefangene 100 kHz Bandbreite 640,04 299,53
13.3 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 900 MHz je angefangene 100 kHz Bandbreite 1.046,31 154,86
13.4 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 1,8 GHz je angefangene 100 kHz Bandbreite 581,37 31,30
13.5 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 2,0 GHz je angefangene 100 kHz Bandbreite 982,57 350,89
13.6 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 2,6 GHz je angefangene 100 kHz Bandbreite 109,24 4,90
13.7 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 3,5 GHz je angefangene 100 kHz Bandbreite 0,92 0,00

*) Berechnung der theoretischen Versorgungsfläche für das Beitragsjahr 2016:

Die theoretische Versorgungsfläche ist eine Berechnungsgröße zur Ermittlung des Beitrags. Sie basiert für alle Rundfunkdienste auf den internationalen Ausbreitungskurven der ITU-R P.370, den internationalen Abkommen für T-DAB Wiesbaden 1995 und Maastricht 2002 und für DVB-T Chester 1997, sowie den jeweils gültigen nationalen Richtlinien (zurzeit 176 TR 22 bzw. 5 R 22 vom März 1992).

Angaben für die jeweils frequenzabhängige Mindestnutzfeldstärke sind für TV-analog der ITU-R BT.417 zu entnehmen, Angaben für den Betrieb eines Kanals im Band II in analoger Übertragungstechnik (UKW-Tonrundfunk) sind dem Abkommen Genf 1984 zu entnehmen, Angaben für den Betrieb eines T-DAB-Kanals dem Abkommen Wiesbaden 1995 (Pkt. 2.2.3, Tabelle 1, Position "Medianwert der Mindestfeldstärke") und Angaben für den Betrieb eines DVB-T-Kanals dem Abkommen Chester 1997 (Tabelle A.1.50, Position "Medianwert für die minimale äquivalente Feldstärke"). In Gleichwellennetzen werden theoretische Versorgungsflächen verschiedener Sender nicht mehrfach veranschlagt.

Auf der Basis der oben genannten Ausbreitungskurven wird für eine Sendefunkanlage eine Mindestnutzfeldstärkekontur gemäß den jeweils gültigen internationalen Abkommen errechnet. Hieraus ergibt sich für jeden 10°-Schritt eine Entfernung r vom Senderstandort bis zu dem Punkt, an dem die Mindestnutzfeldstärke erreicht ist. Daraus kann für jeden der 36 10°-Schritte ein Flächenelement A berechnet werden:

A = π r2 / 36

Durch Addition der 36 Flächenelemente ergibt sich die theoretische Versorgungsfläche einer Sendeanlage in Quadratkilometern.

Die Ermittlung der Entfernungen basiert auf den Ausbreitungskurven für Landausbreitung der Empfehlung ITU-R P.370 für 50 % Zeit- und 50 % Ortswahrscheinlichkeit. Die Geländerauigkeit beträgt 50 m. Als Parameter sind der Frequenzbereich, in dem die Nutzung stattfindet, der Wert der Mindestnutzfeldstärke sowie die sektoriellen effektiven Antennenhöhen und Leistungen erforderlich. Für Entfernungen r, die kleiner sind als 10 km, werden die Ausbreitungskurven verwendet, die zurzeit auch in den Anlagen 1aund 2ader Richtlinie 176 TR22 bzw. der Richtlinie 5 R22 zu finden sind.

Für Sender, die im Rahmen eines Gleichwellennetzes betrieben werden, wird mittels Leistungsadditionsverfahren die Summenfeldstärke des Netzes berechnet. Die theoretische Versorgungsfläche entsteht durch Addition von hinreichend kleinen Flächenelementen, in denen die Mindestnutzfeldstärke erreicht wird."

Artikel 2
Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.

ID: 191297

ENDE