Änderungstext

Elfte Verordnung zur Änderung der Frequenzschutzbeitragsverordnung

Vom 3. März 2020
(BGBl. I Nr. 10 vom 06.03.2020 S. 363)



Auf Grund

Artikel 1
Änderung der Frequenzschutzbeitragsverordnung

Die Frequenzschutzbeitragsverordnung vom 13. Mai 2004 (BGBl. I S. 958), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 7. Juni 2019 (BGBl. I S. 770) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:

1. In der Anlage werden die Tabellen " Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2003" und " Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2004" wie folgt gefasst:

Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2003

Alt:

Nr. Funkdienst/ Funkanwendung Nutzergruppen Bezugseinheit Jahresbeitrag je Bezugseinheit
(in Euro)
TKG EMVG
1 2 3 4 5 6
1 Öffentlicher Mobilfunk
1.1 D-,E-Netze Netz 95.802,90 38.920,60
1.2 Bündelfunk Kanal 128,30 39,20
1.3 Funkruf Kanal 18.436,70 1.125,90
1.4 Datenfunk Kanal 1.716,40 801,60
2 Rundfunkdienst
2.1 Ton-Rundfunk
2.1.1 LW Zugeteilte Frequenz 8.853,00 15.767,10
2.1.2 MW Zugeteilte Frequenz 2.814,40 994,00
2.1.3 KW Zugeteilte Frequenz 106,10 198,10
Theoretische Versorgungsfläche *) je zugeteilte Frequenz
2.1.4 UKW je angefangene 10 qkm 3,40
2.1.5 T-DAB je angefangene 10 qkm 7,30
2.2 Fernseh-Rundfunk je angefangene 10 qkm 3,80 29,20
3 Feste Funkdienste/ Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunkdienst
3.1 koordinierungspflichtige feste Funkanlagen einschließlich Normalfrequenz und Zeitzeichenfunk Sendefunkanlage 34,30 2,90
3.2 andere nicht koordinierungsrelevante feste Funkanlagen Sendefunkanlage 2,40 6,40
4 Nichtöffentlicher Mobiler Landfunk (nömL)
4.1 Betriebsfunk auf Gemeinschaftsfrequenzen, Grubenfunk, Grundstückssprechfunk, nichtöffentliches Datenfunknetz für Fernwirk- und Alarmierungszwecke, Funkanlagen für Hilfszwecke, Fernwirk-Funkanlagen Sendefunkanlage 9,80 4,60
4.2 Betriebsfunk auf Frequenzen, die nicht zur Nutzung als "Gemeinschaftsfrequenzen" bestimmt sind, einschließlich Betriebsfunk in Bündelfunktechnik Kanal 332,80 345,00
4.3 CB-Funk Zuteilungsinhaber 13,50 3,40
4.4 Grundstücks-Personenruf (Netze ohne Quittungssender) Netz mit...Rufempfängern
bis zu 2
bis zu 5
bis zu 10
bis zu 50
bis zu 150
bis zu 400
bis zu 1.000
mehr als 1.000
3,70
7,50
15,00
29,90
59,80
119,60
239,20
358,70
0,40
0,90
1,80
3,50
7,00
14,00
28,00
41,90
4.5 Grundstücks-Personenruf (Netze mit Quittungssender, Grundstücksüberschreitender Personenruf Netz mit Rufempfängern
bis zu 2
bis zu 5
bis zu 10
bis zu 50
bis zu 150
bis zu 400
bis zu 1.000
mehr als 1.000
4,10
8,30
16,60
33,10
66,20
132,40
198,70
264,90
1,20
2,30
4,60
9,20
18,30
36,70
55,00
73,40
4.6 Fernsehfunkanlagen des nömL, bewegbare Kleinstrichfunkanlagen,
4.7 Funkanlagen zur vorübergehenden Einrichtung von Ton- und Meldeleitungen Durchsage-Funkanlagen (Mikrofonanlage) Sendefunkanlage 5,00 1,60
4.8 Mietsprechfunkgerät, Funkanlage zur Fernsteuerung von Modellen, drahtlose Mikrofonanlage für Hörgeschädigte Kein Betrag Kein Betrag
5 Flugfunkdienst
5.1 Stationäre Bodenfunkstellen, ortsfeste Flugnavigationsfunkstellen Funkstelle 155,00 137,60
5.2 übrige Bodenfunkstellen, Luftfunkstellen Funkstelle 16,70 53,10
6 Amateurfunkdienst Amateurfunk je Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst 3,70 20,90
7 Seefunkdienst/ Binnenschifffahrtsfunk Seefunk/ Binnenschifffahrtsfunk Funkstelle 16,00 4,90
8 Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Nichtnavigatorischer Ortungsfunk Sendefunkanlage 6,70 2,60
9 Sonstige Funkanwendungen
9.1 Demonstrations-Funkanlagen Sendefunkanlage 1,10 1,00
9.2 Versuchsfunkanlagen Zuteilung 75,60 19,80
9.3 WLL/DECT Sendefunkanlage 30,00 2,20


Neue Nutzergruppen gemäß § 1 Abs. 2 Satz 4 i. V. m. § 4 Abs. 1 Angabe des Jahres der ersten Frequenzzustellung
UMTS 2001
DVB-T 2002
Rundfunk auf digitaler Mittelwelle -
Rundfunk auf digitaler Langwelle -
GSM-R -

Neu:

Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2004

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Alt:

Nr. Funkdienst/ Funkanwendung Nutzergruppen Bezugseinheit Jahresbeitrag je Bezugseinheit
(in Euro)
TKG EMVG
1 2 3 4 5 6
1 Öffentlicher Mobilfunk
1.1 D-,E-Netze Netz 117.121,80 48.659,40
1.2 Bündelfunk Kanal 100,00 35,40
1.3 Funkruf Kanal 21.862,20 409,30
1.4 Datenfunk Kanal 1.220,00 421,50
1.5 UMTS Netz 214.176,10 3.477,50
2 Rundfunkdienst
2.1 Ton-Rundfunk
2.1.1 LW Zugeteilte Frequenz 7.340,70 16.465,30
2.1.2 MW Zugeteilte Frequenz 2.418,40 1.147,00
2.1.3 KW Zugeteilte Frequenz Theoretische Versorgungsfläche *) je zugeteilte Frequenz 151,60 149,50
2.1.4 UKW je angefangene 10 qkm 3,40 1,30
2.1.5 T-DAB je angefangene 10 qkm 6,50 0,50
2.2 Fernseh-Rundfunk je angefangene 10 qkm 3,70 28,00
3 Feste Funkdienste/ Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunkdienst
3.1 koordinierungspflichtige feste Funkanlagen einschließlich Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunk Sendefunkanlage 27,30 2,00
3.2 andere nicht koordinierungsrelevante feste Funkanlagen Sendefunkanlage 3;80 6,60
4 Nichtöffentlicher Mobiler Landfunk (nömL)
4.1 Betriebsfunk auf Gemeinschaftsfrequenzen, Grubenfunk, Grundstücks-Sprechfunk, Nichtöffentliches Datenfunknetz für Fernwirk und Alarmierungszwecke, Funkanlagen für Hilfszwecke, Fernwirk-Funkanlagen 10,70 4,30
4.2 Betriebsfunk auf Frequenzen, die nicht zur Nutzung als "Gemeinschaftsfrequenzen" bestimmt sind, einschließlich Betriebsfunk in Bündelfunktechnik Kanal 235,50 283,40
4.3 CB-Funk Zuteilungsinhaber 13,80 2,50
4.4 Grundstücks-Personenruf (Netze ohne Quittungssender) Netz mit ... Rufempfängern
bis zu 2
bis zu 5
bis zu 10
bis zu 50
bis zu 150
bis zu 400
bis zu 1.000
mehr als 1.000
4,10
8,20
16,40
32,80
65,60
131,30
262,60
393,80
0,40
0,90
1,80
3,50
7,10
14,10
28,30
42,40
4.5 Grundstücks-Personenruf (Netze mit Quittungssender), Grundstücksüberschreitender Personenruf Netz mit ...Rufempfängern
bis zu 2
bis zu 5
bis zu 10
bis zu 50
bis zu 150
bis zu 400
bis zu 1.000
mehr als 1.000
5,30
10,60
21,10
42,20
84,50
169,00
253,50
338,00
1,30
2,50
5,10
10,10
20,20
40,40
60,60
80,80
4.6 Fernsehfunkanlagen des nömL, bewegbare Kleinstrichfunkanlagen, Funkanlagen zur vorübergehenden Einrichtung von Ton- und Meldeleitungen
4.7 Durchsage-Funkanlagen (Führungsfunkanlage, drahtlose Mikrofonanlage) Sendefunkanlage 6,40 1,30
4.8 Mietsprechfunkgerät, Funkanlage zur Fernsteuerung von Modellen, drahtlose Mikrofonanlage für Hörgeschädigte Kein Beitrag Kein Beitrag
5 Flugfunkgerät
5.1 Stationäre Bodenfunkstellen, ortsfeste Flugnavigationsfunkstellen Funkstelle 99,90 109,20
5.2 Übrige Bodenfunkstellen Funkstelle 10,20 50,70
6 Amateurfunkdienst Amateurfunk Je Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst 2,90 18,90
7 Seefunkdienst/ Binnenschifffahrtsfunk Seefunk/ Binnenschifffahrtsfunk Funkstelle 18,30 4,00
8 Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Nichtnavigatorischer Ortungsfunk Sendefunkanlage 5,10 3,10
9 Sonstige Funkanwendungen
9.1 Demonstrations-Funkanlagen Sendefunkanlage 1,30 1,00
9.2 Versuchsfunkanlagen Zuteilung 57,00 19,70
9.3 WLL/DECT Sendefunkanlage 81,60 3,80


Neue Nutzergruppen gemäß § 1 Abs. 2 Satz 4 i. V. m § 4 Abs. 1 Angabe des Jahres der ersten Frequenzzuteilung
DVB-T 2002
Rundfunk auf digitaler Mittelwelle -
Rundfunk auf digitaler Langwelle -
Rundfunk auf digitaler Kurzwelle -
GSM-R -

Neu:

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2. In der Anlage werden die Tabellen " Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2005", " Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2006" und " Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2007" wie folgt gefasst:

Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2005

Alt:

Nr. Funkdienst/
Funkanwendung
Nutzergruppen Bezugseinheit Jahresbeitrag je Bezugseinheit
(in Euro)
TKG EMVG
1 2 3 4 5 6
1. Öffentlicher Mobilfunk
1.1 GSM Netz 102.647,40 28.317,41
1.2 Bündelfunk Kanal 37,99 17,53
1.3 Funkruf Kanal 6227,31 0,00
1.4 (entfällt)
1.5 UMTS Netz 112.110,93 2804,80 1
2. Rundfunkdienst
2.1 Ton-Rundfunk
2.1.1 LW zugeteilte Frequenz 733,15 16711,50 1
2.1.2 MW zugeteilte Frequenz 1.953,83 1.623,10 1
2.1.3 KW zugeteilte Frequenz 145,29 112,76
2.1.4 Rundfunk auf digitale MW zugeteilte Frequenz 7525,70 1 0,00
2.1.5 Nichtöffentliche Funkanlagen im UKW Rundfunkbereich zugeteilte Frequenz 115,63 2 8,54 2
Theoretische Ver-
sorgungsfläche je
zuget. Frequenz *
2.1.6 UKW je angefangene 10 qkm 2,58 0,79
2.1.7 T-DAB je angefangene 10 qkm 4,71 0,06
2.2 Fernseh-Rundfunk Fernseh-Rundfunk je angefangene 10 qkm 3,57 13,21
2.2.1 DVB-T je angefangene 10 qkm 16,09 3,40
3. Feste Funkdienste/ Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunkdienst
3.1 koordinierungspflichtige feste Funkanlagen einschließlich Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunk Sendefunkanlage 4,45 1,51
3.2 andere nicht koordinierungsrelevante feste Funkanlagen Sendefunkanlage 15,60 1 2,90 1
4. Nichtöffentlicher Mobiler Landfunk (nömL)
4.1 Betriebsfunk auf Gemeinschaftsfrequenzen, Grubenfunk, Bahnfunk, Grundstücks-Sprechfunk, nichtöffentliches Datenfunknetz für Fernwirk- und Alarmierungszwecke, Funkanlagen für Hilfszwecke, Fernwirkfunk Sendefunkanlage 10,70 1 3,09
4.2 Betriebsfunk auf Frequenzen, die nicht zur Nutzung als "Gemeinschaftsfrequenzen" bestimmt sind, einschließlich Betriebsfunk in Bündelfunktechnik Kanal 99,38 31,53
4.3 CB - Funk Zuteilungsinhaber 11,70 1 2,30 1
4.4 Grundstücks-Personenruf (Netze ohne Quittungssender) Netz mit ..... Rufempfängern
bis zu 2 3,64 0,15
bis zu 5 7,28 0,29
bis zu 10 14,56 0,58
bis zu 50 29,13 1,17
bis zu 150 58,26 2,34
bis zu 400 116,51 4,68
bis zu 1.000 233,02 9,36
mehr als 1.000 349,53 14,04
4.5 Grundstücks-Personenruf (Netze mit Quittungssender) Grundstücksüberschreitender Personenruf Netz mit ..... Rufempfängern
bis zu 2 6,50 1 1,36
bis zu 5 13,00 1 2,71
bis zu 10 26,00 1 5,42
bis zu 50 52,00 1 10,85
bis zu 150 103,00 1 21,70
bis zu 400 207,90 1 43,40
bis zu 1.000 311,90 1 65,10
mehr als 1.000 415,90 1 86,80
4.6 Fernsehfunk, bewegbare Kleinst-Richtfunkanlagen, Funkanlagen zur vorübergehenden Einrichtung einer Fernseh-, Ton- und Meldeleitung, vorübergehende Einrichtung einer Bild, Ton- oder Meldeübertragungsstrecke Sendefunkanlage 10,56 18,89
4.7 Durchsagefunk (drahtlose Mikrofone, Führungsfunk, Regie- und Kommandofunk) Sendefunkanlage 4,66 0,81
4.8 Funkanlage zur Fernsteuerung von Modellen, drahtlose Mikrofonanlage für Hörgeschädigte kein Beitrag kein Beitrag
5. Flugfunkdienst
5.1 stationäre Bodenfunkstellen, ortsfeste Flugnavigationsfunkstellen Funkstelle 26,10 1 100,70
5.2 übrige Bodenfunkstellen, Luftfunkstellen Funkstelle 7,70 1 44,67
6. Amateurfunkdienst Amateurfunk je Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst 2,40 1 18,90 1
7. Seefunkdienst/ Binnenschifffahrtsfunk Seefunk/Binnenschifffahrtsfunk Funkstelle 13,71 2,17
8. Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst Nichtnavigatorischer Ortungsfunk Sendefunkanlage 0,85 0,61
9. sonstige Funkanwendungen
9.1 Demonstrationsfunkanlagen Sendefunkanlage 0,08 0,09
9.2 Versuchsfunkanlagen Zuteilung 0,00 21,90 1
9.3 WLL/DECT Sendefunkanlage 63,58 0,62

*) Definition zur Berechnung der Theoretischen Versorgungsfläche für das Beitragsjahr 2005:

Die Theoretische Versorgungsfläche ist eine Berechnungsgröße zur Ermittlung des Beitrags. Sie basiert für alle Rundfunkdienste auf den internationalen Ausbreitungskurven der ITU-R P.370 sowie den jeweils gültigen nationalen Richtlinien (zurzeit 176 TR 22 bzw. 5 R 22 vom März 1992) und weiteren nationalen und internationalen Festlegungen, wie zum Beispiel für T-DAB Wiesbaden 1995 und Maastricht 2002 und für DVB-T Chester 1997.

Angaben für die jeweils frequenzabhängige Mindestnutzfeldstärke sind für TV-analog der ITU-R BT.417, für den Betrieb eines Kanals im Band II in analoger Übertragungstechnik (UKW-Tonrundfunk) dem Abkommen Genf 1984, für den Betrieb eines T-DAB-Kanals dem Abkommen Wiesbaden 1995 (Pkt. 2.2.3, Tabelle 1, Position "Medianwert der Mindestfeldstärke") und für den Betrieb eines DVB-T-Kanals dem Abkommen Chester 1997 (Tabelle A.1.50, Position "Medianwert für die minimale äquivalente Feldstärke") zu entnehmen. In Gleichwellennetzen unterbleibt die Mehrfachveranschlagung von theoretischen Versorgungsflächen verschiedener Sender.

Auf der Basis dieser Ausbreitungskurven wird für eine Sendefunkanlage eine Mindestnutzfeldstärkekontur gemäß den jeweils gültigen internationalen Abkommen errechnet. Hieraus ergibt sich für jeden 10°-Schritt eine Entfernung R vom Senderstandort bis zu dem Punkt, an dem die Mindestnutzfeldstärke erreicht ist. Daraus kann für jeden der 36 Richtungen ein Flächenelement

π × R2
A =
36

berechnet werden. Durch Addition der 36 Flächenelemente ergibt sich die theoretische Versorgungsfläche einer Sendeanlage in qkm.

Die Ermittlung der Entfernungen basiert auf den Ausbreitungskurven für Landausbreitung der Empfehlung ITU-R P.370 für 50% Zeit- und 50% Ortswahrscheinlichkeit. Die Geländerauhigkeit beträgt 50 m. Als Parameter sind der Frequenzbereich, in welchem die Nutzung stattfindet, der Wert der Mindestnutzfeldstärke sowie die sektoriellen effektiven Antennenhöhen und Leistungen erforderlich. Für Entfernungen (R) kleiner 10 km werden die Ausbreitungskurven verwandt, welche zurzeit auch in den Anlagen 1 a und 2a der Richtlinien 176 TR 22 bzw. 5 R 22 zu finden sind.

Für Sender, die im Rahmen eines Gleichwellennetzes betrieben werden, wird mittels Leistungsadditionsverfahren eine Summenfeldstärke des Netzes berechnet. Die theoretische Versorgungsfläche entsteht durch Addition von hinreichend kleinen Flächenelementen, in denen die Mindestnutzfeldstärke erreicht wird.

1) Die Beiträge sind entsprechend § 8 FSBeitrV auf die Betragshöhen der Anlage zur FSBeitrV in der Fassung vom 27. Mai 2005 festgesetzt.

2) Durch die Änderung der Bezugseinheit erfolgt eine individuelle Berechnung sowohl nach der alten als auch nach der neuen Bezugseinheit. Es erfolgt aufgrund des § 8 FSBeitrV die Festsetzung des günstigeren Betrages.

Neu:

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Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2006

Alt:

Nr. Funkdienst/
Funkanwendung
Nutzergruppen Bezugseinheit Jahresbeitrag je Bezugseinheit
(in Euro)
TKG EMVG
1 2 3 4 5 6
1. Öffentlicher Mobilfunk
1.1 GSM Netz 241.516,15 14.319,08
1.2 Bündelfunk
1.2.1 Bündelfunk (schmalbandig, bis 25 kHz Bandbreite) Pro Sektor und Frequenzpaar (Referenzbandbreite 12,5 kHz) 25,99 9,57
1.2.2 Bündelfunk (weitbandig, größer 25 kHz Bandbreite) Pro Sektor und Frequenzpaar (Referenzbandbreite 12,5 kHz) 9,37 0,47
1.3 Funkruf Kanal 5339,27 1.583,95
1.4 (entfällt)
1.5 UMTS Netz 178.402,41 147.624,15
2. Rundfunkdienst
2.1 Ton-Rundfunk
2.1.1 LW zugeteilte Frequenz 3876,55 16.144,18
2.1.2 MW zugeteilte Frequenz 1.065,53 1.743,81
2.1.3 KW zugeteilte Frequenz 75,09 127,85
2.1.4 digitale MW zugeteilte Frequenz 6432,40 1.146,26
2.1.5 digitale KW zugeteilte Frequenz 161,02 343,95
2.1.6 digitale LW zugeteilte Frequenz 29.451,75 527,63
2.1.7 Nichtöffentliche Funkanlagen im UKW Rundfunkbereich zugeteilte Frequenz 159,31 61,46
Theoretische Versorgungsfläche je
zuget. Frequenz *
2.1.8 UKW je angefangene 10 qkm 1,39 0,98
2.1.9 T-DAB je angefangene 10 qkm 7,82 0,10
2.2 Fernseh-Rundfunk
2.2.1 Fernseh-Rundfunk je angefangene 10 qkm 6,16 17,02
2.2.2 DVB-T je angefangene 10 qkm 11,26 3,77
3. Feste Funkdienste/ Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunk
3.1 koordinierungspflichtige feste Funk-Anlagen (P/P-Richtfunk, P/M-Richtfunk), WLL Sendefunkanlage 7,97 1,13
3.2 Koordinierungsrelevante Satellitenfunkverbindungen zugeteilte Frequenz 31,84 172,68
3.3 gebietsbezogene Richtfunk- zuteilungen Sendefunkanlage 4,61 0,00
3.4 fester Funkdienst auf Kurz- und Langwelle, einschließlich Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunk zugeteilte Frequenz 49,86 34,50
3.5 nicht koordinierungspflichtige feste Funkanlagen zugeteilte Frequenz 76,27 57,53
4. Nichtöffentlicher Mobiler Landfunk (nömL)
4.1 Betriebsfunk auf Gemeinschaftsfrequenzen, Grubenfunk, Grundstücks-Sprechfunk, nichtöffentliches Datenfunknetz für Fernwirk- und Alarmierungszwecke, Funkanlagen für Hilfszwecke, Fernwirk-Funkanlagen Sendefunkanlage 11,59 3,09
4.2 Betriebsfunk auf Frequenzen, die nicht zur Nutzung als "Gemeinschaftsfrequenzen" bestimmt sind, einschließlich Betriebsfunk in Bündelfunktechnik Pro Sektor und Frequenzpaar (Referenzbandbreite 12,5 kHz) 53,50 17,12
4.3 (entfällt)
4.4 Grundstücks-Personenruf (Netze ohne Quittungssender) Netz mit .....
Rufempfängern
bis zu 2 4,23 0,67
bis zu 5 8,47 1,33
bis zu 10 16,93 2,67
bis zu 50 33,87 5,33
bis zu 150 67,74 10,66
bis zu 400 135,47 21,32
bis zu 1.000 270,95 42,64
mehr als 1.000 406,42 63,96
4.5 Grundstücks-Personenruf (Netze mit Quittungssender) Netz mit .....

Rufempfängern

bis zu 2 5,49 0,59
bis zu 5 10,98 1,17
bis zu 10 21,96 2,34
bis zu 50 43,92 4,68
bis zu 150 87,85 9,37
bis zu 400 175,69 18,73
bis zu 1.000 263,54 28,10
mehr als 1.000 351,39 37,47
4.6 Grundstücksüberschreitender Personenruf Netz mit .....
Rufempfängern
bis zu 2 27,29 1,22
bis zu 5 54,59 2,44
bis zu 10 109,17 4,87
bis zu 50 218,35 9,74
bis zu 150 436,69 19,49
bis zu 400 873,39 38,98
bis zu 1.000 1.310,08 58,46
4.7 Fernsehfunk, bewegbare Kleinst-Richtfunkanlagen, Funkanlagen zur vorübergehenden Einrichtung einer Fernseh-, Ton- und Meldeleitung, vorübergehende Einrichtung einer Bild, Ton- oder Meldeübertrag ungsstrecke Sendefunkanlage 17,26 22,71
4.8 Durchsagefunk (drahtlose Mikrofone, Führungsfunk, Regie- und Kommandofunk) Sendefunkanlage 9,87 1,55
4.9 Funkanlage zur Fernsteuerung von Modellen, drahtlose Mikrofonanlage für Hörgeschädigte kein Beitrag kein Beitrag
5. Flugfunkdienst
5.1 stationäre Bodenfunkstellen, ortsfeste Flugnavigationsfunkstellen Funkstelle 76,20 98,16
5.2 mobiler Flugfunk (Luftfunk- stellen), Flugnavigationsfunk (bewegliche Funkstellen) Funkstelle 14,44 32,39
5.3 mobiler Flugfunk (sonstige Bodenfunkstellen) Funkstelle 2,01 33,37
6. Amateurfunkdienst Amateurfunk je Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst 3,41 17,40
7. Seefunkdienst/ Binnenschifffahrts- funk Seefunk/Binnenschifffahrts- funk Funkstelle 17,40 1,71
8. Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst
8.1 Nichtnavigatorischer Ortungsfunk, kleiner Leistung (bis 50 Watt Strahlungsleistung (ERP)), Wetterhilfenfunk Sendefunkanlage 0,60 3,99
8.2 Nichtnavigatorischer Ortungsfunk, hoher Leistung (größer 50 Watt Strahlungsleistung (ERP)) Sendefunkanlage 80,18 65,27
9. sonstige Funkanwendungen
9.1 Demonstrationsfunkanlagen Sendefunkanlage 1,00 0,00
9.2 Versuchsfunkanlagen Zuteilung 2,91 7,87
9.3 Satellitenfunknetz Frequenz 1039,84 243,82
9.4 bei der internationalen Fernmeldeunion in deutschem Namen registrierte Satelliten- systeme (nach Übertragung der Nutzungsrechte) Satellitensystem 22.322,82 0,00
10. Bahnfunk
10.1 Analoger Eisenbahn-Betriebs- funk Sendefunkanlage 12,30 1,36
10.2 Digitaler Eisenbahn-Betriebs- funk Pro Sektor und Frequenzpaar 35,97 1,23

*) Definition zur Berechnung der Theoretischen Versorgungsfläche für das Beitragsjahr 2006:

Die Theoretische Versorgungsfläche ist eine Berechnungsgröße zur Ermittlung des Beitrags. Sie basiert für alle Rundfunkdienste auf den internationalen Ausbreitungskurven der ITU-R P.370 sowie den jeweils gültigen nationalen Richtlinien (zurzeit 176 TR 22 bzw. 5 R 22 vom März 1992) und weiteren nationalen und internationalen Festlegungen, wie zum Beispiel für T-DAB Wiesbaden 1995 und Maastricht 2002 und für DVB-T Chester 1997.

Angaben für die jeweils frequenzabhängige Mindestnutzfeldstärke sind für TV-analog der ITU-R BT.417, für den Betrieb eines Kanals im Band II in analoger Übertragungstechnik (UKW-Tonrundfunk) dem Abkommen Genf 1984, für den Betrieb eines T-DAB-Kanals dem Abkommen Wiesbaden 1995 (Pkt. 2.2.3, Tabelle 1, Position "Medianwert der Mindestfeldstärke") und für den Betrieb eines DVB-T-Kanals dem Abkommen Chester 1997 (Tabelle A.1.50, Position "Medianwert für die minimale äquivalente Feldstärke") zu entnehmen. In Gleichwellennetzen unterbleibt die Mehrfachveranschlagung von theoretischen Versorgungsflächen verschiedener Sender.

Auf der Basis dieser Ausbreitungskurven wird für eine Sendefunkanlage eine Mindestnutzfeldstärkekontur gemäß den jeweils gültigen internationalen Abkommen errechnet. Hieraus ergibt sich für jeden 10°-Schritt eine Entfernung R vom Senderstandort bis zu dem Punkt, an dem die Mindestnutzfeldstärke erreicht ist. Daraus kann für jeden der 36 Richtungen ein Flächenelement

π × R2
A =
36

berechnet werden. Durch Addition der 36 Flächenelemente ergibt sich die theoretische Versorgungsfläche einer Sendeanlage in qkm.

Die Ermittlung der Entfernungen basiert auf den Ausbreitungskurven für Landausbreitung der Empfehlung ITU-R P.370 für 50% Zeit- und 50% Ortswahrscheinlichkeit. Die Geländerauhigkeit beträgt 50 m. Als Parameter sind der Frequenzbereich, in welchem die Nutzung stattfindet, der Wert der Mindestnutzfeldstärke sowie die sektoriellen effektiven Antennenhöhen und Leistungen erforderlich. Für Entfernungen (R) kleiner 10 km werden die Ausbreitungskurven verwandt, welche zurzeit auch in den Anlagen 1 a und 2a der Richtlinien 176 TR 22 bzw. 5 R 22 zu finden sind.

Für Sender, die im Rahmen eines Gleichwellennetzes betrieben werden, wird mittels Leistungsadditionsverfahren eine Summenfeldstärke des Netzes berechnet. Die theoretische Versorgungsfläche entsteht durch Addition von hinreichend kleinen Flächenelementen, in denen die Mindestnutzfeldstärke erreicht wird.

Neu:

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Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2007

Alt:

Nr. Funkdienst/
Funkanwendung
Nutzergruppen Bezugseinheit Jahresbeitrag je Bezugseinheit
(in Euro)
TKG EMVG
1 2 3 4 5 6
1. Öffentlicher Mobilfunk
1.1 GSM Netz 213.666,46 18.831,56
1.2 Bündelfunk
1.2.1 Bündelfunk (schmalbandig, bis 25 kHz Bandbreite) Pro Sektor und Frequenzpaar (Referenzbandbreite 12,5 kHz) 98,68 11,15
1.2.2 Bündelfunk (weitbandig, größer 25 kHz Bandbreite) Pro Sektor und Frequenzpaar (Referenzbandbreite 12,5 kHz) 3,27 0,20
1.3 Funkruf Kanal 8118,42 0,00
1.4 (entfällt)
1.5 UMTS Netz 124.425,41 200.881,52
2. Rundfunkdienst
2.1 Ton-Rundfunk
2.1.1 LW zugeteilte Frequenz 5759,51 15.649,43
2.1.2 MW zugeteilte Frequenz 1.915,66 1.703,27
2.1.3 KW zugeteilte Frequenz 61,60 59,26
2.1.4 digitale MW zugeteilte Frequenz 5.961,34 1.255,39
2.1.5 digitale LW zugeteilte Frequenz 37.362,65 8479,91
2.1.6 digitale KW zugeteilte Frequenz 0,00 56,32
2.1.7 Nichtöffentliche Funkanlagen im UKW Rundfunkbereich zugeteilte Frequenz 32,21 13,73
Theoretische Ver-
sorgungsfläche je
zuget. Frequenz *
2.1.8 UKW je angefangene 10 qkm 1,58 0,84
2.1.9 T-DAB je angefangene 10 qkm 6,37 0,26
2.2 Fernseh-Rundfunk
2.2.1 Fernseh-Rundfunk je angefangene 10 qkm 5,94 17,62
2.2.2 DVB-T je angefangene 10 qkm 9,06 2,89
3. Feste Funkdienste/
Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunk
3.1 koordinierungspflichtige feste Funkanlagen (P/P-Richtfunk, P/M-Richtfunk), WLL Sendefunkanlage 3,59 0,60
3.2 Koordinierungsrelevante
Satellitenfunkverbindung
zugeteilte Frequenz 98,39 159,00
3.3 gebietsbezogene Richtfunk- zuteilungen Sendefunkanlage 0,00 0,00
3.4 fester Funkdienst auf Kurz- und Langwelle, einschließlich Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunk zugeteilte Frequenz 59,92 26,85
3.5 nicht koordinierungspflichtige feste Funkanlagen zugeteilte Frequenz 70,92 132,39
4. Nichtöffentlicher Mobiler Landfunk (nömL)
4.1 Betriebsfunk auf Gemein- schaftsfrequenzen, Grubenfunk, Grundstücks-Sprechfunk, nichtöffentliches Datenfunknetz für Fernwirk- und Alarmierungszwecke, Funkanlagen für Hilfszwecke, Fernwirkfunk Sendefunkanlage 11,96 2,38
4.2 Betriebsfunk auf Frequenzen, die nicht zur Nutzung als "Gemeinschaftsfrequenzen" bestimmt sind, einschließlich Betriebsfunk in Bündelfunktechnik Pro Sektor und Freuenzpaar (Referenzbandbreite 12,5 kHz) 73,43 6,70
4.3 (entfällt)
4.4 Grundstücks-Personenruf (Netze ohne Quittungssender) Netz mit ..... Rufempfängern
bis zu 2 2,76 0,15
bis zu 5 5,51 0,30
bis zu 10 11,02 0,60
bis zu 50 22,05 1,19
bis zu 150 44,10 2,38
bis zu 400 88,20 4,76
bis zu 1.000 176,39 9,52
mehr als 1.000 264,59 14,29
4.5 Grundstücks-Personenruf (Netze mit Quittungssender) Netz mit ..... Rufempfängern
bis zu 2 4,52 0,28
bis zu 5 9,04 0,56
bis zu 10 18,07 1,13
bis zu 50 36,14 2,25
bis zu 150 72,29 4,50
bis zu 400 144,57 9,01
bis zu 1.000 216,86 13,51
mehr als 1.000 289,14 18,01
4.6 Grundstücksüberschreitender Personenruf Netz mit ..... Rufempfängern
bis zu 2 18,24 0,00
bis zu 5 36,48 0,00
bis zu 10 72,95 0,00
bis zu 50 145,91 0,00
bis zu 150 291,82 0,00
bis zu 400 583,64 0,00
bis zu 1.000 875,46 0,00
4.7 Fernsehfunk, bewegbare Klei nst-Richtfu n kan lagen, Funkanlagen zur vorübergehenden Einrichtung einer Fernseh-, Ton- und Meldeleitung, vorübergehende Einrichtung einer Bild, Ton- oder Meldeübertrag ungsstrecke Sendefunkanlage 10,48 16,90
4.8 Durchsagefunk (drahtlose Mikrofone, Führungsfunk, Regie- und Kommandofunk) Sendefunkanlage 7,78 0,82
4.9 Funkanlage zur Fernsteuerung von Modellen, drahtlose Mikrofonanlage für Hörgeschädigte kein Beitrag kein Beitrag
5. Flugfunkdienst
5.1 stationäre Bodenfunkstellen, ortsfeste Flugnavigationsfunkstellen Funkstelle 270,17 137,87
5.2 mobiler Flugfunk (Luftfunkstellen), Flugnavigationsfunk (bewegliche Funkstellen) Funkstelle 15,98 23,03
5.3 mobiler Flugfunk (sonstige Bodenfunkstellen) Funkstelle 0,00 6,52
6. Amateurfunkdienst Amateurfunk je Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst 6,55 16,16
7. Seefunkdienst/ Binnenschifffahrts- funk Seefunk/Binnenschifffahrtsfunk Funkstelle 17,33 2,10
8. Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst
8.1 Nichtnavigatorischer Ortungsfunk, kleiner Leistung (bis 50 Watt Strahlungsleistung (ERP)), Wetterhilfenfunk Sendefunkanlage 0,15 0,90
8.2 Nichtnavigatorischer Ortungsfunk, hoher Leistung (größer 50 Watt Strahlungsleistung (ERP)) Sendefunkanlage 5,96 66,82
9. sonstige Funkanwendungen
9.1 Demonstrationsfunkanlagen Sendefunkanlage 9,54 0,00
9.2 Versuchsfunkanlagen Zuteilung 4,62 2,77
9.3 Satellitenfunknetz Frequenz 686,05 352,04
9.4 Bei der internationalen Fernmeldeunion in deutschem Namen registrierte Satellitensysteme (nach Übertragung der Nutzungsrechte) Satellitensystem 7.440,68 0,00
10. Bahnfunk
10.1 Analoger Eisenbahn-Betriebs- funk (ortsfeste Frequenznutzung) Sendefunkanlage 34,36 3,20
10.2 Analoger Eisenbahn-Betriebs- funk (mobile Frequenznutzung) Sendefunkanlage 7,95 2,71
10.3 Digitaler Eisenbahn-Betriebs- funk Pro Sektor und Frequenzpaar 31,53 4,27

*) Definition zur Berechnung der Theoretischen Versorgungsfläche für das Beitragsjahr 2007:

Die Theoretische Versorgungsfläche ist eine Berechnungsgröße zur Ermittlung des Beitrags. Sie basiert für alle Rundfunkdienste auf den internationalen Ausbreitungskurven der ITU-R P.370 sowie den jeweils gültigen nationalen Richtlinien (zurzeit 176 TR 22 bzw. 5 R 22 vom März 1992) und weiteren nationalen und internationalen Festlegungen, wie zum Beispiel für T-DAB Wiesbaden 1995 und Maastricht 2002 und für DVB-T Chester 1997.

Angaben für die jeweils frequenzabhängige Mindestnutzfeldstärke sind für TV-analog der ITU-R BT.417, für den Betrieb eines Kanals im Band II in analoger Übertragungstechnik (UKW-Tonrundfunk) dem Abkommen Genf 1984, für den Betrieb eines T-DAB-Kanals dem Abkommen Wiesbaden 1995 (Pkt. 2.2.3, Tabelle 1, Position "Medianwert der Mindestfeldstärke") und für den Betrieb eines DVB-T-Kanals dem Abkommen Chester 1997 (Tabelle A.1.50, Position "Medianwert für die minimale äquivalente Feldstärke") zu entnehmen. In Gleichwellennetzen unterbleibt die Mehrfachveranschlagung von theoretischen Versorgungsflächen verschiedener Sender.

Auf der Basis dieser Ausbreitungskurven wird für eine Sendefunkanlage eine Mindestnutzfeldstärkekontur gemäß den jeweils gültigen internationalen Abkommen errechnet. Hieraus ergibt sich für jeden 10°-Schritt eine Entfernung R vom Senderstandort bis zu dem Punkt, an dem die Mindestnutzfeldstärke erreicht ist. Daraus kann für jeden der 36 Richtungen ein Flächenelement

π × R2
A =
36

berechnet werden. Durch Addition der 36 Flächenelemente ergibt sich die theoretische Versorgungsfläche einer Sendeanlage in qkm.

Die Ermittlung der Entfernungen basiert auf den Ausbreitungskurven für Landausbreitung der Empfehlung ITU-R P.370 für 50% Zeit- und 50% Ortswahrscheinlichkeit. Die Geländerauhigkeit beträgt 50 m. Als Parameter sind der Frequenzbereich, in welchem die Nutzung stattfindet, der Wert der Mindestnutzfeldstärke sowie die sektoriellen effektiven Antennenhöhen und Leistungen erforderlich. Für Entfernungen (R) kleiner 10 km werden die Ausbreitungskurven verwandt, welche zurzeit auch in den Anlagen 1 a und 2a der Richtlinien 176 TR 22 bzw. 5 R 22 zu finden sind.

Für Sender, die im Rahmen eines Gleichwellennetzes betrieben werden, wird mittels Leistungsadditionsverfahren eine Summenfeldstärke des Netzes berechnet. Die theoretische Versorgungsfläche entsteht durch Addition von hinreichend kleinen Flächenelementen, in denen die Mindestnutzfeldstärke erreicht wird.

Neu:

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3. In der Anlage wird die Tabelle " Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2008" wie folgt gefasst:

Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2008

Alt:

Nr. Funkdienst/
Funkanwendung
Nutzergruppen Bezugseinheit Jahresbeitrag je Bezugseinheit
(in Euro)
TKG EMVG
1 2 3 4 5 6
1. Öffentlicher
Mobilfunk
1.1 GSM Netz 380.277,98 16.383,81
1.2 (entfällt)
1.3 Funkruf Frequenz 43.817,79 0,00
1.4 (entfällt)
1.5 UMTS Netz 196.761,81 216.098,25
2. Rundfunkdienst
2.1 Ton-Rundfunk
2.1.1 LW Frequenz 4.791,65 25.192,67
2.1.2 MW Frequenz 951,17 4726,55
2.1.3 KW Frequenz 20,76 97,60
2.1.4 digitale MW Frequenz 4915,19 381,14
2.1.5 digitale LW Frequenz 33.397,35 0,00
2.1.6 digitale KW Frequenz 0,00 188,61
2.1.7 Nichtöffentliche Funkanlagen im UKW-Rundfunkbereich Frequenz 89,80 8,76
Theoretische Versorgungsfläche je zugeteilte Frequenz *
2.1.8 UKW je angefangene 10 km2 1,26 1,03
2.1.9 T-DAB je angefangene 10 km2 4,67 0,15
2.2 Fernseh-Rundfunk
2.2.1 Fernseh-Rundfunk je angefangene 10 km2 4,84 40,09
2.2.2 DVB-T je angefangene 10 km2 4,42 2,86
3. Feste Funkdienste/
Normalfrequenzund Zeitzeichenfunk
3.1 Punktzu-Punkt-Richtfunk Sendefunkanlage 1,48 0,38
3.2 WLL-PMP-Richtfunk Sendefunkanlage 41,62 0,00
3.3 gebietsbezogene Richtfunk- zuteilungen Sendefunkanlage 65,30 0,24
3.4 fester Funkdienst unter 30 MHz, Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunk Frequenz 52,90 33,92
3.5 Punktzu-Mehrpunkt-Richtfunk Sendefunkanlage 34,47 1,38
(außer WLL-PMP-Richtfunk)
4. Nichtöffentlicher mobiler Landfunk
(nömL)
4.1 Betriebsfunk, Grubenfunk, Grundstücks-Sprechfunk, nichtöffentliches Datenfunknetz für Fernwirk- und Alarmierungszwecke, Funkanlagen für Hilfszwecke, Fernwirkfunk Sendefunkanlage 4,01 2,45
4.2 (entfällt)
4.3 (entfällt)
4.4 Grundstücks-Personenruf Netz mit ......
(Netze ohne Quittungssender) Rufempfängern
bis zu 2 4,19 0,20
bis zu 5 8,39 0,41
bis zu 10 16,77 0,82
bis zu 50 33,54 1,64
bis zu 150 67,08 3,27
bis zu 400 134,16 6,55
bis zu 1.000 268,32 13,10
mehr als 1.000 402,49 19,65
4.5 Grundstücks-Personenruf Netz mit ......
(Netze mit Quittungssender) Rufempfängern
bis zu 2 6,06 0,62
bis zu 5 12,12 1,23
bis zu 10 24,24 2,46
bis zu 50 48,48 4,93
bis zu 150 96,96 9,86
bis zu 400 193,91 19,72
bis zu 1.000 290,87 29,58
mehr als 1.000 387,83 39,44
4.6 grundstücksüberschreitender Netz mit ......
Personenruf Rufempfängern
bis zu 2 29,94 0,00
bis zu 5 59,88 0,00
bis zu 10 119,77 0,00
bis zu 50 239,53 0,00
bis zu 150 479,06 0,00
bis zu 400 958,12 0,00
bis zu 1.000 1.437,18 0,00
4.7 Fernsehfunk, bewegbare Kleinst- Sendefunkanlage 5,28 14,34
Richtfunkanlagen, Funkanlagen zur vorübergehenden Einrichtung einer Fernseh-, Ton- oder Meldeleitung, vorübergehende Einrichtung einer Bild-, Ton- oder
Meldeübertrag ungsstrecke
4.8 Durchsagefunk (Funkmikrofone, drahtlose Mikrofone, Führungsfunk, Betriebsfunk für Führungszwecke, Regie- und Kommandofunk), Regiefunk des Reportagefunks Sendefunkanlage 15,58 0,89
4.9 Funkanlage zur Fernsteuerung von Modellen, drahtlose Mikrofonanlage für Hörgeschädigte kein Beitrag kein Beitrag
5. Flugfunkdienst
5.1 stationäre Bodenfunkstellen, ortsfeste Flugnavigationsfunkstellen Funkstelle 511,58 135,52
5.2 mobiler Flugfunk (Luftfunk- stellen), Flugnavigationsfunk Funkstelle 9,98 28,53
(bewegliche Funkstellen)
5.3 mobiler Flugfunk Funkstelle 0,00 31,25
(sonstige Bodenfunkstellen)
6. Amateurfunkdienst Amateurfunk Inhaber einer Zulas- sung zur Teilnahme am 4,39 22,81
Amateurfunkdienst
7. Seefunkdienst/ Seefunk/Binnenschifffahrtsfunk Funkstelle 22,66 1,56
Binnenschifffahrtsfunk
8. Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst
8.1 nichtnavigatorischer Ortungsfunk kleiner Leistung (bis 50 Watt Sendefunkanlage 0,26 0,89
Strahlungsleistung (ERP)), Wetterhilfenfunk
8.2 nichtnavigatorischer Ortungsfunk hoher Leistung (größer als 50 Watt Sendefunkanlage 80,76 0,00
Strahlungsleistung (ERP))
9. Sonstige Funkanwendungen
9.1 Demonstrationsfunk Sendefunkanlage 1,76 19,82
9.2 Versuchsfunk Zuteilung 0,00 21,52
10. Bahnfunk
10.1 analoger Eisenbahn-Betriebsfunk Sendefunkanlage 51,63 4,15
(ortsfeste Frequenznutzung)
10.2 analoger Eisenbahn-Betriebsfunk Sendefunkanlage 7,11 3,22
(mobile Frequenznutzung)
10.3 digitaler Eisenbahn-Betriebsfunk in GSM-R-Technik pro Sektor und Frequenzpaar 53,85 30,66
11. Bündelfunk
11.1 Bündelfunk pro Sektor und 80,04 14,17
(bis 25 kHz Bandbreite) Frequenzpaar

je 12,5 kHz Bandbreite oder pro Frequenz im

Direct-Mode-Betrieb

je 12,5 kHz Bandbreite

11.2 Bündelfunk pro Sektor und 2,13 0,00
(größer als 25 kHz Bandbreite) Frequenzpaar

je 12,5 kHz Bandbreite

12. Satellitenfunk
12.1 koordinierungsrelevante Frequenz 650,18 49,95
Satellitenfunkverbindung
12.2 nicht koordinierungsrelevante Frequenz 53,84 1,16
Satellitenfunkverbindung
12.3 Satellitenfunknetz Frequenz 545,88 171,17
12.4 Bei der internationalen Fern- meldeunion in deutschem Namen registrierte Satellitensysteme Satellitensystem 9.489,57 0,00
(nach Übertragung der Nutzungsrechte)

*) Berechnung der theoretischen Versorgungsfläche für das Beitragsjahr 2008:

Die theoretische Versorgungsfläche ist eine Berechnungsgröße zur Ermittlung des Beitrags. Sie basiert für alle Rundfunkdienste auf den internationalen Ausbreitungskurven der ITU-R P.370 sowie auf den jeweils gültigen nationalen Richtlinien (zurzeit 176 TR 22 bzw. 5 R 22 vom März 1992) und weiteren nationalen und internationalen Festlegungen, wie zum Beispiel für T-DAB Wiesbaden 1995 und Maastricht 2002 und für DVB-T Chester 1997.

Angaben für die jeweils frequenzabhängige Mindestnutzfeldstärke sind für TV-analog der ITU-R BT.417 zu entnehmen, Angaben für den Betrieb eines Kanals im Band II in analoger Übertragungstechnik (UKW-Tonrundfunk) sind dem Abkommen Genf 1984 zu entnehmen, Angaben für den Betrieb eines T-DAB-Kanals dem Abkommen Wiesbaden 1995 (Pkt. 2.2.3, Tabelle 1, Position "Medianwert der Mindestfeldstärke") und Angaben für den Betrieb eines DVB-T-Kanals dem Abkommen Chester 1997 (Tabelle A.1.50, Position "Medianwert für die minimale äquivalente Feldstärke"). In Gleichwellennetzen werden theoretische Versorgungsflächen verschiedener Sender nicht mehrfach veranschlagt.

Auf der Basis der oben genannten Ausbreitungskurven wird für eine Sendefunkanlage eine Mindestnutzfeldstärkekontur gemäß den jeweils gültigen internationalen Abkommen errechnet. Hieraus ergibt sich für jeden 10°-Schritt eine Entfernung r vom Senderstandort bis zu dem Punkt, an dem die Mindestnutzfeldstärke erreicht ist. Daraus kann für jeden der 36 10°-Schritte ein Flächenelement A berechnet werden:

A = π r2/36

Durch Addition der 36 Flächenelemente ergibt sich die theoretische Versorgungsfläche einer Sendeanlage in Quadratkilometern.

Die Ermittlung der Entfernungen basiert auf den Ausbreitungskurven für Landausbreitung der Empfehlung ITU-R P.370 für 50 % Zeit- und 50 % Ortswahrscheinlichkeit. Die Geländerauigkeit beträgt 50 m. Als Parameter sind der Frequenzbereich, in dem die Nutzung stattfindet, der Wert der Mindestnutzfeldstärke sowie die sektoriellen effektiven Antennenhöhen und Leistungen erforderlich. Für Entfernungen r, die kleiner sind als 10 km, werden die Ausbreitungskurven verwendet, die zurzeit auch in den Anlagen 1a und 2a der Richtlinie 176 TR 22 bzw. der Richtlinie 5 R 22 zu finden sind.

Für Sender, die im Rahmen eines Gleichwellennetzes betrieben werden, wird mittels Leistungsadditionsverfahren die Summenfeldstärke des Netzes berechnet. Die theoretische Versorgungsfläche entsteht durch Addition von hinreichend kleinen Flächenelementen, in denen die Mindestnutzfeldstärke erreicht wird.

Neue Nutzergruppen
gemäß § 1 Absatz 2 Satz 4
Jahr der
ersten Frequenzzuteilung
drahtloser Netzzugang im Frequenzbereich 450 MHz 2010
drahtloser Netzzugang im Frequenzbereich 800 MHz 2010
drahtloser Netzzugang im Frequenzbereich 900 MHz 2010
drahtloser Netzzugang im Frequenzbereich 1,8 GHz 2010
drahtloser Netzzugang im Frequenzbereich 2,0 GHz 2010
drahtloser Netzzugang im Frequenzbereich 2,6 GHz 2010
drahtloser Netzzugan im Frequenzbereich 3,5 GHz 2010.

Neu:

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4. In der Anlage werden die Tabellen " Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2009", " Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2010" und " Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2011" wie folgt gefasst:

Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2009

Alt:

Nr. Funkdienst/
Funkanwendung
Nutzergruppen Bezugseinheit Jahresbeitrag je Bezugseinheit
(in Euro)
TKG EMVG
1 2 3 4 5 6
1. Öffentlicher

Mobilfunk

1.1 GSM Netz 678.773,56 40.809,39
1.2 (entfällt)
1.3 Funkruf Frequenz 95.543,87 0,00
1.4 (entfällt)
1.5 UMTS Netz 188.166,64 279.051,44
2. Rundfunkdienst
2.1 Ton-Rundfunk
2.1.1 LW Frequenz 4.951,72 37.218,24
2.1.2 MW Frequenz 2179,91 3680,36
2.1.3 KW Frequenz 42,23 134,88
2.1.4 digitale MW Frequenz 5970,30 935,28
2.1.5 digitale LW Frequenz 35.929,08 0,00
2.1.6 digitale KW Frequenz 24,96 1,68
2.1.7 Nichtöffentliche Funkanlagen im UKW-Rundfunkbereich Frequenz 56,38 25,88
Theoretische Versorgungsfläche je zugeteilte Frequenz *
2.1.8 UKW je angefangene 10 km2 1,44 1,28
2.1.9 T-DAB je angefangene 10 km2 3,98 0,12
2.2 Fernseh-Rundfunk
2.2.1 Fernseh-Rundfunk je angefangene 10 km2 133,86 888,58
2.2.2 DVB-T je angefangene 10 km2 4,13 2,85
3. Feste Funkdienste/

Normalfrequenzund Zeitzeichenfunk

3.1 Punktzu-Punkt-Richtfunk Sendefunkanlage 6,04 0,94
3.2 WLL-PMP-Richtfunk Sendefunkanlage 285,94 5,78
3.3 gebietsbezogene Richtfunk- zuteilungen Sendefunkanlage 56,56 0,00
3.4 fester Funkdienst unter 30 MHz, Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunk Frequenz 32,97 23,35
3.5 Punktzu-Mehrpunkt-Richtfunk

(außer WLL-PMP-Richtfunk)

Sendefunkanlage 72,92 4,98
4. Nichtöffentlicher mobiler Landfunk

(nömL)

4.1 Betriebsfunk, Grubenfunk, Grundstücks-Sprechfunk, nichtöffentliches Datenfunknetz für Fernwirk- und Alarmierungszwecke, Funkanlagen für Hilfszwecke, Fernwirkfunk Sendefunkanlage 2,84 2,35
4.2 (entfällt)
4.3 (entfällt)
4.4 Grundstücks-Personenruf

(Netze ohne Quittungssender)

Netz mit ......
Rufempfängern
bis zu 2 4,30 0,07
bis zu 5 8,60 0,13
bis zu 10 17,21 0,27
bis zu 50 34,42 0,54
bis zu 150 68,83 1,07
bis zu 400 137,66 2,15
bis zu 1.000 275,33 4,29
mehr als 1.000 412,99 6,44
4.5 Grundstücks-Personenruf

(Netze mit Quittungssender)

Netz mit ......

Rufempfängern

bis zu 2 7,85 0,12
bis zu 5 15,71 0,25
bis zu 10 31,42 0,50
bis zu 50 62,84 0,99
bis zu 150 125,68 1,99
bis zu 400 251,36 3,98
bis zu 1.000 377,03 5,96
mehr als 1.000 502,71 7,95
4.6 grundstücksüberschreitender

Personenruf

Netz mit ......

Rufempfängern

bis zu 2 28,43 5,10
bis zu 5 56,86 10,20
bis zu 10 113,71 20,40
bis zu 50 227,43 40,81
bis zu 150 454,85 81,62
bis zu 400 909,70 163,23
bis zu 1.000 1.364,56 244,85
4.7 Fernsehfunk, bewegbare Kleinst- Richtfunkanlagen, Funkanlagen zur vorübergehenden Einrichtung einer Fernseh-, Ton- oder Meldeleitung, vorübergehende Einrichtung einer Bild-, Ton- oder Meldeübertrag ungsstrecke Sendefunkanlage 8,24 10,72
4.8 Durchsagefunk (Funkmikrofone, drahtlose Mikrofone, Führungsfunk, Betriebsfunk für Führungszwecke, Regie- und Kommandofunk), Regiefunk des Reportagefunks Sendefunkanlage 11,98 0,76
4.9 Funkanlage zur Fernsteuerung von Modellen, drahtlose Mikrofonanlage für Hörgeschädigte kein Beitrag kein Beitrag
5. Flugfunkdienst
5.1 stationäre Bodenfunkstellen, ortsfeste Flugnavigationsfunkstellen Funkstelle 456,78 166,61
5.2 mobiler Flugfunk (Luftfunk- stellen), Flugnavigationsfunk

(bewegliche Funkstellen)

Funkstelle 6,36 20,16
5.3 mobiler Flugfunk

(sonstige Bodenfunkstellen)

Funkstelle 0,90 9,13
6. Amateurfunkdienst Amateurfunk Inhaber einer Zulas- sung zur Teilnahme am

Amateurfunkdienst

5,08 21,49
7. Seefunkdienst/

Binnenschifffahrtsfunk

Seefunk/Binnenschifffahrtsfunk Funkstelle 17,09 2,62
8. Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst
8.1 Ortungsfunk kleiner Leistung

(bis 50 Watt Strahlungsleistung

(ERP)), Wetterhilfenfunk

Sendefunkanlage 2,43 2,65
8.2 Ortungsfunk hoher Leistung

(größer als 50 Watt Strahlungsleistung (ERP))

Sendefunkanlage 110,93 1,63
9. Sonstige Funkanwendungen
9.1 Demonstrationsfunk Sendefunkanlage 2,65 0,00
9.2 Versuchsfunk Zuteilung 1,98 0,65
10. Bahnfunk
10.1 analoger Eisenbahn-Betriebsfunk Sendefunkanlage 50,57 15,51
(ortsfeste Frequenznutzung)
10.2 analoger Eisenbahn-Betriebsfunk Sendefunkanlage 2,54 2,74
(mobile Frequenznutzung)
10.3 digitaler Eisenbahn-Betriebsfunk in GSM-R-Technik pro Sektor und Frequenzpaar 85,79 21,35
11. Bündelfunk
11.1 Bündelfunk (bis 25 kHz Bandbreite) pro Sektor und Frequenzpaar je 12,5 kHz Bandbreite oder pro Frequenz im Direct-Mode-Betrieb

je 12,5 kHz Bandbreite

120,14 6,35
11.2 Bündelfunk

(größer als 25 kHz Bandbreite)

pro Sektor und Frequenzpaar
je 12,5 kHz Bandbreite
1,54 0,00
12. Satellitenfunk
12.1 koordinierungsrelevante Satellitenfunkverbindung Frequenz 42,40 43,17
12.2 nicht koordinierungsrelevante Satellitenfunkverbindung Frequenz 89,69 6,17
12.3 Satellitenfunknetz Frequenz 934,71 1.400,45
12.4 Bei der internationalen Fern- meldeunion in deutschem Namen registrierte Satellitensysteme (nach Übertragung der Nutzungsrechte) Satellitensystem 8.001,63 0,00

* Berechnung der theoretischen Versorgungsfläche für das Beitragsjahr 2009:

Die theoretische Versorgungsfläche ist eine Berechnungsgröße zur Ermittlung des Beitrags. Sie basiert für alle Rundfunkdienste auf den internationalen Ausbreitungskurven der ITU-R P.370 sowie auf den jeweils gültigen nationalen Richtlinien (zurzeit 176 TR 22 bzw. 5 R 22 vom März 1992) und weiteren nationalen und internationalen Festlegungen, wie zum Beispiel für T-DAB Wiesbaden 1995 und Maastricht 2002 und für DVB-T Chester 1997.

Angaben für die jeweils frequenzabhängige Mindestnutzfeldstärke sind für TV-analog der ITU-R BT.417 zu entnehmen, Angaben für den Betrieb eines Kanals im Band II in analoger Übertragungstechnik (UKW-Tonrundfunk) sind dem Abkommen Genf 1984 zu entnehmen, Angaben für den Betrieb eines T-DAB-Kanals dem Abkommen Wiesbaden 1995 (Pkt. 2.2.3, Tabelle 1, Position "Medianwert der Mindestfeldstärke") und Angaben für den Betrieb eines DVB-T-Kanals dem Abkommen Chester 1997 (Tabelle A.1.50, Position "Medianwert für die minimale äquivalente Feldstärke"). In Gleichwellennetzen werden theoretische Versorgungsflächen verschiedener Sender nicht mehrfach veranschlagt.

Auf der Basis der oben genannten Ausbreitungskurven wird für eine Sendefunkanlage eine Mindestnutzfeldstärkekontur gemäß den jeweils gültigen internationalen Abkommen errechnet. Hieraus ergibt sich für jeden 10°-Schritt eine Entfernung r vom Senderstandort bis zu dem Punkt, an dem die Mindestnutzfeldstärke erreicht ist. Daraus kann für jeden der 36 10°-Schritte ein Flächenelement A berechnet werden:

A = π r2/36

Durch Addition der 36 Flächenelemente ergibt sich die theoretische Versorgungsfläche einer Sendeanlage in Quadratkilometern.

Die Ermittlung der Entfernungen basiert auf den Ausbreitungskurven für Landausbreitung der Empfehlung ITU-R P.370 für 50 % Zeit- und 50 % Ortswahrscheinlichkeit. Die Geländerauigkeit beträgt 50 m. Als Parameter sind der Frequenzbereich, in dem die Nutzung stattfindet, der Wert der Mindestnutzfeldstärke sowie die sektoriellen effektiven Antennenhöhen und Leistungen erforderlich. Für Entfernungen r, die kleiner sind als 10 km, werden die Ausbreitungskurven verwendet, die zurzeit auch in den Anlagen 1a und 2a der Richtlinie 176 TR 22 bzw. der Richtlinie 5 R 22 zu finden sind.

Für Sender, die im Rahmen eines Gleichwellennetzes betrieben werden, wird mittels Leistungsadditionsverfahren die Summenfeldstärke des Netzes berechnet. Die theoretische Versorgungsfläche entsteht durch Addition von hinreichend kleinen Flächenelementen, in denen die Mindestnutzfeldstärke erreicht wird.

Neu:

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Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2010

Alt:

Nr. Funkdienst/
Funkanwendung
Nutzergruppen Bezugseinheit Jahresbeitrag je Bezugseinheit
(in Euro)
TKG EMVG
1 2 3 4 5 6
1. Öffentlicher

Mobilfunk

1.1 GSM Netz 364.529,95 49.853,89
1.2 (entfällt)
1.3 Funkruf Frequenz 132.574,90 0,00
1.4 (entfällt)
1.5 UMTS Netz 521.477,53 309.737,61
2. Rundfunkdienst
2.1 Ton-Rundfunk
2.1.1 LW Frequenz 2444,98 15.057,71
2.1.2 MW Frequenz 1.224,18 2976,14
2.1.3 KW Frequenz 60,15 109,11
2.1.4 digitale MW Frequenz 0,00 0,00
2.1.5 digitale LW Frequenz 0,00 0,00
2.1.6 digitale KW Frequenz 0,00 5399,42
2.1.7 Nichtöffentliche Funkanlagen im UKW-Rundfunkbereich Frequenz 241,01 6,20
Theoretische Versorgungsfläche je zugeteilte Frequenz *
2.1.8 UKW je angefangene 10 km2 1,57 1,21
2.1.9 T-DAB je angefangene 10 km2 3,06 0,25
2.2 Fernseh-Rundfunk
2.2.1 Fernseh-Rundfunk je angefangene 10 km2 120,38 787,10
2.2.2 DVB-T je angefangene 10 km2 2,49 2,64
3. Feste Funkdienste/ Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunk
3.1 Punktzu-Punkt-Richtfunk Sendefunkanlage 3,08 0,34
3.2 WLL-PMP-Richtfunk Sendefunkanlage 32,46 0,00
3.3 gebietsbezogene Richtfunk- zuteilungen Sendefunkanlage 28,76 0,00
3.4 fester Funkdienst unter 30 MHz, Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunk Frequenz 18,54 8,20
3.5 Punktzu-Mehrpunkt-Richtfunk

(außer WLL-PMP-Richtfunk)

Sendefunkanlage 23,89 0,00
4. Nichtöffentlicher mobiler Landfunk (nömL)
4.1 Betriebsfunk, Grubenfunk, Grundstücks-Sprechfunk, nichtöffentliches Datenfunknetz für Fernwirk- und Alarmierungszwecke, Funkanlagen für Hilfszwecke, Fernwirkfunk Sendefunkanlage 2,86 1,98
4.2 (entfällt)
4.3 (entfällt)
4.4 Grundstücks-Personenruf

(Netze ohne Quittungssender)

Netz mit ......

Rufempfängern

bis zu 2 7,37 0,35
bis zu 5 14,73 0,70
bis zu 10 29,46 1,40
bis zu 50 58,93 2,79
bis zu 150 117,85 5,59
bis zu 400 235,70 11,17
bis zu 1.000 471,40 22,35
mehr als 1.000 707,10 33,52
4.5 Grundstücks-Personenruf

(Netze mit Quittungssender)

Netz mit ......

Rufempfängern

bis zu 2 9,03 1,23
bis zu 5 18,05 2,46
bis zu 10 36,10 4,93
bis zu 50 72,20 9,86
bis zu 150 144,41 19,71
bis zu 400 288,81 39,42
bis zu 1.000 433,22 59,14
mehr als 1.000 577,62 78,85
4.6 grundstücksüberschreitender Personenruf Netz mit ......

Rufempfängern

bis zu 2 1,28 1,80
bis zu 5 2,56 3,59
bis zu 10 5,13 7,19
bis zu 50 10,26 14,37
bis zu 150 20,51 28,74
bis zu 400 41,02 57,48
bis zu 1.000 61,53 86,22
4.7 Fernsehfunk, bewegbare Kleinst-Richtfunkanlagen, Funkanlagen zur vorübergehenden Einrichtung einer Fernseh-, Ton- oder Meldeleitung, vorübergehende Einrichtung einer Bild-, Ton- oder Meldeübertrag ungsstrecke Sendefunkanlage 12,00 0,96
4.8 Durchsagefunk (Funkmikrofone, drahtlose Mikrofone, Führungsfunk, Betriebsfunk für Führungszwecke, Regie- und Kommandofunk), Regiefunk des Reportagefunks Sendefunkanlage 11,32 0,28
4.9 Funkanlage zur Fernsteuerung von Modellen, drahtlose Mikrofonanlage für Hörgeschädigte kein Beitrag kein Beitrag
5. Flugfunkdienst
5.1 stationäre Bodenfunkstellen, ortsfeste Flugnavigationsfunkstellen Funkstelle 227,71 281,37
5.2 mobiler Flugfunk (Luftfunk- stellen), Flugnavigationsfunk

(bewegliche Funkstellen)

Funkstelle 6,02 32,65
5.3 mobiler Flugfunk
(sonstige Bodenfunkstellen)
Funkstelle 0,00 0,00
7. Seefunkdienst/ Binnenschifffahrtsfunk Seefunk/Binnenschifffahrtsfunk Funkstelle 9,27 2,94
8. Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst
8.1 Ortungsfunk kleiner Leistung Sendefunkanlage 0,24 11,30
(bis 50 Watt Strahlungsleistung
(ERP)), Wetterhilfenfunk
8.2 Ortungsfunk hoher Leistung

(größer als 50 Watt Strahlungsleistung (ERP))

Sendefunkanlage 268,65 176,75
9. Sonstige Funkanwendungen
9.1 Demonstrationsfunk Sendefunkanlage 0,00 9,74
9.2 Versuchsfunk Zuteilung 20,70 0,00
10. Bahnfunk
10.1 analoger Eisenbahn-Betriebsfunk

(ortsfeste Frequenznutzung)

Sendefunkanlage 34,63 10,97
10.2 analoger Eisenbahn-Betriebsfunk

(mobile Frequenznutzung)

Sendefunkanlage 0,35 0,77
10.3 digitaler Eisenbahn-Betriebsfunk in GSM-R-Technik pro Sektor und Frequenzpaar 69,28 99,62
11. Bündelfunk
11.1 Bündelfunk

(bis 25 kHz Bandbreite)

pro Sektor und

Frequenzpaar

je 12,5 kHz Bandbreite oder pro Frequenz im Direct-Mode-Betrieb je 12,5 kHz Bandbreite

56,93 13,14
11.2 Bündelfunk

(größer als 25 kHz Bandbreite)

pro Sektor und

Frequenzpaar je

12,5 kHz Bandbreite

0,23 0,14
12. Satellitenfunk
12.1 koordinierungsrelevante

Satellitenfunkverbindung

Frequenz 74,41 39,46
12.2 nicht koordinierungsrelevante Satellitenfunkverbindung Frequenz 13,81 2,09
12.3 Satellitenfunknetz Frequenz 183,63 468,10
12.4 Bei der internationalen Fern- meldeunion in deutschem Namen registrierte Satellitensysteme

(nach Übertragung der Nutzungsrechte)

Satellitensystem 2.449,29 0,00
13. Drahtloser Netzzugang
13.1 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 450 MHz pro Sektor und Frequenzpaar

je 12,5 kHz Bandbreite

0,23 0,14
13.2 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 800 MHz je angefangene 100 kHz Bandbreite 24,02 0,97
13.3 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 900 MHz je angefangene 100 kHz Bandbreite 0,00 0,00
13.4 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 1,8 GHz je angefangene 100 kHz Bandbreite 0,00 0,00
13.5 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 2,0 GHz je angefangene 100 kHz Bandbreite 0,00 0,00
13.6 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 2,6 GHz je angefangene 100 kHz Bandbreite 0,00 0,00
13.7 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 3,5 GHz je angefangene 100 kHz Bandbreite 0,00 0,00

* Berechnung der theoretischen Versorgungsfläche für das Beitragsjahr 2010:

Die theoretische Versorgungsfläche ist eine Berechnungsgröße zur Ermittlung des Beitrags. Sie basiert für alle Rundfunkdienste auf den internationalen Ausbreitungskurven der ITU-R P.370 sowie auf den jeweils gültigen nationalen Richtlinien (zurzeit 176 TR 22 bzw. 5 R 22 vom März 1992) und weiteren nationalen und internationalen Festlegungen, wie zum Beispiel für T-DAB Wiesbaden 1995 und Maastricht 2002 und für DVB-T Chester 1997.

Angaben für die jeweils frequenzabhängige Mindestnutzfeldstärke sind für TV-analog der ITU-R BT.417 zu entnehmen, Angaben für den Betrieb eines Kanals im Band II in analoger Übertragungstechnik (UKW-Tonrundfunk) sind dem Abkommen Genf 1984 zu entnehmen, Angaben für den Betrieb eines T-DAB-Kanals dem Abkommen Wiesbaden 1995 (Pkt. 2.2.3, Tabelle 1, Position "Medianwert der Mindestfeldstärke") und Angaben für den Betrieb eines DVB-T-Kanals dem Abkommen Chester 1997 (Tabelle A.1.50, Position "Medianwert für die minimale äquivalente Feldstärke"). In Gleichwellennetzen werden theoretische Versorgungsflächen verschiedener Sender nicht mehrfach veranschlagt.

Auf der Basis der oben genannten Ausbreitungskurven wird für eine Sendefunkanlage eine Mindestnutzfeldstärkekontur gemäß den jeweils gültigen internationalen Abkommen errechnet. Hieraus ergibt sich für jeden 10°-Schritt eine Entfernung r vom Senderstandort bis zu dem Punkt, an dem die Mindestnutzfeldstärke erreicht ist. Daraus kann für jeden der 36 10°-Schritte ein Flächenelement A berechnet werden:

A = π r2/36

Durch Addition der 36 Flächenelemente ergibt sich die theoretische Versorgungsfläche einer Sendeanlage in Quadratkilometern.

Die Ermittlung der Entfernungen basiert auf den Ausbreitungskurven für Landausbreitung der Empfehlung ITU-R P.370 für 50 % Zeit- und 50 % Ortswahrscheinlichkeit. Die Geländerauigkeit beträgt 50 m. Als Parameter sind der Frequenzbereich, in dem die Nutzung stattfindet, der Wert der Mindestnutzfeldstärke sowie die sektoriellen effektiven Antennenhöhen und Leistungen erforderlich. Für Entfernungen r, die kleiner sind als 10 km, werden die Ausbreitungskurven verwendet, die zurzeit auch in den Anlagen 1a und 2a der Richtlinie 176 TR 22 bzw. der Richtlinie 5 R 22 zu finden sind.

Für Sender, die im Rahmen eines Gleichwellennetzes betrieben werden, wird mittels Leistungsadditionsverfahren die Summenfeldstärke des Netzes berechnet. Die theoretische Versorgungsfläche entsteht durch Addition von hinreichend kleinen Flächenelementen, in denen die Mindestnutzfeldstärke erreicht wird.

Neu:

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Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2011

Alt:

1. Öffentlicher
Mobilfunk
1.1 GSM Netz 352.145,28 88.820,54
1.2 (entfällt)
1.3 Funkruf Frequenz 148.849,01 0,00
1.4 (entfällt)
1.5 UMTS Netz 265.271,09 356.328,27
2. Rundfunkdienst
2.1 Ton-Rundfunk
2.1.1 LW Frequenz 345,34 9853,35
2.1.2 MW Frequenz 614,28 2757,62
2.1.3 KW Frequenz 6,98 82,70
2.1.4 digitale MW Frequenz 0,00 0,00
2.1.5 digitale LW Frequenz 0,00 0,00
2.1.6 digitale KW Frequenz 0,00 2752,35
2.1.7 Nichtöffentliche Funkanlagen im UKW-Rundfunkbereich Frequenz 578,50 29,01
Theoretische Versorgungsfläche je zugeteilte Frequenz*
2.1.8 UKW je angefangene 10 km2 1,52 1,02
2.1.9 T-DAB je angefangene 10 km2 3,54 0,18
2.2 Fernseh-Rundfunk
2.2.1 Fernseh-Rundfunk je angefangene 10 km2 37,41 358,64
2.2.2 DVB-T je angefangene 10 km2 2,13 2,57
3. Feste Funkdienste/Normalfrequenzund Zeitzeichenfunk
3.1 Punktzu-Punkt-Richtfunk Sendefunkanlage 3,05 0,37
3.2 WLL-PMP-Richtfunk Sendefunkanlage 599,36 5,80
3.3 gebietsbezogene Richtfunk- zuteilungen Sendefunkanlage 7,45 0,00
3.4 fester Funkdienst unter 30 MHz, Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunk Frequenz 15,06 9,02
3.5 Punktzu-Mehrpunkt-Richtfunk

(außer WLL-PMP-Richtfunk)

Sendefunkanlage 1,27 0,37
4. Nichtöffentlicher mobiler Landfunk (nömL)
4.1 Betriebsfunk, Grubenfunk, Grundstücks-Sprechfunk, nichtöffentliches Datenfunknetz für Fernwirk- und Alarmierungszwecke, Funkanlagen für Hilfszwecke, Fernwirkfunk Sendefunkanlage 1,62 1,95
4.2 (entfällt)
4.3 (entfällt)
4.4 Grundstücks-Personenruf
(Netze ohne Quittungssender)
Netz mit ......
Rufempfängern
bis zu 2 4,39 0,00
bis zu 5 8,79 0,00
bis zu 10 17,57 0,00
bis zu 50 35,15 0,00
bis zu 150 70,30 0,00
bis zu 400 140,59 0,00
bis zu 1.000 281,19 0,00
mehr als 1.000 421,78 0,00
4.5 Grundstücks-Personenruf
(Netze mit Quittungssender)
Netz mit ......
Rufempfängern
bis zu 2 2,73 0,58
bis zu 5 5,46 1,15
bis zu 10 10,92 2,30
bis zu 50 21,84 4,60
bis zu 150 43,67 9,20
bis zu 400 87,34 18,41
bis zu 1.000 131,01 27,61
mehr als 1.000 174,68 36,81
4.6 grundstücksüberschreitender
Personenruf
Netz mit ......
Rufempfängern
bis zu 2 3,94 0,00
bis zu 5 7,89 0,00
bis zu 10 15,78 0,00
bis zu 50 31,55 0,00
bis zu 150 63,11 0,00
bis zu 400 126,22 0,00
bis zu 1.000 189,32 0,00
mehr als 1.000 252,43 0,00
4.7 Fernsehfunk, bewegbare Kleinst- Richtfunkanlagen, Funkanlagen zur vorübergehenden Einrichtung einer Fernseh-, Ton- oder Meldeleitung, vorübergehende Einrichtung einer Bild-, Ton- oder Meldeübertrag ungsstrecke Sendefunkanlage 36,66 13,55
4.8 Durchsagefunk (Funkmikrofone, drahtlose Mikrofone, Führungsfunk, Betriebsfunk für Führungszwecke, Regie- und Kommandofunk), Regiefunk des Reportagefunks Sendefunkanlage 8,48 0,95
4.9 Funkanlage zur Fernsteuerung von Modellen, drahtlose Mikrofonanlage für Hörgeschädigte kein Beitrag kein Beitrag
5. Flugfunkdienst
5.1 stationäre Bodenfunkstellen, ortsfeste Flugnavigationsfunkstellen Funkstelle 192,29 121,32
5.2 mobiler Flugfunk (Luftfunk- stellen), Flugnavigationsfunk (bewegliche Funkstellen) Funkstelle 14,77 48,96
5.3 mobiler Flugfunk (sonstige Bodenfunkstellen) Funkstelle 0,00 0,00
6. Amateurfunkdienst Amateurfunk Inhaber einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst 6,71 21,59
7. Seefunkdienst/Binnenschifffahrtsfunk Seefunk/Binnenschifffahrtsfunk Funkstelle 13,10 3,49
8. Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst
8.1 Ortungsfunk kleiner Leistung (bis 50 Watt Strahlungsleistung (ERP)), Wetterhilfenfunk Sendefunkanlage 0,00 8,40
8.2 Ortungsfunk hoher Leistung
(größer als 50 Watt Strahlungsleistung (ERP))
Sendefunkanlage 7,42 122,55
9. Sonstige Funkanwendungen
9.1 Demonstrationsfunk Sendefunkanlage 8,84 0,00
9.2 Versuchsfunk Zuteilung 1,50 3,44
10. Bahnfunk
10.1 analoger Eisenbahn-Betriebsfunk (ortsfeste Frequenznutzung) Sendefunkanlage 50,22 5,95
10.2 analoger Eisenbahn-Betriebsfunk (mobile Frequenznutzung) Sendefunkanlage 0,42 1,00
10.3 digitaler Eisenbahn-Betriebsfunk in GSM-R-Technik pro Sektor und Frequenzpaar 110,69 48,57
11. Bündelfunk
11.1 Bündelfunk (bis 25 kHz Bandbreite) pro Sektor und Frequenzpaar je 12,5 kHz Bandbreite oder pro Frequenz im Direct-Mode-Betrieb je 12,5 kHz Bandbreite 18,15 6,25
11.2 (entfällt)
12. Satellitenfunk
12.1 koordinierungsrelevante Satellitenfunkverbindung Frequenz 259,51 132,15
12.2 nicht koordinierungsrelevante Satellitenfunkverbindung Frequenz 23,85 110,06
12.3 Satellitenfunknetz Frequenz 200,67 421,75
12.4 Bei der internationalen Fern- meldeunion in deutschem Namen registrierte Satellitensysteme (nach Übertragung der Nutzungsrechte) Satellitensystem 3.285,63 0,00
13. Drahtloser Netzzugang
13.1 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 450 MHz pro Sektor und Frequenzpaar je 12,5 kHz Bandbreite 0,23 0,00
13.2 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 800 MHz je angefangene

100 kHz Bandbreite

389,51 15,77
13.3 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 900 MHz je angefangene

100 kHz Bandbreite

0,00 0,00
13.4 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 1,8 GHz je angefangene

100 kHz Bandbreite

0,31 8,82
13.5 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 2,0 GHz je angefangene

100 kHz Bandbreite

0,00 0,00
13.6 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 2,6 GHz je angefangene

100 kHz Bandbreite

0,98 0,00
13.7 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 3,5 GHz je angefangene

100 kHz Bandbreite

0,00 0,00

* Berechnung der theoretischen Versorgungsfläche für das Beitragsjahr 2011:

Die theoretische Versorgungsfläche ist eine Berechnungsgröße zur Ermittlung des Beitrags. Sie basiert für alle Rundfunkdienste auf den internationalen Ausbreitungskurven der ITU-R P.370 sowie auf den jeweils gültigen nationalen Richtlinien (zurzeit 176 TR 22 bzw. 5 R 22 vom März 1992) und weiteren nationalen und internationalen Festlegungen, wie zum Beispiel für T-DAB Wiesbaden 1995 und Maastricht 2002 und für DVB-T Chester 1997.

Angaben für die jeweils frequenzabhängige Mindestnutzfeldstärke sind für TV-analog der ITU-R BT.417 zu entnehmen, Angaben für den Betrieb eines Kanals im Band II in analoger Übertragungstechnik (UKW-Tonrundfunk) sind dem Abkommen Genf 1984 zu entnehmen, Angaben für den Betrieb eines T-DAB-Kanals dem Abkommen Wiesbaden 1995 (Pkt. 2.2.3, Tabelle 1, Position "Medianwert der Mindestfeldstärke") und Angaben für den Betrieb eines DVB-T-Kanals dem Abkommen Chester 1997 (Tabelle A.1.50, Position "Medianwert für die minimale äquivalente Feldstärke"). In Gleichwellennetzen werden theoretische Versorgungsflächen verschiedener Sender nicht mehrfach veranschlagt.

Auf der Basis der oben genannten Ausbreitungskurven wird für eine Sendefunkanlage eine Mindestnutzfeldstärkekontur gemäß den jeweils gültigen internationalen Abkommen errechnet. Hieraus ergibt sich für jeden 10°-Schritt eine Entfernung r vom Senderstandort bis zu dem Punkt, an dem die Mindestnutzfeldstärke erreicht ist. Daraus kann für jeden der 36 10°-Schritte ein Flächenelement A berechnet werden:

A = π r2/36

Durch Addition der 36 Flächenelemente ergibt sich die theoretische Versorgungsfläche einer Sendeanlage in Quadratkilometern.

Die Ermittlung der Entfernungen basiert auf den Ausbreitungskurven für Landausbreitung der Empfehlung ITU-R P.370 für 50 % Zeit- und 50 % Ortswahrscheinlichkeit. Die Geländerauigkeit beträgt 50 m. Als Parameter sind der Frequenzbereich, in dem die Nutzung stattfindet, der Wert der Mindestnutzfeldstärke sowie die sektoriellen effektiven Antennenhöhen und Leistungen erforderlich. Für Entfernungen r, die kleiner sind als 10 km, werden die Ausbreitungskurven verwendet, die zurzeit auch in den Anlagen 1a und 2a der Richtlinie 176 TR 22 bzw. der Richtlinie 5 R 22 zu finden sind.

Für Sender, die im Rahmen eines Gleichwellennetzes betrieben werden, wird mittels Leistungsadditionsverfahren die Summenfeldstärke des Netzes berechnet. Die theoretische Versorgungsfläche entsteht durch Addition von hinreichend kleinen Flächenelementen, in denen die Mindestnutzfeldstärke erreicht wird.

Neue Nutzergruppen gemäß § 1 Absatz 2 Satz 4 Jahr der
ersten Frequenzzuteilung
Navigationsfunk über Satelliten: GNSS-Repeater 2013.

Neu:

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5. In der Anlage werden die Tabellen " Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2012", " Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2013" und " Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2014" wie folgt gefasst:

Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2012

Alt:

1. Öffentlicher
Mobilfunk
1.1 GSM Netz 352.145,28 88.820,54
1.2 (entfällt)
1.3 Funkruf Frequenz 148.849,01 0,00
1.4 (entfällt)
1.5 UMTS Netz 265.271,09 356.328,27
2. Rundfunkdienst
2.1 Ton-Rundfunk
2.1.1 LW Frequenz 345,34 9853,35
2.1.2 MW Frequenz 614,28 2757,62
2.1.3 KW Frequenz 6,98 82,70
2.1.4 digitale MW Frequenz 0,00 0,00
2.1.5 digitale LW Frequenz 0,00 0,00
2.1.6 digitale KW Frequenz 0,00 2752,35
2.1.7 Nichtöffentliche Funkanlagen im UKW-Rundfunkbereich Frequenz 578,50 29,01
Theoretische Versorgungsfläche je zugeteilte Frequenz *
2.1.8 UKW je angefangene 10 km2 1,52 1,02
2.1.9 T-DAB je angefangene 10 km2 3,54 0,18
2.2 Fernseh-Rundfunk
2.2.1 Fernseh-Rundfunk je angefangene 10 km2 37,41 358,64
2.2.2 DVB-T je angefangene 10 km2 2,13 2,57
3. Feste Funkdienste/Normalfrequenzund Zeitzeichenfunk
3.1 Punktzu-Punkt-Richtfunk Sendefunkanlage 3,05 0,37
3.2 WLL-PMP-Richtfunk Sendefunkanlage 599,36 5,80
3.3 gebietsbezogene Richtfunk- zuteilungen Sendefunkanlage 7,45 0,00
3.4 fester Funkdienst unter 30 MHz, Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunk Frequenz 15,06 9,02
3.5 Punktzu-Mehrpunkt-Richtfunk

(außer WLL-PMP-Richtfunk)

Sendefunkanlage 1,27 0,37
4. Nichtöffentlicher mobiler Landfunk (nömL)
4.1 Betriebsfunk, Grubenfunk, Grundstücks-Sprechfunk, nichtöffentliches Datenfunknetz für Fernwirk- und Alarmierungszwecke, Funkanlagen für Hilfszwecke, Fernwirkfunk Sendefunkanlage 1,62 1,95
4.2 (entfällt)
4.3 (entfällt)
4.4 Grundstücks-Personenruf
(Netze ohne Quittungssender)
Netz mit ......
Rufempfängern
bis zu 2 4,39 0,00
bis zu 5 8,79 0,00
bis zu 10 17,57 0,00
bis zu 50 35,15 0,00
bis zu 150 70,30 0,00
bis zu 400 140,59 0,00
bis zu 1.000 281,19 0,00
mehr als 1.000 421,78 0,00
4.5 Grundstücks-Personenruf
(Netze mit Quittungssender)
Netz mit ......
Rufempfängern
bis zu 2 2,73 0,58
bis zu 5 5,46 1,15
bis zu 10 10,92 2,30
bis zu 50 21,84 4,60
bis zu 150 43,67 9,20
bis zu 400 87,34 18,41
bis zu 1.000 131,01 27,61
mehr als 1.000 174,68 36,81
4.6 grundstücksüberschreitender
Personenruf
Netz mit ......
Rufempfängern
bis zu 2 3,94 0,00
bis zu 5 7,89 0,00
bis zu 10 15,78 0,00
bis zu 50 31,55 0,00
bis zu 150 63,11 0,00
bis zu 400 126,22 0,00
bis zu 1.000 189,32 0,00
mehr als 1.000 252,43 0,00
4.7 Fernsehfunk, bewegbare Kleinst- Richtfunkanlagen, Funkanlagen zur vorübergehenden Einrichtung einer Fernseh-, Ton- oder Meldeleitung, vorübergehende Einrichtung einer Bild-, Ton- oder Meldeübertrag ungsstrecke Sendefunkanlage 36,66 13,55
4.8 Durchsagefunk (Funkmikrofone, drahtlose Mikrofone, Führungsfunk, Betriebsfunk für Führungszwecke, Regie- und Kommandofunk), Regiefunk des Reportagefunks Sendefunkanlage 8,48 0,95
4.9 Funkanlage zur Fernsteuerung von Modellen, drahtlose Mikrofonanlage für Hörgeschädigte kein Beitrag kein Beitrag
5. Flugfunkdienst
5.1 stationäre Bodenfunkstellen, ortsfeste Flugnavigationsfunkstellen Funkstelle 192,29 121,32
5.2 mobiler Flugfunk (Luftfunk- stellen), Flugnavigationsfunk (bewegliche Funkstellen) Funkstelle 14,77 48,96
5.3 mobiler Flugfunk (sonstige Bodenfunkstellen) Funkstelle 0,00 0,00
6. Amateurfunkdienst Amateurfunk Inhaber einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst 6,71 21,59
7. Seefunkdienst/Binnenschifffahrtsfunk Seefunk/Binnenschifffahrtsfunk Funkstelle 13,10 3,49
8. Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst
8.1 Ortungsfunk kleiner Leistung (bis 50 Watt Strahlungsleistung (ERP)), Wetterhilfenfunk Sendefunkanlage 0,00 8,40
8.2 Ortungsfunk hoher Leistung
(größer als 50 Watt Strahlungsleistung (ERP))
Sendefunkanlage 7,42 122,55
9. Sonstige Funkanwendungen
9.1 Demonstrationsfunk Sendefunkanlage 8,84 0,00
9.2 Versuchsfunk Zuteilung 1,50 3,44
10. Bahnfunk
10.1 analoger Eisenbahn-Betriebsfunk (ortsfeste Frequenznutzung) Sendefunkanlage 50,22 5,95
10.2 analoger Eisenbahn-Betriebsfunk (mobile Frequenznutzung) Sendefunkanlage 0,42 1,00
10.3 digitaler Eisenbahn-Betriebsfunk in GSM-R-Technik pro Sektor und Frequenzpaar 110,69 48,57
11. Bündelfunk
11.1 Bündelfunk (bis 25 kHz Bandbreite) pro Sektor und Frequenzpaar je 12,5 kHz Bandbreite oder pro Frequenz im Direct-Mode-Betrieb je 12,5 kHz Bandbreite 18,15 6,25
11.2 (entfällt)
12. Satellitenfunk
12.1 koordinierungsrelevante Satellitenfunkverbindung Frequenz 259,51 132,15
12.2 nicht koordinierungsrelevante Satellitenfunkverbindung Frequenz 23,85 110,06
12.3 Satellitenfunknetz Frequenz 200,67 421,75
12.4 Bei der internationalen Fern- meldeunion in deutschem Namen registrierte Satellitensysteme (nach Übertragung der Nutzungsrechte) Satellitensystem 3.285,63 0,00
13. Drahtloser Netzzugang
13.1 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 450 MHz pro Sektor und Frequenzpaar je 12,5 kHz Bandbreite 0,23 0,00
13.2 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 800 MHz je angefangene

100 kHz Bandbreite

389,51 15,77
13.3 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 900 MHz je angefangene

100 kHz Bandbreite

0,00 0,00
13.4 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 1,8 GHz je angefangene

100 kHz Bandbreite

0,31 8,82
13.5 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 2,0 GHz je angefangene

100 kHz Bandbreite

0,00 0,00
13.6 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 2,6 GHz je angefangene

100 kHz Bandbreite

0,98 0,00
13.7 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 3,5 GHz je angefangene

100 kHz Bandbreite

0,00 0,00

* Berechnung der theoretischen Versorgungsfläche für das Beitragsjahr 2011:

Die theoretische Versorgungsfläche ist eine Berechnungsgröße zur Ermittlung des Beitrags. Sie basiert für alle Rundfunkdienste auf den internationalen Ausbreitungskurven der ITU-R P.370 sowie auf den jeweils gültigen nationalen Richtlinien (zurzeit 176 TR 22 bzw. 5 R 22 vom März 1992) und weiteren nationalen und internationalen Festlegungen, wie zum Beispiel für T-DAB Wiesbaden 1995 und Maastricht 2002 und für DVB-T Chester 1997.

Angaben für die jeweils frequenzabhängige Mindestnutzfeldstärke sind für TV-analog der ITU-R BT.417 zu entnehmen, Angaben für den Betrieb eines Kanals im Band II in analoger Übertragungstechnik (UKW-Tonrundfunk) sind dem Abkommen Genf 1984 zu entnehmen, Angaben für den Betrieb eines T-DAB-Kanals dem Abkommen Wiesbaden 1995 (Pkt. 2.2.3, Tabelle 1, Position "Medianwert der Mindestfeldstärke") und Angaben für den Betrieb eines DVB-T-Kanals dem Abkommen Chester 1997 (Tabelle A.1.50, Position "Medianwert für die minimale äquivalente Feldstärke"). In Gleichwellennetzen werden theoretische Versorgungsflächen verschiedener Sender nicht mehrfach veranschlagt.

Auf der Basis der oben genannten Ausbreitungskurven wird für eine Sendefunkanlage eine Mindestnutzfeldstärkekontur gemäß den jeweils gültigen internationalen Abkommen errechnet. Hieraus ergibt sich für jeden 10°-Schritt eine Entfernung r vom Senderstandort bis zu dem Punkt, an dem die Mindestnutzfeldstärke erreicht ist. Daraus kann für jeden der 36 10°-Schritte ein Flächenelement A berechnet werden:

A = π r2/36

Durch Addition der 36 Flächenelemente ergibt sich die theoretische Versorgungsfläche einer Sendeanlage in Quadratkilometern.

Die Ermittlung der Entfernungen basiert auf den Ausbreitungskurven für Landausbreitung der Empfehlung ITU-R P.370 für 50 % Zeit- und 50 % Ortswahrscheinlichkeit. Die Geländerauigkeit beträgt 50 m. Als Parameter sind der Frequenzbereich, in dem die Nutzung stattfindet, der Wert der Mindestnutzfeldstärke sowie die sektoriellen effektiven Antennenhöhen und Leistungen erforderlich. Für Entfernungen r, die kleiner sind als 10 km, werden die Ausbreitungskurven verwendet, die zurzeit auch in den Anlagen 1a und 2a der Richtlinie 176 TR 22 bzw. der Richtlinie 5 R 22 zu finden sind.

Für Sender, die im Rahmen eines Gleichwellennetzes betrieben werden, wird mittels Leistungsadditionsverfahren die Summenfeldstärke des Netzes berechnet. Die theoretische Versorgungsfläche entsteht durch Addition von hinreichend kleinen Flächenelementen, in denen die Mindestnutzfeldstärke erreicht wird.

Neue Nutzergruppen gemäß § 1 Absatz 2 Satz 4 Jahr der
ersten Frequenzzuteilung
Navigationsfunk über Satelliten: GNSS-Repeater 2013.

Neu:

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Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2013

Alt:

Nr. Funkdienst/
Funkanwendung
Nutzergruppen Bezugseinheit Jahresbeitrag je Bezugseinheit
(in Euro)
TKG EMVG
1 2 3 4 5 6
1. Öffentlicher Mobilfunk
1.1 GSM je angefangene 100 kHz Bandbreite 1.081,68 208,67
1.2 (entfällt)
1.3 Funkruf Frequenz 134887,65 0,00
1.4 (entfällt)
1.5 UMTS je angefangene 100 kHz Bandbreite 1.716,44 890,04
2. Rundfunkdienst
2.1 Ton-Rundfunk
2.1.1 LW Frequenz 0,00 3422,71
2.1.2 MW Frequenz 0,00 3474,45
2.1.3 KW Frequenz 14,89 87,53
2.1.4 digitale MW Frequenz 0,00 0,00
2.1.5 digitale LW Frequenz 0,00 0,00
2.1.6 digitale KW Frequenz 0,00 990,48
2.1.7 Nichtöffentliche Funkanlagen im UKW-Rundfunkbereich Frequenz 457,66 59,65
Theoretische Versorgungsfläche je zugeteilte Frequenz *
2.1.8 UKW je angefangene 10 km2 1,64 0,94
2.1.9 T-DAB je angefangene 10 km2 2,87 0,20
2.2 Fernseh-Rundfunk
2.2.1 Fernseh-Rundfunk je angefangene 10 km2 15,21 23,20
2.2.2 DVB-T je angefangene 10 km2 1,79 2,37
3. Feste Funkdienste/
Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunk
3.1 Punktzu-Punkt-Richtfunk Sendefunkanlage 5,39 0,21
3.2 WLL-PMP-Richtfunk Sendefunkanlage 0,00 0,00
3.3 gebietsbezogene Richtfunkzuteilungen Sendefunkanlage 0,00 0,00
3.4 fester Funkdienst unter 30 MHz, Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunk Frequenz 14,67 4,09
3.5 Punktzu-Mehrpunkt-Richtfunk
(außer WLL-PMP-Richtfunk)
Sendefunkanlage 9,19 3,28
4. Nichtöffentlicher mobiler Landfunk
(nömL)
4.1 Betriebsfunk, Grubenfunk, Grundstücks-Sprechfunk, nichtöffentliches Datenfunknetz für Fernwirk- und Alarmierungszwecke, Funkanlagen für Hilfszwecke, Fernwirkfunk Sendefunkanlage 1,94 1,35
4.2 (entfällt)
4.3 (entfällt)
4.4 Grundstücks-Personenruf
(Netze ohne Quittungssender)
Netz mit ...... Rufempfängern
bis zu 2 0,47 0,16
bis zu 5 0,93 0,32
bis zu 10 1,86 0,64
bis zu 50 3,72 1,29
bis zu 150 7,45 2,58
bis zu 400 14,90 5,15
bis zu 1.000 29,79 10,31
mehr als 1.000 44,69 15,46
4.5 Grundstücks-Personenruf
(Netze mit Quittungssender)
Netz mit ...... Rufempfängern
bis zu 2 0,29 0,34
bis zu 5 0,58 0,68
bis zu 10 1,16 1,36
bis zu 50 2,32 2,71
bis zu 150 4,65 5,43
bis zu 400 9,30 10,86
bis zu 1.000 13,95 16,29
mehr als 1.000 18,59 21,72
4.6 grundstücksüberschreitender Personenruf Netz mit ...... Rufempfängern
bis zu 2 0,03 0,00
bis zu 5 0,07 0,00
bis zu 10 0,14 0,00
bis zu 50 0,27 0,00
bis zu 150 0,54 0,00
bis zu 400 1,08 0,00
bis zu 1.000 1,63 0,00
mehr als 1.000 2,17 0,00
4.7 Fernsehfunk, bewegbare Kleinst- Richtfunkanlagen, Funkanlagen zur vorübergehenden Einrichtung einer Fernseh-, Ton- oder Meldeleitung, vorübergehende Einrichtung einer Bild-, Ton- oder Meldeübertragungsstrecke Sendefunkanlage 26,98 8,06
4.8 Durchsagefunk (Funkmikrofone, drahtlose Mikrofone, Führungsfunk, Betriebsfunk für Führungszwecke, Regie- und Kommandofunk), Regiefunk des Reportagefunks Sendefunkanlage 9,95 0,90
4.9 Funkanlage zur Fernsteuerung von Modellen, drahtlose Mikrofonanlage für Hörgeschädigte kein Beitrag kein Beitrag
5. Flugfunkdienst
5.1 stationäre Bodenfunkstellen, ortsfeste Flugnavigationsfunkstellen Funkstelle 28,14 122,79
5.2 mobiler Flugfunk (Luftfunk- stellen), Flugnavigationsfunk (bewegliche Funkstellen) Funkstelle 4,54 39,34
5.3 mobiler Flugfunk (sonstige Bodenfunkstellen) Funkstelle 19,77 0,00
6. Amateurfunkdienst Amateurfunk Inhaber einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst 3,04 20,69
7. Seefunkdienst/ Binnenschifffahrtsfunk Seefunk/Binnenschifffahrtsfunk Funkstelle 10,81 1,80
8. Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst
8.1 Ortungsfunk kleiner Leistung (bis 50 Watt Strahlungsleistung (ERP)), Wetterhilfenfunk Sendefunkanlage 1,92 3,94
8.2 Ortungsfunk hoher Leistung (größer als 50 Watt Strahlungsleistung (ERP)) Sendefunkanlage 5,49 86,40
9. Sonstige Funkanwendungen
9.1 Demonstrationsfunk Sendefunkanlage 0,00 0,00
9.2 Versuchsfunk Zuteilung 0,60 18,54
10. Bahnfunk
10.1 analoger Eisenbahn-Betriebsfunk (ortsfeste Frequenznutzung) Sendefunkanlage 25,52 12,28
10.2 analoger Eisenbahn-Betriebsfunk (mobile Frequenznutzung) Sendefunkanlage 0,46 0,14
10.3 digitaler Eisenbahn-Betriebsfunk in GSM-R-Technik pro Sektor und Frequenzpaar 89,32 13,44
11. Bündelfunk
11.1 Bündelfunk (bis 25 kHz Bandbreite) pro Sektor und Frequenzpaar je 12,5 kHz Bandbreite oder pro Frequenz im Direct-Mode-Betrieb je 12,5 kHz Bandbreite 88,37 11,70
11.2 (entfällt)
12. Satellitenfunk
12.1 koordinierungsrelevante Satellitenfunkverbindung Frequenz 268,74 88,72
12.2 nicht koordinierungsrelevante Satellitenfunkverbindung Frequenz 23,82 72,91
12.3 Satellitenfunknetz Frequenz 338,93 80,23
12.4 Bei der internationalen Fernmeldeunion in deutschem Namen registrierte Satellitensysteme (nach Übertragung der Nutzungsrechte) Satellitensystem 3659,91 0,00
13. Drahtloser
Netzzugang
13.1 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 450 MHz pro Sektor und Frequenzpaar
je 12,5 kHz Bandbreite
0,00 0,00
13.2 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 800 MHz je angefangene
100 kHz Bandbreite
870,16 68,60
13.3 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 900 MHz je angefangene
100 kHz Bandbreite
398,45 95,62
13.4 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 1,8 GHz je angefangene
100 kHz Bandbreite
89,90 15,76
13.5 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 2,0 GHz je angefangene
100 kHz Bandbreite
228,99 380,52
13.6 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 2,6 GHz je angefangene
100 kHz Bandbreite
0,14 0,00
13.7 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 3,5 GHz je angefangene
100 kHz Bandbreite
0,00 0,00

*) Berechnung der theoretischen Versorgungsfläche für das Beitragsjahr 2012:

Die theoretische Versorgungsfläche ist eine Berechnungsgröße zur Ermittlung des Beitrags. Sie basiert für alle Rundfunkdienste auf den internationalen Ausbreitungskurven der ITU-R P.370, den internationalen Abkommen für T-DAB Wiesbaden 1995 und Maastricht 2002 und für DVB-T Chester 1997, sowie den jeweils gültigen nationalen Richtlinien (zurzeit 176 TR 22 bzw. 5 R 22 vom März 1992).

Angaben für die jeweils frequenzabhängige Mindestnutzfeldstärke sind für TV-analog der ITU-R BT.417 zu entnehmen, Angaben für den Betrieb eines Kanals im Band II in analoger Übertragungstechnik (UKW-Tonrundfunk) sind dem Abkommen Genf 1984 zu entnehmen, Angaben für den Betrieb eines T-DAB-Kanals dem Abkommen Wiesbaden 1995 (Pkt. 2.2.3, Tabelle 1, Position "Medianwert der Mindestfeldstärke") und Angaben für den Betrieb eines DVB-T-Kanals dem Abkommen Chester 1997 (Tabelle A.1.50, Position "Medianwert für die minimale äquivalente Feldstärke"). In Gleichwellennetzen werden theoretische Versorgungsflächen verschiedener Sender nicht mehrfach veranschlagt.

Auf der Basis der oben genannten Ausbreitungskurven wird für eine Sendefunkanlage eine Mindestnutzfeldstärkekontur gemäß den jeweils gültigen internationalen Abkommen errechnet. Hieraus ergibt sich für jeden 10°-Schritt eine Entfernung r vom Senderstandort bis zu dem Punkt, an dem die Mindestnutzfeldstärke erreicht ist. Daraus kann für jeden der 36 10°-Schritte ein Flächenelement A berechnet werden:

π × R2
A =
36

Durch Addition der 36 Flächenelemente ergibt sich die theoretische Versorgungsfläche einer Sendeanlage in Quadratkilometern.

Die Ermittlung der Entfernungen basiert auf den Ausbreitungskurven für Landausbreitung der Empfehlung ITU-R P.370 für 50 % Zeit- und 50 % Ortswahrscheinlichkeit. Die Geländerauigkeit beträgt 50 m. Als Parameter sind der Frequenzbereich, in dem die Nutzung stattfindet, der Wert der Mindestnutzfeldstärke sowie die sektoriellen effektiven Antennenhöhen und Leistungen erforderlich. Für Entfernungen r, die kleiner sind als 10 km, werden die Ausbreitungskurven verwendet, die zurzeit auch in den Anlagen 1a und 2a der Richtlinie 176 TR 22 bzw. der Richtlinie 5 R 22 zu finden sind.

Für Sender, die im Rahmen eines Gleichwellennetzes betrieben werden, wird mittels Leistungsadditionsverfahren die Summenfeldstärke des Netzes berechnet. Die theoretische Versorgungsfläche entsteht durch Addition von hinreichend kleinen Flächenelementen, in denen die Mindestnutzfeldstärke erreicht wird.

Neu:

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Frequenznutzungsbeiträge und EMV-Beiträge für das Jahr 2014

Alt:

Nr. Funkdienst/
Funkanwendung
Nutzergruppen Bezugseinheit Jahresbeitrag je Bezugseinheit
(in Euro)
TKG EMVG
1 2 3 4 5 6
1. Öffentlicher Mobilfunk
1.1 GSM je angefangene
100 kHz Bandbreite
1.187,73 275,39
1.2 (entfällt)
1.3 Funkruf Frequenz 24926,24 330,83
1.4 (entfällt)
1.5 UMTS je angefangene
100 kHz Bandbreite
1.512,32 241,04
2. Rundfunkdienst
2.1 Ton-Rundfunk
2.1.1 LW Frequenz 0,00 3868,42
2.1.2 MW Frequenz 0,00 3672,50
2.1.3 KW Frequenz 1,65 180,24
2.1.4 digitale MW Frequenz 0,00 0,00
2.1.5 digitale LW Frequenz 0,00 0,00
2.1.6 digitale KW Frequenz 0,00 126,20
2.1.7 Nichtöffentliche Funkanlagen im UKW-Rundfunkbereich Frequenz 225,05 54,87
Theoretische Versorgungsfläche je zugeteilte Frequenz *
2.1.8 UKW je angefangene 10 km2 1,29 0,70
2.1.9 T-DAB je angefangene 10 km2 3,20 0,22
2.2 Fernseh-Rundfunk
2.2.1 Fernseh-Rundfunk je angefangene 10 km2 0,00 0,00
2.2.2 DVB-T je angefangene 10 km2 1,32 1,46
3. Feste Funkdienste/ Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunk
3.1 Punktzu-Punkt-Richtfunk Sendefunkanlage 1,12 0,25
3.2 WLL-PMP-Richtfunk Sendefunkanlage 0,00 0,00
3.3 gebietsbezogene Richtfunkzuteilungen Sendefunkanlage 0,00 0,00
3.4 fester Funkdienst unter 30 MHz, Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunk Frequenz 35,26 4,84
3.5 Punktzu-Mehrpunkt-Richtfunk (außer WLL-PMP-Richtfunk) Sendefunkanlage 12,78 1,74
4. Nichtöffentlicher mobiler Landfunk
(nömL)
4.1 Betriebsfunk, Grubenfunk, Grundstücks-Sprechfunk, nichtöffentliches Datenfunknetz für Fernwirk- und Alarmierungszwecke, Funkanlagen für Hilfszwecke, Fernwirkfunk Sendefunkanlage 2,07 1,36
4.2 (entfällt)
4.3 (entfällt)
4.4 Grundstücks-Personenruf (Netze ohne Quittungssender) Netz mit ...... Rufempfängern
bis zu 2 7,23 0,15
bis zu 5 14,45 0,29
bis zu 10 28,91 0,58
bis zu 50 57,82 1,17
bis zu 150 115,63 2,34
bis zu 400 231,27 4,68
bis zu 1.000 462,54 9,36
mehr als 1.000 693,81 14,03
4.5 Grundstücks-Personenruf
(Netze mit Quittungssender)
Netz mit ...... Rufempfängern
bis zu 2 7,42 0,58
bis zu 5 14,84 1,17
bis zu 10 29,68 2,34
bis zu 50 59,37 4,68
bis zu 150 118,73 9,35
bis zu 400 237,47 18,71
bis zu 1.000 356,20 28,06
mehr als 1.000 474,93 37,41
4.6 grundstücksüberschreitender Personenruf Netz mit ...... Rufempfängern
bis zu 2 0,03 0,00
bis zu 5 0,06 0,00
bis zu 10 0,12 0,00
bis zu 50 0,24 0,00
bis zu 150 0,47 0,00
bis zu 400 0,94 0,00
bis zu 1.000 1,41 0,00
mehr als 1.000 1,88 0,00
4.7 Fernsehfunk, bewegbare Kleinst- Richtfunkanlagen, Funkanlagen zur vorübergehenden Einrichtung einer Fernseh-, Ton- oder Meldeleitung, vorübergehende Einrichtung einer Bild-, Ton- oder Meldeübertragungsstrecke Sendefunkanlage 14,32 8,34
4.8 Durchsagefunk (Funkmikrofone, drahtlose Mikrofone, Führungsfunk, Betriebsfunk für Führungszwecke, Regie- und Kommandofunk), Regiefunk des Reportagefunks Sendefunkanlage 4,58 0,52
4.9 Funkanlage zur Fernsteuerung von Modellen, drahtlose Mikrofonanlage für Hörgeschädigte kein Beitrag kein Beitrag
5. Flugfunkdienst
5.1 stationäre Bodenfunkstellen, ortsfeste Flugnavigationsfunkstellen Funkstelle 27,37 122,10
5.2 mobiler Flugfunk (Luftfunk- stellen), Flugnavigationsfunk (bewegliche Funkstellen) Funkstelle 1,78 33,60
5.3 mobiler Flugfunk (sonstige Bodenfunkstellen) Funkstelle 0,00 0,00
6. Amateurfunkdienst Amateurfunk Inhaber einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst 8,85 23,52
7. Seefunkdienst/ Binnenschifffahrtsfunk Seefunk/Binnenschifffahrtsfunk Funkstelle 10,97 1,10
8. Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst
8.1 Ortungsfunk kleiner Leistung (bis 50 Watt Strahlungsleistung (ERP)), Wetterhilfenfunk Sendefunkanlage 0,28 5,28
8.2 Ortungsfunk hoher Leistung (größer als 50 Watt Strahlungsleistung (ERP)) Sendefunkanlage 18,73 112,98
9. Sonstige Funkanwendungen
9.1 Demonstrationsfunk Sendefunkanlage 0,00 0,00
9.2 Versuchsfunk Zuteilung 8,18 0,00
10. Bahnfunk
10.1 analoger Eisenbahn-Betriebsfunk (ortsfeste Frequenznutzung) Sendefunkanlage 29,92 7,30
10.2 analoger Eisenbahn-Betriebsfunk (mobile Frequenznutzung) Sendefunkanlage 1,07 0,41
10.3 digitaler Eisenbahn-Betriebsfunk in GSM-R-Technik pro Sektor und Frequenzpaar 65,70 3,56
11. Bündelfunk
11.1 Bündelfunk
(bis 25 kHz Bandbreite)
pro Sektor und Frequenzpaar
je 12,5 kHz Bandbreite oder pro Frequenz im Direct-Mode-Betrieb
je 12,5 kHz Bandbreite
74,24 4,45
11.2 (entfällt)
12. Satellitenfunk
12.1 koordinierungsrelevante Satellitenfunkverbindung Frequenz 65,73 7,98
12.2 nicht koordinierungsrelevante Satellitenfunkverbindung Frequenz 12,65 29,38
12.3 Satellitenfunknetz Frequenz 4432,02 41,78
12.4 Bei der internationalen Fernmeldeunion in deutschem Namen registrierte Satellitensysteme
(nach Übertragung der Nutzungsrechte)
Satellitensystem 5.932,36 0,00
13. Drahtloser Netzzugang
13.1 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 450 MHz pro Sektor und Frequenzpaar
je 12,5 kHz Bandbreite
0,00 0,00
13.2 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 800 MHz je angefangene
100 kHz Bandbreite
1.203,85 81,48
13.3 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 900 MHz je angefangene
100 kHz Bandbreite
1.596,25 175,69
13.4 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 1,8 GHz je angefangene
100 kHz Bandbreite
577,47 36,14
13.5 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 2,0 GHz je angefangene
100 kHz Bandbreite
1.220,21 902,70
13.6 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 2,6 GHz je angefangene

100 kHz Bandbreite

82,84 0,27
13.7 drahtloser Netzzugang, Frequenzbereich 3,5 GH je angefangene
100 kHz Bandbreite
0,00 0,00

*) Berechnung der theoretischen Versorgungsfläche für das Beitragsjahr 2014:

Die theoretische Versorgungsfläche ist eine Berechnungsgröße zur Ermittlung des Beitrags. Sie basiert für alle Rundfunkdienste auf den internationalen Ausbreitungskurven der ITU-R P.370, den internationalen Abkommen für T-DAB Wiesbaden 1995 und Maastricht 2002 und für DVB-T Chester 1997, sowie den jeweils gültigen nationalen Richtlinien (zurzeit 176 TR 22 bzw. 5 R 22 vom März 1992).

Angaben für die jeweils frequenzabhängige Mindestnutzfeldstärke sind für TV-analog der ITU-R BT.417 zu entnehmen, Angaben für den Betrieb eines Kanals im Band II in analoger Übertragungstechnik (UKW-Tonrundfunk) sind dem Abkommen Genf 1984 zu entnehmen, Angaben für den Betrieb eines T-DAB-Kanals dem Abkommen Wiesbaden 1995 (Pkt. 2.2.3, Tabelle 1, Position "Medianwert der Mindestfeldstärke") und Angaben für den Betrieb eines DVB-T-Kanals dem Abkommen Chester 1997 (Tabelle A.1.50, Position "Medianwert für die minimale äquivalente Feldstärke"). In Gleichwellennetzen werden theoretische Versorgungsflächen verschiedener Sender nicht mehrfach veranschlagt.

Auf der Basis der oben genannten Ausbreitungskurven wird für eine Sendefunkanlage eine Mindestnutzfeldstärkekontur gemäß den jeweils gültigen internationalen Abkommen errechnet. Hieraus ergibt sich für jeden 10°-Schritt eine Entfernung r vom Senderstandort bis zu dem Punkt, an dem die Mindestnutzfeldstärke erreicht ist. Daraus kann für jeden der 36 10°-Schritte ein Flächenelement A berechnet werden:

π × R2
A =
36

Durch Addition der 36 Flächenelemente ergibt sich die theoretische Versorgungsfläche einer Sendeanlage in Quadratkilometern.

Die Ermittlung der Entfernungen basiert auf den Ausbreitungskurven für Landausbreitung der Empfehlung ITU-R P.370 für 50 % Zeit- und 50 % Ortswahrscheinlichkeit. Die Geländerauigkeit beträgt 50 m. Als Parameter sind der Frequenzbereich, in dem die Nutzung stattfindet, der Wert der Mindestnutzfeldstärke sowie die sektoriellen effektiven Antennenhöhen und Leistungen erforderlich. Für Entfernungen r, die kleiner sind als 10 km, werden die Ausbreitungskurven verwendet, die zurzeit auch in den Anlagen 1a und 2a der Richtlinie 176 TR 22 bzw. der Richtlinie 5 R 22 zu finden sind.

Für Sender, die im Rahmen eines Gleichwellennetzes betrieben werden, wird mittels Leistungsadditionsverfahren die Summenfeldstärke des Netzes berechnet. Die theoretische Versorgungsfläche entsteht durch Addition von hinreichend kleinen Flächenelementen, in denen die Mindestnutzfeldstärke erreicht wird.

Neu:

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Artikel 2
Inkrafttreten

( 1) Artikel 1 Nummer 1 tritt mit Wirkung vom 8. Dezember 2007 in Kraft.

( 2) Artikel 1 Nummer 2 tritt mit Wirkung vom 20. November 2009 in Kraft.

( 3) Artikel 1 Nummer 3 tritt mit Wirkung vom 31. August 2012 in Kraft.

( 4) Artikel 1 Nummer 4 tritt mit Wirkung vom 27. Juni 2013 in Kraft.

( 5) Artikel 1 Nummer 5 tritt mit Wirkung vom 1. Juni 2016 in Kraft.

ID: 200399

ENDE