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| 25 | Zielbranche, Zielgruppe:
Betriebe der keramischen und Glas-Industrie |
| Art der Aktion:
Aus-, Fortbildungs-, Motivationsmaßnahmen | |
| Thema:
Handlungshilfen für die Gefährdungsbeurteilung | |
| An den Seminaren der BG nehmen bereits aus Großbetrieben viele Mitarbeiter teil.
Hingegen ist die Teilnehmerzahl von Mitarbeitern aus KMU nicht zufriedenstellend. Deshalb spricht die BG im Jahr 2002 bei Revisionen, Beratungen und über das Mitteilungsblatt diese Betriebe gezielt an und setzt sich für die verstärkte Teilnahme an den Seminaren ein. In den Seminaren erarbeiten die Teilnehmer:
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| BG der keramischen und Glas-Industrie | |
| Weitere Informationen:
Dr. Ludwig Senf | |
| 26 | Zielbranche, Zielgruppe:
Bimsbaustoff-Industrie |
| Art der Aktion:
Beratung / Überwachung; Informationssystem; Aus-, Fortbildungs-, Motivationsmaßnahmen | |
| Thema:
Schwerpunktaktion der Präventionsarbeit in der Bimsbaustoff-Industrie | |
| Im Rahmen einer Sonderaktion für "unfallträchtige Gewerbezweige" wurden seitens des Technischen Aufsichtsdienstes sämtliche Betriebe des Gewerbezweiges "Herstellen von Bimsbaustoffen" (alle KMU) über den Verband angesprochen und über die geplanten Maßnahmen informiert.
Nach vorangegangener Auswertung der Unfälle im Beobachtungszeitraum wurden die Mitgliedsbetriebe verstärkt von den zuständigen Technischen Aufsichtsbeamten aufgesucht und über die Unfallschwerpunkte informiert. Zeitgleich fanden Informations- und Motivationsveranstaltungen für interessierte Unternehmer, Geschäftsführer und betriebliche Vorgesetzte statt. Schwerpunkte der Veranstaltungen waren die Themen:
Weiterhin werden den Betrieben auch durch den sicherheitstechnischen Dienst unserer Berufsgenossenschaft Hilfestellung bei der Erstellung von Betriebsanweisungen für Anlagen, Maschinen und Arbeitsverfahren sowie bei der Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen angeboten. Zusätzlich werden für den Gewerbezweig eine Informationsbroschüre für die Mitarbeiter und verschiedene Checklisten erarbeitet. | |
| BG der keramischen und Glas-Industrie in Zusammenarbeit mit Güterschutz und Landesverband Beton- und Bimsindustrie Rheinland-Pfalz | |
| Weitere Informationen:
Harald Metge | |
| 27 | Zielbranche, Zielgruppe:
Töpfereien |
| Art der Aktion:
Aus-, Fortbildungs-, Motivationsmaßnahmen und Spezielle Medien | |
| Thema:
Betriebsärztliche Betreuung von Kleinbetrieben | |
| Mit diesem Pilotprojekt soll in ca. 80 Mitgliedsbetrieben überwiegend der Töpferbranche die konventionelle arbeitsmedizinische Betreuung eines Kleinstunternehmens (1 - 10 Arbeitnehmer) mit einer alternativen arbeitsmedizinischen Betreuung verglichen und evaluiert werden.
Bei der konventionellen Betreuung wird die Einsatzzeit entsprechend der Unfallverhütungsvorschrift "Betriebsärzte" (BGV A7) errechnet und durch einen Betriebsarztbesuch erbracht. Anschließend werden die Versicherten mittels Frageboten über "Erwartungen" und "Zufriedenheit" befragt. Die Teilnehmer der alternativen Betreuung erhalten kostenlos einen Rückentrainingskurs (1 mal pro Woche, 5 Einheiten) angeboten, der auf die besonderen Belastungen dieser Berufszweige ausgerichtet ist, und werden zum Abschluss ebenfalls befragt. Die Ergebnisse dieser Studie sollen im III. Quartal 2002 vorliegen. | |
| BG der keramischen und Glas-Industrie in Zusammenarbeit mit Innungskrankenkasse bzw. AOK Rheinland-Pfalz und Bundesverband der Töpferinnung | |
| Weitere Informationen:
Joachim Zienert | |
Gas und Wasser
| 28 | Zielbranche, Zielgruppe:
Gas- und Wasserversorgung, Rohrleitungsbau, Wasserwirtschaft |
| Art der Aktion:
Aus-, Fortbildungs-, Motivationsmaßnahmen | |
| Thema:
Beteiligung an der Vorarbeiter- und Meister-Ausbildung/Rohrnetz | |
Im Rahmen der Ausbildung zum Vorarbeiter und zum Wassermeister werden folgende Hauptthemen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz vermittelt, z.B.
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| BG der Gas-, Fernwärme- und Wasserwirtschaft in Zusammenarbeit mit DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V), Bayerische Verwaltungsschule | |
| Weitere Informationen:
Wolfgang Börgers, Dieter Herbord | |
| 29 | Zielbranche, Zielgruppe:
Wasserversorgung und Abwasserversorgung |
| Art der Aktion:
Aus-, Fortbildungs-, Motivationsmaßnahmen | |
| Thema:
Arbeits- und Gesundheitsschutz in Kleinstunternehmen (Bayern, Baden Württemberg, Hessen und Niedersachsen) | |
Bei den Tagungen der Wasser- und Abwassernachbarschaften, in Abendveranstaltungen (Fortbildung) der Verbände und des bayerischen Gemeindetages werden aktuelle Themen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz vorgetragen, z.B.
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| BG der Gas-, Fernwärme- und Wasserwirtschaft in Zusammenarbeit mit DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V), Bayerische Wasserwirtschaftsämter, Landkreise, ATV-DVWK (Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V.) | |
| Weitere Informationen:
Wolfgang Börgers, Dieter Herbord | |
| 30 | Zielbranche, Zielgruppe:
Ver- und Entsorgung |
| Art der Aktion:
Aus-, Fortbildungs-, Motivationsmaßnahmen | |
| Thema:
Beteiligung bei Ausbildungsveranstaltungen der Verbände | |
| Die BG arbeitet mit den Verbänden bei der Aus- und Fortbildung von Betriebspersonal und Führungskräften von Betrieben der Ver- und Entsorgung zusammen.
Regelmäßig werden Themen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes von der BG gestaltet; dabei erfahren die Belange von kleinen und mittleren Unternehmen besondere Berücksichtigung. Die Themen und der Umfang der Arbeits- und Gesundheitsschutzsausbildung werden individuell mit dem jeweiligen Veranstalter abgestimmt. | |
| BG der Gas-, Fernwärme- und Wasserwirtschaft in Zusammenarbeit mit DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V), Rohrleitungsbauverband, ATV-DVWK (Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V.) | |
| Weitere Informationen:
Wolfgang Börgers | |
Metall
| 31 | Zielbranche, Zielgruppe:
Wirtschaftszweig Metall (im norddeutschen Raum) | |||
| Art der Aktion:
Beratung / Überwachung | ||||
| Thema:
Erweiterte Unfallanalyse in Betrieben mit 20 - 29 Versicherten | ||||
| Während die Unfallzahlen in Großbetrieben seit Jahren rückläufig sind, ist in Unternehmen bis zu 50 Mitarbeitern eine Stagnation zu beobachten.
Mit einem Fragebogen, der zunächst in Betrieben mit 20 - 29 Versicherten angewendet wird, sollen weitere Erkenntnisse für die Unfallursachen gewonnen werden. Die Fragebögen werden mittels EDV ausgewertet. Besonderes Augenmerk wird dabei gelegt auf Absturzunfälle, Wegeunfälle und Unfälle von Neulingen. Die Aktion läuft in den Jahren 2001 und 2002. | ||||
| Norddeutsche Metall-BG | ||||
| Weitere Informationen:
Manfred Söffker | ||||
| 32 | Zielbranche, Zielgruppe:
Wirtschaftszweig Metall (im süddeutschen Raum) | |||
| Art der Aktion:
Beratung / Überwachung | ||||
| Thema:
Anlassbezogene Betreuung von Kleinbetrieben auf Grund von Unfällen | ||||
| Wenn bei der Süddeutschen Metall- BG ein Arztbericht aus einem Kleinbetrieb mit weniger als 21 Mitarbeitern eingeht, der besondere oder schwere Verletzungen anzeigt, wird der Betrieb mit einem Fragebogen angeschrieben.
Darin wird der Unternehmer zu seiner Gefährdungsbeurteilung, den getroffenen Schutzmaßnahmen sowie zu eingeleiteten Verbesserungen befragt.
Diesen Fragebogen soll der Unternehmer ausfüllen und an den zuständigen TAD faxen oder in Kopie senden. Das ausgefüllte Original bleibt im Betrieb und wird dort bei den Gefährdungsbeurteilungen abgelegt. Es kann dann bei Betriebsbegehungen jederzeit eingesehen werden. Sollten noch keine Gefährdungsbeurteilungen dokumentiert sein, ist dies der Start einer präventiven Dokumentation. Gehen 6 - 8 Wochen nach Versenden des Fragebogens keine oder nur unzureichend ausgefüllte Fragebogen ein, so nimmt ein Außendienstmitarbeiter des TAD Kontakt auf, bzw. besucht den Betrieb. Dabei ermittelt er den Unfall sowie dessen mögliche Ursachen vor Ort und berät den Betrieb zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung. Auf diese Weise können in besonderen Fällen auch Spezialisten (z.B.: Chemiker, Steuerungsexperten, Psychologen, Arbeitsmediziner, Arbeitplatzgestalter, ...) frühzeitig eingebunden werden. Die Aktion läuft ab 2002. | ||||
| Süddeutsche Metall-BG | ||||
| Weitere Informationen:
Hans-Peter Kolbinger | ||||
| 33 | Zielbranche, Zielgruppe:
Auszubildende in ausgewählten Berufen des Metallgewerbes | |||
| Art der Aktion:
Aus-, Fortbildungs-, Motivationsmaßnahmen; Berufsschul-Aktionen | ||||
| Thema:
Reduzierung von Wegeunfällen bei Fahranfängern | ||||
| Junge Fahranfänger aus Berufen des Metallgewerbes sind am Wegeunfallgeschehen überproportional beteiligt.
Um die Zielgruppe möglichst effektiv anzusprechen und für die Problematik zu sensibilisieren, sieht das neue Seminarangebot "Christophorus-Seminar" verschiedene, aufeinander abgestimmte Schritte vor. Dabei enthält die vorgesehene Unterrichtsform einen hohen interaktiven Anteil und stützt sich auf den Effekt der Gruppendynamik.
Die Seminarleiter haben die Rolle von Moderatoren übernommen.
Die Themen werden von den jungen Leuten aktiv erarbeitet.
An einer ähnlichen Maßnahme nehmen mehrere Klassen einer berufsbildenden Schule in Dortmund teil. Unter Mit Hilfe eines Moderators erarbeiten die Berufsschüler die Lerninhalte weit gehend selbstständig, während ergänzend ein aus mehreren Aktionen zusammengestellter "Verkehrssicherheitstag" durchgeführt wird. Die Aktion "Jugend will sicher leben" hat im Berufsschuljahr 2001/2002 das Thema Verkehrssicherheit als Schwerpunkt. Der Workshop "Alles im Griff?" Verkehrssicherheit mit Jugendlichen; Junge Erwachsene zwischen Rücksicht und Risiko der DVR wird in der Seminarbroschüre 2002 der Vereinigung der Metall- BGen auf Seite 330 ebenfalls zu diesem Thema angeboten. | ||||
| Metall-Berufsgenossenschaften (VMBG) in Zusammenarbeit mit DVR, Landesverkehrswacht Niedersachsen, Kfz-Innung Dortmund, IKK-Regionaldirektion Dortmund | ||||
| Weitere Informationen:
Jörg Piper, Maschinenbau- und Metall-BG; Manfred Söffker, Norddeutsche Metall-BG; Hans-Peter Kolbinger, Süddeutsche Metall-BG; http://www.jugendwillsicherleben.de | ||||
| 34 | Zielbranche, Zielgruppe:
Wirtschaftszweig Metall | |||
| Art der Aktion:
Beratung / Überwachung, Aus-, Fortbildungs-, Motivationsmaßnahmen | ||||
| Thema:
Arbeitsmedizinische Betreuung in Kleinbetrieben (AMIK) | ||||
| Im Rahmen der AMIK-Aktion (1995-1999) wurden in dem Bundesland Nordrhein-Westfalen und in Teilen von Rheinland-Pfalz ca. 25.000 Mitgliedsbetriebe mit jeweils bis zu 30 Beschäftigten aufgesucht.
Ein aus der entsprechend zuständigen Aufsichtsperson und einem Arbeitsmediziner bestehendes Präventionsteam informierte den einzelnen Unternehmer über die normierte Bestimmung, sowohl eine Fachkraft für Arbeitssicherheit als auch einen Arbeitsmediziner vertraglich zu verpflichten.
Des weiteren wurde mit dem Betriebsinhaber und den Beschäftigten eine betriebsbezogene Gefährdungsbeurteilung von bis zu 50 möglichen arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren durchgeführt, dem Unternehmer zur Verfügung gestellt und Vorschläge zu deren Beseitigung unterbreitet. Die in einer Datensammlung zusammengefassten Kenngrößen werden zwecks Ableitung weiterer Präventionsstrategien und -instrumente zur Hilfestellung für die KMU-Betriebe genutzt. | ||||
| Maschinenbau- und Metall-BG in Zusammenarbeit mit BAD Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH und verschiedenen Werksarztzentren | ||||
| Weitere Informationen:
Jörg Piper, Ordner "Handlungshilfen für den Arbeitsschutz" | ||||
| 35 | Zielbranche, Zielgruppe:
Wirtschaftszweig Metall | |||
| Art der Aktion:
Beratung / Überwachung, Aus-, Fortbildungs-, Motivationsmaßnahmen | ||||
| Thema:
Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren in Betrieben (VAGIB) | ||||
| Im Rahmen der VAGIB-Aktion (2000-2002) werden in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und in Teilen von Rheinland-Pfalz und Sachsen ca.
4.000 Mitgliedsbetriebe aufgesucht, in denen jeweils zwischen 30 - 250 Mitarbeiter beschäftigt sind. Ein aus der entsprechend zuständigen Aufsichtsperson und einem Arbeitsmediziner bestehendes Präventionsteam informiert die Geschäftsleitung, die Beschäftigtenvertretung, die Fachkraft für Arbeitssicherheit und den Arbeitsmediziner über die eventuell im Betrieb vorhandenen arbeitsbedingten Gesundheitsfahren und unterbreitet Lösungsvorschläge. Ferner werden die betrieblichen Akteure des Arbeitsschutzes über ergänzende Strategien zur betrieblichen Gesundheitsförderung beraten. | ||||
| Verwaltungsgemeinschaft Maschinenbau- und Metall-BG und Hütten- und Walzwerks-BG in Zusammenarbeit mit BAD Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH sowie verschiedenen Werksarztzentren | ||||
| Weitere Informationen:
Jörg Piper, Tankred Meixner, Maschinenbau- und Metall-BG | ||||
| 36 | Zielbranche, Zielgruppe:
Wirtschaftszweig Metall | |||
| Art der Aktion:
Spezielle Medien | ||||
| Thema:
Broschüre "Damit Ihr Betrieb rund läuft" | ||||
| Erfolgreiche Unternehmen vermeiden unproduktive Arbeitszeiten, wie sie häufig durch Störungen, Unterbrechungen oder Unfälle entstehen.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Weniger Stress, weniger Kosten, weniger Ärger und daher mehr Erfolg und Gewinn für das Unternehmen, zusätzlich auch mehr Sicherheit und Gesundheit für alle - für die Mitarbeiter und den Unternehmer.
In dieser Broschüre wird auf den Punkt gebracht, wie diese Ziele erreicht werden können. Im Mittelpunkt steht dabei der "vollständige Arbeitsauftrag". DIN A6 Broschüre, erschienen 2001, 36 Seiten mit folgendem Inhalt:
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| Süddeutsche Metall-BG in Zusammenarbeit mit Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz | ||||
| Weitere Informationen:
Karl Wenchel | ||||
| 37 | Zielbranche, Zielgruppe:
Maschinenbaubetriebe und Kfz-Werkstätten | |||
| Art der Aktion:
Brancheninitiative/-vereinbarung | ||||
| Thema:
Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren in kleinen Unternehmen | ||||
| In Fragebogenaktionen werden demographische, psycho-soziale, gesundheitliche Daten sowie als Schwerpunkt die Beanspruchungssituation hinsichtlich arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren in Abhängigkeit von betrieblichen Tätigkeiten ermittelt, um daraus gezielt Präventionsmaßnahmen abzuleiten.
Die Auswertung ist entsprechend der gestellten Fragen in
gegliedert. Jedes Unternehmen kann sich im Vergleich zum Durchschnitt einer Innung einordnen und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Die Aktion läuft bis 2003. | ||||
| Norddeutsche Metall-BG in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Innung und überbetrieblichen Arbeitsmedizinern | ||||
| Weitere Informationen:
Manfred Söffker | ||||
| 38 | Zielbranche, Zielgruppe:
Betriebe im Wirtschaftszweig Metall | |||
| Art der Aktion:
Informationssystem; Spezielle Medien; Brancheninitiative/-vereinbarung | ||||
| Thema:
Mitwirkung beim SGU-Leitfaden | ||||
| Mit dem SGU Leitfaden wird es Kleinbetrieben ermöglicht, eigenständig die Einhaltung der wesentlichen Umwelt- und Arbeitsschutzbestimmungen zu überprüfen, Schwachstellen und Lücken im Betrieb festzustellen und zu beseitigen.
Auch wird der Aufbau eines Umwelt- und Arbeitsschutzmanagementsystems ebenso erleichtert, wie die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Unternehmern, Arbeitnehmern und Aufsichtsbehörden gefördert wird.
Neben den Ministerien haben an der Erarbeitung dieses Leitfadens die Handwerkskammern, die Industrie und Handelskammern, die Berufsgenossenschaften und die Gewerbeaufsicht mitgewirkt. Der Leitfaden steht als CD-ROM zur Verfügung. Download im Internet unter http://www.sgu-rlp.de Auf interaktiven Seiten werden Fragen zur Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz gestellt und mit zusätzlichen Informationen erläutert. Die eingegebenen Antworten werden in einer Übersicht hinterlegt. Dazu gibt es die wichtigsten Hilfsmittel, z.B. Betriebsanweisungen, Datenbanken für Arbeitsstoffe und Maßnahmen, Adressen von Ansprechpartnern und vieles mehr. | ||||
| Süddeutsche Metall-BG mit Landesverband Südwestdeutschland der gewerblichen BGen in Zusammenarbeit mit Rheinland-Pfalz: Ministerium für Umwelt und Forsten, Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit; Arbeitsgemeinschaften der Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern; Gewerbeaufsichtsämter; Berufsgenossenschaften | ||||
| Weitere Informationen:
Hans-Peter Kolbinger, Süddeutsche Metall-BG, Internet: http://www.sgu-rlp.de | ||||
| 39 | Zielbranche, Zielgruppe:
Metall be- und verarbeitende Betriebe in Norddeutschland | |||
| Art der Aktion:
Brancheninitiative/-vereinbarung | ||||
| Thema:
Ersatzstoffe in der Metallreinigung | ||||
| Ziel der Brancheninitiative Metallreinigung (Region Norddeutschland) ist der Ersatz wässrig-alkalischer Reiniger und organischer Lösemittel durch Reinigungsmittel auf der Basis von Pflanzenölestern, soweit möglich.
Damit wird die Exposition am Arbeitsplatz (Atemwege und Haut) reduziert und gleichzeitig die Umwelt vor schädlichen Emissionen geschützt. Die Betriebe werden über ein Faltblatt der Norddeutschen Metall-BG sowie durch intensive Beratungen in Lehrgängen erreicht. Ein Zeitrahmen bis 2005 wird angesetzt. | ||||
| Norddeutsche Metall-BG in Zusammenarbeit mit IG Metall und Nordmetall | ||||
| Weitere Informationen:
Manfred Söffker | ||||
| 40 | Zielbranche, Zielgruppe:
Wirtschaftszweig Metall | |||
| Art der Aktion:
Aus-, Fortbildungs-, Motivationsmaßnahmen | ||||
| Thema:
Seminar der Mitglieder- und Beitragsabteilung "Aufgaben und Finanzierung der BG" | ||||
| Von Mitarbeitern der Mitglieder- und Beitragsabteilung der Süddeutschen Metall-BG werden Mitarbeiter aus der Buchhaltung und den Personalbüros, aber auch Geschäftsführer und Unternehmer vorwiegend kleiner und mittlerer Unternehmen über das Zusammenwirken mit der BG informiert und geschult.
Dabei werden folgende Themen behandelt:
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| Dauer des Seminars: | 1,5 Tage | |||
| Anzahl der Seminare: | ca. 8 Seminare jährlich | |||
| Anzahl der Teilnehmer: | ca. 200 Teilnehmer jährlich | |||
| Süddeutsche Metall-BG | ||||
| Weitere Informationen:
Bernd Bargenda | ||||
| 41 | Zielbranche, Zielgruppe:
Wirtschaftszweig Metall | |||
| Art der Aktion:
Aus-, Fortbildungs, Motivationsmaßnahmen | ||||
| Thema:
Fachtagungen für Arbeitsschutz | ||||
| In Zusammenarbeit mit den unten aufgeführten Sozialpartnern wurden allein im Jahr 2000 von der Verwaltungsgemeinschaft der Maschinenbau- und Metall-BG und der Hütten- und Walzwerks-BG dreizehn Fachtagungen mit insgesamt 813 Teilnehmern durchgeführt.
Als Ansprechpartner für die betrieblichen Akteure des Arbeits- und Gesundheitsschutzes stellen Referenten der Verwaltungsgemeinschaft jeweils in der Region aktuelle Informationen z.B. über das präventive Dienstleistungsangebot der BG, die Verantwortung des Unternehmers für den Arbeits- und Gesundheitsschutz oder die optimale Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes vor. In einer offenen Fragerunde werden dann betriebsspezifische Fragen der Teilnehmer beantwortet, um auch eine individuelle Problemlösung im jeweiligen KMU-Betrieb anzuregen. | ||||
| Metall-Berufsgenossenschaften (VMBG) in Zusammenarbeit mit den jeweils regionalen Arbeitgeberverbänden der Metallindustrie, den Verwaltungsstellen der Industriegewerkschaft Metall, Kreishandwerkerschaften und einzelnen Innungen | ||||
| Weitere Informationen:
Jörg Piper, Maschinenbau- und Metall-BG; Manfred Söffker, Norddeutsche Metall-BG; Hans-Peter Kolbinger, Süddeutsche Metall-BG | ||||
| 42 | Zielbranche, Zielgruppe:
Wirtschaftszweig Metall | |||
| Art der Aktion:
Beratung/Überwachung, Spezielle Medien | ||||
| Thema:
Gefährdungs- und Belastungsanalyse in Kleinbetrieben (GBAK) | ||||
| Im Rahmen der GBAK-Aktion (1996 - 1999) wurden in dem Bundesland Sachsen-Anhalt und in Teilen von Sachsen ca. 6.500 Mitgliedsbetriebe mit jeweils bis zu 30 Beschäftigten aufgesucht.
Ein aus einer Fachkraft für Arbeitssicherheit (vom ATD) und einem Arbeitsmediziner (vom BAD) bestehendes Präventionsteam analysierte und dokumentierte umfassend die im jeweiligen Betrieb noch vorhandenen Gefährdungen und Belastungen. Diese um die entsprechenden Abhilfemaßnahmen ergänzte Arbeitsmappe wurde dann durch die zuständige Aufsichtsperson dem Unternehmer überreicht und mit ihm ausgewertet. Die in einer Datensammlung zusammengefassten Kenngrößen werden zwecks Ableitung weiterer Präventionsstrategien zur Hilfestellung für die KMU-Betriebe genutzt. | ||||
| Maschinenbau- und Metall-BG in Zusammenarbeit mit Arbeitstechnischer Dienst (ATD) und BAD Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH | ||||
| Weitere Informationen:
Jörg Piper, Praxishefte "Metallbearbeitung und -verarbeitung", "Kfz-Reparaturbetriebe" und (in Vorbereitung) "Heizungsbau und Sanitärinstallation" | ||||
| 43 | Zielbranche, Zielgruppe:
Wirtschaftszweig Metall | |||
| Art der Aktion:
Beratung/Überwachung; Aus-, Fortbildungs-, Motivationsmaßnahmen | ||||
| Thema:
Neue Organisationsform "Präventionswabe" | ||||
| Um dem immer umfassender werdenden Beratungsbedarf der KMU-Betriebe zu entsprechen, wurden die in einer jeweiligen Region zuständigen Aufsichtspersonen der Maschinenbau- und Metall-BG zu einer "Präventionswabe" organisatorisch zusammengefasst.
Die Außendienstler kommen regelmäßig in einem Abstand von etwa sechs Wochen zu einem Informationsaustausch entweder in einem KMU-Betrieb oder bei einem regionalen Präventionspartner (Staatliches Amt für Arbeitsschutz bzw. Gewerbeaufsichtsamt, Arbeitgeberverband, Arbeitnehmervertretung, Krankenkasse, Handwerksinnung etc.) zusammen. Das entstehende Netzwerk persönlicher Kontakte zu den unterschiedlichen Präventionspartnern und das damit verbundene, für die Beratungstätigkeit nutzbare Wissen der entsprechenden Stelle kommt dann z.B. dem nächsten gastgebenden KMU-Betrieb zur direkten Problemlösung vor Ort zugute. Zudem führt die jeweilige Präventionswabe eine selbstbeschlossene Schwerpunktaktion durch, wenn in der Region ein besonderer Bedarf an einem speziellen Beratungsthema (z.B. Gefährdungs- u. Belastungsbeurteilung) festgestellt wurde. | ||||
| Verwaltungsgemeinschaft der Maschinenbau- und Metall-BG und der Hütten- und Walzwerks-BG | ||||
| Weitere Informationen:
Jörg Piper, Maschinenbau- und Metall-BG | ||||
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