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| 44 | Zielbranche, Zielgruppe:
Wirtschaftszweig Metall | |||
| Art der Aktion:
Beratung/Überwachung | ||||
| Thema:
Individualprävention "hauterkrankter" Personen | ||||
Dieses Verfahren wird vorwiegend bei kleinen und mittleren Unternehmen eingesetzt, für Großbetriebe gibt es ein abgeändertes, das den Betriebsarzt stärker einbindet. Elemente dieses Verfahrens gibt es als "geeignete Mittel" in allen BGen zu vielen BKen. | ||||
| Metall-Berufsgenossenschaften (VMBG) in Zusammenarbeit mit speziellen Arbeitsmedizinern und Hautärzten, z.B. der Uni-Hautklinik Mainz | ||||
| Weitere Informationen:
Dr. Bernd Rose, Süddeutsche Metall-BG; Jörg Piper, Maschinenbau- und Metall-BG; Manfred Söffker, Norddeutsche Metall-BG | ||||
| 45 | Zielbranche, Zielgruppe:
Wirtschaftszweig Metall | |||
| Art der Aktion:
Beratung/Überwachung; Aus-, Fortbildungs-, Motivationsmaßnahmen | ||||
| Thema:
Individuelle Betreuung von Personen mit lärmbedingter Hörminderung | ||||
In der betreuten Personengruppe sind Arbeitnehmer mit:
sich verstärkendem Hörschaden. | ||||
Individualberatung von Personen mit lärmbedingter Hörminderung:
Dieses Verfahren wird vorwiegend bei kleinen und mittleren Unternehmen eingesetzt, für Großbetriebe gibt es ein vergleichbares Verfahren, das den Betriebsarzt stärker einbindet. | ||||
| Süddeutsche Metall-BG | ||||
| Weitere Informationen:
| ||||
| 46 | Zielbranche, Zielgruppe:
Metallbau, instationäre Betriebe, Baustellen | |||
| Art der Aktion:
Beratung/Überwachung; Spezielle Medien | ||||
| Thema:
Arbeitsschutz-Management-Systeme (AMS) | ||||
Mitgliedsbetriebe der Metall-BGen, z.B. Rohrleitungsbauer, Isolierer, Stahlbauer, Entroster u.v.m. sind auch als Dienstleister, "Contractoren" und Subunternehmer in Raffinerien und Anlagen der petrochemischen sowie der chemischen Industrie tätig. Vom Auftraggeber dort wird in letzter Zeit immer öfter ein Nachweis gefordert, dass der Auftragnehmer die Arbeiten auch sicher ausführen kann.
Für kleinere und mittlere Betriebe ist dies z. T. mit erheblichem Aufwand sowie Kosten für Berater und Zertifikate verbunden.
Die Metall-BGen
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| Metall-Berufsgenossenschaften (VMBG) in Zusammenarbeit mit Stellen der Länder (OHRIS, ASCA), Auftraggebern, Zertifizierenden Stellen, Innungen, Kammern, Verbänden | ||||
| Weitere Informationen:
Manfred Söffker, Norddeutsche Metall-BG; Hans Peter Kolbinger, Karl-Heinz Dubois, Christian Wenhart, Süddeutsche Metall-BG; Reinhard Wilke, Maschinenbau- und Metall-BG | ||||
| 47 | Zielbranche, Zielgruppe:
Metall-Handwerk (Maschinenbau, Schlosserei, Metallbau, Kfz-Werkstätten, Heizungs- und Lüftungsbau) | |||
| Art der Aktion:
Spezielle Medien | ||||
| Thema:
Arbeits-Sicherheits-Check | ||||
| Der "Arbeits-Sicherheits-Check" ist eine Sammlung von PC-Dateien für MicroSoft WORD 6.0, die von Mitarbeitern der Süddeutschen Metall-BG (SMBG) zusammengestellt wurde, um vor allem kleineren Mitgliedsbetrieben die Beurteilung der Arbeitssituation nach § 5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) sowie deren Dokumentation nach § 6 ArbSchG zu erleichtern, damit nicht jeder Unternehmer das Rad neu erfinden muss.
Angeboten werden diese Checklisten
unter www.smbg.de im Internet über die Links Service/Downloads | ||||
| für die Bereiche: |
| Schlosserei, Metallbau
Heizungs- und Lüftungsbau. | ||
| Die Gefährdungsbeurteilung ist ein wesentlicher Bestandteil des Unternehmermodells.
In diesem Zusammenhang wird auch die Anwendung dieser Listen und ähnlicher Hilfen vermittelt. Deren Umsetzung vor Ort wird von den Außendienstmitarbeitern des TAD betreut. | ||||
| Süddeutsche Metall-BG / VMBG | ||||
| Weitere Informationen:
Hans-Peter Kolbinger, Christian Wenhart und Joachim Heinze | ||||
| 48 | Zielbranche, Zielgruppe:
Kleine Unternehmen bis 50 Mitarbeiter am Bodensee | |||
| Art der Aktion:
Aktionstag | ||||
| Thema:
Rad fahren - aber sicher! Aktionstag am Bodensee | ||||
Am 16. September 2001 wurde in Immenstaad am Bodensee ein Aktionstag unter dem Motto "Rad fahren - aber sicher!" veranstaltet.
Dazu wurden die Kleinbetriebe bis 50 Mitarbeiter von folgenden Berufsgenossenschaften angeschrieben und eingeladen:
Dort gab es unter anderem folgende Angebote:
| ||||
| Süddeutsche Metall-BG, Landesverband Südwestdeutschland der gewerblichen Berufsgenossenschaften in Zusammenarbeit mit DVR, Fahrrad-Gruppen, 8 Berufsgenossenschaften, BUK, Polizei | ||||
| Weitere Informationen:
Edith Münch, Willi Demmel | ||||
| 49 | Zielbranche, Zielgruppe:
Wirtschaftszweig Metall | |||
| Art der Aktion:
Aus-, Fortbildungs-, Motivationsmaßnahmen | ||||
| Thema:
Branchenorientierte Fortbildung für überbetriebliche Betriebsärzte | ||||
| Die Weiterbildung von angestellten Betriebsärzten wird seit Jahren von den Berufsgenossenschaften und anderen Institutionen erfolgreich durchgeführt.
In Klein- und Kleinstunternehmen wurden in den letzten Jahren überwiegend überbetriebliche Betriebsärzte verpflichtet, für die eine Weiterbildung bisher nicht vorgesehen war. Im Jahre 2001 wurde im Rahmen der VMBG begonnen, auch für diese Zielgruppe Veranstaltungen durchzuführen. Inhaltlich wird dabei besonderes Bezug genommen auf die Themen, die in Klein und Kleinstbetrieben eine hohe Relevanz haben. | ||||
| Norddeutsche Metall-BG / VMBG | ||||
| Weitere Informationen:
Dr. Uwe Jeremie, Norddeutsche Metall-BG | ||||
| 50 | Zielbranche, Zielgruppe:
Wirtschaftszweig Metall im süddeutschen Raum | |||
| Art der Aktion:
Beratung/Überwachung; Aus-, Fortbildungs-, Motivationsmaßnahmen | ||||
| Thema:
Arbeitsmedizin | ||||
| Die Süddeutsche Metall-BG gibt den Unternehmern von Kleinbetrieben in Zusammenarbeit mit ihrem beratenden Arzt auf Innungsversammlungen und ähnlichen Veranstaltungen in 1 bis 1 ½ stündigen Vorträgen Einblicke in die Aufgaben des Betriebsarztes. Über den durch den Betriebsarzt praktizierten vorbeugenden Gesundheitsschutz für die Mitarbeiter des Betriebes soll dem Unternehmer die Möglichkeit gegeben werden, seine Mitarbeiter entsprechend ihrem gesundheitlichen Voraussetzungen optimal einzusetzen, um so durch gesunde zufriedene Mitarbeiter einen Beitrag zu optimalen Betriebsergebnissen zu leisten.
Mit einem gezielt entwickelten Fragenkatalog soll in diesem Zusammenhang nach einem angemessenen Zeitraum (ab 2003) vom jeweiligen Unternehmer die betriebsärztliche Betreuung und deren Effekte auf die betrieblichen Gegebenheiten bewertet werden. Neue praktikable Betreuungsmodelle, die den realen Bedürfnissen entsprechen, sollen entwickelt, bzw. bereits vorhandene Ansätze so ausgearbeitet werden, dass eine effiziente und bedarfsgerechte Betreuung aller Arbeitnehmer möglich wird. Weiterhin werden auch noch Veranstaltungen zur Information und Weiterbildung von Betriebsärzten, die kleine und mittlere Unternehmen betreuen, angeboten. | ||||
| Süddeutsche Metall-BG in Zusammenarbeit mit BAD | ||||
| Weitere Informationen:
Klaus Ponto | ||||
| 51 | Zielbranche, Zielgruppe:
Wirtschaftszweig Metall im süddeutschen Raum | |||
| Art der Aktion:
Ideenwettbewerb | ||||
| Thema:
Ideenwettbewerb | ||||
| Beim jährlich durchgeführten Ideenwettbewerb werden gute Vorschläge zur Arbeitsicherheit und Gesundheitsschutz mit Preisen bis zu 2.500,00 Euro belohnt und als Hauptpreis ist ein Betrag von bis zu 10.000,00 Euro ausgeschrieben.
In jedem Mitteilungsblatt werden gute Ideen aus dem Wettbewerb veröffentlicht. Für Betriebe bis 250 Mitarbeitern besteht die Möglichkeit, dass sich die Süddeutsche Metall-BG mit bis zu 50 % an den Umsetzungskosten beteiligt. Im Jahre 2000 wurden von 55 eingegangenen Ideen 41 ausgezeichnet. Dabei wurde ein Gesamtbetrag von 45.700,00 DM (im Vorjahr 33.050,00 DM) ausgezahlt, der in Form von Prämien und Beiträgen zur Umsetzung an Versicherte und Unternehmen ging. Tendenz steigend! Im Jahre 2001 wurden bis Ende September fast 400 Ideen eingereicht. | ||||
| Süddeutsche Metall-BG | ||||
| Weitere Informationen:
Willi Demmel | ||||
| 52 | Zielbranche, Zielgruppe:
Wirtschaftszweig Metall | |||
| Art der Aktion:
Beratung/Überwachung; Informationssystem; Aus-, Fortbildungs-, Motivationsmaßnahmen | ||||
| Thema:
Koordinierungsstelle für die Bekämpfung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren (KofAG) | ||||
| Eine aus ca. 25 Mitarbeitern verschiedenster Fachrichtungen zusammengesetzte Expertengruppe berät je nach Anforderung den einzelnen KMU-Betrieb bei der Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren.
In Zusammenarbeit mit den betrieblichen Akteuren des Arbeits- und Gesundheitsschutzes werden die Gesundheitsgefahren ermittelt, beurteilt und geeignete Schutzmaßnahmen vorgeschlagen.
Aus den dabei gewonnenen Erkenntnissen werden spezielle Präventivmaßnahmen für einzelne Branchen oder gegen spezielle Gesundheitsgefahren abgeleitet. Deren anschließende Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der Berufsgenossenschaft oder die Herausgabe einzelner themenbezogener Broschüren gewährleistet, dass diese Erkenntnisse anderen KMU-Betrieben bei der Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren helfen. Mit der Einbeziehung der Expertengruppe in die Schulungs- und Ausbildungstätigkeit der Berufsgenossenschaft werden die Erfahrungen ferner an die Seminarteilnehmer aus den KMU-Betrieben direkt weitergegeben. | ||||
| Verwaltungsgemeinschaft Maschinenbau- und Metall-BG und Hütten- und Walzwerks-BG in Zusammenarbeit mit den Fachstellen (Bau, Elektrotechnik, Ergonomie, Gefährliche Arbeitsstoffe, Schweißen, Metallurgische Verfahren, Flexible Fertigungssysteme, Lärm) der Verwaltungsgemeinschaft; BAD Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH | ||||
| Weitere Informationen:
Jörg Piper und Jürgen Wieg, Maschinenbau- und Metall-BG | ||||
| 53 | Zielbranche, Zielgruppe:
Wirtschaftszweig Metall im süddeutschen Raum | |||
| Art der Aktion:
Aus-, Fortbildungs-, Motivationsmaßnahmen; Verbesserung der Schulung | ||||
| Thema:
Evaluation des Unternehmermodells | ||||
| Über den Zeitraum eines Jahres (April 1998 - April 1999) wurden sämtliche Teilnehmer und Referenten der Seminare zum Unternehmer-Modell mit Fragebögen mehrfach befragt.
2.723 auswertbare Fragebogen wurden zurückgegeben, was einer Quote von 67,4 % der Teilnehmer und 77 % der Seminare entspricht. Ergebnisse waren unter anderem:
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| Süddeutsche Metall-BG in Zusammenarbeit mit Institut für Betriebs- und Organisationspsychologie Monschau, Dr. Ulrich A. Baetz | ||||
| Weitere Informationen:
Manfred Stoll | ||||
| 54 | Zielbranche, Zielgruppe:
Wirtschaftszweig Metall | |||
| Art der Aktion:
Spezielle Medien | ||||
| Thema:
Fachbericht "Gesundheit im Handwerk" | ||||
| Das Projekt Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsförderung in Kleinbetrieben der Metallbranche soll einen Beitrag zur Unterstützung der Unternehmer leisten.
Eine Kombination aus Handlungshilfe (Leitfaden) und Gesundheitsbericht DIN A 4 Broschüre mit 132 Seiten liegt gedruckt als SMBG-Präventionsbericht 1/1999 vor. Behandelt werden arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren, gefährdungsbezogene Analysen der Arbeitsunfähigkeiten sowie Hinweise zur Gefährdungsbeurteilung für
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| Süddeutsche Metall-BG in Zusammenarbeit mit Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit Rheinland-Pfalz; IGES (Institut für Gesundheits- und Sozialforschung GmbH) Berlin | ||||
| Weitere Informationen:
Karl Wenchel | ||||
| 55 | Zielbranche, Zielgruppe:
Wirtschaftszweig Metall | |||
| Art der Aktion:
Beratung/Überwachung | ||||
| Thema:
Hochbelastete Betriebe / Kostenverursacher | ||||
| Mitgliedsbetriebe, die 5 Jahre lang hintereinander in Folge Höchstzuschlag hatten, werden aus den Datensätzen der Mitglieder- und Beitragsabteilung herausgefiltert.
Darunter fanden sich praktisch keine Betriebe mit mehr als 250 Beschäftigten.
Dies ist teilweise in der Berechnungsweise des Zuschlag-/Nachlass-Verfahrens begründet, bei dem in kleinen und mittleren Unternehmen geringe Lohnsummen manchmal hohen Unfallbelastungen gegenüber stehen.
Als Ursachen für die teilweise schweren Unfälle wurde in erster Linie die fehlende Systematik sowie Fehler und Mängel in der Vorbereitung und Planung erkannt.
Diese Betriebe werden besonders betreut. Dem zuständigen TAB steht dabei in schwierigen Fällen auch die Unterstützung durch einen erfahren Psychologen zur Verfügung. Im Bereich der Süddeutschen Metall-BG verringerte sich seit dem Beginn der Aktion1996 die Anzahl der in Frage kommenden Betriebe von ca. 80 auf etwa 15. Rund die Hälfte der betroffenen Betriebe fällt heraus, da sie im nächsten Jahr keinen Höchstzuschlag mehr zu zahlen haben und die Zahl der neu hinzukommenden Betriebe ist gering. | ||||
| Metall-Berufsgenossenschaften (VMBG) | ||||
| Weitere Informationen:
Karl Wenchel, Süddeutsche Metall-BG; Jörg Piper, Maschinenbau- und Metall-BG; Manfred Söffker, Norddeutsche Metall-BG | ||||
| 56 | Zielbranche, Zielgruppe:
Wirtschaftszweig Metall | |||
| Art der Aktion:
Beratung/Überwachung; Spezielle Medien | ||||
| Thema:
Abfrage zum Arbeitssicherheitsgesetz und zur CD | ||||
| Ende 1999 wurde in sämtlichen Mitgliedsbetrieben der Metall-BGen (VMBG) der Stand der sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Betreuung abgefragt.
Im Bereich der Süddeutschen Metall-BG wurde in den mit dem Lohnnachweis versandten Checklisten weiterhin zusätzlich abgefragt, ob die CD-ROM der Süddeutschen Metall-BG im Berieb bekannt ist und eingesetzt wird. Anderenfalls konnte diese angefordert werden. Neben den Rückmeldungen, wie die Betriebe sicherheitstechnisch und arbeitsmedizinisch betreut werden, war ein Ergebnis dieser Aktion, dass die nächstfolgende CD-ROM (Doppel-CD: "Was? - Wie? - Wo?" der Süddeutschen Metall-BG und "Prävention" der VMBG) allen 65.000 Mitgliedsbetrieben der Süddeutschen Metall-BG zugeschickt wurde. | ||||
| Metall-Berufsgenossenschaften (VMBG) | ||||
| Weitere Informationen:
Jörg Piper, Maschinenbau- und Metall-BG; Manfred Söffker, Norddeutsche Metall-BG; Hans-Peter Kolbinger, Süddeutsche Metall-BG | ||||
Feinmechanik und Elektrotechnik
| 57 | Zielbranche, Zielgruppe:
Augenoptikerhandwerk, Hörgeräteakustikerhandwerk |
| Art der Aktion:
Aus-, Fortbildungs-, Motivationsmaßnahmen; Medien | |
| Thema:
Unternehmermodell in den Branchen Augenoptik und Hörgeräteakustik | |
| Die beiden Branchen sind eng verwandt, vielfach in einem Betrieb vereint.
Typisch sind Kleinstbetriebe mit geringen Unfall- und Gesundheitsgefährdungen.
Es soll mit diesem spezifischen Lehrgangsangebot (neben den gängigen Unternehmermodellseminaren) erreicht werden, die Unternehmer zu einem systematischen Vorgehen im Arbeits- und Gesundheitsschutz zu motivieren.
Der Lehrgang besteht aus einer halbtägigen Präsenzphase und drei "Infobriefen" (Fernlehrgang) und ist branchenspezifisch. Die halbtägige Präsenzphase wird von einer speziell für diese Aufgabe geschulten Fachkraft für Arbeitssicherheit aus der Branche mit Unterstützung eines Technischen Aufsichtsbeamten der BGFE durchgeführt. Die Infobriefe sind thematisch in die Bereiche
gegliedert. Es wurden spezifische Handlungshilfen (Betriebsanweisungen, Unterweisungshilfen, Gefährdungsbeurteilung) konzipiert. Verwendete Medien: Präsentation/Foliensatz sowie Teilnehmerunterlagen mit Infobriefen und CD-ROM. | |
| BG der Feinmechanik und Elektrotechnik in Zusammenarbeit mit Innungsverbänden (BIV, LIV´s) | |
| Weitere Informationen:
Dr. Ralph Hettrich, Andreas Warnecke | |
| 58 | Zielbranche, Zielgruppe:
Elektrohandwerk (elektrotechnische Installation) |
| Art der Aktion:
Brancheninitiative; Informationssystem; Beratung/Überwachung | |
| Thema:
Entwicklung und Umsetzung eines Vorsorgekonzepts zur Bekämpfung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren im Elektrohandwerk (elektrotechnische Installation) | |
| Die Zielgruppe besteht aus etwa 33.000 Betrieben mit rund 180.000 Beschäftigten, die vorwiegend auf Baustellen tätig sind.
Die Arbeitnehmer sind neben Unfallgefährdungen auch vielfältigen anderen arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren ausgesetzt, z.B. durch:
Inhalation von Stäuben (u.a. Quarz), Lärm, Vibrationen, Heben und Tragen schwerer Lasten, ungünstige Körperhaltungen, psychische und soziale Belastungen. Das Ziel des Projekts ist es zunächst, das genaue Ausmaß der Belastungen hinsichtlich Intensität und zeitlichem Umfang sowie die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen zu ermitteln. Dazu werden standardisierte Messverfahren angewandt und betroffene Arbeitnehmer befragt und untersucht. Auf Basis der Ergebnisse dieser Ermittlungen sollen dann, soweit erforderlich, Maßnahmen der Verhältnis- und Verhaltensprävention auf verschiedenen Ebenen erarbeitet werden: Technische Maßnahmen (in Kooperation mit Maschinenherstellern), Organisatorische Maßnahmen auf betrieblicher Ebene, Persönliche Schutzmaßnahmen, Arbeitsmedizinische Vorsorge, soweit erforderlich, Kombinierte Maßnahmen zur Verringerung psychischer und sozialer Belastungen. Die Ergebnisse, Maßnahmen und Empfehlungen werden den Betrieben (Unternehmern, Vorgesetzten und Beschäftigten) und den in der Branche tätigen Sicherheitsfachkräften und Betriebsärzten bekannt gemacht. Die Umsetzung der Maßnahmen in den Betrieben soll auch durch die beginnende arbeitsmedizinische Betreuung gefördert werden. Das Projekt wird Ende 2002 beginnen. | |
| BG der Feinmechanik und Elektrotechnik in Zusammenarbeit mit Zentralverband der Deutschen Elektrohandwerke (ZVEH),Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH, Berufsgenossenschaftliches Institut für Arbeitssicherheit (BIA) | |
| Weitere Informationen:
Dr. Ralph Hettrich | |
| 59 | Zielbranche, Zielgruppe:
Büchsenmacher |
| Art der Aktion:
Aus-, Fortbildungs-, Motivationsmaßnahmen; Medien | |
| Thema:
Unternehmermodell für Büchsenmacher (Handfeuerwaffen, Luftgewehre) | |
| Die Branche besteht überwiegend aus Kleinstunternehmen mit handwerklicher Fertigung und Verkauf.
Ziele und Vorgehen sind mit dem Unternehmermodell der Augenoptik und Hörgeräteakustik der BG für Feinmechanik und Elektrotechnik vergleichbar, ein zusätzlicher thematischer Schwerpunkt ist die Arbeitsmedizin. Das Präsenzseminar dauert einen Tag, danach schließt sich ein Fernlehrgang an. | |
| BG der Feinmechanik und Elektrotechnik in Zusammenarbeit mit Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenhändler e.V. | |
| Weitere Informationen:
Dr. Ralph Hettrich | |
Chemie
| 60 | Zielbranche, Zielgruppe:
Lackindustrie |
| Art der Aktion:
Brancheninitiative/-vereinbarung | |
| Thema:
Ermittlung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren in der Lackindustrie | |
| Kassenartenübergreifende Auswertung von Arbeitsunfähigkeitsdaten in einem betriebsübergreifenden Teilprojekt für den Bereich der Lackindustrie mit Schwerpunkt KMU.
Untersucht wurde das Erkrankungsgeschehen in Herstellerbetrieben verschiedener Produktgruppen und bei verschiedenen Berufsgruppen. Bei den Betriebsgrößen erfolgte eine Differenzierung in Kleinst- und Kleinbetriebe. Bei den Berufsgruppen wurden 10 belastungshomogene Arbeitsplatztypen gebildet. Das Projekt wurde in der Zeit von 1998 - 2001 durchgeführt. Für die Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren wurden Chemiewerker, Lager- und Hilfsarbeiter als Zielgruppe eindeutig identifiziert. Hinsichtlich der Diagnosen spielen Haut-, Magen- und Darmerkrankungen sowie Muskel- und Skeletterkrankungen die wichtigste Rolle. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für die derzeitigen und künftigen Präventionsbemühungen | |
| BG der chemischen Industrie in Zusammenarbeit mit Spitzenverbänden der Unfallversicherungsträger und Krankenkassen | |
| Weitere Informationen:
Dr. Jürgen Wilke | |
| 61 | Zielbranche, Zielgruppe:
Lackindustrie |
| Art der Aktion:
Brancheninitiative/-vereinbarung | |
| Thema:
Zusammenarbeit mit dem Lackverband | |
| |
| BG der chemischen Industrie in Zusammenarbeit mit Lackverband | |
| Weitere Informationen:
Gerald Wanka | |
| 62 | Zielbranche, Zielgruppe:
Gummi- und Kunststoffverarbeitung, Lackherstellung |
| Art der Aktion:
Beratung/Überwachung | |
| Thema:
Bedarfsorientierte, zielgerichtete Betriebsbetreuung | |
Systematische, bedarfsorientierte Betriebsbetreuung:
Festgestellte Mängel werden anhand von Prüfbausteinen in ihrer Priorität bewertet und entsprechend bearbeitet. Dieses Instrumentarium ist wesentlicher Bestandteil der Betriebsbetreuung und wird ständig fortentwickelt. | |
| BG der chemischen Industrie | |
| Weitere Informationen:
Hans-Georg Andrejs | |
| 63 | Zielbranche, Zielgruppe:
Chemische und verwandte Industrie |
| Art der Aktion:
Beratung/Überwachung | |
| Thema:
Beratungsangebot "Integration Arbeitsschutz" | |
| Beratungsangebot zur Integration des Arbeitsschutzes in die betriebliche Organisationsstruktur:
Im Betrieb wird eine systematische Bestandsaufnahme der vorhandenen organisatorischen Strukturen durchgeführt, auf deren Basis dem Betrieb Verbesserungsmöglichkeiten für die Organisation von Sicherheit und Gesundheitsschutz genannt werden. Der Betrieb wählt anschließend Art und Umfang der Verbesserungsmaßnahmen aus. Für die Umsetzung der Maßnahmen werden geeignete Seminare und praxisbewährte Arbeitshilfen angeboten. | |
| BG der chemischen Industrie | |
| Weitere Informationen:
Dr. Andreas Grimmeiß | |
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