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Verordnung (EG) Nr. 1334/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 über Aromen und bestimmte Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften zur Verwendung in und auf Lebensmitteln sowie zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 1601/91 des Rates, der Verordnungen (EG) Nr. 2232/96 und (EG) Nr. 110/2008 und der Richtlinie 2000/13/EG
- EU-Aromenverordnung -
- EU Flavourings Regulation -
- EC Flavouring Regulation -

(Text von Bedeutung für den EWR)

(ABl. Nr. L 354 vom 31.12.2008 S. 34, ber. L 105 S. 115, ber. 2020 L 406 S. 67;
VO (EU) 872/2012 - ABl. Nr. L 267 vom 02.10.2012 S. 1 Inkrafttreten;
VO (EU) 545/2013 - ABl. Nr. L 163 vom 15.06.2013 S. 15;
VO (EU) 985/2013 - ABl. Nr. L 273 vom 15.10.2013 S. 18 Inkrafttreten;
VO (EU) 246/2014 - ABl. Nr. L 74 vom 14.03.2014 S. 58 Inkrafttreten;
VO (EU) 1098/2014 - ABl. Nr. L 300 vom 18.10.2014 S. 41 Inkrafttreten;
VO (EU) 2015/648 - ABl. Nr. L 107 vom 25.04.2015 S. 15 Inkrafttreten;
VO (EU) 2015/1102 - ABl. Nr. L 181 vom 09.07.2015 S. 54 Inkrafttreten;
VO (EU) 2015/1760 - ABl. Nr. L 257 vom 02.10.2015 S. 27 Inkrafttreten, ber. L 305 S. 56;
VO (EU) 2016/54 - ABl. Nr. L 13 vom 20.01.2016 S. 40 Inkrafttreten;
VO (EU) 2016/55 - ABl. Nr. L 13 vom 20.01.2016 S. 43 Inkrafttreten;
VO (EU) 2016/178 - ABl. Nr. L 35 vom 11.02.2016 S. 6 Inkrafttreten;
VO (EU) 2016/637 - ABl. Nr. L 108 vom 23.04.2016 S. 24 Inkrafttreten;
VO (EU) 2016/692 - ABl. Nr. L 120 vom 05.05.2016 S. 7 Inkrafttreten;
VO (EU) 2016/1244 - ABl. Nr. L 204 vom 29.07.2016 S. 7 Inkrafttreten;
VO (EU) 2017/378 - ABl. Nr. L 58 vom 04.03.2017 S. 14 Inkrafttreten;
VO (EU) 2017/1250 - ABl. Nr. L 179 vom 12.07.2017 S. 3 Inkrafttreten;
VO (EU) 2018/678 - ABl. Nr. L 114 vom 04.05.2018 S. 13 Inkrafttreten;
VO (EU) 2018/1246 - ABl. Nr. L 235 vom 19.09.2018 S. 3 Inkrafttreten rückwirkende Gültigkeit;
VO (EU) 2018/1482 - ABl. Nr. L 251 vom 05.10.2018 S. 19 Inkrafttreten;
VO (EU) 2018/1649 - ABl. Nr. L 275 vom 06.11.2018 S. 7 Inkrafttreten;
VO (EU) 2019/36 - ABl. L 9 vom 11.01.2019 S. 85 Inkrafttreten;
VO (EU) 2019/799 - ABl. L 132 vom 20.05.2019 S. 12 Inkrafttreten A;
VO (EU) 2020/1681 - ABl. L 379 vom 13.11.2020 S. 27 Inkrafttreten Art. 2 A;
VO (EU) 2021/1532 - ABl. L 330 vom 20.09.2021 S. 69 Inkrafttreten A;
VO (EU) 2021/1916 - ABl. L 389 vom 04.11.2021 S. 11 Inkrafttreten;
VO (EU) 2021/1917 - ABl. L 389 vom 04.11.2021 S. 15 Inkrafttreten Art. 2 Art. 3 A;
VO (EU) 2022/1465 - ABl. L 231 vom 06.09.2022 S. 24 Inkrafttreten A;
VO (EU) 2022/1466 - ABl. L 231 vom 06.09.2022 S. 32 Inkrafttreten Art. 2;
VO (EU) 2023/441 - ABl. L 64 vom 01.03.2023 S. 9 Inkrafttreten A;
VO (EU) 2024/234 - ABl. L 2024/234 vom 16.01.2024 Inkrafttreten Übergangsmaßnahmen;
VO (EU) 2024/238 - ABl. L 2024/238 vom 16.01.2024 Inkrafttreten Übergangsmaßnahmen A;
VO (EU) 2024/2856 - ABl. L 2024/2856 vom 13.11.2024 Inkrafttreten Übergangsmaßnahmen;
VO (EU) 2025/140 - ABl. L 2025/140 vom 30.01.2025 Inkrafttreten;
VO (EU) 2025/147 - ABl. L 2025/147 vom 30.01.2025 Inkrafttreten Übergangsmaßnahmen A;
VO (EU) 2025/1112 - ABl. L 2025/1112 vom 05.06.2025 Inkrafttreten;
VO (EU) 2026/172 - ABl. L 2026/172 vom 27.01.2026 Inkrafttreten;
VO (EU) 2026/175 - ABl. L 2026/175 vom 27.01.2026 Inkrafttreten, ber. L 2026/90106)



Neufassung - Ersetzt RL'en 88/388/EWG und 91/71/EWG, Beschl. 88/389/EWG

Ergänzende Informationen
Empf. (EU) 2023/965

Das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union -

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere auf Artikel 95,

auf Vorschlag der Kommission,

nach Stellungnahme des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses 1,

gemäß dem Verfahren des Artikels 251 des Vertrags 2,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1) Die Richtlinie 88/388/EWG des Rates vom 22. Juni 1988 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Aromen zur Verwendung in Lebensmitteln und über Ausgangsstoffe für ihre Herstellung 3 bedarf einer Aktualisierung, die der technischen und wissenschaftlichen Entwicklung Rechnung trägt. Aus Gründen der Klarheit und Zweckmäßigkeit sollte die Richtlinie 88/388/EWG durch diese Verordnung ersetzt werden.

(2) Der Beschluss 88/389/EWG des Rates vom 22. Juni 1988 über die von der Kommission vorzunehmende Erstellung eines Verzeichnisses der Ausgangsstoffe und sonstigen Stoffe für die Herstellung von Aromen 4 sieht vor, dass dieses Verzeichnis binnen 24 Monaten nach Erlass des Beschlusses erstellt wird. Dieser Beschluss ist inzwischen überholt und sollte aufgehoben werden.

(3) Die Richtlinie 91/71/EWG der Kommission vom 16. Januar 1991 zur Ergänzung der Richtlinie 88/388/EWG des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Aromen zur Verwendung in Lebensmitteln und über Ausgangsstoffe für ihre Herstellung 5 regelt die Kennzeichnung von Aromen. Da diese Regelung durch die vorliegende Verordnung ersetzt wird, sollte die Richtlinie nun aufgehoben werden.

(4) Der freie Verkehr mit sicheren und bekömmlichen Lebensmitteln ist ein wichtiger Aspekt des Binnenmarkts und trägt wesentlich zur Gesundheit und zum Wohlergehen der Bürger sowie zu ihren sozialen und wirtschaftlichen Interessen bei.

(5) Im Interesse des Schutzes der menschlichen Gesundheit sollte sich diese Verordnung auf Aromen, Ausgangsstoffe für Aromen und Lebensmittel, die Aromen enthalten, erstrecken. Sie sollte sich ferner auf bestimmte Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften erstrecken, die Lebensmitteln hauptsächlich zum Zweck der Aromatisierung zugesetzt werden und die erheblich dazu beitragen, dass bestimmte natürliche, jedoch unerwünschte Stoffe in Lebensmitteln vorhanden sind (nachstehend "Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften" genannt), sowie auf deren Ausgangsstoffe und Lebensmittel, die sie enthalten.

(6) Rohe Lebensmittel, die keiner Verarbeitung unterzogen wurden, und nicht zusammengesetzte Lebensmittel, wie zum Beispiel Gewürze, Kräuter, Tee und teeähnliche Erzeugnisse (z.B. Früchtetee oder Kräutertee) sowie Mischungen von Gewürzen und/oder Kräutern, Teemischungen und Mischungen von teeähnlichen Erzeugnissen, fallen nicht in den Anwendungsbereich dieser Verordnung, sofern sie als solche verzehrt und/oder dem Lebensmittel nicht hinzugefügt werden.

(7) Aromen werden verwendet, um den Geruch und/oder Geschmack von Lebensmitteln zum Nutzen für den Verbraucher zu verbessern beziehungsweise zu verändern. Aromen und Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften sollten nur verwendet werden, wenn sie den in dieser Verordnung festgelegten Kriterien genügen. Ihre Verwendung muss sicher sein, so dass bestimmte Aromen vor ihrer Zulassung in Lebensmitteln einer Risikoabschätzung unterzogen werden sollten. Nach Möglichkeit sollte der Frage nachgegangen werden, ob die Verwendung bestimmter Aromen negative Auswirkungen auf gefährdete Personengruppen haben könnte. Damit keine Irreführung der Verbraucher über die Verwendung von Aromen möglich ist, sollte deren Vorhandensein in Lebensmitteln stets angemessen gekennzeichnet werden. Aromen sollten insbesondere nicht in einer Weise verwendet werden, dass sie den Verbraucher über Fragen unter anderem betreffend die Beschaffenheit, Frische und Qualität der verwendeten Zutaten, die Naturbelassenheit eines Erzeugnisses, die Natürlichkeit des Herstellungsverfahrens oder die ernährungsphysiologische Qualität des Erzeugnisses irreführen können. Bei der Zulassung von Aromen sollten auch noch andere für den zu prüfenden Sachverhalt relevante Faktoren wie gesellschaftliche, wirtschaftliche und ethische Faktoren, Traditionen und Umwelterwägungen, das Vorsorgeprinzip sowie die Durchführbarkeit von Kontrollen berücksichtigt werden.

(8) Seit 1999 haben der Wissenschaftliche Lebensmittelausschuss und später auch die durch die Verordnung (EG) Nr. 178/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 28. Januar 2002 zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts, zur Errichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmittelsicherheit eingerichtete Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit 6 (nachstehend "Behörde" genannt) Stellungnahmen zu zahlreichen Stoffen abgegeben, die von Natur aus in Ausgangsstoffen für Aromen und Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften vorkommen und die nach Ansicht des Sachverständigenausschusses für Aromastoffe des Europarats toxikologisch bedenklich sind. Stoffe, deren toxikologische Bedenklichkeit vom Wissenschaftlichen Lebensmittelausschuss bestätigt wurde, sollten als unerwünschte Stoffe gelten, die als solche keine Verwendung in Lebensmitteln finden sollten.

(9) Da unerwünschte Stoffe natürlich in Pflanzen vorkommen können, kann dies auch in Aromaextrakten und Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften der Fall sein. Pflanzen werden traditionell als Lebensmittel oder Lebensmittelzutaten verwendet. Für das Vorhandensein dieser unerwünschten Stoffe in jenen Lebensmitteln, die am stärksten zur Aufnahme solcher Stoffe durch den Menschen beitragen, sollten geeignete Höchstwerte festgelegt werden, wobei sowohl der Notwendigkeit des Schutzes der menschlichen Gesundheit als auch der Tatsache Rechnung zu tragen ist, dass ihr Vorhandensein in herkömmlichen Lebensmitteln unvermeidbar ist.

(10) Bei den Höchstmengen für bestimmte von Natur aus vorhandene, jedoch unerwünschte Stoffe sollte der Schwerpunkt auf dem Lebensmittel oder den Lebensmittelkategorien liegen, die am stärksten zur Aufnahme dieser Stoffe über die Nahrung beitragen. Sollten zusätzliche natürlich vorkommende unerwünschte Stoffe ein Sicherheitsrisiko für die Gesundheit der Verbraucher darstellen, sollten nach Einholung der Stellungnahme der Behörde Höchstwerte für diese Stoffe festgelegt werden. Die Mitgliedstaaten sollten Kontrollen risikobezogen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über amtliche Kontrollen zur Überprüfung der Einhaltung des Lebensmittel- und Futtermittelrechts sowie der Bestimmungen über Tiergesundheit und Tierschutz 7 durchführen. Die Lebensmittelhersteller sind verpflichtet, dem Vorhandensein dieser Stoffe Rechnung zu tragen, wenn sie Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften und/oder Aromen für die Zubereitung aller Lebensmittel verwenden, um sicherzustellen, dass Lebensmittel, die nicht sicher sind, nicht in Verkehr gebracht werden.

(11) Rechtsvorschriften auf Gemeinschaftsebene sollten die Verwendung bestimmter Stoffe pflanzlichen, tierischen, mikrobiologischen oder mineralischen Ursprungs, deren Einsatz bei der Herstellung von Aromen und Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften sowie bei der Lebensmittelherstellung für die menschliche Gesundheit bedenklich ist, verbieten oder einschränken.

(12) Risikobewertungen sollten von der Behörde durchgeführt werden.

(13) Im Interesse der Harmonisierung sollten die Risikobewertung und die Zulassung evaluierungsbedürftiger Aromen und Ausgangsstoffe gemäß dem Verfahren erfolgen, das in der Verordnung (EG) Nr. 1331/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 zur Festlegung eines einheitlichen Zulassungsverfahrens für Lebensmittelzusatzstoffe, -enzyme und -aromen vorgesehen ist 8.

(14) Aromastoffe sind definierte chemische Stoffe, zu denen durch chemische Synthese gewonnene oder durch chemische Verfahren isolierte Aromastoffe und natürliche Aromastoffe gehören. Gemäß der Verordnung (EG) Nr. 2232/96 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 28. Oktober 1996 zur Festlegung eines Gemeinschaftsverfahrens für Aromastoffe, die in oder auf Lebensmitteln verwendet werden oder verwendet werden sollen 9, läuft derzeit ein Programm zur Bewertung von Aromastoffen. Nach dieser Verordnung soll binnen fünf Jahren nach der Annahme dieses Programms eine Liste der Aromastoffe festgelegt werden. Für die Aufstellung dieser Liste sollte eine neue Frist festgesetzt werden. Es soll vorgeschlagen werden, diese Liste in das in Artikel 2 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 1331/2008 genannte Verzeichnis aufzunehmen.

(15) Aromaextrakte sind andere Aromen als definierte chemische Stoffe, die durch geeignete physikalische, enzymatische oder mikrobiologische Verfahren aus Stoffen pflanzlichen, tierischen oder mikrobiologischen Ursprungs gewonnen und als solche verwendet oder für den menschlichen Verzehr aufbereitet werden. Aus Lebensmitteln hergestellte Aromaextrakte müssen vor ihrer Verwendung in Lebensmitteln nicht bewertet oder zugelassen werden, es sei denn, es bestünden Zweifel an ihrer Sicherheit. Aromaextrakte, die nicht aus Lebensmitteln hergestellt werden, sollten jedoch einer Sicherheitsbewertung unterzogen und zugelassen werden.

(16) Nach der Begriffsbestimmung der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 sind Lebensmittel alle Stoffe oder Erzeugnisse, die dazu bestimmt sind oder von denen nach vernünftigem Ermessen erwartet werden kann, dass sie in verarbeitetem, teilweise verarbeitetem oder unverarbeitetem Zustand von Menschen aufgenommen werden. Stoffe pflanzlichen, tierischen oder mikrobiologischen Ursprungs, für die hinreichend nachgewiesen werden kann, dass sie bisher für die Herstellung von Aromen verwendet worden sind, gelten für die Zwecke dieser Verordnung als Lebensmittel, selbst wenn einige dieser Ausgangsstoffe wie beispielsweise Rosenholz und Erdbeerblätter nicht als solche als Lebensmittel verwendet wurden. Sie müssen nicht bewertet werden.

(17) Ebenso müssen thermisch gewonnene Reaktionsaromen, die unter genau festgelegten Bedingungen aus Lebensmitteln hergestellt wurden, vor ihrer Verwendung in Lebensmitteln nicht bewertet oder zugelassen werden, es sei denn, es bestünden Zweifel an ihrer Sicherheit. Thermisch gewonnene Reaktionsaromen, die aus anderen Stoffen als Lebensmitteln hergestellt wurden oder bei denen bestimmte Herstellungsbedingungen nicht eingehalten wurden, sollten jedoch einer Sicherheitsbewertung unterzogen und zugelassen werden.

(18) Mit der Verordnung (EG) Nr. 2065/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 10. November 2003 über Raucharomen zur tatsächlichen oder beabsichtigten Verwendung in oder auf Lebensmitteln 10 wird ein Verfahren zur Bewertung der Sicherheit und zur Zulassung von Raucharomen festgelegt; Ziel der Verordnung ist die Erstellung einer Liste der in der Gemeinschaft ausschließlich zugelassenen Primärrauchkondensate und Primärteerfraktionen.

(19) Aromavorstufen, wie z.B. Kohlenhydrate, Oligopeptide und Aminosäuren, aromatisieren Lebensmittel durch chemische Reaktionen, die während der Lebensmittelverarbeitung ablaufen. Aus Lebensmitteln hergestellte Aromavorstufen müssen vor ihrer Verwendung in Lebensmitteln nicht bewertet oder zugelassen werden, es sei denn, es bestünden Zweifel an ihrer Sicherheit. Aromavorstufen, die nicht aus Lebensmitteln hergestellt werden, sollten jedoch einer Sicherheitsbewertung unterzogen und zugelassen werden.

(20) Sonstige Aromen, die nicht unter die Begriffsbestimmungen der zuvor genannten Aromen fallen, können nach Durchführung eines Bewertungs- und Zulassungsverfahrens in und auf Lebensmitteln verwendet werden. Ein Beispiel hierfür könnten Aromen sein, die durch sehr kurzzeitige Erhitzung von Öl oder Fett auf eine extrem hohe Temperatur gewonnen werden und eine Art Grillaroma verleihen.

(21) Stoffe pflanzlichen, tierischen, mikrobiologischen oder mineralischen Ursprungs, die keine Lebensmittel sind, können nur nach einer wissenschaftlichen Bewertung ihrer Sicherheit für die Herstellung von Aromen zugelassen werden. Es könnte notwendig sein, nur die Verwendung bestimmter Teile dieser Stoffe zuzulassen oder Bedingungen für ihre Verwendung festzulegen.

(22) Aromen können die durch die Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 über Lebensmittelzusatzstoffe 11 zugelassenen Lebensmittelzusatzstoffe und/oder andere Lebensmittelzutaten für technologische Zwecke, wie beispielsweise für ihre Lagerung, Standardisierung, Verdünnung oder Lösung und Stabilisierung, enthalten.

(23) Ein Aroma- oder Ausgangsstoff, der in den Anwendungsbereich der Verordnung (EG) Nr. 1829/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. September 2003 über genetisch veränderte Lebensmittel und Futtermittel 12 fällt, sollte sowohl nach jener Verordnung als auch nach der vorliegenden Verordnung zugelassen werden.

(24) Für Aromen gelten weiterhin die allgemeinen Kennzeichnungsbestimmungen der Richtlinie 2000/13/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. März 2000 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Etikettierung und Aufmachung von Lebensmitteln sowie die Werbung hierfür 13 und gegebenenfalls der Verordnung (EG) Nr. 1829/2003 und der Verordnung (EG) Nr. 1830/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. September 2003 über die Rückverfolgbarkeit und die Kennzeichnung von genetisch veränderten Organismen und die Rückverfolgbarkeit von aus genetisch veränderten Organismen hergestellten Lebensmitteln und Futtermitteln 14. In dieser Verordnung sollte zudem die Kennzeichnung der als solche an die Hersteller oder Endverbraucher verkauften Aromen geregelt werden.

(25) Aromastoffe oder Aromaextrakte sollten nur dann als "natürlich" gekennzeichnet werden, wenn sie bestimmten Kriterien entsprechen, die sicherstellen, dass die Verbraucher nicht irregeführt werden.

(26) Spezielle Informationspflichten sollten sicherstellen, dass die Verbraucher nicht über die bei der Herstellung natürlicher Aromen verwendeten Ausgangsstoffe getäuscht werden. Insbesondere wenn der Begriff "natürlich" zur Bezeichnung eines Aromas verwendet wird, sollten die aromatisierenden Bestandteile des Aromas vollständig natürlichen Ursprungs sein. Zudem sollten die Ausgangsstoffe der Aromen angegeben werden, es sei denn, die genannten Ausgangsstoffe sind im Aroma oder Geschmack des Lebensmittels nicht erkennbar. Wird ein Ausgangsstoff angegeben, so sollten mindestens 95 % des Aromabestandteils aus dem genannten Stoff gewonnen sein. Da die Verwendung von Aromen den Verbraucher nicht irreführen darf, dürfen Stoffe des verbleibenden Anteils, der höchstens 5 % betragen darf, nur für die Standardisierung verwendet werden oder zur Verleihung zum Beispiel einer frischeren, schärferen, reiferen oder grüneren Aromanote. Wurden weniger als 95 % des aus dem genannten Ausgangsstoff gewonnenen Aromabestandteils verwendet und ist das Aroma des Ausgangsstoffs immer noch erkennbar, so sollte der Ausgangsstoff mit dem Hinweis auf den Zusatz von anderen natürlichen Aromen kenntlich gemacht werden, zum Beispiel Kakaoextrakt, dem zur Verleihung einer Bananennote andere natürliche Aromen zugesetzt wurden.

(27) Die Verbraucher sollten darüber informiert werden, wenn der Räuchergeschmack eines bestimmten Lebensmittels darauf zurückzuführen ist, dass Raucharomen zugesetzt wurden. Gemäß der Richtlinie 2000/13/EG sollte die Etikettierung beim Verbraucher keine falsche Vorstellung darüber hervorrufen, ob das Erzeugnis herkömmlich mit frischem Rauch geräuchert oder mit Raucharomen behandelt wurde. Die Richtlinie 2000/13/EG bedarf der Anpassung an die in dieser Verordnung festgelegten Begriffsbestimmungen für Aromen, Raucharomen und den Begriff "natürlich" als Beschreibung von Aromen.

(28) Bei der Bewertung der Sicherheit von Aromastoffen für die menschliche Gesundheit spielen Angaben zum Verbrauch und zur Verwendung von Aromastoffen eine entscheidende Rolle. Es sollte daher in regelmäßigen Abständen geprüft werden, in welchen Mengen Lebensmitteln Aromastoffe zugesetzt werden.

(29) Die zur Durchführung dieser Verordnung erforderlichen Maßnahmen sollten gemäß dem Beschluss 1999/468/EG des Rates vom 28. Juni 1999 zur Festlegung der Modalitäten für die Ausübung der der Kommission übertragenen Durchführungsbefugnisse 15 erlassen werden.

(30) Insbesondere sollte die Kommission die Befugnis erhalten, die Anhänge zu dieser Verordnung zu ändern und geeignete Übergangsmaßnahmen hinsichtlich der Festlegung der Gemeinschaftsliste zu erlassen. Da es sich hierbei um Maßnahmen von allgemeiner Tragweite handelt, die eine Änderung nicht wesentlicher Bestimmungen dieser Verordnung, auch durch Ergänzung um neue nicht wesentliche Bestimmungen, bewirken, sind sie nach dem Regelungsverfahren mit Kontrolle des Artikels 5a des Beschlusses 1999/468/EG zu erlassen.

(31) Wenn aus Gründen äußerster Dringlichkeit die Fristen, die normalerweise im Rahmen des Regelungsverfahrens mit Kontrolle Anwendung finden, nicht eingehalten werden können, muss die Kommission beim Erlass der in Artikel 8 Absatz 2 beschriebenen Maßnahmen und für Änderungen der Anhänge II bis V dieser Verordnung die Möglichkeit haben, das Dringlichkeitsverfahren nach Artikel 5a Absatz 6 des Beschlusses 1999/468/EG anzuwenden.

(32) Die Anhänge II bis V dieser Verordnung sollten erforderlichenfalls an den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt angepasst werden, wobei den von Herstellern und Verwendern der Aromen und/oder den sich aus der Überwachung und den Kontrollen durch die Mitgliedstaaten ergebenden Informationen Rechnung zu tragen ist.

(33) Für eine verhältnismäßige und effiziente Fortentwicklung und Aktualisierung des Gemeinschaftsrechts auf dem Gebiet der Aromen ist es notwendig, Daten zu erheben, Informationen auszutauschen und die Arbeiten der Mitgliedstaaten zu koordinieren. Für diese Zwecke könnte es sinnvoll sein, Studien zu erstellen, in denen konkrete Fragen untersucht werden, um so den Entscheidungsfindungsprozess zu erleichtern. Es ist zweckmäßig, dass die Gemeinschaft solche Studien aus ihrem Haushalt finanziert. Die Finanzierung solcher Maßnahmen wird durch die Verordnung (EG) Nr. 882/2004 abgedeckt.

(34) Bis zur Erstellung der Gemeinschaftsliste sollte dafür gesorgt werden, dass Aromastoffe, die nicht unter das in der Verordnung (EG) Nr. 2232/96 vorgesehene Bewertungsprogramm fallen, bewertet und zugelassen werden. Deshalb sollte eine Übergangsregelung festgelegt werden. Diese Regelung sollte die Bewertung und Zulassung von Aromastoffen nach dem in der Verordnung (EG) Nr. 1331/2008 festgelegten Verfahren vorsehen. Die Fristen, die diese Verordnung für die Abgabe der Stellungnahme der Behörde und für die Vorlage eines Verordnungsentwurfs der Kommission zur Aktualisierung der Gemeinschaftsliste beim Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit vorsieht, sollten jedoch keine Anwendung finden, da das laufende Bewertungsprogramm Vorrang haben sollte.

(35) Da das Ziel dieser Verordnung, nämlich die Festlegung einer Gemeinschaftsregelung für die Verwendung von Aromen und bestimmten Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften in Lebensmitteln, auf Ebene der Mitgliedstaaten nicht ausreichend verwirklicht werden kann und daher im Interesse der Einheitlichkeit des Marktes und eines hohen Verbraucherschutzniveaus besser auf Gemeinschaftsebene zu verwirklichen ist, kann die Gemeinschaft im Einklang mit dem in Artikel 5 des Vertrags niedergelegten Subsidiaritätsprinzip tätig werden. Nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit geht diese Verordnung wie in dem genannten Artikel festgehalten nicht über das für die Erreichung dieses Ziels erforderliche Maß hinaus.

(36) Die Verordnung (EWG) Nr. 1601/91 des Rates vom 10. Juni 1991 zur Festlegung der allgemeinen Regeln für die Begriffsbestimmung, Bezeichnung und Aufmachung aromatisierter weinhaltiger Getränke und aromatisierter weinhaltiger Cocktails 16 und die Verordnung (EG) Nr. 110/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Januar 2008 zur Begriffsbestimmung, Bezeichnung, Aufmachung und Etikettierung von Spirituosen sowie zum Schutz geografischer Angaben für Spirituosen 17 müssen an bestimmte neue Begriffsbestimmungen angepasst werden, die in dieser Verordnung festgelegt sind.

(37) Die Verordnungen (EWG) Nr. 1601/91, (EG) Nr. 2232/96 und (EG) Nr. 110/2008 sowie die Richtlinie 2000/13/EG sollten entsprechend geändert werden

- haben folgende Verordnung erlassen:

Kapitel I
Gegenstand, Anwendungsbereich und Begriffsbestimmungen

Artikel 1 Gegenstand

Diese Verordnung enthält Bestimmungen über Aromen und Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften zur Verwendung in und auf Lebensmitteln mit Blick auf die Gewährleistung des reibungslosen Funktionierens des Binnenmarkts bei gleichzeitiger Gewährleistung eines hohen Schutzniveaus für die Gesundheit der Menschen und eines hohen Niveaus des Schutzes der Verbraucher einschließlich des Schutzes der Verbraucherinteressen und der lauteren Gepflogenheiten im Lebensmittelhandel unter angemessener Berücksichtigung des Umweltschutzes.

Zu diesem Zweck legt die Verordnung Folgendes fest:

  1. eine Gemeinschaftsliste von Aromen und Ausgangsstoffen, die zur Verwendung in und auf Lebensmitteln zugelassen sind, gemäß Anhang I (nachstehend "Gemeinschaftsliste" genannt);
  2. Bedingungen für die Verwendung von Aromen und Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften in und auf Lebensmitteln;
  3. Regeln für die Kennzeichnung von Aromen.

Artikel 2 Anwendungsbereich

(1) Diese Verordnung gilt für:

  1. Aromen, die in oder auf Lebensmitteln verwendet werden oder dafür bestimmt sind, unbeschadet spezifischerer Bestimmungen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 2065/2003;
  2. Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften;
  3. Lebensmittel, die Aromen und/oder Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften enthalten;
  4. Ausgangsstoffe für Aromen und/oder Ausgangsstoffe für Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften.

(2) Diese Verordnung gilt nicht für:

  1. Stoffe mit ausschließlich süßem, saurem oder salzigem Geschmack;
  2. rohe Lebensmittel;
  3. nicht zusammengesetzte Lebensmittel und Mischungen von beispielsweise, aber nicht ausschließlich, frischen, getrockneten oder tiefgekühlten Gewürzen und/oder Kräutern, Teemischungen und Mischungen von teeähnlichen Erzeugnissen als solche, sofern sie nicht als Lebensmittelzutaten verwendet wurden.

Artikel 3 Begriffsbestimmungen

(1) Für die Zwecke dieser Verordnung gelten die Begriffsbestimmungen der Verordnungen (EG) Nr. 178/2002 und (EG) Nr. 1829/2003.

(2) Für die Zwecke dieser Verordnung gelten ferner folgende Begriffsbestimmungen:

  1. "Aroma": Erzeugnis,
    1. das als solches nicht zum Verzehr bestimmt ist und Lebensmitteln zugesetzt wird, um ihnen einen besonderen Geruch und/oder Geschmack zu verleihen oder diese zu verändern;
    2. das aus den folgenden Kategorien hergestellt wurde oder besteht: Aromastoffe, Aromaextrakte, thermisch gewonnene Reaktionsaromen, Raucharomen, Aromavorstufen, sonstige Aromen oder deren Mischungen;
  2. "Aromastoff": chemisch definierter Stoff mit Aromaeigenschaften;
  3. "natürlicher Aromastoff: Aromastoff, durch geeignete physikalische, enzymatische oder mikrobiologische Verfahren aus pflanzlichen, tierischen oder mikrobiologischen Ausgangsstoffen gewonnen, die als solche verwendet oder mittels eines oder mehrerer der in Anhang II aufgeführten herkömmlichen Lebensmittelzubereitungsverfahren für den menschlichen Verzehr aufbereitet werden. Natürliche Aromastoffe sind Stoffe, die natürlich vorkommen und in der Natur nachgewiesen wurden;
  4. "Aromaextrakt": Erzeugnis, das kein Aromastoff ist und gewonnen wird aus
    1. Lebensmitteln, und zwar durch geeignete physikalische, enzymatische oder mikrobiologische Verfahren, bei denen sie als solche verwendet oder mittels eines oder mehrerer der in Anhang II aufgeführten herkömmlichen Lebensmittelzubereitungsverfahren für den menschlichen Verzehr aufbereitet werden,
      und/oder
    2. Stoffen pflanzlichen, tierischen oder mikrobiologischen Ursprungs, die keine Lebensmittel sind, und zwar durch geeignete physikalische, enzymatische oder mikrobiologische Verfahren, wobei die Stoffe als solche verwendet oder mittels eines oder mehrerer der in Anhang II aufgeführten herkömmlichen Lebensmittelzubereitungsverfahren aufbereitet werden;
  5. "thermisch gewonnenes Reaktionsaroma": Erzeugnis, das durch Erhitzen einer Mischung aus verschiedenen Zutaten gewonnen wird, die nicht unbedingt selbst Aromaeigenschaften besitzen, von denen mindestens eine Zutat Stickstoff (Aminogruppe) enthält und eine andere ein reduzierender Zucker ist; als Zutaten für die Herstellung thermisch gewonnener Reaktionsaromen kommen in Frage:
    1. Lebensmittel
      und/oder
    2. andere Ausgangsstoffe als Lebensmittel;
  6. "Raucharoma": Erzeugnis, das durch Fraktionierung und Reinigung von kondensiertem Rauch gewonnen wird, wodurch Primärrauchkondensate, Primärteerfraktionen und/oder daraus hergestellte Raucharomen im Sinne der Begriffsbestimmungen von Artikel 3 Nummern 1, 2 und 4 der Verordnung (EG) Nr. 2065/2003 entstehen;
  7. "Aromavorstufe": Erzeugnis, das nicht unbedingt selbst Aromaeigenschaften besitzt und das Lebensmitteln nur in der Absicht zugesetzt wird, sie durch Abbau oder durch Reaktion mit anderen Bestandteilen während der Lebensmittelverarbeitung zu aromatisieren; sie kann gewonnen werden aus:
    1. Lebensmitteln und/oder
    2. anderen Ausgangsstoffe als Lebensmittel;
  8. "sonstiges Aroma": Aroma, das Lebensmitteln zugesetzt wird oder werden soll, um ihnen einen besonderen Geruch und/oder Geschmack zu verleihen, und das nicht unter die Begriffsbestimmungen der Buchstaben b bis g fällt;
  9. "Lebensmittelzutat mit Aromaeigenschaften": Lebensmittelzutat, die kein Aroma ist und die Lebensmitteln in erster Linie zum Zweck der Aromatisierung oder der Veränderung des Aromas zugesetzt werden kann und die wesentlich zum Vorhandensein bestimmter natürlich vorkommender, jedoch unerwünschter Stoffe in Lebensmitteln beiträgt;
  10. "Ausgangsstoff": Stoff pflanzlichen, tierischen, mikrobiologischen oder mineralischen Ursprungs, aus dem Aromen oder Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften hergestellt werden; es kann sich dabei handeln um:
    1. Lebensmittel oder
    2. andere Ausgangsstoffe als Lebensmittel;
  11. "geeignetes physikalisches Verfahren": physikalisches Verfahren, bei dem die chemischen Eigenschaften der Aromabestandteile nicht absichtlich verändert werden, unbeschadet der Auflistung von herkömmlichen Lebensmittelzubereitungsverfahren in Anhang II, und das unter anderem ohne Einsatz von Singulett-Sauerstoff, Ozon, anorganischen Katalysatoren, Metallkatalysatoren, metallorganischen Reagenzien und/oder UV-Strahlen durchgeführt wird.

(3) Für die Zwecke der Begriffsbestimmungen des Absatzes 2 Buchstaben d, e, g und j gelten Ausgangsstoffe, deren bisherige Verwendung bei der Herstellung von Aromen eindeutig belegt ist, im Sinne dieser Verordnung als Lebensmittel.

(4) Aromen können die durch die Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 zugelassene Lebensmittelzusatzstoffe und/oder andere Lebensmittelzutaten enthalten, die zu technologischen Zwecken zugefügt wurden.

Kapitel II
Bedingungen für die Verwendung von Aromen, Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften und
Ausgangsstoffen

Artikel 4 Allgemeine Bedingungen für die Verwendung von Aromen oder Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften

In Lebensmitteln dürfen nur Aromen oder Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften verwendet werden, die folgende Bedingungen erfüllen:

  1. Sie stellen nach den verfügbaren wissenschaftlichen Daten keine Gefahr für die Gesundheit der Verbraucher dar, und
  2. die Verbraucher werden durch ihre Verwendung nicht irregeführt.

Artikel 5 Verbot von nicht mit dieser Verordnung in Einklang stehenden Aromen und/oder Lebensmitteln

Niemand darf ein Aroma oder irgendein Lebensmittel, in dem ein solches Aroma und/oder eine solche Lebensmittelzutat mit Aromaeigenschaften vorhanden ist/sind, in Verkehr bringen, wenn die Verwendung dieses Aromas und/oder dieser Lebensmittelzutat nicht mit dieser Verordnung in Einklang steht.

Artikel 6 Vorhandensein bestimmter Stoffe

(1) Die in Anhang III Teil A aufgeführten Stoffe dürfen Lebensmitteln nicht als solche zugesetzt werden.

(2) Unbeschadet der Verordnung (EG) Nr. 110/2008 des Rates dürfen die Höchstmengen bestimmter Stoffe, die von Natur aus in Aromen und/oder Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften vorkommen, in den in Anhang III Teil B aufgeführten zusammengesetzten Lebensmitteln nicht infolge der Verwendung von Aromen und/oder Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften in diesen Lebensmitteln überschritten werden. Die Höchstmengen der in Anhang III aufgeführten Stoffe gelten für Lebensmittel zum Zeitpunkt des Inverkehrbringens, soweit nichts anderes bestimmt ist. Abweichend von diesem Grundsatz finden bei getrockneten und/oder konzentrierten Lebensmitteln, die rekonstituiert werden müssen, die Höchstmengen auf die nach den Anweisungen auf dem Etikett rekonstituierten Lebensmittel Anwendung, wobei der Mindestverdünnungsfaktor zu berücksichtigen ist.

(3) Durchführungsbestimmungen zu Absatz 2 können nach dem in Artikel 21 Absatz 2 genannten Regelungsverfahren und erforderlichenfalls gemäß dem Gutachten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (nachstehend "Behörde" genannt) erlassen werden.

Artikel 7 Verwendung bestimmter Ausgangsstoffe

(1) Die in Anhang IV Teil A aufgeführten Ausgangsstoffe dürfen nicht zur Herstellung von Aromen und/oder Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften verwendet werden.

(2) Aus den in Anhang IV Teil B aufgeführten Ausgangsstoffen hergestellte Aromen und/oder Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften dürfen nur unter den in diesem Anhang genannten Bedingungen verwendet werden.

Artikel 8 Aromen und Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften, die nicht bewertet und zugelassen werden müssen

(1) Die im Folgenden genannten Aromen und Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften können ohne Bewertung und Zulassung nach dieser Verordnung in oder auf Lebensmitteln verwendet werden, sofern sie mit Artikel 4 in Einklang stehen:

  1. die in Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe d Ziffer i genannten Aromaextrakte;
  2. die in Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe e Ziffer i genannten thermisch gewonnenen Reaktionsaromen, die den in Anhang V festgelegten Bedingungen für die Herstellung von thermisch gewonnenen Reaktionsaromen entsprechen und bei denen die Höchstmengen für bestimmte Stoffe in thermisch gewonnenen Reaktionsaromen gemäß Anhang V nicht überschritten werden;
  3. die in Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe g Ziffer i genannten Aromavorstufen;
  4. Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften;

(2) Werden von der Kommission, einem Mitgliedstaat oder der Behörde Zweifel an der Sicherheit eines Aromas oder einer Lebensmittelzutat mit Aromaeigenschaften gemäß Absatz 1 geäußert, so nimmt die Behörde ungeachtet des Absatzes 1 eine Risikoabschätzung bei diesem Aroma oder dieser Lebensmittelzutat mit Aromaeigenschaften vor. Die Artikel 4, 5 und 6 der Verordnung (EG) Nr. 1331/2008 gelten dann entsprechend. Erforderlichenfalls erlässt die Kommission nach Stellungnahme der Behörde Maßnahmen zur Änderung nicht wesentlicher Bestimmungen dieser Verordnung, auch durch Ergänzung, nach dem in Artikel 21 Absatz 3 genannten Regelungsverfahren mit Kontrolle. Diese Maßnahmen werden gegebenenfalls in den Anhängen III, IV und/oder V festgelegt. In Fällen äußerster Dringlichkeit kann die Kommission das in Artikel 21 Absatz 4 vorgesehene Dringlichkeitsverfahren anwenden.

Kapitel III
Gemeinschaftsliste der für die Verwendung in oder auf Lebensmitteln zugelassenen Aromen und Ausgangsstoffe

Artikel 9 Aromen und Ausgangsstoffe, die bewertet und zugelassen werden müssen

Dieses Kapitel gilt für:

  1. Aromastoffe;
  2. die in Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe d Ziffer ii genannten Aromaextrakte;
  3. thermisch gewonnene Reaktionsaromen, die durch Erhitzung von Zutaten entstehen, die ganz oder teilweise unter Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe e Ziffer ii fallen, und/oder die nicht den in Anhang V festgelegten Bedingungen in Bezug auf die Herstellung thermisch gewonnener Reaktionsaromen und/oder in Bezug auf die Höchstmengen für bestimmte unerwünschte Stoffe gemäß Anhang V entsprechen;
  4. die in Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe g Ziffer ii genannten Aromavorstufen;
  5. die in Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe h genannten sonstigen Aromen;
  6. die in Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe j Ziffer ii genannten Ausgangsstoffe, die keine Lebensmittel sind.

Artikel 10 Gemeinschaftsliste der Aromen und Ausgangsstoffe

Von den in Artikel 9 genannten Aromen und Ausgangsstoffen dürfen nur die in der Gemeinschaftsliste aufgeführten Aromen und Ausgangsstoffe als solche in Verkehr gebracht und in und auf Lebensmitteln verwendet werden, gegebenenfalls unter den in der Gemeinschaftsliste festgelegten Bedingungen.

Artikel 11 Aufnahme von Aromen und Ausgangsstoffen in die Gemeinschaftsliste

(1) Aromen oder Ausgangsstoffe können nur dann nach dem Verfahren der Verordnung (EG) Nr. 1331/2008 in die Gemeinschaftsliste aufgenommen werden, wenn sie die in Artikel 4 der vorliegenden Verordnung genannten Bedingungen erfüllen.

(2) Bei der Aufnahme eines Aromas oder eines Ausgangsstoffs in die Gemeinschaftsliste ist im Einzelnen anzugeben:

  1. die Bezeichnung des zugelassenen Aromas oder Ausgangsstoffs;
  2. soweit erforderlich, unter welchen Bedingungen das Aroma verwendet werden darf.

(3) Änderungen der Gemeinschaftsliste erfolgen nach dem Verfahren der Verordnung (EG) Nr. 1331/2008.

Artikel 12 Aromen oder Ausgangsstoffe, die unter die Verordnung (EG) Nr. 1829/2003 fallen

(1) Aromen oder Ausgangsstoffe, die in den Anwendungsbereich der Verordnung (EG) Nr. 1829/2003 fallen, können gemäß der vorliegenden Verordnung erst in die in Anhang I enthaltene Gemeinschaftsliste aufgenommen werden, wenn sie gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1829/2003 zugelassen wurden.

(2) Wenn ein Aroma, das bereits in die Gemeinschaftsliste aufgenommen wurde, aus einem anderen Ausgangsstoff, der unter die Verordnung (EG) Nr. 1829/2003 fällt, hergestellt wird, ist eine erneute Zulassung gemäß dieser Verordnung nicht erforderlich, sofern dieser in Übereinstimmung mit der Verordnung (EG) Nr. 1829/2003 zugelassen ist und das Aroma den Spezifikationen gemäß dieser Verordnung gerecht wird.

Artikel 13 Auslegungsentscheidungen

Erforderlichenfalls kann nach dem in Artikel 21 Absatz 2 genannten Regelungsverfahren entschieden werden,

  1. ob ein bestimmter Aromastoff oder bestimmte Aromastoffgemische, Ausgangsstoffe oder Lebensmittelarten unter die Kategorien nach Artikel 2 Absatz 1 fallen oder nicht;
  2. welcher der in Artikel 3 Absatz 2 Buchstaben b bis j definierten spezifischen Kategorien ein bestimmter Aromastoff angehört;
  3. ob ein bestimmtes Erzeugnis einer Lebensmittelkategorie angehört oder nicht oder ob es eines der in Anhang I oder in Anhang III Teil B aufgeführten Lebensmittel ist.

Kapitel IV
Kennzeichnung

Artikel 14 Kennzeichnung von Aromen, die nicht für den Verkauf an den Endverbraucher bestimmt sind

(1) Aromen, die nicht für den Verkauf an den Endverbraucher bestimmt sind, dürfen nur mit der in den Artikeln 15 und 16 vorgesehenen Kennzeichnung in Verkehr gebracht werden, die gut sichtbar, deutlich lesbar und unverwischbar sein muss. Die in Artikel 15 vorgesehenen Angaben müssen für den Käufer leicht verständlich formuliert sein.

(2) Der Mitgliedstaat, in dem das Erzeugnis in Verkehr gebracht wird, kann im Einklang mit dem Vertrag vorschreiben, dass die in Artikel 15 vorgesehenen Angaben in seinem Hoheitsgebiet in einer oder mehreren, von ihm zu bestimmenden Amtssprachen der Gemeinschaft gemacht werden. Dies schließt nicht aus, dass diese Angaben in mehreren Sprachen erfolgen.

Artikel 15 Allgemeine Anforderungen an die Kennzeichnung von Aromen, die nicht für den Verkauf an den Endverbraucher bestimmt sind

(1) Werden nicht für die Abgabe an den Endverbraucher bestimmte Aromen einzeln oder gemischt mit anderen Aromen und/oder mit Lebensmittelzutaten und/oder unter Zusatz von anderen Stoffen gemäß Artikel 3 Absatz 4 zum Verkauf angeboten, müssen ihre Verpackungen oder Behältnisse folgende Angaben aufweisen:

  1. Verkehrsbezeichnung: entweder das Wort" Aroma" oder eine genauere Angabe oder eine Beschreibung des Aromas;
  2. entweder die Angabe "für Lebensmittel" oder die Angabe "für Lebensmittel, begrenzte Verwendung" oder einen genaueren Hinweis auf die vorgesehene Verwendung in Lebensmitteln;
  3. gegebenenfalls besondere Anweisungen für die Lagerung und/oder Verwendung;
  4. Angabe zur Kennzeichnung der Partie oder des Loses;
  5. in absteigender Reihenfolge der Gewichtsanteile eine Liste:
    1. das Mindesthaltbarkeitsdatum oder das Verbrauchsdatum;
    2. aller anderen im Erzeugnis enthaltenen Stoffe oder Materialien mit ihrer Bezeichnung oder gegebenenfalls ihrer E-Nummer,
  6. Name oder Firma und Anschrift des Herstellers, Verpackers oder Verkäufers;
  7. die Angabe der Höchstmenge jedes Bestandteils oder jeder Gruppe von Bestandteilen, die einer mengenmäßigen Begrenzung in Lebensmitteln unterliegen, und/oder geeignete Angaben in klarer und leicht verständlicher Formulierung, die es dem Käufer ermöglichen, diese Verordnung oder andere einschlägige Vorschriften des Gemeinschaftsrechts einzuhalten;
  8. die Nettofüllmenge;
  9. das Mindesthaltbarkeitsdatum;
  10. gegebenenfalls Angaben über Aromen oder sonstige Stoffe, auf die in diesem Artikel Bezug genommen wird und die in Anhang IIIa - Verzeichnis der Lebensmittelzutaten - der Richtlinie 2000/13/EG aufgeführt sind.

(2) Abweichend von Absatz 1 brauchen die in den Buchstaben e und g dieses Absatzes vorgesehenen Angaben nur in den vor oder bei Lieferung vorzulegenden Warenbegleitpapieren gemacht zu werden, sofern die Angabe "nicht für den Verkauf im Einzelhandel" an gut sichtbarer Stelle auf der Verpackung oder dem Behältnis des betreffenden Erzeugnisses erscheint.

(3) Abweichend von Absatz 1 brauchen im Falle der Lieferung von Aromen in Tankwagen alle Angaben nur in den bei der Lieferung vorzulegenden Warenbegleitpapieren gemacht zu werden.

Artikel 16 Besondere Anforderungen an die Verwendung des Begriffs "natürlich"

(1) Wird der Begriff "natürlich" zur Bezeichnung eines Aromas in der Verkehrsbezeichnung gemäß Artikel 15 Absatz 1 Buchstabe a verwendet, so gelten die Absätze 2 bis 6 des vorliegenden Artikels.

(2) Der Begriff "natürlich" darf zur Bezeichnung eines Aromas nur verwendet werden, wenn der Aromabestandteil ausschließlich Aromaextrakte und/oder natürliche Aromastoffe enthält.

(3) Der Begriff "natürliche(r) Aromastoff(e)" darf nur zur Bezeichnung von Aromen verwendet werden, deren Aromabestandteil ausschließlich natürliche Aromastoffe enthält.

(4) Der Begriff "natürlich" darf in Verbindung mit einer Bezugnahme auf ein Lebensmittel, eine Lebensmittelkategorie oder einen pflanzlichen oder tierischen Aromaträger nur verwendet werden, wenn der Aromabestandteil ausschließlich oder mindestens zu 95 Gew. % aus dem in Bezug genommenen Ausgangsstoff gewonnen wurde.

Die Bezeichnung lautet "natürliches Lebensmittel bzw. Lebensmittelkategorie bzw. Ausgangsstoff(e)"-Aroma".

(5) Die Bezeichnung "natürliches Lebensmittel bzw. Lebensmittelkategorie bzw. Ausgangsstoffe)"-Aroma mit anderen natürlichen Aromen" darf nur verwendet werden, wenn der Aromabestandteil zum Teil aus dem in Bezug genommenen Ausgangsstoff stammt, dessen Aroma leicht erkennbar ist.

(6) Der Begriff "natürliches Aroma" darf nur verwendet werden, wenn der Aromabestandteil aus verschiedenen Ausgangsstoffen stammt und wenn eine Nennung der Ausgangsstoffe ihr Aroma oder ihren Geschmack nicht zutreffend beschreiben würde.

Artikel 17 Kennzeichnung von Aromen, die für den Verkauf an den Endverbraucher bestimmt sind

(1) Unbeschadet der Richtlinie 2000/13/EG , der Richtlinie 89/396/EWG des Rates vom 14. Juni 1989 über Angaben oder Marken, mit denen sich das Los, zu dem ein Lebensmittel gehört 18, feststellen lässt, und der Verordnung (EG) Nr. 1829/2003 dürfen für den Verkauf an den Endverbraucher bestimmte Aromen, die einzeln oder gemischt mit anderen Aromen und/oder anderen Zutaten zum Verkauf angeboten werden, nur in Verkehr gebracht werden, wenn ihre Verpackungen entweder die Angabe "für Lebensmittel" oder die Angabe "für Lebensmittel, begrenzte Verwendung" oder einen genaueren Hinweis auf die vorgesehene Verwendung in Lebensmitteln aufweisen, die gut sichtbar, deutlich lesbar und unverwischbar sein muss.

(2) Wird der Begriff "natürlich" zur Bezeichnung eines Aromas in der Verkehrsbezeichnung gemäß Artikel 15 Absatz 1 Buchstabe a verwendet, so gilt Artikel 16.

Artikel 18 Sonstige Kennzeichnungserfordernisse

Die Artikel 14 bis 17 lassen genauere oder weitergehende Rechts- oder Verwaltungsvorschriften über Gewichte und Maße oder über die Aufmachung, Einstufung, Verpackung und Etikettierung gefährlicher Stoffe und Zubereitungen oder über die Beförderung solcher Stoffe und Zubereitungen unberührt.

Kapitel V
Verfahrensvorschriften und Durchführung

Artikel 19 Berichterstattung durch die Lebensmittelunternehmer

(1) Der Hersteller oder Verwender eines Aromastoffs oder deren Vertreter unterrichtet die Kommission auf deren Aufforderung über die Mengen des Aromastoffs, der Lebensmitteln in der Gemeinschaft in einem Zwölfmonatszeitraum zugesetzt wird. Die in diesem Zusammenhang bereitgestellten Informationen werden vertraulich behandelt, sofern diese Information nicht für die Sicherheitsbewertung erforderlich ist.

Angaben über die Verwendungsmengen für die einzelnen Lebensmittelkategorien in der Gemeinschaft werden den Mitgliedstaaten von der Kommission zur Verfügung gestellt.

(2) Für ein bereits gemäß dieser Verordnung zugelassenes Aroma, das mit Produktionsmethoden oder Ausgangsstoffen hergestellt wird, die sich erheblich von denjenigen unterscheiden, die in die Risikobewertung der Behörde einbezogen wurden, werden der Kommission gegebenenfalls von einem Hersteller oder Verwender vor dem Inverkehrbringen des Aromas die notwendigen Angaben vorgelegt, damit die Behörde eine Bewertung des Aromas in Bezug auf geänderte Produktionsmethoden oder Eigenschaften durchführen kann.

(3) Der Hersteller oder Verwender von Aromen und/oder Ausgangsstoffen teilt der Kommission unverzüglich jede neue wissenschaftliche oder technische Information mit, die ihm bekannt oder zugänglich ist und die die Bewertung der Sicherheit des Aromastoffs beeinflussen könnte.

(4) Durchführungsbestimmungen zu Absatz 1 werden nach dem in Artikel 21 Absatz 2 genannten Regelungsverfahren erlassen.

Artikel 20 Überwachung und Berichterstattung durch die Mitgliedstaaten

(1) Die Mitgliedstaaten fuhren Systeme zur Überwachung des Verzehrs und der Verwendung der in der Gemeinschaftsliste verzeichneten Aromen und des Verzehrs der in Anhang III verzeichneten Stoffe auf der Grundlage eines risikobezogenen Ansatzes ein und teilen die Ergebnisse der Kommission und der Behörde in angemessenen zeitlichen Abständen mit.

(2) Nach Anhörung der Behörde wird spätestens am 20. Januar 2011 nach dem in Artikel 21 Absatz 2 genannten Regelungsverfahren eine einheitliche Methode für die Erhebung von Daten über den Verzehr und die Verwendung der in der Gemeinschaftsliste verzeichneten Aromen und der in Anhang III verzeichneten Stoffe durch die Mitgliedstaaten festgelegt.

Artikel 21 Ausschuss

(1) Die Kommission wird von dem Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit unterstützt.

(2) Wird auf diesen Absatz Bezug genommen, so gelten die Artikel 5 und 7 des Beschlusses 1999/468/EG unter Beachtung von dessen Artikel 8.

Die in Artikel 5 Absatz 6 des Beschlusses 1999/468/EG vorgesehene Frist wird auf drei Monate festgesetzt.

(3) Wird auf diesen Absatz Bezug genommen, so gelten die Artikel 5a Absätze 1 bis 4 und Artikel 7 des Beschlusses 1999/468/EG unter Beachtung von dessen Artikel 8.

(4) Wird auf diesen Absatz Bezug genommen, so gelten Artikel 5a Absätze 1, 2, 4 und 6 sowie Artikel 7 des Beschlusses 1999/468/EG unter Beachtung von dessen Artikel 8.

Artikel 22 Änderung der Anhänge II bis V

Änderungen der Anhänge II bis V dieser Verordnung zur Änderung nicht wesentlicher Bestimmungen dieser Verordnung werden erforderlichenfalls nach Stellungnahme der Behörde nach dem in Artikel 21 Absatz 3 genannten Regelungsverfahren mit Kontrolle erlassen, um dem wissenschaftlichen und technischen Fortschritt Rechnung zu tragen.

Aus Gründen äußerster Dringlichkeit kann die Kommission auf das in Artikel 21 Absatz 4 genannte Dringlichkeitsverfahren zurückgreifen.

Artikel 23 Gemeinschaftliche Finanzierung der Harmonisierung

Die Rechtsgrundlage für die Finanzierung der aus dieser Verordnung resultierenden Maßnahmen ist Artikel 66 Absatz 1 Buchstabe c der Verordnung (EG) Nr. 882/2004.

Kapitel VI
Übergangs- und Schlussbestimmungen

Artikel 24 Aufhebungen

(1) Die Richtlinie 88/388/EWG, der Beschluss 88/389/EWG und die Richtlinie 91/71/EWG werden mit Wirkung vom 20. Januar 2011 aufgehoben.

(2) Die Verordnung (EG) Nr. 2232/96 wird mit Wirkung vom Tag der Anwendbarkeit der in Artikel 2 Absatz 2 jener Verordnung genannten Liste aufgehoben.

(3) Bezugnahmen auf die aufgehobenen Rechtsakte gelten als Bezugnahmen auf die vorliegende Verordnung.

Artikel 25 Aufnahme der Liste der Aromastoffe in die Gemeinschaftsliste der Aromen und Ausgangsstoffe sowie Übergangsregelung

(1) Die Gemeinschaftsliste wird am Tag der Annahme der in Artikel 2 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 2232/96 genannten Liste der Aromastoffe durch Aufnahme in Anhang I der vorliegenden Verordnung erstellt.

(2) Bis zur Erstellung der Gemeinschaftsliste gilt für die Bewertung und Zulassung von Aromastoffen, die nicht unter das in Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 2232/96 vorgesehene Bewertungsprogramm fallen, die Verordnung (EG) Nr. 1331/2008.

Abweichend von diesem Verfahren gilt die in Artikel 5 Absatz 1 und Artikel 7 der Verordnung (EG) Nr. 1331/2008 genannte Frist von neun Monaten nicht für derartige Bewertungen und Zulassungen.

(3) Geeignete Übergangsmaßnahmen zur Änderung nicht wesentlicher Bestimmungen dieser Verordnung, auch durch Ergänzung, werden nach dem in Artikel 21 Absatz 3 genannten Regelungsverfahren mit Kontrolle erlassen.

Artikel 26 Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 160/91

- Artikel 2 Absatz 1 wird wie folgt geändert:

1. Buchstabe a dritter Gedankenstrich erster Untergedankenstrich erhält folgende Fassung:

"- Aromastoffe und/oder Aromaextrakte nach Artikel 3 Absatz 2 Buchstaben b und d der Verordnung (EG) Nr. 1334/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 über Aromen und bestimmte Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften zur Verwendung in und auf Lebensmitteln (1), und/oder

(1) ABl. L 354 vom 31.12.2008 S. 34."

2. Buchstabe b zweiter Gedankenstrich erster Untergedankenstrich erhält folgende Fassung:

"- Aromastoffe und/oder Aromaextrakte nach Artikel 3 Absatz 2 Buchstaben b und d der Verordnung (EG) Nr. 1334/2008 und/oder.

3. Buchstabe c zweiter Gedankenstrich erster Untergedankenstrich erhält folgende Fassung:

"- Aromastoffe und/oder Aromaextrakte nach Artikel 3 Absatz 2 Buchstaben b und d der Verordnung (EG) Nr. 1334/2008 und/oder.

Artikel 27 Änderung der Verordnung (EG) Nr. 2232/96

Artikel 5 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 2232/96 erhält folgende Fassung:

"(1) Die Liste der Aromastoffe gemäß Artikel 2 Absatz 2 wird nach dem Verfahren des Artikels 7 spätestens bis zum 31. Dezember 2010 angenommen!"

Artikel 28 Änderung der Verordnung (EG) Nr. 110/2008

Verordnung (EG) Nr. 110/2008 wird wie folgt geändert:

1. Artikel 5 Absatz 2 Buchstabe c erhält folgende Fassung:

"c) enthält Aromastoffe gemäß Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 1334/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 über Aromen und bestimmte Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften zur Verwendung in und auf Lebensmitteln (*) und Aromaextrakte gemäß Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe d derselben Verordnung;

(*) ABl. L 354 vom 31.12.2008 S. 34."

2. Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe c erhält folgende Fassung:

"c) enthält ein oder mehrere Aromen im Sinne von Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 1334/2008;".

3. Anhang I Nummer 9 erhält folgende Fassung:

"9. Aromatisierung

Verfahren, bei dem zur Herstellung einer Spirituose ein oder mehrere Aromen gemäß Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 1334/2008 verwendet werden."

4. Anhang II wird wie folgt geändert:

a) Nummer 19 Buchstabe c erhält folgende Fassung:

"c) Andere Aromastoffe gemäß Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 1334/2008 und/oder Aromaextrakte gemäß Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe d derselben Verordnung, und/oder Duftstoffpflanzen oder Teile davon können zusätzlich verwendet werden, wobei die organoleptischen Merkmale der Wacholderbeeren wahrnehmbar bleiben müssen, wenn auch zuweilen in abgeschwächter Form;".

b) Nummer 20 Buchstabe c erhält folgende Fassung:

"c) Bei der Herstellung von Gin dürfen nur Aromastoffe gemäß Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 1334/2008 und/oder Aromaextrakte gemäß Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe d derselben Verordnung verwendet werden, wobei der Wacholdergeschmack vorherrschend bleiben muss;".

c) Nummer 21 Buchstabe a Unterabsatz ii erhält folgende Fassung:

"ii) eine Mischung eines so gewonnenen Destillats mit Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs der gleichen Zusammensetzung, Reinheit und gleichem Alkoholgehalt; zur Aromatisierung von destilliertem Gin können auch Aromastoffe und/oder Aromaextrakte gemäß Kategorie 20 Buchstabe c verwendet werden."

d) Nummer 23 Buchstabe c erhält folgende Fassung:

"c) Andere Aromastoffe gemäß Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 1334/2008 und/oder Aromaextrakte gemäß Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe d derselben Verordnung können zusätzlich verwendet werden, der Kümmelgeschmack muss aber vorherrschend bleiben."

e) Nummer 24 Buchstabe c erhält folgende Fassung:

"c) Andere natürliche Aromastoffe gemäß Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe c der Verordnung (EG) Nr. 1334/2008 und/oder Aromaextrakte gemäß Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe d derselben Verordnung können zusätzlich verwendet werden, jedoch muss ein wesentlicher Teil des Aromas aus der Destillation von Kümmelsamen (Carum carvi L.) und/oder Dillsamen (Anethum graveolens L.) stammen; der Zusatz ätherischer Öle ist nicht zulässig."

f) Nummer 30 Buchstabe a erhält folgende Fassung:

"a) Spirituosen mit bitterem Geschmack oder Bitter sind Spirituosen mit vorherrschend bitterem Geschmack, die durch Aromatisieren von Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs mit Aromastoffen gemäß Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 1334/2008 und/oder Aromaextrakten gemäß Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe d derselben Verordnung erzeugt werden."

g) Nummer 32 Buchstabe c Unterabsatz 1 erhält folgende Fassung:

"c) Aromastoffe gemäß Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 1334/2008 und die Aromaextrakte gemäß Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe d derselben Verordnung können zur Herstellung von Likör verwendet werden. Jedoch dürfen ausschließlich natürliche Aromastoffe gemäß Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe c der Verordnung (EG) Nr. 1334/2008 und Aromaextrakte gemäß Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe d derselben Verordnung zur Herstellung folgender Liköre verwendet werden:"

Der einleitende Teil des zweiten Unterabsatzes wird gestrichen.

Nummer 41 Buchstabe c erhält folgende Fassung:

"c) Ausschließlich Aromastoffe gemäß Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 1334/2008 und Aromaextrakte gemäß Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe d derselben Verordnung können zur Herstellung von Eierlikör oder Advocaat oder Avocat oder Advokat verwendet werden"

f) Nummer 44 Buchstabe a erhält folgende Fassung:

"a) Väkevä glögi oder spritglögg sind Spirituosen, die durch Aromatisierung von Athylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs mit Aroma von Gewürznelken und/oder Zimt unter Verwendung eines der nachstehenden Herstellungsverfahren gewonnen werden: Einweichen und/oder Destillieren, erneutes Destillieren des Alkohols unter Beigabe von Teilen der vorstehend genannten Pflanzen, Zusatz von natürlichen Aromastoffen von Gewürznelken oder Zimt gemäß Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe c der Verordnung (EG) Nr. 1334/2008 oder eine Kombination dieser Methoden"

g) Nummer 44 Buchstabe c erhält folgende Fassung:

"c) Andere Aromen, Aromastoffe und/oder Aromaextrakte gemäß Artikel 3 Absatz 2 Buchstaben b, d und h der Verordnung (EG) Nr. 1334/2008 können zusätzlich verwendet werden, der Geschmack der entsprechenden Gewürze muss aber vorherrschend bleiben!"

h) In Buchstabe c der Nummern 25, 26, 27, 28, 29, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 42, 43, 45 und 46, ist der Begriff "Extrakte" durch "Aromaextrakte" zu ersetzen.

Artikel 29 Änderung der Richtlinie 2000/13/EG

Anhang III der Richtlinie 2000/13/EG erhält folgende Fassung:

"Anhang III Bezeichnung von Aromen in der Zutatenliste

  1. Unbeschadet des Absatzes 2 werden Aromen bezeichnet mit den Begriffen
  2. Der Begriff "natürlich" wird zur Bezeichnung von Aroma im Sinne von Artikel 16 der Verordnung (EG) Nr. 1334/2008 verwendet.

(*) ABl. L 354 vom 31.12.2008 S. 34."

Artikel 30 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Sie gilt ab dem 20. Januar 2011.

Artikel 10 gilt nach Ablauf von 18 Monaten ab dem Beginn der Anwendung der Gemeinschaftsliste.

Die Artikel 26 und 28 gelten ab dem Beginn der Anwendung der Gemeinschaftsliste.

Artikel 22 gilt ab dem 20. Januar 2009. Lebensmittel, die vor dem 20. Januar 2011 rechtmäßig in Verkehr gebracht oder gekennzeichnet werden und nicht mit dieser Verordnung in Einklang stehen, dürfen bis zu ihrem Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatum vermarktet werden.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

Geschehen zu Straßburg am 16. Dezember 2008.


1) ABl. C 168 vom 20.07.2007 S. 34.

2) Standpunkt des Europäischen Parlaments vom 10. Juli 2007 (ABl. C 175 E vom 10.07.2008 S. 176), Gemeinsamer Standpunkt des Rates vom 10. März 2008 (ABl. C 111 E vom 06.05.2008 S. 46), Standpunkt des Europäischen Parlaments vom 8. Juli 2008 (noch nicht im Amtsblatt veröffentlicht). und Entscheidung des Rates vom 18. November 2008.

3) ABl. L 184 vom 15.07.1988 S. 61.

4) ABl. L 184 vom 15.07.1988 S. 67.

5) ABl. L 42 vom 15.02.1991 S. 25.

6) ABl. L 31 vom 01.02.2002 S. 1.

7) ABl. L 165 vom 30.04.2004 S. 1. Berichtigte Fassung im ABl. L 191 vom 28.05.2004 S. 1.

8) Siehe Seite 1 dieses Amtsblatts.

9) ABl. L 299 vom 23.11.1996 S. 1.

10) ABl. L 309 vom 26.11.2003 S. 1.

11) Siehe Seite 16 dieses Amtsblatts.

12) ABl. L 268 vom 18.10.2003 S. 1.

13) ABl. L 109 vom 06.05.2000 S. 29.

14) ABl. L 268 vom 18.10.2003 S. 24.

15) ABl. L 184 vom 17.07.1999 S. 23.

16) ABl. L 149 vom 14.06.1991 S. 1.

17) ABl. L 39 vom 13.02.2008 S. 16.

18) ABl. L 186 vom 30.06.1989 S. 21.

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Gemeinschaftsliste der zur Verwendung in und auf Lebensmitteln zugelassenen Aromen und Ausgangsstoffe Anhang I 12

Teil A
Unionsliste der Aromastoffe
15 17 21 21a 24 24a 24b 25 25a 25b 26 26a

Abschnitt 1
Inhalt der Liste

Tabelle 1 enthält folgende Angaben:

Spalte 1 (FL-Nr.): Die eindeutige Identifikationsnummer des Stoffes

Spalte 2 (Chemische Bezeichnung): Die Bezeichnung des Stoffes

Spalte 3 (CAS-Nr.): Die Registriernummer des Chemical Abstracts Service (CAS)

Spalte 4 (JECFA-Nr.): Die Nummer des gemeinsamen FAO/WHO-Sachverständigenausschusses für Lebensmittelzusatzstoffe (JECFA)

Spalte 5 (CoE-Nr.): Die vom Europarat (CoE) verwendete Nummer

Spalte 6 (Reinheit der genannten Stoffe mindestens 95 %, sofern nicht anders angegeben): Die Reinheit des genannten Aromastoffes muss mindestens 95 % betragen. Liegt sie darunter, wird die Zusammensetzung der Aromastoffe in dieser Spalte angegeben.

Spalte 7 (Einschränkungen der Verwendung): Die Verwendung von Aromastoffen ist gemäß der guten Herstellungspraxis gestattet, sofern nicht in dieser Spalte besondere Einschränkungen festgelegt sind. Aromastoffe, deren Verwendung eingeschränkt ist, dürfen nur den aufgeführten Lebensmittelkategorien gemäß den besonderen Verwendungsbedingungen zugesetzt werden. Für die Zwecke der Einschränkungen gelten die folgenden, in Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 festgelegten Lebensmittelkategorien:

Kategorie-Nummer Lebensmittelkategorie
0. Alle Lebensmittelkategorien
01. Milchprodukte und Analoge
01.1 Nicht aromatisierte, pasteurisierte und (auch durch Ultrahocherhitzung) sterilisierte Milch
01.2 Nicht aromatisierte fermentierte Milchprodukte, einschließlich natürlicher nicht aromatisierter Buttermilch (ausgenommen sterilisierte Buttermilch), nicht wärmebehandelt nach der Fermentation
01.3 Nicht aromatisierte fermentierte Milchprodukte, wärmebehandelt nach der Fermentation
01.4 Aromatisierte fermentierte Milchprodukte, auch wärmebehandelt
01.5 Eingedickte Milch und Trockenmilch im Sinne der Richtlinie 2001/114/EG
01.6 Sahne und Sahnepulver
01.6.1 Nicht aromatisierte pasteurisierte Sahne (ausgenommen fettreduzierte Sahne)
01.6.2 Nicht aromatisierte, mit lebenden Bakterien fermentierte Sahneprodukte und Ersatzprodukte mit einem Fettgehalt von weniger als 20 %
01.6.3 Sonstige Sahneprodukte
01.7 Käse und Käseprodukte
01.7.1 Ungereifter Käse, ausgenommen Produkte der Kategorie 16
01.7.2 Gereifter Käse
01.7.3 Essbare Käserinde
01.7.4 Molkenkäse
01.7.5 Schmelzkäse
01.7.6 Käseprodukte (ausgenommen Produkte der Kategorie 16)
01.8 Milchprodukt-Analoge, auch Getränkeweißer
01.9 Nährkaseinate
02. Fette und Öle sowie Fett- und Ölemulsionen
02.1 Fette und Öle, im Wesentlichen wasserfrei (ausgenommen wasserfreies Milchfett)
02.2 Fett- und Ölemulsionen, vorwiegend der Art Wasser-in-Öl
02.2.1 Butter, Butterschmalz, Butterfett und wasserfreies Milchfett
02.2.2 Andere Fett- und Ölemulsionen, einschließlich Streichfetten gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007 und flüssige Emulsionen
02.3 Backspray auf Pflanzenölbasis
03. Speiseeis
04. Obst und Gemüse
04.1 Nicht verarbeitetes Obst und Gemüse
04.1.1 Ganzes frisches Obst und Gemüse
04.1.2 Obst und Gemüse, geschält, geschnitten und zerkleinert
04.1.3 Obst und Gemüse, gefroren
04.2 Verarbeitetes Obst und Gemüse
04.2.1 Obst und Gemüse, getrocknet
04.2.2 Obst und Gemüse in Essig, Öl oder Lake
04.2.3 Obst- und Gemüsekonserven
04.2.4 Zubereitungen aus Obst und Gemüse, ausgenommen Produkte der Kategorie 5.4
04.2.4.1 Zubereitungen aus Obst und Gemüse, ausgenommen Kompott
04.2.4.2 Kompott, ausgenommen Produkte der Kategorie 16
04.2.5 Konfitüren, Gelees, Marmeladen und ähnliche Produkte
04.2.5.1 Konfitüre extra und Gelee extra gemäß der Richtlinie 2001/113/EG
04.2.5.2 Konfitüren, Gelees, Marmeladen und Maronenkrem gemäß der Richtlinie 2001/113/EG
04.2.5.3 Sonstige ähnliche Brotaufstriche aus Obst oder Gemüse
04.2.5.4 Nut butters und Brotaufstriche auf Nussbasis
04.2.6 Verarbeitete Kartoffelprodukte
05. Süßwaren
05.1 Kakao- und Schokoladeprodukte im Sinne der Richtlinie 2000/36/EG
05.2 Sonstige Süßwaren, auch der Atemerfrischung dienende Kleinstsüßwaren
05.3 Kaugummi
05.4 Verzierungen, Überzüge und Füllungen, ausgenommen Füllungen auf Fruchtbasis der Kategorie 4.2.4
06. Getreide und Getreideprodukte
06.1 Getreidekörner, ganz, geschrotet oder als Flocken
06.2 Mehl und sonstige Müllerei- und Stärkeprodukte
06.2.1 Mehl
06.2.2 Stärkeprodukte
06.3 Frühstücksgetreidekost
06.4 Teigwaren
06.4.1 Frische Teigwaren
06.4.2 Trockene Teigwaren
06.4.3 Frische vorgekochte Teigwaren
06.4.4 Kartoffelgnocchi
06.4.5 Füllungen für Teigwaren (Ravioli u. Ä.)
06.5 Noodles (Nudeln asiatischer Art)
06.6 Rührteig
06.7 Vorgekochte oder verarbeitete Getreidekost
07. Backwaren
07.1 Brot und Brötchen
07.1.1 Brot, ausschließlich aus Weizenmehl, Wasser, Hefe oder Sauerteig und Salz hergestellt
07.1.2 Pain courant français; Friss búzakenyér, fehér és félbarna kenyerek
07.2 Feine Backwaren
08. Fleisch
08.1 Frisches Fleisch, ausgenommen Fleischzubereitungen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 853/2004
08.2 Fleischzubereitungen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 853/2004
08.3 Fleischerzeugnisse
08.3.1 Nicht wärmebehandelte Fleischerzeugnisse
08.3.2 Wärmebehandelte Fleischerzeugnisse
08.3.3 Därme und sonstige Produkte für die Umhüllung von Fleisch
08.3.4 Traditionelle und auf traditionelle Weise gepökelte Fleischerzeugnisse, für die besondere Bestimmungen über Nitrite und Nitrate gelten
08.3.4.1 Traditionelle nassgepökelte Erzeugnisse (in eine Pökellösung, die Nitrite und/oder Nitrate, Salz und andere Bestandteile enthält, eingelegte Fleischerzeugnisse)
08.3.4.2 Traditionelle trockengepökelte Erzeugnisse (Beim Trockenpökeln wird eine trockene Pökelmischung, die Nitrite und/oder Nitrate, Salz und andere Bestandteile enthält, auf die Oberfläche des Fleisches aufgebracht; eine Stabilisations-/Reifezeit schließt sich an)
08.3.4.3 Sonstige traditionelle und auf traditionelle Weise gepökelte Erzeugnisse (einschließlich der Kombination von Tauch- und Trockenpökelvorgängen oder der Verwendung von Nitrit und/oder Nitrat in einem zusammengesetzten Erzeugnis oder dem Einspritzen der Pökellösung vor dem Kochen)
09. Fisch und Fischereiprodukte
09.1 Fisch und Fischereiprodukte, nicht verarbeitet
09.1.1 Fisch, nicht verarbeitet
09.1.2 Weich- und Krebstiere, nicht verarbeitet
09.2 Fisch und Fischereiprodukte, einschließlich Weich- und Krebstiere, verarbeitet
09.3 Fischrogen
10. Eier und Eiprodukte
10.1 Eier, nicht verarbeitet
10.2 Eier und Eiprodukte, verarbeitet
11. Zuckerarten und Sirupe, Honig und Tafelsüßen
11.1 Zuckerarten und Sirupe gemäß der Richtlinie 2001/111/EG
11.2 Sonstige Zuckerarten und Sirupe
11.3 Honig gemäß der Richtlinie 2001/110/EG
11.4 Tafelsüßen
11.4.1 Tafelsüßen, flüssig
11.4.2 Tafelsüßen in Pulverform
11.4.3 Tafelsüßen in Tablettenform
12. Salz, Gewürze, Suppen, Soßen, Salate und Eiweißprodukte
12.1 Kochsalz und Kochsalzersatz
12.1.1 Kochsalz
12.1.2 Kochsalzersatz
12.2 Kräuter, Gewürze, Würzmittel
12.2.1 Kräuter und Gewürze
12.2.2 Würzmittel
12.3 Speiseessig und verdünnte Essigsäure (verdünnt mit Wasser auf 4-30 Vol.-%)
12.4 Senf
12.5 Suppen und Brühen
12.6 Soßen
12.7 Salate und würzige Brotaufstriche
12.8 Hefe und Hefeprodukte
12.9 Eiweißprodukte, ausgenommen Produkte der Kategorie 1.8
13. Lebensmittel für eine besondere Ernährung gemäß der Richtlinie 2009/39/EG
13.1 Lebensmittel für Säuglinge und Kleinkinder
13.1.1 Säuglingsanfangsnahrung gemäß der Richtlinie 2006/141/EG der Kommission 1
13.1.2 Folgenahrung gemäß der Richtlinie 2006/141/EG
13.1.3 Getreidebeikost und andere Beikost für Säuglinge und Kleinkinder gemäß der Richtlinie 2006/125/EG der Kommission 2
13.1.4 Sonstige Kleinkindnahrung
13.1.5 Diätetische Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke für Säuglinge und Kleinkinder gemäß der Richtlinie 1999/21/EG der Kommission 3 und besondere Säuglingsanfangsnahrung
13.1.5.1 Diätetische Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke für Säuglinge und besondere Säuglingsanfangsnahrung
13.1.5.2 Diätetische Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke für Säuglinge und Kleinkinder gemäß der Richtlinie 1999/21/EG
13.2 Diätetische Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke gemäß der Richtlinie 1999/21/EG (ausgenommen Produkte der Lebensmittelkategorie 13.1.5)
13.3 Lebensmittel für eine gewichtskontrollierende Ernährung, die eine gesamte Tagesration oder eine Mahlzeit ersetzen sollen (ganz oder teilweise)
13.4 Lebensmittel gemäß der Verordnung (EG) Nr. 41/2009 der Kommission 4, die für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit geeignet sind
14. Getränke
14.1 Nichtalkoholische Getränke
14.1.1 Wasser, einschließlich natürlichen Mineralwassers gemäß der Richtlinie 2009/54/EG und Quellwasser, sowie jedes in Flaschen abgefüllte oder anderweitig abgepackte Wasser
14.1.2 Fruchtsäfte im Sinne der Richtlinie 2001/112/EG und Gemüsesäfte
14.1.3 Fruchtnektare im Sinne der Richtlinie 2001/112/EG sowie Gemüsenektare und gleichartige Erzeugnisse
14.1.4 Aromatisierte Getränke
14.1.5 Kaffee, Tee, Kräuter- und Früchtetee, Zichorie; Auszüge aus Tee, Kräuter- und Früchtetee und Zichorie; Tee-, Pflanzen-, Frucht- und Getreideaufgusszubereitungen sowie Mischungen und Instant-Mischungen dieser Produkte
14.1.5.1 Kaffee, Kaffee-Extrakte
14.1.5.2 Sonstiges
14.2 Alkoholische Getränke, einschließlich ihrer alkoholfreien Entsprechungen oder ihrer Entsprechungen mit geringem Alkoholgehalt
14.2.1 Bier und Malzgetränke
14.2.2 Wein und andere Erzeugnisse gemäß Anhang VII Teil II der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013
14.2.3 Apfel- und Birnenwein
14.2.4 Fruchtwein und made wine
14.2.5 Met
14.2.6 Spirituosen gemäß der Verordnung (EU) 2019/787
14.2.7 Aromatisierte Getränke auf Weinbasis gemäß der Verordnung (EU) Nr. 251/2014
14.2.7.1 Aromatisierte Weine
14.2.7.2 Aromatisierte weinhaltige Getränke
14.2.7.3 Aromatisierte weinhaltige Cocktails
14.2.8 Andere alkoholische Getränke, einschließlich Mischungen alkoholischer Getränke mit nichtalkoholischen Getränken und anderen alkoholischen Getränken auf der Grundlage von destilliertem Alkohol mit einem Alkoholgehalt von weniger als 15 % vol
15. Verzehrfertige süße oder herzhafte Happen und Knabbereien
15.1 Knabbereien auf Kartoffel-, Getreide-, Mehl- oder Stärkebasis
15.2 Verarbeitete Nüsse
16. Dessertspeisen, ausgenommen Produkte der Kategorien 1, 3 und 4
17. Nahrungsergänzungsmittel im Sinne der Richtlinie 2002/46/EG
17.1 Nahrungsergänzungsmittel in fester Form, ausgenommen Nahrungsergänzungsmittel für Säuglinge und Kleinkinder
17.2 Nahrungsergänzungsmittel in flüssiger Form, ausgenommen Nahrungsergänzungsmittel für Säuglinge und Kleinkinder
18. Verarbeitete Lebensmittel, die nicht in die Kategorien 1 bis 17 fallen, ausgenommen Säuglings- und Kleinkindnahrung
1) ABl. L 401 vom 30.12.2006 S. 1.

2) ABl. L 339 vom 06.12.2006 S. 16.

3) ABl. L 91 vom 07.04.1999 S. 29.

4) ABl. L 16 vom 21.01.2009 S. 3.'

Spalte 8 (Fußnoten): Fußnote 1 bezeichnet die Aromastoffe, deren Bewertung die Behörde noch abschließen muss. Die Fußnoten 2 bis 4 geben an, bis wann der Antragsteller die von der Behörde in ihrem veröffentlichten Gutachten verlangten zusätzlichen Daten vorlegen muss. Werden die erforderlichen Angaben nicht innerhalb dieser Frist gemacht, so wird der entsprechende Aromastoff aus der Unionsliste gestrichen. Die Behörde bewertet die vorgelegten Daten innerhalb von 9 Monaten nach Erhalt. Stoffe, die bereits vom JECFA bewertet wurden, können an der JECFA-Nummer in Spalte 4 erkannt werden.

(1 ) Bewertung von der Behörde abzuschließen

( 2 ) zusätzliche wissenschaftliche Daten sind bis zum 31. Dezember 2012 vorzulegen

( 3 ) zusätzliche wissenschaftliche Daten sind bis zum 30. Juni 2013 vorzulegen

( 4 ) zusätzliche wissenschaftliche Daten sind bis zum 31. Dezember 2013 vorzulegen

( 5 ) Zusätzliche wissenschaftliche Daten sind innerhalb eines mit den Dienststellen der Kommission vereinbarten Zeitrahmens vorzulegen, damit die Behörde die Bewertung abschließen kann.

Spalte 9 (Bewertung durch): Verweis auf das wissenschaftliche Gremium, das die Bewertung durchgeführt hat.

Abschnitt 2
Anmerkungen

Anmerkung 1: Ammonium-, Natrium-, Kalium- und Calciumsalze sowie -chloride, -carbonate und -sulfate werden von der jeweiligen "Muttersubstanz" abgedeckt, sofern sie aromatisierende Eigenschaften besitzen.

Anmerkung 2: Handelt es sich bei dem zugelassenen Aromastoff um ein Racemat (eine äquimolare Mischung optischer Isomere), wird auch die Verwendung der R- und S-Form zugelassen. Ist nur die R-Form zugelassen, so erstreckt sich die Zulassung nicht auf die S-Form und umgekehrt.

Anmerkung 3: Die Höchstgehalte beziehen sich auf die Gehalte in oder auf in Verkehr gebrachten Lebensmitteln. Abweichend von diesem Grundsatz gelten die Höchstgehalte bei getrockneten und/oder konzentrierten Lebensmitteln, die rekonstituiert werden müssen, für die nach den Anweisungen auf dem Etikett rekonstituierten Lebensmittel, wobei der Mindestverdünnungsfaktor zu berücksichtigen ist.

Anmerkung 4: Das Vorhandensein eines Aromastoffes ist zulässig:

  1. in einem zusammengesetzten Lebensmittel, das nicht im Anhang aufgeführt ist, sofern der Aromastoff in einer der Zutaten des zusammengesetzten Lebensmittels zugelassen ist;
  2. in einem Lebensmittel, das ausschließlich für die Zubereitung eines zusammengesetzten Lebensmittels verwendet wird, sofern letzteres dieser Verordnung genügt.

Tabelle 1 13 13a 14 14a 15 15a 16 16a 16b 16c 16d 16e 17 17a 18 18a 18b 19 19a 20 21 21a 21b 22 22a 23 24 24a 24b 25 25a 25b 26 26a


( 1) ( 2) ( 3) ( 4) ( 5) ( 6) ( 7) ( 8) ( 9)
FL-Nr. Chemische Bezeichnung CAS-Nr. JECFA-Nr. CoE-Nr. Reinheit des genannten Stoffes mindestens 95 %, sofern nicht anders angegeben Einschränkungen der Verwendung: Fußnote Bewertet durch
01.001 Limonen 138-86-3 491 EFSA
01.002 1-Isopropyl-4-methylbenzol 99-87-6 1325 620 EFSA
01.003 Pin-2(10)-en 127-91-3 1330 2114 2 EFSA
01.004 Pin-2(3)-en 80-56-8 1329 2113 2 EFSA
01.005 Terpinolen 586-62-9 1331 2115 EFSA
01.006 alpha-Phellandren 99-83-2 1328 2117 Mindestens 85 %; sekundäre Komponenten 10-12 % Cymol und andere Terpen-Kohlenwasserstoffe EFSA
01.007 beta-Caryophyllen 87-44-5 1324 2118 80-92 % beta-Caryophyllen und 15-19 % C15 H24-Terpen-Kohlenwasserstoffe (z.B. Valencen) 2 EFSA
01.008 Myrcen 123-35-3 1327 2197 Mindestens 90 %; sekundäre Komponenten C15 H24-Terpen-Kohlenwasserstoffe (z.B. Valencen) Minimaler Testwert kann Spuren von Limonen, alpha- und beta-Pinen und anderer gängiger C10 H16-Terpene enthalten 4 EFSA
01.009 Camphen 79-92-5 1323 2227 Mindestens 80 %; sekundäre Komponenten 15-19 % C15 H24-Terpen-Kohlenwasserstoffe (z.B. Valencen) 2 EFSA
01.010 1-Isopropenyl-4-methylbenzol 1195-32-0 1333 2260 EFSA
01.014 1-Methylnaphthalen
01.015 Vinylbenzol
01.016 1,4(8),12-Bisabolatrien 495-62-5 1336 10979 EFSA
01.017 Valencen 4630-07-3 1337 11030 Mindestens 94 %; sekundäre Komponenten 1-4 % sonstige C15 H24-Sesquiterpene 2 EFSA
01.018 beta-Ocimen 13877-91-3 1338 11015 Mindestens 80 %; sekundäre Komponente 15-17 % cis-beta-Ocimen 4 EFSA
01.019 alpha-Terpinen 99-86-5 1339 11023 Mindestens 89 %; sekundäre Komponenten 6-7 % 1,4- und 1,8-Cineol EFSA
01.020 gamma-Terpinen 99-85-4 1340 11025 EFSA
01.024 beta-Bourbonen 5208-59-3 1345 11931 2 EFSA
01.026 1(5),7(11)-Guajadien 88-84-6 1347 2 EFSA
01.027 Bisabola-1,8,12-trien 17627-44-0 EFSA
01.028 beta-Bisabolen 495-61-4 EFSA
01.029 delta-3-Caren 13466-78-9 1342 10983 Mindestens 92 %; sekundäre Komponenten 2-3 % beta-Pinen; 1-2 % Limonen; 1-2 % Myrcen; 0-1 % p-Cymol 2 EFSA
01.033 2,2-Dimethylhexan 590-73-8 EFSA
01.034 2,4-Dimethylhexan 589-43-5 EFSA
01.035 2,6-Dimethylocta-2,4,6-trien 673-84-7 2 EFSA
01.038 Dodecan 112-40-3 EFSA
01.039 delta-Elemen 20307-84-0 10996 EFSA
01.040 alpha-Farnesen 502-61-4 1343 10998 Mindestens 38 % alpha- und 29 % beta (Summe der cis-/trans-Isomere); sekundäre Komponenten 20 % Bisabolen, bis zu 10 % sonstige Isomere (Valencen, Bourbonen, Cadinen, Guajen) 4 EFSA
01.045 d-Limonen 5989-27-5 1326 491 EFSA
01.046 l-Limonen 5989-54-8 491 EFSA
01.054 Pentadecan 629-62-9 EFSA
01.057 Tetradecan 629-59-4 EFSA
01.059 4(10)-Thujen 3387-41-5 11018 2 EFSA
01.061 Undeca-1,3,5-trien 16356-11-9 1341 Mindestens 94 % (Summe der cis-/trans-Isomere); sekundäre Komponente 2,4,6- undecatrien (Z,Z,E) 4 EFSA
01.064 cis-3,7-Dimethyl-1,3,6-octatrien 3338-55-4 2 EFSA
01.070 1-Octen 111-66-0 2 EFSA
01.077 1-Methyl-1,3-cyclohexadien 1489-56-1 1344 EFSA
02.001 2-Methylpropan-1-ol 78-83-1 251 49 JECFA
02.002 Propan-1-ol 71-23-8 82 50 JECFA
02.003 Isopentanol 123-51-3 52 51 JECFA
02.004 Butan-1-ol 71-36-3 85 52 JECFA
02.005 Hexan-1-ol 111-27-3 91 53 JECFA
02.006 Octan-1-ol 111-87-5 97 54 JECFA
02.007 Nonan-1-ol 143-08-8 100 55 JECFA
02.008 Dodecan-1-ol 112-53-8 109 56 JECFA
02.009 Hexadecan-1-ol 36653-82-4 114 57 JECFA
02.010 Benzylalkohol 100-51-6 25 58 EFSA
02.011 Citronellol 106-22-9 1219 59 Mindestens 90 %; sekundäre Komponenten 5-8 % doppelt ungesättigte und gesättigte C10-Alkohole, 1 % Citronellylacetat, 1 % Citronellal EFSA
02.012 Geraniol 106-24-1 1223 60 EFSA
02.013 Linalool 78-70-6 356 61 JECFA
02.014 alpha-Terpineol 98-55-5 366 62 JECFA
02.015 Menthol 89-78-1 427 63 JECFA
02.016 DL-Borneol 507-70-0 1385 64 EFSA
02.017 Cinnamylalkohol 104-54-1 647 65 EFSA
02.018 Nerolidol 7212-44-4 1646 67 EFSA
02.019 2-Phenylethan-1-ol 60-12-8 987 68 EFSA
02.020 Hex-2-en-1-ol 2305-21-7 1354 2 EFSA
02.021 Heptan-1-ol 111-70-6 94 70 JECFA
02.022 Octan-2-ol 123-96-6 289 71 JECFA
02.023 Oct-1-en-3-ol 3391-86-4 1152 1 EFSA
02.024 Decan-1-ol 112-30-1 103 73 JECFA
02.026 3,7-Dimethyloctan-1-ol 106-21-8 272 75 Mindestens 90 %; sekundäre Komponenten 5-7 % Geraniol und Citronellol JECFA
02.027 (-)-Rhodinol 6812-78-8 1222 76 EFSA
02.028 3,7-Dimethyloctan-3-ol 78-69-3 357 77 JECFA
02.029 3,7,11-Trimethyldodeca-2,6,10-trien-1-ol 4602-84-0 1230 78 EFSA
02.030 alpha-Pentylcinnamylalkohol 101-85-9 674 79 EFSA
02.031 3-Phenylpropan-1-ol 122-97-4 636 80 EFSA
02.033 1-Phenylpropan-1-ol 93-54-9 822 82 EFSA
02.034 1-Phenylpentan-2-ol 705-73-7 825 83 EFSA
02.035 2-Methyl-1-phenylpropan-2-ol 100-86-7 1653 84 EFSA
02.036 4-Phenylbutan-2-ol 2344-70-9 815 85 EFSA
02.037 3-Methyl-1-phenylpentan-3-ol 10415-87-9 1649 86 EFSA
02.038 Fenchylalkohol 1632-73-1 1397 87 EFSA
02.039 4-Isopropylbenzylalkohol 536-60-7 864 88 EFSA
02.040 Pentan-1-ol 71-41-0 88 514 JECFA
02.041 2-Methylbutan-2-ol 75-85-4 515 EFSA
02.042 2-(4-Methylphenyl)propan-2-ol 1197-01-9 1650 530 Mindestens 90 %; sekundäre Komponente 9-11 % p-Isopropenyltoluol EFSA
02.043 2-Ethylbutan-1-ol 97-95-0 543 SCF/CoE
02.044 Heptan-3-ol 589-82-2 286 544 JECFA
02.045 Heptan-2-ol 543-49-7 284 554 JECFA
02.047 3,7-Dimethyloctan-1,7-diol 107-74-4 610 559 JECFA
02.049 Nona-2,6-dien-1-ol 7786-44-9 1184 589 2 EFSA
02.050 Pent-2-en-1-ol 20273-24-9 1793 665 2 EFSA
02.051 5-Phenylpentan-1-ol 10521-91-2 675 674 EFSA
02.052 2-Methylpropan-2-ol 75-65-0 698 EFSA
02.054 p-Menthan-1,8-diol 80-53-5 701 EFSA
02.055 3,5,5-Trimethylhexan-1-ol 3452-97-9 268 702 JECFA
02.056 Hex-3(cis)-en-1-ol 928-96-1 315 750c JECFA
02.057 Undecan-1-ol 112-42-5 106 751 JECFA
02.058 (Z)-Nerol 106-25-2 1224 2018 EFSA
02.059 DL-Isoborneol 124-76-5 1386 2020 Mindestens 92 %; sekundäre Komponente 3-5 % Borneol EFSA
02.060 p-Mentha-1,8-dien-7-ol 536-59-4 974 2024 EFSA
02.061 Dihydrocarveol 619-01-2 378 2025 JECFA
02.062 Carveol 99-48-9 381 2027 JECFA
02.063 d-Neomenthol 2216-52-6 428 2028 JECFA
02.064 1-Phenylethan-1-ol 98-85-1 799 2030 EFSA
02.065 4-Methyl-1-phenylpentan-2-ol 7779-78-4 827 2031 EFSA
02.066 4-Phenylbut-3-en-2-ol 17488-65-2 819 2 EFSA
02.067 1R,2S,5R-Isopulegol 89-79-2 755 2033 4 EFSA
02.070 Cyclohexanol 108-93-0 2138 EFSA
02.071 p-Menthan-2-ol 499-69-4 376 2228 JECFA
02.072 4-Terpinenol 562-74-3 439 2229 JECFA
02.073 2-Phenylpropan-1-ol 1123-85-9 1459 2257 EFSA
02.074 Hex-4-en-1-ol 6126-50-7 318 2295 JECFA
02.075 (1R,2S,5S)-neo-Dihydrocarveol 18675-33-7 2296 EFSA
02.076 2-Methylbutan-1-ol 137-32-6 1199 2346 EFSA
02.077 Pentan-3-ol 584-02-1 2349 EFSA
02.078 Ethanol 64-17-5 41 11891 JECFA
02.079 Isopropanol 67-63-0 277 JECFA
02.080 1-(p-Tolyl)ethan-1-ol 536-50-5 805 10197 EFSA
02.081 2,6-Dimethylheptan-4-ol 108-82-7 303 11719 Mindestens 90 %; sekundäre Komponente 8-9 % 2-Heptanol JECFA
02.082 2-Ethylhexan-1-ol 104-76-7 267 11763 JECFA
02.083 p-Menth-1-en-3-ol 491-04-3 434 10248 JECFA
02.085 Sabinenhydrat 546-79-2 441 10309 JECFA
02.086 Undecan-2-ol 1653-30-1 297 11826 JECFA
02.087 Nonan-2-ol 628-99-9 293 11803 JECFA
02.088 Pentan-2-ol 6032-29-7 280 11696 JECFA
02.089 Hexan-3-ol 623-37-0 282 11775 JECFA
02.090 Non-2(trans)-en-1-ol 31502-14-4 1365 10292 2 EFSA
02.091 Myrtenol 515-00-4 981 10285 EFSA
02.092 Dehydrodihydroionol 57069-86-0 397 10195 Mindestens 70 %; sekundäre Komponente 25-27 % Tetrahydroionon JECFA
02.093 (Z)-Non-6-en-1-ol 35854-86-5 324 10294 JECFA
02.094 Oct-3-en-1-ol 20125-84-2 321 10296 JECFA
02.095 2-Ethylfenchol 18368-91-7 440 10208 JECFA
02.096 1-Terpinenol 586-82-3 373 10252 JECFA
02.097 beta-Terpineol 138-87-4 374 10254 JECFA
02.098 Octan-3-ol 589-98-0 291 11715 JECFA
02.099 Pent-1-en-3-ol 616-25-1 1150 11717 1 EFSA
02.100 Pinocarveol 5947-36-4 1403 10303 EFSA
02.101 Pin-2-en-4-ol 473-67-6 1404 10304 EFSA
02.102 Oct-3-en-2-ol 76649-14-4 1140 1 EFSA
02.103 Decan-3-ol 1565-81-7 295 10194 JECFA
02.104 Hex-1-en-3-ol 4798-44-1 1151 10220 1 EFSA
02.105 4-(2,6,6-Trimethyl-2-cyclohexenyl)but-3-en-2-ol 25312-34-9 391 2 JECFA
02.106 4-(2,2,6-Trimethyl-1-cyclohexenyl)but-3-en-2-ol 22029-76-1 392 Mindestens 92 %; sekundäre Komponenten 3-8 % Ionol und Ionon 2 JECFA
02.107 Dihydro-beta-ionol 3293-47-8 395 JECFA
02.108 2-Methyl-4-phenylbutan-2-ol 103-05-9 1477 10281 EFSA
02.109 3-Methylbut-2-en-1-ol 556-82-1 1200 11795 EFSA
02.110 2,6-Dimethylhept-6-en-1-ol 36806-46-9 348 Mindestens 90 %; sekundäre Komponente 5-10 % 2,6-Dimethyl-5-hepten-1-ol JECFA
02.111 3-Methylbutan-2-ol 598-75-4 300 JECFA
02.112 Non-2(cis)-en-1-ol 41453-56-9 1369 10292 2 EFSA
02.113 Oct-5(cis)-en-1-ol 64275-73-6 322 Mindestens 90 %; sekundäre Komponente 7-9 % trans-5-Octen-1-ol JECFA
02.114 2-(2,2,3-Trimethylcyclopent-3-enyl)ethan-1-ol 1901-38-8 970 EFSA
02.115 3-Methylpentan-1-ol 589-35-5 263 10275 JECFA
02.119 Cedrenol 28231-03-0 10189 EFSA
02.120 (+)-Cedrol 77-53-2 10190 EFSA
02.121 Butan-2-ol 78-92-2 11735 SCF/CoE
02.122 p-Mentha-1,8(10)-dien-9-ol
02.123 2-Methylbut-3-en-2-ol 115-18-4 11794 EFSA
02.124 6-Methylhept-5-en-2-ol 1569-60-4 10264 EFSA
02.125 Undec-10-en-1-ol 112-43-6 10319 EFSA
02.126 Tetradecan-1-ol 112-72-1 10314 EFSA
02.128 p-Anisylalkohol 105-13-5 871 66 EFSA
02.129 (l)-alpha-Bisabolol 23089-26-1 10178 Summe der Isomere mindestens 95 % EFSA
02.131 But-3-en-2-ol 598-32-3 1 EFSA
02.132 Butan-1,3-diol 107-88-0 EFSA
02.133 Butan-2,3-diol 513-85-9 10181 EFSA
02.134 2-Cyclohexylethan-1-ol 4442-79-9 EFSA
02.135 Cyclopentanol 96-41-3 10193 EFSA
02.136 Dec-1-en-3-ol 51100-54-0 1153 1 EFSA
02.137 Dec-2-en-1-ol 22104-80-9 1794 11750 2 EFSA
02.138 Dec-9-en-1-ol 13019-22-2 EFSA
02.139 Deca-(2E,4E)-dien-1-ol 18409-21-7 1189 11748 EFSA
02.140 1,2-Dihydrolinalool 2270-57-7 EFSA
02.141 2-(6,6-Dimethylbicyclo[3.1.1]hept-2-en-2-yl)ethan-1-ol 128-50-7 986 EFSA
02.142 3,3-Dimethylbutan-2-ol 464-07-3 EFSA
02.144 2,6-Dimethyloct-7-en-2-ol 18479-58-8 EFSA
02.145 2,6-Dimethylocta-1,5,7-trien-3-ol 29414-56-0 EFSA
02.146 (E)-3,7-Dimethylocta-1,5,7-trien-3-ol 53834-70-1 10202 Mindestens 93 %; sekundäre Komponenten 2-3 % Linalool, 1-2 % Linalooloxid und bis zu 1 % Neroloxid 4 EFSA
02.147 3,6-Dimethyloctan-3-ol 151-19-9 EFSA
02.148 Dodecan-2-ol 10203-28-8 11760 EFSA
02.149 (-)-alpha-Elemol 639-99-6 10205 EFSA
02.150 (E,E)-Geranyllinalool 1113-21-9 EFSA
02.152 Hept-3-en-1-ol 10606-47-0 10219 EFSA
02.153 Hepta-2,4-dien-1-ol 33467-79-7 1784 EFSA
02.154 Heptadecan-1-ol 1454-85-9 EFSA
02.155 1-Hepten-3-ol 4938-52-7 1842 10218 1 EFSA
02.156 Hex-2(cis)-en-1-ol 928-94-9 1374 69 Mindestens 92 %; sekundäre Komponente 3-4 % Hex-2(trans)-en-1-ol 2 EFSA
02.159 Hex-3-en-1-ol 544-12-7 315 750 SCF/CoE
02.162 Hexa-2,4-dien-1-ol 111-28-4 1174 EFSA
02.164 4-Hydroxy-3,5-dimethoxybenzylalkohol 530-56-3 EFSA
02.165 4-Hydroxybenzylalkohol 623-05-2 955 EFSA
02.166 2-(4-Hydroxyphenyl)ethan-1-ol 501-94-0 10226 EFSA
02.167 (1R,2R,5S)-Isodihydrocarveol 18675-35-9 EFSA
02.168 Isophytol 505-32-8 10233 EFSA
02.170 (R)-(-)-Lavandulol 498-16-8 EFSA
02.171 p-Menthan-8-ol 498-81-7 EFSA
02.173 3-(4-Methoxyphenyl)propan-1-ol 5406-18-8 EFSA
02.174 2-Methylbut-2-en-1-ol 4675-87-0 10258 1 EFSA
02.175 2-Methylbut-3-en-1-ol 4516-90-9 10259 EFSA
02.176 3-Methylbut-3-en-1-ol 763-32-6 10260 EFSA
02.177 2-Methylhexan-3-ol 617-29-8 10266 EFSA
02.178 2-Methyloctan-1-ol 818-81-5 EFSA
02.180 4-Methylpentan-1-ol 626-89-1 10278 EFSA
02.181 2-Methylpentan-2-ol 590-36-3 10274 EFSA
02.182 3-Methylpentan-2-ol 565-60-6 10276 EFSA
02.183 4-Methylpentan-2-ol 108-11-2 10279 EFSA
02.184 3-Methylpentan-3-ol 77-74-7 10277 EFSA
02.186 Myrtanol 514-99-8 EFSA
02.187 Non-1-en-3-ol 21964-44-3 10291 1 EFSA
02.188 Nona-2,4-dien-1-ol 62488-56-6 1183 11802 Mindestens 92 %; sekundäre Komponente 3-4 % 2-Nonen-1-ol EFSA
02.189 (Z,Z)-Nona-3,6-dien-1-ol 76649-25-7 1283 10289 EFSA
02.190 Nonan-3-ol 624-51-1 10290 EFSA
02.192 Oct-2-en-1-ol 22104-78-5 2 EFSA
02.193 Oct-2-en-4-ol 4798-61-2 1141 1 EFSA
02.194 Octa-1,5-dien-3-ol 83861-74-9 EFSA
02.195 Octa-(3Z,5E)-dien-1-ol 70664-96-9 EFSA
02.196 Octadecan-1-ol 112-92-5 EFSA
02.197 1,2,3,4,4a,5,6,7-Octahydro-2,5,5-trimethylnaphthalen-2-ol 41199-19-3 10173 EFSA
02.198 Octan-1,3-diol 23433-05-8 EFSA
02.201 Pent-4-en-1-ol 821-09-0 EFSA
02.202 Pentadecan-1-ol 629-76-5 EFSA
02.203 2-Phenylpropan-2-ol 617-94-7 11704 EFSA
02.204 Phytol 150-86-7 1832 10302 EFSA
02.205 Piperonylalkohol 495-76-1 10306 EFSA
02.206 (-)-Sclareol 515-03-7 10311 EFSA
02.207 Thujylalkohol 21653-20-3 1865 EFSA
02.209 3,3,5-Trimethylcyclohexan-1-ol 116-02-9 1099 EFSA
02.210 Undec-2-en-1-ol 37617-03-1 1384 2 EFSA
02.211 Undeca-1,5-dien-3-ol 56722-23-7 EFSA
02.213 Vanillylalkohol 498-00-0 886 690 EFSA
02.214 Vetiverol
02.216 12-beta-Santalen-14-ol 77-42-9 74 2 EFSA
02.217 12-alpha-Santalen-14-ol 115-71-9 74 2 EFSA
02.219 2,6-Dimethyl-2-heptanol 13254-34-7 EFSA
02.222 3-Pentenol-1 39161-19-8 10298 EFSA
02.224 3-(1-Menthoxy)propan-1,2-diol 87061-04-9 1408 EFSA
02.226 [S-(cis)]-3,7,11-Trimethyl-1,6,10-dodecatrien-3-ol 142-50-7 67 EFSA
02.229 (-)-3,7-Dimethyl-6-octen-1-ol 7540-51-4 Mindestens 90 % cis-Isomer; sekundäre Komponenten 2-6 % doppelt ungesättigte und gesättigte C10-Alkohole, 2-4 % Citronellylacetat, 2-3 % Citronellal EFSA
02.230 Terpineol 8000-41-7 Summe der Isomere: 91-99 % Relativer Beitrag der einzelnen Isomere: 55-75 % alpha-, 16-23 % gamma-, 1-10 % cis-beta-, 1-13 % trans-beta-, 0-1 % delta- EFSA
02.231 trans-2, cis-6-Nonadien-1-ol 28069-72-9 2 EFSA
02.234 (Z)-Non-3-en-1-ol 10340-23-5 10293 EFSA
02.242 2-Butoxyethan-1-ol 111-76-2 10182 EFSA
02.243 (E,Z)-3,6-Nonadien-1-ol 56805-23-3 1284 Mindestens 92 %; sekundäre Komponente 6 % (E,E)-3,6-Nonadien-1-ol EFSA
02.245 2,3,4-Trimethyl-3-pentanol 3054-92-0 1643 EFSA
02.246 p-Menthan-3,8-diol 42822-86-6 1416 EFSA
02.247 l-Menthoxyethanol 38618-23-4 1853 EFSA
02.248 Vanillin 3-(l-menthoxy)propan-1,2-diolacetal 180964-47-0 1879 EFSA
02.249 (4Z)-Hepten-1-ol 6191-71-5 1280 EFSA
02.250 2,4,8-Trimethyl-7-nonen-2-ol 437770-28-0 1644 EFSA
02.251 2,4,8-Trimethyl-3,7-nonadien-2-ol 479547-57-4 1645 EFSA
02.252 4,8-Dimethyl-3,7-nonadien-2-ol 67845-50-5 1841 EFSA
02.253 2,4-Dimethyl-4-nonanol 74356-31-3 1850 EFSA
02.254 (1R, 2S, 5S)-3-Menthoxy-2-methylpropan-1,2-diol 195863-84-4 1411 EFSA
02.255 (Z)-4-Hepten-2-ol 66642-85-1 Mindestens 91 %; sekundäre Komponenten (E)-4-Hepten-2-ol (4-5 %), 2-Heptanol (bis zu 1 %), trans-3-Hepten-2-ol (bis zu 1 %), cis-3-Hepten-2-ol (bis zu 1 %). EFSA
03.001 1,8-Cineol 470-82-6 1234 182 EFSA
03.003 Benzylethylether 539-30-0 1252 521 EFSA
03.004 Dibenzylether 103-50-4 1256 11856 EFSA
03.005 2-Butylethylether 2679-87-0 1231 10911 EFSA
03.006 2-Methoxyethylbenzol 3558-60-9 1254 11812 EFSA
03.007 1,4-Cineol 470-67-7 1233 11225 Mindestens 75 %; sekundäre Komponente 20-25 % 1,8-Cineol EFSA
03.008 2-Acetoxy-1,8-cineol 57709-95-2 EFSA
03.010 Benzylbutylether 588-67-0 1253 520 Mindestens 93 %; sekundäre Komponente 2-5 % Benzylalkohol EFSA
03.011 Benzylmethylether 538-86-3 10910 EFSA
03.012 Benzyloctylether 54852-64-1 EFSA
03.015 Ethylgeranylether 40267-72-9 EFSA
03.016 Hexylmethylether 4747-07-3 EFSA
03.019 Prenylethylether 22094-00-4 1232 EFSA
03.020 alpha-Terpinylmethylether 14576-08-0 EFSA
03.022 1-Methoxy-1-decen 79930-37-3 1802 EFSA
03.023 1-Ethoxyethylacetat 1608-72-6 EFSA
03.024 Digeranylether 31147-36-1 EFSA
04.002 6-Ethoxyprop-3-enylphenol 94-86-0 1264 170 EFSA
04.003 Eugenol 97-53-0 1529 171 EFSA
04.004 Isoeugenol 97-54-1 1260 172 EFSA
04.005 2-Methoxyphenol 90-05-1 713 173 EFSA
04.006 Thymol 89-83-8 709 174 EFSA
04.007 2-Methoxy-4-methylphenol 93-51-6 715 175 EFSA
04.008 4-Ethylguajacol 2785-89-9 716 176 EFSA
04.009 2-Methoxy-4-vinylphenol 7786-61-0 725 177 EFSA
04.010 1-Methoxy-4-(prop-1(trans)-enyl)benzol 4180-23-8 217 183 JECFA
04.013 1,2-Dimethoxy-4-(prop-1-enyl)benzol 93-16-3 1266 186 EFSA
04.014 1-Methoxy-2-methylbenzol 578-58-5 1242 187 EFSA
04.015 1-Methoxy-4-methylbenzol 104-93-8 1243 188 EFSA
04.016 1,3-Dimethoxybenzol 151-10-0 1249 189 EFSA
04.017 1-Ethoxy-2-methoxy-4-(prop-1-enyl)benzol 7784-67-0 1267 190 EFSA
04.018 Benzylisoeugenylether 120-11-6 1268 522 EFSA
04.019 2,5-Dimethylphenol 95-87-4 706 537 EFSA
04.020 3,5-Dimethylphenol 108-68-9 538 EFSA
04.021 3-Ethylphenol 620-17-7 549 EFSA
04.022 4-Ethylphenol 123-07-9 694 550 EFSA
04.026 3-Methylphenol 108-39-4 692 617 EFSA
04.027 2-Methylphenol 95-48-7 691 618 EFSA
04.028 4-Methylphenol 106-44-5 693 619 EFSA
04.029 Benzen-1,2-diol
04.031 Carvacrol 499-75-2 710 2055 EFSA
04.032 Anisol 100-66-3 1241 2056 EFSA
04.033 beta-Naphthylethylether 93-18-5 1258 2058 EFSA
04.034 1,4-Dimethoxybenzol 150-78-7 1250 2059 EFSA
04.035 Diphenylether 101-84-8 1255 2201 EFSA
04.036 2,6-Dimethoxyphenol 91-10-1 721 2233 EFSA
04.037 4-Ethoxyphenol 622-62-8 720 2258 EFSA
04.038 Carvacrylethylether 4732-13-2 1247 11840 EFSA
04.039 1-Methoxy-4-propylbenzol 104-45-0 1244 11835 EFSA
04.040 1,2-Dimethoxy-4-vinylbenzol 6380-23-0 1251 11228 EFSA
04.041 Phenol 108-95-2 690 11811 EFSA
04.042 2,6-Dimethylphenol 576-26-1 707 11261 EFSA
04.043 1-Isopropyl-2-methoxy-4-methylbenzol 1076-56-8 1246 11245 EFSA
04.044 2-Isopropylphenol 88-69-7 697 11234 EFSA
04.045 2-(Ethoxymethyl)phenol 20920-83-6 714 11905 EFSA
04.046 2-Propylphenol 644-35-9 695 11908 EFSA
04.047 Benzen-1,3-diol 108-46-3 712 11250 EFSA
04.048 3,4-Dimethylphenol 95-65-8 708 11262 EFSA
04.049 2-Methoxy-4-propylphenol 2785-87-7 717 EFSA
04.050 4-Propylphenol 645-56-7 696 EFSA
04.051 4-Allyl-2,6-dimethoxyphenol 6627-88-9 726 11214 EFSA
04.052 4-Ethyl-2,6-dimethoxyphenol 14059-92-8 723 11231 EFSA
04.053 4-Methyl-2,6-dimethoxyphenol 6638-05-7 722 EFSA
04.054 Isobutyl-beta-naphthylether 2173-57-1 1259 11886 EFSA
04.055 2,6-Dimethoxy-4-prop-1-enylphenol 20675-95-0 1265 EFSA
04.056 2,6-Dimethoxy-4-propylphenol 6766-82-1 724 EFSA
04.057 4-Vinylphenol 2628-17-3 711 11257 EFSA
04.058 4-Allylphenol 501-92-8 1527 11218 EFSA
04.059 Carvacrylmethylether 6379-73-3 11224 EFSA
04.061 2,6-Dimethoxy-4-vinylphenol 28343-22-8 11229 EFSA
04.062 1,2-Dimethoxybenzol 91-16-7 1248 10320 EFSA
04.063 1,3-Dimethyl-4-methoxybenzol 6738-23-4 1245 EFSA
04.064 4-(1,1-Dimethylethyl)phenol 98-54-4 733 EFSA
04.065 2,3-Dimethylphenol 526-75-0 11258 EFSA
04.066 2,4-Dimethylphenol 105-67-9 11259 EFSA
04.067 1-Ethoxy-2-methoxybenzol 17600-72-5 EFSA
04.068 1-Ethoxy-4-methoxybenzol 5076-72-2 EFSA
04.069 1-Ethyl-4-methoxybenzol 1515-95-3 EFSA
04.070 2-Ethylphenol 90-00-6 11232 EFSA
04.072 3-Isopropylphenol 618-45-1 EFSA
04.073 4-Isopropylphenol 99-89-8 EFSA
04.074 2-Methoxynaphthalen 93-04-9 1257 EFSA
04.075 1-Methoxynaphthalen 2216-69-5 EFSA
04.076 3-Methoxyphenol 150-19-6 EFSA
04.077 4-Methoxyphenol 150-76-5 11241 EFSA
04.078 5-Methyl-2-(tert-butyl)phenol 88-60-8 EFSA
04.079 Methyl-4-methoxybenzylether 1515-81-7 EFSA
04.084 1,2,3-Trimethoxybenzol 634-36-6 EFSA
04.085 2,3,6-Trimethylphenol 2416-94-6 737 EFSA
04.088 1-Methoxy-4-(1-propenyl)benzol 104-46-1 183 CoE
04.091 Ethyl-4-hydroxybenzylether 57726-26-8 EFSA
04.092 4-Hydroxybenzylmethylether 5355-17-9 EFSA
04.093 Butylvanillylether 82654-98-6 888 EFSA
04.094 Ethyl-4-hydroxy-3-methoxybenzylether 13184-86-6 887 EFSA
04.095 2,4,6-Trimethylphenol 527-60-6 EFSA
04.096 2-Methoxy-6-(2-propenyl)phenol 579-60-2 1528 EFSA
04.097 4-Prop-1-enylphenol 539-12-8 EFSA



UWS Umweltmanagement GmbH Fortsetzung Tabelle 1 FL-Nr. 05.001

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