Verordnung (EU) 2024/1342 der Kommission vom 21. Mai 2024 zur Änderung des Anhangs II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Höchstgehalte an Rückständen von Deltamethrin, Metalaxyl, Thiabendazol und Trifloxystrobin in oder auf bestimmten Erzeugnissen

(Text von Bedeutung für den EWR)

(ABl. L 2024/1342 vom 22.05.2024, ber. L 2024/90314)



Die Europäische Kommission -

gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union,

gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Februar 2005 über Höchstgehalte an Pestizidrückständen in oder auf Lebens- und Futtermitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs und zur Änderung der Richtlinie 91/414/EWG des Rates 1, insbesondere auf Artikel 14 Absatz 1 Buchstabe a und Artikel 49 Absatz 2,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1) Für Deltamethrin, Metalaxyl, Thiabendazol und Trifloxystrobin wurden in Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 Rückstandshöchstgehalte (im Folgenden "RHG") festgelegt.

(2) Im Rahmen der Bewertung dieser RHG gemäß Artikel 12 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 2 stellte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (im Folgenden "Behörde") fest, dass für einige Erzeugnisse bestimmte Informationen nicht vorlagen. Die verfügbaren Informationen reichten der Behörde aus, um RHG vorzuschlagen, die für die Verbraucher sicher sind, und die Datenlücken wurden in Anhang II der genannten Verordnung unter Angabe des Datums genannt, bis zu dem der Behörde die fehlenden Informationen zur Stützung der vorgeschlagenen RHG vorzulegen sind.

(3) In Bezug auf Deltamethrin wurden entsprechende Informationen zu der Durchsetzungsmethode und den Rückstandsuntersuchungen vorgelegt, um die geltenden RHG für Schalenfrüchte, Melonen, Wassermelonen, sonstige Kürbisgewächse mit ungenießbarer Schale, Chinakohle, Reis und Weizen zu bestätigen. Die Behörde befand, dass die vorgelegten Daten ausreichen, um die festgestellte Datenlücke zu schließen. Daher sollten für diese Erzeugnisse die geltenden RHG in Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 beibehalten werden.

(4) Die vorgelegten Informationen zu Rückstandsuntersuchungen mit gleichzeitiger Analyse der Rückstandsdefinition für die Durchsetzung und der Rückstandsdefinition für die Risikobewertung reichten nicht aus, um die geltenden RHG für Deltamethrin bei Quitten, Mispeln, Japanischen Wollmispeln, Aprikosen, Kirschen, Pfirsichen, "anderem Kleinobst und Beeren", Roten Rüben, Knollensellerie, Meerrettichen, Erdartischocken, Petersilienwurzeln, Rettichen, Schwarzwurzeln, Kohlrüben, Weißen Rüben, "sonstigem Wurzel- und Knollengemüse", "Zwiebelgemüse", Auberginen, Grünkohlen, Kohlrabi, Porree, Oliven für die Gewinnung von Öl, "Kräutertees aus Wurzeln" und Wurzeln der gewöhnlichen Wegwarte zu bestätigen. Allerdings konnte die Behörde den Schluss ziehen, dass die geltenden RHG für die Verbraucher sicher sind, indem sie zur Neuberechnung der Ergebnisse der Rückstandsuntersuchungen, die anhand der Rückstandsdefinition für die Durchsetzung erzielt wurden, einen Konversionsfaktor auf die Rückstandsdefinition für die Risikobewertung anwandte. Daher sollten für diese Erzeugnisse die geltenden RHG in Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 beibehalten werden.

(5) Die geltenden RHG für Äpfel, Tafeloliven, Karotten, Kürbisse, "Blumenkohle", "Hülsengemüse", "Getreide (außer Reis und Weizen)", Wurzel- und Rhizomgewürze, Trauben, Erdbeeren, "Kürbisgewächse mit genießbarer Schale", Feldsalat, Kressen, Barbarakraut, Salatrauken/Rucola, Roten Senf, Baby-Leaf-Salate, Traubenblätter, Brunnenkressen, Kerbel, Kulturpilze, Linsen, Erbsen, Lupinen, Tee und "Erzeugnisse tierischen Ursprungs, einschließlich Milch und Eiern" basieren auf Codex-Rückstandshöchstgehalten (CXL), die in Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 der Kommission aufgenommen wurden 3. Trotz einer Diskrepanz zwischen der Rückstandsdefinition der Union und der Codex-Rückstandsdefinition kam die Behörde zu dem Schluss, dass die geltenden RHG für die Verbraucher sicher sind. Daher sollten für diese Erzeugnisse die geltenden RHG in Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 beibehalten werden.

(6) In Bezug auf "Zitrusfrüchte", Kiwis, Kraussalate, Spinat und verwandte Arten (Blätter), Artischocken, Bohnen, Ölsaaten, Fruchtgewürze, Knospengewürze und Blütenstempelgewürze gelangte die Behörde zu dem Schluss, dass die zuvor festgestellte Datenlücke nicht beseitigt wurde und die Risikomanager die Ersetzung dieser RHG entweder durch alternative RHG, die für "Zitrusfrüchte" verfügbar sind, oder durch die erzeugnisspezifische Bestimmungsgrenze erwägen könnten. Für "Zitrusfrüchte" steht ein niedrigerer RHG, basierend auf (alternativen) guten landwirtschaftlichen Praktiken (GAP), zur Verfügung, und mit Blick darauf, die RHG so niedrig wie nach vernünftigem Ermessen erreichbar festzulegen, ist es angezeigt, für sie in Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 neue, niedrigere RHG festzulegen. Da für die anderen aufgeführten Erzeugnisse keine alternativen GAP zur Verfügung stehen, ist es angezeigt, für sie den RHG auf die erzeugnisspezifische Bestimmungsgrenze festzusetzen.

(7) Die zu den Rückstandsuntersuchungen vorgelegten zusätzlichen Informationen wurden mit den vorhandenen Daten kombiniert, was es der Behörde ermöglichte, für "Strauchbeerenobst", "frische Kräuter und essbare Blüten (außer Kerbel)", "Kräutertees aus Blüten", "Kräutertees aus Blättern und Kräutern", Paprika und Kopfkohle niedrigere RHG und für Pflaumen einen höheren RHG abzuleiten. Die Behörde zog den Schluss, dass die neuen RHG für die Verbraucher sicher sind. Daher sollten für diese Erzeugnisse neue RHG in Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 aufgenommen werden.

(8) Die Behörde ermittelte ein Risiko für die Verbraucher in Bezug auf die geltenden RHG für Birnen, Kartoffeln und grüne Salate und zog den Schluss, dass die Risikomanager die Ersetzung dieser RHG entweder durch alternative niedrigere RHG, die für Birnen und grüne Salate verfügbar sind, oder durch die erzeugnisspezifische Bestimmungsgrenze erwägen könnten. Da eine alternative GAP, die zu einem niedrigeren RHG führt, für Birnen und grüne Salate, nicht aber für Kartoffeln, zur Verfügung steht, ist es angezeigt, einen neuen, niedrigeren RHG nur für Birnen und grüne Salate festzulegen, während der RHG für Kartoffeln auf die erzeugnisspezifische Bestimmungsgrenze gesenkt werden sollte. Im Interesse der Klarheit sollten die Fußnoten, in denen auf fehlende Informationen zu diesen Erzeugnissen hingewiesen wird, aus Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 gestrichen werden.

(9) Die Behörde erhielt mehrere Anträge gemäß Artikel 6 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 auf Änderung der geltenden RHG für Deltamethrin bei Tomaten und Okras/Griechischen Hörnchen, Johannisbroten/Karuben 4 und Mais 5. Was Tomaten und Okras/Griechische Hörnchen anbelangt, so empfahl die Behörde die Anhebung der RHG für diese Erzeugnisse. Daher sollten die RHG für Tomaten und Okras/Griechische Hörnchen auf den von der Behörde ermittelten Wert festgesetzt werden. Was Johannisbrote/Karuben anbelangt, so kam die Behörde, nachdem sie bezüglich des vorgeschlagenen RHG ursprünglich Bedenken hinsichtlich des langfristigen Risikos infolge der Aufnahme durch die Verbraucher geäußert hatte, bei der anschließenden Bewertung der bestätigenden Daten zu dem Schluss, dass der vorgeschlagene Wert für die Verbraucher ist. Es ist daher angezeigt, diesen RHG auf den vorgeschlagenen Wert festzusetzen. In Bezug auf Mais zog die Behörde den Schluss, dass die vorgelegten Daten für die Ableitung eines neuen RHG ausreichten, dass jedoch dieser Wert niedriger als der auf einem CXL basierende bisherige Wert ist, der für die Verbraucher sicher ist. Der geltende RHG sollte daher beibehalten werden.

(10) Gemäß Artikel 6 Absätze 2 und 4 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 wurde ein Antrag in Bezug auf Deltamethrin bei Mangos und Papayas gestellt. Der Antragsteller macht geltend, dass die zulässigen Anwendungen von Deltamethrin bei solchen Kulturen in Brasilien zu Rückständen führen, die die RHG gemäß der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 übersteigen, und dass die RHG erhöht werden sollten, um Handelshemmnisse bei der Einfuhr dieser Kulturen zu vermeiden. Die Behörde bewertete den Antrag und kam zu dem Schluss, dass die übermittelten Daten ausreichten, um neue (höhere) RHG festzulegen, die als sicher für die Verbraucher betrachtet werden 6. Da für die Verbraucher kein Risiko besteht, ist es angezeigt, die RHG für Mangos und Papayas in Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 auf den von der Behörde ermittelten Wert festzusetzen.

(11) In Bezug auf Metalaxyl empfahlen die Referenzlaboratorien der Europäischen Union die Änderung der Rückstandsdefinition für die Überwachung von Erzeugnissen tierischen Ursprungs in "Summe aus Metalaxyl (Summe der Enantiomere) und den Metaboliten (frei + konjugiert) M3 (N-(2,6-Dimethylphenyl)-N-(hydroxyacetyl)alaninmethylester) und M8 (N-(2-Hydroxymethyl-6-methylphenyl)-N-(methoxyacetyl)alaninmethylester (Summe der Enantiomere), ausgedrückt als Metalaxyl". Die Kommission hält diese neue Rückstandsdefinition für geeignet.

(12) Um die von der Behörde im Rahmen der Überprüfung der RHG für Metalaxyl gemäß Artikel 12 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 festgestellten Datenlücken zu schließen, legte der Antragsteller neue Daten zu Analysemethoden und Rückstandsuntersuchungen vor. In Bezug auf Kakaobohnen und Hopfen kam die Behörde zu dem Schluss 7, dass die vorgelegten Daten ausreichten, um die festgestellte Datenlücke zu schließen, und dass sich aus den zusätzlichen Rückstandsuntersuchungen bei Kakaobohnen ein neuer (niedrigerer) RHG ergibt, der für die Verbraucher sicher ist. Die Behörde befand, dass der neue RHG für die Verbraucher sicher ist. Daher sollte für Hopfen der geltende RHG beibehalten und für Kakaobohnen der neue (niedrigere) RHG in Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 aufgenommen werden. In Bezug auf Zitronen, Limetten, Mandarinen, Äpfel, Birnen, Trauben, Zwiebeln, Paprika, Melonen, Wassermelonen, Artischocken, Sojabohnen und "Erzeugnisse tierischen Ursprungs" gelangte die Behörde zu dem Schluss, dass die zuvor festgestellte Datenlücke nicht beseitigt wurde und die Risikomanager die Ersetzung dieser RHG entweder durch alternative RHG, soweit verfügbar, oder durch die erzeugnisspezifische Bestimmungsgrenze erwägen könnten. Da eine alternative GAP, die zu einem niedrigeren RHG führt, für Limetten, Mandarinen, Zwiebeln, Paprika, Melonen, Wassermelonen und Artischocken zur Verfügung steht, ist es angezeigt, für diese Erzeugnisse neue, niedrigere RHG festzulegen. Für "frische Kräuter und essbare Blüten" war es möglich, Indoor-Daten offenblättriger Salatsorten zu extrapolieren; es ist angezeigt, die betreffenden RHG beizubehalten. Da für Zitronen, Äpfel, Birnen und Sojabohnen keine alternative GAP zur Verfügung steht, ist es angezeigt, die betreffenden RHG auf die erzeugnisspezifische Bestimmungsgrenze zu senken. In Bezug auf "Erzeugnisse tierischen Ursprungs" überprüfte die Behörde die geltenden RHG auf der Grundlage aktualisierter Berechnungen der nahrungsbedingten Belastung und schlug neue (niedrigere) RHG für Nieren und genießbare Schlachtnebenerzeugnisse von Schweinen, Schafen und Ziegen sowie höhere RHG für Leber, Nieren und genießbare Schlachtnebenerzeugnisse von Rindern und Einhufern vor. Da für die Verbraucher kein Risiko besteht, ist es angezeigt, die RHG für "Erzeugnisse tierischen Ursprungs" in Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 auf den von der Behörde ermittelten Wert festzusetzen. Im Interesse der Klarheit sollten die betreffenden Fußnoten, in denen auf fehlende Informationen zu diesen Erzeugnissen hingewiesen wird, aus Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 gestrichen werden.

(13) Gemäß Artikel 6 Absätze 2 und 4 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 wurde ein Antrag in Bezug auf Metalaxyl-M bei Ölpalmenfrüchten und Pfeffer (schwarz, grün und weiß) gestellt. Der Antragsteller macht geltend, dass die zulässigen Anwendungen von Metalaxyl-M bei Ölpalmenfrüchten in Kolumbien und bei Pfeffer in Vietnam zu Rückständen führen, die die RHG gemäß der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 übersteigen, und dass die RHG erhöht werden sollten, um Handelshemmnisse bei der Einfuhr dieser Kulturen zu vermeiden. Die Behörde bewertete den Antrag und kam zu dem Schluss, dass die übermittelten Daten ausreichten, um neue RHG festzulegen, die für die Verbraucher sicher sind 8. Da für die Verbraucher kein Risiko besteht, ist es angezeigt, die RHG für Ölpalmenfrüchte und Pfeffer in Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 auf den von der Behörde ermittelten Wert festzusetzen.

(14) Am 13. Dezember 2022 hat die Codex-Alimentarius-Kommission neue (CXL) für Metalaxyl festgelegt 9. Gemäß Artikel 5 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates 10 sind bei der Entwicklung oder Anpassung des Lebensmittelrechts internationale Normen - sofern solche bestehen oder in Kürze zu erwarten sind - zu berücksichtigen, außer wenn diese Normen oder wichtige Teile davon ein unwirksames oder ungeeignetes Mittel zur Erreichung der legitimen Ziele des Lebensmittelrechts darstellen würden, wenn wissenschaftliche Gründe dagegen sprechen oder wenn die Normen zu einem anderen Schutzniveau führen würden, als es in der Union als angemessen festgelegt ist. Gemäß Artikel 13 Buchstabe e der genannten Verordnung fördert die Union außerdem die Kohärenz zwischen den internationalen technischen Standards und dem Lebensmittelrecht und gewährleistet zugleich, dass das in der Union geltende hohe Schutzniveau nicht gesenkt wird. Die Behörde hat die Risiken für die Verbraucher bewertet und einen wissenschaftlichen Bericht 11 verfasst. In Fällen, in denen die Behörde ein potenzielles Gesundheitsrisiko für die Verbraucher festgestellt hat, äußerte die Union beim Codex-Komitee für Pestizidrückstände Vorbehalte 12 13 gegen die vorgeschlagenen CXL. Dies war in Bezug auf Metalaxyl bei Äpfeln, Birnen und Kopfkohlen der Fall. Die CXL, gegen die die Union beim Codex-Komitee für Pestizidrückstände keine Vorbehalte geäußert hat, da die Behörde keine Risiken für die Verbraucher in der Union identifiziert hatte, können daher als sicher gelten. Dies ist der Fall bei den CXL für Metalaxyl bei Trauben, Zwiebeln, Kartoffeln und Pfeffer. Diese CXL sollten daher in Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 aufgenommen werden.

(15) In Bezug auf Thiabendazol wurden Informationen zur potenziellen Exposition der Verbraucher gegenüber dem Metaboliten Benzimidazol, zu Rückstandsuntersuchungen und zur Lagerstabilität vorgelegt, um die geltenden RHG für Äpfel, Avocadofrüchte und Kartoffeln zu bestätigen. Die Behörde gelangte zu dem Schluss 14, dass die übermittelten Daten ausreichten, um die festgestellte Datenlücke zu schließen, und leitete einen neuen (niedrigeren) RHG auf der Grundlage zusätzlicher Rückstandsuntersuchungen ab, die für Avocadofrüchte vorgelegt worden waren. Die Behörde befand, dass der neue RHG für die Verbraucher sicher ist. Daher sollten für Äpfel und Kartoffeln die geltenden RHG beibehalten und für Avocadofrüchte der neue RHG in Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 aufgenommen werden. Bezüglich der geltenden RHG für Papayas ermittelte die Behörde ein potenzielles kurzfristiges Risiko infolge der Aufnahme durch die Verbraucher. Daher sollten die geltenden RHG für Papayas auf die erzeugnisspezifische Bestimmungsgrenze gesenkt werden. Im Interesse der Klarheit sollten die betreffenden Fußnoten, in denen auf fehlende Informationen zu diesen Erzeugnissen hingewiesen wird, aus Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 gestrichen werden.

(16) In Bezug auf Trifloxystrobin empfahlen die Referenzlaboratorien der Europäischen Union die Änderung der Rückstandsdefinition für die Überwachung von Erzeugnissen tierischen Ursprungs in "Summe aus Trifloxystrobin und [(E,E)-Methoxyimino-{2-[1-(3-trifluormethylphenyl)ethylidenamino-oxymethyl]phenyl}essigsäure] (CGA321113), ausgedrückt als Trifloxystrobin (F)". Die Kommission hält diese neue Rückstandsdefinition für geeignet.

(17) Einige der von der Behörde im Rahmen der Überprüfung der RHG für Trifloxystrobin gemäß Artikel 12 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 festgestellten Datenlücken hinsichtlich der Analysemethoden und der kommerziellen Verfügbarkeit des Referenzstandards für den Metaboliten CGA321113 wurden mit der Verordnung (EU) 2018/832 geschlossen. Um die verbleibenden von der Behörde festgestellten Datenlücken zu schließen, legte der Antragsteller neue Daten zu Rückstandsuntersuchungen bei "frischen Kräutern und essbaren Blüten", Bohnen (mit Hülsen) und Hafer vor. Die Behörde gelangte zu dem Schluss 15, dass die vorgelegten Daten ausreichten, um die festgestellte Datenlücke zu schließen, und dass sich aus den zusätzlichen Rückstandsuntersuchungen neue RHG ableiten lassen, die für die Verbraucher sicher sind. Daher sollten diese neuen RHG in Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 aufgenommen werden. In Bezug auf Passionsfrüchte/Maracujas, Schlangengurken, Gewürzgurken und Chinakohle zog die Behörde den Schluss, dass die zuvor festgestellte Datenlücke nicht beseitigt wurde und die Risikomanager die Beibehaltung dieser RHG mit den geltenden CXL, die für Schlangengurken und Gewürzgurken verfügbar sind, oder die Ersetzung dieser RHG durch die erzeugnisspezifische Bestimmungsgrenze erwägen könnten. Da eine alternative GAP, die zu einem für die Verbraucher sicheren RHG führt, für Schlangengurken und Gewürzgurken zur Verfügung steht, ist es angezeigt, diese RHG beizubehalten; da hingegen für Passionsfrüchte/Maracujas und Chinakohle keine alternative GAP zur Verfügung steht, ist es angezeigt, diese RHG auf die erzeugnisspezifische Bestimmungsgrenze zu senken. Im Interesse der Klarheit sollten die betreffenden Fußnoten, in denen auf fehlende Informationen zu diesen Erzeugnissen hingewiesen wird, aus Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 gestrichen werden.

(18) Zusammen mit den bestätigenden Daten übermittelte der Antragsteller auch mehrere Anträge gemäß Artikel 6 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 auf Änderung der geltenden RHG für Trifloxystrobin bei verschiedenen Kulturen. Die Behörde bewertete die Anträge und kam zu dem Schluss, dass die übermittelten Daten ausreichten, um für Paprika, Grünkohle, Wurzeln der gewöhnlichen Wegwarte und Honig neue RHG festzulegen, die für die Verbraucher sicher sind 16. Da für die Verbraucher kein Risiko besteht, ist es angezeigt, die RHG für diese Erzeugnisse in Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 auf den von der Behörde ermittelten Wert festzusetzen. Bei der Bewertung der zu Kraussalaten vorgelegten Daten ermittelte die Behörde im Hinblick auf den vorgeschlagenen (höheren) RHG ein Risiko für die Verbraucher, während sie bestätigte, dass der geltende RHG für die Verbraucher sicher ist. Es ist daher angezeigt, den geltenden RHG beizubehalten. In Bezug auf Chicorée stellte die Behörde fest, dass die vorgelegten Daten nicht ausreichten, um einen neuen RHG abzuleiten. Es ist daher angezeigt, den geltenden RHG, der der erzeugnisspezifischen Bestimmungsgrenze entspricht, beizubehalten.

(19) Die Kommission hat die EU-Referenzlaboratorien zu der Frage konsultiert, ob bestimmte Bestimmungsgrenzen angepasst werden müssen. Diese Laboratorien schlugen erzeugnisspezifische Bestimmungsgrenzen vor, die bei allen Erzeugnissen analytisch erreichbar sind.

(20) Die Handelspartner der Union wurden über die Welthandelsorganisation zu den neuen RHG konsultiert, und ihre Anmerkungen wurden berücksichtigt.

(21) Die Verordnung (EG) Nr. 396/2005 sollte daher entsprechend geändert werden.

(22) Die vorliegende Verordnung sollte eine Übergangsmaßnahme für Erzeugnisse enthalten, die vor der Änderung der RHG in der Union in Verkehr gebracht wurden und für die den verfügbaren Informationen zufolge ein hohes Verbraucherschutzniveau gewährleistet ist, damit diese normal vermarktet, verarbeitet und verbraucht werden können.

(23) Vor dem Geltungsbeginn der geänderten RHG sollte eine angemessene Frist eingeräumt werden, damit sich die Mitgliedstaaten, Drittländer und Lebensmittelunternehmer auf die daraus entstehenden neuen Anforderungen vorbereiten können.

(24) Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Ausschusses für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel

- hat folgende Verordnung erlassen:

Artikel 1

Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 wird gemäß dem Anhang der vorliegenden Verordnung geändert.

Artikel 2

Die Verordnung (EG) Nr. 396/2005 in der vor der Änderung durch die vorliegende Verordnung geltenden Fassung gilt weiterhin für Erzeugnisse, die vor dem 11. Dezember 2024 in der Union in Verkehr gebracht wurden, mit Ausnahme der RHG für Deltamethrin bei Birnen, Kartoffeln und grünen Salaten sowie für Thiabendazol bei Papayas.

Artikel 3

Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Sie gilt ab dem 11. Dezember 2024.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

Brüssel, den 21. Mai 202


1) ABl. L 70 vom 16.03.2005 S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2005/396/oj.

2) Reasoned opinion on the Evaluation of confirmatory data following the Article 12 MRL review and modification of the existing maximum residue levels for deltamethrin in tomatoes and okra/lady's fingers. EFSA Journal 2022;20(3):7107.

3) Verordnung (EU) 2018/832 der Kommission vom 5. Juni 2018 zur Änderung der Anhänge II, III und V der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Höchstgehalte an Rückständen von Cyantraniliprol, Cymoxanil, Deltamethrin, Difenoconazol, Fenamidon, Flubendiamid, Fluopicolid, Folpet, Fosetyl, Mandestrobin, Mepiquat, Metazachlor, Propamocarb, Propargit, Pyrimethanil, Sulfoxaflor und Trifloxystrobin in oder auf bestimmten Erzeugnissen (ABl. L 140 vom 06.06.2018 S. 38, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2018/832/oj).

4) Reasoned opinion on the modification of the existing maximum residue level for deltamethrin in carobs/Saint John's breads. EFSA Journal 2020;18(10):6271.

5) Reasoned opinion on the modification of the existing maximum residue level for deltamethrin in maize/corn. EFSA Journal 2022;20(7):7446.

6) Reasoned opinion on the setting of import tolerances for deltamethrin in mangoes and papayas. EFSA Journal 2022;20(3):7198.

7) Reasoned opinion on the evaluation of confirmatory data following the Article 12 MRL review for metalaxyl-M. EFSA Journal 2021;19(12):6996.

8) Reasoned opinion on the setting of import tolerances for metalaxyl-M in oil palms fruits and peppercorn. EFSA Journal 2023;21(5):8008.

9) Gemeinsames Programm von FAO und WHO zur Aufstellung von Lebensmittelstandards, Codex-Alimentarius-Kommission, Anhang III, 45. Sitzung, virtuell, 21.-25. November, 12.-13 und 19. Dezember 2022 sowie 6. Februar 2023. https://www.fao.org/fao-who-codexalimentarius/sh-proxy/en/?lnk=1&url=https%253A%252F%252Fworkspace.fao.org%252Fsites%252Fcodex%252FMeetings%252FCX-701-45%252FFinal%252520Report%252520CAC45%252FCompiled%2BREP22_CAC.pdf.

10) Verordnung (EG) Nr. 178/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 28. Januar 2002 zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts, zur Errichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmittelsicherheit (ABl. L 31 vom 01.02.2002 S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2002/178/oj).

11) Wissenschaftliche Unterstützung zur Ausarbeitung eines Standpunkts der EU für die 53. Sitzung des Codex-Komitees für Pestizidrückstände (CCPR). EFSA Journal 2022;20(9):7521.

12) Anmerkungen der Europäischen Union zu Codex CX/PR 22/53/5: https://www.fao.org/fao-who-codexalimentarius/sh-proxy/en/?lnk=1&url=https%253A%252F%252Fworkspace.fao.org%252Fsites%252Fcodex%252FMeetings%252FCX-718-53%252FCRDs%252Fpr53_crd13revx.pdf

13) Bericht über die 53. Sitzung des Codex-Komitees für Pestizidrückstände REP22/PR53: https://www.fao.org/fao-who-codexalimentarius/sh-proxy/en/?lnk=1&url=https%253A%252F%252Fworkspace.fao.org%252Fsites%252Fcodex%252FMeetings%252FCX-718-53%252FREPORT%252FFINAL%2BREPORT%252FREP22_PR53e.pdf.

14) Reasoned opinion on the evaluation of confirmatory data following the Article 12 MRL review for thiabendazole. EFSA Journal 2022;20(8):7539.

15) Reasoned opinion on the modification of existing maximum residue levels in various crops and evaluation of confirmatory data following the Article 12 MRL review for trifloxystrobin. EFSA Journal 2022;20(1):7048.

16) Modification of the existing maximum residue level for trifloxystrobin in honey. EFSA Journal 2023;21(8):8189.

.

Anhang

(Hinweis d. Red.: Die Änderung zu Anhang II der VO (EG) 396/2005 ist noch nicht eingearbeitet. (Gültig) )

In Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 erhalten die Spalten für Deltamethrin, Metalaxyl, Thiabendazol und Trifloxystrobin folgende Fassung:

"Rückstände von Schädlingsbekämpfungsmitteln und Rückstandshöchstgehalte (mg/kg)

Code-
Nummer
Gruppen und Beispiele von Einzelerzeugnissen, für die die Rückstandshöchstgehalte gelten (a) Deltamethrin (cis-Deltamethrin) (F) Metalaxyl und Metalaxyl-M (Metalaxyl einschließlich anderer Gemische seiner Isomerbestandteile, einschließlich Metalaxyl-M (Summe der Isomere)) (R) Thiabendazol (R) Trifloxystrobin (R) (F)
(1) (2) (3) (4) (5) (6)
0100000 FRÜCHTE, FRISCH ODER GEFROREN; SCHALENFRÜCHTE
0110000 Zitrusfrüchte 0,02 7 0,5
0110010 Grapefruits 0,7
0110020 Orangen 0,7
0110030 Zitronen 0,01 (*)
0110040 Limetten 0,4
0110050 Mandarinen 0,4
0110990 Sonstige (2) 0,01 (*)
0120000 Schalenfrüchte 0,01 (*) 0,01 (*) 0,02 (*) 0,02
0120010 Mandeln
0120020 Paranüsse
0120030 Kaschunüsse
0120040 Esskastanien
0120050 Kokosnüsse
0120060 Haselnüsse
0120070 Macadamia-Nüsse
0120080 Pekannüsse
0120090 Pinienkerne
0120100 Pistazien
0120110 Walnüsse
0120990 Sonstige (2)
0130000 Kernobst 0,01 (*) 0,7
0130010 Äpfel 0,2 4
0130020 Birnen 0,09 4
0130030 Quitten 0,1 3
0130040 Mispeln 0,1 3
0130050 Japanische Wollmispeln 0,1 3
0130990 Sonstige (2) 0,1 0,01 (*)
0140000 Steinobst 0,01 (*) 0,01 (*) 3
0140010 Aprikosen 0,15
0140020 Kirschen (süß) 0,1
0140030 Pfirsiche 0,15
0140040 Pflaumen 0,1
0140990 Sonstige (2) 0,01 (*)
0150000 Beeren und Kleinobst 0,01 (*)
0151000 a) Trauben 0,2 1,5 3
0151010 Tafeltrauben
0151020 Keltertrauben
0152000 b) Erdbeeren 0,2 0,6 1
0153000 c) Strauchbeerenobst 0,08 0,02 (*) 3
0153010 Brombeeren
0153020 Kratzbeeren
0153030 Himbeeren (rot und gelb)
0153990 Sonstige (2)
0154000 d) Anderes Kleinobst und Beeren 0,6 3
0154010 Heidelbeeren 0,01 (*)
0154020 Cranbeeren/Großfrüchtige Moosbeeren 0,01 (*)
0154030 Johannisbeeren (schwarz, rot und weiß) 0,4
0154040 Stachelbeeren (grün, rot und gelb) 0,3
0154050 Hagebutten 0,01 (*)
0154060 Maulbeeren (schwarz und weiß) 0,01 (*)
0154070 Azarole/Mittelmeermispel 0,01 (*)
0154080 Holunderbeeren 0,01 (*)
0154990 Sonstige (2) 0,01 (*)
0160000 Sonstige Früchte mit
0161000 a) genießbarer Schale 0,05 (*)
0161010 Datteln 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0161020 Feigen 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0161030 Tafeloliven 1 0,01 (*) 0,3
0161040 Kumquats 0,01 (*) 7 0,01 (*)
0161050 Karambolen 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0161060 Kakis/Japanische Persimonen 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0161070 Jambolans 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0161990 Sonstige (2) 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0162000 b) nicht genießbarer Schale, klein 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0162010 Kiwis (grün, rot, gelb) 0,02 (*)
0162020 Lychees (Litschis) 0,01 (*)
0162030 Passionsfrüchte/Maracujas 0,01 (*)
0162040 Stachelfeigen/Kaktusfeigen 0,01 (*)
0162050 Sternäpfel 0,01 (*)
0162060 Amerikanische Persimonen/Virginia-Kakis 0,01 (*)
0162990 Sonstige (2) 0,01 (*)
0163000 c) nicht genießbarer Schale, groß 0,01 (*)
0163010 Avocadofrüchte 0,01 (*) 15 0,01 (*)
0163020 Bananen 0,01 (*) 6 0,05
0163030 Mangos 0,05 5 0,01 (*)
0163040 Papayas 0,1 0,01 (*) 0,6
0163050 Granatäpfel 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0163060 Cherimoyas 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0163070 Guaven 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0163080 Ananas 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0163090 Brotfrüchte 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0163100 Durianfrüchte 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0163110 Saure Annonen/Guanabanas 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0163990 Sonstige (2) 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0200000 GEMÜSE, FRISCH ODER GEFROREN
0210000 Wurzel- und Knollengemüse
0211000 a) Kartoffeln 0,01 (*) 0,02 0,04 0,02
0212000 b) Tropisches Wurzel- und Knollengemüse 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0212010 Kassawas/Kassaven/Manioks 0,01 (*)
0212020 Süßkartoffeln 3
0212030 Yamswurzeln 0,01 (*)
0212040 Pfeilwurz 0,01 (*)
0212990 Sonstige (2) 0,01 (*)
0213000 c) Sonstiges Wurzel- und Knollengemüse außer Zuckerrüben 0,02 0,01 (*)
0213010 Rote Rüben 0,02 (*) 0,02
0213020 Karotten 0,1 0,1
0213030 Knollensellerie 0,01 (*) 0,03
0213040 Meerrettiche/Kren 0,1 0,08
0213050 Erdartischocken 0,01 (*) 0,01 (*)
0213060 Pastinaken 0,1 0,04
0213070 Petersilienwurzeln 0,01 (*) 0,08
0213080 Rettiche 0,06 0,08
0213090 Haferwurz/Purpur-Bocksbart 0,02 (*) 0,04
0213100 Kohlrüben 0,01 (*) 0,04
0213110 Weiße Rüben 0,01 (*) 0,04
0213990 Sonstige (2) 0,01 (*) 0,01 (*)
0220000 Zwiebelgemüse 0,01 (*)
0220010 Knoblauch 0,06 0,02 (*) 0,01 (*)
0220020 Zwiebeln 0,06 0,03 0,01 (*)
0220030 Schalotten 0,06 0,02 (*) 0,01 (*)
0220040 Frühlingszwiebeln/grüne Zwiebeln und Winterzwiebeln 0,3 0,3 0,1
0220990 Sonstige (2) 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0230000 Fruchtgemüse 0,01 (*)
0231000 a) Solanaceae und Malvaceae
0231010 Tomaten 0,1 0,3 0,7
0231020 Paprikas 0,15 0,4 0,9
0231030 Auberginen/Eierfrüchte 0,4 0,01 (*) 0,7
0231040 Okras/Griechische Hörnchen 0,15 0,01 (*) 0,01 (*)
0231990 Sonstige (2) 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0232000 b) Kürbisgewächse mit genießbarer Schale 0,2 0,3
0232010 Schlangengurken 0,5
0232020 Gewürzgurken 0,01 (*)
0232030 Zucchinis 0,01 (*)
0232990 Sonstige (2) 0,01 (*)
0233000 c) Kürbisgewächse mit ungenießbarer Schale 0,3
0233010 Melonen 0,01 (*) 0,15
0233020 Kürbisse 0,2 0,01 (*)
0233030 Wassermelonen 0,01 (*) 0,15
0233990 Sonstige (2) 0,01 (*) 0,01 (*)
0234000 d) Zuckermais 0,02 0,05 (*) 0,01 (*)
0239000 e) Sonstiges Fruchtgemüse 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0240000 Kohlgemüse (außer Kohlwurzeln und Baby-Leaf-Salaten aus Kohlgemüse) 0,01 (*)
0241000 a) Blumenkohle 0,1 0,2
0241010 Broccoli 0,6
0241020 Blumenkohle 0,5
0241990 Sonstige (2) 0,5
0242000 b) Kopfkohle 0,01 (*)
0242010 Rosenkohle/Kohlsprossen 0,15 0,6
0242020 Kopfkohle 0,06 0,5
0242990 Sonstige (2) 0,01 (*) 0,01 (*)
0243000 c) Blattkohle
0243010 Chinakohle 0,2 0,02 (*) 0,01 (*)
0243020 Grünkohle 0,15 0,3 2
0243990 Sonstige (2) 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0244000 d) Kohlrabi 0,01 (*) 0,02 (*) 0,01 (*)
0250000 Blattgemüse, Kräuter und essbare Blüten
0251000 a) Kopfsalate und andere Salatarten 3 0,01 (*) 15
0251010 Feldsalate 2
0251020 Grüne Salate 0,4
0251030 Kraussalate/Breitblättrige Endivien 0,01 (*)
0251040 Kressen und andere Sprossen und Keime 2
0251050 Barbarakraut 2
0251060 Salatrauken/Rucola 2
0251070 Roter Senf 2
0251080 Baby-Leaf-Salate (einschließlich der Brassica-Arten) 2
0251990 Sonstige (2) 0,01 (*)
0252000 b) Spinat und verwandte Arten (Blätter) 0,01 (*) 1,5 0,01 (*)
0252010 Spinat 20
0252020 Portulak 15
0252030 Mangold 0,01 (*)
0252990 Sonstige (2) 0,01 (*)
0253000 c) Traubenblätter und ähnliche Arten 2 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0254000 d) Brunnenkresse 2 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0255000 e) Chicorée 0,01 (*) 0,4 0,15 0,01 (*)
0256000 f) Frische Kräuter und essbare Blüten 3 0,02 (*) 30
0256010 Kerbel 2
0256020 Schnittlauch 1,5
0256030 Sellerieblätter 1,5
0256040 Petersilie 1,5
0256050 Salbei 1,5
0256060 Rosmarin 1,5
0256070 Thymian 1,5
0256080 Basilikum und essbare Blüten 1,5
0256090 Lorbeerblätter 1,5
0256100 Estragon 1,5
0256990 Sonstige (2) 1,5
0260000 Hülsengemüse 0,2 0,01 (*)
0260010 Bohnen (mit Hülsen) 0,02 (*) 0,8
0260020 Bohnen (ohne Hülsen) 0,02 (*) 0,09
0260030 Erbsen (mit Hülsen) 0,02 (*) 1,5
0260040 Erbsen (ohne Hülsen) 0,02 (*) 0,09
0260050 Linsen 0,01 (*) 0,01 (*)
0260990 Sonstige (2) 0,01 (*) 0,01 (*)
0270000 Stängelgemüse 0,01 (*)
0270010 Spargel 0,01 (*) 0,02 (*) 0,05
0270020 Kardonen 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0270030 Stangensellerie 0,3 0,01 (*) 1
0270040 Fenchel 0,3 0,01 (*) 0,01 (*)
0270050 Artischocken 0,01 (*) 0,02 (*) 0,3
0270060 Porree 0,3 0,03 0,7
0270070 Rhabarber 0,3 0,01 (*) 0,01 (*)
0270080 Bambussprossen 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0270090 Palmherzen 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0270990 Sonstige (2) 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0280000 Pilze, Moose und Flechten 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0280010 Kulturpilze 0,05
0280020 Wilde Pilze 0,01 (*)
0280990 Moose und Flechten 0,01 (*)
0290000 Algen und Prokaryonten 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0300000 HÜLSENFRÜCHTE 0,01 (*) 0,2
0300010 Bohnen 0,01 (*) 0,02 (*)
0300020 Linsen 1 0,01 (*)
0300030 Erbsen 1 0,02 (*)
0300040 Lupinen 1 0,02 (*)
0300990 Sonstige (2) 0,01 (*) 0,01 (*)
0400000 ÖLSAATEN UND ÖLFRÜCHTE 0,02 (*)
0401000 Ölsaaten
0401010 Leinsamen 0,01 (*) 0,02 (*) 0,01 (*)
0401020 Erdnüsse 0,01 (*) 0,01 (*) 0,02
0401030 Mohnsamen 0,01 (*) 0,02 (*) 0,01 (*)
0401040 Sesamsamen 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0401050 Sonnenblumenkerne 0,01 (*) 0,02 (*) 0,01 (*)
0401060 Rapssamen 0,2 0,02 (*) 0,01 (*)
0401070 Sojabohnen 0,01 (*) 0,01 (*) 0,05
0401080 Senfkörner 0,01 (*) 0,02 (*) 0,01 (*)
0401090 Baumwollsamen 0,01 (*) 0,01 (*) 0,4
0401100 Kürbiskerne 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0401110 Saflorsamen 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0401120 Borretschsamen 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0401130 Leindottersamen 0,01 (*) 0,02 (*) 0,01 (*)
0401140 Hanfsamen 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0401150 Rizinusbohnen 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0401990 Sonstige (2) 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0402000 Ölfrüchte
0402010 Oliven für die Gewinnung von Öl 0,6 0,01 (*) 0,3
0402020 Ölpalmenkerne 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0402030 Ölpalmenfrüchte 0,01 (*) 0,015 0,01 (*)
0402040 Kapok 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0402990 Sonstige (2) 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0500000 GETREIDE 0,01 (*)
0500010 Gerste 2 0,01 (*) 0,5
0500020 Buchweizen und anderes Pseudogetreide 2 0,01 (*) 0,01 (*)
0500030 Mais 2 0,02 (*) 0,02
0500040 Hirse 2 0,01 (*) 0,01 (*)
0500050 Hafer 2 0,01 (*) 0,3
0500060 Reis 1 0,01 (*) 5
0500070 Roggen 2 0,01 (*) 0,3
0500080 Sorghum 2 0,01 (*) 0,01 (*)
0500090 Weizen 1 0,01 (*) 0,3
0500990 Sonstige (2) 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0600000 TEES, KAFFEE, KRÄUTERTEES, KAKAO UND JOHANNISBROT 0,05 (*) 0,05 (*)
0610000 Tees 5 0,05 (*)
0620000 Kaffeebohnen 0,1 (*) 0,05 (*)
0630000 Kräutertees aus 0,05 (*)
0631000 a) Blüten 9
0631010 Kamille
0631020 Hibiskus
0631030 Rose
0631040 Jasmin
0631050 Linde
0631990 Sonstige (2)
0632000 b) Blättern und Kräutern 9
0632010 Erdbeere
0632020 Rooibos
0632030 Mate
0632990 Sonstige (2)
0633000 c) Wurzeln 0,3
0633010 Baldrian
0633020 Ginseng
0633990 Sonstige (2)
0639000 d) anderen Pflanzenteilen 0,05 (*)
0640000 Kakaobohnen 0,05 (*) 0,05
0650000 Johannisbrote/Karuben 0,7 0,05 (*)
0700000 HOPFEN 0,05 (*) 15 0,05 (*) 40
0800000 GEWÜRZE
0810000 Samengewürze 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0810010 Anis/Anissamen
0810020 Schwarzkümmel
0810030 Sellerie
0810040 Koriander
0810050 Kreuzkümmel
0810060 Dill
0810070 Fenchel
0810080 Bockshornklee
0810090 Muskatnuss
0810990 Sonstige (2)
0820000 Fruchtgewürze 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0820010 Nelkenpfeffer 0,05 (*)
0820020 Szechuanpfeffer 0,05 (*)
0820030 Kümmel 0,05 (*)
0820040 Kardamom 0,05 (*)
0820050 Wacholderbeere 0,05 (*)
0820060 Pfeffer (schwarz, grün und weiß) 2
0820070 Vanille 0,05 (*)
0820080 Tamarinde 0,05 (*)
0820990 Sonstige (2) 0,05 (*)
0830000 Rindengewürze 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0830010 Zimt
0830990 Sonstige (2)
0840000 Wurzel- und Rhizomgewürze
0840010 Süßholzwurzeln 0,5 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0840020 Ingwer (10)
0840030 Kurkuma 0,5 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0840040 Meerrettich/Kren (11)
0840990 Sonstige (2) 0,5 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0850000 Knospengewürze 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0850010 Nelken
0850020 Kapern
0850990 Sonstige (2)
0860000 Blütenstempelgewürze 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0860010 Safran
0860990 Sonstige (2)
0870000 Samenmantelgewürze 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0870010 Muskatblüte
0870990 Sonstige (2)
0900000 ZUCKERPFLANZEN 0,01 (*) 0,01 (*)
0900010 Zuckerrübenwurzeln 0,01 (*) 0,02
0900020 Zuckerrohre 0,01 (*) 0,01 (*)
0900030 Wurzeln der gewöhnlichen Wegwarte 0,04 0,02
0900990 Sonstige (2) 0,01 (*) 0,01 (*)
1000000 ERZEUGNISSE TIERISCHEN URSPRUNGS - LANDTIERE
1010000 Waren von
1011000 a) Schweinen 0,01 (*) 0,04
1011010 Muskel 0,03 0,01 (*)
1011020 Fett 0,5 0,01 (*)
1011030 Leber 0,03 (*) 0,05 (*)
1011040 Nieren 0,03 (*) 0,15
1011050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren) 0,5 0,15
1011990 Sonstige (2) 0,02 (*) 0,01 (*)
1012000 b) Rindern 0,1
1012010 Muskel 0,03 0,01 (*) 0,04
1012020 Fett 0,5 0,01 (*) 0,06
1012030 Leber 0,03 (*) 0,06 0,07
1012040 Nieren 0,03 (*) 0,4 0,04
1012050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren) 0,5 0,4 0,07
1012990 Sonstige (2) 0,02 (*) 0,01 (*) 0,02 (*)
1013000 c) Schafen 0,01 (*)
1013010 Muskel 0,03 0,01 (*) 0,04
1013020 Fett 0,5 0,01 (*) 0,06
1013030 Leber 0,03 (*) 0,05 (*) 0,07
1013040 Nieren 0,03 (*) 0,15 0,04
1013050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren) 0,5 0,15 0,07
1013990 Sonstige (2) 0,02 (*) 0,01 (*) 0,02 (*)
1014000 d) Ziegen 0,1
1014010 Muskel 0,03 0,01 (*) 0,04
1014020 Fett 0,5 0,01 (*) 0,06
1014030 Leber 0,03 (*) 0,05 (*) 0,07
1014040 Nieren 0,03 (*) 0,15 0,04
1014050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren) 0,5 0,15 0,07
1014990 Sonstige (2) 0,02 (*) 0,01 (*) 0,02 (*)
1015000 e) Einhufern 0,01 (*)
1015010 Muskel 0,03 0,01 (*) 0,04
1015020 Fett 0,5 0,01 (*) 0,06
1015030 Leber 0,03 (*) 0,06 0,07
1015040 Nieren 0,03 (*) 0,4 0,04
1015050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren) 0,5 0,4 0,07
1015990 Sonstige (2) 0,02 (*) 0,01 (*) 0,02 (*)
1016000 f) Geflügel 0,01 (*) 0,04
1016010 Muskel 0,02 (*) 0,01 (*)
1016020 Fett 0,1 0,01 (*)
1016030 Leber 0,02 (*) 0,05 (*)
1016040 Nieren 0,02 (*) 0,05 (*)
1016050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren) 0,02 (*) 0,05 (*)
1016990 Sonstige (2) 0,02 (*) 0,01 (*)
1017000 g) Sonstigen als Nutztiere gehaltenen Landtieren 0,01 (*)
1017010 Muskel 0,03 0,01 (*) 0,04
1017020 Fett 0,5 0,01 (*) 0,06
1017030 Leber 0,03 (*) 0,05 (*) 0,07
1017040 Nieren 0,03 (*) 0,15 0,04
1017050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren) 0,5 0,15 0,07
1017990 Sonstige (2) 0,02 (*) 0,01 (*) 0,02 (*)
1020000 Milch 0,05 0,01 (*) 0,02 (*)
1020010 Rinder 0,1
1020020 Schafe 0,01 (*)
1020030 Ziegen 0,1
1020040 Pferde 0,01 (*)
1020990 Sonstige (2) 0,01 (*)
1030000 Vogeleier 0,02 (*) 0,01 (*) 0,01 (*) 0,04
1030010 Huhn
1030020 Ente
1030030 Gans
1030040 Wachtel
1030990 Sonstige (2)
1040000 Honig und sonstige Imkereierzeugnisse (7) 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*) 0,07
1050000 Amphibien und Reptilien 0,02 (*) 0,01 (*) 0,01 (*) 0,02 (*)
1060000 Wirbellose Landtiere 0,02 (*) 0,01 (*) 0,01 (*) 0,02 (*)
1070000 Wildlebende Landwirbeltiere 0,02 (*) 0,01 (*) 0,01 (*) 0,02 (*)
1100000 ERZEUGNISSE TIERISCHEN URSPRUNGS - FISCH, FISCHEREIERZEUGNISSE UND SONSTIGE VON MEERES- ODER SÜSSWASSERTIEREN GEWONNENE LEBENSMITTEL (8)
1200000 AUSSCHLIESSLICH ZUR FUTTERMITTELHERSTELLUNG VERWENDETE ERZEUGNISSE ODER TEILE VON ERZEUGNISSEN (8)
1300000 VERARBEITETE LEBENSMITTEL (9)
(a) Für die vollständige Liste der Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs, für die Rückstandshöchstgehalte gelten, sollte auf Anhang I verwiesen werden.

(*) Untere analytische Bestimmungsgrenze

(+) Kombination aus Schädlingsbekämpfungsmittel und Erzeugnis, zu der es eine Fußnote gibt. Die Fußnoten sind nachstehend aufgelistet.

Deltamethrin (cis-Deltamethrin) (F)

(F) Fettlöslich

Metalaxyl und Metalaxyl-M (Metalaxyl einschließlich anderer Gemische seiner Isomerbestandteile, einschließlich Metalaxyl-M (Summe der Isomere)) (R)

(R) Die Rückstandsdefinition unterscheidet sich für die folgenden Kombinationen von Schädlingsbekämpfungsmittel und Code-Nummer: Metalaxyl - Code 100000, ausgenommen 1040000: Summe aus Metalaxyl (Summe der Enantiomere) und den Metaboliten (frei + konjugiert) M3 (N-(2,6-Dimethylphenyl)-N-(hydroxyacetyl)alaninmethylester) und M8 (N-(2-Hydroxymethyl-6-methylphenyl)-N-(methoxyacetyl)alaninmethylester (Summe der Enantiomere), ausgedrückt als Metalaxyl

Thiabendazol (R)

(R) Die Rückstandsdefinition unterscheidet sich für die folgenden Kombinationen von Schädlingsbekämpfungsmittel und Code-Nummer: Thiabendazol - Code 100000, ausgenommen 1020000 und 1040000: Summe aus Thiabendazol und 5-Hydroxythiabendazol, ausgedrückt als Thiabendazol

Thiabendazol - Code 1020000: Summe aus Thiabendazol, 5-Hydroxythiabendazol und seinem Sulfatkonjugat, ausgedrückt als Thiabendazol

Trifloxystrobin (R) (F)

(R) Die Rückstandsdefinition unterscheidet sich für die folgenden Kombinationen von Schädlingsbekämpfungsmittel und Code-Nummer: Trifloxystrobin - Code 1000000, ausgenommen 1040000: Summe aus Trifloxystrobin und seinem Metaboliten (E,E)-Methoxyimino-{2-[1-(3-trifluormethylphenyl)ethylidenamino-oxymethyl]phenyl}essigsäure (CGA321113), ausgedrückt als Trifloxystrobin (F)

(F) Fettlöslich "


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