Verordnung (EU) 2024/2609 der Kommission vom 7. Oktober 2024 zur Änderung von Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Höchstgehalte an Rückständen von Napropamid, Pyridaben und Tebufenpyrad in oder auf bestimmten Erzeugnissen

(Text von Bedeutung für den EWR)

(ABl. L 2024/2609 vom 08.10.2024)



Die Europäische Kommission -

gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union,

gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Februar 2005 über Höchstgehalte an Pestizidrückständen in oder auf Lebens- und Futtermitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs und zur Änderung der Richtlinie 91/414/EWG des Rates 1, insbesondere auf Artikel 14 Absatz 1 Buchstabe a und Artikel 49 Absatz 2,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1) Für Napropamid 2, Pyridaben 3 und Tebufenpyrad 4 wurden in Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 Rückstandshöchstgehalte (im Folgenden "RHG") festgelegt.

(2) Bei der Überprüfung dieser RHG gemäß Artikel 12 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 stellte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (im Folgenden "Behörde") fest, dass für bestimmte Erzeugnisse manche Angaben nicht vorliegen. Die verfügbaren Angaben reichten der Behörde aus, um RHG vorzuschlagen, die für die Verbraucher sicher sind. Die Datenlücken wurden in Anhang II der genannten Verordnung unter Angabe des Datums genannt, bis zu dem der Antragsteller der Behörde die fehlenden Angaben zur Stützung der vorgeschlagenen RHG vorzulegen hat.

(3) Für Napropamid in oder auf Zitrusfrüchten, Erdbeeren und Strauchbeerenobst legte der Antragsteller die fehlenden Angaben zur Lagerstabilität vor. Die Behörde kam zu dem Schluss, dass die Datenlücke gemäß Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 ausreichend geschlossen wurde 5. In Bezug auf diese Erzeugnisse ist es daher angemessen, die geltenden RHG beizubehalten und die entsprechenden Fußnoten, die die Vorlage zusätzlicher Informationen erfordern, aus Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 zu streichen.

(4) Für Napropamid in oder auf Heidelbeeren, Cranbeeren/Großfrüchtigen Moosbeeren, Johannisbeeren (schwarz, rot und weiß), Stachelbeeren (grün, rot und gelb), Hagebutten und Holunderbeeren legte der Antragsteller die fehlenden Angaben zur Lagerstabilität vor. Die für diese Erzeugnisse fehlenden Angaben zum Pflanzenmetabolismus legte der Antragsteller jedoch nicht vor. Die Behörde kam zu dem Schluss, dass die zuvor festgestellte Datenlücke in Bezug auf den Pflanzenmetabolismus nicht geschlossen wurde, und sie empfahl den Risikomanagern, eine Senkung der RHG in oder auf diesen Erzeugnissen auf die Bestimmungsgrenze in Erwägung zu ziehen. In Bezug auf diese Erzeugnisse ist es daher angemessen, die RHG für Napropamid auf die erzeugnisspezifische Bestimmungsgrenze zu senken und die entsprechenden Fußnoten, die die Vorlage zusätzlicher Informationen erfordern, aus Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 zu streichen.

(5) Für Napropamid in oder auf Kräutern und essbaren Blüten legte der Antragsteller die fehlenden Angaben über Rückstandsuntersuchungen nicht vor. Die Behörde kam zu dem Schluss, dass die zuvor festgestellte Datenlücke nicht geschlossen wurde, und sie empfahl den Risikomanagern, eine Senkung dieser RHG auf die Bestimmungsgrenze in Erwägung zu ziehen. In Bezug auf diese Erzeugnisse ist es daher angemessen, die RHG für Napropamid auf die erzeugnisspezifische Bestimmungsgrenze zu senken und die entsprechenden Fußnoten, die die Vorlage zusätzlicher Informationen erfordern, aus Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 zu streichen.

(6) Für Napropramid in oder auf Kräutertees aus Blüten, Blättern und Kräutern, Wurzeln, anderen Pflanzenteilen sowie in oder auf Fruchtgewürzen legte der Antragsteller die fehlenden Angaben über die Analysemethode für schwer zu analysierende Matrices nicht vor. Die Behörde kam zu dem Schluss, dass diese Datenlücke zwar nicht behoben wurde, die RHG für diese Erzeugnisse jedoch beibehalten werden sollten, da sie bereits bei der Bestimmungsgrenze liegen. In Bezug auf diese Erzeugnisse ist es daher angemessen, die RHG für Napropamid auf der Bestimmungsgrenze beizubehalten und die entsprechenden Fußnoten, die die Vorlage zusätzlicher Informationen erfordern, aus Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 zu streichen.

(7) Für Pyridaben in oder auf Äpfeln, Birnen, Quitten, Mispeln, Japanischen Wollmispeln und anderem Kernobst legte der Antragsteller die fehlenden Angaben über Rückstandsuntersuchungen nicht vor. Für eine Gruppe von Kernobst wurden jedoch die neuen Rückstandsdaten zu Birnen und Äpfeln zur Unterstützung alternativer guter landwirtschaftlicher Praxis vorgelegt. Die Behörde kam zu dem Schluss, dass die vorgelegten Rückstandsuntersuchungen ausreichen, um für die gesamte Gruppe von Kernobst einen niedrigeren RHG abzuleiten 6. Für Kernobst ist es daher angemessen, den RHG auf den von der Behörde vorgeschlagenen Wert festzulegen und die entsprechenden Fußnoten, die die Vorlage zusätzlicher Informationen erfordern, aus Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 zu streichen.

(8) Für Pyridaben in oder auf Aprikosen, Pfirsichen und Bohnen (mit Hülsen) legte der Antragsteller die fehlenden Angaben über Rückstandsuntersuchungen nicht vor. Die Behörde kam zu dem Schluss, dass die zuvor festgestellte Datenlücke nicht geschlossen wurde, und sie empfahl den Risikomanagern, für diese Erzeugnisse eine Senkung der RHG auf die Bestimmungsgrenze in Erwägung zu ziehen. In Bezug auf diese Erzeugnisse ist es daher angemessen, die RHG für Pyridaben auf die erzeugnisspezifische Bestimmungsgrenze zu senken und die entsprechenden Fußnoten, die die Vorlage zusätzlicher Informationen erfordern, aus Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 zu streichen.

(9) Für Pyridaben in oder auf Rindern (Muskel, Fett, Leber, Nieren), Schafen (Muskel, Fett, Leber, Nieren), Ziegen (Muskel, Fett, Leber, Nieren), Equiden (Muskel, Fett, Leber, Nieren) und Milch (Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde) legte der Antragsteller die fehlenden Angaben zur Lagerstabilität, zu Fütterungsstudien und zu Analysemethoden vor. Die Behörde kam zu dem Schluss, dass die Datenlücke gemäß Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 ausreichend geschlossen wurde. Für Milch (Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde) ist es daher angemessen, die bereits bei der Bestimmungsgrenze liegenden RHG beizubehalten, und da nun mit der vom Antragsteller bereitgestellten Analysemethode eine niedrigere Bestimmungsgrenze von 0,01 mg/kg für Rinder (Muskel, Fett, Leber, Nieren), Schafe (Muskel, Fett, Leber, Nieren), Ziegen (Muskel, Fett, Leber, Nieren) und Equiden (Muskel, Fett, Leber, Nieren) erreichbar ist, ist es angemessen, die derzeitige Bestimmungsgrenze von 0,05 mg/kg für diese Erzeugnisse auf die Bestimmungsgrenze von 0,01 mg/kg zu senken, diese Bestimmungsgrenze festzulegen und die entsprechenden Fußnoten, die die Vorlage zusätzlicher Informationen erfordern, aus Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 zu streichen.

(10) Für Tebufenpyrad in oder auf Aprikosen, Pfirsichen, Brombeeren und Kratzbeeren legte der Antragsteller die fehlenden Angaben über Rückstandsuntersuchungen vor, und die Behörde kam zu dem Schluss, dass die in Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 genannte Datenlücke ausreichend geschlossen wurde 7. Auf der Grundlage der vorgelegten Rückstandsuntersuchungen schlug die Behörde vor, die geltenden RHG für Aprikosen und Pfirsiche zu senken und die RHG für Brombeeren und Kratzbeeren beizubehalten. Es ist daher angemessen, für Aprikosen und Pfirsiche die RHG auf den von der Behörde vorgeschlagenen Wert festzulegen und die RHG für Brombeeren und Kratzbeeren beizubehalten sowie die entsprechenden Fußnoten, die die Vorlage zusätzlicher Informationen erfordern, aus Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 zu streichen.

(11) Für Tebufenpyrad in oder auf Bohnen (mit Hülsen) und Hopfen legte der Antragsteller die fehlenden Angaben über Rückstandsuntersuchungen für Bohnen (mit Hülsen) und über Analysemethoden für Hopfen nicht vor. Die Behörde kam zu dem Schluss, dass die zuvor festgestellte Datenlücke nicht geschlossen wurde, und sie empfahl den Risikomanagern, für diese Erzeugnisse eine Senkung der RHG auf die Bestimmungsgrenze in Erwägung zu ziehen. In Bezug auf diese Erzeugnisse ist es daher angemessen, die RHG für Tebufenpyrad auf die erzeugnisspezifische Bestimmungsgrenze zu senken und die entsprechenden Fußnoten, die die Vorlage zusätzlicher Informationen erfordern, aus Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 zu streichen.

(12) Für Tebufenpyrad in oder auf Erzeugnissen tierischen Ursprungs, ausgenommen Honig und sonstige Imkereierzeugnisse, legte der Antragsteller die fehlenden Angaben vor. Die Behörde kam zu dem Schluss, dass die Datenlücke gemäß Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 ausreichend geschlossen wurde. In Bezug auf diese Erzeugnisse ist es daher angemessen, die geltenden RHG für Tebufenpyrad beizubehalten und die entsprechenden Fußnoten, die die Vorlage zusätzlicher Informationen erfordern, aus Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 zu streichen.

(13) Für Tebufenpyrad in oder auf Honig und sonstigen Imkereierzeugnissen legte der Antragsteller die fehlenden Angaben über spezifische Analysemethoden für Honig nicht vor. Die Behörde kam zu dem Schluss, dass die zuvor festgestellte Datenlücke nicht geschlossen wurde, und empfahl, die derzeitige RHG, die bei der Bestimmungsgrenze liegt, beizubehalten. In Bezug auf diese Erzeugnisse ist es daher angemessen, die RHG für Tebufenpyrad auf der Bestimmungsgrenze beizubehalten und die entsprechenden Fußnoten, die die Vorlage zusätzlicher Informationen erfordern, aus Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 zu streichen.

(14) In Bezug auf Tebufenpyrad in oder auf Tafeltrauben befand die Behörde, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass die akute Referenzdosis mit dem derzeitigen RHG überschritten wird. Risikomanager schlugen daher vor, auf der Grundlage einer weniger kritischen und sicheren alternativen guten landwirtschaftlichen Praxis einen niedrigeren RHG für Tafeltrauben festzusetzen 8. Es ist daher angemessen, den geltenden RHG für Tebufenpyrad in Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 zu senken.

(15) Die Kommission hat die EU-Referenzlaboratorien zu der Frage konsultiert, ob bestimmte Bestimmungsgrenzen angepasst werden müssen. Die Laboratorien kamen zu dem Schluss, dass aufgrund technischer Entwicklungen für bestimmte Erzeugnisse niedrigere Bestimmungsgrenzen festgelegt werden können.

(16) Die Handelspartner der Union wurden über die Welthandelsorganisation zu den neuen RHG konsultiert, und ihre Anmerkungen wurden berücksichtigt.

(17) Die Verordnung (EG) Nr. 396/2005 sollte daher entsprechend geändert werden.

(18) Damit die Erzeugnisse normal vermarktet, verarbeitet und verbraucht werden können, sollte die vorliegende Verordnung nicht für Erzeugnisse gelten, die vor dem Geltungsbeginn der neuen RHG in der Union in Verkehr gebracht wurden und für die ein hohes Verbraucherschutzniveau gewährleistet ist. Dies gilt für alle Erzeugnisse, außer für Tebufenpyrad in oder auf Tafeltrauben.

(19) Vor dem Geltungsbeginn der geänderten RHG sollte eine angemessene Frist eingeräumt werden, damit sich die Mitgliedstaaten, Drittländer und Lebensmittelunternehmer an die durch die Änderung der RHG bedingten Anforderungen anpassen können.

(20) Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Ausschusses für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel

- hat folgende Verordnung erlassen:

Artikel 1

Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 wird gemäß dem Anhang der vorliegenden Verordnung geändert.

Artikel 2

Die Verordnung (EG) Nr. 396/2005 in der vor der Änderung durch die vorliegende Verordnung geltenden Fassung gilt weiterhin für alle Erzeugnisse, die vor dem 28. April 2025 in der Union in Verkehr gebracht wurden, außer für Tebufenpyrad in oder auf Tafeltrauben.

Artikel 3

Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Sie gilt ab dem 28. April 2025.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

Brüssel, den 7. Oktober 2024

1) ABl. L 70 vom 16.03.2005 S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2005/396/oj.

2) Verordnung (EU) 2020/770 der Kommission vom 8. Juni 2020 zur Änderung der Anhänge II und III der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Höchstgehalte an Rückständen von Myclobutanil, Napropamid und Sintofen in oder auf bestimmten Erzeugnissen (ABl. L 184 vom 12.06.2020 S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2020/770/oj).

3) Verordnung (EU) 2019/90 der Kommission vom 18. Januar 2019 zur Änderung der Anhänge II, III und V der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Höchstgehalte an Rückständen von Bromuconazol, Carboxin, Fenbutatinoxid, Fenpyrazamin und Pyridaben in oder auf bestimmten Erzeugnissen (ABl. L 22 vom 24.01.2019 S. 52, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2019/90/oj).

4) Verordnung (EU) 2017/693 der Kommission vom 7. April 2017 zur Änderung der Anhänge II, III und V der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Höchstgehalte an Rückständen von Bitertanol, Chlormequat und Tebufenpyrad in oder auf bestimmten Erzeugnissen (ABl. L 101 vom 13.04.2017 S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2017/693/oj).

5) Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, "Evaluation of confirmatory data following the Article 12 MRL review for napropamide" ( EFSA Journal, 2023; 21(7):8125).

6) Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, "Evaluation of confirmatory data following Article 12 MRL review and modification of the existing MRLs in pome fruits for pyridaben" ( EFSA Journal, 2023; 21(4):7970).

7) Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, "Evaluation of confirmatory data following the Article 12 MRL review for tebufenpyrad" ( EFSA Journal 2023; 21(2):7774).

8) Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, "Review of the existing maximum residue levels for tebufenpyrad according to Article 12 of Regulation (EC) No 396/2005" ( EFSA Journal 2016; 14(4):4469).

.

Anhang

In Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 erhalten die Spalten für Napropamid, Pyridaben und Tebufenpyrad folgende Fassung:

"Rückstände von Schädlingsbekämpfungsmitteln und Rückstandshöchstgehalte (mg/kg)

Code-Nummer Gruppen und Beispiele von Einzelerzeugnissen, für die die Rückstandshöchstgehalte gelten (a) Napropamid (Summe der Isomere) Pyridaben (F) Tebufenpyrad (F)
(1) (2) (3) (4) (5)
0100000 FRÜCHTE, FRISCH ODER GEFROREN; SCHALENFRÜCHTE 0,01 (*)
0110000 Zitrusfrüchte 0,6
0110010 Grapefruits 0,5
0110020 Orangen 0,3
0110030 Zitronen 0,3
0110040 Limetten 0,3
0110050 Mandarinen 0,3
0110990 Sonstige (2) 0,3
0120000 Schalenfrüchte 0,05 0,01 (*)
0120010 Mandeln
0120020 Paranüsse
0120030 Kaschunüsse
0120040 Esskastanien
0120050 Kokosnüsse
0120060 Haselnüsse
0120070 Macadamia-Nüsse
0120080 Pekannüsse
0120090 Pinienkerne
0120100 Pistazien
0120110 Walnüsse
0120990 Sonstige (2)
0130000 Kernobst 0,15
0130010 Äpfel 0,3
0130020 Birnen 0,3
0130030 Quitten 0,8
0130040 Mispeln 0,8
0130050 Japanische Wollmispeln 0,8
0130990 Sonstige (2) 0,01 (*)
0140000 Steinobst 0,01 (*)
0140010 Aprikosen 0,3
0140020 Kirschen (süß) 0,01 (*)
0140030 Pfirsiche 0,3
0140040 Pflaumen 0,2
0140990 Sonstige (2) 0,01 (*)
0150000 Beeren und Kleinobst
0151000 a) Trauben 0,01 (*)
0151010 Tafeltrauben 0,4
0151020 Keltertrauben 0,6
0152000 b) Erdbeeren 0,9 1
0153000 c) Strauchbeerenobst 0,01 (*)
0153010 Brombeeren 0,05
0153020 Kratzbeeren 0,05
0153030 Himbeeren (rot und gelb) 0,15
0153990 Sonstige (2) 0,01 (*)
0154000 d) Anderes Kleinobst und Beeren 0,01 (*) 1,5
0154010 Heidelbeeren
0154020 Cranbeeren/Großfrüchtige Moosbeeren
0154030 Johannisbeeren (schwarz, rot und weiß)
0154040 Stachelbeeren (grün, rot und gelb)
0154050 Hagebutten
0154060 Maulbeeren (schwarz und weiß)
0154070 Azarole/Mittelmeermispel
0154080 Holunderbeeren
0154990 Sonstige (2)
0160000 Sonstige Früchte mit 0,01 (*) 0,01 (*)
0161000 a) genießbarer Schale
0161010 Datteln
0161020 Feigen
0161030 Tafeloliven
0161040 Kumquats
0161050 Karambolen
0161060 Kakis/Japanische Persimonen
0161070 Jambolans
0161990 Sonstige (2)
0162000 b) nicht genießbarer Schale, klein
0162010 Kiwis (grün, rot, gelb)
0162020 Lychees (Litschis)
0162030 Passionsfrüchte/Maracujas
0162040 Stachelfeigen/Kaktusfeigen
0162050 Sternäpfel
0162060 Amerikanische Persimonen/Virginia-Kakis
0162990 Sonstige (2)
0163000 c) nicht genießbarer Schale, groß
0163010 Avocadofrüchte
0163020 Bananen
0163030 Mangos
0163040 Papayas
0163050 Granatäpfel
0163060 Cherimoyas
0163070 Guaven
0163080 Ananas
0163090 Brotfrüchte
0163100 Durianfrüchte
0163110 Saure Annonen/Guanabanas
0163990 Sonstige (2)
0200000 GEMÜSE, FRISCH ODER GEFROREN
0210000 Wurzel- und Knollengemüse 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0211000 a) Kartoffeln
0212000 b) Tropisches Wurzel- und Knollengemüse
0212010 Kassawas/Kassaven/Manioks
0212020 Süßkartoffeln
0212030 Yamswurzeln
0212040 Pfeilwurz
0212990 Sonstige (2)
0213000 c) Sonstiges Wurzel- und Knollengemüse außer Zuckerrüben
0213010 Rote Rüben
0213020 Karotten
0213030 Knollensellerie
0213040 Meerrettiche/Kren
0213050 Erdartischocken
0213060 Pastinaken
0213070 Petersilienwurzeln
0213080 Rettiche
0213090 Haferwurz/Purpur-Bocksbart
0213100 Kohlrüben
0213110 Weiße Rüben
0213990 Sonstige (2)
0220000 Zwiebelgemüse 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0220010 Knoblauch
0220020 Zwiebeln
0220030 Schalotten
0220040 Frühlingszwiebeln/grüne Zwiebeln und Winterzwiebeln
0220990 Sonstige (2)
0230000 Fruchtgemüse 0,01 (*)
0231000 a) Solanaceae und Malvaceae
0231010 Tomaten 0,15 0,8
0231020 Paprikas 0,3 0,01 (*)
0231030 Auberginen/Eierfrüchte 0,15 0,8
0231040 Okras/Griechische Hörnchen 0,01 (*) 0,01 (*)
0231990 Sonstige (2) 0,01 (*) 0,01 (*)
0232000 b) Kürbisgewächse mit genießbarer Schale 0,15
0232010 Schlangengurken 0,3
0232020 Gewürzgurken 0,5
0232030 Zucchinis 0,3
0232990 Sonstige (2) 0,01 (*)
0233000 c) Kürbisgewächse mit ungenießbarer Schale 0,01 (*)
0233010 Melonen 0,3
0233020 Kürbisse 0,01 (*)
0233030 Wassermelonen 0,3
0233990 Sonstige (2) 0,01 (*)
0234000 d) Zuckermais 0,01 (*) 0,01 (*)
0239000 e) Sonstiges Fruchtgemüse 0,01 (*) 0,01 (*)
0240000 Kohlgemüse (außer Kohlwurzeln und Baby-Leaf-Salaten aus Kohlgemüse) 0,01 (*) 0,01 (*)
0241000 a) Blumenkohle 0,01 (*)
0241010 Broccoli
0241020 Blumenkohle
0241990 Sonstige (2)
0242000 b) Kopfkohle 0,01 (*)
0242010 Rosenkohle/Kohlsprossen
0242020 Kopfkohle
0242990 Sonstige (2)
0243000 c) Blattkohle 0,05 (*)
0243010 Chinakohle
0243020 Grünkohle
0243990 Sonstige (2)
0244000 d) Kohlrabi 0,05 (*)
0250000 Blattgemüse, Kräuter und essbare Blüten
0251000 a) Kopfsalate und andere Salatarten 0,01 (*) 0,01 (*)
0251010 Feldsalate 0,05
0251020 Grüne Salate 0,01 (*)
0251030 Kraussalate/Breitblättrige Endivien 0,01 (*)
0251040 Kressen und andere Sprossen und Keime 0,01 (*)
0251050 Barbarakraut 0,01 (*)
0251060 Salatrauken/Rucola 0,05
0251070 Roter Senf 0,05
0251080 Baby-Leaf-Salate (einschließlich der Brassica-Arten) 0,05
0251990 Sonstige (2) 0,01 (*)
0252000 b) Spinat und verwandte Arten (Blätter) 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0252010 Spinat
0252020 Portulak
0252030 Mangold
0252990 Sonstige (2)
0253000 c) Traubenblätter und ähnliche Arten 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0254000 d) Brunnenkresse 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0255000 e) Chicorée 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0256000 f) Frische Kräuter und essbare Blüten 0,02 (*) 0,02 (*) 0,02 (*)
0256010 Kerbel
0256020 Schnittlauch
0256030 Sellerieblätter
0256040 Petersilie
0256050 Salbei
0256060 Rosmarin
0256070 Thymian
0256080 Basilikum und essbare Blüten
0256090 Lorbeerblätter
0256100 Estragon
0256990 Sonstige (2)
0260000 Hülsengemüse 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0260010 Bohnen (mit Hülsen)
0260020 Bohnen (ohne Hülsen)
0260030 Erbsen (mit Hülsen)
0260040 Erbsen (ohne Hülsen)
0260050 Linsen
0260990 Sonstige (2)
0270000 Stängelgemüse 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0270010 Spargel
0270020 Kardonen
0270030 Stangensellerie
0270040 Fenchel
0270050 Artischocken
0270060 Porree
0270070 Rhabarber
0270080 Bambussprossen
0270090 Palmherzen
0270990 Sonstige (2)
0280000 Pilze, Moose und Flechten 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0280010 Kulturpilze
0280020 Wilde Pilze
0280990 Moose und Flechten
0290000 Algen und Prokaryonten 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0300000 HÜLSENFRÜCHTE 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0300010 Bohnen
0300020 Linsen
0300030 Erbsen
0300040 Lupinen
0300990 Sonstige (2)
0400000 ÖLSAATEN UND ÖLFRÜCHTE 0,01 (*)
0401000 Ölsaaten
0401010 Leinsamen 0,02 0,01 (*)
0401020 Erdnüsse 0,01 (*) 0,01 (*)
0401030 Mohnsamen 0,02 0,01 (*)
0401040 Sesamsamen 0,02 0,01 (*)
0401050 Sonnenblumenkerne 0,02 0,01 (*)
0401060 Rapssamen 0,02 0,01 (*)
0401070 Sojabohnen 0,02 0,01 (*)
0401080 Senfkörner 0,02 0,01 (*)
0401090 Baumwollsamen 0,02 0,05 (*)
0401100 Kürbiskerne 0,02 0,01 (*)
0401110 Saflorsamen 0,02 0,01 (*)
0401120 Borretschsamen 0,02 0,01 (*)
0401130 Leindottersamen 0,02 0,01 (*)
0401140 Hanfsamen 0,02 0,01 (*)
0401150 Rizinusbohnen 0,02 0,01 (*)
0401990 Sonstige (2) 0,01 (*) 0,01 (*)
0402000 Ölfrüchte 0,01 (*) 0,01 (*)
0402010 Oliven für die Gewinnung von Öl
0402020 Ölpalmenkerne
0402030 Ölpalmenfrüchte
0402040 Kapok
0402990 Sonstige (2)
0500000 GETREIDE 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0500010 Gerste
0500020 Buchweizen und anderes Pseudogetreide
0500030 Mais
0500040 Hirse
0500050 Hafer
0500060 Reis
0500070 Roggen
0500080 Sorghum
0500090 Weizen
0500990 Sonstige (2)
0600000 TEES, KAFFEE, KRÄUTERTEES, KAKAO UND JOHANNISBROT 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0610000 Tees
0620000 Kaffeebohnen
0630000 Kräutertees aus
0631000 a) Blüten
0631010 Kamille
0631020 Hibiskus
0631030 Rose
0631040 Jasmin
0631050 Linde
0631990 Sonstige (2)
0632000 b) Blättern und Kräutern
0632010 Erdbeere
0632020 Rooibos
0632030 Mate
0632990 Sonstige (2)
0633000 c) Wurzeln
0633010 Baldrian
0633020 Ginseng
0633990 Sonstige (2)
0639000 d) anderen Pflanzenteilen
0640000 Kakaobohnen
0650000 Johannisbrote/Karuben
0700000 HOPFEN 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0800000 GEWÜRZE
0810000 Samengewürze 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0810010 Anis/Anissamen
0810020 Schwarzkümmel
0810030 Sellerie
0810040 Koriander
0810050 Kreuzkümmel
0810060 Dill
0810070 Fenchel
0810080 Bockshornklee
0810090 Muskatnuss
0810990 Sonstige (2)
0820000 Fruchtgewürze 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0820010 Nelkenpfeffer
0820020 Szechuanpfeffer
0820030 Kümmel
0820040 Kardamom
0820050 Wacholderbeere
0820060 Pfeffer (schwarz, grün und weiß)
0820070 Vanille
0820080 Tamarinde
0820990 Sonstige (2)
0830000 Rindengewürze 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0830010 Zimt
0830990 Sonstige (2)
0840000 Wurzel- und Rhizomgewürze
0840010 Süßholzwurzeln 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0840020 Ingwer (10)
0840030 Kurkuma 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0840040 Meerrettich/Kren (11)
0840990 Sonstige (2) 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0850000 Knospengewürze 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0850010 Nelken
0850020 Kapern
0850990 Sonstige (2)
0860000 Blütenstempelgewürze 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0860010 Safran
0860990 Sonstige (2)
0870000 Samenmantelgewürze 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0870010 Muskatblüte
0870990 Sonstige (2)
0900000 ZUCKERPFLANZEN 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0900010 Zuckerrübenwurzeln
0900020 Zuckerrohre
0900030 Wurzeln der gewöhnlichen Wegwarte
0900990 Sonstige (2)
1000000 ERZEUGNISSE TIERISCHEN URSPRUNGS - LANDTIERE
1010000 Waren von 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
1011000 a) Schweinen
1011010 Muskel
1011020 Fett
1011030 Leber
1011040 Nieren
1011050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren)
1011990 Sonstige (2)
1012000 b) Rindern
1012010 Muskel
1012020 Fett
1012030 Leber
1012040 Nieren
1012050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren)
1012990 Sonstige (2)
1013000 c) Schafen
1013010 Muskel
1013020 Fett
1013030 Leber
1013040 Nieren
1013050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren)
1013990 Sonstige (2)
1014000 d) Ziegen
1014010 Muskel
1014020 Fett
1014030 Leber
1014040 Nieren
1014050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren)
1014990 Sonstige (2)
1015000 e) Einhufern
1015010 Muskel
1015020 Fett
1015030 Leber
1015040 Nieren
1015050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren)
1015990 Sonstige (2)
1016000 f) Geflügel
1016010 Muskel
1016020 Fett
1016030 Leber
1016040 Nieren
1016050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren)
1016990 Sonstige (2)
1017000 g) Sonstigen als Nutztiere gehaltenen Landtieren
1017010 Muskel
1017020 Fett
1017030 Leber
1017040 Nieren
1017050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren)
1017990 Sonstige (2)
1020000 Milch 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
1020010 Rinder
1020020 Schafe
1020030 Ziegen
1020040 Pferde
1020990 Sonstige (2)
1030000 Vogeleier 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
1030010 Huhn
1030020 Ente
1030030 Gans
1030040 Wachtel
1030990 Sonstige (2)
1040000 Honig und sonstige Imkereierzeugnisse (7) 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
1050000 Amphibien und Reptilien 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
1060000 Wirbellose Landtiere 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
1070000 Wildlebende Landwirbeltiere 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
1100000 ERZEUGNISSE TIERISCHEN URSPRUNGS - FISCH, FISCHEREIERZEUGNISSE UND SONSTIGE VON MEERES- ODER SÜSSWASSERTIEREN GEWONNENE LEBENSMITTEL (8)
1200000 AUSSCHLIESSLICH ZUR FUTTERMITTELHERSTELLUNG VERWENDETE ERZEUGNISSE ODER TEILE VON ERZEUGNISSEN (8)
1300000 VERARBEITETE LEBENSMITTEL (9)
( a) Für die vollständige Liste der Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs, für die Rückstandshöchstgehalte gelten, sollte auf Anhang I verwiesen werden.

(*) Untere analytische Bestimmungsgrenze

(+) Mit Fußnote versehene Kombination aus Pflanzenschutzmittel und Erzeugnis. Die Fußnoten sind nachstehend aufgelistet.

Pyridaben (F)

(F) Fettlöslich

Tebufenpyrad (F)

(F) Fettlöslich"


UWS Umweltmanagement GmbH ENDE