Verordnung (EU) 2024/2619 der Kommission vom 8. Oktober 2024 zur Änderung der Anhänge II und III der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Höchstgehalte an Rückständen von Fosetyl, Kaliumphosphonaten und Dinatriumphosphonat in oder auf bestimmten Erzeugnissen

(Text von Bedeutung für den EWR)

(ABl. L 2024/2619 vom 09.10.2024)



Die Europäische Kommission -

gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union,

gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Februar 2005 über Höchstgehalte an Pestizidrückständen in oder auf Lebens- und Futtermitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs und zur Änderung der Richtlinie 91/414/EWG des Rates 1, insbesondere auf Artikel 14 Absatz 1 Buchstabe a,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1) Für Fosetyl, Kaliumphosphonate und Dinatriumphosphonat wurden in Anhang III Teil A der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 Rückstandshöchstgehalte (im Folgenden "RHG") festgelegt.

(2) Die Kommission ersuchte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (im Folgenden "Behörde"), gemäß Artikel 12 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 eine Überprüfung aller bestehenden RHG für Fosetyl, Kaliumphosphonate und Dinatriumphosphonat durchzuführen. Da alle drei Wirkstoffe zu Phosphonsäure abgebaut werden, war es angebracht, ihre Rückstände gemeinsam zu bewerten.

(3) Kaliumphosphonate sind neben ihrer Verwendung als Wirkstoffe in Pflanzenschutzmitteln auch Bestandteil anderer für die Landwirtschaft relevanter Produkte (z.B. Düngemittel, Pflanzenstärkungsmittel, Dung, Bodenverbesserungsmittel). Daher kann die zugelassene Behandlung von Pflanzen mit diesen Produkten zum Nachweis von Phosphonsäurerückständen in den betreffenden landwirtschaftlichen Erzeugnissen führen, sodass es angezeigt ist, den Beitrag solcher anderen Verwendungen als zum Pflanzenschutz bei der Festlegung der entsprechenden RHG zu berücksichtigen. Die Kommission ersuchte die Behörde daher, gemäß Artikel 43 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 eine mit Gründen versehene Stellungnahme zur gemeinsamen Überprüfung der RHG für Fosetyl, Kaliumphosphonate und Dinatriumphosphonat abzugeben, und zwar unter Berücksichtigung von Rückständen auch aus anderen Quellen als der Verwendung von Pflanzenschutzmitteln.

(4) Die Behörde legte gemäß Artikel 12 Absatz 1 und Artikel 43 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 eine mit Gründen versehene Stellungnahme zur gemeinsamen Überprüfung der RHG für Fosetyl, Dinatriumphosphonat und Kaliumphosphonate 2 vor. Darin schlug die Behörde vor, die Rückstandsdefinition für die Durchsetzung für die drei Wirkstoffe von "Fosetyl-Al (Summe aus Fosetyl, Phosphonsäure und ihren Salzen, ausgedrückt als Fosetyl)" in "Phosphonsäure und ihre Salze, ausgedrückt als Phosphonsäure" zu ändern, und sie schlug auf Grundlage dieser Rückstandsdefinition neue RHG vor. Die Kommission hält es für angemessen, diese neue Rückstandsdefinition zu übernehmen und die RHG auf die von der Behörde ermittelten Werte festzulegen.

(5) Die Kommission wurde von Vertretern amtlicher Laboratorien und Lebensmittelunternehmern darüber informiert, dass in einigen Kulturen unter bestimmten Umständen Rückstände des Ausgangsstoffs "Fosetyl" festzustellen sein könnten und dass eine Streichung von "Fosetyl" aus der Rückstandsdefinition für die Durchsetzung für die drei Wirkstoffe unbeabsichtigterweise zur Folge hätte, dass für solche Rückstände der RHG-Standardwert von 0,01 mg/kg gelten würde.

(6) Daher sollten festgestellte Fosetylrückstände nicht berücksichtigt werden, und der Standardwert von 0,01 mg/kg gemäß Artikel 18 Absatz 1 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 findet keine Anwendung. Stattdessen gilt der RHG für den Metaboliten Phosphonsäure.

(7) Die Referenzlaboratorien der Europäischen Union stellten fest, dass die folgenden Bestimmungsgrenzen technisch erreichbar sind: 0,1 mg/kg in wässrigen und sauren Matrices mit pflanzlichem Ursprung, 0,2 mg/kg in Matrices mit hohem Fettgehalt bzw. trockenen Matrices/Matrices mit hohem Stärkegehalt mit pflanzlichem Ursprung, 0,05 mg/kg in Milch, 0,2 mg/kg in Fett und 0,5 mg/kg in Leber, Nieren und Muskeln. Angesichts der Persistenz der Rückstände dieser Stoffe und der potenziellen Vielzahl von Rückstandsquellen wurde es jedoch als angemessen erachtet, den geltenden niedrigsten RHG von 2 mg/kg beizubehalten, und zwar berichtigt auf 1,5 mg/kg, um der überarbeiteten Rückstandsdefinition Rechnung zu tragen. Für Tee, Kaffee, Kräutertees, Kakao und Johannisbrot/Karuben ist ein niedrigster RHG von 20 mg/kg angemessen, um dem Vorkommen von Phosphorsäure aus diesen anderen Quellen Rechnung zu tragen.

(8) Die Behörde zog den Schluss, dass bezüglich der RHG für Orangen, Grapefruits, Äpfel, Birnen, Ananas, Kürbisgewächse mit ungenießbarer Schale und getrocknete Erbsen einige Angaben zu Rückstandsuntersuchungen nicht vorliegen; deshalb sei zur Klärung der Frage, ob diese RHG festgelegt werden können oder nicht, eine weitere Prüfung durch Risikomanager erforderlich. Da für die Verbraucher kein Risiko besteht, sollten diese RHG festgelegt werden. Die RHG für diese Erzeugnisse werden somit überprüft; bei der Überprüfung werden die Informationen berücksichtigt, die innerhalb von zwei Jahren nach Veröffentlichung der vorliegenden Verordnung zur Verfügung stehen.

(9) Die Behörde zog den Schluss, dass bezüglich der RHG für Datteln, Feigen, Kumquats, Karambolen, Jambolans, Lychees (Litschis), Passionsfrüchte/Maracujas, Stachelfeigen/Kaktusfrüchte, Sternäpfel, Amerikanische Persimonen/Virginia-Kakis, Papayas, Cherimoyas, Guaven, Brotfrüchte, Durianfrüchte, Saure Annonen/Guanabanas, Kassawas/Kassaven/Manioks, Yamswurzeln, Pfeilwurz, Erdartischocken, Pastinaken, Petersilienwurzeln, Haferwurz/Purpur-Bocksbart, Kohlrüben, Weiße Rüben, Okras/Griechische Hörnchen, Traubenblätter und ähnliche Arten, Brunnenkresse, frische Bohnen (ohne Hülsen), frische Linsen, Kardonen, Stangensellerie, Fenchel, Bambussprossen, Palmherzen, Moose und Flechten, Algen und Prokaryonten, getrocknete Linsen, getrocknete Erbsen, getrocknete Lupinen, Ölsaaten, Ölpalmenkerne, Ölpalmenfrüchte, Kapok, Gerste, Mais, Hirse, Hafer, Sorghum, Kaffeebohnen, Kräutertees (aus Blüten, Wurzeln), Kakaobohnen, Johannisbrote/Karuben, Gewürze (Rinden-, Wurzel- und Rhizom-, Knospen-, Blütenstempel- und Samenmantelgewürze), Zuckerrübenwurzeln und Zuckerrohre einige Angaben zu Überwachungsdaten nicht vorliegen; deshalb sei zur Klärung der Frage, ob diese RHG festgelegt werden können oder nicht, eine weitere Prüfung durch Risikomanager erforderlich. Da für die Verbraucher kein Risiko besteht, sollten diese RHG festgelegt werden. Die RHG für diese Erzeugnisse werden überprüft; bei der Überprüfung werden die Informationen berücksichtigt, die innerhalb von fünf Jahren nach Veröffentlichung der vorliegenden Verordnung zur Verfügung stehen.

(10) Die Behörde zog den Schluss, dass bezüglich des RHG für Kartoffeln einige Angaben zu Verarbeitungsstudien in Bezug auf Abfälle und getrocknete Pülpe nicht vorliegen; deshalb sei zur Klärung der Frage, ob dieser RHG festgelegt werden kann oder nicht, eine weitere Prüfung durch Risikomanager erforderlich. Da für die Verbraucher kein Risiko besteht, sollte dieser RHG festgelegt werden. Der RHG für Kartoffeln wird überprüft; bei der Überprüfung werden die Informationen berücksichtigt, die innerhalb von zwei Jahren nach Veröffentlichung der vorliegenden Verordnung zur Verfügung stehen.

(11) In ihrer mit Gründen versehenen Stellungnahme empfahl die Behörde keine spezifischen RHG für die Kategorien "Sonstige" der verschiedenen Gruppen pflanzlicher und tierischer Erzeugnisse. Angesichts der Persistenz der Rückstände dieser Stoffe und der potenziellen Vielzahl von Rückstandsquellen ist es daher angezeigt, diese RHG auf den niedrigsten RHG festzusetzen, der für ein Erzeugnis innerhalb der betreffenden Erzeugnisgruppe gilt.

(12) Hinsichtlich des RHG für "Solanaceae und Malvaceae", Kategorie "Sonstige", teilte ein Mitgliedstaat der Kommission mit, dass Fosetyl in seinem Hoheitsgebiet für die Gruppe der Fruchtgemüse von Solanaceae zugelassen ist. Daher ist es angezeigt, diesen RHG auf 70 mg/kg festzusetzen.

(13) Hinsichtlich des RHG für "Kopfsalate und andere Salatarten", Kategorie "Sonstige", teilte ein Mitgliedstaat der Kommission mit, dass die betreffenden Stoffe in seinem Hoheitsgebiet für die Gruppe der Kopfsalate und anderen Salatarten zugelassen sind. Daher ist es angezeigt, diesen RHG auf 150 mg/kg festzusetzen.

(14) In ihrer mit Gründen versehenen Stellungnahme empfahl die Behörde keine spezifischen RHG für die Kategorien "Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren)" innerhalb der verschiedenen Gruppen tierischer Erzeugnisse. Um einen realistischen Wert für diese RHG zu erhalten, sollten sie auf den höchsten RHG festgesetzt werden, der für eines der Erzeugnisse innerhalb derselben Erzeugnisgruppe gilt.

(15) In ihrer mit Gründen versehenen Stellungnahme empfahl die Behörde keine spezifischen RHG für die Gruppe "sonstige als Nutztiere gehaltene Landtiere". Da diese RHG in der Regel auf dieselben Werte festgesetzt werden wie für die Gruppe "Rinder", ist es daher angezeigt, diese RHG entsprechend festzusetzen.

(16) Da kein Risiko für die Verbraucher festgestellt wurde, sollten die RHG für Fosetyl, Kaliumphosphonate und Dinatriumphosphonat in Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 festgelegt werden.

(17) Während der laufenden Bewertung von Fosetyl, Dinatriumphosphonat und Kaliumphosphonaten gemäß Artikel 12 Absatz 1 und Artikel 43 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 und noch vor der rechtlichen Verankerung der Rückstandsdefinition für die Durchsetzung wurden mehrere Anträge gemäß Artikel 6 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 auf Änderung der geltenden RHG für Fosetyl, Kaliumphosphonate und Dinatriumphosphonat für Zitrusfrüchte, Aprikosen/Marillen, Kirschen, Pflaumen, Mangold, Kräutertees aus Blättern und Kräutern sowie Honig gestellt.

(18) Gemäß den Artikeln 8 und 9 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 haben die betreffenden Mitgliedstaaten alle diese Anträge bewertet und die Bewertungsberichte an die Kommission weitergeleitet.

(19) Die Behörde bewertete die Anträge und die Bewertungsberichte. Sie prüfte insbesondere die Risiken für Verbraucher und gegebenenfalls für Tiere und gab mit Gründen versehene Stellungnahmen zu den vorgeschlagenen RHG 3 ab. Diese mit Gründen versehenen Stellungnahmen wurde den Antragstellern, der Kommission und den Mitgliedstaaten übermittelt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

(20) In ihren mit Gründen versehenen Stellungnahmen kam die Behörde zu dem Schluss, dass die vom Antragsteller vorgelegten Daten zu den betreffenden Wirkstoffen in Aprikosen/Marillen nicht ausreichen, um einen neuen RHG festzusetzen. In Bezug auf die anderen Erzeugnisse zog die Behörde den Schluss, dass Risikomanagementerwägungen erforderlich sind, um angesichts der festgelegten Rückstandsdefinition für die Durchsetzung die geeigneten RHG festzulegen. Da die Behörde vorgeschlagen hatte, die Rückstandsdefinition für die Durchsetzung für die drei Wirkstoffe von "Fosetyl-Al (Summe aus Fosetyl, Phosphonsäure und ihren Salzen, ausgedrückt als Fosetyl)" in "Phosphonsäure und ihre Salze, ausgedrückt als Phosphonsäure" zu ändern, sollten die neuen RHG auf Grundlage dieser Rückstandsdefinition festgelegt werden.

(21) Zudem hatte die Behörde in einigen ihrer mit Gründen versehenen Stellungnahmen unterschiedliche RHG für dasselbe Erzeugnis vorgeschlagen, da die Bewertungen parallel durchgeführt worden waren und sich auf unterschiedliche gute landwirtschaftliche Praktiken und Datensätze gestützt hatten. Daher ersuchte die Kommission die Behörde um zusätzliche Leitlinien zu geeigneten RHG für Fosetyl, Kaliumphosphonate und Dinatriumphosphonat für die Fälle, in denen in separaten mit Gründen versehenen Stellungnahmen unterschiedliche Werte abgeleitet worden waren, auch unter Berücksichtigung der von der Behörde vorgeschlagenen neuen Rückstandsdefinition für die Durchsetzung ("Phosphonsäure und ihre Salze, ausgedrückt als Phosphonsäure"). Ferner wurde die Behörde ersucht, den kürzlich mit der Verordnung (EU) 2022/1324 der Kommission 4 festgelegten RHG für Fosetyl in Kiwis (grün, rot, gelb) im Hinblick auf die vorgeschlagene neue Rückstandsdefinition neu zu bewerten.

(22) Die Behörde legte gemäß Artikel 31 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates 5 eine wissenschaftliche Erklärung 6 zu den RHG für Fosetyl, Dinatriumphosphonat und Kaliumphosphonate für alle Erzeugnisse vor, die Gegenstand der betreffenden mit Gründen versehenen Stellungnahmen waren, mit Ausnahme von Aprikosen/Marillen, für die die Behörde zuvor zu dem Schluss gekommen war, dass die vorgelegten Daten für die Festlegung eines neuen RHG nicht ausreichten.

(23) In ihrer Erklärung kam die Behörde zu dem Schluss, dass bei allen von den Antragstellern beantragten Änderungen der RHG für die betreffenden Stoffe für Zitrusfrüchte, Kirschen, Pflaumen, Mangold, Kräutertees aus Blättern und Kräutern sowie Honig alle Datenanforderungen erfüllt waren und dass diese Änderungen im Hinblick auf die Verbrauchersicherheit, basierend auf einer Bewertung der Verbraucherexposition für 27 spezifische europäische Verbrauchergruppen, akzeptiert werden können. Dabei hat die Behörde die neuesten Erkenntnisse über die toxikologischen Eigenschaften der Stoffe berücksichtigt. Weder für die lebenslange Exposition gegenüber diesen Stoffen durch den Verzehr aller Lebensmittelerzeugnisse, die diese Stoffe enthalten können, noch für eine kurzzeitige Exposition durch den Verzehr großer Mengen der betreffenden Erzeugnisse wurde nachgewiesen, dass das Risiko einer Überschreitung der zulässigen täglichen Aufnahme oder der akuten Referenzdosis besteht.

(24) Anschließend wurde gemäß Artikel 6 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 ein weiterer Antrag auf Änderung der geltenden RHG für die betreffenden Wirkstoffe in Porree und Frühlingszwiebeln/grünen Zwiebeln/Winterzwiebeln gestellt.

(25) Gemäß den Artikeln 8 und 9 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 hat der betreffende Mitgliedstaat diesen Antrag bewertet und den Bewertungsbericht an die Kommission weitergeleitet.

(26) Die Behörde bewertete den Antrag und den Bewertungsbericht. Sie prüfte insbesondere die Risiken für Verbraucher und gegebenenfalls für Tiere und gab eine mit Gründen versehene Stellungnahme zu den vorgeschlagenen RHG 7 ab. Diese mit Gründen versehene Stellungnahme wurde dem Antragsteller, der Kommission und den Mitgliedstaaten übermittelt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

(27) In ihrer mit Gründen versehenen Stellungnahme kam die Behörde zu dem Schluss, dass bei allen vom Antragsteller beantragten Änderungen der RHG für die betreffenden Stoffe alle Datenanforderungen erfüllt waren und dass diese Änderungen im Hinblick auf die Verbrauchersicherheit, basierend auf einer Bewertung der Verbraucherexposition für 27 spezifische europäische Verbrauchergruppen, akzeptiert werden können. Dabei hat die Behörde die neuesten Erkenntnisse über die toxikologischen Eigenschaften der Stoffe berücksichtigt. Weder für die lebenslange Exposition gegenüber diesen Stoffen durch den Verzehr aller Lebensmittelerzeugnisse, die diese Stoffe enthalten können, noch für eine kurzzeitige Exposition durch den Verzehr großer Mengen der betreffenden Erzeugnisse wurde nachgewiesen, dass das Risiko einer Überschreitung der zulässigen täglichen Aufnahme oder der akuten Referenzdosis besteht.

(28) Gestützt auf die mit Gründen versehenen Stellungnahmen und die Erklärung der Behörde sowie auf die Prüfung der relevanten Faktoren gemäß Artikel 14 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 wird der Schluss gezogen, dass die vorgeschlagenen Änderungen der RHG akzeptiert werden können.

(29) Die Handelspartner der Union wurden über die Welthandelsorganisation zu den neuen RHG konsultiert, und ihre Anmerkungen wurden berücksichtigt.

(30) Die Verordnung (EG) Nr. 396/2005 sollte daher entsprechend geändert werden.

(31) Für alle unter die vorliegende Verordnung fallenden Wirkstoffe sollte die Verordnung eine Übergangsregelung für Erzeugnisse enthalten, die vor der Änderung der RHG in der Union in Verkehr gebracht wurden und für die ein hohes Verbraucherschutzniveau gewährleistet ist, damit diese normal vermarktet, verarbeitet und verbraucht werden können.

(32) Vor dem Geltungsbeginn der geänderten RHG sollte eine angemessene Frist eingeräumt werden, damit sich die Mitgliedstaaten, Drittländer und Lebensmittelunternehmer auf die daraus entstehenden neuen Anforderungen vorbereiten können.

(33) Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Ausschusses für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel

- hat folgende Verordnung erlassen:

Artikel 1

Die Anhänge II und III der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 werden gemäß dem Anhang der vorliegenden Verordnung geändert.

Artikel 2

Die Verordnung (EG) Nr. 396/2005 in der vor der Änderung durch die vorliegende Verordnung geltenden Fassung gilt weiterhin für Erzeugnisse, die vor dem 29. April 2025 in der Union hergestellt oder in die Union eingeführt wurden.

Artikel 3

Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Sie gilt ab dem 29. April 2025.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

Brüssel, den 8. Oktober 2024

1) ABl. L 70 vom 16.03.2005 S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2005/396/oj.

2) Reasoned opinion on the joint review of maximum residue levels (MRLs) for fosetyl, disodium phosphonate and potassium phosphonates according to Articles 12 and 43 of Regulation (EC) No 396/2005 ( EFSA Journal 2021;19(8):6782).

3) Reasoned Opinion on the modification of the existing MRLs for potassium phosphonates in lemons, limes and mandarins and in herbal infusions from leaves and herbs ( EFSA Journal 2021;19(6):6673).

Reasoned Opinion on the modification of the existing maximum residue levels for fosetyl/phosphonic acid in citrus fruits resulting from the use of potassium phosphonates ( EFSA Journal 2021;19(11):6926).

Reasoned Opinion on the modification of the existing maximum residue levels for fosetyl/phosphonic acid in chards/beet leaves and honey resulting from the use of potassium phosphonates ( EFSA Journal 2022;20(1):6992).

Reasoned Opinion on the modification of the existing maximum residue levels for fosetyl/phosphonic acid in apricots, cherries and plums resulting from the use of potassium phosphonates ( EFSA Journal 2022;20(1):7106).

4) Verordnung (EU) 2022/1324 der Kommission vom 28. Juli 2022 zur Änderung der Anhänge II und III der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Höchstgehalte an Rückständen von Benzovindiflupyr, Boscalid, Fenazaquin, Fluazifop-P, Flupyradifuron, Fluxapyroxad, Fosetyl-Al, Isofetamid, Metaflumizon, Pyraclostrobin, Spirotetramat, Thiabendazol und Tolclofos-methyl in oder auf bestimmten Erzeugnissen (ABl. L 200 vom 29.07.2022 S. 68, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2022/1324/oj).

5) Verordnung (EG) Nr. 178/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 28. Januar 2002 zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts, zur Errichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmittelsicherheit (ABl. L 31 vom 01.02.2002 S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2002/178/oj).

6) Scientific statement on the maximum residue levels for potassium phosphonates ( EFSA Journal 2022;20(7):7400).

7) Reasoned Opinion on the modification of the existing maximum residue levels in leeks and spring onions/green onions/Welsh onions resulting from the use of potassium phosphonates ( EFSA Journal 2023;21(5):8033).

.

Anhang


Die Anhänge II und III der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 werden wie folgt geändert:

1. In Anhang II werden folgende Spalten für Fosetyl und Phosphonsäure angefügt:

"Rückstände von Schädlingsbekämpfungsmitteln und Rückstandshöchstgehalte (mg/kg)

Code-Nummer Gruppen und Beispiele von Einzelerzeugnissen, für die die Rückstandshöchstgehalte gelten (a) Fosetyl Phosphonsäure und ihre Salze, ausgedrückt als Phosphonsäure (R)
(1) (2) (3) (4)
0100000 FRÜCHTE, FRISCH ODER GEFROREN; SCHALENFRÜCHTE (+)
0110000 Zitrusfrüchte (+) 100
0110010 Grapefruits (+) (+)
0110020 Orangen (+) (+)
0110030 Zitronen (+)
0110040 Limetten (+)
0110050 Mandarinen (+)
0110990 Sonstige (2) (+)
0120000 Schalenfrüchte (+)
0120010 Mandeln (+) 1.000
0120020 Paranüsse (+) 400
0120030 Kaschunüsse (+) 400
0120040 Esskastanien (+) 1.000
0120050 Kokosnüsse (+) 400
0120060 Haselnüsse (+) 1.000
0120070 Macadamia-Nüsse (+) 400
0120080 Pekannüsse (+) 400
0120090 Pinienkerne (+) 400
0120100 Pistazien (+) 1.000
0120110 Walnüsse (+) 1.000
0120990 Sonstige (2) (+) 400
0130000 Kernobst (+) 70
0130010 Äpfel (+) (+)
0130020 Birnen (+) (+)
0130030 Quitten (+)
0130040 Mispeln (+)
0130050 Japanische Wollmispeln (+)
0130990 Sonstige (2) (+)
0140000 Steinobst (+)
0140010 Aprikosen (+) 60
0140020 Kirschen (süß) (+) 8
0140030 Pfirsiche (+) 60
0140040 Pflaumen (+) 8
0140990 Sonstige (2) (+) 8
0150000 Beeren und Kleinobst (+)
0151000 a) Trauben (+)
0151010 Tafeltrauben (+) 100
0151020 Keltertrauben (+) 150
0152000 b) Erdbeeren (+) 70
0153000 c) Strauchbeerenobst (+)
0153010 Brombeeren (+) 200
0153020 Kratzbeeren (+) 80
0153030 Himbeeren (rot und gelb) (+) 200
0153990 Sonstige (2) (+) 80
0154000 d) Anderes Kleinobst und Beeren (+)
0154010 Heidelbeeren (+) 150
0154020 Cranbeeren/Großfrüchtige Moosbeeren (+) 1,5 (*)
0154030 Johannisbeeren (schwarz, rot und weiß) (+) 150
0154040 Stachelbeeren (grün, rot und gelb) (+) 150
0154050 Hagebutten (+) 1,5 (*)
0154060 Maulbeeren (schwarz und weiß) (+) 1,5 (*)
0154070 Azarole/Mittelmeermispel (+) 50
0154080 Holunderbeeren (+) 60
0154990 Sonstige (2) (+) 1,5 (*)
0160000 Sonstige Früchte mit (+)
0161000 a) genießbarer Schale (+)
0161010 Datteln (+) 1,5 (*) (+)
0161020 Feigen (+) 1,5 (*)(+)
0161030 Tafeloliven (+) 80
0161040 Kumquats (+) 3 (+)
0161050 Karambolen (+) 1,5 (*) (+)
0161060 Kakis/Japanische Persimonen (+) 50
0161070 Jambolans (+) 1,5 (*)(+)
0161990 Sonstige (2) (+) 1,5 (*)
0162000 b) nicht genießbarer Schale, klein (+)
0162010 Kiwis (grün, rot, gelb) (+) 150
0162020 Lychees (Litschis) (+) 1,5 (*) (+)
0162030 Passionsfrüchte/Maracujas (+) 20 (+)
0162040 Stachelfeigen/Kaktusfeigen (+) 1,5 (*)(+)
0162050 Sternäpfel (+) 1,5 (*) (+)
0162060 Amerikanische Persimonen/Virginia-Kakis (+) 1,5 (*) (+)
0162990 Sonstige (2) (+) 1,5 (*)
0163000 c) nicht genießbarer Schale, groß (+)
0163010 Avocadofrüchte (+) 50
0163020 Bananen (+) 1,5 (*)
0163030 Mangos (+) 1,5 (*)
0163040 Papayas (+) 3 (+)
0163050 Granatäpfel (+) 70
0163060 Cherimoyas (+) 1,5 (*)(+)
0163070 Guaven (+) 1,5 (*) (+)
0163080 Ananas (+) 20 (+)
0163090 Brotfrüchte (+) 1,5 (*)(+)
0163100 Durianfrüchte (+) 1,5 (*)(+)
0163110 Saure Annonen/Guanabanas (+) 1,5 (*) (+)
0163990 Sonstige (2) (+) 1,5 (*)
0200000 GEMÜSE, FRISCH ODER GEFROREN (+)
0210000 Wurzel- und Knollengemüse (+)
0211000 a) Kartoffeln (+) 150 (+)
0212000 b) Tropisches Wurzel- und Knollengemüse (+) 1,5 (*)
0212010 Kassawas/Kassaven/Manioks (+) (+)
0212020 Süßkartoffeln (+)
0212030 Yamswurzeln (+) (+)
0212040 Pfeilwurz (+) (+)
0212990 Sonstige (2) (+)
0213000 c) Sonstiges Wurzel- und Knollengemüse außer Zuckerrüben (+)
0213010 Rote Rüben (+) 1,5 (*)
0213020 Karotten (+) 1,5 (*)
0213030 Knollensellerie (+) 6
0213040 Meerrettiche/Kren (+) 150
0213050 Erdartischocken (+) 1,5 (*) (+)
0213060 Pastinaken (+) 6 (+)
0213070 Petersilienwurzeln (+) 4 (+)
0213080 Rettiche (+) 40
0213090 Haferwurz/Purpur-Bocksbart (+) 1,5 (*)(+)
0213100 Kohlrüben (+) 1,5 (*) (+)
0213110 Weiße Rüben (+) 1,5 (*) (+)
0213990 Sonstige (2) (+) 1,5 (*)
0220000 Zwiebelgemüse (+)
0220010 Knoblauch (+) 20
0220020 Zwiebeln (+) 40
0220030 Schalotten (+) 20
0220040 Frühlingszwiebeln/grüne Zwiebeln und Winterzwiebeln (+) 10
0220990 Sonstige (2) (+) 10
0230000 Fruchtgemüse (+)
0231000 a) Solanaceae und Malvaceae (+)
0231010 Tomaten (+) 70
0231020 Paprikas (+) 70
0231030 Auberginen/Eierfrüchte (+) 70
0231040 Okras/Griechische Hörnchen (+) 1,5 (*) (+)
0231990 Sonstige (2) (+) 70
0232000 b) Kürbisgewächse mit genießbarer Schale (+) 80
0232010 Schlangengurken (+)
0232020 Gewürzgurken (+)
0232030 Zucchinis (+)
0232990 Sonstige (2) (+)
0233000 c) Kürbisgewächse mit ungenießbarer Schale (+) 60 (+)
0233010 Melonen (+) (+)
0233020 Kürbisse (+) (+)
0233030 Wassermelonen (+) (+)
0233990 Sonstige (2) (+) (+)
0234000 d) Zuckermais (+) 1,5 (*)
0239000 e) Sonstiges Fruchtgemüse (+) 1,5 (*)
0240000 Kohlgemüse (außer Kohlwurzeln und Baby-Leaf-Salaten aus Kohlgemüse) (+)
0241000 a) Blumenkohle (+) 50
0241010 Broccoli (+)
0241020 Blumenkohle (+)
0241990 Sonstige (2) (+)
0242000 b) Kopfkohle (+) 2
0242010 Rosenkohle/Kohlsprossen (+)
0242020 Kopfkohle (+)
0242990 Sonstige (2) (+)
0243000 c) Blattkohle (+) 20
0243010 Chinakohle (+)
0243020 Grünkohle (+)
0243990 Sonstige (2) (+)
0244000 d) Kohlrabi (+) 5
0250000 Blattgemüse, Kräuter und essbare Blüten (+)
0251000 a) Kopfsalate und andere Salatarten (+)
0251010 Feldsalate (+) 150
0251020 Grüne Salate (+) 200
0251030 Kraussalate/Breitblättrige Endivien (+) 150
0251040 Kressen und andere Sprossen und Keime (+) 150
0251050 Barbarakraut (+) 150
0251060 Salatrauken/Rucola (+) 150
0251070 Roter Senf (+) 150
0251080 Baby-Leaf-Salate (einschließlich der Brassica-Arten) (+) 150
0251990 Sonstige (2) (+) 150
0252000 b) Spinat und verwandte Arten (Blätter) (+)
0252010 Spinat (+) 200
0252020 Portulak (+) 100
0252030 Mangold (+) 70
0252990 Sonstige (2) (+) 70
0253000 c) Traubenblätter und ähnliche Arten (+) 1,5 (*) (+)
0254000 d) Brunnenkresse (+) 1,5 (*)(+)
0255000 e) Chicorée (+) 150
0256000 f) Frische Kräuter und essbare Blüten (+) 300
0256010 Kerbel (+)
0256020 Schnittlauch (+)
0256030 Sellerieblätter (+)
0256040 Petersilie (+)
0256050 Salbei (+)
0256060 Rosmarin (+)
0256070 Thymian (+)
0256080 Basilikum und essbare Blüten (+)
0256090 Lorbeerblätter (+)
0256100 Estragon (+)
0256990 Sonstige (2) (+)
0260000 Hülsengemüse (+) 1,5 (*)
0260010 Bohnen (mit Hülsen) (+)
0260020 Bohnen (ohne Hülsen) (+) (+)
0260030 Erbsen (mit Hülsen) (+)
0260040 Erbsen (ohne Hülsen) (+)
0260050 Linsen (+) (+)
0260990 Sonstige (2) (+)
0270000 Stängelgemüse (+)
0270010 Spargel (+) 1,5 (*)
0270020 Kardonen (+) 1,5 (*) (+)
0270030 Stangensellerie (+) 1,5 (*) (+)
0270040 Fenchel (+) 1,5 (+)
0270050 Artischocken (+) 100
0270060 Porree (+) 10
0270070 Rhabarber (+) 1,5 (*)
0270080 Bambussprossen (+) 1,5 (*) (+)
0270090 Palmherzen (+) 1,5 (*)(+)
0270990 Sonstige (2) (+) 1,5 (*)
0280000 Pilze, Moose und Flechten (+) 1,5 (*)
0280010 Kulturpilze (+)
0280020 Wilde Pilze (+)
0280990 Moose und Flechten (+) (+)
0290000 Algen und Prokaryonten (+) 1,5 (*) (+)
0300000 HÜLSENFRÜCHTE (+)
0300010 Bohnen (+) 3
0300020 Linsen (+) 3 (+)
0300030 Erbsen (+) 4 (+)
0300040 Lupinen (+) 3 (+)
0300990 Sonstige (2) (+) 3
0400000 ÖLSAATEN UND ÖLFRÜCHTE (+)
0401000 Ölsaaten (+)
0401010 Leinsamen (+) 1,5 (*) (+)
0401020 Erdnüsse (+) 3 (+)
0401030 Mohnsamen (+) 1,5 (*) (+)
0401040 Sesamsamen (+) 1,5 (*) (+)
0401050 Sonnenblumenkerne (+) 1,5 (*) (+)
0401060 Rapssamen (+) 1,5 (*)(+)
0401070 Sojabohnen (+) 1,5 (*)(+)
0401080 Senfkörner (+) 1,5 (*)(+)
0401090 Baumwollsamen (+) 1,5 (*) (+)
0401100 Kürbiskerne (+) 1,5 (*)(+)
0401110 Saflorsamen (+) 1,5 (*) (+)
0401120 Borretschsamen (+) 1,5 (*) (+)
0401130 Leindottersamen (+) 1,5 (*)(+)
0401140 Hanfsamen (+) 1,5 (*)(+)
0401150 Rizinusbohnen (+) 1,5 (*) (+)
0401990 Sonstige (2) (+) 1,5 (*) (+)
0402000 Ölfrüchte (+)
0402010 Oliven für die Gewinnung von Öl (+) 80
0402020 Ölpalmenkerne (+) 1,5 (*)(+)
0402030 Ölpalmenfrüchte (+) 1,5 (*) (+)
0402040 Kapok (+) 1,5 (*)(+)
0402990 Sonstige (2) (+) 1,5 (*)
0500000 GETREIDE (+)
0500010 Gerste (+) 1,5 (*)(+)
0500020 Buchweizen und anderes Pseudogetreide (+) 2
0500030 Mais (+) 1,5 (*) (+)
0500040 Hirse (+) 1,5 (*) (+)
0500050 Hafer (+) 1,5 (*) (+)
0500060 Reis (+) 3
0500070 Roggen (+) 1,5 (*)
0500080 Sorghum (+) 1,5 (*) (+)
0500090 Weizen (+) 80
0500990 Sonstige (2) (+) 1,5 (*)
0600000 TEES, KAFFEE, KRÄUTERTEES, KAKAO UND JOHANNISBROT (+)
0610000 Tees (+) 20 (*)
0620000 Kaffeebohnen (+) 20 (*)(+)
0630000 Kräutertees aus (+)
0631000 a) Blüten (+) 20 (*) (+)
0631010 Kamille (+) (+)
0631020 Hibiskus (+) (+)
0631030 Rose (+) (+)
0631040 Jasmin (+) (+)
0631050 Linde (+) (+)
0631990 Sonstige (2) (+) (+)
0632000 b) Blättern und Kräutern (+) 1.500
0632010 Erdbeere (+)
0632020 Rooibos (+)
0632030 Mate (+)
0632990 Sonstige (2) (+)
0633000 c) Wurzeln (+) 20 (*) (+)
0633010 Baldrian (+) (+)
0633020 Ginseng (+) (+)
0633990 Sonstige (2) (+) (+)
0639000 d) anderen Pflanzenteilen (+) 20 (*)(+)
0640000 Kakaobohnen (+) 20 (*) (+)
0650000 Johannisbrote/Karuben (+) 20 (*) (+)
0700000 HOPFEN (+) 1.500
0800000 GEWÜRZE (+)
0810000 Samengewürze (+) 300
0810010 Anis/Anissamen (+)
0810020 Schwarzkümmel (+)
0810030 Sellerie (+)
0810040 Koriander (+)
0810050 Kreuzkümmel (+)
0810060 Dill (+)
0810070 Fenchel (+)
0810080 Bockshornklee (+)
0810090 Muskatnuss (+)
0810990 Sonstige (2) (+)
0820000 Fruchtgewürze (+) 300
0820010 Nelkenpfeffer (+)
0820020 Szechuanpfeffer (+)
0820030 Kümmel (+)
0820040 Kardamom (+)
0820050 Wacholderbeere (+)
0820060 Pfeffer (schwarz, grün und weiß) (+)
0820070 Vanille (+)
0820080 Tamarinde (+)
0820990 Sonstige (2) (+)
0830000 Rindengewürze (+) 20 (*)(+)
0830010 Zimt (+) (+)
0830990 Sonstige (2) (+) (+)
0840000 Wurzel- und Rhizomgewürze (+)
0840010 Süßholzwurzeln (+) 20 (*) (+)
0840020 Ingwer (10) (+)
0840030 Kurkuma (+) 20 (*) (+)
0840040 Meerrettich/Kren (11) (+)
0840990 Sonstige (2) (+) 20 (*) (+)
0850000 Knospengewürze (+) 20 (*) (+)
0850010 Nelken (+) (+)
0850020 Kapern (+) (+)
0850990 Sonstige (2) (+) (+)
0860000 Blütenstempelgewürze (+) 20 (*) (+)
0860010 Safran (+) (+)
0860990 Sonstige (2) (+) (+)
0870000 Samenmantelgewürze (+) 20 (*) (+)
0870010 Muskatblüte (+) (+)
0870990 Sonstige (2) (+) (+)
0900000 ZUCKERPFLANZEN (+)
0900010 Zuckerrübenwurzeln (+) 1,5 (*) (+)
0900020 Zuckerrohre (+) 1,5 (*) (+)
0900030 Wurzeln der gewöhnlichen Wegwarte (+) 70
0900990 Sonstige (2) (+) 1,5 (*)
1000000 ERZEUGNISSE TIERISCHEN URSPRUNGS - LANDTIERE (+)
1010000 Waren von (+)
1011000 a) Schweinen (+)
1011010 Muskel (+) 0,5
1011020 Fett (+) 1,5
1011030 Leber (+) 0,5
1011040 Nieren (+) 4
1011050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren) (+) 4
1011990 Sonstige (2) (+) 0,5
1012000 b) Rindern (+)
1012010 Muskel (+) 0,6
1012020 Fett (+) 2
1012030 Leber (+) 0,9
1012040 Nieren (+) 7
1012050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren) (+) 7
1012990 Sonstige (2) (+) 0,6
1013000 c) Schafen (+)
1013010 Muskel (+) 0,6
1013020 Fett (+) 2
1013030 Leber (+) 0,9
1013040 Nieren (+) 7
1013050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren) (+) 7
1013990 Sonstige (2) (+) 0,6
1014000 d) Ziegen (+)
1014010 Muskel (+) 0,6
1014020 Fett (+) 2
1014030 Leber (+) 0,9
1014040 Nieren (+) 7
1014050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren) (+) 7
1014990 Sonstige (2) (+) 0,6
1015000 e) Einhufern (+)
1015010 Muskel (+) 0,6
1015020 Fett (+) 2
1015030 Leber (+) 0,9
1015040 Nieren (+) 7
1015050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren) (+) 7
1015990 Sonstige (2) (+) 0,6
1016000 f) Geflügel (+) 0,5
1016010 Muskel (+)
1016020 Fett (+)
1016030 Leber (+)
1016040 Nieren (+)
1016050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren) (+)
1016990 Sonstige (2) (+)
1017000 g) Sonstigen als Nutztiere gehaltenen Landtieren (+)
1017010 Muskel (+) 0,6
1017020 Fett (+) 2
1017030 Leber (+) 0,9
1017040 Nieren (+) 7
1017050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren) (+) 7
1017990 Sonstige (2) (+) 0,6
1020000 Milch (+) 0,4
1020010 Rinder (+)
1020020 Schafe (+)
1020030 Ziegen (+)
1020040 Pferde (+)
1020990 Sonstige (2) (+)
1030000 Vogeleier (+) 0,5
1030010 Huhn (+)
1030020 Ente (+)
1030030 Gans (+)
1030040 Wachtel (+)
1030990 Sonstige (2) (+)
1040000 Honig und sonstige Imkereierzeugnisse (7) (+) 100
1050000 Amphibien und Reptilien (+) 0,5 (*)
1060000 Wirbellose Landtiere (+) 0,5 (*)
1070000 Wildlebende Landwirbeltiere (+) 0,5 (*)
1100000 ERZEUGNISSE TIERISCHEN URSPRUNGS - FISCH, FISCHEREIERZEUGNISSE UND SONSTIGE VON MEERES- ODER SÜSSWASSERTIEREN GEWONNENE LEBENSMITTEL (8) (+)
1200000 AUSSCHLIESSLICH ZUR FUTTERMITTELHERSTELLUNG VERWENDETE ERZEUGNISSE ODER TEILE VON ERZEUGNISSEN (8) (+)
1300000 VERARBEITETE LEBENSMITTEL (9) (+)
( a) Für die vollständige Liste der Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs, für die Rückstandshöchstgehalte gelten, sollte auf Anhang I verwiesen werden.

(*) Untere analytische Bestimmungsgrenze

(+) Kombination aus Schädlingsbekämpfungsmittel und Erzeugnis, zu der es eine Fußnote gibt. Die Fußnoten sind nachstehend aufgelistet.

Fosetyl

Festgestellte Fosetylrückstände sollten nicht berücksichtigt werden, und der Standardwert von 0,01 mg/kg gemäß Artikel 18 Absatz 1 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 findet keine Anwendung. Stattdessen gilt der RHG für den Metaboliten Phosphonsäure.

0100000 FRÜCHTE, FRISCH ODER GEFROREN; SCHALENFRÜCHTE

0110000 Zitrusfrüchte

0110010 Grapefruits

0110020 Orangen

0110030 Zitronen

0110040 Limetten

0110050 Mandarinen

0110990 Sonstige (2)

0120000 Schalenfrüchte

0120010 Mandeln

0120020 Paranüsse

0120030 Kaschunüsse

0120040 Esskastanien

0120050 Kokosnüsse

0120060 Haselnüsse

0120070 Macadamia-Nüsse

0120080 Pekannüsse

0120090 Pinienkerne

0120100 Pistazien

0120110 Walnüsse

0120990 Sonstige (2)

0130000 Kernobst

0130010 Äpfel

0130020 Birnen

0130030 Quitten

0130040 Mispeln

0130050 Japanische Wollmispeln

0130990 Sonstige (2)

0140000 Steinobst

0140010 Aprikosen

0140020 Kirschen (süß)

0140030 Pfirsiche

0140040 Pflaumen

0140990 Sonstige (2)

0150000 Beeren und Kleinobst

0151000 a) Trauben

0151010 Tafeltrauben

0151020 Keltertrauben

0152000 b) Erdbeeren

0153000 c) Strauchbeerenobst

0153010 Brombeeren

0153020 Kratzbeeren

0153030 Himbeeren (rot und gelb)

0153990 Sonstige (2)

0154000 d) Anderes Kleinobst und Beeren

0154010 Heidelbeeren

0154020 Cranbeeren/Großfrüchtige Moosbeeren

0154030 Johannisbeeren (schwarz, rot und weiß)

0154040 Stachelbeeren (grün, rot und gelb)

0154050 Hagebutten

0154060 Maulbeeren (schwarz und weiß)

0154070 Azarole/Mittelmeermispel

0154080 Holunderbeeren

0154990 Sonstige (2)

0160000 Sonstige Früchte mit

0161000 a) genießbarer Schale

0161010 Datteln

0161020 Feigen

0161030 Tafeloliven

0161040 Kumquats

0161050 Karambolen

0161060 Kakis/Japanische Persimonen

0161070 Jambolans

0161990 Sonstige (2)

0162000 b) nicht genießbarer Schale, klein

0162010 Kiwis (grün, rot, gelb)

0162020 Lychees (Litschis)

0162030 Passionsfrüchte/Maracujas

0162040 Stachelfeigen/Kaktusfeigen

0162050 Sternäpfel

0162060 Amerikanische Persimonen/Virginia-Kakis

0162990 Sonstige (2)

0163000 c) nicht genießbarer Schale, groß

0163010 Avocadofrüchte

0163020 Bananen

0163030 Mangos

0163040 Papayas

0163050 Granatäpfel

0163060 Cherimoyas

0163070 Guaven

0163080 Ananas

0163090 Brotfrüchte

0163100 Durianfrüchte

0163110 Saure Annonen/Guanabanas

0163990 Sonstige (2)

0200000 GEMÜSE, FRISCH ODER GEFROREN

0210000 Wurzel- und Knollengemüse

0211000 a) Kartoffeln

0212000 b) Tropisches Wurzel- und Knollengemüse

0212010 Kassawas/Kassaven/Manioks

0212020 Süßkartoffeln

0212030 Yamswurzeln

0212040 Pfeilwurz

0212990 Sonstige (2)

0213000 c) Sonstiges Wurzel- und Knollengemüse außer Zuckerrüben

0213010 Rote Rüben

0213020 Karotten

0213030 Knollensellerie

0213040 Meerrettiche/Kren

0213050 Erdartischocken

0213060 Pastinaken

0213070 Petersilienwurzeln

0213080 Rettiche

0213090 Haferwurz/Purpur-Bocksbart

0213100 Kohlrüben

0213110 Weiße Rüben

0213990 Sonstige (2)

0220000 Zwiebelgemüse

0220010 Knoblauch

0220020 Zwiebeln

0220030 Schalotten

0220040 Frühlingszwiebeln/grüne Zwiebeln und Winterzwiebeln

0220990 Sonstige (2)

0230000 Fruchtgemüse

0231000 a) Solanaceae und Malvaceae

0231010 Tomaten

0231020 Paprikas

0231030 Auberginen/Eierfrüchte

0231040 Okras/Griechische Hörnchen

0231990 Sonstige (2)

0232000 b) Kürbisgewächse mit genießbarer Schale

0232010 Schlangengurken

0232020 Gewürzgurken

0232030 Zucchinis

0232990 Sonstige (2)

0233000 c) Kürbisgewächse mit ungenießbarer Schale

0233010 Melonen

0233020 Kürbisse

0233030 Wassermelonen

0233990 Sonstige (2)

0234000 d) Zuckermais

0239000 e) Sonstiges Fruchtgemüse

0240000 Kohlgemüse (außer Kohlwurzeln und Baby-Leaf-Salaten aus Kohlgemüse)

0241000 a) Blumenkohle

0241010 Broccoli

0241020 Blumenkohle

0241990 Sonstige (2)

0242000 b) Kopfkohle

0242010 Rosenkohle/Kohlsprossen

0242020 Kopfkohle

0242990 Sonstige (2)

0243000 c) Blattkohle

0243010 Chinakohle

0243020 Grünkohle

0243990 Sonstige (2)

0244000 d) Kohlrabi

0250000 Blattgemüse, Kräuter und essbare Blüten

0251000 a) Kopfsalate und andere Salatarten

0251010 Feldsalate

0251020 Grüne Salate

0251030 Kraussalate/Breitblättrige Endivien

0251040 Kressen und andere Sprossen und Keime

0251050 Barbarakraut

0251060 Salatrauken/Rucola

0251070 Roter Senf

0251080 Baby-Leaf-Salate (einschließlich der Brassica-Arten)

0251990 Sonstige (2)

0252000 b) Spinat und verwandte Arten (Blätter)

0252010 Spinat

0252020 Portulak

0252030 Mangold

0252990 Sonstige (2)

0253000 c) Traubenblätter und ähnliche Arten

0254000 d) Brunnenkresse

0255000 e) Chicorée

0256000 f) Frische Kräuter und essbare Blüten

0256010 Kerbel

0256020 Schnittlauch

0256030 Sellerieblätter

0256040 Petersilie

0256050 Salbei

0256060 Rosmarin

0256070 Thymian

0256080 Basilikum und essbare Blüten

0256090 Lorbeerblätter

0256100 Estragon

0256990 Sonstige (2)

0260000 Hülsengemüse

0260010 Bohnen (mit Hülsen)

0260020 Bohnen (ohne Hülsen)

0260030 Erbsen (mit Hülsen)

0260040 Erbsen (ohne Hülsen)

0260050 Linsen

0260990 Sonstige (2)

0270000 Stängelgemüse

0270010 Spargel

0270020 Kardonen

0270030 Stangensellerie

0270040 Fenchel

0270050 Artischocken

0270060 Porree

0270070 Rhabarber

0270080 Bambussprossen

0270090 Palmherzen

0270990 Sonstige (2)

0280000 Pilze, Moose und Flechten

0280010 Kulturpilze

0280020 Wilde Pilze

0280990 Moose und Flechten

0290000 Algen und Prokaryonten

0300000 HÜLSENFRÜCHTE

0300010 Bohnen

0300020 Linsen

0300030 Erbsen

0300040 Lupinen

0300990 Sonstige (2)

0400000 ÖLSAATEN UND ÖLFRÜCHTE

0401000 Ölsaaten

0401010 Leinsamen

0401020 Erdnüsse

0401030 Mohnsamen

0401040 Sesamsamen

0401050 Sonnenblumenkerne

0401060 Rapssamen

0401070 Sojabohnen

0401080 Senfkörner

0401090 Baumwollsamen

0401100 Kürbiskerne

0401110 Saflorsamen

0401120 Borretschsamen

0401130 Leindottersamen

0401140 Hanfsamen

0401150 Rizinusbohnen

0401990 Sonstige (2)

0402000 Ölfrüchte

0402010 Oliven für die Gewinnung von Öl

0402020 Ölpalmenkerne

0402030 Ölpalmenfrüchte

0402040 Kapok

0402990 Sonstige (2)

0500000 GETREIDE

0500010 Gerste

0500020 Buchweizen und anderes Pseudogetreide

0500030 Mais

0500040 Hirse

0500050 Hafer

0500060 Reis

0500070 Roggen

0500080 Sorghum

0500090 Weizen

0500990 Sonstige (2)

0600000 TEES, KAFFEE, KRÄUTERTEES, KAKAO UND JOHANNISBROT

0610000 Tees

0620000 Kaffeebohnen

0630000 Kräutertees aus

0631000 a) Blüten

0631010 Kamille

0631020 Hibiskus

0631030 Rose

0631040 Jasmin

0631050 Linde

0631990 Sonstige (2)

0632000 b) Blättern und Kräutern

0632010 Erdbeere

0632020 Rooibos

0632030 Mate

0632990 Sonstige (2)

0633000 c) Wurzeln

0633010 Baldrian

0633020 Ginseng

0633990 Sonstige (2)

0639000 d) anderen Pflanzenteilen

0640000 Kakaobohnen

0650000 Johannisbrote/Karuben

0700000 HOPFEN

0800000 GEWÜRZE

0810000 Samengewürze

0810010 Anis/Anissamen

0810020 Schwarzkümmel

0810030 Sellerie

0810040 Koriander

0810050 Kreuzkümmel

0810060 Dill

0810070 Fenchel

0810080 Bockshornklee

0810090 Muskatnuss

0810990 Sonstige (2)

0820000 Fruchtgewürze

0820010 Nelkenpfeffer

0820020 Szechuanpfeffer

0820030 Kümmel

0820040 Kardamom

0820050 Wacholderbeere

0820060 Pfeffer (schwarz, grün und weiß)

0820070 Vanille

0820080 Tamarinde

0820990 Sonstige (2)

0830000 Rindengewürze

0830010 Zimt

0830990 Sonstige (2)

0840000 Wurzel- und Rhizomgewürze

0840010 Süßholzwurzeln

0840020 Ingwer (10)

0840030 Kurkuma

0840040 Meerrettich/Kren (11)

0840990 Sonstige (2)

0850000 Knospengewürze

0850010 Nelken

0850020 Kapern

0850990 Sonstige (2)

0860000 Blütenstempelgewürze

0860010 Safran

0860990 Sonstige (2)

0870000 Samenmantelgewürze

0870010 Muskatblüte

0870990 Sonstige (2)

0900000 ZUCKERPFLANZEN

0900010 Zuckerrübenwurzeln

0900020 Zuckerrohre

0900030 Wurzeln der gewöhnlichen Wegwarte

0900990 Sonstige (2)

1000000 ERZEUGNISSE TIERISCHEN URSPRUNGS - LANDTIERE

1010000 Waren von

1011000 a) Schweinen

1011010 Muskel

1011020 Fett

1011030 Leber

1011040 Nieren

1011050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren)

1011990 Sonstige (2)

1012000 b) Rindern

1012010 Muskel

1012020 Fett

1012030 Leber

1012040 Nieren

1012050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren)

1012990 Sonstige (2)

1013000 c) Schafen

1013010 Muskel

1013020 Fett

1013030 Leber

1013040 Nieren

1013050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren)

1013990 Sonstige (2)

1014000 d) Ziegen

1014010 Muskel

1014020 Fett

1014030 Leber

1014040 Nieren

1014050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren)

1014990 Sonstige (2)

1015000 e) Einhufern

1015010 Muskel

1015020 Fett

1015030 Leber

1015040 Nieren

1015050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren)

1015990 Sonstige (2)

1016000 f) Geflügel

1016010 Muskel

1016020 Fett

1016030 Leber

1016040 Nieren

1016050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren)

1016990 Sonstige (2)

1017000 g) Sonstigen als Nutztiere gehaltenen Landtieren

1017010 Muskel

1017020 Fett

1017030 Leber

1017040 Nieren

1017050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren)

1017990 Sonstige (2)

1020000 Milch

1020010 Rinder

1020020 Schafe

1020030 Ziegen

1020040 Pferde

1020990 Sonstige (2)

1030000 Vogeleier

1030010 Huhn

1030020 Ente

1030030 Gans

1030040 Wachtel

1030990 Sonstige (2)

1040000 Honig und sonstige Imkereierzeugnisse

1050000 Amphibien und Reptilien

1060000 Wirbellose Landtiere

1070000 Wildlebende Landwirbeltiere

1100000 ERZEUGNISSE TIERISCHEN URSPRUNGS - FISCH, FISCHEREIERZEUGNISSE UND SONSTIGE VON MEERES- ODER SÜSSWASSERTIEREN GEWONNENE LEBENSMITTEL (8)

1200000 AUSSCHLIESSLICH ZUR FUTTERMITTELHERSTELLUNG VERWENDETE ERZEUGNISSE ODER TEILE VON ERZEUGNISSEN (8)

1300000 VERARBEITETE LEBENSMITTEL (9)

Phosphonsäure und ihre Salze, ausgedrückt als Phosphonsäure (R)

(R) Die Rückstandsdefinition unterscheidet sich für die folgenden Kombinationen von Schädlingsbekämpfungsmittel und Code-Nummer: Phosphonsäure und ihre Salze, ausgedrückt als Phosphonsäure - Code 1000000, ausgenommen 1040000 : Phosphonsäure

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat festgestellt, dass einige Angaben zu Rückstandsuntersuchungen nicht vorliegen. Bei der Überarbeitung des RHG berücksichtigt die Kommission die im ersten Satz genannten Angaben, falls diese bis zum 9. Oktober 2026 vorgelegt werden, oder, falls sie nicht bis zu diesem Datum vorliegen, ihr Fehlen.

0110010 Grapefruits

0110020 Orangen

0130010 Äpfel

0130020 Birnen

0163080 Ananas

0233000 c) Kürbisgewächse mit ungenießbarer Schale

0233010 Melonen

0233020 Kürbisse

0233030 Wassermelonen

0233990 Sonstige (2)

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat festgestellt, dass einige Angaben zu Überwachungsdaten nicht vorliegen. Bei der Überarbeitung des RHG berücksichtigt die Kommission die im ersten Satz genannten Angaben, falls diese bis zum 9. Oktober 2029 vorgelegt werden, oder, falls sie nicht bis zu diesem Datum vorliegen, ihr Fehlen.

0161010 Datteln

0161020 Feigen

0161040 Kumquats

0161050 Karambolen

0161070 Jambolans

0162020 Lychees (Litschis)

0162030 Passionsfrüchte/Maracujas

0162040 Stachelfeigen/Kaktusfeigen

0162050 Sternäpfel

0162060 Amerikanische Persimonen/Virginia-Kakis

0163040 Papayas

0163060 Cherimoyas

0163070 Guaven

0163090 Brotfrüchte

0163100 Durianfrüchte

0163110 Saure Annonen/Guanabanas

0212010 Kassawas/Kassaven/Manioks

0212030 Yamswurzeln

0212040 Pfeilwurz

0213050 Erdartischocken

0213060 Pastinaken

0213070 Petersilienwurzeln

0213090 Haferwurz/Purpur-Bocksbart

0213100 Kohlrüben

0213110 Weiße Rüben

0231040 Okras/Griechische Hörnchen

0253000 c) Traubenblätter und ähnliche Arten

0254000 d) Brunnenkresse

0260020 Bohnen (ohne Hülsen)

0260050 Linsen

0270020 Kardonen

0270030 Stangensellerie

0270040 Fenchel

0270080 Bambussprossen

0270090 Palmherzen

0280990 Moose und Flechten

0290000 Algen und Prokaryonten

0300020 Linsen

0300040 Lupinen

0401000 Ölsaaten

0401010 Leinsamen

0401020 Erdnüsse

0401030 Mohnsamen

0401040 Sesamsamen

0401050 Sonnenblumenkerne

0401060 Rapssamen

0401070 Sojabohnen

0401080 Senfkörner

0401090 Baumwollsamen

0401100 Kürbiskerne

0401110 Saflorsamen

0401120 Borretschsamen

0401130 Leindottersamen

0401140 Hanfsamen

0401150 Rizinusbohnen

0401990 Sonstige (2)

0402020 Ölpalmenkerne

0402030 Ölpalmenfrüchte

0402040 Kapok

0500010 Gerste

0500030 Mais

0500040 Hirse

0500050 Hafer

0500080 Sorghum

0620000 Kaffeebohnen

0631000 a) Blüten

0631010 Kamille

0631020 Hibiskus

0631030 Rose

0631040 Jasmin

0631050 Linde

0631990 Sonstige (2)

0633000 c) Wurzeln

0633010 Baldrian

0633020 Ginseng

0633990 Sonstige (2)

0639000 d) anderen Pflanzenteilen

0640000 Kakaobohnen

0650000 Johannisbrote/Karuben

0830000 Rindengewürze

0830010 Zimt

0830990 Sonstige (2)

0840010 Süßholzwurzeln

0840030 Kurkuma

0840990 Sonstige (2)

0850000 Knospengewürze

0850010 Nelken

0850020 Kapern

0850990 Sonstige (2)

0860000 Blütenstempelgewürze

0860010 Safran

0860990 Sonstige (2)

0870000 Samenmantelgewürze

0870010 Muskatblüte

0870990 Sonstige (2)

0900010 Zuckerrübenwurzeln

0900020 Zuckerrohre

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat festgestellt, dass einige Angaben zu Verarbeitungsstudien nicht vorliegen. Bei der Überarbeitung des RHG berücksichtigt die Kommission die im ersten Satz genannten Angaben, falls diese bis zum 9. Oktober 2026 vorgelegt werden, oder, falls sie nicht bis zu diesem Datum vorliegen, ihr Fehlen.

0211000 a) Kartoffeln

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat festgestellt, dass einige Angaben zu Rückstandsuntersuchungen und Überwachungsdaten nicht vorliegen. Bei der Überarbeitung des RHG berücksichtigt die Kommission die im ersten Satz genannten Angaben, falls diese bis zum 9. Oktober 2026 vorgelegt werden, oder, falls sie nicht bis zu diesem Datum vorliegen, ihr Fehlen.

0300030 Erbsen"

2. In Anhang III Teil A wird die Spalte für Fosetyl-Al gestrichen.


UWS Umweltmanagement GmbH ENDE