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Durchführungsverordnung (EU) 2025/854 der Kommission vom 7. Mai 2025 über ein mehrjähriges koordiniertes Kontrollprogramm der Union für 2026, 2027 und 2028 zur Gewährleistung der Einhaltung der Höchstgehalte an Pestizidrückständen und zur Bewertung der Verbraucherexposition gegenüber Pestizidrückständen in und auf Lebensmitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs sowie zur Aufhebung der Durchführungsverordnung (EU) 2024/989

(Text von Bedeutung für den EWR)

(ABl. L 2025/854 vom 08.05.2025;
VO (EU) 2026/748 - ABl. L 2026/748 vom 01.04.2026 *;
VO (EU) 2026/824 - ABl. L 2026/824 vom 15.04.2026 Inkrafttreten)



aufgehoben/ersetzt zum 01.01.2027 gem Art. 3 der VO EU) 2026/748 - Ausnahme

Neufassung - Ersetzt VO (EU) 2024/989

Archiv: 2024; 2023; 2022; 2021; 2020; 2019; 2018; 2017; 2016; 2015; 2014; 2012; 2011; 2010; 2009

Die Europäische Kommission -

gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union,

gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Februar 2005 über Höchstgehalte an Pestizidrückständen in oder auf Lebens- und Futtermitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs und zur Änderung der Richtlinie 91/414/EWG des Rates 1, insbesondere auf Artikel 29 Absatz 2,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1) Mit der Verordnung (EG) Nr. 1213/2008 der Kommission 2 wurde ein erstes mehrjähriges koordiniertes Kontrollprogramm der Gemeinschaft für die Jahre 2009, 2010 und 2011 aufgelegt. Dieses Programm lief unter nachfolgenden Verordnungen weiter; die letzte dieser Verordnungen ist die Durchführungsverordnung (EU) 2024/989 der Kommission 3.

(2) Dreißig bis vierzig Erzeugnisse bilden die wichtigsten Ernährungsbestandteile in der Union. Da sich bei der Verwendung von Pestiziden im Laufe von drei Jahren deutliche Veränderungen ergeben, müssen Pestizide in diesen Erzeugnissen über eine Reihe von Dreijahreszeiträumen überwacht werden, damit sowohl eine Bewertung der Verbraucherexposition als auch der Anwendung des Unionsrechts erfolgen kann.

(3) Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (im Folgenden "Behörde") hat einen wissenschaftlichen Bericht über die Konzeptbewertung des Pestizidüberwachungsprogramms 4 veröffentlicht. Sie kam zu dem Schluss, dass bei einer Auswahl von 683 Probeneinheiten von mindestens 32 verschiedenen Erzeugnissen der jeweils zulässige Rückstandshöchstgehalt Schätzungen zufolge um über 1 % (mit einer Fehlermarge von 0,75 %) überschritten wird. Die Entnahme dieser Proben sollte entsprechend der Einwohnerzahl auf die Mitgliedstaaten verteilt werden, wobei mindestens 12 Proben je Erzeugnis und Jahr zu nehmen sind.

(4) Die Analyseergebnisse aus den vorausgegangenen amtlichen Kontrollprogrammen der Union wurden berücksichtigt, um zu gewährleisten, dass das vom Kontrollprogramm erfasste Spektrum an Pestiziden für die verwendeten Pestizide repräsentativ ist.

(5) Damit eine harmonisierte Übermittlung der Ergebnisse von Pestizidrückstandsanalysen durch die Mitgliedstaaten gewährleistet ist und somit der Behörde vergleichbare Ergebnisse vorliegen, sollten die Mitgliedstaaten vereinbarte Leitlinien verwenden, wie zum Beispiel die "Standard Sample Description version 2" und die "Chemical Monitoring Reporting Guideline".

(6) Für die Probenahmeverfahren sollte die Richtlinie 2002/63/EG der Kommission 5 gelten, die die von der Codex-Alimentarius-Kommission empfohlenen Probenahmemethoden und -verfahren enthält.

(7) Gemäß der Arbeitsunterlage zur Zusammenfassung von Quantifizierungsgrenzen im Fall komplexer Rückstandsdefinitionen der Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Kommission 6 gilt Folgendes: Umfasst die Rückstandsdefinition eines Pestizids andere Wirkstoffe, Metaboliten und/oder Abbau- oder Reaktionsprodukte, so sollten diese Verbindungen getrennt aufgeführt werden, soweit sie einzeln gemessen werden.

(8) Es bedarf einer Bewertung, ob die Rückstandshöchstgehalte für Nahrung für Säuglinge und Kleinkinder gemäß der Delegierten Verordnungen (EU) 2016/127 7 und (EU) 2016/128 8 der Kommission und der Richtlinie 2006/125/EG der Kommission 9 eingehalten werden.

(9) Was Einzelrückstandsmethoden anbelangt, so sollte es, da unter Umständen nicht alle Mitgliedstaaten über die erforderlichen validierten Analysemethoden verfügen, den Mitgliedstaaten gestattet sein, ihren Verpflichtungen hinsichtlich der Analyse nachzukommen, indem sie Proben an amtliche Laboratorien schicken, die bereits über die erforderlichen validierten Methoden verfügen.

(10) Damit der Behörde ausreichend Zeit für die Bewertung und Zusammenstellung der mitgeteilten Ergebnisse bleibt, sollten die Mitgliedstaaten die Informationen zum vorangegangenen Kalenderjahr bis zum 31. August jedes Jahres vorlegen.

(11) Um eine mögliche Verwirrung durch die Überlappung aufeinanderfolgender mehrjähriger Programme zu vermeiden, sollte die Durchführungsverordnung (EU) 2024/989 aufgehoben werden. Für im Jahr 2025 untersuchte Proben sollte sie jedoch weiterhin gelten.

(12) Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Ausschusses für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel

- hat folgende Verordnung erlassen:

Artikel 1

(1) Die Mitgliedstaaten 10 entnehmen in den Jahren 2026, 2027 und 2028 Proben der in Anhang I angegebenen Pestizid-/Erzeugnis-Kombinationen und analysieren sie.

(2) Die Mitgliedstaaten entnehmen Proben gemäß Anhang II Teil A und analysieren alle Proben - einschließlich der Proben von Nahrung für Säuglinge und Kleinkinder sowie von Erzeugnissen aus ökologischer/biologischer Landwirtschaft - im Einklang mit den in Anhang II Teil B festgelegten Anforderungen an die Analyse.

(3) Die Mitgliedstaaten wählen die zu beprobende Partie nach dem Zufallsprinzip aus.

Das Probenahmeverfahren, einschließlich der Anzahl an Einheiten, muss den Bestimmungen der Richtlinie 2002/63/EG entsprechen.

Artikel 2

Die Mitgliedstaaten legen die Ergebnisse der Analysen der 2026, 2027 und 2028 untersuchten Proben in dem von der Behörde vorgegebenen elektronischen Berichtsformat bis zum 31. August 2027 bzw. 2028 bzw. 2029 vor.

Umfasst die Rückstandsdefinition eines Pestizids mehr als eine Verbindung (Wirkstoff und/oder Metabolit oder Abbau- oder Reaktionsprodukt), so werden die Analyseergebnisse gemäß der vollständigen Rückstandsdefinition gemeldet. Die Ergebnisse für alle in der Rückstandsdefinition genannten Analyten sind getrennt aufzuführen, sofern sie einzeln gemessen werden.

Artikel 3

Die Durchführungsverordnung (EU) 2024/989 wird aufgehoben.

Für im Jahr 2025 untersuchte Proben gilt sie jedoch bis zum 1. September 2026.

Artikel 4

Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2026 in Kraft.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

Brüssel, den 7. Mai 2025

1) ABl. L 70 vom 16.03.2005 S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2005/396/oj.

2) Verordnung (EG) Nr. 1213/2008 der Kommission vom 5. Dezember 2008 über ein mehrjähriges koordiniertes Kontrollprogramm der Gemeinschaft für 2009, 2010 und 2011 zur Gewährleistung der Einhaltung der Höchstgehalte an Pestizidrückständen in oder auf Lebensmitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs und zur Bewertung der Verbraucherexposition (ABl. L 328 vom 06.12.2008 S. 9, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2008/1213/oj).

3) Durchführungsverordnung (EU) 2024/989 der Kommission vom 2. April 2024 über ein mehrjähriges koordiniertes Kontrollprogramm der Union für 2025, 2026 und 2027 zur Gewährleistung der Einhaltung der Höchstgehalte an Pestizidrückständen und zur Bewertung der Verbraucherexposition gegenüber Pestizidrückständen in und auf Lebensmitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs sowie zur Aufhebung der Durchführungsverordnung (EU) 2023/731 (ABl. L, 2024/989, 3.4.2024, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg_impl/2024/989/oj).

4) Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit; Pesticide Monitoring Program: Design Assessment. EFSA Journal 2015;13(2):4005.

5) Richtlinie 2002/63/EG der Kommission vom 11. Juli 2002 zur Festlegung gemeinschaftlicher Probenahmemethoden zur amtlichen Kontrolle von Pestizidrückständen in und auf Erzeugnissen pflanzlichen und tierischen Ursprungs und zur Aufhebung der Richtlinie 79/700/EWG (ABl. L 187 vom 16.07.2002 S. 30, ELI: http://data.europa.eu/eli/dir/2002/63/oj).

6) Working Document on the summing up of LOQs in case of complex residue definitions (SANCO/12574/2014).

7) Delegierte Verordnung (EU) 2016/127 der Kommission vom 25. September 2015 zur Ergänzung der Verordnung (EU) Nr. 609/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die besonderen Zusammensetzungs- und Informationsanforderungen für Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung und hinsichtlich der Informationen, die bezüglich der Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern bereitzustellen sind (ABl. L 25 vom 02.02.2016 S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg_del/2016/127/oj).

8) Delegierte Verordnung (EU) 2016/128 der Kommission vom 25. September 2015 zur Ergänzung der Verordnung (EU) Nr. 609/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die besonderen Zusammensetzungs- und Informationsanforderungen für Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (ABl. L 25 vom 02.02.2016 S. 30, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg_del/2016/128/oj).

9) Richtlinie 2006/125/EG der Kommission vom 5. Dezember 2006 über Getreidebeikost und andere Beikost für Säuglinge und Kleinkinder (ABl. L 339 vom 06.12.2006 S. 16, ELI: http://data.europa.eu/eli/dir/2006/125/oj).

10) Im Einklang mit dem Abkommen über den Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union und der Europäischen Atomgemeinschaft und insbesondere nach Artikel 5 Absatz 4 des Windsor-Rahmens (siehe die Gemeinsame Erklärung Nr. 1/2023 der Union und des Vereinigten Königreichs im mit dem Abkommen über den Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union und der Europäischen Atomgemeinschaft eingesetzten gemeinsamen Ausschuss vom 24. März 2023 (ABl. L 102 vom 17.04.2023 S. 87)) in Verbindung mit Anhang 2 Abschnitt 24 dieses Rahmens gelten für die Zwecke dieser Verordnung Verweise auf Mitgliedstaaten auch für das Vereinigte Königreich in Bezug auf Nordirland.

.

Anhang I 26

Teil A
Erzeugnisse
1 pflanzlichen Ursprungs 2, denen 2026, 2027 und 2028 Proben zu entnehmen sind

2026 2027 2028
a) b) c)
(0110020) Orangen 1 (0151000) Tafeltrauben 1 (0130010) Äpfel 1
(0130020) Birnen 1 (0163020) Bananen 1 (0152000) Erdbeeren 1
(0162010) Kiwis 1 (0110010) Grapefruits 1 (0140030) Pfirsiche, einschließlich Nektarinen und ähnlicher Hybriden 1
(0241020) Blumenkohle 1 (0231030) Auberginen/Eierfrüchte 1 Wein (rot oder weiß) aus (0151020) Keltertrauben (Liegen keine speziellen Verarbeitungsfaktoren für Wein vor, so haben die Mitgliedstaaten die verwendeten Verarbeitungsfaktoren für Wein anzugeben.)
(0220020) Zwiebeln 1 (0241010) Brokkoli 1 (0251020) Grüne Salate 1
(0213020) Karotten 1 (0233010) Melonen 1 (0242020) Kopfkohle 1
(0211000) Kartoffeln 1 (0280010) Kulturpilze 1 (0231010) Tomaten 1
(0300010) Bohnen (getrocknet) 1 (0231020) Paprika 1 (0252010) Spinat 1
(0500070) Roggenkörner 2 (0500090) Weizenkörner 2 (0500050) Haferkörner 2 3
(0500060) Braunreis (geschälter Reis), definiert als Reis nach Entfernung der Hülse vom Rohreis 4 Natives Olivenöl aus (0402010) Oliven für die Gewinnung von Öl (Liegen keine speziellen Verarbeitungsfaktoren für Öl vor, so haben die Mitgliedstaaten die verwendeten Verarbeitungsfaktoren anzugeben.) (0500010) Gerstenkörner 2 5
1) Es sind unverarbeitete Erzeugnisse zu untersuchen. Bei Beprobungen gefrorener Erzeugnisse ist gegebenenfalls ein Verarbeitungsfaktor anzugeben.

2) Stehen nicht ausreichend Proben von Roggen-, Weizen-, Hafer- oder Gerstenkörnern zur Verfügung, so kann auch Vollkornmehl von Roggen, Weizen, Hafer oder Gerste untersucht werden, und es ist ein Verarbeitungsfaktor anzugeben.

3) Stehen nicht ausreichend Proben von Haferkörnern zur Verfügung, so kann der Teil der für Haferkörner vorgeschriebenen Probenanzahl, der nicht entnommen werden konnte, zur Probenanzahl für Gerstenkörner addiert werden, was zu einer geringeren Probenanzahl für Haferkörner und einer entsprechend höheren Probenanzahl für Gerstenkörner führt.

4) Soweit angebracht, können auch polierte Reiskörner untersucht werden. Es ist mitzuteilen, ob polierter oder geschälter Reis untersucht wurde. Wenn polierter Reis untersucht wurde, ist ein Verarbeitungsfaktor anzugeben.

5) Stehen nicht ausreichend Proben von Gerstenkörnern zur Verfügung, so kann der Teil der für Gerstenkörner vorgeschriebenen Probenanzahl, der nicht entnommen werden konnte, zur Probenanzahl für Haferkörner addiert werden, was zu einer geringeren Probenanzahl für Gerstenkörner und einer entsprechend höheren Probenanzahl für Haferkörner führt.

Teil B
Erzeugnisse
3 tierischen Ursprungs 4, denen 2026, 2027 und 2028 Proben zu entnehmen sind

2026 2027 2028
f) d) e)
(1016020) Geflügelfett 1 2 (1012020) Rinderfett 1 2 (1020010) Kuhmilch 3
(1012030) Rinderleber 1 (1030010) Hühnereier 1 4 (1011020) Schweinefett 1 2
1) Es sind unverarbeitete Erzeugnisse zu untersuchen. Bei Beprobungen gefrorener Erzeugnisse ist gegebenenfalls ein Verarbeitungsfaktor anzugeben.

2) Fleisch kann auch gemäß Tabelle 3 des Anhangs der Richtlinie 2002/63/EG beprobt werden.

3) Es ist frische (unverarbeitete) Milch zu untersuchen, ebenso gefrorene, pasteurisierte, erhitzte, sterilisierte oder filtrierte Milch.

4) Es sind ganze Eier ohne Schale zu untersuchen.

Teil C
Zu untersuchende Pestizid-/Erzeugnis-Kombinationen in/auf Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs
26

2026 2027 2028 Anmerkungen
2,4-D a) b) c) Untersuchung 2026 nur in und auf Orangen, Kiwis, Birnen, Blumenkohlen, Braunreis und getrockneten Bohnen; 2027 in und auf Grapefruits, Tafeltrauben, Auberginen/Eierfrüchten und Brokkoli; 2028 in und auf Pfirsichen, grünen Salaten und Tomaten.
2-Phenylphenol a) b) c) Untersuchung 2026 nur in und auf Orangen, Karotten, Birnen, Roggen und Braunreis; 2027 in und auf Grapefruits und Bananen; 2028 in und auf Erdbeeren.
4-CPA a) b) c) Untersuchung 2026 nur in und auf Birnen; 2027 in und auf Auberginen/Eierfrüchten, Melonen, Paprika und Kulturpilzen; 2028 in und auf Erdbeeren.
Abamectin a) b) c)
Acephat a) b) c)
Acetamiprid a) b) c)
Aclonifen a) Untersuchung 2026 nur in und auf Karotten.
Acrinathrin a) b) c)
Aldicarb a) b) c)
Aldrin und Dieldrin a) b) c)
Ametoctradin a) b) c)
Azadirachtin a) b) c)
Azinphos-methyl a) b) c)
Azoxystrobin a) b) c)
Benzalkoniumchlorid a) b) c)
Bifenthrin a) b) c)
Biphenyl a) b) c)
Bitertanol a) b) c)
Boscalid a) b) c)
Bromid-Ion a) Untersuchung 2026 nur in und auf Braunreis und getrockneten Bohnen.
Brompropylat a) b) c)
Bupirimat a) b) c)
Buprofezin a) b) c)
Captan a) b) c)
Carbaryl a) b) c)
Carbendazim und Benomyl a) b) c)
Carbofuran a) b) c)
Chlorantraniliprol a) b) c)
Chlorate a) b) c)
Chlorfenapyr a) b) c)
Chlormequat a) b) c) Untersuchung 2026 nur in und auf Kartoffeln, Blumenkohlen, Karotten, Birnen, Roggen, Braunreis und getrockneten Bohnen; 2027 in und auf Tafeltrauben, Kulturpilzen und Weizen; 2028 in und auf Erdbeeren, Kopfkohlen, Hafer und Gerste.
Chlorthalonil a) b) c) Untersuchung 2026 nur in und auf Birnen, Kiwis, Kartoffeln und getrockneten Bohnen; 2027 in und auf Melonen, Tafeltrauben, Bananen und Auberginen/Eierfrüchten; 2028 in und auf Pfirsichen, Erdbeeren, Tomaten und grünen Salaten.
Chlorpropham a) b) c)
Chlorpyrifos a) b) c)
Chlorpyrifos-methyl a) b) c)
Clofentezin a) b) c)
Clopyralid b) c) Untersuchung 2027 nur in und auf Tafeltrauben, Brokkoli und Kulturpilzen; 2028 in und auf Pfirsichen, Kopfkohlen, Spinat und Hafer.
Clothianidin a) b) c)
Kupferverbindungen a) b) c)
Cyantraniliprol a) b) c)
Cyazofamid a) b) c)
Cyflufenamid a) b) c)
Cyflumetofen a) b) c)
Cyfluthrin a) b) c)
Cymoxanil a) b) c)
Cypermethrin a) b) c)
Cyproconazol a) b) c)
Cyprodinil a) b) c)
Cyromazin a) b) c) Untersuchung 2026 nur in und auf Kartoffeln, Zwiebeln, Karotten und getrockneten Bohnen; 2027 in und auf Auberginen/Eierfrüchten, Paprika, Melonen und Kulturpilzen; 2028 in und auf grünen Salaten und Tomaten.
Deltamethrin a) b) c)
Diazinon a) b) c)
Dichlorvos a) b) c)
Dicloran a) b) c)
Dicofol a) b) c)
Didecyldimethylammoniumchlorid a) b) c)
Diethofencarb a) b) c)
Difenoconazol a) b) c)
Diflubenzuron a) b) c)
Dimethoat a) b) c)
Dimethomorph a) b) c)
Diniconazol a) b) c)
Diphenylamin a) b) c)
Dithianon a) b) c) Untersuchung 2026 nur in und auf Birnen; 2027 in und auf Tafeltrauben; 2028 in und auf Äpfeln, Pfirsichen und Erdbeeren.
Dithiocarbamate a) b) c) Untersuchung in und auf allen aufgeführten Waren, ausgenommen Brokkoli, Blumenkohle, Kopfkohle, Olivenöl, Wein und Zwiebeln.
Dodin a) b) c)
Emamectinbenzoat B1a, ausgedrückt als Emamectin a) b) c)
Endosulfan a) b) c)
Epoxiconazol a) b) c)
Ethephon a) b) c) Untersuchung 2026 nur in und auf Orangen und Birnen; 2027 in und auf Grapefruits, Melonen, Paprika, Weizen und Tafeltrauben; 2028 in und auf Äpfeln, Pfirsichen, Tomaten, Gerste und Wein.
Ethion a) b) c)
Ethirimol a) b) c)
Etofenprox a) b) c)
Etoxazol a) b) c)
Ethylenoxid a) Untersuchung 2026 in und auf getrockneten Bohnen und Braunreis.
Famoxadon a) b) c)
Fenamidon a) b) c)
Fenamiphos a) b) c)
Fenarimol a) b) c)
Fenazaquin a) b) c)
Fenbuconazol a) b) c)
Fenbutatinoxid a) b) c) Untersuchung 2026 nur in und auf Orangen und Birnen; 2027 in und auf Grapefruits und Tafeltrauben; 2028 in und auf Äpfeln, Erdbeeren und Pfirsichen.
Fenhexamid a) b) c)
Fenitrothion a) b) c)
Fenoxycarb a) b) c)
Fenpropathrin a) b) c)
Fenpropidin a) b) c)
Fenpropimorph a) b) c)
Fenpyrazamin a) b) c)
Fenpyroximat a) b) c)
Fenthion a) b) c)
Fenvalerat a) b) c)
Fipronil a) b) c)
Flonicamid a) b) c)
Fluazifop-P a) b) c) Untersuchung 2026 nur in und auf Birnen, Blumenkohlen, getrockneten Bohnen, Kartoffeln, Karotten und Zwiebeln; 2027 in und auf Auberginen/Eierfrüchten, Brokkoli und Paprika; 2028 in und auf Erdbeeren, Kopfkohlen und Spinat.
Flubendiamid a) b) c)
Fludioxonil a) b) c)
Flufenoxuron a) b) c)
Fluopicolid a) b) c)
Fluopyram a) b) c)
Flupyradifuron a) b) c)
Fluquinconazol a) b) c)
Flusilazol a) b) c)
Flutriafol a) b) c)
Fluxapyroxad a) b) c)
Folpet a) b) c)
Formetanat a) b) c)
Fosetyl-Al

Stand: VO (EU) 2026/824

a) b) c) Für Rückstände an Fosetyl-Al gilt der Rückstandshöchstgehalt für seinen Metaboliten Phosphonsäure.
Fosthiazat a) b) c)
Glufosinat-Ammonium a) b) c) Untersuchung 2026 nur in und auf Birnen, Kartoffeln, Kiwis, Braunreis und getrockneten Bohnen; 2027 in und auf Tafeltrauben, Bananen und Kulturpilzen; 2028 in und auf Pfirsichen, Erdbeeren, Kopfkohlen, Äpfeln und grünen Salaten.
Glyphosat a) b) c) Untersuchung 2026 nur in und auf Birnen, Kiwis, getrockneten Bohnen, Braunreis, Roggen, Karotten und Orangen; 2027 in und auf Kulturpilzen, Tafeltrauben, Grapefruits, Auberginen/Eierfrüchten und Weizen; 2028 in und auf Äpfeln, Pfirsichen, Erdbeeren, Kopfkohlen, grünen Salaten, Wein, Spinat, Hafer und Gerste.
Haloxyfop einschließlich Haloxyfop-P a) b) c) Untersuchung 2026 nur in und auf Birnen, Kartoffeln, Karotten, Blumenkohlen, Zwiebeln und getrockneten Bohnen; 2027 in und auf Brokkoli und Weizen; 2028 in und auf Erdbeeren und Kopfkohlen.
Hexaconazol a) b) c)
Hexythiazox a) b) c)
Imazalil a) b) c)
Imidacloprid a) b) c)
Indoxacarb a) b) c)
Iprodion a) b) c)
Iprovalicarb a) b) c)
Isocarbophos a) b) c)
Isofetamid a) b) c)
Isoprothiolan a) Untersuchung 2026 nur in und auf Braunreis.
Kresoxim-methyl a) b) c)
Lambda-Cyhalothrin a) b) c)
Linuron a) b) c)
Lufenuron a) b) c)
Malathion a) b) c)
Maleinhydrazid a) Untersuchung 2026 nur in und auf Zwiebeln und Kartoffeln.
Mandipropamid a) b) c)
Mefentrifluconazol a) b) c)
Mepanipyrim a) b) c)
Mepiquat a) b) c) Untersuchung 2026 nur in und auf Birnen, Blumenkohlen, Kartoffeln, getrockneten Bohnen, Roggen und Braunreis; 2027 in und auf Tafeltrauben, Paprika, Kulturpilzen und Weizen; 2028 in und auf Äpfeln, Wein, Erdbeeren, Gerste und Hafer.
Metaflumizon a) b) c)
Metalaxyl und Metalaxyl-M a) b) c)
Metamitron a) b) c)
Methamidophos a) b) c)
Methidathion a) b) c)
Methiocarb a) b) c)
Methomyl a) b) c)
Methoxyfenozid a) b) c)
Metrafenon a) b) c)
Monocrotophos a) b) c)
Myclobutanil a) b) c)
Nikotin a) b) c) Untersuchung 2026 nur in und auf Birnen, Zwiebeln, Kartoffeln und getrockneten Bohnen; 2027 in und auf Tafeltrauben, Kulturpilzen und Paprika; 2028 in und auf Äpfeln, Pfirsichen, Erdbeeren, grünen Salaten, Spinat und Tomaten.
Omethoat a) b) c)
Oxadixyl a) b) c)
Oxamyl a) b) c)
Oxathiapiprolin a) b) c)
Oxydemethon-methyl a) b) c)
Paclobutrazol a) b) c)
Parathion-methyl a) b) c)
Penconazol a) b) c)
Pencycuron a) b) c)
Pendimethalin a) b) c)
Permethrin a) b) c)
Phosmet a) b) c)
Pirimicarb a) b) c)
Pirimiphos-methyl a) b) c)
Prochloraz a) b) c)
Procymidon a) b) c)
Profenofos a) b) c)
Propamocarb a) b) c) Untersuchung 2026 nur in und auf Birnen, Karotten, Blumenkohlen, Zwiebeln, Kartoffeln und getrockneten Bohnen; 2027 in und auf Tafeltrauben, Melonen, Bananen, Auberginen/Eierfrüchten, Brokkoli, Paprika und Weizen; 2028 in und auf Erdbeeren, Kopfkohlen, Spinat, grünen Salaten, Tomaten und Gerste.
Propargit a) b) c)
Propiconazol a) b) c)
Propyzamid a) b) c)
Proquinazid a) b) c)
Prosulfocarb a) b) c)
Prothioconazol a) b) c) Untersuchung 2026 nur in und auf Karotten, Zwiebeln, Roggen und Braunreis; 2027 in und auf Paprika und Weizen; 2028 in und auf Kopfkohlen, grünen Salaten, Tomaten, Hafer und Gerste.
Pymetrozin b) c) 2026 ist kein Erzeugnis auf diesen Stoff zu untersuchen. Untersuchung 2027 nur in und auf Auberginen/Eierfrüchten, Melonen und Paprika; 2028 in und auf grünen Salaten, Erdbeeren, Spinat und Tomaten.
Pyraclostrobin a) b) c)
Pyrethrine a) b) c)
Pyridaben a) b) c)
Pyridalyl a) b) c)
Pyrimethanil a) b) c)
Pyriproxyfen a) b) c)
Quinoxyfen a) b) c)
Spinetoram a) b) c)
Spinosad a) b) c)
Spirodiclofen a) b) c)
Spiromesifen a) b) c)
Spiroxamin a) b) c)
Spirotetramat a) b) c)
Sulfoxaflor a) b) c)
Tau-Fluvalinat a) b) c)
Tebuconazol a) b) c)
Tebufenozid a) b) c)
Tebufenpyrad a) b) c)
Teflubenzuron a) b) c)
Tefluthrin a) b) c)
Terbuthylazin a) b) c)
Tetraconazol a) b) c)
Tetradifon a) b) c)
Thiabendazol a) b) c)
Thiacloprid a) b) c)
Thiamethoxam a) b) c)
Thiodicarb a) b) c)
Thiophanat-methyl a) b) c)
Tolclofos-methyl a) b) c)
Triadimefon a) b) c)
Triadimenol a) b) c)
Triazophos a) b) c)
Tricyclazol a) Untersuchung 2026 nur in und auf Braunreis.
Trifloxystrobin a) b) c)
Triflumizol a) b) c)
Triflumuron a) b) c)
Trimethylsulfonium-Kation

Stand: VO (EU) 2026/824

a) b) c) Untersuchung 2026 nur in und auf Orangen, Birnen, Blumenkohlen, Zwiebeln, getrockneten Bohnen und Braunreis; 2027 in und auf Tafeltrauben, Bananen, Grapefruits, Auberginen/Eierfrüchten, Kulturpilzen und Paprika; 2028 in und auf Äpfeln, Erdbeeren, Pfirsichen, Kopfkohlen und Hafer.
Trinexapac a) b) c) Untersuchung 2026 nur in und auf Orangen und Roggen; 2027 in und auf Weizen und Kulturpilzen; 2028 in und auf Äpfeln, Erdbeeren, Gerste und Hafer.
Vinclozolin a) b) c)
Zoxamid a) b) c)

Teil D
Zu untersuchende Pestizid-/Erzeugnis-Kombinationen in/auf Erzeugnissen tierischen Ursprungs

2026 2027 2028 Anmerkungen
Aldrin und Dieldrin f) d) e)
Benzalkoniumchlorid f) d) e)
Bifenthrin f) d) e)
Chlorate f) d) e)
Chlordan f) d) e)
Chlormequat f) d) e)
Chlorpyrifos f) d) e)
Chlorpyrifos-methyl f) d) e)
Kupferverbindungen f) d) e)
Cypermethrin f) d) e)
DDT f) d) e)
Deltamethrin f) d) e)
Diazinon f) d) e)
Didecyldimethylammoniumchlorid f) d) e)
Endosulfan f) d) e)
Famoxadon f) d) e)
Fenvalerat f) d) e)
Fipronil f) d) e)
Glufosinat-Ammonium f) d) e)
Glyphosat f) d) e)
Heptachlor f) d) e)
Hexachlorbenzen f) d) e)
Hexachlorcyclohexan (HCH, Alpha-Isomer) f) d) e)
Hexachlorcyclohexan (HCH, Beta-Isomer) f) d) e)
Indoxacarb e) Untersuchung 2028 nur in und auf Kuhmilch.
Lindan f) d) e)
Mefentrifluconazol f) d) e)
Mepiquat f) d) e)
Mehoxychlor f) d) e)
Parathion f) d) e)
Pendimethalin f) d) e)
Permethrin f) d) e)
Pirimiphos-methyl f) d) e)
1) Erzeugniscodes gemäß Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 396/2005.

2) Die Teile der Roherzeugnisse, für die Rückstandshöchstgehalte gelten, sind für das Haupterzeugnis der Gruppe oder Untergruppe gemäß Anhang I Teil A der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 zu untersuchen, sofern nichts anderes bestimmt ist.

3) Erzeugniscodes gemäß Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 396/2005.

4) Die Teile der Roherzeugnisse, für die Rückstandshöchstgehalte gelten, sind für das Haupterzeugnis der Gruppe oder Untergruppe gemäß Anhang I Teil A der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 zu untersuchen, sofern nichts anderes bestimmt ist.

.

Anhang II

Teil A
Anzahl der Proben und Probenahmen von Erzeugnissen aus ökologischer/biologischer Landwirtschaft und Nahrung für Säuglinge und Kleinkinder

1. Die Mindestanzahl der bei den einzelnen Erzeugnissen zu entnehmenden und auf die in Anhang I aufgeführten Pestizide zu analysierenden Proben (pro Jahr pro Ware) ist wie folgt:

BE

15 LT 12

BG

15 LU

12

CZ

15 HU

15

DK

12 MT

12

DE

106 NL

20

EE

12 AT

15

IE

12 PL

51

EL

15 PT

15

ES

55 RO

22

FR

78 SI

12

HR

12 SK

12

IT

75 FI

12

CY

12 SE

15

LV

12 UK(NI) 1

12

GESAMTZAHL DER PROBEN: 683
1) Im Einklang mit dem Abkommen über den Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union und der Europäischen Atomgemeinschaft und insbesondere nach Artikel 5 Absatz 4 des Windsor-Rahmens (siehe die Gemeinsame Erklärung Nr. 1/2023 der Union und des Vereinigten Königreichs im mit dem Abkommen über den Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union und der Europäischen Atomgemeinschaft eingesetzten gemeinsamen Ausschuss vom 24. März 2023 (ABl. L 102 vom 17.04.2023 S. 87)) in Verbindung mit Anhang 2 Abschnitt 24 dieses Rahmens gelten für die Zwecke dieser Verordnung Verweise auf Mitgliedstaaten auch für das Vereinigte Königreich in Bezug auf Nordirland.

2. Zusätzlich zu den gemäß Nummer 1 vorgeschriebenen Proben entnimmt jeder Mitgliedstaat Proben wie folgt und untersucht diese auf die in Anhang I Teil C und Teil D aufgeführten Pestizide:

2026 2027 2028
5 Proben von Säuglingsanfangsnahrung und 5 Proben von Folgenahrung 10 Proben von Getreidebeikost für Säuglinge 10 Proben von Nahrung für Säuglinge und Kleinkinder, ausgenommen Säuglingsanfangsnahrung, Folgenahrung und Getreidebeikost für Säuglinge

3. In jedem Mitgliedstaat sind Proben von Erzeugnissen aus ökologischer/biologischer Landwirtschaft, sofern vorhanden, entsprechend dem Marktanteil dieser Erzeugnisse zu entnehmen und auf die in Anhang I Teil C und Teil D aufgeführten Pestizide zu untersuchen; Mindestanzahl: 1.

4. Für Nahrung für Säuglinge und Kleinkinder ist von den Mitgliedstaaten zu bewerten, ob die Rückstandshöchstgehalte für Nahrung für Säuglinge und Kleinkinder gemäß Artikel 4 der Delegierten Verordnung (EU) 2016/127, Artikel 3 der Delegierten Verordnung (EU) 2016/128 und Artikel 7 der Richtlinie 2006/125/EG eingehalten werden, wobei ausschließlich die Rückstandsdefinitionen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 zu berücksichtigen sind. Bei der Analyse von Proben von verzehrfertigen oder gemäß den Anweisungen des Herstellers rekonstituierten Erzeugnissen müssen die in der Richtlinie 2006/125/EG sowie in den Delegierten Verordnungen (EU) 2016/127 und (EU) 2016/128 festgelegten Rückstandshöchstgehalte berücksichtigt werden. Können solche Lebensmittel sowohl verkaufsfertig als auch rekonstituiert verzehrt werden, so werden die Ergebnisse für das verkaufsfertige Erzeugnis angegeben.

Teil B
Anforderungen an die Analyse

  1. Mitgliedstaaten, die Multirückstandsmethoden anwenden, dürfen bis zu 15 % der gemäß Teil A Nummer 1 zu entnehmenden und zu analysierenden Proben mithilfe qualitativer Screening-Methoden untersuchen. Werden qualitative Screening-Methoden angewandt, so sind die übrigen Proben mithilfe quantitativer Multirückstandsmethoden zu analysieren.

    Wenn die Ergebnisse des qualitativen Screenings positiv sind, wenden die Mitgliedstaaten eine übliche Zielmethode zur Quantifizierung der Ergebnisse an.
  2. Was Einzelrückstandsmethoden anbelangt, so können die Mitgliedstaaten die gemäß Teil A Nummer 1 zu entnehmenden und zu analysierenden Proben an amtliche Laboratorien schicken, die bereits über die erforderlichen validierten Analysemethoden verfügen.
  3. Leitlinien für die analytische Qualitätskontrolle und Validierungsverfahren zur Analyse von Pestizidrückständen in Lebens- und Futtermitteln ("Analytical quality control and validation procedures for pesticide residues analysis in food and feed" 1 finden sich auf der Website der Kommission.
1) Dokument SANTE/11312/2021 v2.


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