Durchführungsverordnung (EU) 2026/194 der Kommission vom 28. Januar 2026 zur Änderung der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 über die vorübergehende Verstärkung der amtlichen Kontrollen und über Sofortmaßnahmen beim Eingang bestimmter Waren aus bestimmten Drittländern in die Union zur Durchführung der Verordnungen (EU) 2017/625 und (EG) Nr. 178/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates
(Text von Bedeutung für den EWR)
(ABl. L 2026/194 vom 29.01.2026)
| Ergänzende Informationen |
| Liste zur Ergänzung der VO (EU) 2017/625 |
Die Europäische Kommission -
gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union,
gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 178/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 28. Januar 2002 zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts, zur Errichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmittelsicherheit 1, insbesondere auf Artikel 53 Absatz 1 Buchstabe b Ziffer ii,
gestützt auf die Verordnung (EU) 2017/625 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2017 über amtliche Kontrollen und andere amtliche Tätigkeiten zur Gewährleistung der Anwendung des Lebens- und Futtermittelrechts und der Vorschriften über Tiergesundheit und Tierschutz, Pflanzengesundheit und Pflanzenschutzmittel, zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 999/2001, (EG) Nr. 396/2005, (EG) Nr. 1069/2009, (EG) Nr. 1107/2009, (EU) Nr. 1151/2012, (EU) Nr. 652/2014, (EU) 2016/429 und (EU) 2016/2031 des Europäischen Parlaments und des Rates, der Verordnungen (EG) Nr. 1/2005 und (EG) Nr. 1099/2009 des Rates sowie der Richtlinien 98/58/EG, 1999/74/EG, 2007/43/EG, 2008/119/EG und 2008/120/EG des Rates und zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 854/2004 und (EG) Nr. 882/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates, der Richtlinien 89/608/EWG, 89/662/EWG, 90/425/EWG, 91/496/ EEG, 96/23/EG, 96/93/EG und 97/78/EG des Rates sowie des Beschlusses 92/438/EWG des Rates (Verordnung über amtliche Kontrollen) 2, insbesondere auf Artikel 47 Absatz 2 Unterabsatz 1 Buchstabe b und Artikel 54 Absatz 4 Unterabsatz 1 Buchstaben a und b,
in Erwägung nachstehender Gründe:
(1) Die Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 der Kommission 3 regelt die vorübergehende Verstärkung der amtlichen Kontrollen beim Eingang bestimmter Sendungen von Lebens- und Futtermitteln nicht tierischen Ursprungs aus bestimmten Drittländern in die Union (diese sind in Anhang I der genannten Durchführungsverordnung aufgeführt) und die Einführung besonderer Bedingungen, denen bestimmte Sendungen von Lebens- und Futtermitteln aus bestimmten Drittländern beim Eingang in die Union wegen des Risikos einer Kontamination durch Mykotoxine (einschließlich Aflatoxinen), Pestizidrückstände, einer mikrobiellen Kontamination oder einer Kontamination durch Sudanfarbstoffe und Pflanzentoxine unterliegen (diese sind in Anhang II der genannten Durchführungsverordnung aufgeführt).
(2) Gemäß Artikel 12 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 ist die Kommission verpflichtet, die Listen in den Anhängen der genannten Durchführungsverordnung in regelmäßigen Abständen von höchstens sechs Monaten zu überprüfen, um aktuelle Informationen über Risiken für die menschliche Gesundheit und Verstöße zu berücksichtigen. Zu diesen neuen Informationen gehören die Daten aus Meldungen, die über das mit der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 eingerichtete Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel ( RASFF) eingegangen sind, sowie Daten und Informationen über Sendungen und die Ergebnisse der von den Mitgliedstaaten durchgeführten Dokumentenprüfungen, Nämlichkeitskontrollen und Warenuntersuchungen, die der Kommission übermittelt wurden.
(3) Aktuelle Meldungen im RASFF deuten darauf hin, dass von bestimmten Lebens- oder Futtermitteln ein ernstes unmittelbares oder mittelbares Risiko für die menschliche Gesundheit ausgeht. Darüber hinaus sprechen die amtlichen Kontrollen, die von den Mitgliedstaaten im ersten Halbjahr 2025 bei bestimmten Lebens- und Futtermitteln nicht tierischen Ursprungs durchgeführt wurden, dafür, dass die Listen in den Anhängen I und II der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 zum Schutz der menschlichen Gesundheit in der Union geändert werden sollten.
(4) In Bezug auf Sendungen von Helmbohnen (Lablab purpureus) aus Bangladesch wurde bei amtlichen Kontrollen, die von den Mitgliedstaaten gemäß den Artikeln 5 und 6 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 durchgeführt wurden, eine hohe Quote von Verstößen gegen die einschlägigen Anforderungen der Unionsvorschriften in Bezug auf Pestizidrückstände festgestellt. Daher sollte die Häufigkeit der Nämlichkeitskontrollen und Warenuntersuchungen dieser in die Union verbrachten Sendungen in Anhang I der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 auf 30 % heraufgesetzt werden.
(5) In Bezug auf Sendungen von für den unmittelbaren menschlichen Verzehr abgefülltem Palmöl aus Côte d'Ivoire wurde bei amtlichen Kontrollen, die von den Mitgliedstaaten gemäß den Artikeln 5 und 6 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 durchgeführt wurden, eine hohe Quote von Verstößen gegen die einschlägigen Anforderungen der Unionsvorschriften in Bezug auf eine Kontamination durch Sudanfarbstoffe festgestellt. Daher sollte die Häufigkeit der Nämlichkeitskontrollen und Warenuntersuchungen dieser in die Union verbrachten Sendungen in Anhang I der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 auf 30 % heraufgesetzt werden. Bei Massengutsendungen von Palmöl zeigen die von den Mitgliedstaaten durchgeführten amtlichen Kontrollen gleichwohl, dass die einschlägigen Anforderungen der Unionsvorschriften eingehalten werden. Daher sind verstärkte amtliche Kontrollen von Massengutsendungen von Palmöl aus Côte d'Ivoire nicht länger gerechtfertigt, und es sollte dem Eintrag für Palmöl aus Côte d'Ivoire in Anhang I der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 ein Verweis hinzugefügt werden, dass amtliche Kontrollen auf Sendungen von für den unmittelbaren menschlichen Verzehr abgefülltem Palmöl zu begrenzen sind.
(6) Orangen aus Ägypten unterliegen wegen des Risikos des Vorhandenseins von Pestizidrückständen seit Juli 2022 verstärkten amtlichen Kontrollen. Die von den Mitgliedstaaten durchgeführten amtlichen Kontrollen zeigen, dass sich die Einhaltung der einschlägigen Anforderungen der Unionsvorschriften verbessert hat. Wenngleich verstärkte amtliche Kontrollen nach wie vor angezeigt sind, ist der Wert von 20 % der in die Union verbrachten Sendungen in Bezug auf diese Ware nicht länger gerechtfertigt, sodass die Häufigkeit der Kontrollen in Anhang I der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 auf 10 % der in die Union verbrachten Sendungen gesenkt werden sollte.
(7) In Bezug auf Sendungen von Erdbeeren aus Ägypten deuten die Daten aus Meldungen im RASFF und Informationen zu amtlichen Kontrollen durch die Mitgliedstaaten auf neue Risiken für die menschliche Gesundheit wegen möglicher Pestizidrückstände hin. Daher ist es notwendig, verstärkte amtliche Kontrollen bei der Einfuhr dieser Ware aus Ägypten vorzuschreiben. Diese Ware sollte somit in Anhang I der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 aufgenommen werden; die Häufigkeit der Nämlichkeitskontrollen und Warenuntersuchungen sollte auf 20 % der in die Union verbrachten Sendungen festgelegt werden.
(8) Okra aus Indien unterliegt wegen des Risikos des Vorhandenseins von Pestizidrückständen und Ethylenoxid seit Juli 2018 verstärkten amtlichen Kontrollen. Die von den Mitgliedstaaten in Bezug auf Ethylenoxid durchgeführten amtlichen Kontrollen dieser Ware sprechen für eine insgesamt zufriedenstellende Einhaltung der einschlägigen Anforderungen der Unionsvorschriften. Daher sind verstärkte amtliche Kontrollen in Bezug auf Ethylenoxid bei dieser Ware nicht länger gerechtfertigt, und der betreffende Verweis sollte aus dem Eintrag für diese Ware in Anhang I der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 gestrichen werden.
(9) Reis aus Indien unterliegt wegen des Risikos einer Kontamination durch Aflatoxine und Ochratoxin A seit Januar 2022 verstärkten amtlichen Kontrollen. Die von den Mitgliedstaaten in Bezug auf Aflatoxine und Ochratoxin A durchgeführten amtlichen Kontrollen dieser Ware sprechen für eine insgesamt zufriedenstellende Einhaltung der einschlägigen Anforderungen der Unionsvorschriften. Daher sind verstärkte amtliche Kontrollen in Bezug auf Aflatoxine und Ochratoxin A bei dieser Ware nicht länger gerechtfertigt, und der Eintrag zu diesen Kontaminanten sollte aus Anhang I der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 gestrichen werden.
(10) Muskatnuss (Myristica fragrans) aus Indien unterliegt wegen des Risikos einer Kontamination durch Aflatoxine seit Juni 2019 verstärkten amtlichen Kontrollen. Die von den Mitgliedstaaten durchgeführten amtlichen Kontrollen dieser Ware sprechen für eine insgesamt zufriedenstellende Einhaltung der einschlägigen Anforderungen der Unionsvorschriften. Daher sind verstärkte amtliche Kontrollen in Bezug auf diese Ware nicht länger gerechtfertigt, und ihr Eintrag sollte aus Anhang I der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 gestrichen werden.
(11) Vanille sowie Gewürznelken, Mutternelken und Nelkenstiele aus Indien unterliegen wegen des Risikos des Vorhandenseins von Ethylenoxid seit Januar 2022 verstärkten amtlichen Kontrollen. Die von den Mitgliedstaaten durchgeführten amtlichen Kontrollen dieser Waren sprechen für eine insgesamt zufriedenstellende Einhaltung der einschlägigen Anforderungen der Unionsvorschriften. Daher sind verstärkte amtliche Kontrollen für diese Waren nicht länger gerechtfertigt, und ihre Einträge sollten aus Anhang I der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 gestrichen werden.
(12) Pfeffer der Gattung Piper und getrocknete oder gemahlene oder sonst zerkleinerte Früchte der Gattungen Capsicum oder Pimenta aus Indien unterliegen wegen des Risikos des Vorhandenseins von Ethylenoxid seit Januar 2022 bei ihrem Eingang in die Union verstärkten amtlichen Kontrollen und besonderen Bedingungen. Die von den Mitgliedstaaten durchgeführten amtlichen Kontrollen zeigen, dass sich die Einhaltung der einschlägigen Anforderungen der Unionsvorschriften verbessert hat. Die Ergebnisse dieser Kontrollen belegen, dass der Eingang dieser Ware in die Union kein erhebliches Risiko für die menschliche Gesundheit darstellt. Folglich ist es nicht erforderlich, weiterhin vorzuschreiben, dass jede Sendung von einer amtlichen Bescheinigung begleitet sein muss, aus der hervorgeht, dass alle Probenahme- und Analyseergebnisse die Einhaltung der einschlägigen Anforderungen der Unionsvorschriften belegen. Die Mitgliedstaaten sollten dennoch weiterhin Kontrollen durchführen, um sicherzustellen, dass das derzeitige Maß an Einhaltung bestehen bleibt. Daher sollte der Eintrag zu Pfeffer der Gattung Piper und zu getrockneten oder gemahlenen oder sonst zerkleinerten Früchten der Gattungen Capsicum oder Pimenta aus Indien aus Anhang II Nummer 1 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 gestrichen und in Anhang I der genannten Durchführungsverordnung überführt werden; die Häufigkeit der Nämlichkeitskontrollen und Warenuntersuchungen sollte angesichts der in den letzten Jahren verzeichneten Anzahl an Sendungen auf 20 % der in die Union verbrachten Sendungen festgelegt werden.
(13) Calciumcarbonat aus Indien unterliegt wegen des Risikos des Vorhandenseins von Ethylenoxid seit Januar 2022 bei seinem Eingang in die Union verstärkten amtlichen Kontrollen und besonderen Bedingungen. Die von den Mitgliedstaaten durchgeführten amtlichen Kontrollen zeigen, dass sich die Einhaltung der einschlägigen Anforderungen der Unionsvorschriften verbessert hat. Die Ergebnisse dieser Kontrollen belegen, dass der Eingang dieser Ware in die Union kein erhebliches Risiko für die menschliche Gesundheit darstellt. Folglich ist es nicht erforderlich, weiterhin vorzuschreiben, dass jede Sendung von einer amtlichen Bescheinigung begleitet sein muss, aus der hervorgeht, dass alle Probenahme- und Analyseergebnisse die Einhaltung der einschlägigen Anforderungen der Unionsvorschriften belegen. Die Mitgliedstaaten sollten dennoch weiterhin Kontrollen durchführen, um sicherzustellen, dass das derzeitige Maß an Einhaltung bestehen bleibt. Daher sollte der Eintrag für Calciumcarbonat aus Indien aus Anhang II Nummer 1 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 gestrichen und in Anhang I der genannten Durchführungsverordnung überführt werden; die Häufigkeit der Nämlichkeitskontrollen und Warenuntersuchungen sollte angesichts der in den letzten Jahren verzeichneten Anzahl an Sendungen auf 30 % der in die Union verbrachten Sendungen festgelegt werden.
(14) Speiserüben (Brassica rapa ssp. rapa), mit Essig oder Essigsäure zubereitet oder haltbar gemacht, und Speiserüben (Brassica rapa ssp. rapa), in Salzlake oder mit Zitronensäure zubereitet oder haltbar gemacht, nicht gefroren, aus dem Libanon unterliegen wegen des Risikos einer Kontamination durch Rhodamin B seit Juli 2018 verstärkten amtlichen Kontrollen. Die von den Mitgliedstaaten durchgeführten amtlichen Kontrollen dieser Waren sprechen für eine insgesamt zufriedenstellende Einhaltung der einschlägigen Anforderungen der Unionsvorschriften. Daher sind verstärkte amtliche Kontrollen für diese Waren nicht länger gerechtfertigt, und ihre Einträge sollten aus Anhang I der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 gestrichen werden.
(15) Johannisbrotkernmehl enthaltende Mischungen von Lebensmittelzusatzstoffen aus Malaysia unterliegen wegen des Risikos des Vorhandenseins von Ethylenoxid in dem in Lebensmittelzusatzstoffen verwendeten Johannisbrotkernmehl seit Juli 2022 verstärkten amtlichen Kontrollen. Die von den Mitgliedstaaten durchgeführten amtlichen Kontrollen dieser Ware deuten darauf hin, dass die aus Malaysia in die Union verbrachten Mischungen von Lebensmittelzusatzstoffen kein Johannisbrotkernmehl enthalten. Daher sind verstärkte amtliche Kontrollen in Bezug auf diese Ware nicht länger gerechtfertigt, und ihr Eintrag sollte aus Anhang I der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 gestrichen werden.
(16) In Bezug auf Sendungen von Paprika der Gattung Capsicum (ausgenommen Gemüsepaprika) aus Ruanda wurde bei amtlichen Kontrollen, die von den Mitgliedstaaten gemäß den Artikeln 5 und 6 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 durchgeführt wurden, eine hohe Quote von Verstößen gegen die einschlägigen Anforderungen der Unionsvorschriften in Bezug auf Pestizidrückstände festgestellt. Daher sollte die Häufigkeit der Nämlichkeitskontrollen und Warenuntersuchungen dieser in die Union verbrachten Sendungen in Anhang I der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 auf 50 % heraufgesetzt werden.
(17) In Bezug auf Sendungen von Paprika der Gattung Capsicum (ausgenommen Gemüsepaprika) aus Thailand wurde bei amtlichen Kontrollen, die von den Mitgliedstaaten gemäß den Artikeln 5 und 6 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 durchgeführt wurden, eine hohe Quote von Verstößen gegen die einschlägigen Anforderungen der Unionsvorschriften in Bezug auf Pestizidrückstände festgestellt. Daher sollte die Häufigkeit der Nämlichkeitskontrollen und Warenuntersuchungen dieser in die Union verbrachten Sendungen in Anhang I der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 auf 50 % heraufgesetzt werden.
(18) Zitronen (Citrus limon, Citrus limonum) aus der Türkei unterliegen wegen des Risikos des Vorhandenseins von Pestizidrückständen seit November 2021 verstärkten amtlichen Kontrollen. Die von den Mitgliedstaaten durchgeführten amtlichen Kontrollen zeigen, dass sich die Einhaltung der einschlägigen Anforderungen der Unionsvorschriften verbessert hat. Wenngleich verstärkte amtliche Kontrollen nach wie vor angezeigt sind, ist der Wert von 30 % der in die Union verbrachten Sendungen in Bezug auf diese Ware nicht länger gerechtfertigt, sodass die Häufigkeit der Kontrollen in Anhang I der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 auf 20 % der in die Union verbrachten Sendungen gesenkt werden sollte.
(19) Grapefruits aus der Türkei unterliegen wegen des Risikos des Vorhandenseins von Pestizidrückständen seit Januar 2022 verstärkten amtlichen Kontrollen. Die von den Mitgliedstaaten durchgeführten amtlichen Kontrollen dieser Ware sprechen für eine insgesamt zufriedenstellende Einhaltung der einschlägigen Anforderungen der Unionsvorschriften. Daher sind verstärkte amtliche Kontrollen in Bezug auf diese Ware nicht länger gerechtfertigt, und ihr Eintrag sollte aus Anhang I der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 gestrichen werden.
(20) In Bezug auf Sendungen von Sesamsamen aus der Türkei wurde bei amtlichen Kontrollen, die von den Mitgliedstaaten gemäß den Artikeln 5 und 6 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 durchgeführt wurden, eine hohe Quote von Verstößen gegen die einschlägigen Anforderungen der Unionsvorschriften in Bezug auf eine Kontamination durch Salmonellen festgestellt. Daher sollte die Häufigkeit der Nämlichkeitskontrollen und Warenuntersuchungen dieser in die Union verbrachten Sendungen in Anhang I der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 auf 30 % heraufgesetzt werden.
(21) Johannisbrotkernmehl enthaltende Mischungen von Lebensmittelzusatzstoffen aus der Türkei unterliegen wegen des Risikos des Vorhandenseins von Ethylenoxid in dem in Lebensmittelzusatzstoffen verwendeten Johannisbrotkernmehl seit Juli 2022 verstärkten amtlichen Kontrollen. Die von den Mitgliedstaaten durchgeführten amtlichen Kontrollen dieser Ware deuten darauf hin, dass die aus der Türkei in die Union verbrachten Mischungen von Lebensmittelzusatzstoffen kein Johannisbrotkernmehl enthalten. Daher sind verstärkte amtliche Kontrollen in Bezug auf diese Ware nicht länger gerechtfertigt, und ihr Eintrag sollte aus Anhang I der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 gestrichen werden.
(22) Schwarzer Pfeffer (Piper nigrum) aus Brasilien unterliegt wegen des Risikos einer Kontamination durch Salmonellen seit Januar 2019 bei seinem Eingang in die Union verstärkten amtlichen Kontrollen und besonderen Bedingungen. Die von den Mitgliedstaaten durchgeführten amtlichen Kontrollen zeigen, dass sich die Einhaltung der einschlägigen Anforderungen der Unionsvorschriften verbessert hat. Wenngleich verstärkte amtliche Kontrollen nach wie vor angezeigt sind, ist der Wert von 50 % der in die Union verbrachten Sendungen in Bezug auf diese Ware nicht länger gerechtfertigt, sodass die Häufigkeit der Kontrollen in Anhang II Nummer 1 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 auf 30 % der in die Union verbrachten Sendungen gesenkt werden sollte.
(23) In Bezug auf Sendungen mit Pistazien sowie daraus hergestellten Mischungen und Erzeugnissen aus der Türkei wurde bei amtlichen Kontrollen, die von den Mitgliedstaaten gemäß den Artikeln 7 und 8 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 durchgeführt wurden, eine hohe Quote von Verstößen gegen die einschlägigen Anforderungen der Unionsvorschriften in Bezug auf Kontaminationen durch Aflatoxine festgestellt. Daher sollte die Häufigkeit der Nämlichkeitskontrollen und Warenuntersuchungen dieser in die Union verbrachten Sendungen in Anhang II Nummer 1 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 auf 50 % heraufgesetzt werden.
(24) Mandarinen, Clementinen, Wilkings und ähnliche Kreuzungen von Zitrusfrüchten aus der Türkei unterliegen wegen des Risikos von Pestizidrückständen seit Mai 2020 bei ihrem Eingang in die Union verstärkten amtlichen Kontrollen und besonderen Bedingungen. Die von den Mitgliedstaaten durchgeführten amtlichen Kontrollen zeigen, dass sich die Einhaltung der einschlägigen Anforderungen der Unionsvorschriften verbessert hat. Wenngleich verstärkte amtliche Kontrollen nach wie vor angezeigt sind, ist der Wert von 20 % der in die Union verbrachten Sendungen in Bezug auf diese Waren nicht länger gerechtfertigt, sodass die Häufigkeit der Kontrollen in Anhang II Nummer 1 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 auf 10 % der in die Union verbrachten Sendungen gesenkt werden sollte.
(25) Orangen aus der Türkei unterliegen wegen des Risikos von Pestizidrückständen seit Mai 2020 bei ihrem Eingang in die Union verstärkten amtlichen Kontrollen und besonderen Bedingungen. Die von den Mitgliedstaaten durchgeführten amtlichen Kontrollen zeigen, dass sich die Einhaltung der einschlägigen Anforderungen der Unionsvorschriften verbessert hat. Wenngleich verstärkte amtliche Kontrollen nach wie vor angezeigt sind, ist der Wert von 30 % der in die Union verbrachten Sendungen in Bezug auf diese Ware nicht länger gerechtfertigt, sodass die Häufigkeit der Kontrollen in Anhang II Nummer 1 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 auf 20 % der in die Union verbrachten Sendungen gesenkt werden sollte.
(26) In Bezug auf Sendungen mit Pistazien sowie daraus hergestellten Mischungen und Erzeugnissen mit Ursprung in den Vereinigten Staaten, die aus der Türkei in die Union versandt werden, wurde bei amtlichen Kontrollen, die von den Mitgliedstaaten gemäß den Artikeln 7 und 8 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 durchgeführt wurden, eine hohe Quote von Verstößen gegen die einschlägigen Anforderungen der Unionsvorschriften in Bezug auf Kontaminationen durch Aflatoxine festgestellt. Daher sollte die Häufigkeit der Nämlichkeitskontrollen und Warenuntersuchungen dieser in die Union verbrachten Sendungen in Anhang II der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 auf 50 % heraufgesetzt werden.
(27) Die Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 sollte daher entsprechend geändert werden.
(28) Die in der vorliegenden Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Ausschusses für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel
- hat folgende Verordnung erlassen:
Die Anhänge I und II der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 erhalten die Fassung des Anhangs der vorliegenden Verordnung.
Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Brüssel, den 28. Januar 2026
2) ABl. L 95 vom 07.04.2017 S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2017/625/oj.
3) Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 der Kommission vom 22. Oktober 2019 über die vorübergehende Verstärkung der amtlichen Kontrollen und über Sofortmaßnahmen beim Eingang bestimmter Waren aus bestimmten Drittländern in die Union zur Durchführung der Verordnungen (EU) 2017/625 und (EG) Nr. 178/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates und zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 669/2009, (EU) Nr. 884/2014, (EU) 2015/175, (EU) 2017/186 und (EU) 2018/1660 der Kommission (ABl. L 277 vom 29.10.2019 S. 89, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg_impl/2019/1793/oj).
| Anhang |
"Anhang I
Lebensmittel und Futtermittel nicht tierischen Ursprungs aus bestimmten Drittländern, die an Grenzkontrollstellen und an Kontrollstellen vorübergehend verstärkten amtlichen Kontrollen unterliegen
| Zeile | Ursprungsland | Lebensmittel und Futtermittel (vorgesehener Verwendungszweck) | KN-Code 1 | TARIC-Unterposition | Gefahr | Häufigkeit von Warenuntersuchungen und Nämlichkeitskontrollen (%) |
| 1 | Aserbaidschan (AZ) |
| 0802 21 00 | |||
| 0802 22 00 | |||||
| ex 0813 50 39 | 70 | ||||
| ex 0813 50 91 | 70 | |||||
| ex 0813 50 99 | 70 | |||||
| ex 2007 10 10 | 70 | ||||
| ex 2007 10 99 | 40 | |||||
| ex 2007 99 39 | 05; 06 | |||||
| ex 2007 99 50 | 33 | |||||
| ex 2007 99 97 | 23 | |||||
| ex 2008 19 12 | 30 | ||||
| ex 2008 19 19 | 30 | |||||
| ex 2008 19 92 | 30 | |||||
| ex 2008 19 95 | 20 | |||||
| ex 2008 19 99 | 30 | |||||
| ex 2008 97 12 | 15 | |||||
| ex 2008 97 14 | 15 | Aflatoxine | 20 | |||
| ex 2008 97 16 | 15 | |||||
| ex 2008 97 18 | 15 | |||||
| ex 2008 97 32 | 15 | |||||
| ex 2008 97 34 | 15 | |||||
| ex 2008 97 36 | 15 | |||||
| ex 2008 97 38 | 15 | |||||
| ex 2008 97 51 | 15 | |||||
| ex 2008 97 59 | 15 | |||||
| ex 2008 97 72 | 15 | |||||
| ex 2008 97 74 | 15 | |||||
| ex 2008 97 76 | 15 | |||||
| ex 2008 97 78 | 15 | |||||
| ex 2008 97 92 | 15 | |||||
| ex 2008 97 93 | 15 | |||||
| ex 2008 97 94 | 15 | |||||
| ex 2008 97 96 | 15 | |||||
| ex 2008 97 97 | 15 | |||||
| ex 2008 97 98 | 15 | |||||
| ex 1106 30 90 | 40 | ||||
| ex 1515 90 99 | 20 | ||||
| (Lebensmittel) | ||||||
| 2 | Bangladesch (BD) | Helmbohnen (Lablab purpureus) (Lebensmittel) | ex 0708 90 00 | 30 | Pestizidrückstände 3 | 30 |
| Zara-Zitronen (Citrus medica) (Lebensmittel) | ex 0805 90 00 | 20 | Pestizidrückstände 3 | 20 | ||
| 3 | Burkina Faso (BF) | Auberginen/Eierfrüchte (Solanum aethiopicum) (Lebensmittel) | ex 0709 30 00 | 70 | Pestizidrückstände 3 | 20 |
| 4 | Côte d'Ivoire (CI) | Palmöl 12 (Lebensmittel) | 1511 10 90 | Sudan farbstoffe 14 | 30 | |
| 1511 90 11 | ||||||
| ex 1511 90 19 | 90 | |||||
| 1511 90 99 | ||||||
| 5 | China (CN) |
| 1202 41 00 | Aflatoxine | 10 | |
| 1202 42 00 | |||||
| 2008 11 10 | |||||
| 2008 11 91 | |||||
| 2008 11 96 | ||||||
| 2008 11 98 | ||||||
| 2305 00 00 | |||||
| ex 1208 90 00 | 20 | ||||
| ex 2007 10 10 | 80 | ||||
| (Lebensmittel und Futtermittel) | ex 2007 10 99 | 50 | ||||
| ex 2007 99 39 | 07; 08 | |||||
| Gemüsepaprika (Capsicum annuum) (Lebensmittel - gemahlen oder sonst zerkleinert) | ex 0904 22 00 | 11 |
Salmonellen 4 |
10 | ||
| Tee, auch aromatisiert (Lebensmittel) | 0902 |
20 | ||||
|
6 |
Kolumbien (CO) | Granadillas und Passionsfrüchte (Passiflora ligularis und Passiflora edulis) (Lebensmittel) | ex 0810 90 20 ex 0810 90 20 | 40 50 | Pestizidrückstände 3 | 20 |
|
7 |
Dominikanische Republik (DO) |
| 0709 60 10
0710 80 51 | Pestizidrückstände 3 16 | 50 | |
(Lebensmittel - frisch, gekühlt oder gefroren) | ex 0709 60 99
ex 0710 80 59 |
20 20 | ||||
| 8 | Ägypten (EG) |
| 0709 60 10 0710 80 51 | Pestizidrückstände 3 6 | 30 | |
(Lebensmittel - frisch, gekühlt oder gefroren) | ex 0709 60 99 | 20 | ||||
| ex 0710 80 59 | 20 | |||||
| Orangen (Lebensmittel - frisch oder getrocknet) | 0805 10 | Pestizidrückstände 3 | 10 | |||
| Zuckerapfel/Süßsack (Annona squamosa) (Lebensmittel - frisch oder gekühlt) | ex 0810 90 75 | 20 | Pestizidrückstände 3 | 20 | ||
| Weinblätter (Lebensmittel) | ex 2008 99 99 ex 2008 99 99 | 11 19 | Pestizidrückstände 3 | 50 | ||
| Mangofrüchte (Mangifera indica) (Lebensmittel) | ex 0804 50 00 | 40 | Pestizidrückstände 3 | 20 | ||
| Erdbeeren (Lebensmittel - frisch, gekühlt oder gefroren) | 0810 10 00 0811 10 | Pestizidrückstände 3 | 20 | |||
| 9 | Äthiopien (ET) | Sesamsamen (Lebensmittel) | 1207 40 90 | Salmonellen 2 | 50 | |
| ex 2008 19 19 | 49 | |||||
| ex 2008 19 99 | 49 | |||||
| 0904 | Aflatoxine | 30 | |||
(Lebensmittel - getrocknete Gewürze) | 0910 | |||||
| 10 | Georgien (GE) |
| 0802 21 00 | |||
| 0802 22 00 | |||||
| ex 0813 50 39 | 70 | ||||
| ex 0813 50 91 | 70 | |||||
| ex 0813 50 99 | 70 | |||||
| ex 2007 10 10 | 70 | ||||
| ex 2007 10 99 | 40 | |||||
| ex 2007 99 39 | 05; 06 | |||||
| ex 2007 99 50 | 33 | |||||
| ex 2007 99 97 | 23 | |||||
| ex 2008 19 12 | 30 | ||||
| ex 2008 19 19 | 30 | |||||
| ex 2008 19 92 | 30 | |||||
| ex 2008 19 95 | 20 | |||||
| ex 2008 19 99 | 30 | |||||
| ex 2008 97 12 | 15 | |||||
| ex 2008 97 14 | 15 | Aflatoxine | 20 | |||
| ex 2008 97 16 | 15 | |||||
| ex 2008 97 18 | 15 | |||||
| ex 2008 97 32 | 15 | |||||
| ex 2008 97 34 | 15 | |||||
| ex 2008 97 36 | 15 | |||||
| ex 2008 97 38 | 15 | |||||
| ex 2008 97 51 | 15 | |||||
| ex 2008 97 59 | 15 | |||||
| ex 2008 97 72 | 15 | |||||
| ex 2008 97 74 | 15 | |||||
| ex 2008 97 76 | 15 | |||||
| ex 2008 97 78 | 15 | |||||
| ex 2008 97 92 | 15 | |||||
| ex 2008 97 93 | 15 | |||||
| ex 2008 97 94 | 15 | |||||
| ex 2008 97 96 | 15 | |||||
| ex 2008 97 97 | 15 | |||||
| ex 2008 97 98 | 15 | |||||
| ex 1106 30 90 | 40 | ||||
| ex 1515 90 99 | 20 | ||||
| (Lebensmittel) | ||||||
| 11 | Ghana (GH) |
| 1202 41 00 | Aflatoxine | 50 | |
| 1202 42 00 | |||||
| 2008 11 10 | |||||
| 2008 11 91 | |||||
| 2008 11 96 | ||||||
| 2008 11 98 | ||||||
| ex 2008 19 12 | 40 | |||||
| ex 2008 19 19 | 50 | |||||
| ex 2008 19 92 | 40 | |||||
| ex 2008 19 95 | 40 | |||||
| ex 2008 19 99 | 50 | |||||
| 2305 00 00 | |||||
| ex 1208 90 00 | 20 | ||||
| ex 2007 10 10 | 80 | ||||
| (Lebensmittel und Futtermittel) | ex 2007 10 99 | 50 | ||||
| ex 2007 99 39 | 07; 08 | |||||
| 12 | Israel (IL) 15 | Basilikum (Ocimum basilicum) (Lebensmittel) | ex 1211 90 86 | 20 | Pestizidrückstände 3 | 10 |
| 13 | Indien (IN) | Betelblätter (Piper betle L.) (Lebensmittel) | ex 1404 90 00 11 | 10 | Salmonellen 4 | 50 |
| Okra (Lebensmittel - frisch, gekühlt oder gefroren) | ex 0709 99 90 ex 0710 80 95 | 20 30 | Pestizidrückstände 3 7 | 30 | ||
| Reis (Lebensmittel) | 1006 | Pestizidrückstände 3 | 10 | |||
| Guaven (Psidium guajava) (Lebensmittel) | ex 0804 50 00 | 30 | Pestizidrückstände 3 | 30 | ||
| Paprika der Gattung Capsicum (Gemüsepaprika oder andere Sorten) (Lebensmittel - getrocknet, geröstet, gemahlen oder sonst zerkleinert) | 0904 21 10 | Aflatoxine | 10 | |||
| ex 0904 22 00 | 11; 19 | |||||
| ex 0904 21 90 | 20 | |||||
| ex 2005 99 10 | 10; 90 | |||||
| ex 2005 99 80 | 94 | |||||
| 0909 31 00 | Pestizidrückstände 3 | 30 | |||
(Lebensmittel) | 0909 32 00 | |||||
| Mischungen von Lebensmittelzusatzstoffen, Johannisbrotkernmehl oder Guarkernmehl enthaltend (Lebensmittel) | ex 2106 90 92 ex 2106 90 98 ex 3824 99 93 ex 3824 99 96 | Pestizidrückstände 13 | 20 | |||
| Pfeffer der Gattung Piper; Früchte der Gattungen Capsicum oder Pimenta, getrocknet oder gemahlen oder sonst zerkleinert (Lebensmittel - getrocknete Gewürze) | 0904 | Pestizidrückstände 13 | 20 | |||
| Calciumcarbonat (Lebensmittel und Futtermittel) | ex 2106 90 92 | 55 | Pestizidrückstände 13 | 30 | ||
| ex 2106 90 98 | 60 | |||||
| ex 25 30 90 70 | 10 | |||||
| 2836 50 00 | ||||||
| Flaschenkürbis (Lagenaria siceraria) (Lebensmittel - frisch und gekühlt) | ex 0709 93 90 | 10 | Pestizidrückstände 3 | 20 | ||
| 14 | Kenia (KE) | Bohnen (Vigna spp., Phaseolus spp.) (Lebensmittel - frisch oder gekühlt) | 0708 20 | Pestizidrückstände 3 | 10 | |
| Paprika der Gattung Capsicum (außer Gemüsepaprika) (Lebensmittel - frisch, gekühlt oder gefroren) | ex 0709 60 99 ex 0710 80 59 | 20 20 | Pestizidrückstände 3 | 20 | ||
| 15 | Sri Lanka (LK) | Mukunu-Wenna (Alternanthera sessilis) (Lebensmittel) | ex 0709 99 90 | 35 | Pestizidrückstände 3 | 50 |
| Spargelbohnen (Vigna unguiculata ssp. sesquipedalis, Vigna unguiculata ssp. unguiculata) (Lebensmittel - frisches, gekühltes oder gefrorenes Gemüse) | ex 0708 20 00 ex 0710 22 00 | 10 10 | Pestizidrückstände 3 | 30 | ||
| Paprika der Gattung Capsicum (Gemüsepaprika oder andere Sorten) (Lebensmittel - getrocknet, geröstet, gemahlen oder sonst zerkleinert) | 0904 21 10 | Aflatoxine | 50 | |||
| ex 0904 21 90 | 20 | |||||
| ex 0904 22 00 | 11; 19 | |||||
| ex 2005 99 10 | 10; 90 | |||||
| ex 2005 99 80 | 94 | |||||
| 16 | Madagaskar (MG) | Schwarzaugenbohnen (Vigna unguiculata) (Lebensmittel) | 0713 35 00 | Pestizidrückstände 3 | 50 | |
| 17 | Mexiko (MX) | Grüne Papaya (Carica papaya) (Lebensmittel - frisch und gekühlt) | 0807 20 00 | Pestizidrückstände 3 | 20 | |
| 18 | Malaysia (MY) | Jackfrüchte (Artocarpus heterophyllus) (Lebensmittel - frisch) | ex 0810 90 20 | 20 | Pestizidrückstände 3 | 50 |
| 19 | Pakistan (PK) | Gewürzmischungen (Lebensmittel) | 0910 91 10 0910 91 90 | Aflatoxine | 30 | |
| Reis (Lebensmittel) | 1006 | Aflatoxine und Ochratoxin A | 10 | |||
| Pestizidrückstände 3 | 10 | |||||
| 20 | Ruanda (RW) | Paprika der Gattung Capsicum (außer Gemüsepaprika) (Lebensmittel - frisch, gekühlt oder gefroren) | ex 0709 60 99 ex 0710 80 59 | 20 20 | Pestizidrückstände 3 | 50 |
| 21 | Syrien (SY) | Tahini und Halva aus Sesamsamen (Lebensmittel) | ex 1704 90 99 ex 1806 20 95 ex 1806 90 50 ex 1806 90 60 ex 2008 19 19 ex 2008 19 99 | 12; 92 13; 93 10 11; 91 41 41 | Salmonellen 2 | 30 |
| 22 | Thailand (TH) | Paprika der Gattung Capsicum (außer Gemüsepaprika) (Lebensmittel - frisch, gekühlt oder gefroren) | ex 0709 60 99 ex 0710 80 59 | 20 20 | Pestizidrückstände 3 8 | 50 |
| Granadillas und Passionsfrüchte (Passiflora ligularis und Passiflora edulis) (Lebensmittel - frisch) | ex 0810 90 20 ex 0810 90 20 | 40 50 | Pestizidrückstände 3 | 10 | ||
| 23 | Türkei (TR) | Zitronen (Citrus limon, Citrus limonum) (Lebensmittel - frisch, gekühlt oder getrocknet) | 0805 50 10 | Pestizidrückstände 3 | 20 | |
| Granatäpfel (Lebensmittel - frisch oder gekühlt) | ex 0810 90 75 | 30 | Pestizidrückstände 3 9 | 30 | ||
| 0709 60 10 0710 80 51 | Pestizidrückstände 3 10 | 20 | |||
(Lebensmittel - frisch, gekühlt oder gefroren) | ex 0709 60 99 ex 0710 80 59 | 20 20 | ||||
| Oregano, getrocknet (Lebensmittel) | ex 1211 90 86 | 40 | Pyrrolizidinalkaloide | 30 | ||
| Sesamsamen (Lebensmittel) | 1207 40 90 | Salmonellen 2 | 30 | |||
| ex 2008 19 19 | 49 | |||||
| ex 2008 19 99 | 49 | |||||
| Tomaten (Solanum lycopersicum L.) (Lebensmittel - frisches, gekühltes oder gefrorenes Gemüse) | 0702 00 0710 80 70 | Pestizidrückstände 3 | 20 | |||
| 24 | Uganda (UG) | Paprika der Gattung Capsicum (außer Gemüsepaprika) (Lebensmittel - frisch, gekühlt oder gefroren) | ex 0709 60 99 ex 0710 80 59 | 20 20 | Pestizidrückstände 3 | 50 |
| 25 | Vereinigte Staaten (US) |
| 1202 41 00 | |||
| 1202 42 00 | |||||
| 2008 11 10 | |||||
| 2008 11 91 2008 11 96 2008 11 98 | |||||
| 2305 00 00 | Aflatoxine | 20 | |||
| ex 1208 90 00 | 20 | ||||
| ex 2007 10 10 | 80 | ||||
| (Lebensmittel und Futtermittel) | ex 2007 10 99 | 50 | ||||
| ex 2007 99 39 | 07; 08 | |||||
| 26 | Vietnam (VN) | Durianfrüchte (Durio zibethinus) (Lebensmittel - frisch oder gekühlt) | 0810 60 00 | Pestizidrückstände 3 | 20 | |
| 1) Sind nur bestimmte Erzeugnisse mit demselben KN-Code Kontrollen zu unterziehen, so wird der KN-Code mit dem Zusatz 'ex' wiedergegeben.
2) Die Probenahmen und die Analysen erfolgen nach den Probenahmeverfahren und Referenzanalysemethoden gemäß Anhang III Nummer 1 Buchstabe a. 3) Rückstände mindestens von solchen Pestiziden, die in dem gemäß Artikel 29 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Februar 2005 über Höchstgehalte an Pestizidrückständen in oder auf Lebens- und Futtermitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs und zur Änderung der Richtlinie 91/414/EWG des Rates (ABl. L 70 vom 16.03.2005 S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2005/396/oj) angenommenen Kontrollprogramm aufgeführt sind und mit Multirückstandsmethoden auf der Grundlage von GC-MS und ELI-MS analysiert werden können (Pestizide lediglich in/auf Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs zu überwachen). 4) Die Probenahmen und die Analysen erfolgen nach den Probenahmeverfahren und Referenzanalysemethoden gemäß Anhang III Nummer 1 Buchstabe b. 5) Rückstände von Tolfenpyrad. 6) Rückstände von Dicofol (Summe aus p-, p'- und o,p'-Isomeren), Dinotefuran, Folpet, Prochloraz (Summe aus Prochloraz und seinen Metaboliten, die den 2,4,6-Trichlorphenol-Anteil enthalten, ausgedrückt als Prochloraz), Thiophanat-methyl und Triforin. 7) Rückstände von Diafenthiuron. 8) Rückstände von Formetanat (Summe aus Formetanat und seinen Salzen, ausgedrückt als Formetanat(hydrochlorid)), Prothiofos und Triforin. 9) Rückstände von Prochloraz. 10) Rückstände von Diafenthiuron, Formetanat (Summe aus Formetanat und seinen Salzen, ausgedrückt als Formetanat(hydrochlorid)) und Thiophanat-methyl. 11) Lebensmittel, die Betelblätter (Piper betle) enthalten oder aus ihnen bestehen, darunter auch - aber nicht nur - die unter dem KN-Code 1404 90 00 angemeldeten Waren. 12) Für den unmittelbaren menschlichen Verzehr abgepackte/abgefüllte Lebensmittel. 13) Rückstände von Ethylenoxid (Summe aus Ethylenoxid und 2-Chlorethanol, ausgedrückt als Ethylenoxid). Bei Lebensmittelzusatzstoffen beträgt die geltende Rückstandshöchstmenge 0,1 mg/kg (Bestimmungsgrenze). Verbot der Verwendung von Ethylenoxid gemäß der Verordnung (EU) Nr. 231/2012 der Kommission vom 9. März 2012 mit Spezifikationen für die in den Anhängen II und III der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführten Lebensmittelzusatzstoffe (ABl. L 83 vom 22.03.2012 S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2012/231/oj). 14) Im Sinne dieses Anhangs bezeichnet der Ausdruck 'Sudanfarbstoffe' folgende chemische Stoffe: i) Sudan I (CAS-Nummer 842-07-9); ii) Sudan II (CAS-Nummer 3118-97-6); iii) Sudan III (CAS-Nummer 85-86-9); iv) Scharlachrot oder Sudan IV (CAS-Nummer 85-83-6). Die Rückstandsmenge von Sudanfarbstoffen muss bei Verwendung einer Analysemethode mit einer Bestimmungsgrenze unter 0,5 mg/kg liegen. 15) Im Folgenden wird darunter das Gebiet des Staates Israel mit Ausnahme der seit dem 5. Juni 1967 unter Verwaltung des Staates Israel stehenden Gebiete (namentlich die Golanhöhen, der Gazastreifen, Ostjerusalem und das restliche Westjordanland) verstanden. 16) Rückstände von Acephat. | ||||||
Anhang II
Lebensmittel und Futtermittel aus bestimmten Drittländern, deren Eingang in die Union wegen des Risikos einer Kontamination durch Mykotoxine (einschließlich Aflatoxinen), Pestizidrückstände, einer mikrobiellen Kontamination oder einer Kontamination durch Sudanfarbstoffe und Pflanzentoxine besonderen Bedingungen unterliegt
1. Lebensmittel und Futtermittel nicht tierischen Ursprungs gemäß Artikel 1 Absatz 1 Buchstabe b Ziffer i
| Zeile | Ursprungsland | Lebensmittel und Futtermittel (vorgesehener Verwendungszweck) | KN-Code 1 | TARIC-Unterposition | Gefahr | Häufigkeit von Warenuntersuchungen und Nämlichkeitskontrollen (%) |
| 1 | Bangladesch (BD) | Lebensmittel, die Betelblätter (Piper betle) enthalten oder aus ihnen bestehen (Lebensmittel) | ex 1404 90 00 8 | 10 | Salmonellen 5 | 50 |
| 2 | Bolivien (BO) |
| 1202 41 00 | |||
| 1202 42 00 | |||||
| 2008 11 10 | |||||
| 2008 11 91 | |||||
| 2008 11 96 | ||||||
| 2008 11 98 | ||||||
| ex 2008 19 12 | 40 | |||||
| ex 2008 19 19 | 50 | |||||
| ex 2008 19 92 | 40 | Aflatoxine | 50 | |||
| ex 2008 19 95 | 40 | |||||
| ex 2008 19 99 | 50 | |||||
| 2305 00 00 | |||||
| ex 1208 90 00 | 20 | ||||
| ex 2007 10 10 | 80 | ||||
| (Lebensmittel und Futtermittel) | ex 2007 10 99 | 50 | ||||
| ex 2007 99 39 | 07; 08 | |||||
| 3 | Brasilien (BR) | Schwarzer Pfeffer (Piper nigrum) (Lebensmittel - weder gemahlen noch sonst zerkleinert) | ex 0904 11 00 | 10 | Salmonellen 2 | 30 |
| 4 | China (CN) | Xanthan (Lebensmittel und Futtermittel) | ex 3913 90 00 | 40 | Pestizidrückstände 9 | 20 |
| 5 | Dominikanische Republik (DO) | Auberginen (Solanum melongena) (Lebensmittel - frisch oder gekühlt) | ex 0709 30 00 | 05 | Pestizidrückstände 3 | 50 |
| 6 | Ägypten (EG) |
| 1202 41 00 | |||
| 1202 42 00 | |||||
| 2008 11 10 | |||||
| 2008 11 91 | |||||
| 2008 11 96 | ||||||
| 2008 11 98 | ||||||
| ex 2008 19 12 | 40 | |||||
| ex 2008 19 19 | 50 | |||||
| ex 2008 19 92 | 40 | Aflatoxine | 30 | |||
| ex 2008 19 95 | 40 | |||||
| ex 2008 19 99 | 50 | |||||
| 2305 00 00 | |||||
| ex 1208 90 00 | 20 | ||||
| ex 2007 10 10 | 80 | ||||
| (Lebensmittel und Futtermittel) | ex 2007 10 99 | 50 | ||||
| ex 2007 99 39 | 07; 08 | |||||
| 7 | Ghana (GH) | Palmöl (Lebensmittel) | 1511 10 90 | Sudanfarbstoffe 10 | 50 | |
| 1511 90 11 | ||||||
| ex 1511 90 19 | 90 | |||||
| 1511 90 99 | ||||||
| 8 | Indonesien (ID) | Muskatnuss (Myristica fragrans) (Lebensmittel - getrocknete Gewürze) | 0908 11 00 0908 12 00 | Aflatoxine | 50 | |
| 9 | Indien (IN) | Curryblätter (Bergera/Murraya koenigii) (Lebensmittel - frisch, gekühlt, gefroren oder getrocknet) | ex 1211 90 86 | 10 | Pestizidrückstände 3 11 | 50 |
| 1202 41 00 | |||||
| 1202 42 00 | |||||
| 2008 11 10 | |||||
| 2008 11 91 | |||||
| 2008 11 96 | ||||||
| 2008 11 98 | ||||||
| ex 2008 19 12 | 40 | |||||
| ex 2008 19 19 | 50 | Aflatoxine | 50 | |||
| ex 2008 19 92 | 40 | |||||
| ex 2008 19 95 | 40 | |||||
| ex 2008 19 99 | 50 | |||||
| 2305 00 00 | |||||
| ex 1208 90 00 | 20 | ||||
| ex 2007 10 10 | 80 | ||||
| (Lebensmittel und Futtermittel) | ex 2007 10 99 | 50 | ||||
| ex 2007 99 39 | 07; 08 | |||||
| Paprika der Gattung Capsicum (außer Gemüsepaprika) (Lebensmittel - frisch, gekühlt oder gefroren) | ex 0709 60 99 | 20 | Pestizidrückstände 3 4 | 30 | ||
| ex 0710 80 59 | 20 | |||||
| Sesamsamen (Lebensmittel) | 1207 40 90 | Salmonellen 5 | 30 | |||
| ex 2008 19 19 | 49 | |||||
| ex 2008 19 99 | 49 | |||||
| Sesamsamen (Lebensmittel und Futtermittel) | 1207 40 90 | Pestizidrückstände 9 | 20 | |||
| ex 2008 19 19 | 49 | |||||
| ex 2008 19 99 | 49 | |||||
| Zimt und Zimtblüten (Lebensmittel - getrocknete Gewürze) | 0906 | Pestizidrückstände 9 | 20 | |||
| Muskatnüsse, Muskatblüte, Amomen und Kardamomen (Lebensmittel - getrocknete Gewürze) | 0908 | Pestizidrückstände 9 | 30 | |||
| Anis-, Sternanis-, Fenchel-, Koriander-, Kreuzkümmel- und Kümmelfrüchte; Wacholderbeeren (Lebensmittel - getrocknete Gewürze) | 0909 | Pestizidrückstände 9 | 20 | |||
| Ingwer, Safran, Kurkuma, Thymian, Lorbeerblätter, Curry und andere Gewürze (Lebensmittel - getrocknete Gewürze) | 0910 | Pestizidrückstände 9 | 20 | |||
| Zubereitungen zum Herstellen von Würzsoßen und zubereitete Würzsoßen; zusammengesetzte Würzmittel; Senfmehl, auch zubereitet, und Senf (Lebensmittel) | 2103 | Pestizidrückstände 9 | 20 | |||
| Nahrungsergänzungsmittel, die pflanzliche Stoffe enthalten 12 (Lebensmittel) | ex 1302 ex 2106 | Pestizidrückstände 9 | 10 | |||
| Schoten des Meerrettichbaums (Moringa oleifera) ('Drumsticks') (Lebensmittel - frisch, gekühlt oder gefroren) | ex 0709 99 90 ex 0710 80 95 | 10 75 | Pestizidrückstände 3 | 30 | ||
| Spargelbohnen (Vigna unguiculata ssp. sesquipedalis, Vigna unguiculata ssp. unguiculata) (Lebensmittel - frisches, gekühltes oder gefrorenes Gemüse) | ex 0708 20 00 ex 0710 22 00 | 10 10 | Pestizidrückstände 3 | 50 | ||
| 10 | Iran (IR) |
| 0802 51 00 | |||
| 0802 52 00 | |||||
| ex 0813 50 39 | 60 | ||||
| ex 0813 50 91 | 60 | |||||
| ex 0813 50 99 | 60 | |||||
| ex 2007 10 10 | 60 | ||||
| ex 2007 10 99 | 30 | |||||
| ex 2007 99 39 | 03; 04 | |||||
| ex 2007 99 50 | 32 | |||||
| ex 2007 99 97 | 22 | |||||
| ex 2008 19 13 | 20 | ||||
| ex 2008 19 93 | 20 | Aflatoxine | 50 | |||
| ex 2008 97 12 | 19 | |||||
| ex 2008 97 14 | 19 | |||||
| ex 2008 97 16 | 19 | |||||
| ex 2008 97 18 | 19 | |||||
| ex 2008 97 32 | 19 | |||||
| ex 2008 97 34 | 19 | |||||
| ex 2008 97 36 | 19 | |||||
| ex 2008 97 38 | 19 | |||||
| ex 2008 97 51 | 19 | |||||
| ex 2008 97 59 | 19 | |||||
| ex 2008 97 72 | 19 | |||||
| ex 2008 97 74 | 19 | |||||
| ex 2008 97 76 | 19 | |||||
| ex 2008 97 78 | 19 | |||||
| ex 2008 97 92 | 19 | |||||
| ex 2008 97 93 | 19 | |||||
| ex 2008 97 94 | 19 | |||||
| ex 2008 97 96 | 19 | |||||
| ex 2008 97 97 | 19 | |||||
| ex 2008 97 98 | 19 | |||||
| ex 1106 30 90 | 50 | ||||
| (Lebensmittel) | ||||||
| 11 | Sri Lanka (LK) | Gotu Kola (Centella asiatica) (Lebensmittel) | ex 1211 90 86 | 60 | Pestizidrückstände 3 | 50 |
| 12 | Nigeria (NG) | Sesamsamen (Lebensmittel) | 1207 40 90 | Salmonellen 5 | 50 | |
| ex 2008 19 19 | 49 | |||||
| ex 2008 19 99 | 49 | |||||
| 13 | Sudan (SD) | Sesamsamen | 1207 40 90 | Salmonellen 5 | 50 | |
| (Lebensmittel) | ex 2008 19 19 | 49 | ||||
| ex 2008 19 99 | 49 | |||||
| 14 | Türkei (TR) |
| 0804 20 90 | |||
| ex 0813 50 99 | 50 | ||||
| ex 2007 10 10 | 50 | ||||
| ex 2007 10 99 | 20 | |||||
| ex 2007 99 39 | 01; 02 | |||||
| ex 2007 99 50 | 31 | |||||
| ex 2007 99 97 | 21 | |||||
| ex 2008 97 12 | 11 | ||||
| ex 2008 97 14 | 11 | |||||
| ex 2008 97 16 | 11 | |||||
| ex 2008 97 18 | 11 | |||||
| ex 2008 97 32 | 11 | |||||
| ex 2008 97 34 | 11 | |||||
| ex 2008 97 36 | 11 | |||||
| ex 2008 97 38 | 11 | |||||
| ex 2008 97 51 | 11 | Aflatoxine und | 30 | |||
| ex 2008 97 59 | 11 | Ochratoxin A | ||||
| ex 2008 97 72 | 11 | |||||
| ex 2008 97 74 | 11 | |||||
| ex 2008 97 76 | 11 | |||||
| ex 2008 97 78 | 11 | |||||
| ex 2008 97 92 | 11 | |||||
| ex 2008 97 93 | 11 | |||||
| ex 2008 97 94 | 11 | |||||
| ex 2008 97 96 | 11 | |||||
| ex 2008 97 97 | 11 | |||||
| ex 2008 97 98 | 11 | |||||
| ex 2008 99 28 | 10 | |||||
| ex 2008 99 34 | 10 | |||||
| ex 2008 99 37 | 10 | |||||
| ex 2008 99 40 | 10 | |||||
| ex 2008 99 49 | 60 | |||||
| ex 2008 99 67 | 95 | |||||
| ex 2008 99 99 | 60 | |||||
| ex 1106 30 90 | 60 | ||||
| (Lebensmittel) | ||||||
| 0802 51 00 | |||||
| 0802 52 00 | |||||
| ex 0813 50 39 | 60 | ||||
| ex 0813 50 91 | 60 | |||||
| ex 0813 50 99 | 60 | |||||
| ex 2007 10 10 | 60 | ||||
| ex 2007 10 99 | 30 | |||||
| ex 2007 99 39 | 03; 04 | |||||
| ex 2007 99 50 | 32 | |||||
| ex 2007 99 97 | 22 | |||||
| ex 2008 19 13 | 20 | Aflatoxine | 50 | ||
| ex 2008 19 93 | 20 | |||||
| ex 2008 97 12 | 19 | |||||
| ex 2008 97 14 | 19 | |||||
| ex 2008 97 16 | 19 | |||||
| ex 2008 97 18 | 19 | |||||
| ex 2008 97 32 | 19 | |||||
| ex 2008 97 34 | 19 | |||||
| ex 2008 97 36 | 19 | |||||
| ex 2008 97 38 | 19 | |||||
| ex 2008 97 51 | 19 | |||||
| ex 2008 97 59 | 19 | |||||
| ex 2008 97 72 | 19 | |||||
| ex 2008 97 74 | 19 | |||||
| ex 2008 97 76 | 19 | |||||
| ex 2008 97 78 | 19 | |||||
| ex 2008 97 92 | 19 | |||||
| ex 2008 97 93 | 19 | |||||
| ex 2008 97 94 | 19 | |||||
| ex 2008 97 96 | 19 | |||||
| ex 2008 97 97 | 19 | |||||
| ex 2008 97 98 | 19 | |||||
| ex 1106 30 90 | 50 | ||||
| (Lebensmittel) | ||||||
| Weinblätter (Lebensmittel) | ex 2008 99 99 ex 2008 99 99 | 11 19 | Pestizidrückstände 3 6 | 50 | ||
| Mandarinen (einschließlich Tangerinen und Satsumas); Clementinen, Wilkings und ähnliche Kreuzungen von Zitrusfrüchten (Lebensmittel - frisch oder getrocknet) | 0805 21 0805 22 00 0805 29 00 | Pestizidrückstände 3 | 10 | |||
| Orangen (Lebensmittel - frisch oder getrocknet) | 0805 10 | Pestizidrückstände 3 | 20 | |||
| unverarbeitete ganze, geriebene, gemahlene, geknackte oder gehackte Aprikosenkerne, die für Endverbraucher in Verkehr gebracht werden sollen 13 14 (Lebensmittel) | ex 1212 99 95 | 20 | Cyanid | 50 | ||
| 0909 31 00 | Pyrrolizidinalkaloide | 50 | |||
(Lebensmittel) | 0909 32 00 | |||||
| 15 | Uganda (UG) | Sesamsamen (Lebensmittel) | 1207 40 90 ex 2008 19 19 ex 2008 19 99 | 49 49 | Salmonellen 5 | 30 |
| 16 | Vereinigte Staaten (US) | Vanilleextrakt (Lebensmittel) | 1302 19 05 | Pestizidrückstände 9 | 20 | |
| 17 | Vietnam (VN) | Okra (Lebensmittel - frisch, gekühlt oder gefroren) | ex 0709 99 90 ex 0710 80 95 | 20 30 | Pestizidrückstände 3 7 | 50 |
| Pitahaya (Drachenfrucht) (Lebensmittel - frisch oder gekühlt) | ex 0810 90 20 | 10 | Pestizidrückstände 3 7 | 30 | ||
| Paprika der Gattung Capsicum (außer Gemüsepaprika) (Lebensmittel - frisch, gekühlt oder gefroren) | ex 0709 60 99 ex 0710 80 59 | 20 20 | Pestizidrückstände 3 7 | 50 | ||
| 1) Sind nur bestimmte Erzeugnisse mit demselben KN-Code Kontrollen zu unterziehen, so wird der KN-Code mit dem Zusatz 'ex' wiedergegeben.
2) Die Probenahmen und die Analysen erfolgen nach den Probenahmeverfahren und Referenzanalysemethoden gemäß Anhang III Nummer 1 Buchstabe b. 3) Rückstände mindestens von solchen Pestiziden, die in dem gemäß Artikel 29 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Februar 2005 über Höchstgehalte an Pestizidrückständen in oder auf Lebens- und Futtermitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs und zur Änderung der Richtlinie 91/414/EWG des Rates (ABl. L 70 vom 16.03.2005 S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2005/396/oj) angenommenen Kontrollprogramm aufgeführt sind und mit Multirückstandsmethoden auf der Grundlage von GC-MS und ELI-MS analysiert werden können (Pestizide lediglich in/auf Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs zu überwachen). 4) Rückstände von Carbofuran. 5) Die Probenahmen und die Analysen erfolgen nach den Probenahmeverfahren und Referenzanalysemethoden gemäß Anhang III Nummer 1 Buchstabe a. 6) Rückstände von Dithiocarbamaten (Dithiocarbamate, ausgedrückt als CS2, einschließlich Maneb, Mancozeb, Metiram, Propineb, Thiram und Ziram) und Metrafenon. 7) Rückstände von Dithiocarbamaten (Dithiocarbamate, ausgedrückt als CS2, einschließlich Maneb, Mancozeb, Metiram, Propineb, Thiram und Ziram), Phenthoat und Quinalphos. 8) Lebensmittel, die Betelblätter (Piper betle) enthalten oder aus ihnen bestehen, darunter auch - aber nicht nur - die unter dem KN-Code 1404 90 00 angemeldeten Waren. 9) Rückstände von Ethylenoxid (Summe aus Ethylenoxid und 2-Chlorethanol, ausgedrückt als Ethylenoxid). Bei Lebensmittelzusatzstoffen beträgt die geltende Rückstandshöchstmenge 0,1 mg/kg (Bestimmungsgrenze). Verbot der Verwendung von Ethylenoxid gemäß der Verordnung (EU) Nr. 231/2012 der Kommission vom 9. März 2012 mit Spezifikationen für die in den Anhängen II und III der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführten Lebensmittelzusatzstoffe (ABl. L 83 vom 22.03.2012 S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2012/231/oj). 10) Im Sinne dieses Anhangs bezeichnet der Ausdruck 'Sudanfarbstoffe' folgende chemische Stoffe: i) Sudan I (CAS-Nummer 842-07-9); ii) Sudan II (CAS-Nummer 3118-97-6); iii) Sudan III (CAS-Nummer 85-86-9); iv) Scharlachrot oder Sudan IV (CAS-Nummer 85-83-6). Die Rückstandsmenge von Sudanfarbstoffen muss bei Verwendung einer Analysemethode mit einer Bestimmungsgrenze unter 0,5 mg/kg liegen. 11) Rückstände von Acephat. 12) Sowohl fertige Erzeugnisse als auch Rohstoffe, mit Ausnahme von Guarkernmehl, die pflanzliche Stoffe enthalten und für die Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln vorgesehen sind, die unter den in der Spalte 'KN-Code' angegebenen KN-Codes angemeldet werden. 13) 'Unverarbeitete Erzeugnisse' im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 852/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über Lebensmittelhygiene (ABl. L 139 vom 30.04.2004 S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2004/852/oj). 14) 'Inverkehrbringen' und 'Endverbraucher' im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 28. Januar 2002 zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts, zur Errichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmittelsicherheit (ABl. L 31 vom 01.02.2002 S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2002/178/oj). | ||||||
3. Lebensmittel und Futtermittel nicht tierischen Ursprungs gemäß Artikel 1 Absatz 1 Buchstabe b Ziffer ii
| Zeile | Ursprungsland | Land, aus dem die Sendungen in die Union versandt werden | Lebensmittel und Futtermittel (vorgesehener Verwendungszweck) | KN-Code 1 | TARIC-Unterposition | Gefahr | Häufigkeit von Warenuntersuchungen und Nämlichkeitskontrollen (%) |
| 1 | Vereinigte Staaten (US) | Türkei (TR) 2 |
| 0802 51 00 | Aflatoxine | 50 | |
| 0802 52 00 | ||||||
| ex 0813 50 39 | 60 | |||||
| ex 0813 50 91 | 60 | ||||||
| ex 0813 50 99 | 60 | ||||||
| ex 2007 10 10 | 60 | |||||
| ex 2007 10 99 | 30 | ||||||
| ex 2007 99 39 | 03; 04 | ||||||
| ex 2007 99 50 | 32 | ||||||
| ex 2007 99 97 | 22 | ||||||
| ex 2008 19 13 | 20 | |||||
| ex 2008 19 93 | 20 | ||||||
| ex 2008 97 12 | 19 | ||||||
| ex 2008 97 14 | 19 | ||||||
| ex 2008 97 16 | 19 | ||||||
| ex 2008 97 18 | 19 | ||||||
| ex 2008 97 32 | 19 | ||||||
| ex 2008 97 34 | 19 | ||||||
| ex 2008 97 36 | 19 | ||||||
| ex 2008 97 38 | 19 | ||||||
| ex 2008 97 51 | 19 | ||||||
| ex 2008 97 59 | 19 | ||||||
| ex 2008 97 72 | 19 | ||||||
| ex 2008 97 74 | 19 | ||||||
| ex 2008 97 76 | 19 | ||||||
| ex 2008 97 78 | 19 | ||||||
| ex 2008 97 92 | 19 | ||||||
| ex 2008 97 93 | 19 | ||||||
| ex 2008 97 94 | 19 | ||||||
| ex 2008 97 96 | 19 | ||||||
| ex 2008 97 97 | 19 | ||||||
| ex 2008 97 98 | 19 | ||||||
| ex 1106 30 90 | 50 | |||||
| (Lebensmittel) | |||||||
| 1) Sind nur bestimmte Erzeugnisse mit demselben KN-Code Kontrollen zu unterziehen, so wird der KN-Code mit dem Zusatz 'ex' wiedergegeben.
2) Gemäß Artikel 10 und 11 müssen Sendungen von den Ergebnissen der Probenahmen und der Analysen, die an diesen Sendungen durchgeführt wurden, und von der amtlichen Bescheinigung begleitet sein, die von dem Land ausgestellt wurde, aus dem diese Sendungen in die Union versandt werden." | |||||||
| ENDE |