Verordnung (EU) 2026/1546 der Kommission vom 8. Juli 2026 zur Änderung der Anhänge II, III und V der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Höchstgehalte an Rückständen von Benomyl, Carbendazim und Thiophanat-methyl in oder auf bestimmten Erzeugnissen

(Text von Bedeutung für den EWR)

(ABl. L 2026/1546 vom 09.07.2026)



Hinweis d. Red.: Die Änderungen aus Punkt 1 und Punkt 2 sind noch nicht in den entsprechenden Anhängen der VO (EG) 396/2005 eingearbeitet.


Die Europäische Kommission -

gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union,

gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Februar 2005 über Höchstgehalte an Pestizidrückständen in oder auf Lebens- und Futtermitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs und zur Änderung der Richtlinie 91/414/EWG des Rates 1, insbesondere auf Artikel 14 Absatz 1 Buchstabe a, Artikel 18 Absatz 1 Buchstabe b und Artikel 49 Absatz 2,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1) Für die Wirkstoffe Carbendazim und Thiophanat-methyl wurden in Anhang II und in Anhang III Teil B der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 Rückstandshöchstgehalte (im Folgenden "RHG") festgelegt.

(2) Die Genehmigung für den Wirkstoff Carbendazim lief am 30. November 2014 aus und es wurde kein Antrag auf Erneuerung gestellt.

(3) Die Genehmigung für den Wirkstoff Thiophanat-methyl wurde mit der Durchführungsverordnung (EU) 2020/1498 der Kommission 2 nicht erneuert. Innerhalb der festgesetzten Frist war ein Antrag auf Erneuerung seiner Genehmigung gemäß Artikel 1 der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 844/2012 der Kommission 3 gestellt worden, der nach dem in der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates 4 beschriebenen Verfahren bewertet worden war. Der Antragsteller entschied sich jedoch dafür, den Antrag zurückzuziehen. Trotzdem veröffentlichte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (im Folgenden "Behörde") auf der Grundlage der Bewertung dieses Antrags ihre Schlussfolgerung zum Peer-Review der Pestizid-Risikobewertung für den Wirkstoff Thiophanat-methyl 5, in der eine Reihe von kritischen Problembereichen und Datenlücken festgestellt wurden. Die Behörde gelangte insbesondere zu dem Ergebnis, dass sich aufgrund des klastogenen Potenzials von Thiophanat-methyl keine toxikologischen Referenzwerte für die Bewertung des Verbraucher- und Verwenderrisikos ableiten ließen. Ausgehend von dem Dossier zu Thiophanat-methyl wies die Behörde darauf hin, dass Carbendazim ebenfalls ein klastogenes Potenzial aufweisen könnte.

(4) In ihrer früheren mit Gründen versehenen Stellungnahme gemäß Artikel 12 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 6 zur Überprüfung aller geltenden RHG für Carbendazim und Thiophanat-methyl stellte die Behörde fest, dass die beiden Stoffe eine übereinstimmende Wirkungsweise und ähnliche Stoffwechselmuster aufweisen. In Anbetracht der in den Schlussfolgerungen des Peer-Reviews aufgeworfenen Bedenken aufgrund der potenziellen Klastogenität von Carbendazim und Thiophanat-methyl ersuchte die Kommission die Behörde um ein mit Gründen versehenes Gutachten gemäß Artikel 43 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 mit einer Bewertung der toxikologischen Eigenschaften von Carbendazim und Thiophanat-methyl. In ihrem mit Gründen versehenen Gutachten 7 kam die Behörde zu dem Schluss, dass die Datenlage darauf hindeutet, dass Carbendazim und Thiophanat-methyl aneugen sind, und schlug toxikologische Referenzwerte für beide Wirkstoffe vor. Die toxikologischen Referenzwerte wurden von der Behörde in zwei späteren mit Gründen versehenen Gutachten 8, 9 bestätigt und tragen den toxikologischen Eigenschaften der Wirkstoffe Rechnung.

(5) Carbendazim wurde gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates 10 als mutagener Stoff der Kategorie 1B und als reproduktionstoxischer Stoff der Kategorie 1B eingestuft 11, und die Behörde schlussfolgerte, dass Thiophanat-methyl die Kriterien für die Einstufung als endokrinschädigend in Bezug auf die Schilddrüsen-Modalität (T-Modalität) erfüllt 12.

(6) Im Jahr 2021 13 meldete die Union dem Codex-Komitee für Pestizidrückstände gesundheitspolitische Bedenken in Bezug auf die Wirkstoffe Carbendazim und Thiophanat-methyl. Daraufhin wurde 2023 die periodische Überprüfung von Carbendazim durch den gemeinsamen Ausschuss von FAO und WHO zu Pestizidrückständen (JMPR) eingeplant. Am 14. November 2025 14 widerrief die Codex-Alimentarius-Kommission alle Codex-Rückstandshöchstgehalte ("CXL") für die Summe aus Carbendazim, Benomyl und Thiophanat-methyl (ausgedrückt als Carbendazim), da die übermittelten Daten nicht ausreichten, um die toxikologischen Eigenschaften von Carbendazim, einschließlich der toxikologischen Referenzwerte aus den Jahren 1995 und 2005, neu bewerten zu können. Daher gelten für Carbendazim und für Benomyl keine CXL mehr. Für Thiophanat-methyl allein gilt noch ein einziger CXL, und zwar für Mandeln, aber die Union machte aufgrund der Unvereinbarkeit der Rückstandsdefinition für Thiophanat-methyl in Mandeln in der Union mit der vom JMPR festgelegten Rückstandsdefinition einen Vorbehalt geltend, und der genannte CXL wurde in der Union nie umgesetzt 15.

(7) Für die Verwendung von Carbendazim und Thiophanat-methyl liegt in der Union keine Genehmigung mehr vor, und es wurden alle Zulassungen für Pflanzenschutzmittel, die Carbendazim oder Thiophanat-methyl enthalten, widerrufen. Für die beiden genannten Stoffe gelten derzeit auf Einfuhrtoleranzen beruhende RHG für Zitrusfrüchte, Mangos, Papayas und Okras/Griechische Hörnchen. Diese Einfuhrtoleranzen waren bei der Überprüfung aller RHG für Carbendazim und Thiophanat-methyl gemäß Artikel 12 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 von der Behörde bewertet worden 16.

(8) Die guten landwirtschaftlichen Praktiken, die diesen Einfuhrtoleranzen für Carbendazim und Thiophanat-methyl in Bezug auf Zitrusfrüchte zugrunde lagen, sind jedoch nicht mehr zulässig 17. Gemäß Artikel 14 Absatz 2 Buchstabe e der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 kann ein RHG auf der Grundlage einer guten landwirtschaftlichen Praxis, die in einem Drittland für die vorschriftsmäßige Verwendung eines Wirkstoffs gilt, festgesetzt werden. Da die guten landwirtschaftlichen Praktiken, die zum Zweck der Festsetzung dieser RHG auf der Grundlage von Einfuhrtoleranzen vorgelegt worden waren, nicht mehr zulässig sind, fehlt die Grundlage für die Beibehaltung der anhand von Einfuhrtoleranzen festgesetzten RHG für Zitrusfrüchte. Daher sollten die RHG für Carbendazim und Thiophanat-methyl in Zitrusfrüchten auf die Bestimmungsgrenze (LOD) gesenkt werden.

(9) Bei ihrer Risikobewertung im Jahr 2024 18 führte die Behörde eingedenk dessen, dass diese Stoffe ähnliche Stoffwechselmuster aufweisen, über dieselbe Wirkungsweise verfügen und bei den gleichen Kulturen verwendet werden dürfen, ferner eine kombinierte Risikobewertung für Carbendazim- und Thiophanat-methyl-Rückstände durch. Bei dieser kombinierten Risikobewertung ermittelte die Behörde unannehmbare Risiken in Bezug auf die derzeitigen Carbendazim-RHG für Grapefruits, Orangen, Mangos und Papayas sowie die Thiophanat-methyl-RHG für Grapefruits, Orangen, Mandarinen, Mangos und Papayas. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass beide Stoffe bei den gleichen Kulturen verwendet werden, sollten die auf Einfuhrtoleranzen beruhenden Carbendazim-RHG für Grapefruits, Orangen, Mangos und Papayas bzw. Thiophanat-methyl-RHG für Grapefruits, Orangen, Mandarinen, Mangos und Papayas folglich auf die Bestimmungsgrenze gesenkt werden.

(10) In Bezug auf Okras/Griechische Hörnchen konnte die Behörde keine kombinierte Expositionsbewertung durchführen, da der Union lediglich für Thiophanat-methyl eine gute landwirtschaftliche Praxis vorgelegt worden war 19. Diesbezüglich lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, ob in der Praxis beide Stoffe auf der gleichen Kultur angewandt werden dürfen oder ob sie beide zusammen in einem Pflanzenschutzmittel vorkommen können, das in einem Drittland eingesetzt wird. In einigen Drittländern sind gute landwirtschaftliche Praktiken registriert, und zwar sowohl für Carbendazim enthaltende Pflanzenschutzmittel als auch für Thiophanat-methyl enthaltende Pflanzenschutzmittel in Bezug auf Okras/Griechische Hörnchen wie auch für Pflanzenschutzmittel, die eine Mischung aus beiden Stoffen enthalten 20. Es lässt sich nicht ermitteln, wie diese Pflanzenschutzmittel in Drittländern in der Praxis angewandt werden. Um ein hohes Maß an Verbraucherschutz zu gewährleisten, hält es die Kommission daher für angezeigt, auch die RHG für beide Stoffe in Bezug auf Okras/Griechische Hörnchen auf die Bestimmungsgrenze zu senken.

(11) Angesichts der vorstehenden Ausführungen sollten alle RHG für Carbendazim und Thiophanat-methyl auf die einschlägigen erzeugnisspezifischen Bestimmungsgrenzen gesenkt und in Anhang V der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 aufgeführt werden.

(12) Die Behörde schlug ferner in ihren mit Gründen versehenen Stellungnahmen bzw. Gutachten vor, die Rückstandsdefinitionen für Carbendazim, die derzeit auch Benomyl umfassen, zu ändern und für beide Stoffe einzelne RHG festzulegen. Sie schlug zudem vor, für die Zwecke der Durchsetzung die Rückstandsdefinitionen für Carbendazim in allen Erzeugnissen tierischen Ursprungs von "Carbendazim und Thiophanat-methyl, ausgedrückt als Carbendazim" in "Summe aus Carbendazim und 5-Hydroxy-carbendazim, ausgedrückt als Carbendazim" und für Thiophanat-methyl in allen Erzeugnissen tierischen Ursprungs von "Carbendazim und Thiophanat-methyl, ausgedrückt als Carbendazim" in "Thiophanat-methyl" zu ändern. Die Kommission hält es folglich für angezeigt, diese neuen Rückstandsdefinitionen festzulegen.

(13) Benomyl ist kein gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genehmigter Wirkstoff für Pflanzenschutzmittel und ist in der Union nie bewertet worden. Er wurde gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 als mutagener und als reproduktionstoxischer Stoff der Kategorie B eingestuft 21.

(14) Für Benomyl liegen keine toxikologischen EU-Referenzwerte vor, und die Sicherheit der RHG für diesen Stoff konnte nicht bewertet werden. Da für Benomyl in der Union keine Verwendungen zugelassen sind und für diesen Stoff weder Einfuhrtoleranzen noch CXL gelten, sollten in Anhang V der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 die Standard-RHG aufgeführt werden, wie in Artikel 18 Absatz 1 Buchstabe b der genannten Verordnung festgelegt.

(15) Die Handelspartner der Union wurden über die Welthandelsorganisation zu den neuen RHG konsultiert, und ihre Anmerkungen wurden berücksichtigt.

(16) Die Verordnung (EG) Nr. 396/2005 sollte daher entsprechend geändert werden.

(17) Für alle unter die vorliegende Verordnung fallenden Wirkstoffe sollte die Verordnung eine Übergangsregelung für Erzeugnisse enthalten, die vor der Änderung der RHG in der Union in Verkehr gebracht wurden und für die den verfügbaren Informationen zufolge ein hohes Verbraucherschutzniveau gewährleistet ist, damit diese normal vermarktet, verarbeitet und verbraucht werden können. Ausgehend von den Informationen aus der Stellungnahme der Behörde 22 gilt dies für alle Erzeugnisse, außer für Grapefruits, Orangen, Papayas und Mangos im Fall von Carbendazim sowie außer für Grapefruits, Orangen, Mandarinen, Papayas und Mangos im Fall von Thiophanat-methyl.

(18) Vor dem Geltungsbeginn der geänderten RHG sollte eine angemessene Frist eingeräumt werden, damit sich die Mitgliedstaaten, Drittländer und Lebensmittelunternehmer auf die daraus entstehenden neuen Anforderungen vorbereiten können.

(19) Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Ausschusses für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel

- hat folgende Verordnung erlassen:

Artikel 1

Die Anhänge II, III und V der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 werden gemäß dem Anhang der vorliegenden Verordnung geändert.

Artikel 2

Die Verordnung (EG) Nr. 396/2005 in der vor der Änderung durch die vorliegende Verordnung geltenden Fassung gilt weiterhin für Erzeugnisse, die vor dem 29. Januar 2027 in der Union in Verkehr gebracht wurden, außer für Carbendazim in Grapefruits, Orangen, Papayas und Mangos und für Thiophanat-methyl in Grapefruits, Orangen, Mandarinen, Papayas und Mangos.

Artikel 3

Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Sie gilt ab dem 29. Januar 2027.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

Brüssel, den 8. Juli 2026

1) ABl. L 70 vom 16.03.2005 S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2005/396/oj.

2) Durchführungsverordnung (EU) 2020/1498 der Kommission vom 15. Oktober 2020 zur Nichterneuerung der Genehmigung für den Wirkstoff Thiophanatmethyl gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln und zur Änderung des Anhangs der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 der Kommission (ABl. L 342 vom 16.10.2020 S. 5, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg_impl/2020/1498/oj).

3) Durchführungsverordnung (EU) Nr. 844/2012 der Kommission vom 18. September 2012 zur Festlegung der notwendigen Bestimmungen für das Erneuerungsverfahren für Wirkstoffe gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln (ABl. L 252 vom 19.09.2012 S. 26, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg_impl/2012/844/oj).

4) Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Oktober 2009 über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln und zur Aufhebung der Richtlinien 79/117/EWG und 91/414/EWG des Rates (ABl. L 309 vom 24.11.2009 S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2009/1107/oj).

5) Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit; Conclusion on the peer review of the pesticide risk assessment of the active substance thiophanate-methyl. EFSA Journal 2018;16(1):5133.

6) Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit; Reasoned opinion on the review of the existing maximum residue levels (MRLs) for thiophanate-methyl and carbendazim according to Article 12 of Regulation (EC) No 396/2005. EFSA Journal 2014;12(12):3919.

7) Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit; Reasoned opinion on the toxicological properties and maximum residue levels (MRLs) for the benzimidazole substances carbendazim and thiophanate-methyl. EFSA Journal 2021;19(8):6773.

8) Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit; Statement on the assessment of quality of data available to EFSA to derive the health-based guidance values for carbendazim. EFSA Journal 2024;22:e8756.

9) Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit; Updated reasoned opinion on the toxicological properties and maximum residue levels (MRLs) for the benzimidazole substances carbendazim and thiophanate-methyl. EFSA Journal 2024;22:e8569.

10) Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen, zur Änderung und Aufhebung der Richtlinien 67/548/EWG und 1999/45/EG und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (ABl. L 353 vom 31.12.2008 S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2008/1272/oj).

11) https://chem.echa.europa.eu/100.031.108/harmonised/369298.

12) Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit; Conclusion on the peer review of the pesticide risk assessment of the active substance thiophanate-methyl. EFSA Journal 2018;16(1):5133.

13) Von der Europäischen Union im März 2021 übermittelter Vordruck zur Anmeldung von Bedenken in Bezug auf Benomyl (69), Carbendazim (72) und Thiophanat-methyl (77). CODEX-KOMITEE FÜR PESTIZIDRÜCKSTÄNDE. 52. Sitzung. TOP 6. CX/PR 21/52/5-Add.1. 18-19. https://www.fao.org/fao-who-codexalimentarius/sh-proxy/en/?lnk=1&url=https%253A%252F%252Fworkspace.fao.org%252Fsites%252Fcodex%252FMeetings%252FCX-718-52%252FWDs-2021%252Fpr52_05_Add1e.pdf.

14) Gemeinsames Programm von FAO und WHO zur Aufstellung von Lebensmittelstandards, Codex-Alimentarius-Kommission. 48. Sitzung, Hauptsitz der FAO, Rom, Italien, 10.-14. November 2025. https://www.fao.org/fao-who-codexalimentarius/sh-proxy/en/?lnk=1&url=https%253A%252F%252Fworkspace.fao.org%252Fsites%252Fcodex%252FMeetings%252FCX-701-48%252FFINAL%252520REPORT%252FREP25_CACe.pdf.

15) Bericht über die 55. Sitzung des Codex-Komitees für Pestizidrückstände, Chengdu, Provinz Sichuan, Volksrepublik China, 3.-8. Juni 2024. https://www.fao.org/fao-who-codexalimentarius/sh-proxy/jp/?lnk=1&url=https%253A%252F%252Fworkspace.fao.org%252Fsites%252Fcodex%252FMeetings%252FCX-718-55%252FREPORT%252FFINAL%252FREP24_PR55e.pdf.

16) Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit; Reasoned opinion on the review of the existing maximum residue levels (MRLs) for thiophanate-methyl and carbendazim according to Article 12 of Regulation (EC) No 396/2005. EFSA Journal 2014;12(12):3919.

17) South Africa Government Gazette no 49189, 25. August 2023. Fertilizer, farm feeds, agricultural remedies and stock remedies act (Act No. 36 of 1947), Regulations relating to Agricultural remedy. https://www.gov.za/sites/default/files/gcis_document/202308/49189gon3812.pdf.

https://www.agri-intel.com/.

18) Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit; Updated reasoned opinion on the toxicological properties and maximum residue levels (MRLs) for the benzimidazole substances carbendazim and thiophanate-methyl. EFSA Journal 2024;22:e8569.

19) Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit; Reasoned opinion on the review of the existing maximum residue levels (MRLs) for thiophanate-methyl and carbendazim according to Article 12 of Regulation (EC) No 396/2005. EFSA Journal 2014;12(12):3919.

20) https://homologa.com/.

21) https://chem.echa.europa.eu/100.037.962/harmonised/293138.

22) Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit; Updated reasoned opinion on the toxicological properties and maximum residue levels (MRLs) for the benzimidazole substances carbendazim and thiophanate-methyl. EFSA Journal 2024;22:e8569.

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Anhang


Hinweis d. Red.: Die Änderungen aus Punkt 1 und Punkt 2 sind noch nicht in den entsprechenden Anhängen der VO (EG) 396/2005 eingearbeitet.

Die Anhänge II, III und V der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 werden wie folgt geändert:

1. In Anhang II werden die Spalten für Carbendazim und Thiophanat-methyl gestrichen;

2. in Anhang III Teil B werden die Spalten für Carbendazim und Thiophanat-methyl gestrichen;

3. in Anhang V werden folgende Spalten für Benomyl, Carbendazim und Thiophanat-methyl eingefügt:

"

Rückstände von Schädlingsbekämpfungsmitteln und Rückstandshöchstgehalte (mg/kg)

Code-Nummer Gruppen und Beispiele von Einzelerzeugnissen, für die die Rückstandshöchstgehalte gelten (a) Benomyl Carbendazim (R) Thiophanat-methyl
0100000 FRÜCHTE, FRISCH ODER GEFROREN; SCHALENFRÜCHTE 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0110000 Zitrusfrüchte
0110010 Grapefruits
0110020 Orangen
0110030 Zitronen
0110040 Limetten
0110050 Mandarinen
0110990 Sonstige (2)
0120000 Schalenfrüchte
0120010 Mandeln
0120020 Paranüsse
0120030 Kaschunüsse
0120040 Esskastanien
0120050 Kokosnüsse
0120060 Haselnüsse
0120070 Macadamia-Nüsse
0120080 Pekannüsse
0120090 Pinienkerne
0120100 Pistazien
0120110 Walnüsse
0120990 Sonstige (2)
0130000 Kernobst
0130010 Äpfel
0130020 Birnen
0130030 Quitten
0130040 Mispeln
0130050 Japanische Wollmispeln
0130990 Sonstige (2)
0140000 Steinobst
0140010 Aprikosen
0140020 Kirschen (süß)
0140030 Pfirsiche
0140040 Pflaumen
0140990 Sonstige (2)
0150000 Beeren und Kleinobst
0151000 a) Trauben
0151010 Tafeltrauben
0151020 Keltertrauben
0152000 b) Erdbeeren
0153000 c) Strauchbeerenobst
0153010 Brombeeren
0153020 Kratzbeeren
0153030 Himbeeren (rot und gelb)
0153990 Sonstige (2)
0154000 d) Anderes Kleinobst und Beeren
0154010 Heidelbeeren
0154020 Cranbeeren/Großfrüchtige Moosbeeren
0154030 Johannisbeeren (schwarz, rot und weiß)
0154040 Stachelbeeren (grün, rot und gelb)
0154050 Hagebutten
0154060 Maulbeeren (schwarz und weiß)
0154070 Azarole/Mittelmeermispel
0154080 Holunderbeeren
0154990 Sonstige (2)
0160000 Sonstige Früchte mit
0161000 a) genießbarer Schale
0161010 Datteln
0161020 Feigen
0161030 Tafeloliven
0161040 Kumquats
0161050 Karambolen
0161060 Kakis/Japanische Persimonen
0161070 Jambolans
0161990 Sonstige (2)
0162000 b) nicht genießbarer Schale, klein
0162010 Kiwis (grün, rot, gelb)
0162020 Lychees (Litschis)
0162030 Passionsfrüchte/Maracujas
0162040 Stachelfeigen/Kaktusfeigen
0162050 Sternäpfel
0162060 Amerikanische Persimonen/Virginia-Kakis
0162990 Sonstige (2)
0163000 c) nicht genießbarer Schale, groß
0163010 Avocadofrüchte
0163020 Bananen
0163030 Mangos
0163040 Papayas
0163050 Granatäpfel
0163060 Cherimoyas
0163070 Guaven
0163080 Ananas
0163090 Brotfrüchte
0163100 Durianfrüchte
0163110 Saure Annonen/Guanabanas
0163990 Sonstige (2)
0200000 GEMÜSE, FRISCH ODER GEFROREN 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0210000 Wurzel- und Knollengemüse
0211000 a) Kartoffeln
0212000 b) Tropisches Wurzel- und Knollengemüse
0212010 Kassawas/Kassaven/Manioks
0212020 Süßkartoffeln
0212030 Yamswurzeln
0212040 Pfeilwurz
0212990 Sonstige (2)
0213000 c) Sonstiges Wurzel- und Knollengemüse außer Zuckerrüben
0213010 Rote Rüben
0213020 Karotten
0213030 Knollensellerie
0213040 Meerrettiche/Kren
0213050 Erdartischocken
0213060 Pastinaken
0213070 Petersilienwurzeln
0213080 Rettiche
0213090 Haferwurz/Purpur-Bocksbart
0213100 Kohlrüben
0213110 Weiße Rüben
0213990 Sonstige (2)
0220000 Zwiebelgemüse
0220010 Knoblauch
0220020 Zwiebeln
0220030 Schalotten
0220040 Frühlingszwiebeln/grüne Zwiebeln und Winterzwiebeln
0220990 Sonstige (2)
0230000 Fruchtgemüse
0231000 a) Solanaceae und Malvaceae
0231010 Tomaten
0231020 Paprikas
0231030 Auberginen/Eierfrüchte
0231040 Okras/Griechische Hörnchen
0231990 Sonstige (2)
0232000 b) Kürbisgewächse mit genießbarer Schale
0232010 Schlangengurken
0232020 Gewürzgurken
0232030 Zucchinis
0232990 Sonstige (2)
0233000 c) Kürbisgewächse mit ungenießbarer Schale
0233010 Melonen
0233020 Kürbisse
0233030 Wassermelonen
0233990 Sonstige (2)
0234000 d) Zuckermais
0239000 e) Sonstiges Fruchtgemüse
0240000 Kohlgemüse (außer Kohlwurzeln und Baby-Leaf-Salaten aus Kohlgemüse)
0241000 a) Blumenkohle
0241010 Broccoli
0241020 Blumenkohle
0241990 Sonstige (2)
0242000 b) Kopfkohle
0242010 Rosenkohle/Kohlsprossen
0242020 Kopfkohle
0242990 Sonstige (2)
0243000 c) Blattkohle
0243010 Chinakohle
0243020 Grünkohle
0243990 Sonstige (2)
0244000 d) Kohlrabi
0250000 Blattgemüse, Kräuter und essbare Blüten
0251000 a) Kopfsalate und andere Salatarten
0251010 Feldsalate
0251020 Grüne Salate
0251030 Kraussalate/Breitblättrige Endivien
0251040 Kressen und andere Sprossen und Keime
0251050 Barbarakraut
0251060 Salatrauken/Rucola
0251070 Roter Senf
0251080 Baby-Leaf-Salate (einschließlich der Brassica-Arten)
0251990 Sonstige (2)
0252000 b) Spinat und verwandte Arten (Blätter)
0252010 Spinat
0252020 Portulak
0252030 Mangold
0252990 Sonstige (2)
0253000 c) Traubenblätter und ähnliche Arten
0254000 d) Brunnenkresse
0255000 e) Chicorée
0256000 f) Frische Kräuter und essbare Blüten
0256010 Kerbel
0256020 Schnittlauch
0256030 Sellerieblätter
0256040 Petersilie
0256050 Salbei
0256060 Rosmarin
0256070 Thymian
0256080 Basilikum und essbare Blüten
0256090 Lorbeerblätter
0256100 Estragon
0256990 Sonstige (2)
0260000 Hülsengemüse
0260010 Bohnen (mit Hülsen)
0260020 Bohnen (ohne Hülsen)
0260030 Erbsen (mit Hülsen)
0260040 Erbsen (ohne Hülsen)
0260050 Linsen
0260990 Sonstige (2)
0270000 Stängelgemüse
0270010 Spargel
0270020 Kardonen
0270030 Stangensellerie
0270040 Fenchel
0270050 Artischocken
0270060 Porree
0270070 Rhabarber
0270080 Bambussprossen
0270090 Palmherzen
0270990 Sonstige (2)
0280000 Pilze, Moose und Flechten
0280010 Kulturpilze
0280020 Wilde Pilze
0280990 Moose und Flechten
0290000 Algen und Prokaryonten
0300000 HÜLSENFRÜCHTE 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0300010 Bohnen
0300020 Linsen
0300030 Erbsen
0300040 Lupinen
0300990 Sonstige (2)
0400000 ÖLSAATEN UND ÖLFRÜCHTE 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0401000 Ölsaaten
0401010 Leinsamen
0401020 Erdnüsse
0401030 Mohnsamen
0401040 Sesamsamen
0401050 Sonnenblumenkerne
0401060 Rapssamen
0401070 Sojabohnen
0401080 Senfkörner
0401090 Baumwollsamen
0401100 Kürbiskerne
0401110 Saflorsamen
0401120 Borretschsamen
0401130 Leindottersamen
0401140 Hanfsamen
0401150 Rizinusbohnen
0401990 Sonstige (2)
0402000 Ölfrüchte
0402010 Oliven für die Gewinnung von Öl
0402020 Ölpalmenkerne
0402030 Ölpalmenfrüchte
0402040 Kapok
0402990 Sonstige (2)
0500000 GETREIDE 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0500010 Gerste
0500020 Buchweizen und anderes Pseudogetreide
0500030 Mais
0500040 Hirse
0500050 Hafer
0500060 Reis
0500070 Roggen
0500080 Sorghum
0500090 Weizen
0500990 Sonstige (2)
0600000 TEES, KAFFEE, KRÄUTERTEES, KAKAO UND JOHANNISBROT 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0610000 Tees
0620000 Kaffeebohnen
0630000 Kräutertees aus
0631000 a) Blüten
0631010 Kamille
0631020 Hibiskus
0631030 Rose
0631040 Jasmin
0631050 Linde
0631990 Sonstige (2)
0632000 b) Blättern und Kräutern
0632010 Erdbeere
0632020 Rooibos
0632030 Mate
0632990 Sonstige (2)
0633000 c) Wurzeln
0633010 Baldrian
0633020 Ginseng
0633990 Sonstige (2)
0639000 d) anderen Pflanzenteilen
0640000 Kakaobohnen
0650000 Johannisbrote/Karuben
0700000 HOPFEN 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0800000 GEWÜRZE
0810000 Samengewürze 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0810010 Anis/Anissamen
0810020 Schwarzkümmel
0810030 Sellerie
0810040 Koriander
0810050 Kreuzkümmel
0810060 Dill
0810070 Fenchel
0810080 Bockshornklee
0810090 Muskatnuss
0810990 Sonstige (2)
0820000 Fruchtgewürze 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0820010 Nelkenpfeffer
0820020 Szechuanpfeffer
0820030 Kümmel
0820040 Kardamom
0820050 Wacholderbeere
0820060 Pfeffer (schwarz, grün und weiß)
0820070 Vanille
0820080 Tamarinde
0820990 Sonstige (2)
0830000 Rindengewürze 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0830010 Zimt
0830990 Sonstige (2)
0840000 Wurzel- und Rhizomgewürze
0840010 Süßholzwurzeln 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0840020 Ingwer (10)
0840030 Kurkuma 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0840040 Meerrettich/Kren (11)
0840990 Sonstige (2) 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0850000 Knospengewürze 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0850010 Nelken
0850020 Kapern
0850990 Sonstige (2)
0860000 Blütenstempelgewürze 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0860010 Safran
0860990 Sonstige (2)
0870000 Samenmantelgewürze 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
0870010 Muskatblüte
0870990 Sonstige (2)
0900000 ZUCKERPFLANZEN 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
0900010 Zuckerrübenwurzeln
0900020 Zuckerrohre
0900030 Wurzeln der gewöhnlichen Wegwarte
0900990 Sonstige (2)
1000000 ERZEUGNISSE TIERISCHEN URSPRUNGS - LANDTIERE
1010000 Waren von 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
1011000 a) Schweinen
1011010 Muskel
1011020 Fett
1011030 Leber
1011040 Nieren
1011050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren)
1011990 Sonstige (2)
1012000 b) Rindern
1012010 Muskel
1012020 Fett
1012030 Leber
1012040 Nieren
1012050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren)
1012990 Sonstige (2)
1013000 c) Schafen
1013010 Muskel
1013020 Fett
1013030 Leber
1013040 Nieren
1013050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren)
1013990 Sonstige (2)
1014000 d) Ziegen
1014010 Muskel
1014020 Fett
1014030 Leber
1014040 Nieren
1014050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren)
1014990 Sonstige (2)
1015000 e) Einhufern
1015010 Muskel
1015020 Fett
1015030 Leber
1015040 Nieren
1015050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren)
1015990 Sonstige (2)
1016000 f) Geflügel
1016010 Muskel
1016020 Fett
1016030 Leber
1016040 Nieren
1016050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren)
1016990 Sonstige (2)
1017000 g) Sonstigen als Nutztiere gehaltenen Landtieren
1017010 Muskel
1017020 Fett
1017030 Leber
1017040 Nieren
1017050 Genießbare Schlachtnebenerzeugnisse (außer Leber und Nieren)
1017990 Sonstige (2)
1020000 Milch 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
1020010 Rinder
1020020 Schafe
1020030 Ziegen
1020040 Pferde
1020990 Sonstige (2)
1030000 Vogeleier 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
1030010 Huhn
1030020 Ente
1030030 Gans
1030040 Wachtel
1030990 Sonstige (2)
1040000 Honig und sonstige Imkereierzeugnisse (7) 0,05 (*) 0,05 (*) 0,05 (*)
1050000 Amphibien und Reptilien 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
1060000 Wirbellose Landtiere 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
1070000 Wildlebende Landwirbeltiere 0,01 (*) 0,01 (*) 0,01 (*)
1100000 ERZEUGNISSE TIERISCHEN URSPRUNGS - FISCH, FISCHEREIERZEUGNISSE UND SONSTIGE VON MEERES- ODER SÜSSWASSERTIEREN GEWONNENE LEBENSMITTEL (8)
1200000 AUSSCHLIESSLICH ZUR FUTTERMITTELHERSTELLUNG VERWENDETE ERZEUGNISSE ODER TEILE VON ERZEUGNISSEN (8)
1300000 VERARBEITETE LEBENSMITTEL (9)
(a) Für die vollständige Liste der Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs, für die Rückstandshöchstgehalte gelten, sollte auf Anhang I verwiesen werden.

(*) Untere analytische Bestimmungsgrenze.

(+) Kombination aus Schädlingsbekämpfungsmittel und Erzeugnis, zu der es eine Fußnote gibt. Die Fußnoten sind nachstehend aufgelistet.

Carbendazim (R)

(R) Die Rückstandsdefinition unterscheidet sich für die folgenden Kombinationen aus Schädlingsbekämpfungsmittel und Code-Nummer: Carbendazim - Code-Nummer 1000000 : Summe aus Carbendazim und 5-Hydroxy-carbendazim, ausgedrückt als Carbendazim

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