Änderungstext

Landesverordnung zur Änderung der Landesverordnung über die zuständigen Behörden nach dem Personenbeförderungsgesetz sowie zur Änderung der Landesverordnung zur Bestimmung von Zuständigkeiten im Straßenbau und Verkehr
- Schleswig-Holstein -

Vom 18. Februar 2025
(GVOBl. Schl.-H. Nr. 39 vom 17.03.2025)



Aufgrund

  1. des § 28 Absatz 1 Satz 1 des Landesverwaltungsgesetzes vom 2. Juni 1992 (GVOBl. Schl.-H. S. 243, ber. S. 534), zuletzt geändert durch Gesetz vom 13. Dezember 2024 (GVOBl. Schl.-H. S. 934), in Verbindung mit § 3 Absatz 2 Satz 2, § 11 Absatz 1, § 29 Absatz 3, § 31 Absatz 5, § 32 Absatz 4 Satz 2, § 54 Absatz 1 Satz 3 und 4, § 61 Absatz 3 Satz 1 des Personenbeförderungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 8. August 1990 (BGBl. I S. 1690), zuletzt geändert durch Artikel 7 Absatz 4 des Gesetzes vom 11. April 2024 (BGBl. 2024 I Nr. 119, S. 27),
  2. des § 28 Absatz 1 Satz 1 des Landesverwaltungsgesetzes vom 2. Juni 1992 (GVOBl. Schl.-H. S. 243, ber. S. 534), zuletzt geändert durch Gesetz vom 13. Dezember 2024 (GVOBl. Schl.-H. S. 934), in Verbindung mit § 11 Absatz 1 des Personenbeförderungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 8. August 1990 (BGBl. I S. 1690), zuletzt geändert durch Artikel 7 Absatz 4 des Gesetzes vom 11. April 2024 (BGBl. 2024 I Nr. 119, S. 27),

verordnet die Landesregierung:

Artikel 1
Änderung der Landesverordnung über die zuständigen Behörden nach dem Personenbeförderungsgesetz

Die Landesverordnung über die zuständigen Behörden nach dem Personenbeförderungsgesetz vom 11. Januar 2012 (GVOBl. Schl.-H. S. 270), zuletzt geändert durch Artikel 20 der Landesverordnung vom 16. Januar 2019 (GVOBl. Schl.-H. S. 30, 36), wird wie folgt geändert:

1. § 1 wird wie folgt geändert:

a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:

aa) Nach Nummer 2 wird die folgende Nummer 3 eingefügt:

"3. die Genehmigung im Straßenbahn- und Obusverkehr nach § 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 und 2, §§ 28 bis 41 des Personenbeförderungsgesetzes in Verbindung mit § 11 Absatz 1 des Personenbeförderungsgesetzes, wobei die Durchführung der Planfeststellungsverfahren dem Amt für Planfeststellung Verkehr obliegt "

bb) Die bisherige Nummer 3 wird zu Nummer 4.

cc) Nach Nummer 4 werden die folgenden Nummern 5 und 6 eingefügt:

"5. die Entscheidung bei fehlender Verständigung über Einwendungen nach § 29 Absatz 3 des Personenbeförderungsgesetzes,

6. die Entscheidung bei fehlender Einigung nach § 31 Absatz 5 und § 32 Absatz 4 Satz 2 des Personenbeförderungsgesetzes,"

dd) Die bisherige Nummern 4 bis 9 werden zu den Nummern 7 bis 12.

ee) Nummer 9 wird wie folgt gefasst:

alt neu
9. die Zulassung von Ausnahmefällen nach § 3 Abs. 2 Satz 2 des Personenbeförderungsgesetzes bei den unter 1. und 2. genannten Verkehrsarten, "9. die Zulassung von Ausnahmefällen nach § 3 Absatz 2 Satz 2 des Personenbeförderungsgesetzes bei den unter Nummer 1, 2 und 3 genannten Verkehrsarten,"

ff) Nummer 11 wird wie folgt gefasst:

alt neu
11. die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach § 61 des Personenbeförderungsgesetzes bei den unter 1. und 2. genannten Verkehrsarten, "11. die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach § 61 des Personenbeförderungsgesetzes bei den unter Nummer 1, 2 und 3 genannten Verkehrsarten, soweit nicht die technische Aufsicht nach § 54 Absatz 1 Satz 3 des Personenbeförderungsgesetzes betroffen ist,"

gg) Nummer 12 wird wie folgt geändert:

Die Angabe "zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 8. November 2007 (BGBl. I S. 2569)" wird ersetzt durch die Angabe "zuletzt geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 16. April 2021 (BGBl. I S. 822, 831)".

b) In Absatz 2 werden die Wörter "bei den unter § 2 Nr. 1 genannten Verkehrsarten und" gestrichen.

2. § 2 wird wie folgt geändert:

a) Die Nummern 1 bis 3

1. die Genehmigung im Straßenbahn- und Obusverkehr nach § 2 Abs.1 Nr. 1 und 2 in Verbindung mit § 11 Abs. 1 des Personenbeförderungsgesetzes,

2. die Entscheidung bei fehlender Verständigung über Einwendungen nach § 29 Abs. 3 des Personenbeförderungsgesetzes,

3. die Entscheidung bei fehlender Einigung nach § 31 Abs. 5 und § 32 Abs. 4 Satz 2 des Personenbeförderungsgesetzes,

und 5

5. die Zulassung von Ausnahmefällen nach § 3 Abs. 2 Satz 2 des Personenbeförderungsgesetzes bei den unter 1. genannten Verkehrsarten,

werden gestrichen.

b) Die bisherige Nummer 4 wird zu Nummer 1 und die bisherige Nummer 6 wird zu Nummer 2.

c) In Nummer 1 wird die Angabe " § 54 Abs. 1 Satz 3 des Personenbeförderungsgesetzes" durch die Angabe " § 54 Absatz 1 Satz 3 und 4 des Personenbeförderungsgesetzes" ersetzt.

d) Nummer 2 wird wie folgt gefasst:

alt neu
2. die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach § 61 des Personenbeförderungsgesetzes bei den unter 1. genannten Verkehrsarten. "2. die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach § 61 des Personenbeförderungsgesetzes, soweit die technische Aufsicht nach § 54 Absatz 1 Satz 3 des Personenbeförderungsgesetzes betroffen ist."

Artikel 2
Änderung der Landesverordnung zur Bestimmung von Zuständigkeiten im Straßenbau und Verkehr

Die Landesverordnung zur Bestimmung von Zuständigkeiten im Straßenbau und Verkehr vom 30. Juni 2000 (GVOBl. Schl.-H. S. 544), zuletzt geändert durch Verordnung vom 3. Dezember 2020 (GVOBl. Schl.-H. S. 991), wird wie folgt geändert:

§ 1 Nummer 3 wird wie folgt geändert:

1. Nach der Angabe "(BGBl. I S. 2598)" wird der Punkt durch ein Komma ersetzt.

2. Folgende Nummer 4 wird angefügt:

"4. für Betriebsanlagen von Straßenbahnen und Obussen im Sinne des § 4 Personenbeförderungsgesetz."

Artikel 3
Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung (18.03.2025) in Kraft.

ID 250654

ENDE