für Unfälle und Brandschutzmaßnahmen bei gefährlichen Gütern (1)

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Kapitel 7.8
Besondere Vorschriften für Unfälle und Brandschutzmaßnahmen bei gefährlichen Gütern

Bemerkung: Die Vorschriften dieses Kapitels sind völkerrechtlich nicht verbindlich.

7.8.1 Allgemeines

7.8.1.1 Für den Fall eines Unfalls mit gefährlichen Gütern sind ausführliche Empfehlungen im EmS-Leitfaden: Überarbeitete Unfallbekämpfungsmaßnahmen für Schiffe, die gefährliche Güter befördern enthalten.

7.8.1.2 Für den Fall, dass Personen bei einem Unfall in Kontakt mit gefährlichen Gütern kommen, sind ausführliche Empfehlungen im Leitfaden für medizinische Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Unfällen mit gefährlichen Gütern ( MFAG) enthalten.

7.8.1.3 Für den Fall, dass bei einem Versandstück mit gefährlichen Gütern Bruchstellen oder Undichtheit festgestellt werden, während das Schiff sich im Hafen befindet, sollen die Hafenbehörde informiert und entsprechende Verfahren angewendet werden.

7.8.2 Allgemeine Bestimmungen für Unfälle

7.8.2.1 Die Empfehlungen für Unfallmaßnahmen können unterschiedlich sein, abhängig davon, ob die Güter an Deck oder unter Deck gestaut sind oder ob ein Stoff gasförmig, flüssig oder fest ist. Bei einem Unfall mit entzündbaren Gasen oder entzündbaren flüssigen Stoffen mit einem Flammpunkt von 60 °C (c.c.) oder darunter sollen alle Zündquellen (wie offenes Licht, ungeschützte Glühbirnen, elektrische Handwerkzeuge) ferngehalten werden.

7.8.2.2 Im Allgemeinen besteht die Empfehlung, ausgetretene Stoffe an Deck mit viel Wasser über Bord zu spülen; wenn eine gefährliche Reaktion mit Wasser zu erwarten ist, soll dies aus möglichst weitem Abstand erfolgen. Das Über-Bord-Spülen ausgetretener Stoffe ist in das Ermessen des Schiffsführers gestellt; dabei ist zu berücksichtigen, dass die Sicherheit der Besatzung Vorrang hat vor der Vermeidung einer Verschmutzung des Meeres. Freigewordene Stoffe und Gegenstände, die in diesem Code als MEERESSCHADSTOFF gekennzeichnet sind, sollen, sofern dies auf sichere Weise möglich ist, für eine sichere Entsorgung aufgefangen werden. Bei flüssigen Stoffen sollen nicht reagierende Bindemittel verwendet werden.

7.8.2.3 Giftige, ätzende und/oder entzündbare Dämpfe in Laderäumen unter Deck sollen, wenn möglich, beseitigt werden, bevor Unfallmaßnahmen ergriffen werden. Wenn hierzu eine mechanische Lüftung verwendet wird, muss sichergestellt sein, dass entzündbare Dämpfe nicht entzündet werden.

7.8.2.4 Wenn es Anzeichen dafür gibt, dass derartige Stoffe ausgetreten sind, darf das Betreten des Laderaums erst dann erlaubt werden, wenn der Schiffsführer oder ein verantwortlicher Offizier alle sicherheitsrelevanten Aspekte in Erwägung gezogen hat und davon überzeugt ist, dass die Räume gefahrlos betreten werden können.

7.8.2.5 Unter anderen Umständen soll der Raum im Notfall nur von geschultem Personal mit umluftunabhängigem Atemschutzgerät und anderer Schutzkleidung betreten werden.

7.8.2.6 Sind Stoffe, die Stahl angreifen, oder kryogene Flüssigkeiten ausgetreten, muss nach Abschluss der Unfallmaßnahmen sorgfältig geprüft werden, ob strukturelle Schäden am Schiff eingetreten sind.

7.8.3 Besondere Bestimmungen für Unfälle mit ansteckungsgefährlichen Stoffen

7.8.3.1 Stellt eine für die Beförderung oder Öffnung von Versandstücken, die ansteckungsgefährliche Stoffe enthalten, verantwortliche Person fest, dass ein Versandstück beschädigt wurde oder Inhalt aus diesem ausgetreten ist, muss sie:

  1. die Handhabung des Versandstücks vermeiden oder auf ein Mindestmaß beschränken,
  2. benachbarte Versandstücke auf Kontamination überprüfen und alle Versandstücke, die kontaminiert worden sind, zur Seite stellen,
  3. die zuständige Gesundheitsbehörde oder Veterinärbehörde benachrichtigen und Angaben über die Transitländer machen, in denen möglicherweise Personen gefährdet waren, und
  4. den Versender und/oder Empfänger benachrichtigen.

7.8.3.2 Dekontamination

Zur Beförderung ansteckungsgefährlicher Stoffe verwendete Güterbeförderungseinheiten, Schüttgut-Container und Laderäume von Schiffen sind vor der Wiederverwendung auf Freisetzung des Stoffes zu überprüfen. Ist es während der Beförderung zu einer Freisetzung ansteckungsgefährlicher Stoffe gekommen, so ist die Güterbeförderungseinheit, der Schüttgut-Container oder der Laderaum des Schiffes vor der Wiederverwendung zu dekontaminieren. Die Dekontamination kann durch jedes Mittel erreicht werden, das den freigesetzten ansteckungsgefährlichen Stoff wirksam inaktiviert.

7.8.4 Besondere Bestimmungen für Unfälle mit radioaktiven Stoffen

7.8.4.1 Wenn ein Versandstück offensichtlich beschädigt ist oder Inhalt austritt oder wenn zu vermuten ist, dass es beschädigt wurde oder Stoffe ausgetreten sind, soll der Zugang zu dem Versandstück beschränkt werden und eine besonders ausgebildete Person soll sobald wie möglich das Ausmaß der Kontamination und die Dosisleistung am Versandstück feststellen. Der zu untersuchende Bereich soll das Versandstück, das Beförderungsmittel, die angrenzenden Lade- und Entladebereiche und gegebenenfalls auch die übrige in dem Beförderungsmittel beförderte Ladung umfassen. Erforderlichenfalls sollen entsprechend den Vorschriften der jeweiligen zuständigen Behörden weitere Maßnahmen zum Schutz von Personen, Eigentum und Umwelt ergriffen werden, um die Folgen eines solchen Ladungsaustritts oder Schadens zu bewältigen und zu minimieren.

7.8.4.2 Versandstücke, die beschädigt sind oder aus denen radioaktiver Inhalt über die für normale Beförderungsbedingungen zulässigen Grenzwerte hinaus entweicht, dürfen unter Aufsicht zu einem geeigneten zeitweiligen Aufenthaltsort verbracht werden, sollen aber erst weiterbefördert werden, nachdem sie repariert oder rekonditioniert und dekontaminiert worden sind.

7.8.4.3 Bei einem nuklearen oder radiologlschen Notfall, der sich bei der Beförderung von radioaktiven Stoffen ereignet, sollen die von der jeweiligen nationalen und/oder internationalen Organisation festgelegten Vorschriften beachtet werden, um Personen, Eigentum und Umwelt zu schützen. Dies schließt Vorkehrungen für die Vorbereitung und Reaktion ein, die in Übereinstimmung mit den nationalen und/oder internationalen Anforderungen und in koharenter und koordinierter Weise mit den nationalen und/oder internationalen Notfallvorkehrungen getroffen werden.

7.8.4.4 Auf die neueste Fassung des EmS-Leitfadens: Überarbeitete Unfallbekämpfungsmaßnahmen für Schiffe, die gefährliche Güter befördern und des Leitfadens für medizinische Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Unfällen mit gefährlichen Gütern ( MFAG) wird besonders hingewiesen.

7.8.4.5 Die Vorkehrungen für die Vorbereitung und Reaktion sollen auf dem abgestuften Ansatz basieren und die festgesteliten Gefahren und ihre möglichen Folgen, einschließlich der Bildung anderer gefährlicher Stoffe, die sich aus der Reaktion zwischen dem Inhalt einer Sendung und der Umgebung bei einem nuklearen oder radiologischen Notfall ergeben können, berücksichtigen. Leitlinien für das Treffen solcher Vorkehrungen sind in "Preparedness and Response for a Nuclear or Radiological Emergency" (Vorbereitung und Reaktion auf einen nuklearen oder radiologischen Notfall), IAEA Safety Standards Series No. GSR Part 7, IAEA, Wien (2015); "Criteria for Use in Preparedness and Response for a Nuclear or Radiological Emergency" (Kriterien fur die Verwendung bei der Vorbereitung und Reaktion auf einen nuklearen oder radiologischen Notfall), IAEA Safety Standards Series No. GSG-2, IAEA, Wien (2011); "Arrangements for Preparedness for a Nuclear or Radiological Emergency" (Vorkehrungen für die Vorbereitung auf einen nuklearen oder radiologischen Notfall), IAEA Safety Standards Series No. GSG 2.1, IAEA, Wien (2007), und "Arrangements for the Termination of a Nuclear or Radiological Emergency" (Vorkehrungen fur die Beendigung eines nuklearen oder radiologischen Notfalls), IAEA Safety Standards Series No. GSG-11, IAEA, Wien (2018) enthalten.

7.8.4.6 Falls während der Liegezeit eines Schiffes im Hafen ein Versandstück mit radioaktiven Stoffen einen Schaden erleidet oder aus ihm Inhalt austritt, soll die Hafenbehörde informiert und von ihr oder von der zuständigen Behörde Beratung eingeholt werden 1). In vielen Ländern sind Verfahren zur Erlangung von Strahlenschutzhilfe bei derartigen Notfällen festgelegt worden.

7.8.5 Allgemeine Brandschutzmaßnahmen

7.8.5.1 Die Verhütung von Bränden in einer Ladung gefährlicher Güter ist durch gute Seemannschaft, insbesondere durch Beachtung der folgenden Vorsichtsmaßnahmen zu erreichen:

  1. brennbare Materialien sind entfernt von Zündquellen zu halten,
  2. entzündbare Stoffe sind durch geeignete Verpackung zu schützen,
  3. beschädigte oder undichte Versandstücke sind zurückzuweisen,
  4. die Versandstücke sind so zu stauen, dass sie gegen unbeabsichtigte Beschädigung oder Erwärmung geschützt sind,
  5. die Versandstücke sind von solchen Gütern zu trennen, die dazu neigen, einen Brand zu verursachen oder zu fördern,
  6. soweit es erforderlich und möglich ist, sind gefährliche Güter an einem zugänglichen Platz zu stauen, so dass Versandstücke in der Nähe eines Brandes geschützt werden können,
  7. die Einhaltung des Rauchverbots in gefährdeten Bereichen ist durchzusetzen und deutlich sichtbare Schilder "RAUCHEN VERBOTEN"/"NO SMOKING" sind anzubringen und
  8. von Kurzschluss, Erdschluss und Funkenbildung gehen Gefahren aus. Beleuchtung, Stromkabel und Anschlüsse sollen in gutem Zustand gehalten werden. Unsichere Kabel oder Ausrüstungen sollen abgetrennt werden. Wenn Schotten in Sinne der Trennvorschriften geeignet sein sollen, sollen Kabeldurchführungen in den Decks und Schotten gegen den Durchtritt von Gasen und Dämpfen abgedichtet sein.

Wenn gefährliche Güter an Deck gestaut werden, sollen die Anordnung und Auslegung von Hilfsmaschinen, elektrischen Einrichtungen und Kabelführungen beachtet werden, um Zündquellen zu vermeiden.

7.8.5.2 Die für die einzelnen Klassen und gegebenenfalls für einzelne Stoffe anzuwendenden Brandschutzmaßnahmen werden in 7.8.2 und 7.8.6 bis 7.8.9 sowie in der Gefahrgutliste empfohlen.

7.8.6 Besondere Brandschutzmaßnahmen für Klasse 1

7.8.6.1. Die größte Gefahr bei Umschlag und Beförderung von Gütern der Klasse 1 ist das Entstehen von Bränden außerhalb dieser Güter und es ist daher äußert wichtig, dass jeder Brand entdeckt und gelöscht wird, bevor er auf diese Güter übergreifen kann. Daher ist es erforderlich, dass sich Brandschutzmaßnahmen, Brandbekämpfungsmaßnahmen und Ausrüstung auf einem hohen Stand befinden und sofort anwendbar und einsatzbereit sind.

7.8.6.2 Abteilungen, die Güter der Klasse 1 enthalten, und angrenzende Laderäume sollen mit einer Feuermeldeanlage ausgerüstet sein. Wenn diese Räume nicht durch eine fest eingebaute Feuerlöschanlage geschützt sind, sollen sie für die Brandbekämpfung zugänglich sein.

7.8.6.3 In einer Abteilung, in der Güter der Klasse 1 gestaut sind, sollen keine Instandsetzungsarbeiten ausgeführt werden. Besondere Vorsicht ist bei Instandsetzungsarbeiten in angrenzenden Laderäumen geboten. Schweiß, Brenn-, Schneid- oder Nietarbeiten, die den Einsatz von Feuer, Flammen, Funken oder Lichtbogen erzeugenden Geräten erfordern, sollen nur in Maschinenräumen oder Werkstätten ausgeführt werden, in denen Feuerlöscheinrichtungen vorhanden sind, es sei denn, es liegt ein Notfall vor und, falls sich das Schiff in einem Hafen befindet, es wurde zuvor die Genehmigung der Hafenbehörde eingeholt.

7.8.7 Besondere Brandschutzmaßnahmen für Klasse 2

7.8.7.1 Eine wirksame Belüftung soll vorgenommen werden, um ausgetretenes Gas aus dem Laderaum zu entfernen; hierbei ist zu beachten, dass einige Gase schwerer als Luft sind und sich in gefährlichen Konzentrationen im unteren Teil des Schiffes ansammeln können.

7.8.7.2 Geeignete Maßnahmen sollen ergriffen werden, um das Eindringen von Gas in andere Teile des Schiffes zu verhindern.

7.8.7.3 Besteht der Verdacht, dass Gas ausgetreten ist, so soll das Betreten von Laderäumen oder anderen abgeschlossenen Räumen erst dann erlaubt sein, wenn der Schiffsführer oder ein verantwortlicher Offizier alle sicherheitsrelevanten Aspekte in Erwägung gezogen hat und davon überzeugt ist, dass die Räume gefahrlos betreten werden können. Unter anderen Umständen sollen die Räume im Notfall nur von geschultem Personal mit umluftunabhängigem Atemschutzgerät und, sofern empfohlen, mit Schutzkleidung und nur unter Aufsicht eines verantwortlichen Offiziers betreten werden.

7.8.7.4 Aus Druckgefäßen entweichende entzündbare Gase können mit Luft explosionsfähige Mischungen bilden. Wird eine solche Mischung entzündet, kann dies eine Explosion und einen Brand zur Folge haben.

7.8.8 Besondere Brandschutzmaßnahmen für Klasse 3

7.8.8.1 Entzündbare flüssige Stoffe entwickeln entzündbare Dämpfe, die insbesondere in geschlossenen Räumen mit Luft eine explosionsfähige Mischung bilden. Derartige Dämpfe können, wenn sie entzündet werden, einen Flammenrückschlag zu der Stelle erzeugen, an der die Stoffe gestaut sind. Eine angemessene Belüftung soll wie vorgeschrieben sichergestellt werden, um die Ansammlung derartiger Dämpfe zu verhindern.

7.8.9 Besondere Brandschutz- und Brandbekämpfungsmaßnahmen für Klasse 7

7.8.9.1 Der radioaktive Inhalt von freigestellten Versandstücken, Industrieversandstücken und Typ A-Versandstücken ist so begrenzt, dass bei einem Unfall und einer Beschädigung des Versandstücks eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass freigewordene Stoffe oder die Beeinträchtigung der Wirksamkeit der Strahlenabschirmung nicht zu einer Gefahr durch radioaktive Strahlung führen, die Brandbekämpfungs- oder Rettungsmaßnahmen behindern würde.

7.8.9.2 Typ B(U)-Versandstücke, Typ B(M)-Versandstücke und Typ C-Versandstücke sind aufgrund ihrer Bauart stark genug, so dass es auch bei schweren Bränden zu keinem wesentlichen Verlust des Inhalts oder zu einer gefährlichen Beeinträchtigung der Wirksamkeit der Strahlenabschirmung kommt.

____

1) Es wird verwiesen auf Kapitel 7.9 und auf das IAEO-Verzeichnis der nationalen zuständigen Behörden für Zulassungen und Genehmigungen für die Beförderung radioaktiver Stoffe. Das Verzeichnis wird jedes Jahr aktualisiert.

Kapitel 7.9
Ausnahmen, Genehmigungen und Bescheinigungen

7.9.1 Ausnahmen

Bemerkung 1: Die Bestimmungen dieses Abschnitts gelten weder für die in den Kapiteln 1 bis 7.8 dieses Codes genannten Ausnahmen noch für die in den Kapiteln 1 bis 7.8 dieses Codes genannten Genehmigungen (einschließlich Zulassungen, Zustimmungen oder Vereinbarungen) und Bescheinigungen. Für die genannten Genehmigungen und Bescheinigungen siehe 7.9.2.

Bemerkung 2: Die Bestimmungen dieses Abschnitts gelten nicht für die Klasse 7. Für Sendungen mit radioaktiven Stoffen, für die eine Übereinstimmung mit allen für die Klasse 7 geltenden Vorschriften dieses Codes unmöglich ist, siehe 1.5.4.

7.9.1.1 Sofern dieser Code vorschreibt, dass eine bestimmte Vorschrift für die Beförderung gefährlicher Güter einzuhalten ist, kann eine zuständige Behörde bzw. können die zuständigen Behörden (Hafenstaat Abgangshafen, Hafenstaat Ankunftshafen oder Flaggenstaat) mittels einer Ausnahme eine andere Vorschrift genehmigen, wenn sie davon überzeugt ist bzw. sind, dass diese Vorschrift mindestens so wirksam und sicher ist wie die in diesem Code festgelegte Vorschrift. Die Annahme einer nach diesem Abschnitt genehmigten Ausnahme durch eine zuständige Behörde, die diese Ausnahme nicht selbst zugelassen hat, steht im Ermessen jener zuständigen Behörde. Daher hat der Empfänger der Ausnahme vor jedem unter die Ausnahme fallenden Versand andere beteiligte zuständige Behörden zu informieren.

7.9.1.2. Eine zuständige Behörde oder zuständige Behörden, die im Hinblick auf die Ausnahme die Initiative ergriffen haben:

  1. müssen eine Abschrift dieser Ausnahme der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation zusenden, welche gegebenenfalls die SOLAS- und/oder MARPOL-Vertragsparteien davon in Kenntnis zu setzen hat, und
  2. sorgen gegebenenfalls dafür, dass die Bestimmungen der Ausnahme in den IMDG-Code aufgenommen werden.

7.9.1.3 Die Geltungsdauer der Ausnahme darf fünf Jahre ab dem Tag der Genehmigung nicht überschreiten. Ausnahmen, die nicht unter 7.9.1.2.2 fallen, können nach den Vorschriften dieses Abschnitts verlängert werden.

7.9.1.4 Jeder Sendung ist eine Abschrift der Ausnahme beizufügen, wenn die Sendung dem Beförderer nach den Bedingungen der Ausnahme zur Beförderung übergeben wird. Eine Abschrift beziehungsweise eine elektronische Kopie der Ausnahme ist an Bord jedes Schiffes aufzubewahren, mit dem gefährliche Güter gemäß der Ausnahme befördert werden.

7.9.2 Genehmigungen (einschließlich Zulassungen, Zustimmungen oder Vereinbarungen) und Bescheinigungen

7.9.2.1 Genehmigungen, einschließlich Zulassungen, Zustimmungen oder Vereinbarungen, und Bescheinigungen, die in den Kapiteln 1 bis 7.8 dieses Codes genannt sind und durch die zuständige Behörde (Behörden, wenn der Code eine multilaterale Genehmigung vorschreibt) oder eine von dieser zuständigen Behörde zugelassenen Stelle erteilt bzw. ausgestellt werden (z.B. Genehmigungen für alternative Verpackungen gemäß 4.1.3.7, Genehmigung für die Trennung gemäß 7.3.4.1 oder Bescheinigungen für ortsbewegliche Tanks gemäß 6.7.2.18.1), sind gegebenenfalls anzuerkennen:

  1. durch andere SOLAS-Vertragsparteien, wenn sie den Vorschriften des Internationalen Übereinkommens von 1974 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See ( SOLAS), in der jeweils geltenden Fassung, entsprechen, und/oder
  2. durch andere MARPOL-Vertragsparteien, wenn sie den Vorschriften des Internationalen Übereinkommens von 1973 zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe in der Fassung des Protokolls von 1978 zu diesem Übereinkommen (MARPOL 73/78, Anlage III), in der jeweils geltenden Fassung, entsprechen.

7.9.3 Kontaktinformationen der wichtigsten zuständigen nationalen Behörden
Dieser Abschnitt enthält die Kontaktinformationen der wichtigsten zuständigen nationalen Behörden 1).

Liste der Kontaktinformationen der wichtigsten zuständigen nationalen Behörden

Staat

Kontaktinformationen der wichtigsten zuständigen nationalen Behörden

ALBANIA Capt. Elmira Xhafa
Dangerous Goods Management Officer/Inspector
General Maritime Directorate (Ministry of Infrastructure and Energy)
Lagja No. 1
Rruga "Taulantia", Porti Detar Durres
2001 Durres
ALBANIA
Telephone: +355 675 444 852
Email: elmira.xhafa@dpdetare.gov.al
Website: www.dpdetare.gov.al
ALGERIA Mrs. Mokdad Dounia
Merchant Marine and Ports Director
Ministry of Transports
1, Chemin lbn Badis El Mouiz (ex Poirson)
16000 El Biar - Alger
ALGERIA
Telephone: +213 (0) 230 593 63
Telefax: +213 (0) 230 593 19
Email: cmd8266@yahoo.com, damokdad@mtpt.gov.dz
Website: www.mtp.gov.dz
ANGOLA Marine Safety, Shipping and Ports
National Directorate of Merchant Marine and Ports
Rua Rainha Ginga 74
Andar, Luanda
ANGOLA
Telephone: +244 239 00 34, +244 239 798 45, +244 924 393 36
Telefax: +244 231 037
Email: ispscode_angola@snet.co.ao
ARGENTINA Departamento de protecci´on ambiental y mercancıas peligrosas
Prefectura Naval Argentina
Direcci´on de protecci´on ambiental
Division de mercancıas y residuos peligrosos
Avda. Eduardo Madero 235
4° piso, oficinas 4.36 y 4.37
C1106ACC Buenos Aires
REP ÜBLICA ARGENTINA
Telephone: +54 11 4318 7669
Telefax: +54 11 4318 7474
Email: dpma-mp@prefecturanaval.gov.ar
ARUBA (KINGDOM OF THE NETHERLANDS) Mr. Rudy Beaujon
Directorate of Shipping Aruba (DSA)
Ministry of Integrity, Nature, Transport, and Elderly Care (MINTE)
Italiestraat 20
Oranjestad
ARUBA (KINGDOM OF THE NETHERLANDS)
Telephone: +297 592 8799
Email: r.beaujon@dsa.aw
AUSTRALIA Head of Cargoes and Technical, Vessel Standards
Australian Maritime Safety Authority Standards
Australian Maritime Safety Authority
GPO Box 2181
ACT 2601 Canberra
AUSTRALIA
Telephone: +61 (0)2 6279 5070
Email: cargoca@amsa.gov.au
Website: www.amsa.gov.au
AUSTRIA Transport of Dangerous Goods and Safe Containers
Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology
Radetzkystr. 2
1030 Wien
AUSTRIA
Telephone: +43 1 71162 65 5771
Telefax: +43 1 71162 65 5725
Email: st3@bmvit.gv.at
Website: www.bmvit.gv.at
AZERBAIJAN State Agency for Safe Working in Industry and Mountain-Mine Control
Ministry of Emergency Situations of the Republic of Azerbaijan
26 Najafgulu Rafiyev Street
Baku
Khatai Region
AZ 1025
AZERBAIJAN
Telephone: +994 12 512 2501
Telefax: +994 12 512 1501
Email: dag-meden@fhn.gov.az
BAHAMAS The Bahamas Maritime Authority
Inspections and Surveys Department
120 Old Broad Street
London, EC2N 1AR
UNITED KINGDOM
Telephone: +44 (0)20 7562 1300, +44 (0)7977 471 220 (emgergency)
Email: tech@bahamasmaritime.com
BANGLADESH Department of Shipping
141-143, Motijheel Commercial Area
BIWTA Bhaban (8th Floor)
1000 Dhaka
BANGLADESH
Telephone: +880 2 955 51 28
Telefax: +880 2 716 83 63
Email: dosdgdbd@bttb.net.bd
BARBADOS Miss Jacqueline Blackman
Director of Maritime Affairs
Ministry of Maritime Affairs and the Blue Economy
Civil Aviation Department Building
Charnocks
Christ Church
BARBADOS
Telephone: +1 246 535 200
Email: jacqueline.blackman@barbados.gov.bb
BELGIUM Directorate General Shipping - Antwerp office
Federale Overheidsdienst Mobiliteit en Vervoer
Scheepvaartcontrole
Posthoflei 3
2000 Antwerpen-Berchem
BELGIUM
Telefax: +32 3 229 0031
Email: hazmat.mar@mobilit.fgov.be
BELIZE Ports Commissioner/Harbour Master
120 Corner North Front and Pickstock Street
Belize City
BELIZE
Telephone: +501 233 0752, +501 233 0762, +501 233 0743
Telefax: +501 223 0433
Website: www.portauthority.bz
BERMUDA (UNITED KINGDOM) Bermuda Shipping and Maritime Authority
Mr. Taran Card
P.O. Box Hm1628
Hamilton HM GX
BERMUDA (UNITED KINGDOM)
Telephone: +1 441 295 7251
Telefax: +1 441 295 3718
Email: survey@bermudashipping.bm
BRAZIL Diretoria de Portos e Costas (DPC-20)
Rua Te´ofilo Otoni, No. 04
Centro
CEP 20090-070 Rio de Janeiro
BRAZIL
Telephone: +55 21 2104 5203
Telefax: +55 21 2104 5202
Email: dpc.secom@marinha.mil.br
BRITISH VIRGIN ISLANDS (UNITED KINGDOM) Virgin Islands Shipping Registry
Mr. John Samuel
Director of Shipping
1st floor Ritter House
Wickhams Cay II, Road Town
VG1110 Tortola
BRITISH VIRGIN ISLANDS (UNITED KINGDOM)
Telephone: +1 284 468 2902, 1 284 468 9646
Email: vishipping@gov.vg, jsamuel@gov.vg, vishipping@bvi-maritime.vg, john.samuel@bvimaritime.vg
Website: https://bvimaritime.vg/
BULGARIA Bulgarian Maritime Administration
9 Dyakon Ignatii Str.
1000 Sofia
BULGARIA
Telephone: +359 700 10 145
Email: bma@marad.bg
Website: www.marad.bg/
Directorate "Maritime Administration" - Varna
Bulgarian Maritime Administration
5 Primorski Bulv.
9000 Varna
BULGARIA
Telephone: +359 700 10 145
Email: hm_vn@marad.bg
CABO VERDE Capt. Aguinaldo Lima
Capitania dos Portos
Instituto Marıtimo Portuärio - IMP // CV MarAd
Rua Patrice Lumumba
Edifıcio ex. ACIAB
Mindelo
Ilha de S. Vicente
P.O. Box nr. 7
CABO VERDE
Telephone: +238 2 324 342
Telefax: +238 2 324 343
Email: aguinaldo.lima@imp.cv
Website: www.imp.cv
CAMEROON Mrs. Onana Claire
Director of Shippers' Assistance
Cameroon National Shippers' Council
P.O. Box 1588
Douala, Littoral
CAMEROON
Telephone: +237 674 05 77 77
Email: c.onana@cncc-cm.org
CANADA Chair of the Marine Technical Review Board
Transport Canada, Marine Safety and Security
Tower C, Place de Ville
330 Sparks Street, 10th Floor
Ottawa, Ontario K1A 0N5
CANADA
Telephone: +1 613 991 3143
Telefax: +1 613 993 8196
Website: www.tc.gc.ca
Director Regulatory Affairs
Transport Dangerous Goods Directorate
Tower C, Place de Ville
330 Sparks Street, 9th Floor
Ottawa, Ontario K1A 0N5
CANADA
Telephone: +1 613 998 0519, +1 613 990 1163, +1 613 993 5266
Telefax: +1 613 993 5925
CAYMAN ISLANDS (UNITED KINGDOM) Issue of Wreck Removal Convention certificates
Duty Officer
Maritime Authority of the Cayman Islands
1st Floor, Vanburgh House
Grange Drive, Hedge End
Southampton SO30 2AF
UNITED KINGDOM
Telephone: +44 (0) 1489 799 203
Telefax: +44 (0) 1489 799 204
Email: reporting@cishipping.com
Website: www.cishipping.com
CHILE Dirección General del Territorio Marıtimo y de Marina Mercante
Captain (R) Manuel Bolbarän Santander
Departamento Prevención de Riesgos Nacional
Subida Cementerio N° 300 / Playa Ancha
2520000 Valpara´ıso, 5a Región
CHILE
Telephone: +56 32 220 8607, +56 32 220 8656
Email: mbolbaran@directemar.cl
Website: www.directemar.cl
CHINA Maritime Safety Administration of the People's Republic of China
11 Jianguomen Nei Avenue
100736 Beijing
CHINA
Telephone: +86 10 6529 2245, +86 10 6529 2588
Telefax: +86 10 6529 2218
Telex: 222258 CMSAR CN
COMORES COMOROS Ministre d'Ètat
Ministère du Développement des Infrastructures, des Postes et des Télécommunications et des Transports
Moroni
Telephone: +269 744 287, +269 735 794, +269 340 248
Telefax: +269 734 241, +269 834 241
Email: houmedms@yahoo.fr
COSTA RICA Mr. Nelson Soto Corrales
Navigation and Safety Director
Ministry of Public Works and Transportation (Ministerio de Obras
Püblicas y Transportes)
Plaza Gonzälez Vıquez, edificio anexo al plantel principal, oficina
nümero 64
Calle 9, entre avenidas 20 y 22
Repüblica Panamä10104 San José é
COSTA RICA
Telephone: +506 2233 5022
Telefax: +506 2233 6510
Email: nelson.soto@mopt.go.cr
Website: www.mopt.go.cr/
CROATIA Cargo Superintendence and Testing Services Adriainspekt
Ciottina 17/b
51000 Rijeka
CROATIA
Telephone: +385 51 356 080
Telefax: +385 51 356 090
Email: ai@adriainspekt.hr
Website: www.adriainspekt.hr
Croatian Register of Shipping (CRS)
Marasovi´ceva 67
P.O. Box 187
21000 Split
CROATIA
Telephone: +385 21 408 111, +385 21 408 154
Telefax: +385 21 358 159, +385 51 356 090
Email: dir@crs.hr
Marine Safety Directorate
Ministry of Maritime Affairs, Transport and Infrastructure
MRCC Rijeka
Senjsko pristaniˇste 3
51000 Rijeka
CROATIA
Telephone: +385 1 6169 250
Telefax: +385 51 312 254
Email: mrcc@pomorstvo.hr
CUBA Mr. Enrique Pozo
General Manager of Maritime Safety
Maritime Safety Directorate
Dirección de Seguridad Marıtima Ministerio del Transporte
Avda. Rancho Boyeros y Tulipän, Plaza
10600 Ciudad de La Habana
CUBA
Telephone: +53 7881 2191, +53 7881 2195, +53 5385 3840
Telefax: +53 7881 1514
Email: pozo.sm@amc.transnet.cu
Dirección de Seguridad e Inspección Marıtima
Ministerio del Transporte
Boyeros y Tulipän Plaza, 4°. piso
Ciudad de la Habana
CUBA
Telephone: +53 7 816 607, +53 7 819 498
Telefax: +53 7 881 1514
Telex: 511135 MITRANS CU
Email: dsim@mitrans.transnet.cu
CURAÇAO (KINGDOM OF THE NETHERLANDS) Capt. Marlon La Roche
Harbour Master Curaçao
Motetwerf P.O. Box 689 Willemstad
CURAÇAO (KINGDOM OF THE NETHERLANDS)
Telephone: +599 9434 5971, +599 9690 3346
Email: m.laroche@curports.com
CYPRUS Shipping Deputy Ministry to the President
Kylinis Street, Mesa Geitonia
4007 Lemesos
P.O. Box 56193
3305 Lemesos
CYPRUS
Telephone: +357 25 848 100
Telefax: +357 25 848 200
Email: maritimeadmin@dms.gov.cy
CZECHIA Československý Lloyd, spol.s r.o.
Pobřežni 620/3
186 00 Praha 8
CZECHIA
Telephone: +420 777 767 701, +420 777 767 714
Email: info@cslloyd.cz, objednavky@cslloyd.cz
Website: www.cslloyd.cz/en/
Czech office for weapon and ammunition testing
Český úřad pro zkoušenı zbranı a střeliva
Jilmova 759/12
130 00 Praha 3
CZECHIA
Telephone: +420 284 081 831
Email: info@cuzzs.cz

CIMTO, s.r.o.
LıšeČská 2657/33a
636 00 Brno
CZECHIA
Telephone: +420 241 471 069, +420 728 310 276
Email: cimto@cimto.cz
Website: www.cimto.cz
IMET, s.r.o.
Kamýcká 234
160 00 Praha 6 - Sedlec
CZECHIA
Telephone: +420 220 922 085, +420 220 922 082
Email: imet@imet.cz
Website: www.imet.cz/
Department of Rail and Waterborne Transport Maritime Division
Ministry of Transport of the Czech Republic
Nábr. L. Svobody 1222/12
110 15 Praha 1
CZECHIA
Telephone: ++420 225 131 110, +420 225 131 215, 420 225 131 343
Email: sekretariat.130@mdcr.cz
RAILTEST, a.s.
Dělnická 1408/29
405 02 Děčın
CZECHIA
Telephone: +420 412 598 239, +420 731 622 065
Email: info@railtest.cz
Website: www.railtest.cz
TUV SUD Czech s.r.o.
Novodvorská 994/138
142 21 Praha 4
CZECHIA
Telephone: +420 844 888 783
Email: info@tuv-sud.cz
Website: www.tuv-sud.cz

DEMOCRATIC
PEOPLE'S REPUBLIC
OF KOREA
Maritime Administration DPR Korea
Ryonhwa-dong No.2, Central District
P.O. Box 416
Pyongyang
DEMOCRATIC PEOPLE'S REPUBLIC OF KOREA
Telephone: +850 2 18111
Telefax: +850 3 381 4410
Email: mab@silibank.net.kp
DENMARK Danish Maritime Authority
Carl Jacobsens Vei 31
2500 Valby
DENMARK
Telephone: +45 72 19 60 00
Telefax: +45 72 19 60 01
Email: sfs@dma.dk

Packing, Testing and Certification
Institute Emballage og Transportinstituttet (E.T.I.)
Dansk Teknologisk Institut
Gregersensvej
2630 Tåstrup
DENMARK

DJIBOUTI Director of Maritime Affairs
Ministére de l'Equipement et des Transports
P.O. Box 59
Djibouti
DJIBOUTI
Telephone: +253 357 913
Telefax: +253 351 538, +253 253 931, +253 355 879
ECUADOR LCDR Freddy Espinoza
Deputy Director of Environmental Management
Dirección Nacional De Los Espacios Acuäticos
Elizalde 101 y Malecón
Guayaquil
090307 Guayas
ECUADOR
Telephone: +593 4232 0400 ext. 37206, +593 0990 984 055
Email: fespinozah@armada.mil.ec, fespinozah001@gmail.com
Ing. Anibal Aroca
Experto en Infraestructura Portuaria
Subsecretaria de Puertos y Transporte Maritimo y Fluvial (SPTMF)
Cdla. Los Ceibos - Av. del Bombero y Lepoldo Carrera - Edif.
"Grace" EP-Petroecuador - 1er piso
Guayaquil
Guayas
ECUADOR
Telephone: +593 4259 2080
Email: aaroca@mtop.gob.ec
Ing. Richard Villacıs
Jefe de Contaminación
Subsecretaria de Puertos y Transporte Maritimo y Fluvial (SPTMF)
Av. del Bombero y Leopoldo Carrera - Cdla. Ceibos. Edif. EP-Petroe
cuador. 1er piso
Guayaquil
ECUADOR
Telephone: +593 6272 3008
Email: rvillacis@mtop.gob.ec
Mgs. Xavier Medina
Superintendente
Superintendencia del Terminal Petrolero de "El Salitral" (SUINSA)
Terminal Petrolero de el Salitral
Guayaquil
ECUADOR
Telephone: +593 4550 4901
Telefax: +593 4250 4901 ext. 102/109
Email: suinsa_operaciones@mtop.gob.ec suinsa_radio@mtop.gob.ec
xmedina@mtop.gob.ec
Ing. Henry Romero
Superintendente
Superintendencia del Terminal Petrolero de la Libertad (SUINLI)
Terminal Petrolero de la Libertad
La Libertad
ECUADOR
Telephone: +593 4278 5785
Telefax: +593 4278 5781
Email: suinli_operaciones@mtop.gob.ec suinli_radio@mtop.gob.ec
hromero@mtop.gob.ec
EL SALVADOR Capt. Guillermo Jiménez
Executive Director
Maritime Port Authority (AMP)
Col. San Benito y Calle #2, entre calles Loma Linda y La Mascota,
casa 127
San Salvador
EL SALVADOR
Telephone: +503 2591 9007
Email: gjimenez@amp.gob.sv
Website: www.amp.gob.sv/
EQUATORIAL GUINEA Mr. Javier Ondo Mba Eyang
Director General de Registros de Buques y Empresas Maritimas
Ministro de Transportes, Correos y Telecommunicaciones
Malabo
ECUATORIAL GUINEA
Telephone: +240 222 277 405
Email: dgbuquesyem@gob.gq
Website: https://mintct.gob.gq/
ERITREA Director General
Department of Maritime Transport
Ministry of Transport and Communications
ERITREA
Telephone: +291 1 121 317, +291 1 189 156, +291 1 185 251
Telefax: +291 1 184 690, +291 1 186 541
Email: motcrez@eol.com.er
ESTONIA Certificate and incidents
Maritime Safety and Supervision Department
Estonian Transport Administration
Valge 4
11413 Tallinn
ESTONIA
Telephone: +372 6201 200, +372 5302 4258
Email: info@transpordiamet.ee
ETHIOPIA Mr. Mekonnen Abera Tadele
Director General
Ethiopian Maritime Affairs Authority
Tadesse Tefera Bldg, 5th floor
In front of hotel De' Afrique, near Mexico square
Lideta subcity
1861 Addis Ababa
ETHIOPIA
Telephone: +251 1550 3638, +251 1550 3640, +251 911 513 073,
+251 911 231 115, +251 115 588 237
Telefax: +251 1011 5503 960
Email: mekonnenab@yahoo.com, maraddirector@etmariti-me.com, getinet.esl@gmail.com, maritimeadministrati-on@maritimeaff.gov.et
Website: www.etmaritime.com
FAROES, DENMARK Sjóvinnustýriõ Faroese Maritime Authority
Bókbindaragøta 8
100 Tórshavn
FAROES, DENMARK
Telephone: +298 355 600
Email: fma@fma.fo
Website: www.fma.fo
FINLAND Safety Technology Authority (TUKES)
P.O. Box 123
00181 Helsinki
FINLAND
Telephone: +358 961 671
Telefax: +358 9616 7466
Email: kirjaamo@tukes.fi

Transport Safety Agency Trafi
P.O. Box 320
00101 Helsinki
FINLAND
Telephone: +358 295 345 000
Telefax: +358 295 345 095
Email: kirjaamo@trafi.fi

FRANCE Ministère de la Transition Écologique
Adjoint au Chef de la Mission Transport de Matières Dangereuses
MTE-DGPR - Mission Transport de Matières Dangereuses (MTMD)
92055 Paris La Défense Cedex
FRANCE
Telephone: +33 1 4081 1496
Telefax: +33 1 4081 8641
Email: pierre.dufour@developpement-durable.gouv.fr
Autorité de Süreté Nucléaire (ASN)
15, rue Louis-Lejeune
CS 70013
92541 Montrouge Cedex
FRANCE
Telephone: +33 1 4616 4109
Email: dts-transport@asn.fr


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