Änderungstext
Bekanntmachung eines Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine
Änderung des Anhangs 1 zu Anlage 1 der Regelungen zum Qualitätsbericht der Krankenhäuser
Vom 16. Juli 2009
(BAnz. Nr. 124a vom 21.08.2009 S. 1)
Der Gemeinsame Bundesausschuss hat in seiner Sitzung am 16. Juli 2009 beschlossen, die Regelungen gemäß § 137 Absatz 3 Satz 1 Nummer 4 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) über Inhalt, Umfang und Datenformat eines strukturierten Qualitätsberichts für nach § 108 SGB V zugelassene Krankenhäuser (Regelungen zum Qualitätsbericht der Krankenhäuser) in der Fassung vom 19. März 2009 (BAnz. Nr. 105a vom 21. Juli 2009) wie folgt zu ändern.
Im Anhang 1 zu Anlage 1 der Regelungen zum Qualitätsbericht der Krankenhäuser wird am Ende, hinter der Tabelle zu Nummer 4.15.4.1 Element <Vereinbarung>, eingefügt:
" 1 Einleitung
Für die Qualitätsberichte der Krankenhäuser nach § 137 Absatz 3 Satz 1 Nummer 4 SGB V werden für das Berichtsjahr 2008 erstmals die Landesgeschäftsstellen für Qualitätssicherung (LQS) und die Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung gGmbH (BQS) die Ergebnisse der im Qualitätsbericht verpflichtend zu veröffentlichenden und - nach Wahl des Krankenhauses - auch der freiwillig zu veröffentlichenden Qualitätsindikatoren sowie die Dokumentationsraten in der externen stationären Qualitätssicherung direkt an die Annahmestelle für die Qualitätsberichte (ITSG) senden.
Hierzu wird ein CSV-Format (character separated values; Textdatei zum Austausch einfach strukturierter Daten) genutzt, das in diesem Dokument spezifiziert wird. Dieser Teil der Datensatzspezifikation des Qualitätsberichts (Berichtsjahr 2008) wurde von der Firma empira Software GmbH im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) erstellt und basiert auf einer Vorlage der BQS.
2 Aufbau und Namenskonvention der CSV-Dateien
Für die beiden Abschnitte C-1.1.[Y] (Erbrachte Leistungsbereiche/Dokumentationsrate) und C-1.2.[Z] (Ergebnisse für ausgewählte Qualitätsindikatoren aus dem BQS-Verfahren) des Qualitätsberichts wird jeweils ein CSV-Format festgelegt.
Pro Institutionskennzeichen (IK) und Standort gibt es eine CSV-Datei für die Dokumentationsrate (C-1.1.[Y]) und eine CSVDatei für die indirekten Leistungsbereiche der Ergebnisse (C-1.2.[ 4). Falls das Krankenhaus Leistungen in direkten Leistungsbereichen (Herzchirurgie, Transplantationen, Lebendspenden) erbracht hat, kommt für die Ergebnisse (C-1.2.[Z]) noch eine weitere CSV-Datei hinzu.
2.1 Format der CSV-Dateien
Für das Format der CSV-Dateien gelten die folgenden Richtlinien:
2.2 Namenskonvention der CSV-Dateien
Die CSV-Dateien sind nach folgendem Schema zu benennen:
<IK> - <SO> - <JAHR.> - <ABSCHNITT>. csv,
falls ABSCHNITT gleich Dokumentationsrate.
<IK> - <SO> - <JAHR> - <ABSCHNITT> - <VERFAHREN>. csv,
falls ABSCHNITT gleich Ergebnis.
| Variable | Bedeutung | Bemerkung |
| IK | Institutionskennzeichen, unter dem der Qualitätsbericht abgegeben wird (übereinstimmend mit dem ersten Teil) | 9-stellige Nummer |
| SO | Standortnummer, unter der der Qualitätsbericht abgegeben wird (übereinstimmend mit dem ersten Teil) | 2-stellige Nummer: 00 falls nur ein Standort, ansonsten durchnummeriert |
| JAHR | Berichtsjahr | 4-stellige Zahl, 2008 |
| ABSCHNITT | Name des Berichtsteils, der in der CSV-Datei enthalten ist | "Dokumentationsrate" für C-1.1.[Y] und "Ergebnis" für C-1.2.[Z] |
| VERFAHREN | Art des Verfahrens: Direktverfahren durch BQS, indirekte Verfahren durch LQS | Nur falls ABSCHNITT gleich Ergebnis: direkt" für Leistungen aus den direkten Leistungsbereichen (Herzchirurgie, Transplantationen, Lebendspenden); "indirekt" sonst |
Die Benennung entspricht im Wesentlichen der Konvention der Annahmestelle ITSG. Da die CSV-Dateien Teile des Qualitätsberichts sind und mit diesem ausgeliefert werden, stehen in sortierten Dateilisten alle zu einem Qualitätsbericht gehörenden Dateien auch zusammen.
2.2.1 CSV-Dateinamen für die Dokumentationsrate
So hat z.B. die CSV-Datei für die Dokumentationsrate eines Krankenhauses mit nur einem Standort (IK sei etwa 123456789) den folgenden Namen:
123456789-00-2008-Dokumentationsrate.csv
Falls es sich um ein Krankenhaus mit beispielsweise zwei Standorten handelt, so gibt es diese beiden CSV-Dateien:
123456789-01-2008-Dokumentationsrate.csv
und
123456789-02-2008-Dokumentationsrate.csv
2.2.2 CSV-Dateinamen für das Ergebnis
Für die Ergebnisse aus indirekten Leistungsbereichen hat die CSV-Datei eines Krankenhauses mit nur einem Standort (IK sei etwa 123456789) den folgenden Namen:
123456789-00-2008-Ergebnisindirekt.csv
Hat das Krankenhaus außerdem noch Leistungen in direkten Leistungsbereichen (Herzchirurgie, Transplantationen, Lebendspenden) erbracht, so kommt noch die folgende Datei hinzu:
123456789-00-2008-Ergebnisdirekt.csv
Falls es sich um ein Krankenhaus mit beispielsweise zwei Standorten handelt, so gibt es für die indirekten Leistungsbereiche diese beiden CSV-Dateien:
123456789-01-2008-Ergebnisindirekt.csv
und
123456789-02-2008-Ergebnisindirekt.csv
Und wenn z.B. im Standort 02 außerdem noch Leistungen in direkten Leistungsbereichen (Herzchirurgie, Transplantationen, Lebendspenden) erbracht wurden, so kommt noch die folgende Datei hinzu:
123456789-02-2008-Ergebnisdirekt.csv
2.3 Aufbau der CSV-Datei zum Abschnitt C-1.1.[Y] - Dokumentationsrate
In dieser CSV-Datei werden die Dokumentationsraten für die Leistungsbereiche mit Dokumentationsverpflichtung für das Berichtsjahr 2008 aufgeführt.
In der Regel liegt zu jedem Standort und Leistungsbereich genau eine Dokumentationsrate vor. Im Qualitätsbericht können in Ausnahmefällen aber zu einem Standort auch mehrere Dokumentationsraten für verschiedene Betriebsstätten angegeben werden. In diesem Fall werden die Überschriften C-1.1.[Y] nummeriert und zu jedem [Y] in der Überschrift eine Bezeichnung der Betriebsstätte angegeben. Dies entspricht den Feldern Betriebsstaette und Bezeichnung_ Betriebsstaette. Wurden Dokumentationsraten standortübergreifend bestimmt und sollen diese Raten in mehreren Qualitätsberichten erscheinen, so wird dies im Feld Dokumentationsrate_Mehrfach vermerkt.
Der Aufbau einer Zeile der CSV-Datei (ein Datensatz) ist in der folgenden Tabelle dargestellt. Hierbei sind die Felder für die Betriebsstätte optional und dürfen leer bleiben. In diesem Fall steht hinter dem zugehörigen Semikolon (dem Trennzeichen innerhalb der CSV-Datei) direkt das nächste Semikolon bzw. beim letzten Feld einer Reihe der Zeilenumbruch.
M/K: Muss- oder Kann-Feld; ST: Stellen (Anzahl Vorkommastellen bei Zahltypen); NK: Anzahl Nachkommastellen bei Zahltypen
| Feld | Bedeutung | M/K | Typ | ST | NK | Bemerkung |
| Berichtsjahr | Berichtsjahr | M | Zahl | 4 | 0 | Immer 2008 |
| IK_Krankenhaus | Institutionskennzeichen Krankenhaus des Qualitätsberichts | M | Zahl | 9 | 0 | |
| Standort | Standortnummer des Qualitätsberichts | M | Zahl | 2 | 0 | |
| Land | Geschäftsstelle | M | Text | 2 | BW = Baden-Württemberg
BY = Bayern BE = Berlin BB = Brandenburg HB = Bremen HH = Hamburg HE = Hessen MV = Mecklenburg-Vorpommern NI = Niedersachsen NW = Nordrhein-Westfalen RP = Rheinland-Pfalz SL = Saarland SN = Sachsen ST = Sachsen-Anhalt SH = Schleswig-Holstein TH = Thüringen BQ = Direktverfahren | |
| Leistungsbereich | Kürzel des Leistungsbereichs | M | Text | 4 | Siehe Tabelle 6.1 - Leistungsbereiche für Dokumentationsraten - Spalte Kürzel | |
| Fallzahl | Fallzahl der erbrachten dokumentationspflichtigen Leistungen (Soll) | K | Zahl | 6 | 0 | Für Fallzahlen 1 bis 5 ist keine Fallzahl anzugeben (das Feld bleibt leer)!
Für die drei herzchirurgischen Leistungsbereiche 1) isolierte Aortenklappenchirurgie, 2) kombinierte Koronar- und Aortenklappenchirurgie und 3) isolierte Koronarchirurgie ist nur die gemeinsame Gesamtdokumentationsrate und keine Fallzahl anzugeben. |
| Dokumentationsrate | Dokumentationsrate in Prozent (0 bis 100) | M | Zahl | 3 | 1 | Maximal werden inkl. Dezimaltrennzeichen 5 Zeichen in der CSV-Datei benötigt. |
| Kommentar_Krankenhaus | Kommentar des Krankenhauses | K | Text | 1000 | Feld ist optional | |
| Betriebsstaette | Betriebsstättennummer des Qualitätsberichts C-1.1. [Y] | K | Zahl | 2 | 0 | Feld ist optional; wenn vorhanden, dann zusammen mit dem Feld Bezeichnung_Betriebsstaette |
| Bezeichnung_Betriebsstaette | Bezeichnung der Betriebsstätte im Qualitätsbericht (falls mehr als eine Dokumentationsrate in einem Qualitätsbericht zu dieser Dokumentationsrate angegeben wird; für Überschrift C-1.1. [Y]) | K | Text | 100 | Feld ist optional; wenn vorhanden, dann zusammen mit dem Feld Betriebsstaette | |
| Dokumentationsrate_Mehrfach | Mehrfachverwendung von Dokumentationsraten (falls Dokumentationsraten zu dieser Betriebsstätte auch in anderen Qualitätsberichten erscheinen - standortübergreifende Dokumentationsraten) | K | Bool | 1 | Feld ist optional
1 = ja Bei nein bleibt das Feld leer. Bei ja stehen weitere Informationen im Feld Kommentar_Krankenhaus |
In der ersten Zeile der CSV-Datei stehen die Feldnamen, jeweils getrennt durch ein Semikolon, sodass die erste Zeile der CSVDatei
<IK> - <SO> - <JAHR> - Dokumentationsrate.csv genauso aussieht (selbstverständlich dann ohne Zeilenumbruch):
Berichtsjahr; IK_Krankenhaus; Standort ; Land; Leistungsbereich; Fallzahl; Dokumentationsrate; Kommentar_Krankenhaus; Betriebsstaette; Bezeichnung_Betriebsstaette; Dokumentationsrate_Mehrfach
Jede weitere Zeile entspricht genau einem Datensatz der Tabelle Dokumentationsrate und könnte in der Datei 260512345-00-2008-Dokumentationsrate . csv beispielsweise folgendermaßen aussehen (ohne Zeilenumbruch):
2008; 260512345; 0; "NW"; "09/1"; 8; 100; "Krankenhaus-Kommentar..."; 1; "Haus 1";
Falls es sich um einen Datensatz für nur eine Betriebsstätte ohne Mehrfachverwendung von Dokumentationsraten handelt, dann sieht eine Zeile der CSV-Datei z.B. so aus (ohne Zeilenumbruch):
2008; 260512345; 0; "NW"; "09/1"; 8; 100; "Krankenhaus-Kommentar..."; ; ;
Jede Zeile der CSV-Datei wird durch <CR><LF> (ASCII 13, 10) abgeschlossen.
Weitere Beispiele siehe Abschnitt 3.1.
2.4 Aufbau der CSV-Datei zum Abschnitt C-1.2.[Z] - Ergebnis
In dieser CSV-Datei werden die Ergebnisse zu den BQS-Qualitätsindikatoren für das Berichtsjahr 2008 aufgeführt. Die Tabelle mit dem Inhalt der CSV-Datei wird für die indirekten Leistungsbereiche von den LQS und für die direkten Leistungsbereiche von der BQS erstellt.
In der Regel liegt zu jedem Standort und jeder Qualitätskennzahl genau ein Ergebnis vor. Im Qualitätsbericht können in Ausnahmefällen aber zu einem Standort auch mehrere Ergebnisse für verschiedene Auswertungseinheiten angegeben werden. In diesem Fall werden die Überschriften C-1.2.[Z] nummeriert und jedem [Z] in der Überschrift eine Bezeichnung der Auswertungseinheit angegeben. Dies entspricht den Feldern Auswertungseinheit und Bez ei chnung_Auswertungseinhei t . Wurden Ergebnisse standortübergreifend bestimmt und sollen diese Ergebnisse in mehreren Qualitätsberichten erscheinen, so wird dies im Feld Ergebnis_Mehrfach vermerkt.
Der Aufbau einer Zeile der CSV-Datei (ein Datensatz) ist in der folgenden Tabelle dargestellt. Hierbei sind die Felder für die Auswertungseinheit optional und dürfen leer bleiben. In diesem Fall steht hinter dem zugehörigen Semikolon (dem Trennzeichen innerhalb der CSV-Datei) direkt das. nächste Semikolon bzw. beim letzten Feld einer Reihe der Zeilenumbruch.
M/K: Muss- oder Kann-Feld; ST: Stellen (Anzahl Vorkommastellen bei Zahltypen);
NK: Anzahl Nachkommastellen bei Zahltypen
| Berichtsjahr | Berichtsjahr | M | Zahl | 4 | 0 | Immer 2008 |
| IK_Krankenhaus | Institutionskennzeichen Krankenhaus des Qualitätsberichts | M | Zahl | 9 | 0 | |
| Standort | Standortnummer des Qualitätsberichts | M | Zahl | 2 | 0 | |
| Land | Geschäftsstelle | M | Text | 2 | BW = Baden-Württemberg
BY = Bayern BE = Berlin BB = Brandenburg HB = Bremen HH = Hamburg HE = Hessen MV = Mecklenburg-Vorpommern NI = Niedersachsen NW = Nordrhein-Westfalen RP = Rheinland-Pfalz SL = Saarland SN = Sachsen ST = Sachsen-Anhalt SH = Schleswig-Holstein TH = Thüringen BQ = Direktverfahren | |
| Kennzahl | Kürzel der BQS-Qualitätskennzahl | M | Text | 40 | Siehe Tabelle 6.2 - Leistungsbereiche für Ergebnisse - Spalte Kennzahl-ID | |
| Bewertung_Strukturierter_Dialog | Einstufung der Ergebnisse des Strukturierten Dialogs | M | Zahl | 2 | 0 | Schlüssel lt. Anl. 1 der QB-Vereinbarung, S. 35-36:
0 = Der Strukturierte Dialog ist noch nicht abgeschlossen. Derzeit ist noch keine Einstufung der Ergebnisse möglich. 1 = Das Ergebnis wird nach Abschluss des Strukturierten Dialogs als qualitativ unauffällig eingestuft. 2 = Das Ergebnis wird nach Abschluss des Strukturierten Dialogs als qualitativ unauffällig eingestuft. Die Ergebnisse werden im Verlauf besonders kontrolliert. 3 = Das Ergebnis wird nach Abschluss des Strukturierten Dialogs als qualitativ auffällig eingestuft. 4 = Das Ergebnis wird nach Abschluss des Strukturierten Dialogs als erneut qualitativ auffällig eingestuft. 5 = Das Ergebnis wird bei mangelnder Mitwirkung am Strukturierten Dialog als qualitativ auffällig eingestuft. (6 = nicht besetzt) (7 = nicht besetzt) 8 = Das Ergebnis ist unauffällig. Es ist kein Strukturierter Dialog erforderlich. 9 = Sonstiges (im Kommentar erläutert) (10 = nicht besetzt) (11 = nicht besetzt) (12 = nicht besetzt) 13 = Das Ergebnis wird nach Abschluss des Strukturierten Dialogs wegen fehlerhafter Dokumentation als qualitativ auffällig eingestuft. 14 = Das Ergebnis wird nach Abschluss des Strukturierten Dialogs wegen fehlerhafter Dokumentation als erneut qualitativ auffällig eingestuft. |
| Vertrauensbereich_Untere_Grenze | Untere Grenze des 95%-Vertrauensbereichs zum Ergebnis des Krankenhauses in dieser Kennzahl, in Prozent (0 bis 100) | K | Zahl | 3 | 1 | Feld ist optional; wenn vorhanden, dann zusammen mit dem Feld Vertrauensbereich_Obere_Grenze
Wenn der Strukturierte Dialog noch nicht abgeschlossen ist Maximal werden inkl. Dezimaltrennzeichen 5 Zeichen in der CSV-Datei benötigt. |
| Vertrauensbereich_Obere_Grenze | Obere Grenze des 95%-Vertrauensbereichs zum Ergebnis des Krankenhauses in dieser Kennzahl, in Prozent (0 bis 100) | K | Zahl | 3 | 1 | Feld ist optional; wenn vorhanden, dann zusammen mit dem Feld Vertrauensbereich_Untere_Grenze
Wenn der Strukturierte Dialog noch nicht abgeschlossen ist (Bewertung_Strukturierter_Dialog = 0), bleibt das Feld leer. Maximal werden inkl. Dezimaltrennzeichen 5 Zeichen in der CSV-Datei benötigt. |
| Ergebnis | Ergebnis des Krankenhauses in dieser Kennzahl | K | Zahl | n | 1 | Gültig sind alle reellen Zahlen mit einer Nachkommastelle.
Bei Prozentzahlen sind Werte von 0 bis 100 einzutragen. Wenn der Strukturierte Dialog noch nicht abgeschlossen ist (Bewertung_Strukturierter_Dialog = 0) oder dem Krankenhaus kein Ergebnis mitgeteilt wurde, bleibt das Feld leer. Maximal werden inkl. Dezimaltrennzeichen n + 2 Zeichen in der CSV-Datei benötigt. |
| Zaehler | Zähler des Krankenhauses in dieser Kennzahl | K | Zahl | 6 | 0 | Wenn Zähler 1 bis 5 oder Nenner <= 5 ist, bleiben die Felder Zaehler und Nenner leer!
Wenn der Strukturierte Dialog noch nicht abgeschlossen ist (Bewertung_Strukturierter_Dialog = 0), bleibt das Feld leer. |
| Nenner | Nenner des Krankenhauses in dieser Kennzahl | K | Zahl | 6 | 0 | Wenn Zähler 1 bis 5 oder Nenner <= 5 ist, bleiben die Felder Zaehler und Nenner leer!
Wenn der Strukturierte Dialog noch nicht abgeschlossen ist (Bewertung_Strukturierter_Dialog = 0), bleibt das Feld leer. |
| Kommentar_LQS_BQS | Kommentar des Fachgremiums auf Landes- oder Bundesebene zum Ergebnis des Krankenhauses in dieser Keimzahl und zu den Ergebnissen des Strukturierten Dialogs | K | Text | 1000 | Feld ist optional | |
| Kommentar_Krankenhaus | Kommentar des Krankenhauses zu seinem Ergebnis in dieser Kennzahl und zu den Ergebnissen des Strukturierten Dialogs | K | Text | 1000 | Feld ist optional | |
| Auswertungseinheit | Auswertungseinheitnummer des Qualitätsberichts C-1.2.[Z] | K | Zahl | 2 | 0 | Feld ist optional |
| Bezeichnung_Auswertungseinheit | Bezeichnung der Auswertungseinheit im Qualitätsbericht (falls mehr als ein Ergebnis in einem Qualitätsbericht zu diesem Ergebnis angegeben wird; für Überschrift C-1.2.[Z]) | K | Text | 100 | Feld ist optional | |
| Ergebnis_Mehrfach | Mehrfachverwendung von Ergebnissen (falls Ergebnisse zu dieser Auswertungseinheit auch in anderen Qualitätsberichten erscheinen - standortüber- greifende Ergebnisse) | K | Bool | 1 | Feld ist optional
1 = ja Bei nein bleibt das Feld leer. Bei ja stehen weitere Informationen im Feld Kommentar_Krankenhaus. |
In der ersten Zeile der CSV-Datei stehen die Feldnamen, jeweils getrennt durch ein Semikolon, sodass die erste Zeile der CSVDatei
<IK> - <SO> - <JAHR> - Ergebnis - <VERFAHREN>. csv
genauso aussieht (selbstverständlich dann ohne Zeilenumbruch):
Berichtsjahr; IK_Krankenhaus; Standort; Land; Kennzahl; Bewertung_Strukturierter_Dialog; Vertrauensbereich_Untere_Grenze; Vertrauensbereich_Obere_Grenze; Ergebnis; Zaehler; Nenner; Kommentar_LQS_BQS; Kommentar_Krankenhaus; Auswertungseinheit; Bezeichnung_Auswertungseinheit; Ergebnis_Mehrfach
Jede weitere Zeile entspricht genau einem Datensatz der Tabelle Ergebnis und könnte in der Datei 26051234500-2008-Ergebnis - indirekt. csv beispielsweise folgendermaßen aussehen (ohne Zeilenumbruch):
2008; 260512345; 0; "NW"; "2008/17n5-KNIETEP/45059"; 8; 97,6; 99,9; 5; 24; 25; "LQS-Kommentar..."; "Krankenhaus-Kommentar..."; 1; "Chirurgie I";
Falls es sich um einen Datensatz für nur eine Auswertungseinheit ohne Mehrfachverwendung von Ergebnissen handelt, dann sieht eine Zeile der CSV-Datei so aus (ohne Zeilenumbruch):
2008; 260512345; 0; "NW"; "2008/17n5-KNIETEP/45059"; 8; 97,6; 99,9; 5; 24; 25; "LQS-Kommentar..."; "Krankenhaus-Kommentar..."; ; ;
Jede Zeile der CSV-Datei wird durch <CR><LF> (ASCII 13, 10) abgeschlossen.
Weitere Beispiele siehe Abschnitt 3.2.
3 Beispiele
Im Folgenden finden sich einige Beispiele von einzelnen Datensätzen aus den verschiedenen CSV-Dateien.
3.1 Abschnitt C-1.1.[Y] - Dokumentationsrate
In der ersten Zeile der CSV-Datei stehen die Feldnamen (ohne Zeilenumbruch)
Berichtsjahr; IK_Krankenhaus; Standort; Land; Leistungsbereich; Fallzahl; Dokumentationsrate; Kommentar_Krankenhaus; Betriebsstaette; Bezeichnung_Betriebsstaette; Dokumentationsrate_Mehrfach und jede Zeile der CSV-Datei wird durch <CR><LF> (ASCII 13, 10) abgeschlossen.
3.1.1 Regelfall
Im Regelfall wird für jedes Krankenhaus (mit nur einem Standort, einer Betriebsstätte und keiner Mehrfachverwendung von Dokumentationsraten) eine Dokumentationsrate je Leistungsbereich errechnet.
Fall 3.1.1: ein Institutionskennzeichen, ein Standort, eine Betriebsstätte, keine Mehrfachverwendung von Dokumentationsraten
Es existiert genau eine Dokumentationsraten-CSV-Datei für dieses Krankenhaus; diese enthält sowohl die indirekten als auch die direkten Leistungsbereiche.
Von LQS:
2008; 260512345; 0; "NW"; "DEK"; 88; 96, 7; "Krankenhaus-Kommentar... " ; ; ; Von BQS:
2008; 260512345; 0; "BQ"; "HCH"; 88; 96, 7 ; "Krankenhaus-Kommentar
3.1.2 Mehrere Standorte mit separaten Dokumentationsraten
Hat ein Krankenhaus (ein Institutionskennzeichen) mehrere Standorte, für die jeweils ein eigenständiger Qualitätsbericht erstellt wurde, werden die Dokumentationsraten im Qualitätsbericht des Standorts angegeben, der die Leistungen aus dem Leistungsbereich erbracht hat.
Fall 3.1.2a: ein Institutionskennzeichen, mehrere Standorte mit je einer Betriebsstätte, keine Mehrfachverwendung von Dokumentationsraten
Für jeden Standort existiert genau eine Dokumentationsraten-CSV-Datei; diese enthält sowohl die indirekten als auch die direkten Leistungsbereiche.
Für den Standort 1 sähen die Datensätze dann etwa folgendermaßen aus:
Von LQS:
2008; 260512345; 1; "NW"; "DEK"; 88; 96, 7; "Krankenhaus-Kommentar..."; ; ;
Von BQS:
2008; 260512345; 1; "BQ"; "HCH"; 88; 96, 7; "Krankenhaus-Kommentar..."; ; ;
Fall 3.1.2b: ein Institutionskennzeichen, mehrere Standorte, eine Betriebsstätte, keine Mehrfachverwendung von Dokumentationsraten
Für jeden Standort existiert genau eine Dokumentationsraten-CSV-Datei; diese enthält sowohl die indirekten als auch die direkten Leistungsbereiche. Die Leistungsbereiche sind jeweils eindeutig genau einem der beiden Standorte zugeordnet (keine Mehrfachverwendung von Dokumentationsraten).
3.1.3 Mehrere Standorte mit gemeinsamen Dokumentationsraten
Liegt für mehrere Standorte, für die jeweils ein eigenständiger Qualitätsbericht erstellt wurde, nur eine gemeinsame Dokumentationsrate je Leistungsbereich vor (z.B. bei Erstellung eigenständiger Qualitätsberichte für mehrere Standorte eines Krankenhauses, die alle die Leistungen aus dem Leistungsbereich erbringen), wird diese gemeinsame Dokumentationsrate für jeden Standort angegeben; hierauf wird im Feld Kommentar_Krankenhaus hingewiesen.
Fall 3.1.3: ein Institutionskennzeichen, mehrere Standorte, eine Betriebsstätte, Mehrfachverwendung von Dokumentationsraten
Für jeden Standort existiert genau eine Dokumentationsraten-CSV-Datei; diese enthält sowohl die indirekten als auch die direkten Leistungsbereiche. Dokumentationsraten, die mehrfach verwendet werden, tauchen dann in mehreren Qualitätsberichten (und deren CSV-Dateien) auf.
Für den Standort 1 sähen die Datensätze dann etwa folgendermaßen aus:
Von LQS:
2008; 260512345; 1; "NW"; "DEK"; 88; 96, 7; "
Die hier dargestellten Dokumentationsraten wurden standortübergreifend bestimmt (weiterer einbezogener Standort: Musterklinik 260512345-02)."; ; ; 1
Von BQS:
2008; 260512345; 1; "BQ"; "HCH"; 88; 96, 7; " Die hier dargestellten Dokumentationsraten wurden standortübergreifend bestimmt (weiterer einbezogener Standort:
Musterklinik 260512345-02)."; ; ; 1
3.1.4 Ein Standort mit mehreren Dokumentationsraten
Liegen für ein Krankenhaus mehrere Dokumentationsraten je Leistungsbereich vor (z.B. bei Zusammenfassung verschiedener nicht eigenständiger Standorte in einem Qualitätsbericht eines Krankenhauses oder Vorhandensein verschiedener Betriebsstätten mit eigener Dokumentationsrate), wird C-1.1.[Y] mehrfach angegeben. Die Betriebsstätte, auf die sich die Angaben beziehen, steht dann im Feld Bezeichnung_Betriebsstaette, die fortlaufende Nummerierung [Y] im Feld Betriebsstaette.
Fall 3.1.4: ein Institutionskennzeichen, ein Standort, mehrere Betriebsstätten
Es existiert genau eine Dokumentationsraten-CSV-Datei für dieses Krankenhaus; diese enthält sowohl die indirekten als auch die direkten Leistungsbereiche. Leistungsbereiche kommen in diesen CSV-Dateien mehrfach vor, und zwar je einmal für jede einzelne Betriebsstätte.
Von LQS:
2008; 260512345; 0; "NW"; "DEK"; 88; 96,7; "Krankenhaus-Kommentar..."; 1; "Haus 1"; 2008; 260512345; 0; "NW"; "DEK"; 80; 96,7; "Krankenhaus-Kommentar... ; 2; "Haus 2";
Von BQS:
2008; 260512345; 0; "BQ"; "HCH" ; 88; 96, 7; "Krankenhaus-Kommentar..."; 1; "Haus 1";
2008; 260512345; 0; "BQ"; "HCH" ; 80; 96, 7; "Krankenhaus-Kommentar..."; 2; "Haus 2";
3.2 Abschnitt C-1.2.[Z] - Ergebnis
In der ersten Zeile der CSV-Datei stehen die Feldnamen (ohne Zeilenumbruch)
Berichtsjahr; IK_Krankenhaus; Standort; Land; Kennzahl;
Bewertung_Strukturierter_Dialog; Vertrauensbereich_Untere_Grenze;
Vertrauensbereich_Obere_Grenze; Ergebnis; Zaehler; Nenner; Kommentar_LQS_BQS;
Kommentar_Krankenhaus; Auswertungseinheit; Bezeichnung_Auswertungseinheit; Ergebnis_Mehrfach
und jede Zeile der CSV-Datei wird durch <CR><LF> (ASCII 13, 10) abgeschlossen.
3.2.1 Regelfall
Im Regelfall wird für jedes Krankenhaus (mit nur einem Standort, einer Auswertungseinheit und keiner Mehrfachverwendung von Ergebnissen) ein Ergebnis je Qualitätsindikator übermittelt.
Fall 3.2.1: ein Institutionskennzeichen, ein Standort, eine Auswertungseinheit, keine Mehrfachverwendung von Ergebnissen
Für die indirekten Leistungsbereiche existiert genau eine Ergebnis-CSV-Datei für dieses Krankenhaus. Für die direkten Leistungsbereiche existiert zusätzlich eine Ergebnis-CSV-Datei für dieses Krankenhaus und zwar genau dann, wenn hier tatsächlich Leistungen erbracht wurden.
Von LQS:
2008; 260512345; 0; "NW"; "2008/12n1-CHOL/44800"; 8; 97,6; 99,9; 97,5; 24; 25;
"LQS-Kommentar..."; "Krankenhaus-Kommentar..."; ; ;
Von BQS:
2008; 260512345; 0; "BQ"; "2008/HCH-KCH/28243"; 8; 97,6; 99,9; 97,5; 24; 25;
"BQS-Kommentar... ; "Krankenhaus-Kommentar..."; ; ;
3.2.2 Mehrere Standorte mit separaten Ergebnissen
Hat ein Krankenhaus (ein Institutionskennzeichen) mehrere Standorte, für die jeweils ein eigenständiger Qualitätsbericht erstellt wurde, werden die Auswertungen der Qualitätsindikatoren im Qualitätsbericht des Standorts angegeben, für den die Auswertung vorgenommen wurde.
Fall 3.2.2:ein Institutionskennzeichen, mehrere Standorte, eine Auswertungseinheit, keine Mehrfachverwendung von Ergebnissen
Für jeden Standort existiert genau eine Ergebnis-CSV-Datei für die indirekten Leistungsbereiche. Für die direkten Leistungsbereiche existiert pro Standort, an dem tatsächlich Leistungen erbracht wurden, eine zusätzliche Ergebnis-CSV-Datei.
Für den Standort 1 sähen die Datensätze dann etwa folgendermaßen aus:
Von LQS:
2008; 260512345; 1; "NW"; "2008/12n1-CHOL/44800"; 8; 97,6; 99,9; 97,5; 24; 25;
"LQS-Kommentar..."; "Krankenhaus-Kommentar..."; ; ;
Von BQS:
2008; 260512345; 1; "BQ"; "2008/HCH-KCH/28243"; 8; 97,6; 99,9; 97,5; 24; 25;
"BQS-Kommentar..."; "Krankenhaus-Kommentar..."; ; ;
3.2.3 Mehrere Standorte mit gemeinsamen Ergebnissen
Liegt für mehrere Standorte, für die jeweils ein eigenständiger Qualitätsbericht zu erstellen ist, nur eine gemeinsame Auswertung je Qualitätsindikator vor (z.B. bei Erstellung eigenständiger Qualitätsberichte für mehrere Standorte eines Krankenhauses, die alle die Leistungen aus dem Leistungsbereich erbringen), wird diese gemeinsame Auswertung für jeden Standort angegeben; hierauf wird im Feld Kommentar_ Krankenhaus hingewiesen.
Fall 3.2.3: ein Institutionskennzeichen, mehrere Standorte, eine Auswertungseinheit, Mehrfachverwendung von Ergebnissen
Für jeden Standort existiert genau eine Ergebnis-CSV-Datei für die indirekten Leistungsbereiche. Für die direkten Leistungsbereiche existiert pro Standort, an dem tatsächlich Leistungen erbracht wurden, eine zusätzliche Ergebnis-CSV-Datei. Ergebnisse, die mehrfach verwendet werden, tauchen dann in mehreren Qualitätsberichten (und deren CSV-Dateien) auf.
Für den Standort 1 sähen die Datensätze dann etwa folgendermaßen aus:
Von LQS:
2008; 260512345; 1; "NW"; "2008/12n1-CHOL/44800"; 8; 97,6; 99,9; 97,5; 24; 25;
"LQS-Kommentar..."; "Das hier dargestellte Ergebnis wurde standortübergreifend bestimmt (Chirurgische Kliniken von Haus 1 und Haus 2)."; ; ; 1
Von BQS:
2008; 260512345; 1; "BQ"; "2008/HCH-KCH/28243"; 8; 97,6; 99,9; 97,5; 24; 25;
"BQS-Kommentar..."; "Das hier dargestellte Ergebnis wurde standortübergreifend bestimmt (Chirurgische Kliniken von Haus 1 und Haus 2)."; ; ; 1
3.2.4 Ein Standort mit mehreren Ergebnissen
Liegen für ein Krankenhaus mehrere Auswertungen je Qualitätsindikator vor (z.B. bei Zusammenfassung verschiedener nicht eigenständiger Standorte in einem Qualitätsbericht eines Krankenhauses oder Vorhandensein verschiedener Auswertungseinheiten mit eigener Auswertung), wird C-1.2.[Z] mehrfach angegeben. Die Auswertungseinheit, auf die sich die Angaben beziehen, steht dann im Feld Bezeichnung_ Auswertungseinheit, die fortlaufende Nummerierung [Z] im Feld Auswertungseinheit.
Fall 3.2.4: ein Institutionskennzeichen, ein Standort, mehrere Auswertungseinheiten
Für die indirekten Leistungsbereiche existiert genau eine Ergebnis-CSV-Datei für dieses Krankenhaus. Für die direkten Leistungsbereiche existiert zusätzlich eine Ergebnis-CSV-Datei für dieses Krankenhaus und zwar genau dann, wenn hier tatsächlich Leistungen erbracht wurden. Leistungsbereiche können in diesen CSV-Dateien mehrfach vorkommen, und zwar je einmal für jede einzelne Auswertungseinheit.
Von LQS:
2008; 260512345; 0; "NW"; "2008/12n1--CHOL/44800"; `8; 97,6; 99,9; 97,5; 24; 25;
"LQS-Kommentar..."; "Krankenhaus-Kommentar..."; 1; "Innere Medizin I";
2008; 260512345; 0; "NW"; "2008/12n1-CHOL/44800"; 6; 97,6; 99,9; 97,5; 24; 25;
"LQS-Kommentar..."; "Krankenhaus-Kommentar..."; 2; "Innere Medizin II";
Von BQS:
2008; 260512345; 0; "BQ"; "2008/HCH-KCH/28243"; 8; 97,6; 99,9; 97,5; 24; 25;
"BQS-Kommentar..."; "Krankenhaus-Kommentar..."; 1; "Innere Medizin I";
2008; 260512345; 0; "BQ"; "2008/HCH-KCH/28243"; 6; 97,6; 99,9; 97,5; 24; 25;
"BQS-Kommentar..."; "Krankenhaus-Kommentar... ; 2; "Innere Medizin II";
4 Übermittlung der Daten
Lieferung der Daten von BQS und LQS an die ITSG
Bei jeder Datenlieferung werden alle verfügbaren Datensätze zu einem Krankenhaus übermittelt. Dabei werden Standorte zusammengefasst; eine Teillieferung ist nicht vorgesehen. Bis zum Annahmeschluss ist die Übermittlung von aktualisierten Datenbeständen möglich. An den G-BA wird von der ITSG die letzte fehlerfreie Datenlieferung weitergeleitet.
Lieferung der Daten von BQS und LQS an die Krankenhäuser
4.1 Verfahren
Die Exportdateien werden z.B. als E-Mail-Anhang an die Annahmestelle für Qualitätsberichte bei der ITSG übermittelt.
Hausanschrift:
Informationstechnische Servicestelle
der gesetzlichen Krankenversicherung GmbH (ITSG)
Daimlerstraße 11
D-63110 Rodgau-Weiskirchen
Telefon-Hotline: 0180 50093770
Telefax: 06106 - 85 26 30
E-Mail: hotline@itsg.de
Postfachanschrift:
ITSG - Informationstechnische Servicestelle
der gesetzlichen Krankenversicherung GmbH
Postfach 60 01 52
D-63095 Rodgau
5 Validitäts- und 1Plausibilitätsprüfungen
Die Validitätsprüfungen ergeben sich aus den Wertebereichen und Datentypen, die für die einzelnen Felder in den Tabellen 2.3 - Dokumentationsrate und 2.4 - Ergebnis aufgeführt sind, sowie aus dem Abschnitt 2.1 - Format der CSV-Dateien. Außerdem ist zu beachten, dass Muss-Felder nicht leer sein dürfen.
Die Plausibilitätsprüfungen sind der Spalte Bemerkung in den Tabellen 2.3 Dokumentationsrate und 2.4 - Ergebnis zu entnehmen.
5.1 Zusätzliche Prüfungen
Zusätzliche Prüfungen werden vor Versand an die Annahmestelle durch LQS und BQS und dann noch einmal bei der Entgegennahme der Daten durchgeführt. Diese Prüfungen erfolgen zeitnah und dienen der Sicherung der Konsistenz der Daten. Wird von der Annahmestelle ein Fehler entdeckt, wird die einsendende Geschäftsstelle (LQS oder BQS) unverzüglich informiert.
1) Bei der Angabe einer Standortnummer 0 darf kein weiterer Standort zum gleichen IK angegeben werden. Zu einer Standortnummer >= 0 müssen mindestens 2 Standorte definiert sein. Diese sollen fortlaufend und mit 1 beginnend nummeriert sein.
2) Betriebsstätten werden in der externen stationären Qualitätssicherung immer beginnend mit 1 nummeriert. Falls es nur eine
Betriebsstätte gibt, bleiben die Felder Betriebsstaette und Bezeichnung_ Betriebsstaette leer.
3) Auswertungseinheiten werden immer beginnend mit 1 nummeriert. Falls es nur eine Auswertungseinheit gibt, bleiben die Felder Auswertungseinheit und Bezeichnung_Auswertungseinheit leer.
4) Sollen die Dokumentationsraten zu einem IK in mehreren Qualitätsberichten erscheinen, muss Dokumentationsrate_Mehrfach auf 1 (ja) gesetzt sein (bei allen Standorten dieses IK), und hierauf wird im Feld Kommentar_Krankenhaus hingewiesen werden.
5) Sollen die Ergebnisse zu einem IK in mehreren Qualitätsberichten erscheinen, muss Ergebnis_Mehrfach auf 1 (ja) gesetzt sein (bei allen Standorten dieses IK), und hierauf wird im Feld Kommentar_Krankenhaus hingewiesen werden.
6 Anhang
Die folgenden Tabellen beziehen sich auf die Anlage 1 der Regelungen des G-BA zum Qualitätsbericht der Krankenhäuser (Qb-R).
6.1 Liste der Leistungsbereiche für Dokumentationsraten
In der folgenden Tabelle sind die Kürzel der Leistungsbereiche für die Datensätze der externen stationären Qualitätssicherung mit bundesweiter Dokumentationspflicht im Jahr 2008 aufgelistet.
| ID | Kürzel 1 | Bezeichnung | Quelle 2 |
| 6 | 09/1 | Herzschrittmacher-Implantation | LQS |
| 7 | 09/2 | Herzschrittmacher-Aggregatwechsel | LQS |
| 35 | 09/3 | Herzschrittmacher-Revision/-Systemwechsel/-Explantation | LQS |
| 9 | 10/2 | Karotis-Rekonstruktion | LQS |
| 10 | 12/1 | Cholezystektomie | LQS |
| 14 | 15/1 | Gynäkologische Operationen | LQS |
| 15 | 16/1 | Geburtshilfe | LQS |
| 16 | 17/1 | Hüftgelenknahe Femurfraktur | LQS |
| 17 | 17 / 2 | Hüft-Endoprothesen-Erstimplantation | LQS |
| 18 | 17/3 | Hüft-Endoprothesenwechsel und -komponentenwechsel | LQS |
| 20 | 17 / 5 | Knie-Totalendoprothesen-Erstimplantation | LQS |
| 22 | 17/7 | Knie-Endoprothesenwechsel und -komponentenwechsel | LQS |
| 33 | 18/1 | Mammachirurgie | LQS |
| 25 | 21/3 | Koronarangiographie und Perkutane Koronarintervention (PCI) | LQS |
| 41 | PNEU | Ambulant erworbene Pneumonie | LQS |
| 55 | DEK | Dekubitusprophylaxe | LQS |
| 34 | HCH | Herzchirurgie | BQS |
| 39 | HTX | Herztransplantation | BQS |
| 45 | PNTX | Nieren- und Pankreas- (Nieren-)transplantation | BQS |
| 47 | NLS | Nierenlebendspende | BQS |
| 49 | LTX | Lebertransplantation | BQS |
| 51 | LLS | Leberlebendspende | BQS |
| 53 | LUTX | Lungen- und Herz-Lungentransplantation | BQS |
6.2 Liste der Leistungsbereiche für QI-Ergebnisse
In den folgenden Tabellen sind die Kennzahl-IDs (Kürzel) der Leistungsbereiche für die Datensätze der externen stationären Qualitätssicherung mit bundesweiter Dokumentationspflicht im Jahr 2008 aufgelistet.
6.2.1 Tabelle A
Verpflichtend zu veröffentlichende Qualitätsindikatoren (gemäß Anhang 3 zu Anlage 1 der Qb-R) Ü: Übermittlung durch LQS/BQS; N: Lfd. Nr. des Qualitätsindikators
| Bezeichnung | Ü | N | Bezeichnung des QI | Bezeichnung der Qualitätskennzahl | Kennzahl-ID |
| Herzschrittmacher-Implantation | LQS | 1 | Leitlinienkonforme Indikationsstellung bei bradykarden Herzrhythmusstörungen | Leitlinienkonforme Indikationsstellung bei bradykarden Herzrhythmusstörungen | 2008/09n1-HSM-IMPL/9962 |
| 3 | Leitlinienkonforme Systemwahl bei bradykarden Herzrhythmusstörungen | Leitlinienkonforme Systemwahl bei bradykarden Herzrhythmusstörungen | 2008/09n1-HSM-IMPL/75973 | ||
| 7 | Perioperative Komplikationen | Perioperative Komplikationen: chirurgische Komplikationen | 2008/09n1-HSM-IMPL/11255 | ||
| Perioperative Komplikationen: Sondendislokation im Vorhof | 2008/09n 1-HSM-IMPL/ 11264 | ||||
| Perioperative Komplikationen: Sondendislokation im Ventrikel | 2008/09n 1-HSM-IMPL/ 11265 | ||||
| Karotis-Rekonstruktion | LQS | 1 | Indikation bei asymptomatischer Karotisstenose | Indikation bei asymptomatischer Karotisstenose | 2008/10n2-KAROT/9556 |
| 7 | Perioperative Schlaganfälle oder Tod risikoadjustiert nach logistischem Karotis-Score 1 | Perioperative Schlaganfälle oder Tod risikoadjustiert nach logistischem KarotisScore 1: Risikoadjustierte Rate nach logistischem Karotis-Score | 2008/10n2-KAROT/68415 | ||
| Cholezystektomie | LQS | 3 | Erhebung eines histologischen Befundes | Erhebung eines histologischen Befundes | 2008/12n1-CHOL/44800 |
| 7 | Reinterventionsrate | Reinterventionsrate | 2008/12n1-CHOL/44927 | ||
| Gynäkologische Operationen | LQS | 6 | Antibiotikaprophylaxe bei Hysterektomie | Antibiotikaprophylaxe bei Hysterektomie | 2008/15n1-GYN-OP/47637 |
| 8 | Thromboseprophylaxe bei Hysterektomie | Thromboseprophylaxe bei Hysterektomie | 2008/15n1-GYN-OP/50554 | ||
| Geburtshilfe | LQS | 1 | E-E-Zeit bei Notfallkaiserschnitt | E-E-Zeit bei Notfallkaiserschnitt | 2008/16n1-GEBH/82913 |
| 2 | Anwesenheit eines Pädiaters bei Frühgeborenen | Anwesenheit eines Pädiaters bei Frühgeborenen | 2008/16n1-GEBH/737 | ||
| 7 | Antenatale Kortikosteroidtherapie | Antenatale Kortikosteroidtherapie: bei Geburten mit einem Schwangerschaftsalter von 24+0 bis unter 34+0 Wochen unter Ausschluss von Totgeburten und mit einem präpartalen stationären Aufenthalt von mindestens zwei Kalendertagen | 2008/16n1-GEBH/49523 | ||
| Hüft-Endoprothesen-Erstimplantation | LQS | 7 | Endoprothesenluxation | Endoprothesenluxation | 2008/17n2-HÜFT-TEP/45013 |
| 8 | Postoperative Wundinfektion | Postoperative Wundinfektion | 2008/17n2-HÜFT-TEP/45108 | ||
| 11 | Reoperationen wegen Komplikation | Reoperationen wegen Komplikation | 2008/17n2-HÜFT-TEP/45059 | ||
| Knie-Totalendoprothesen-Erstimplantation | LQS | 7 | Postoperative Wundinfektion | Postoperative Wundinfektion | 2008/17n5-KNIE-TEP/47390 |
| 10 | Reoperationen wegen Komplikation | Reoperationen wegen Komplikation | 2008/17n5-KNIE-TEP/45059 | ||
| Mammachirurgie | LQS | 2 | Intraoperatives Präparatröntgen | Intraoperatives Präparatröntgen | 2008/18n1-MAMMA/80694 |
| 3 | Hormonrezeptoranalyse | Hormonrezeptoranalyse | 2008/18n1-MAMMA/46201 | ||
| 4 | Angabe Sicherheitsabstand | Angabe Sicherheitsabstand: bei brusterhaltender Therapie | 2008/18n1-MAMMA/68098 | ||
| Angabe Sicherheitsabstand: bei Mastektomie | 2008/18n1-MAMMA/68100 | ||||
| Koronarangiographie und Perku-
taue Koronarintervention (PCI) | LQS | 1 | Indikation zur Koronarangiographie - Ischämiezeichen | Indikation zur Koronarangiographie - Ischämiezeichen | 2008/21 n3-KORO-PCl/43757 |
| 3 | Indikation zur PCI | Indikation zur PCI | 2008/21n3-KORO-PCl/69889 | ||
| 4 | Erreichen des wesentlichen Interventionsziels bei PCI | Erreichen des wesentlichen Interventionsziels bei PCI: Alle PCI mit Indikation akutes Koronarsyndrom mit ST-Hebung | 2008/21n3-KORO-PCl/69891 | ||
| Ambulant erworbene Pneumonie | LQS | 1 | Erste Blutgasanalyse oder Pulsoxymetrie | Erste Blutgasanalyse oder Pulsoxymetrie: Alle Patienten | 2008/PNEU/68123 |
| Koronarchirurgie, isoliert | BQS | 1 | Verwendung der linksseitigen Arteria mammaria interna | Verwendung der linksseitigen Arteria mammaria interna | 2008/HCH-KCH/28243 |
| 5 | Letalität | Letalität: Risikoadjustierte In-Hospital-Letalität nach logistischem KCH-SCORE 3.0 | 2008/HCH-KCH/83471 |
6.2.2 Tabelle B
Freiwillig zu veröffentlichende Qualitätsindikatoren (gemäß Anhang 3 zu Anlage 1 der Qb-R) Ü: Übermittlung durch LQS/BQS; N: Lfd. Nr. des Qualitätsindikators
| Bezeichnung | Ü | N | Bezeichnung des QI | Bezeichnung der Qualitätskennzahl | Kennzahl-ID |
| Geburtshilfe | LQS | 4 | Azidose bei reifen Einlingen mit Nabelarterien-pH- Bestimmung | Azidose bei reifen Einlingen mit Nabelarterien-pH-Bestimmung | 2008/16n1-GEBH/811 |
| Pflege: Dekubitusprophylaxe | LQS | 1 | Veränderung des Dekubitusstatus während des stationären Aufenthalts bei Patienten, die ohne Dekubitus aufgenommen wurden | Veränderung des Dekubitusstatus während des stationären Aufenthalts bei Patienten, die ohne Dekubitus aufgenommen wurden: Risikoadjustierte Rate der Patienten mit Dekubitus Grad 2 bis 4 bei Entlassung | 2008/DEK/82102 |
| Veränderung des Dekubitusstatus während des stationären Aufenthalts bei Patienten, die ohne Dekubitus aufgenommen wurden: Risikoadjustierte Rate der Patienten mit Dekubitus (Grad 1 bis 4) bei Entlassung | 2008/DEK/82119 |
II.
Die Änderungen treten am Tag nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft, nicht jedoch vor Veröffentlichung des Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Neufassung der Regelungen zum Qualitätsbericht der Krankenhäuser (Qb-R) vom 19. März 2009 (BAnz. Nr. 105a vom 21. Juli 2009).
Die tragenden Gründe zu diesem Beschluss werden auf der Homepage des Gemeinsamen Bundesausschusses unter www.gba.de veröffentlicht.