Änderungstext

Bekanntmachung eines Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine
Änderung des Anhangs 1 zu Anlage 1 der Regelungen zum Qualitätsbericht der Krankenhäuser

Vom 16. Juli 2009
(BAnz. Nr. 124a vom 21.08.2009 S. 1)



Der Gemeinsame Bundesausschuss hat in seiner Sitzung am 16. Juli 2009 beschlossen, die Regelungen gemäß § 137 Absatz 3 Satz 1 Nummer 4 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) über Inhalt, Umfang und Datenformat eines strukturierten Qualitätsberichts für nach § 108 SGB V zugelassene Krankenhäuser (Regelungen zum Qualitätsbericht der Krankenhäuser) in der Fassung vom 19. März 2009 (BAnz. Nr. 105a vom 21. Juli 2009) wie folgt zu ändern.

I.

Im Anhang 1 zu Anlage 1 der Regelungen zum Qualitätsbericht der Krankenhäuser wird am Ende, hinter der Tabelle zu Nummer 4.15.4.1 Element <Vereinbarung>, eingefügt:

" 1 Einleitung

Für die Qualitätsberichte der Krankenhäuser nach § 137 Absatz 3 Satz 1 Nummer 4 SGB V werden für das Berichtsjahr 2008 erstmals die Landesgeschäftsstellen für Qualitätssicherung (LQS) und die Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung gGmbH (BQS) die Ergebnisse der im Qualitätsbericht verpflichtend zu veröffentlichenden und - nach Wahl des Krankenhauses - auch der freiwillig zu veröffentlichenden Qualitätsindikatoren sowie die Dokumentationsraten in der externen stationären Qualitätssicherung direkt an die Annahmestelle für die Qualitätsberichte (ITSG) senden.

Hierzu wird ein CSV-Format (character separated values; Textdatei zum Austausch einfach strukturierter Daten) genutzt, das in diesem Dokument spezifiziert wird. Dieser Teil der Datensatzspezifikation des Qualitätsberichts (Berichtsjahr 2008) wurde von der Firma empira Software GmbH im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) erstellt und basiert auf einer Vorlage der BQS.

2 Aufbau und Namenskonvention der CSV-Dateien

Für die beiden Abschnitte C-1.1.[Y] (Erbrachte Leistungsbereiche/Dokumentationsrate) und C-1.2.[Z] (Ergebnisse für ausgewählte Qualitätsindikatoren aus dem BQS-Verfahren) des Qualitätsberichts wird jeweils ein CSV-Format festgelegt.

Pro Institutionskennzeichen (IK) und Standort gibt es eine CSV-Datei für die Dokumentationsrate (C-1.1.[Y]) und eine CSVDatei für die indirekten Leistungsbereiche der Ergebnisse (C-1.2.[ 4). Falls das Krankenhaus Leistungen in direkten Leistungsbereichen (Herzchirurgie, Transplantationen, Lebendspenden) erbracht hat, kommt für die Ergebnisse (C-1.2.[Z]) noch eine weitere CSV-Datei hinzu.

2.1 Format der CSV-Dateien

Für das Format der CSV-Dateien gelten die folgenden Richtlinien:

2.2 Namenskonvention der CSV-Dateien

Die CSV-Dateien sind nach folgendem Schema zu benennen:

<IK> - <SO> - <JAHR.> - <ABSCHNITT>. csv,

falls ABSCHNITT gleich Dokumentationsrate.

<IK> - <SO> - <JAHR> - <ABSCHNITT> - <VERFAHREN>. csv,

falls ABSCHNITT gleich Ergebnis.

Variable Bedeutung Bemerkung
IK Institutionskennzeichen, unter dem der Qualitätsbericht abgegeben wird
(übereinstimmend mit dem ersten Teil)
9-stellige Nummer
SO Standortnummer, unter der der Qualitätsbericht abgegeben wird
(übereinstimmend mit dem ersten Teil)
2-stellige Nummer:
00 falls nur ein Standort, ansonsten durchnummeriert
JAHR Berichtsjahr 4-stellige Zahl, 2008
ABSCHNITT Name des Berichtsteils, der in der CSV-Datei enthalten ist "Dokumentationsrate" für C-1.1.[Y] und "Ergebnis" für C-1.2.[Z]
VERFAHREN Art des Verfahrens:
Direktverfahren durch BQS, indirekte Verfahren durch LQS
Nur falls ABSCHNITT gleich Ergebnis:
direkt" für Leistungen aus den direkten Leistungsbereichen (Herzchirurgie, Transplantationen, Lebendspenden); "indirekt" sonst

Die Benennung entspricht im Wesentlichen der Konvention der Annahmestelle ITSG. Da die CSV-Dateien Teile des Qualitätsberichts sind und mit diesem ausgeliefert werden, stehen in sortierten Dateilisten alle zu einem Qualitätsbericht gehörenden Dateien auch zusammen.

2.2.1 CSV-Dateinamen für die Dokumentationsrate

So hat z.B. die CSV-Datei für die Dokumentationsrate eines Krankenhauses mit nur einem Standort (IK sei etwa 123456789) den folgenden Namen:

123456789-00-2008-Dokumentationsrate.csv

Falls es sich um ein Krankenhaus mit beispielsweise zwei Standorten handelt, so gibt es diese beiden CSV-Dateien:

123456789-01-2008-Dokumentationsrate.csv

und

123456789-02-2008-Dokumentationsrate.csv

2.2.2 CSV-Dateinamen für das Ergebnis

Für die Ergebnisse aus indirekten Leistungsbereichen hat die CSV-Datei eines Krankenhauses mit nur einem Standort (IK sei etwa 123456789) den folgenden Namen:

123456789-00-2008-Ergebnisindirekt.csv

Hat das Krankenhaus außerdem noch Leistungen in direkten Leistungsbereichen (Herzchirurgie, Transplantationen, Lebendspenden) erbracht, so kommt noch die folgende Datei hinzu:

123456789-00-2008-Ergebnisdirekt.csv

Falls es sich um ein Krankenhaus mit beispielsweise zwei Standorten handelt, so gibt es für die indirekten Leistungsbereiche diese beiden CSV-Dateien:

123456789-01-2008-Ergebnisindirekt.csv

und

123456789-02-2008-Ergebnisindirekt.csv

Und wenn z.B. im Standort 02 außerdem noch Leistungen in direkten Leistungsbereichen (Herzchirurgie, Transplantationen, Lebendspenden) erbracht wurden, so kommt noch die folgende Datei hinzu:

123456789-02-2008-Ergebnisdirekt.csv

2.3 Aufbau der CSV-Datei zum Abschnitt C-1.1.[Y] - Dokumentationsrate

In dieser CSV-Datei werden die Dokumentationsraten für die Leistungsbereiche mit Dokumentationsverpflichtung für das Berichtsjahr 2008 aufgeführt.

In der Regel liegt zu jedem Standort und Leistungsbereich genau eine Dokumentationsrate vor. Im Qualitätsbericht können in Ausnahmefällen aber zu einem Standort auch mehrere Dokumentationsraten für verschiedene Betriebsstätten angegeben werden. In diesem Fall werden die Überschriften C-1.1.[Y] nummeriert und zu jedem [Y] in der Überschrift eine Bezeichnung der Betriebsstätte angegeben. Dies entspricht den Feldern Betriebsstaette und Bezeichnung_ Betriebsstaette. Wurden Dokumentationsraten standortübergreifend bestimmt und sollen diese Raten in mehreren Qualitätsberichten erscheinen, so wird dies im Feld Dokumentationsrate_Mehrfach vermerkt.

Der Aufbau einer Zeile der CSV-Datei (ein Datensatz) ist in der folgenden Tabelle dargestellt. Hierbei sind die Felder für die Betriebsstätte optional und dürfen leer bleiben. In diesem Fall steht hinter dem zugehörigen Semikolon (dem Trennzeichen innerhalb der CSV-Datei) direkt das nächste Semikolon bzw. beim letzten Feld einer Reihe der Zeilenumbruch.

M/K: Muss- oder Kann-Feld; ST: Stellen (Anzahl Vorkommastellen bei Zahltypen); NK: Anzahl Nachkommastellen bei Zahltypen

Feld Bedeutung M/K Typ ST NK Bemerkung
Berichtsjahr Berichtsjahr M Zahl 4 0 Immer 2008
IK_Krankenhaus Institutionskennzeichen Krankenhaus des Qualitätsberichts M Zahl 9 0  
Standort Standortnummer des Qualitätsberichts M Zahl 2 0  
Land Geschäftsstelle M Text 2   BW = Baden-Württemberg

BY = Bayern

BE = Berlin

BB = Brandenburg

HB = Bremen

HH = Hamburg

HE = Hessen

MV = Mecklenburg-Vorpommern

NI = Niedersachsen

NW = Nordrhein-Westfalen

RP = Rheinland-Pfalz

SL = Saarland

SN = Sachsen

ST = Sachsen-Anhalt

SH = Schleswig-Holstein

TH = Thüringen

BQ = Direktverfahren

Leistungsbereich Kürzel des Leistungsbereichs M Text 4   Siehe Tabelle 6.1 - Leistungsbereiche für Dokumentationsraten - Spalte Kürzel
Fallzahl Fallzahl der erbrachten dokumentationspflichtigen Leistungen (Soll) K Zahl 6 0 Für Fallzahlen 1 bis 5 ist keine Fallzahl anzugeben (das Feld bleibt leer)!

Für die drei herzchirurgischen Leistungsbereiche 1) isolierte Aortenklappenchirurgie, 2) kombinierte Koronar- und Aortenklappenchirurgie und 3) isolierte Koronarchirurgie ist nur die gemeinsame Gesamtdokumentationsrate und keine Fallzahl anzugeben.

Dokumentationsrate Dokumentationsrate in Prozent (0 bis 100) M Zahl 3 1 Maximal werden inkl. Dezimaltrennzeichen 5 Zeichen in der CSV-Datei benötigt.
Kommentar_Krankenhaus Kommentar des Krankenhauses K Text 1000   Feld ist optional
Betriebsstaette Betriebsstättennummer des Qualitätsberichts C-1.1. [Y] K Zahl 2 0 Feld ist optional; wenn vorhanden, dann zusammen mit dem Feld Bezeichnung_Betriebsstaette
Bezeichnung_Betriebsstaette Bezeichnung der Betriebsstätte im Qualitätsbericht (falls mehr als eine Dokumentationsrate in einem Qualitätsbericht zu dieser Dokumentationsrate angegeben wird; für Überschrift C-1.1. [Y]) K Text 100   Feld ist optional; wenn vorhanden, dann zusammen mit dem Feld Betriebsstaette
Dokumentationsrate_Mehrfach Mehrfachverwendung von Dokumentationsraten (falls Dokumentationsraten zu dieser Betriebsstätte auch in anderen Qualitätsberichten erscheinen - standortübergreifende Dokumentationsraten) K Bool 1   Feld ist optional

1 = ja

Bei nein bleibt das Feld leer.

Bei ja stehen weitere Informationen im Feld Kommentar_Krankenhaus

In der ersten Zeile der CSV-Datei stehen die Feldnamen, jeweils getrennt durch ein Semikolon, sodass die erste Zeile der CSVDatei

<IK> - <SO> - <JAHR> - Dokumentationsrate.csv genauso aussieht (selbstverständlich dann ohne Zeilenumbruch):

Berichtsjahr; IK_Krankenhaus; Standort ; Land; Leistungsbereich; Fallzahl; Dokumentationsrate; Kommentar_Krankenhaus; Betriebsstaette; Bezeichnung_Betriebsstaette; Dokumentationsrate_Mehrfach

Jede weitere Zeile entspricht genau einem Datensatz der Tabelle Dokumentationsrate und könnte in der Datei 260512345-00-2008-Dokumentationsrate . csv beispielsweise folgendermaßen aussehen (ohne Zeilenumbruch):

2008; 260512345; 0; "NW"; "09/1"; 8; 100; "Krankenhaus-Kommentar..."; 1; "Haus 1";

Falls es sich um einen Datensatz für nur eine Betriebsstätte ohne Mehrfachverwendung von Dokumentationsraten handelt, dann sieht eine Zeile der CSV-Datei z.B. so aus (ohne Zeilenumbruch):

2008; 260512345; 0; "NW"; "09/1"; 8; 100; "Krankenhaus-Kommentar..."; ; ;

Jede Zeile der CSV-Datei wird durch <CR><LF> (ASCII 13, 10) abgeschlossen.

Weitere Beispiele siehe Abschnitt 3.1.

2.4 Aufbau der CSV-Datei zum Abschnitt C-1.2.[Z] - Ergebnis

In dieser CSV-Datei werden die Ergebnisse zu den BQS-Qualitätsindikatoren für das Berichtsjahr 2008 aufgeführt. Die Tabelle mit dem Inhalt der CSV-Datei wird für die indirekten Leistungsbereiche von den LQS und für die direkten Leistungsbereiche von der BQS erstellt.

In der Regel liegt zu jedem Standort und jeder Qualitätskennzahl genau ein Ergebnis vor. Im Qualitätsbericht können in Ausnahmefällen aber zu einem Standort auch mehrere Ergebnisse für verschiedene Auswertungseinheiten angegeben werden. In diesem Fall werden die Überschriften C-1.2.[Z] nummeriert und jedem [Z] in der Überschrift eine Bezeichnung der Auswertungseinheit angegeben. Dies entspricht den Feldern Auswertungseinheit und Bez ei chnung_Auswertungseinhei t . Wurden Ergebnisse standortübergreifend bestimmt und sollen diese Ergebnisse in mehreren Qualitätsberichten erscheinen, so wird dies im Feld Ergebnis_Mehrfach vermerkt.

Der Aufbau einer Zeile der CSV-Datei (ein Datensatz) ist in der folgenden Tabelle dargestellt. Hierbei sind die Felder für die Auswertungseinheit optional und dürfen leer bleiben. In diesem Fall steht hinter dem zugehörigen Semikolon (dem Trennzeichen innerhalb der CSV-Datei) direkt das. nächste Semikolon bzw. beim letzten Feld einer Reihe der Zeilenumbruch.

M/K: Muss- oder Kann-Feld; ST: Stellen (Anzahl Vorkommastellen bei Zahltypen);

NK: Anzahl Nachkommastellen bei Zahltypen

Berichtsjahr Berichtsjahr M Zahl 4 0 Immer 2008
IK_Krankenhaus Institutionskennzeichen Krankenhaus des Qualitätsberichts M Zahl 9 0  
Standort Standortnummer des Qualitätsberichts M Zahl 2 0  
Land Geschäftsstelle M Text 2   BW = Baden-Württemberg

BY = Bayern

BE = Berlin

BB = Brandenburg

HB = Bremen

HH = Hamburg

HE = Hessen

MV = Mecklenburg-Vorpommern

NI = Niedersachsen

NW = Nordrhein-Westfalen

RP = Rheinland-Pfalz

SL = Saarland

SN = Sachsen

ST = Sachsen-Anhalt

SH = Schleswig-Holstein

TH = Thüringen

BQ = Direktverfahren

Kennzahl Kürzel der BQS-Qualitätskennzahl M Text 40   Siehe Tabelle 6.2 - Leistungsbereiche für Ergebnisse - Spalte Kennzahl-ID
Bewertung_Strukturierter_Dialog Einstufung der Ergebnisse des Strukturierten Dialogs M Zahl 2 0 Schlüssel lt. Anl. 1 der QB-Vereinbarung, S. 35-36:

0 = Der Strukturierte Dialog ist noch nicht abgeschlossen. Derzeit ist noch keine Einstufung der Ergebnisse möglich.

1 = Das Ergebnis wird nach Abschluss des Strukturierten Dialogs als qualitativ unauffällig eingestuft.

2 = Das Ergebnis wird nach Abschluss des Strukturierten Dialogs als qualitativ unauffällig eingestuft.

Die Ergebnisse werden im Verlauf besonders kontrolliert.

3 = Das Ergebnis wird nach Abschluss des Strukturierten Dialogs als qualitativ auffällig eingestuft.

4 = Das Ergebnis wird nach Abschluss des Strukturierten Dialogs als erneut qualitativ auffällig eingestuft.

5 = Das Ergebnis wird bei mangelnder Mitwirkung am Strukturierten Dialog als qualitativ auffällig eingestuft.

(6 = nicht besetzt)

(7 = nicht besetzt)

8 = Das Ergebnis ist unauffällig. Es ist kein Strukturierter Dialog erforderlich.

9 = Sonstiges (im Kommentar erläutert)

(10 = nicht besetzt)

(11 = nicht besetzt)

(12 = nicht besetzt)

13 = Das Ergebnis wird nach Abschluss des Strukturierten Dialogs wegen fehlerhafter Dokumentation als qualitativ auffällig eingestuft.

14 = Das Ergebnis wird nach Abschluss des Strukturierten Dialogs wegen fehlerhafter Dokumentation als erneut qualitativ auffällig eingestuft.

Vertrauensbereich_Untere_Grenze Untere Grenze des 95%-Vertrauensbereichs zum Ergebnis des Krankenhauses in dieser Kennzahl, in Prozent (0 bis 100) K Zahl 3 1 Feld ist optional; wenn vorhanden, dann zusammen mit dem Feld Vertrauensbereich_Obere_Grenze

Wenn der Strukturierte Dialog noch nicht abgeschlossen ist
(Bewertung_Strukturierter_Dialog = 0), bleibt das Feld leer.

Maximal werden inkl. Dezimaltrennzeichen 5 Zeichen in der CSV-Datei benötigt.

Vertrauensbereich_Obere_Grenze Obere Grenze des 95%-Vertrauensbereichs zum Ergebnis des Krankenhauses in dieser Kennzahl, in Prozent (0 bis 100) K Zahl 3 1 Feld ist optional; wenn vorhanden, dann zusammen mit dem Feld Vertrauensbereich_Untere_Grenze

Wenn der Strukturierte Dialog noch nicht abgeschlossen ist (Bewertung_Strukturierter_Dialog = 0), bleibt das Feld leer.

Maximal werden inkl. Dezimaltrennzeichen 5 Zeichen in der CSV-Datei benötigt.

Ergebnis Ergebnis des Krankenhauses in dieser Kennzahl K Zahl n 1 Gültig sind alle reellen Zahlen mit einer Nachkommastelle.

Bei Prozentzahlen sind Werte von 0 bis 100 einzutragen.

Wenn der Strukturierte Dialog noch nicht abgeschlossen ist (Bewertung_Strukturierter_Dialog = 0) oder dem Krankenhaus kein Ergebnis mitgeteilt wurde, bleibt das Feld leer.

Maximal werden inkl. Dezimaltrennzeichen n + 2 Zeichen in der CSV-Datei benötigt.

Zaehler Zähler des Krankenhauses in dieser Kennzahl K Zahl 6 0 Wenn Zähler 1 bis 5 oder Nenner <= 5 ist, bleiben die Felder Zaehler und Nenner leer!

Wenn der Strukturierte Dialog noch nicht abgeschlossen ist (Bewertung_Strukturierter_Dialog = 0), bleibt das Feld leer.

Nenner Nenner des Krankenhauses in dieser Kennzahl K Zahl 6 0 Wenn Zähler 1 bis 5 oder Nenner <= 5 ist, bleiben die Felder Zaehler und Nenner leer!

Wenn der Strukturierte Dialog noch nicht abgeschlossen ist (Bewertung_Strukturierter_Dialog = 0), bleibt das Feld leer.

Kommentar_LQS_BQS Kommentar des Fachgremiums auf Landes- oder Bundesebene zum Ergebnis des Krankenhauses in dieser Keimzahl und zu den Ergebnissen des Strukturierten Dialogs K Text 1000   Feld ist optional
Kommentar_Krankenhaus Kommentar des Krankenhauses zu seinem Ergebnis in dieser Kennzahl und zu den Ergebnissen des Strukturierten Dialogs K Text 1000   Feld ist optional
Auswertungseinheit Auswertungseinheitnummer des Qualitätsberichts C-1.2.[Z] K Zahl 2 0 Feld ist optional
Bezeichnung_Auswertungseinheit Bezeichnung der Auswertungseinheit im Qualitätsbericht (falls mehr als ein Ergebnis in einem Qualitätsbericht zu diesem Ergebnis angegeben wird; für Überschrift C-1.2.[Z]) K Text 100   Feld ist optional
Ergebnis_Mehrfach Mehrfachverwendung von Ergebnissen (falls Ergebnisse zu dieser Auswertungseinheit auch in anderen Qualitätsberichten erscheinen - standortüber- greifende Ergebnisse) K Bool 1   Feld ist optional

1 = ja

Bei nein bleibt das Feld leer.

Bei ja stehen weitere Informationen im Feld Kommentar_Krankenhaus.

In der ersten Zeile der CSV-Datei stehen die Feldnamen, jeweils getrennt durch ein Semikolon, sodass die erste Zeile der CSVDatei

<IK> - <SO> - <JAHR> - Ergebnis - <VERFAHREN>. csv

genauso aussieht (selbstverständlich dann ohne Zeilenumbruch):

Berichtsjahr; IK_Krankenhaus; Standort; Land; Kennzahl; Bewertung_Strukturierter_Dialog; Vertrauensbereich_Untere_Grenze; Vertrauensbereich_Obere_Grenze; Ergebnis; Zaehler; Nenner; Kommentar_LQS_BQS; Kommentar_Krankenhaus; Auswertungseinheit; Bezeichnung_Auswertungseinheit; Ergebnis_Mehrfach

Jede weitere Zeile entspricht genau einem Datensatz der Tabelle Ergebnis und könnte in der Datei 26051234500-2008-Ergebnis - indirekt. csv beispielsweise folgendermaßen aussehen (ohne Zeilenumbruch):

2008; 260512345; 0; "NW"; "2008/17n5-KNIETEP/45059"; 8; 97,6; 99,9; 5; 24; 25; "LQS-Kommentar..."; "Krankenhaus-Kommentar..."; 1; "Chirurgie I";

Falls es sich um einen Datensatz für nur eine Auswertungseinheit ohne Mehrfachverwendung von Ergebnissen handelt, dann sieht eine Zeile der CSV-Datei so aus (ohne Zeilenumbruch):

2008; 260512345; 0; "NW"; "2008/17n5-KNIETEP/45059"; 8; 97,6; 99,9; 5; 24; 25; "LQS-Kommentar..."; "Krankenhaus-Kommentar..."; ; ;

Jede Zeile der CSV-Datei wird durch <CR><LF> (ASCII 13, 10) abgeschlossen.

Weitere Beispiele siehe Abschnitt 3.2.

3 Beispiele

Im Folgenden finden sich einige Beispiele von einzelnen Datensätzen aus den verschiedenen CSV-Dateien.

3.1 Abschnitt C-1.1.[Y] - Dokumentationsrate

In der ersten Zeile der CSV-Datei stehen die Feldnamen (ohne Zeilenumbruch)

Berichtsjahr; IK_Krankenhaus; Standort; Land; Leistungsbereich; Fallzahl; Dokumentationsrate; Kommentar_Krankenhaus; Betriebsstaette; Bezeichnung_Betriebsstaette; Dokumentationsrate_Mehrfach und jede Zeile der CSV-Datei wird durch <CR><LF> (ASCII 13, 10) abgeschlossen.

3.1.1 Regelfall

Im Regelfall wird für jedes Krankenhaus (mit nur einem Standort, einer Betriebsstätte und keiner Mehrfachverwendung von Dokumentationsraten) eine Dokumentationsrate je Leistungsbereich errechnet.

Fall 3.1.1: ein Institutionskennzeichen, ein Standort, eine Betriebsstätte, keine Mehrfachverwendung von Dokumentationsraten

Es existiert genau eine Dokumentationsraten-CSV-Datei für dieses Krankenhaus; diese enthält sowohl die indirekten als auch die direkten Leistungsbereiche.

Von LQS:

2008; 260512345; 0; "NW"; "DEK"; 88; 96, 7; "Krankenhaus-Kommentar... " ; ; ; Von BQS:

2008; 260512345; 0; "BQ"; "HCH"; 88; 96, 7 ; "Krankenhaus-Kommentar

3.1.2 Mehrere Standorte mit separaten Dokumentationsraten

Hat ein Krankenhaus (ein Institutionskennzeichen) mehrere Standorte, für die jeweils ein eigenständiger Qualitätsbericht erstellt wurde, werden die Dokumentationsraten im Qualitätsbericht des Standorts angegeben, der die Leistungen aus dem Leistungsbereich erbracht hat.

Fall 3.1.2a: ein Institutionskennzeichen, mehrere Standorte mit je einer Betriebsstätte, keine Mehrfachverwendung von Dokumentationsraten

Für jeden Standort existiert genau eine Dokumentationsraten-CSV-Datei; diese enthält sowohl die indirekten als auch die direkten Leistungsbereiche.

Für den Standort 1 sähen die Datensätze dann etwa folgendermaßen aus:

Von LQS:
2008; 260512345; 1; "NW"; "DEK"; 88; 96, 7; "Krankenhaus-Kommentar..."; ; ;

Von BQS:
2008; 260512345; 1; "BQ"; "HCH"; 88; 96, 7; "Krankenhaus-Kommentar..."; ; ;

Fall 3.1.2b: ein Institutionskennzeichen, mehrere Standorte, eine Betriebsstätte, keine Mehrfachverwendung von Dokumentationsraten

Für jeden Standort existiert genau eine Dokumentationsraten-CSV-Datei; diese enthält sowohl die indirekten als auch die direkten Leistungsbereiche. Die Leistungsbereiche sind jeweils eindeutig genau einem der beiden Standorte zugeordnet (keine Mehrfachverwendung von Dokumentationsraten).

3.1.3 Mehrere Standorte mit gemeinsamen Dokumentationsraten

Liegt für mehrere Standorte, für die jeweils ein eigenständiger Qualitätsbericht erstellt wurde, nur eine gemeinsame Dokumentationsrate je Leistungsbereich vor (z.B. bei Erstellung eigenständiger Qualitätsberichte für mehrere Standorte eines Krankenhauses, die alle die Leistungen aus dem Leistungsbereich erbringen), wird diese gemeinsame Dokumentationsrate für jeden Standort angegeben; hierauf wird im Feld Kommentar_Krankenhaus hingewiesen.

Fall 3.1.3: ein Institutionskennzeichen, mehrere Standorte, eine Betriebsstätte, Mehrfachverwendung von Dokumentationsraten

Für jeden Standort existiert genau eine Dokumentationsraten-CSV-Datei; diese enthält sowohl die indirekten als auch die direkten Leistungsbereiche. Dokumentationsraten, die mehrfach verwendet werden, tauchen dann in mehreren Qualitätsberichten (und deren CSV-Dateien) auf.

Für den Standort 1 sähen die Datensätze dann etwa folgendermaßen aus:

Von LQS:
2008; 260512345; 1; "NW"; "DEK"; 88; 96, 7; "

Die hier dargestellten Dokumentationsraten wurden standortübergreifend bestimmt (weiterer einbezogener Standort: Musterklinik 260512345-02)."; ; ; 1

Von BQS:
2008; 260512345; 1; "BQ"; "HCH"; 88; 96, 7; " Die hier dargestellten Dokumentationsraten wurden standortübergreifend bestimmt (weiterer einbezogener Standort: Musterklinik 260512345-02)."; ; ; 1

3.1.4 Ein Standort mit mehreren Dokumentationsraten

Liegen für ein Krankenhaus mehrere Dokumentationsraten je Leistungsbereich vor (z.B. bei Zusammenfassung verschiedener nicht eigenständiger Standorte in einem Qualitätsbericht eines Krankenhauses oder Vorhandensein verschiedener Betriebsstätten mit eigener Dokumentationsrate), wird C-1.1.[Y] mehrfach angegeben. Die Betriebsstätte, auf die sich die Angaben beziehen, steht dann im Feld Bezeichnung_Betriebsstaette, die fortlaufende Nummerierung [Y] im Feld Betriebsstaette.

Fall 3.1.4: ein Institutionskennzeichen, ein Standort, mehrere Betriebsstätten

Es existiert genau eine Dokumentationsraten-CSV-Datei für dieses Krankenhaus; diese enthält sowohl die indirekten als auch die direkten Leistungsbereiche. Leistungsbereiche kommen in diesen CSV-Dateien mehrfach vor, und zwar je einmal für jede einzelne Betriebsstätte.

Von LQS:
2008; 260512345; 0; "NW"; "DEK"; 88; 96,7; "Krankenhaus-Kommentar..."; 1; "Haus 1"; 2008; 260512345; 0; "NW"; "DEK"; 80; 96,7; "Krankenhaus-Kommentar... ; 2; "Haus 2";

Von BQS:
2008; 260512345; 0; "BQ"; "HCH" ; 88; 96, 7; "Krankenhaus-Kommentar..."; 1; "Haus 1";
2008; 260512345; 0; "BQ"; "HCH" ; 80; 96, 7; "Krankenhaus-Kommentar..."; 2; "Haus 2";

3.2 Abschnitt C-1.2.[Z] - Ergebnis

In der ersten Zeile der CSV-Datei stehen die Feldnamen (ohne Zeilenumbruch)

Berichtsjahr; IK_Krankenhaus; Standort; Land; Kennzahl;
Bewertung_Strukturierter_Dialog; Vertrauensbereich_Untere_Grenze;
Vertrauensbereich_Obere_Grenze; Ergebnis; Zaehler; Nenner; Kommentar_LQS_BQS;
Kommentar_Krankenhaus; Auswertungseinheit; Bezeichnung_Auswertungseinheit; Ergebnis_Mehrfach

und jede Zeile der CSV-Datei wird durch <CR><LF> (ASCII 13, 10) abgeschlossen.

3.2.1 Regelfall

Im Regelfall wird für jedes Krankenhaus (mit nur einem Standort, einer Auswertungseinheit und keiner Mehrfachverwendung von Ergebnissen) ein Ergebnis je Qualitätsindikator übermittelt.

Fall 3.2.1: ein Institutionskennzeichen, ein Standort, eine Auswertungseinheit, keine Mehrfachverwendung von Ergebnissen

Für die indirekten Leistungsbereiche existiert genau eine Ergebnis-CSV-Datei für dieses Krankenhaus. Für die direkten Leistungsbereiche existiert zusätzlich eine Ergebnis-CSV-Datei für dieses Krankenhaus und zwar genau dann, wenn hier tatsächlich Leistungen erbracht wurden.

Von LQS:
2008; 260512345; 0; "NW"; "2008/12n1-CHOL/44800"; 8; 97,6; 99,9; 97,5; 24; 25;
"LQS-Kommentar..."; "Krankenhaus-Kommentar..."; ; ;

Von BQS:
2008; 260512345; 0; "BQ"; "2008/HCH-KCH/28243"; 8; 97,6; 99,9; 97,5; 24; 25;
"BQS-Kommentar... ; "Krankenhaus-Kommentar..."; ; ;

3.2.2 Mehrere Standorte mit separaten Ergebnissen

Hat ein Krankenhaus (ein Institutionskennzeichen) mehrere Standorte, für die jeweils ein eigenständiger Qualitätsbericht erstellt wurde, werden die Auswertungen der Qualitätsindikatoren im Qualitätsbericht des Standorts angegeben, für den die Auswertung vorgenommen wurde.

Fall 3.2.2:ein Institutionskennzeichen, mehrere Standorte, eine Auswertungseinheit, keine Mehrfachverwendung von Ergebnissen

Für jeden Standort existiert genau eine Ergebnis-CSV-Datei für die indirekten Leistungsbereiche. Für die direkten Leistungsbereiche existiert pro Standort, an dem tatsächlich Leistungen erbracht wurden, eine zusätzliche Ergebnis-CSV-Datei.

Für den Standort 1 sähen die Datensätze dann etwa folgendermaßen aus:

Von LQS:
2008; 260512345; 1; "NW"; "2008/12n1-CHOL/44800"; 8; 97,6; 99,9; 97,5; 24; 25;
"LQS-Kommentar..."; "Krankenhaus-Kommentar..."; ; ;

Von BQS:
2008; 260512345; 1; "BQ"; "2008/HCH-KCH/28243"; 8; 97,6; 99,9; 97,5; 24; 25;
"BQS-Kommentar..."; "Krankenhaus-Kommentar..."; ; ;

3.2.3 Mehrere Standorte mit gemeinsamen Ergebnissen

Liegt für mehrere Standorte, für die jeweils ein eigenständiger Qualitätsbericht zu erstellen ist, nur eine gemeinsame Auswertung je Qualitätsindikator vor (z.B. bei Erstellung eigenständiger Qualitätsberichte für mehrere Standorte eines Krankenhauses, die alle die Leistungen aus dem Leistungsbereich erbringen), wird diese gemeinsame Auswertung für jeden Standort angegeben; hierauf wird im Feld Kommentar_ Krankenhaus hingewiesen.

Fall 3.2.3: ein Institutionskennzeichen, mehrere Standorte, eine Auswertungseinheit, Mehrfachverwendung von Ergebnissen

Für jeden Standort existiert genau eine Ergebnis-CSV-Datei für die indirekten Leistungsbereiche. Für die direkten Leistungsbereiche existiert pro Standort, an dem tatsächlich Leistungen erbracht wurden, eine zusätzliche Ergebnis-CSV-Datei. Ergebnisse, die mehrfach verwendet werden, tauchen dann in mehreren Qualitätsberichten (und deren CSV-Dateien) auf.

Für den Standort 1 sähen die Datensätze dann etwa folgendermaßen aus:

Von LQS:
2008; 260512345; 1; "NW"; "2008/12n1-CHOL/44800"; 8; 97,6; 99,9; 97,5; 24; 25;
"LQS-Kommentar..."; "Das hier dargestellte Ergebnis wurde standortübergreifend bestimmt (Chirurgische Kliniken von Haus 1 und Haus 2)."; ; ; 1

Von BQS:
2008; 260512345; 1; "BQ"; "2008/HCH-KCH/28243"; 8; 97,6; 99,9; 97,5; 24; 25;
"BQS-Kommentar..."; "Das hier dargestellte Ergebnis wurde standortübergreifend bestimmt (Chirurgische Kliniken von Haus 1 und Haus 2)."; ; ; 1

3.2.4 Ein Standort mit mehreren Ergebnissen

Liegen für ein Krankenhaus mehrere Auswertungen je Qualitätsindikator vor (z.B. bei Zusammenfassung verschiedener nicht eigenständiger Standorte in einem Qualitätsbericht eines Krankenhauses oder Vorhandensein verschiedener Auswertungseinheiten mit eigener Auswertung), wird C-1.2.[Z] mehrfach angegeben. Die Auswertungseinheit, auf die sich die Angaben beziehen, steht dann im Feld Bezeichnung_ Auswertungseinheit, die fortlaufende Nummerierung [Z] im Feld Auswertungseinheit.

Fall 3.2.4: ein Institutionskennzeichen, ein Standort, mehrere Auswertungseinheiten

Für die indirekten Leistungsbereiche existiert genau eine Ergebnis-CSV-Datei für dieses Krankenhaus. Für die direkten Leistungsbereiche existiert zusätzlich eine Ergebnis-CSV-Datei für dieses Krankenhaus und zwar genau dann, wenn hier tatsächlich Leistungen erbracht wurden. Leistungsbereiche können in diesen CSV-Dateien mehrfach vorkommen, und zwar je einmal für jede einzelne Auswertungseinheit.

Von LQS:
2008; 260512345; 0; "NW"; "2008/12n1--CHOL/44800"; `8; 97,6; 99,9; 97,5; 24; 25;
"LQS-Kommentar..."; "Krankenhaus-Kommentar..."; 1; "Innere Medizin I";
2008; 260512345; 0; "NW"; "2008/12n1-CHOL/44800"; 6; 97,6; 99,9; 97,5; 24; 25;
"LQS-Kommentar..."; "Krankenhaus-Kommentar..."; 2; "Innere Medizin II";

Von BQS:
2008; 260512345; 0; "BQ"; "2008/HCH-KCH/28243"; 8; 97,6; 99,9; 97,5; 24; 25;
"BQS-Kommentar..."; "Krankenhaus-Kommentar..."; 1; "Innere Medizin I";
2008; 260512345; 0; "BQ"; "2008/HCH-KCH/28243"; 6; 97,6; 99,9; 97,5; 24; 25;
"BQS-Kommentar..."; "Krankenhaus-Kommentar... ; 2; "Innere Medizin II";

4 Übermittlung der Daten

Lieferung der Daten von BQS und LQS an die ITSG

Bei jeder Datenlieferung werden alle verfügbaren Datensätze zu einem Krankenhaus übermittelt. Dabei werden Standorte zusammengefasst; eine Teillieferung ist nicht vorgesehen. Bis zum Annahmeschluss ist die Übermittlung von aktualisierten Datenbeständen möglich. An den G-BA wird von der ITSG die letzte fehlerfreie Datenlieferung weitergeleitet.

Lieferung der Daten von BQS und LQS an die Krankenhäuser

4.1 Verfahren

Die Exportdateien werden z.B. als E-Mail-Anhang an die Annahmestelle für Qualitätsberichte bei der ITSG übermittelt.

Hausanschrift:
Informationstechnische Servicestelle
der gesetzlichen Krankenversicherung GmbH (ITSG)
Daimlerstraße 11
D-63110 Rodgau-Weiskirchen

Telefon-Hotline: 0180 50093770
Telefax: 06106 - 85 26 30
E-Mail: hotline@itsg.de

Postfachanschrift:
ITSG - Informationstechnische Servicestelle
der gesetzlichen Krankenversicherung GmbH
Postfach 60 01 52
D-63095 Rodgau

5 Validitäts- und 1Plausibilitätsprüfungen

Die Validitätsprüfungen ergeben sich aus den Wertebereichen und Datentypen, die für die einzelnen Felder in den Tabellen 2.3 - Dokumentationsrate und 2.4 - Ergebnis aufgeführt sind, sowie aus dem Abschnitt 2.1 - Format der CSV-Dateien. Außerdem ist zu beachten, dass Muss-Felder nicht leer sein dürfen.

Die Plausibilitätsprüfungen sind der Spalte Bemerkung in den Tabellen 2.3 Dokumentationsrate und 2.4 - Ergebnis zu entnehmen.

5.1 Zusätzliche Prüfungen

Zusätzliche Prüfungen werden vor Versand an die Annahmestelle durch LQS und BQS und dann noch einmal bei der Entgegennahme der Daten durchgeführt. Diese Prüfungen erfolgen zeitnah und dienen der Sicherung der Konsistenz der Daten. Wird von der Annahmestelle ein Fehler entdeckt, wird die einsendende Geschäftsstelle (LQS oder BQS) unverzüglich informiert.

1) Bei der Angabe einer Standortnummer 0 darf kein weiterer Standort zum gleichen IK angegeben werden. Zu einer Standortnummer >= 0 müssen mindestens 2 Standorte definiert sein. Diese sollen fortlaufend und mit 1 beginnend nummeriert sein.

2) Betriebsstätten werden in der externen stationären Qualitätssicherung immer beginnend mit 1 nummeriert. Falls es nur eine

Betriebsstätte gibt, bleiben die Felder Betriebsstaette und Bezeichnung_ Betriebsstaette leer.

3) Auswertungseinheiten werden immer beginnend mit 1 nummeriert. Falls es nur eine Auswertungseinheit gibt, bleiben die Felder Auswertungseinheit und Bezeichnung_Auswertungseinheit leer.

4) Sollen die Dokumentationsraten zu einem IK in mehreren Qualitätsberichten erscheinen, muss Dokumentationsrate_Mehrfach auf 1 (ja) gesetzt sein (bei allen Standorten dieses IK), und hierauf wird im Feld Kommentar_Krankenhaus hingewiesen werden.

5) Sollen die Ergebnisse zu einem IK in mehreren Qualitätsberichten erscheinen, muss Ergebnis_Mehrfach auf 1 (ja) gesetzt sein (bei allen Standorten dieses IK), und hierauf wird im Feld Kommentar_Krankenhaus hingewiesen werden.

6 Anhang

Die folgenden Tabellen beziehen sich auf die Anlage 1 der Regelungen des G-BA zum Qualitätsbericht der Krankenhäuser (Qb-R).

6.1 Liste der Leistungsbereiche für Dokumentationsraten

In der folgenden Tabelle sind die Kürzel der Leistungsbereiche für die Datensätze der externen stationären Qualitätssicherung mit bundesweiter Dokumentationspflicht im Jahr 2008 aufgelistet.

ID Kürzel 1 Bezeichnung Quelle 2
6 09/1 Herzschrittmacher-Implantation LQS
7 09/2 Herzschrittmacher-Aggregatwechsel LQS
35 09/3 Herzschrittmacher-Revision/-Systemwechsel/-Explantation LQS
9 10/2 Karotis-Rekonstruktion LQS
10 12/1 Cholezystektomie LQS
14 15/1 Gynäkologische Operationen LQS
15 16/1 Geburtshilfe LQS
16 17/1 Hüftgelenknahe Femurfraktur LQS
17 17 / 2 Hüft-Endoprothesen-Erstimplantation LQS
18 17/3 Hüft-Endoprothesenwechsel und -komponentenwechsel LQS
20 17 / 5 Knie-Totalendoprothesen-Erstimplantation LQS
22 17/7 Knie-Endoprothesenwechsel und -komponentenwechsel LQS
33 18/1 Mammachirurgie LQS
25 21/3 Koronarangiographie und Perkutane Koronarintervention (PCI) LQS
41 PNEU Ambulant erworbene Pneumonie LQS
55 DEK Dekubitusprophylaxe LQS
34 HCH Herzchirurgie BQS
39 HTX Herztransplantation BQS
45 PNTX Nieren- und Pankreas- (Nieren-)transplantation BQS
47 NLS Nierenlebendspende BQS
49 LTX Lebertransplantation BQS
51 LLS Leberlebendspende BQS
53 LUTX Lungen- und Herz-Lungentransplantation BQS

6.2 Liste der Leistungsbereiche für QI-Ergebnisse

In den folgenden Tabellen sind die Kennzahl-IDs (Kürzel) der Leistungsbereiche für die Datensätze der externen stationären Qualitätssicherung mit bundesweiter Dokumentationspflicht im Jahr 2008 aufgelistet.

6.2.1 Tabelle A

Verpflichtend zu veröffentlichende Qualitätsindikatoren (gemäß Anhang 3 zu Anlage 1 der Qb-R) Ü: Übermittlung durch LQS/BQS; N: Lfd. Nr. des Qualitätsindikators

Bezeichnung Ü N Bezeichnung des QI Bezeichnung der Qualitätskennzahl Kennzahl-ID
Herzschrittmacher-Implantation LQS 1 Leitlinienkonforme Indikationsstellung bei bradykarden Herzrhythmusstörungen Leitlinienkonforme Indikationsstellung bei bradykarden Herzrhythmusstörungen 2008/09n1-HSM-IMPL/9962
3 Leitlinienkonforme Systemwahl bei bradykarden Herzrhythmusstörungen Leitlinienkonforme Systemwahl bei bradykarden Herzrhythmusstörungen 2008/09n1-HSM-IMPL/75973
7 Perioperative Komplikationen Perioperative Komplikationen:
chirurgische Komplikationen
2008/09n1-HSM-IMPL/11255
Perioperative Komplikationen:
Sondendislokation im Vorhof
2008/09n 1-HSM-IMPL/ 11264
Perioperative Komplikationen:
Sondendislokation im Ventrikel
2008/09n 1-HSM-IMPL/ 11265
Karotis-Rekonstruktion LQS 1 Indikation bei asymptomatischer Karotisstenose Indikation bei asymptomatischer Karotisstenose 2008/10n2-KAROT/9556
7 Perioperative Schlaganfälle oder Tod risikoadjustiert nach logistischem Karotis-Score 1 Perioperative Schlaganfälle oder Tod risikoadjustiert nach logistischem KarotisScore 1:
Risikoadjustierte Rate nach logistischem Karotis-Score
2008/10n2-KAROT/68415
Cholezystektomie LQS 3 Erhebung eines histologischen Befundes Erhebung eines histologischen Befundes 2008/12n1-CHOL/44800
7 Reinterventionsrate Reinterventionsrate 2008/12n1-CHOL/44927
Gynäkologische Operationen LQS 6 Antibiotikaprophylaxe bei Hysterektomie Antibiotikaprophylaxe bei Hysterektomie 2008/15n1-GYN-OP/47637
8 Thromboseprophylaxe bei Hysterektomie Thromboseprophylaxe bei Hysterektomie 2008/15n1-GYN-OP/50554
Geburtshilfe LQS 1 E-E-Zeit bei Notfallkaiserschnitt E-E-Zeit bei Notfallkaiserschnitt 2008/16n1-GEBH/82913
2 Anwesenheit eines Pädiaters bei Frühgeborenen Anwesenheit eines Pädiaters bei Frühgeborenen 2008/16n1-GEBH/737
7 Antenatale Kortikosteroidtherapie Antenatale Kortikosteroidtherapie: bei Geburten mit einem Schwangerschaftsalter von 24+0 bis unter 34+0 Wochen unter Ausschluss von Totgeburten und mit einem präpartalen stationären Aufenthalt von mindestens zwei Kalendertagen 2008/16n1-GEBH/49523
Hüft-Endoprothesen-Erstimplantation LQS 7 Endoprothesenluxation Endoprothesenluxation 2008/17n2-HÜFT-TEP/45013
8 Postoperative Wundinfektion Postoperative Wundinfektion 2008/17n2-HÜFT-TEP/45108
11 Reoperationen wegen Komplikation Reoperationen wegen Komplikation 2008/17n2-HÜFT-TEP/45059
Knie-Totalendoprothesen-Erstimplantation LQS 7 Postoperative Wundinfektion Postoperative Wundinfektion 2008/17n5-KNIE-TEP/47390
10 Reoperationen wegen Komplikation Reoperationen wegen Komplikation 2008/17n5-KNIE-TEP/45059
Mammachirurgie LQS 2 Intraoperatives Präparatröntgen Intraoperatives Präparatröntgen 2008/18n1-MAMMA/80694
3 Hormonrezeptoranalyse Hormonrezeptoranalyse 2008/18n1-MAMMA/46201
4 Angabe Sicherheitsabstand Angabe Sicherheitsabstand: bei brusterhaltender Therapie 2008/18n1-MAMMA/68098
    Angabe Sicherheitsabstand: bei Mastektomie 2008/18n1-MAMMA/68100
Koronarangiographie und Perku-

taue Koronarintervention (PCI)

LQS 1 Indikation zur Koronarangiographie - Ischämiezeichen Indikation zur Koronarangiographie - Ischämiezeichen 2008/21 n3-KORO-PCl/43757
3 Indikation zur PCI Indikation zur PCI 2008/21n3-KORO-PCl/69889
4 Erreichen des wesentlichen Interventionsziels bei PCI Erreichen des wesentlichen Interventionsziels bei PCI:
Alle PCI mit Indikation akutes Koronarsyndrom mit ST-Hebung
2008/21n3-KORO-PCl/69891
Ambulant erworbene Pneumonie LQS 1 Erste Blutgasanalyse oder Pulsoxymetrie Erste Blutgasanalyse oder Pulsoxymetrie:
Alle Patienten
2008/PNEU/68123
Koronarchirurgie, isoliert BQS 1 Verwendung der linksseitigen Arteria mammaria interna Verwendung der linksseitigen Arteria mammaria interna 2008/HCH-KCH/28243
5 Letalität Letalität: Risikoadjustierte In-Hospital-Letalität nach logistischem KCH-SCORE 3.0 2008/HCH-KCH/83471

6.2.2 Tabelle B

Freiwillig zu veröffentlichende Qualitätsindikatoren (gemäß Anhang 3 zu Anlage 1 der Qb-R) Ü: Übermittlung durch LQS/BQS; N: Lfd. Nr. des Qualitätsindikators

Bezeichnung Ü N Bezeichnung des QI Bezeichnung der Qualitätskennzahl Kennzahl-ID
Geburtshilfe LQS 4 Azidose bei reifen Einlingen mit Nabelarterien-pH- Bestimmung Azidose bei reifen Einlingen mit Nabelarterien-pH-Bestimmung 2008/16n1-GEBH/811
Pflege: Dekubitusprophylaxe LQS 1 Veränderung des Dekubitusstatus während des stationären Aufenthalts bei Patienten, die ohne Dekubitus aufgenommen wurden Veränderung des Dekubitusstatus während des stationären Aufenthalts bei Patienten, die ohne Dekubitus aufgenommen wurden: Risikoadjustierte Rate der Patienten mit Dekubitus Grad 2 bis 4 bei Entlassung 2008/DEK/82102
Veränderung des Dekubitusstatus während des stationären Aufenthalts bei Patienten, die ohne Dekubitus aufgenommen wurden: Risikoadjustierte Rate der Patienten mit Dekubitus (Grad 1 bis 4) bei Entlassung 2008/DEK/82119

II.

Die Änderungen treten am Tag nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft, nicht jedoch vor Veröffentlichung des Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Neufassung der Regelungen zum Qualitätsbericht der Krankenhäuser (Qb-R) vom 19. März 2009 (BAnz. Nr. 105a vom 21. Juli 2009).

Die tragenden Gründe zu diesem Beschluss werden auf der Homepage des Gemeinsamen Bundesausschusses unter www.gba.de veröffentlicht.

 


1) Die Kürzel sind auch bei der Datenübermittlung zu verwenden (siehe Feld Leistungsbereich der Tabelle Dokumentationsrate).
2) Die Übermittlung erfolgt auch für die direkten Verfahren durch die LQS.