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Bild 1 Schallschluckgrade verschiedener Materialien

Material Masse der
Flächeneinheit
des Materials
Schallschluckgrade für die Oktavmittenfrequenz
125 250 500 1000 2000 4000 Hz
Holzfaserakustikplatte, 12 mm dick, Wandabstand 50 mm   0,3 0,3 0,3 0,4 0,5 0,6
Polyurethanschaum (Moltopren), 15 mm dick, auf starrer Wand 0,4 kg/m2 0,08 0,22 0,55 0,7 0,85 0,75
15 mm Filz aus organischen Fasern, auf starrer Wand   0,08 0,18 0,38 0,72 0,75 0,78
Mineralwollfilz, 50 mm dick, ohne Wandabstand, auch mit 1 mm dickem Lochblech abgedeckt, Lochflächenanteil 40 % 3,0 kg/m2 0,2 0,6 0,9 1,0 0,98 1,0
Mineralwolleplatten, 20 mm dick, ohne Wandabstand 2,5 kg/m2 0,05 0,15 0,65 0,95 1,0 1,0
Holzwolleleichtbauplatte, 25 mm dick 11,0 kg/m2 0,04 0,13 0,5 0,75 0,6 0,7
Sperrholzlochplatte, 5 mm dick, Lochflächenanteil 15 %, mit 20 mm dicken Steinwolleplatten hinterlegt   0,1 0,18 0,4 0,8 0,75 0,6

Bild 2: Ermittlung des Pegels mehrerer Schallquellen

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Mehrere Schallquellen gleichen Pegels:
Um den Gesamtschallpegel zu erhalten
ist die Pegelzunahme zum Pegel der
einzelnen Schallquelle zu addieren
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Zwei Schallquellen unterschiedlichen Pegels:
Um den Gesamtschallpegel zu erhalten ist
die Pegelzunahme zum Pegel der
stärkeren Schallquelle zu addieren

Bild 3: Schallpegeländerung in Abhängigkeit von der Entfernung, bezogen auf den Schallpegel in 10 m Entfernung

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Bild 4: Prinzipskizze - Schallschirm für Baumaschine

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Bild 5: Prinzipskizze - Schallschirm

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Bild 6: Prinzipskizze - geknickter Schallschirm

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Bild 7: Prinzipskizze - Schallschirm; Verringerte Abschirmung durch reflektierendes Gebäude

Verringerte Abschirmung durch
reflektierendes Gebäude
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Abhilfe 1: Schallschirm wird verlängert Druck- und Lokalversion
Abhilfe 2: refelktierendes Gebäude wird
mit Schallabsoptionsmaterial verkleidet

Bild 8: Schirmwerte

Baumaschine Schirmwert Z für eine Verminderung des Schallpegels um
DLA= 5 dB(A)
m
DLA= 10 dB(A)
m
DLA= 15 dB(A)
m
Kreissäge 0,01 0,06 0,3
Schlagramme 0,01 0,08 0,4
Drucklufthammer - Betonmischer 0,01 0,1 0,5
Kompressor - Bagger 0,01 0,2 1,0
Planierraupe 0,01 0,3 1,6


Qktavmittenfrequenz
Hz
Schirmwert Z für eine Verminderung des Oktavpegels um
DL = 5 dB(A)
m
DL = 10 dB(A)
m
DL = 15 dB(A)
m
31,5 0,1 5 18
63 0,05 2,5 9
125 0,025 1,25 4,5
250 0,0125 0,63 2,2
500 0,01 0,32 1,1
1000 0,01 0,16 0,5
2000 0,01 0,08 0,25
4000 0,01 0,04 0,125
8000 0,01 0,02 0,06

Bild 9: Wirkung von Abschirmwänden, Zusammenhang zwischen Schirmwert Z und wirksamer Schirmhöhe H; Parameter Abstand R

Bild 10: Schalldämmung durch Schallschutzzelte und durch Kapseln

Schalldämmung durch Schallschutzzelte verschiedener Ausführung
(1) Wand-Aufbau 4 mm Gummi, 30 mm Mineralwollefilz, abgedeckte mit Textilbespannung

(2) 3 mm Gummi, 15 mm offenporiger Schaumstoff

(3) 3 mm PVC-Folie, 10 mm organsiche Filzauskleidung

Schalldämmung durch Maschinen-Kapselung
(1) Kapselung aus 3-5 mm Stahlblech od. 100-120 mm dickem Mauerwerk mit schallschuckender Auskleidung, Flächengew. mind. 30 kg/m2

(2) Kapsel wie (1) jedoch ohne schallschluckende Auskleidung

(3) Holzschuppen aus 3-5 cm Spanplatten, Fugen gedichtet, ohne schalldämmende Auskleidung, Flächengew. ca. 25 kg/m2

Bild 11: Prinzipskizze - Luftführung bei einem gekapselten, luftgekühlten Kompressor

Bild 12: Schalldämmende Kapsel für luftgekühlten Elektromotor

Bild 13: Prinzipskizze - Schallschutzschürze für Preßlufthammer

Bild 14: Oktavpegelspektrum von Baumaschinen ( Erläuterungen)

Bagger

Kompressor mit Dieselmotor

Das Oktavspektrum gibt die Pegeldifferenz zum Schallpegel L bzw. LA an

Bild 15: Oktavpegelspektrum von Baumaschinen ( Erläuterungen)

Planierraupe

Drucklufthammer

Das Oktavspektrum gibt die Pegeldifferenz zum Schallpegel L bzw. LA an

Bild 16: Oktavpegelspektrum von Baumaschinen ( Erläuterungen)

Kreissäge

Betonmischer

Das Oktavspektrum gibt die Pegeldifferenz zum Schallpegel L bzw. LA an

Bild 17: Oktavpegelspektrum von Baumaschinen ( Erläuterungen)


Schlagramme 

Das Oktavspektrum gibt die Pegeldifferenz zum Schallpegel L bzw. LA an

Erläuterungen zu den Bildern 14 bis 17

Jedes Bild enthält 2 Oktavpegelspektren, die mit L" und L"A bezeichnet und durch gestrichelte und ausgezogene Linienzüge dargestellt sind. Das unbewertete Oktavpegelspektrum L" ist relativ zum unbewerteten Gesamtschallpegel L, das A-bewertete Oktavpegelspektrum L"A relativ zum A-bewerteten Gesamtschallpegel LA der Baumaschine angegeben. Für das unbewertete Oktavpegelspektrum L" ist das gestrichelte Koordinatennetz mit dem Maßstab am rechten Rand gültig, für das A-bewertete Oktavpegelspektrum L"A das ausgezogene gezeichnete Koordinatennetz mit dem Maßstab am linken Rand. Die Ordinate 0 dB des rechten Maßstabes entspricht dem unbewerteten Schallpegel L der betreffenden Baumaschine. Die Ordinaten -10 dB, -20 dB usw. bedeuten, daß der unbewertete Oktavschallpegel um 10 dB, 20 dB usw. unter dem unbewerteten Gesamtschallpegel L der Baumaschine liegt. Die Ordinate 0 dB (A) des linken Maßstabes entspricht dem A-bewerteten Schallpegel LA der betreffenden Baumaschine; sie liegt um einen für die betreffende Baumaschine charakteristischen Betrag unter der Ordinate 0 dB für den unbewerteten Schallpegel. Die Ordinaten -10 dB(A), -20 dB(A) usw. bedeuten, daß der A-bewertete Oktavschallpegel der betreffenden Baumaschine um 10 dB(A), 20 dB(A) usw. unter dem A-bewerteten Gesamtschallpegel LA der Baumaschine liegt.

Beispiel:

Der unbewertete Schallpegel des Baggers Bild 14 betrage 95 dB, der A-bewertete Schallpegel 90 dB(A). Dann sind aus den Oktavpegelspektren folgende Oktavpegel bei den Oktavmittenfrequenzen zu entnehmen.


Unbewertetes Oktavpegelspektrum
Oktavmittenfrequenz in Hz 63 125 250 500 1000 2000 4000 8000
Unbewerteter Oktavschallpegel in dB 87 89 89 89 85 81 78 74
A-bewertetes Oktavpegelspektrum
Oktavmittenfrequenz in Hz 63 125 250 500 1000 2000 4000 8000
A-bewerteter Oktavpegel in dB 61 72 80 85 85 82 79 73
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