Änderungstext

Bekanntmachung der Neufassung der Anlage I zu dem Internationalen Übereinkommen vom 19. Oktober 2005 gegen Doping im Sport/des Anhangs zu dem Übereinkommen vom 16. November 1989 gegen Doping

Vom 22. Dezember 2022
(BGBl. II Nr. 24 vom 29.12.2022 S. 851)



Die Konferenz der Vertragsparteien des Internationalen Übereinkommens vom 19. Oktober 2005 gegen Doping im Sport (BGBl. 2007 II S. 354, 355, 376) hat die Änderung der Anlage I des Übereinkommens beschlossen. Die Änderung tritt am 1. Januar 2023 in Kraft.

Der Anhang zu dem Übereinkommen vom 16. November 1989 gegen Doping (BGBl. 1994 II S. 334, 335, 346) ist mit Wirkung ebenfalls zum 1. Januar 2023 geändert worden.

Die Neufassung der Anlage I des Übereinkommens von 2005 sowie die Neufassung des Anhangs des Übereinkommens von 1989 werden nachstehend mit einer amtlichen deutschen Übersetzung veröffentlicht.

Diese Bekanntmachung ergeht im Anschluss an die Bekanntmachung vom 14. Dezember 2021 (BGBl. II S. 1246).

Berlin, den 22. Dezember 2022

Verbotsliste 2023
Welt-Anti-Doping-Code
Gültig ab 1. Januar 2023

Einleitung

Die Verbotsliste ist ein verbindlicher Internationaler Standard im Rahmen des Welt-Anti-Doping-Programms.

Die Liste wird nach einem umfassenden von der WADA durchgeführten Konsultationsverfahren jährlich aktualisiert. Die Liste tritt am 1. Januar 2023 in Kraft.

Der offizielle Wortlaut der Verbotsliste wird von der WADA weitergeführt und in englischer und französischer Sprache veröffentlicht. Bei Unstimmigkeiten zwischen der englischen und französischen Fassung ist die englische Fassung maßgebend.

Begriffe, die in dieser Liste verbotener Stoffe und verbotener Methoden verwendet werden:

Innerhalb des Wettkampfes verboten

Sofern die WADA für eine bestimmte Sportart keinen anderen Zeitraum zugelassen hat, beginnt der Zeitraum "innerhalb des Wettkampfes" grundsätzlich kurz vor Mitternacht (um 23:59 Uhr) am Tag vor einem Wettkampf, für den der Athlet aufgestellt ist, und endet mit dem Ende dieses Wettkampfes und des Probenahmeverfahrens.

Zu allen Zeiten verboten

Dies bedeutet, dass der Stoff oder die Methode entsprechend der Begriffsbestimmung im Code innerhalb und außerhalb des Wettkampfes verboten ist.

Spezifisch und nichtspezifisch

Nach Artikel 4.2.2 des Welt-Anti-Doping-Codes gelten "für die Zwecke der Anwendung des Artikels 10 [...] alle verbotenen Stoffe als spezifische Stoffe mit Ausnahme derjenigen, die in der Verbotsliste anders gekennzeichnet sind. Eine verbotene Methode gilt nicht als spezifische Methode, es sei denn, sie ist in der Verbotsliste ausdrücklich als spezifische Methode gekennzeichnet." Nach dem Kommentar zu dem Artikel sollen "die in Artikel 4.2.2 genannten spezifischen Stoffe und Methoden [...] auf keinen Fall als weniger wichtig oder weniger gefährlich als andere Dopingstoffe oder -methoden angesehen werden. Es handelt sich dabei einfach um Stoffe und Methoden, bei denen die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass ein Athlet sie für andere

Zwecke als die Leistungssteigerung eingenommen beziehungsweise angewendet hat."

Suchtstoffe 2

Nach Artikel 4.2.3 des Codes sind Suchtstoffe jene Stoffe, die als solche gekennzeichnet sind, weil sie in der Gesellschaft häufig außerhalb eines sportlichen Zusammenhangs missbraucht werden. Als Suchtstoffe gelten: Cocain, Diamorphin (Heroin), Methylendioxymethamfetamin (MDMA/"Ecstasy") und Tetrahydrocannabinol (THC).

S0 Nicht zugelassene Stoffe

Zu allen Zeiten verboten (innerhalb und außerhalb des Wettkampfes)

Alle verbotenen Stoffe in dieser Klasse sind spezifische Stoffe.

Pharmakologisch wirksame Stoffe, die in den folgenden Abschnitten der Liste nicht aufgeführt und derzeit nicht durch eine staatliche Gesundheitsbehörde für die therapeutische Anwendung beim Menschen zugelassen sind (zum Beispiel Arzneimittel in der präklinischen oder klinischen Entwicklung beziehungsweise Arzneimittel, deren Entwicklung eingestellt wurde, Designerdrogen, nur für die Anwendung bei Tieren zugelassene Stoffe), sind zu jeder Zeit verboten.

Diese Klasse umfasst viele verschiedene Stoffe, unter anderem BPC-157.

S1 Anabole Stoffe

Zu allen Zeiten verboten (innerhalb und außerhalb des Wettkampfes)

Alle verbotenen Stoffe in dieser Klasse sind nichtspezifische Stoffe.

Anabole Stoffe sind verboten.

1. Anabolandrogene Steroide (AAS)

Bei exogener Verabreichung, dazu gehören unter anderem

- 1-Androstendiol (5alpha-Androst-1-en-3beta,17betadiol)

- 1-Androstendion (5alpha-Androst-1-en-3,17-dion)

- 1-Androsteron (3alpha-Hydroxy-5alphaandrost-1-en-17-on)

- 1-Epiandrosteron (3beta-Hydroxy-5alphaandrost-1-en-17-on)

- 1-Testosteron (17beta-Hydroxy-5alphaandrost-1-en-3-on)

- 4-Androstendiol (Androst-4-en-3beta,17betadiol)

- 4-Hydroxytestosteron (4,17beta-Dihydroxyandrost-4-en-3-on)

- 5-Androstendion (Androst-5-en-3,17-dion)

- 7alpha-Hydroxy-DHEA

- 7beta-Hydroxy-DHEA

- 7-Keto-DHEA

- 17alpha-Methylepitiostanol (Epistane)

- 19-Norandrostendiol (Estr-4-en-3,17-diol)

- 19-Norandrostendion (Estr-4-en-3,17-dion)

- Androst-4-en-3,11,17-trion (11-Ketoandrostendion, Adrenosteron)

- Androstanolon (5alpha-Dihydrotestosteron, 17beta-Hydroxy-5alphaandrostan-3-on)

- Androstendiol (Androst-5-en-3beta,17betadiol)

2 Hinzufügung des Bundesministeriums des Innern und für Heimat: Soweit in dieser Verbotsliste von "Suchtstoffen" die Rede ist, handelt es sich hierbei (auch) um Suchtmittel i. S. d. Nationalen Anti-Doping Codes der Nationalen Anti Doping Agentur Deutschland (Hrsg.) (NADC21, vgl. dort Anhang, S. 115: Begriffsbestimmungen).

- Androstendion (Androst-4-en-3,17-dion)

- Bolasteron

- Boldenon

- Boldion (Androsta-1,4-dien-3,17-dion)

- Calusteron

- Clostebol

- Danazol ([1,2]Oxazolo[4",5":2,3]pregna-4-en-20-yn-17alphaol)

- Dehydrochlormethyltestosteron (4-Chlor-17betahydroxy-17alphamethylandrosta-1,4-dien-3-on)

- Desoxymethyltestosteron (17alpha-Methyl-5alpha-androst-2-en-17betaol und 17alpha-Methyl-5alphaandrost-3-en-17betaol)

- Drostanolon

- Epiandrosteron (3beta-Hydroxy-5alphaandrostan-17-on)

- Epidihydrotestosteron (17beta-Hydroxy-5betaandrostan-3-on)

- Epitestosteron

- Ethylestrenol (19-Norpregna-4-en-17alphaol)

- Fluoxymesteron

- Formebolon

- Furazabol (17alpha-Methyl[1,2,5]oxadiazolo[3",4":2,3]-5alphaandrostan-17betaol)

- Gestrinon

- Mestanolon

- Mesterolon

- Metandienon (17beta-Hydroxy-17alphamethylandrosta-1,4-dien-3-on)

- Metenolon

- Methandriol

- Methasteron (17beta-Hydroxy-2alpha,17alphadimethyl-5alphaandrostan-3-on)

- Methyl-1-testosteron (17beta-Hydroxy-17alphamethyl-5alphaandrost-1-en-3-on)

- Methylclostebol

- Methyldienolon (17beta-Hydroxy-17alphamethylestra-4,9-dien-3-on)

- Methylnortestosteron (17beta-Hydroxy-17alphamethylestr-4-en-3-on)

- Methyltestosteron

- Metribolon (Methyltrienolon, 17beta-Hydroxy-17alphamethylestra-4,9,11-trien-3-on)

- Miboleron

- Nandrolon (19-Nortestosteron)

- Norboleton

- Norclostebol (4-Chlor-17betaol-estr-4-en-3-on)

- Norethandrolon

- Oxabolon

- Oxandrolon

- Oxymesteron

- Oxymetholon

- Prasteron (Dehydroepiandrosteron, DHEA, 3beta-Hydroxyandrost-5-en-17-on)

- Prostanozol (17beta[(Tetrahydropyran-2-yl)oxy]-1'H-pyrazolo[3,4:2,3]-5alphaandrostan)

- Quinbolon

- Stanozolol

- Stenbolon

- Testosteron

- Tetrahydrogestrinon (17-Hydroxy-18ahomo-19-nor-17alphapregna-4,9,11-trien-3-on)

- Tibolon

- Trenbolon (17beta-Hydroxyestr-4,9,11-trien-3-on)

und andere Stoffe mit ähnlicher chemischer Struktur oder ähnlicher/n biologischer/n Wirkung(en).

2. Andere anabole Stoffe

Dazu gehören unter anderem

Clenbuterol, Osilodrostat, Ractopamin, Selektive Androgen-Rezeptor-Modulatoren [SARMs, zum Beispiel Andarin, Enobosarm (Ostarin), LGD-4033 (Ligandrol), RAD140, S-23 und YK-11], Zeranol und Zilpaterol.

S2 Peptidhormone, Wachstumsfaktoren, verwandte Stoffe und Mimetika

Zu allen Zeiten verboten (innerhalb und außerhalb des Wettkampfes)

Alle verbotenen Stoffe in dieser Klasse sind nichtspezifische Stoffe.

Die folgenden Stoffe und andere Stoffe mit ähnlicher chemischer Struktur oder ähnlicher/n biologischer/n Wirkung(en) sind verboten:

1. Erythropoetine (EPO) und Erythropoesebeeinflussende Stoffe

Dazu gehören unter anderem

1.1 Erythropoetin-Rezeptor-Agonisten, zum Beispiel Darbepoetine (dEPO); Erythropoetine (EPO); EPO-basierte Konstrukte [zum Beispiel EPO-Fc; Methoxy-Polyethylenglycol-Epoetin beta (CERA)]; EPO-mimetische Stoffe und ihre Konstrukte (zum Beispiel CNTO-530, Peginesatid).

1.2 Hypoxieinduzierbarer-Faktor (HIF)-Aktivatoren, zum Beispiel Cobalt; Daprodustat (GSK1278863); IOX2; Molidustat (BAY 85-3934); Roxadustat (FG-4592); Vadadustat (AKB-6548); Xenon.

1.3 GATA-Hemmer, zum Beispiel K-11706.

1.4 Transformierender-Wachstumsfaktorbeta-(TGF-²-) Signalhemmer, zum Beispiel Luspatercept; Sotatercept.

1.5 Agonisten des körpereigenen Reparatur-Rezeptors, zum Beispiel Asialo-EPO; carbamyliertes EPO (CEPO).

2. Peptidhormone und ihre Releasingfaktoren

2.1 Choriongonadotropin (CG) und Luteinisierendes Hormon (LH) sowie ihre Releasingfaktoren bei Männern, zum Beispiel Buserelin, Deslorelin, Gonadorelin, Goserelin, Leuprorelin, Nafarelin und Triptorelin.

2.2 Corticotropine und ihre Releasingfaktoren, zum Beispiel Corticorelin.

2.3 Wachstumshormon (GH), seine Analoga und Fragmente, dazu gehören unter anderem

- Wachstumshormon-Analoga, zum Beispiel Lonapegsomatropin, Somapacitan und Somatrogon

- Wachstumshormon-Fragmente, zum Beispiel AOD-9604 und hGH 176-191

2.4 Wachstumshormon-Releasingfaktoren, dazu gehören unter anderem

- Wachstumshormon-Releasing-Hormon (GHRH) und seine Analoga (zum Beispiel CJC-1293, CJC-1295, Sermorelin und Tesamorelin)

- Wachstumshormon-Sekretagoge (GHS) und ihre Mimetika [zum Beispiel Lenomorelin (Ghrelin), Anamorelin, Ipamorelin, Macimorelin und Tabimorelin]

- Wachstumshormon-Releasing-Peptide (GHRPs) [zum Beispiel Alexamorelin, GHRP-1, GHRP-2 (Pralmorelin), GHRP-3, GHRP-4, GHRP-5, GHRP-6 und Examorelin (Hexarelin)]

3. Wachstumsfaktoren und Wachstumsfaktor-Modulatoren Dazu gehören unter anderem

- Fibroblasten-Wachstumsfaktoren (FGFs)

- Hepatozyten-Wachstumsfaktor (HGF)

- insulinähnlicher Wachstumsfaktor 1 (IGF-1) und seine Analoga

- mechanisch induzierte Wachstumsfaktoren (MGFs)

- Blutplättchen-Wachstumsfaktor (PDGF)

- Thymosin beta-4 und seine Derivate, zum Beispiel TB-500

- vaskulärendothelialer Wachstumsfaktor (VEGF)

und andere Wachstumsfaktoren oder Wachstumsfaktor-Modulatoren, die in Muskeln, Sehnen oder Bändern die Proteinsynthese/den Proteinabbau, die Gefäßbildung/-versorgung, die Energieausnutzung, die Regenerationsfähigkeit oder die Umwandlung des Fasertyps beeinflussen.

S3 Beta-2-Agonisten

Zu allen Zeiten verboten (innerhalb und außerhalb des Wettkampfes)

Alle verbotenen Stoffe in dieser Klasse sind spezifische Stoffe.

Alle selektiven und nichtselektiven Beta-2-Agonisten, einschließlich aller optischen Isomere, sind verboten.

Dazu gehören unter anderem

- Arformoterol

- Fenoterol

- Formoterol

- Higenamin

- Indacaterol

- Levosalbutamol

- Olodaterol

- Procaterol

- Reproterol

- Salbutamol

- Salmeterol

- Terbutalin

- Tretoquinol (Trimetoquinol)

- Tulobuterol

- Vilanterol

Ausnahmen:

- inhaliertes Salbutamol: höchstens 1600 Mikrogramm über 24 Stunden, aufgeteilt auf mehrere Einzeldosen von nicht mehr als 600 Mikrogramm über 8 Stunden, ausgehend von jeder Dosis;

- inhaliertes Formoterol: abgegebene Dosis höchstens 54 Mikrogramm über 24 Stunden;

- inhaliertes Salmeterol: höchstens 200 Mikrogramm über 24 Stunden;

- inhaliertes Vilanterol: höchstens 25 Mikrogramm über 24 Stunden.

Hinweis:

Eine Salbutamolkonzentration im Urin von mehr als 1000 Nanogramm/ml oder eine Formoterolkonzentration im Urin von mehr als 40 Nanogramm/ml ist nicht im Einklang mit der therapeutischen Anwendung des Stoffes und gilt als ein von der Norm abweichendes Analyseergebnis (AAF), es sei denn, der Athlet weist anhand einer kontrollierten pharmakokinetischen Studie nach, dass dieses abnorme Ergebnis die Folge einer therapeutischen Dosis (durch Inhalation) bis zu der oben genannten Höchstdosis war.

S4 Hormon- und Stoffwechsel-Modulatoren

Zu allen Zeiten verboten (innerhalb und außerhalb des Wettkampfes)

Verbotene Stoffe in den Klassen S4.1 und S4.2 sind spezifische Stoffe. Verbotene Stoffe in den Klassen S4.3 und S4.4 sind nichtspezifische Stoffe.

Die folgenden Hormon- und Stoffwechsel-Modulatoren sind verboten:

4.1 Aromatasehemmer

Dazu gehören unter anderem

- 2-Androstenol (5alpha-Androst-2-en-17-ol)

- 2-Androstenon (5alpha-Androst-2-en-17-on)

- 3-Androstenol (5alpha-Androst-3-en-17-ol)

- 3-Androstenon (5alpha-Androst-3-en-17-on)

- 4-Androsten-3,6,17-trion (6-oxo)

- Aminoglutethimid

- Anastrozol

- Androsta-1,4,6-trien-3,17-dion (Androstatriendion)

- Androsta-3,5-dien-7,17-dion (Arimistan)

- Exemestan

- Formestan

- Letrozol

- Testolacton

4.2 Antiestrogene Stoffe [Antiestrogene und selektive Estrogen-Rezeptor-Modulatoren (SERMs)]

Dazu gehören unter anderem

- Bazedoxifen

- Clomifen

- Cyclofenil

- Fulvestrant

- Ospemifen

- Raloxifen

- Tamoxifen

- Toremifen

4.3 Stoffe, welche die Aktivierung des Aktivin-Rezeptors IIB verhindern

Dazu gehören unter anderem

- Aktivin A neutralisierende Antikörper

- Aktivin-Rezeptor-IIB-Kompetitoren, wie zum Beispiel - Decoy-Aktivin-Rezeptoren (zum Beispiel ACE-031)

- Anti-Aktivin-Rezeptor-IIB-Antikörper (zum Beispiel Bimagrumab)

- Myostatinhemmer, wie zum Beispiel

- Stoffe, welche die Myostatin-Expression verringern oder unterdrücken,

- Myostatin bindende Proteine (zum Beispiel Follistatin, Myostatin-Propeptid),

- Myostatin neutralisierende oder Myostatin-

Vorläufer neutralisierende Antikörper (zum Beispiel Apitegromab, Domagrozumab, Landogrozumab, Stamulumab).

4.4 Stoffwechsel-Modulatoren

4.4.1 Aktivatoren der AMP-aktivierten Proteinkinase (AMPK), zum Beispiel AICAR und SR9009, sowie Peroxisom-Proliferatoraktivierter-Rezeptordelta-(PPAR´-) Agonisten, zum Beispiel 2-(2-Methyl-4-((4-methyl-2-(4-(trifluoromethyl)phenyl)thiazol-5-yl)methylthio) phenoxy)-essigs´ure (GW1516, GW501516)

4.4.2 Insuline und Insulin-Mimetika

4.4.3 Meldonium

4.4.4 Trimetazidin

S5 Diuretika und Maskierungsmittel

Zu allen Zeiten verboten (innerhalb und außerhalb des Wettkampfes)

Alle verbotenen Stoffe in dieser Klasse sind spezifische Stoffe.

Alle Diuretika und Maskierungsmittel, dazu gehören alle optischen Isomere, zum Beispiel gegebenenfalls D- und L-, sind verboten.

Dazu gehören unter anderem

- Desmopressin; Probenecid; Plasmaexpander, zum Beispiel intravenös verabreichte/s Albumin, Dextran, Hydroxyethylstärke und Mannitol.

- Acetazolamid; Amilorid; Bumetanid; Canrenon; Chlortalidon; Etacrynsäure; Furosemid; Indapamid; Metolazon; Spironolacton; Thiazide, zum Beispiel Bendroflumethiazid, Chlorothiazid und Hydrochlorothiazid; Torasemid; Triamteren und Vaptane, zum Beispiel Tolvaptan

und andere Stoffe mit ähnlicher chemischer Struktur oder ähnlicher/n biologischer/n Wirkung(en).

Ausnahmen:

- Drospirenon, Pamabrom sowie die topische ophthalmische Verabreichung von Carboanhydrasehemmern (zum Beispiel Dorzolamid, Brinzolamid);

- die lokale Verabreichung von Felypressin in der Dentalanästhesie.

Hinweis:

Wird in der Probe eines Athleten zu allen Zeiten beziehungsweise innerhalb des Wettkampfes jegliche Menge eines der folgenden Grenzwerten unterliegenden Stoffe - nämlich Formoterol, Salbutamol, Cathin, Ephedrin, Methylephedrin und Pseudoephedrin - in Verbindung mit einem Diuretikum oder Maskierungsmittel (mit Ausnahme der topischen ophthalmischen Verabreichung eines Carboanhydrasehemmers oder der lokalen Verabreichung von Felypressin in der Dentalanästhesie) nachgewiesen, so gilt dieser Nachweis als ein von der Norm abweichendes Analyseergebnis (AAF), es sei denn, der Athlet besitzt zusätzlich zu der medizinischen Ausnahmegenehmigung für das Diuretikum oder Maskierungsmittel eine bestätigte medizinische Ausnahmegenehmigung (TUE) für diesen Stoff.

Verbotene Methoden

Zu allen Zeiten verboten (innerhalb und außerhalb des Wettkampfes)

Alle verbotenen Methoden in dieser Klasse sind nichtspezifisch mit Ausnahme der Methoden in der Klasse M2.2, die spezifische Methoden sind.

M1. Manipulation von Blut und Blutbestandteilen Folgende Methoden sind verboten:

1. Die Verabreichung oder Wiederzufuhr jeglicher Menge von autologem, allogenem (homologem) oder heterologem Blut oder Produkten aus roten Blutkörperchen jeglicher Herkunft in das Kreislaufsystem.

2. Die künstliche Erhöhung der Aufnahme, des Transports oder der Abgabe von Sauerstoff.

Dazu gehören unter anderem

Perfluorchemikalien; Efaproxiral (RSR13); Voxelotor und veränderte Hämoglobinprodukte, zum Beispiel Blutersatzstoffe auf Hämoglobinbasis und mikroverkapselte Hämoglobinprodukte, ausgenommen ergänzender Sauerstoff durch Inhalation.

3. Jegliche Form der intravaskulären Manipulation von Blut oder Blutbestandteilen mit physikalischen oder chemischen Mitteln. M2. Chemische und physikalische Manipulation Folgende Methoden sind verboten:

1. Die tatsächliche oder versuchte unzulässige Einflussnahme, um die Integrität und Validität der Proben, die während der Dopingkontrollen genommen werden, zu verändern.

Dazu gehören unter anderem

der Austausch und/oder die Verfälschung einer Probe, zum Beispiel die Zugabe von Proteasen zu einer Probe.

2. Intravenöse Infusionen und/oder Injektionen von insgesamt mehr als 100 ml innerhalb eines Zeitraums von 12 Stunden, es sei denn, sie werden rechtmäßig im Zuge von Krankenhausbehandlungen, chirurgischen Eingriffen oder klinischen diagnostischen Untersuchungen verabreicht.

M3. Gen- und Zelldoping

Die folgenden Methoden zur möglichen Steigerung der sportlichen Leistung sind verboten:

1. Die Verwendung von Nukleinsäuren oder Nukleinsäure-Analoga, mit denen Genomsequenzen und/oder die Genexpression durch jegliche Mechanismen verändert werden können. Dazu gehören unter anderem Technologien für Geneditierung, Genstilllegung und Gentransfer.

2. Die Anwendung normaler oder genetisch veränderter Zellen.

S6 Stimulanzien

Innerhalb des Wettkampfes verboten

Alle verbotenen Stoffe in dieser Klasse sind spezifische Stoffe mit Ausnahme derjenigen in der Klasse S6.A, die nichtspezifische Stoffe sind.

Suchtstoffe in diesem Abschnitt: Cocain und Methylendioxymethamfetamin (MDMA/"Ecstasy")

Alle Stimulanzien, dazu gehören alle optischen Isomere, zum Beispiel gegebenenfalls D- und L-, sind verboten.

Zu den Stimulanzien gehören

A. Nichtspezifische Stimulanzien

- Adrafinil

- Amfepramon

- Amfetamin

- Amfetaminil

- Amiphenazol

- Benfluorex

- Benzylpiperazin

- Bromantan

- Clobenzorex

- Cocain

- Cropropamid

- Crotetamid

- Fencamin

- Fenetyllin

- Fenfluramin

- Fenproporex

- Fonturacetam [4-Phenylpiracetam (Carphedon)]

- Furfenorex

- Lisdexamfetamin

- Mefenorex

- Mephentermin

- Mesocarb

- Metamfetamin(D-)

- p-Methylamfetamin

- Modafinil

- Norfenfluramin

- Phendimetrazin

- Phentermin

- Prenylamin

- Prolintan

Stimulanzien, die in diesem Abschnitt nicht ausdrücklich genannt sind, gelten als spezifische Stoffe.

B. Spezifische Stimulanzien

Dazu gehören unter anderem

- 3-Methylhexan-2-amin (1,2-Dimethylpentylamin)

- 4-Fluormethylphenidat

- 4-Methylhexan-2-amin (Methylhexanamin, 1,3-Dimethylamylamin, 1,3-DMAA)

- 4-Methylpentan-2-amin (1,3-Dimethylbutylamin)

- 5-Methylhexan-2-amin (1,4-Dimethylpentylamin, 1,4-Dimethylamylamin, 1,4-DMAA)

- Benzfetamin

- Cathin**

- Cathinon und seine Analoga, zum Beispiel Mephedron, Methedron und alpha-Pyrrolidinovalerophenon

- Dimetamfetamin (Dimethylamfetamin)

- Ephedrin***

- Epinephrin**** (Adrenalin)

- Etamivan

- Ethylphenidat

- Etilamfetamin

- Etilefrin

- Famprofazon

- Fenbutrazat

- Fencamfamin

- Heptaminol

- Hydrafinil (Fluorenol)

- Hydroxyamfetamin (Parahydroxyamfetamin)

- Isomethepten

- Levmetamfetamin

- Meclofenoxat

- Methylendioxymethamfetamin

- Methylephedrin***

- Methylnaphthidat [((±)-Methyl-2-(naphthalen-2-yl)-2-(piperidin-2-yl)acetat]

- Methylphenidat

- Nikethamid

- Norfenefrin

- Octodrin (1,5-Dimethylhexylamin)

- Octopamin

- Oxilofrin (Methylsynephrin)

- Pemolin

- Pentetrazol

- Phenethylamin und seine Derivate

- Phenmetrazin

- Phenpromethamin

- Propylhexedrin

- Pseudoephedrin*****

- Selegilin

- Sibutramin

- Solriamfetol

- Strychnin

- Tenamfetamin (Methylendioxyamfetamin)

- Tuaminoheptan

und andere Stoffe mit ähnlicher chemischer Struktur oder ähnlicher/n biologischer/n Wirkung(en).

** Cathin (D-Norpseudoephedrin) und sein L-Isomer: verboten, wenn seine Konzentration im Urin 5 Mikrogramm/ml übersteigt. *** Ephedrin und Methylephedrin: verboten, wenn ihre Konzentration im Urin jeweils 10 Mikrogramm/ml übersteigt.

**** Epinephrin (Adrenalin): nicht verboten bei der lokalen Verabreichung, zum Beispiel nasal oder ophthalmologisch, oder bei der Verabreichung in Verbindung mit einem Lokalanästhetikum.

***** Pseudoephedrin: verboten, wenn seine Konzentration im Urin 150 Mikrogramm/ml übersteigt.

Ausnahmen:

- Clonidin;

- Imidazolinderivate für die dermatologische, nasale, ophthalmische oder aurikuläre Anwendung (zum Beispiel Brimonidin, Clonazolin, Fenoxazolin, Indanazolin, Naphazolin, Oxymetazolin, Tetryzolin, Xylometazolin) und die in das Überwachungsprogramm für 2023* aufgenommenen Stimulanzien.

S7 Narkotika

Innerhalb des Wettkampfes verboten

Alle verbotenen Stoffe in dieser Klasse sind spezifische Stoffe.

Suchtstoff in diesem Abschnitt: Diamorphin (Heroin)

Die folgenden Narkotika, dazu gehören alle optischen Isomere, zum Beispiel gegebenenfalls D- und L-, sind verboten:

- Buprenorphin

- Dextromoramid

- Diamorphin (Heroin)

- Fentanyl und seine Derivate

- Hydromorphon

- Methadon

- Morphin

- Nicomorphin

- Oxycodon

- Oxymorphon

- Pentazocin

- Pethidin

S8 Cannabinoide

Innerhalb des Wettkampfes verboten

Alle verbotenen Stoffe in dieser Klasse sind spezifische Stoffe.

Suchtstoff in diesem Abschnitt: Tetrahydrocannabinol (THC)

Alle natürlichen und synthetischen Cannabinoide sind verboten, zum Beispiel

- in Cannabis (Haschisch, Marihuana) und Cannabis-Produkten

- natürliche und synthetische Tetrahydrocannabinole (THCs)

- synthetische Cannabinoide, welche die Wirkungen von THC nachahmen

Ausnahmen:

- Cannabidiol.

S9 Glucocorticoide

Innerhalb des Wettkampfes verboten

Alle verbotenen Stoffe in dieser Klasse sind spezifische Stoffe.

Alle Glucocorticoide sind verboten, wenn sie auf jeglichem injizierbaren, oralen [einschließlich oromukosalen (zum Beispiel bukkalen, gingivalen, sublingualen)] oder rektalen Weg verabreicht werden.

Dazu gehören unter anderem

- Beclometason

- Betamethason

- Budesonid

- Ciclesonid

- Cortison

- Deflazacort

- Dexamethason

- Flunisolid

- Fluocortolon

- Fluticason

- Hydrocortison

- Methylprednisolon

- Mometason

- Prednisolon

- Prednison

- Triamcinolonacetonid

Hinweis:

Andere Verabreichungsarten (einschließlich inhalativ und topisch: dentalintrakanalär, dermal, intranasal, ophthalmologisch, aurikulär und perianal) sind nicht verboten, wenn sie im Rahmen der vom Hersteller empfohlenen Dosen und medizinischen Indikationen angewendet werden.

* Bupropion, Koffein, Nikotin, Phenylephrin, Phenylpropanolamin, Pipradrol und Synephrin: Diese Stoffe sind in das Überwachungsprogramm für 2023 aufgenommen und gelten nicht als verbotene Stoffe.

P1 Betablocker

In bestimmten Sportarten verboten

Alle verbotenen Stoffe in dieser Klasse sind spezifische Stoffe.

Betablocker sind in den folgenden Sportarten nur innerhalb des Wettkampfes verboten; sofern angegeben (*), sind sie auch außerhalb des Wettkampfes verboten.

- Billard (alle Disziplinen) (WCBS)

- Bogenschießen (WA)*

- Darts (WDF)

- Golf (IGF)

- Minigolf (WMF)

- Motorsport (FIA)

- Schießen (ISSF, IPC)*

- Skifahren/Snowboarding (FIS) im Skispringen, Freistil aerials/halfpipe und Snowboard halfpipe/big air

- Unterwassersport (CMAS)* in allen Unterdisziplinen des Apnoetauchens, Speerfischens und Zielschießens

* Auch außerhalb des Wettkampfes verboten.

Dazu gehören unter anderem

- Acebutolol

- Alprenolol

- Atenolol

- Betaxolol

- Bisoprolol

- Bunolol

- Carteolol

- Carvedilol

- Celiprolol

- Esmolol

- Labetalol

- Metipranolol

- Metoprolol

- Nadolol

- Nebivolol

- Oxprenolol

- Pindolol

- Propranolol

- Sotalol

- Timolol

INDEX

(±)-Methyl-2-(naphthalen-2-yl)-2-(piperidin-2-yl)acetat

[1,2]Oxazolo[4",5":2,3]pregna-4-en-20-yn-17alphaol

1,2-Dimethylpentylamin

1,3-Dimethylamylamin (1,3-DMAA)

1,3-Dimethylbutylamin

1,4-Dimethylamylamin (1,4-DMAA)

1,4-Dimethylpentylamin

1,5-Dimethylhexylamin

11-Ketoandrostendion

17alpha-Methyl[1,2,5]oxadiazolo[3",4":2,3]-5alphaandrostan-17betaol

17alpha-Methyl-5alphaandrost-2-en-17betaol 17alpha-Methyl-5alphaandrost-3-en-17betaol 17alpha-Methylepitiostanol

17beta[(Tetrahydropyran-2-yl)oxy]-1'H-pyrazolo[3,4:2,3]-5alphaandrostan

17beta-Hydroxy-17alphamethyl-5alphaandrost-1-en-3-on

17beta-Hydroxy-17alphamethylandrosta-1,4-dien-3-on

17beta-Hydroxy-17alphamethylestr-4-en-3-on

17beta-Hydroxy-17alphamethylestra-4,9,11-trien-3-on

17beta-Hydroxy-17alphamethylestra-4,9-dien-3-on

17beta-Hydroxy-2alpha,17alphadimethyl-5alphaandrostan-3-on

17beta-Hydroxy-5alphaandrost-1-en-3-on 17beta-Hydroxy-5alphaandrostan-3-on 17beta-Hydroxy-5betaandrostan-3-on 17beta-Hydroxyestr-4,9,11-trien-3-on

17-Hydroxy-18ahomo-19-nor-17alphapregna-4,9,11-trien-3-on

19-Norandrostendiol

19-Norandrostendion

19-Norpregna-4-en-17alphaol

19-Nortestosteron

1-Androstendiol

1-Androstendion

1-Androsteron

1-Epiandrosteron

1-Testosteron

2-Androstenol

2-Androstenon

3alpha-Hydroxy-5alphaandrost-1-en-17-on

3-Androstenol

3-Androstenon

3beta-Hydroxy-5alphaandrost-1-en-17-on

3beta-Hydroxy-5alphaandrostan-17-on

3beta-Hydroxyandrost-5-en-17-on

3-Methylhexan-2-amin

4,17beta-Dihydroxyandrost-4-en-3-on

4-Androsten-3,6,17-trion

4-Androstendiol

4-Chlor-17betahydroxy-17alphamethylandrosta-1,4-dien-3-on

4-Chlor-17betaol-estr-4-en-3-on

4-Fluormethylphenidat

4-Hydroxytestosteron

4-Methylhexan-2-amin

4-Methylpentan-2-amin

4-Phenylpiracetam

5alpha-Androst-1-en-3,17-dion

5alpha-Androst-1-en-3beta,17betadiol

5alpha-Androst-2-en-17-ol

5alpha-Androst-2-en-17-on

5alpha-Androst-3-en-17-ol

5alpha-Androst-3-en-17-on

5alpha-Dihydrotestosteron

5-Androstendion

5-Methylhexan-2-amin

6-oxo

7alpha-Hydroxy-DHEA

7beta-Hydroxy-DHEA

7-Keto-DHEA

A

ACE-031

Acebutolol

Acetazolamid

Adrafinil

Adrenalin

Adrenosteron

Agonisten des körpereigenen

Reparatur-Rezeptors

AICAR

Aktivin A neutralisierende Antikörper

Aktivin-Rezeptor-IIB-Kompetitoren

Albumin

Alexamorelin

alpha-Pyrrolidinovalerophenon

Alprenolol

Amfepramon

Amfetamin

Amfetaminil

Amilorid

Aminoglutethimid

Amiphenazol

AMP-aktivierte Proteinkinase (AMPK)

Anamorelin

Anastrozol

Andarin

Androst-4-en-3,11,17-trion

Androst-4-en-3,17-dion

Androst-4-en-3beta,17betadiol

Androst-5-en-3,17-dion

Androst-5-en-3beta,17betadiol

Androsta-1,4,6-trien-3,17-dion

Androsta-1,4-dien-3,17-dion

Androsta-3,5-dien-7,17-dion

Androstanolon

Androstatriendion

Androstendiol

Androstendion

Anti-Aktivin-Rezeptor-IIB-Antikörper

AOD-9604

Apitegromab

Arformoterol

Arimistan

Asialo-EPO

Atenolol

B

Bazedoxifen

Beclometason

Bendroflumethiazid

Benfluorex

Benzfetamin

Benzylpiperazin

Betamethason

Betaxolol

Bimagrumab

Bisoprolol

Blut

Blut, autolog

Blut, Bestandteile

Blut, heterolog

Blut, homolog

Blutkörperchen, rote

Blutmanipulation

Blutplättchen-Wachstumsfaktor (PDGF)

Bolasteron

Boldenon

Boldion

BPC-157

Brimonidin

Brinzolamid

Bromantan

Budesonid

Bumetanid

Bunolol

Buprenorphin

Buserelin

C

Calusteron

Cannabidiol

Cannabis

Canrenon

Carbamyliertes EPO (CEPO)

Carphedon

Carteolol

Carvedilol

Cathin

Cathinon

Celiprolol

Chlorothiazid

Chlortalidon

Choriongonadotropin (CG)

Ciclesonid

CJC-1293

CJC-1295

Clenbuterol

Clobenzorex

Clomifen

Clonazolin

Clonidin

Clostebol

CNTO-530

Cobalt

Cocain

Corticorelin

Corticotropine

Cortison

Cropropamid

Crotetamid

Cyclofenil

D

Danazol

Daprodustat

Darbepoetine (dEPO)

Deflazacort

Dehydrochlormethyltestosteron

Dehydroepiandrosteron (DHEA)

Deslorelin

Desmopressin

Desoxymethyltestosteron

Dexamethason

Dextran

Dextromoramid

Diamorphin

Dimetamfetamin

Dimethylamfetamin

Domagrozumab

Dorzolamid

Drospirenon

Drostanolon

E

Ecstasy

Efaproxiral (RSR13)

Enobosarm

Ephedrin

Epiandrosteron

Epidihydrotestosteron

Epinephrin

Epistane

Epitestosteron

EPO-basierte Konstrukte

EPO-Fc

EPO-mimetische Stoffe

Erythropoetine (EPO)

Erythropoetin-Rezeptor-Agonisten

Esmolol

Estr-4-en-3,17-diol

Estr-4-en-3,17-dion

Etacrynsäure

Etamivan

Ethylestrenol

Ethylphenidat

Etilamfetamin

Etilefrin

Examorelin

Exemestan

F

Famprofazon

Felypressin

Fenbutrazat

Fencamfamin

Fencamin

Fenetyllin

Fenfluramin

Fenoterol

Fenoxazolin

Fenproporex

Fentanyl

Fibroblasten-Wachstumsfaktoren (FGFs)

Flunisolid

Fluocortolon

Fluorenol

Fluoxymesteron

Fluticason

Follistatin

Fonturacetam

Formebolon

Formestan

Formoterol

Fulvestrant

Furazabol

Furfenorex

Furosemid

G

GATA-Hemmer

Gendoping

Geneditierung

Genstilllegung

Gentransfer

Gestrinon

Ghrelin

Gonadorelin

Goserelin

GW1516

GW501516

H

Hämoglobin, mikroverkapselte Produkte

Hämoglobin, Produkte

Hämoglobinbasierte Blutersatzstoffe

Haschisch

Hepatozyten-Wachstumsfaktor (HGF)

Heptaminol

Heroin

Hexarelin

hGH 176-191

Higenamin

Hydrafinil

Hydrochlorothiazid

Hydrocortison

Hydromorphon

Hydroxyamfetamin

Hydroxyethylstärke

Hypoxieinduzierbarer-Faktor (HIF)-Aktivatoren

I

Imidazolin

Indacaterol

Indanazolin

Indapamid

Infusionen

Injektionen, > 100 ml

Insulinähnlicher Wachstumsfaktor 1 (IGF-1)

Insuline

Insulin-Mimetika

Intravenöse Infusionen/Injektionen

IOX2

Ipamorelin

Isomethepten

K

K-11706

L

Labetalol

Landogrozumab

Lenomorelin

Letrozol

Leuprorelin

Levmetamfetamin

Levosalbutamol

LGD-4033

Ligandrol

Lisdexamfetamin

Lonapegsomatropin

Luspatercept

Luteinisierendes Hormon (LH)

M

Macimorelin

Mannitol

Marihuana

Mechanisch induzierte Wachstumsfaktoren (MGFs)

Meclofenoxat

Mefenorex

Meldonium

Mephedron

Mephentermin

Mesocarb

Mestanolon

Mesterolon

Metamfetamin(D-)

Metandienon

Metenolon

Methadon

Methandriol

Methasteron

Methedron

Methoxy-Polyethylenglycol-Epoetin beta (CERA)

Methyl-1-testosteron

Methylclostebol

Methyldienolon

Methylendioxyamfetamin

Methylendioxymethamfetamin

Methylephedrin

Methylhexanamin

Methylnaphthidat

Methylnortestosteron

Methylphenidat

Methylprednisolon

Methylsynephrin

Methyltestosteron

Methyltrienolon

Metipranolol

Metolazon

Metoprolol

Metribolon

Miboleron

Modafinil

Molidustat

Mometason

Morphin

Myostatin bindende Proteine

Myostatin neutralisierende Antikörper

Myostatinhemmer

Myostatin-Propeptid

Myostatin-Vorläufer neutralisierende Antikörper

N

Nadolol

Nafarelin

Nandrolon

Naphazolin

Nebivolol

Nicomorphin

Nikethamid

Norboleton

Norclostebol

Norethandrolon

Norfenefrin

Norfenfluramin

Nukleinsäure-Analoga

Nukleinsäuren

O

Octodrin

Octopamin

Olodaterol

Osilodrostat

Ospemifen

Ostarin

Oxabolon

Oxandrolon

Oxilofrin

Oxprenolol

Oxycodon

Oxymesteron

Oxymetazolin

Oxymetholon

Oxymorphon

P

Pamabrom

Parahydroxyamfetamin

Peginesatid

Pemolin

Pentazocin

Pentetrazol

Perfluorchemikalien

Peroxisom-Proliferatoraktivierter-Rezeptordelta-Agonisten

Pethidin

Phendimetrazin

Phenethylamin

Phenmetrazin

Phenpromethamin

Phentermin

Pindolol

Plasmaexpander

p-Methylamfetamin

Pralmorelin

Prasteron

Prednisolon

Prednison

Prenylamin

Probenecid

Procaterol

Prolintan

Propranolol

Propylhexedrin

Prostanozol

Proteasen

Pseudoephedrin

Q

Quinbolon

R

Ractopamin

RAD140

Raloxifen

Reproterol

Roxadustat

S

S-23

Salbutamol

Salmeterol

Selegilin

Selektive Androgen-Rezeptor-Modulatoren (SARMs)

Sermorelin

Sibutramin

Solriamfetol

Somapacitan

Somatrogon

Sotalol

Sotatercept

Spironolacton

SR9009

Stamulumab

Stanozolol

Stenbolon

Strychnin

T

Tabimorelin

Tamoxifen

TB-500

Tenamfetamin

Terbutalin

Tesamorelin

Testolacton

Testosteron

Tetrahydrocannabinole

Tetrahydrogestrinon

Tetryzolin

Thiazide

Thymosin beta-4

Tibolon

Timolol

Tolvaptan

Torasemid

Toremifen

Transformierender-Wachstumsfaktorbeta-(TGF-²-)Signalhemmer

Trenbolon

Tretoquinol

Triamcinolonacetonid

Triamteren

Trimetazidin

Trimetoquinol

Triptorelin

Tuaminoheptan

Tulobuterol

U

Unzulässige Einflussnahme V

Vadadustat (AKB-6548)

Vaptane

Vaskulärendothelialer Wachstumsfaktor (VEGF)

Vilanterol

Voxelotor

W

Wachstumshormon (GH)

Wachstumshormon-Releasing-Peptide (GHRPs)

Wachstumshormon-Sekretagoge (GHS)

X

Xenon

Xylometazolin

Y

YK-11

Z

Zelle, Doping

Zelle, genetisch verändert

Zelle, normal

Zeranol

Zilpaterol

ID: 222890

ENDE