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BGV - Bedarfsgegenständeverordnung

Fassung vom 23. Dezember 1997
(BGBl. I 1998 S. 5, S. 3492, 1999 S. 2059, 2000 S. 179, 849, 1886; 20.06.2002 S. 2076 02a; 07.04.2003 S. 486 03; 07.01.2004 S. 31 04; 08.12.2004 S. 3307 04a; 13.07.2005 S. 2150 05; 13.07.2005 S. 2159 05a; 30.05.2006 S. 1279 06; 30.11.2006 S. 2730 06a; 20.12.2006 S. 3381; 08.08.2007 S. 1816 07 Begründung; 11.02.2008 S. 154 08; 30.04.2008 S. 784 08a; 16.06.2008 S. 1107 08b; 23.09.2009 S. 3130 09; 03.08.2010 S. 1138 10; 11.10.20010 S. 1393 10a; 07.02.2011 S. 226 11; 13.12.2011 S. 2720 11a; 24.06.2013 S. 1682 13; 23.02.2016 S. 198 16; 02.12.2021 S. 5068 21; 20.06.2023 Nr. 159 23; 03.04.2024 Nr. 114 24; 19.12.2025 Nr. 379 25)
Gl.-Nr.: 2125-40-46



§ 1 Gleichstellung 06

Imprägnierungsmittel in Aerosolpackungen für Leder- und Textilerzeugnisse, die für den häuslichen Bedarf bestimmt und nicht Erzeugnisse im Sinne des § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 8 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches sind, werden den Bedarfsgegenständen gleichgestellt.

§ 2 Begriffsbestimmungen 00a 03 05 06 08a 13 21 25

Im Sinne dieser Verordnung sind

  1. Lebensmittelbedarfsgegenstände:
    Bedarfsgegenstände im Sinne des § 2 Abs. 6 Satz Nr. 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches;
  2. Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Zellglasfolie:
    zur Verwendung als Lebensmittelbedarfsgegenstände bestimmte
    1. unbeschichtete Zellglasfolien,
    2. beschichtete Zellglasfolien mit einer aus Cellulose gewonnenen Beschichtung oder
    3. beschichtete Zellglasfolien mit einer Beschichtung aus Kunststoff im Sinne des Artikels 3 Nummer 2 der Verordnung (EU) Nr. 10/2011,

    jeweils hergestellt aus regenerierter Cellulose, die aus nicht zu anderen Zwecken verarbeitetem Holz oder aus nicht zu anderen Zwecken verarbeiteter Baumwolle gewonnen worden ist, auch mit Beschichtung auf einer oder auf beiden Seiten; ausgenommen sind Kunstdärme aus regenerierter Cellulose

  3. (aufgehoben)
  4. a. (aufgehoben)
  5. b. (aufgehoben)
  6. c. (aufgehoben)
  7. Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Keramik:
    zur Verwendung als Lebensmittelbedarfsgegenstände bestimmte Gegenstände, die aus einer Mischung anorganischer Stoffe mit einem im allgemeinen hohen Gehalt an Ton oder Silikat unter möglichem Zusatz von geringen Mengen organischer Stoffe hergestellt und nach ihrer Ausformung gebrannt sind. Sie können hochgebrannt und mit Glasuren oder Dekor versehen sein;
  8. Bedarfsgegenstände aus Vinylchloridpolymerisaten:
    1. Bedarfsgegenstände im Sinne des § 2 Absatz 6 Satz 1 Nummer 3 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches,
    2. Bedarfsgegenstände im Sinne des § 2 Absatz 6 Satz 1 Nummer 5 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches, die bei bestimmungsgemäßem oder vorauszusehendem Gebrauch mit den Schleimhäuten des Mundes in Berührung kommen und

    die unter Verwendung von Vinylchloridpolymerisaten oder Vinylchloridkopolymerisaten hergestellt sind;

  9. Babyartikel:
    jedes Produkt, das dazu bestimmt ist, den Schlaf, die Entspannung, das Füttern und das Saugen von Kindern zu erleichtern oder ihrer hygienischen Versorgung zu dienen,
  10. Druckfarben: Druckfarben oder Drucklacke, die in einem Druck- oder Lackierverfahren auf Lebensmittelbedarfsgegenstände aufgetragen werden;
  11. bedruckte Lebensmittelbedarfsgegenstände: Lebensmittelbedarfsgegenstände, die unter Verwendung von Druckfarben hergestellt sind;
  12. Nanomaterialien: Materialien in Druckfarben,
    1. die natürlichen Ursprungs sind, bei Herstellungsprozessen anfallen oder gezielt hergestellt werden,
    2. die Partikel in ungebundenem Zustand, als Aggregat oder als Agglomerat enthalten und
    3. bei denen mindestens 50 Prozent der Partikel bezogen auf die Anzahlgrößenverteilung ein oder mehrere Außenmaße im Bereich von einem bis 100 Nanometer aufweisen;
  13. Partikel: ein sehr kleines Teilchen einer Substanz mit definierten physikalischen Grenzen;
  14. Agglomerat: eine Ansammlung schwach gebundener Partikel oder Aggregate, in der die resultierende Oberfläche ähnlich der Summe der Oberflächen der einzelnen Bestandteile ist;
  15. Aggregat: ein Partikel aus fest gebundenen oder verschmolzenen Partikeln;
  16. Verwendung von Stoffen in Druckfarben: Das planvolle Benutzen von Stoffen zur Herstellung von Druckfarben, die zumindest einem der folgenden Verwendungszwecke dienen: Monomere oder sonstige Ausgangsstoffe, Farbmittel, Lösungsmittel, Photoinitiatoren oder andere Additive.

Zubereitungen zum Einfärben von Lebensmittelbedarfsgegenständen sowie Dekorfarben für Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Keramik oder Glas, die in einem Brennverfahren aufgebracht werden, sind keine Druckfarben im Sinne des Satzes 1 Nummer 7. Als Nanomaterialien im Sinne des Satzes 1 Nummer 9 gelten auch Fullerene, Graphenflocken und einwandige Kohlenstoff-Nanoröhren mit einem oder mehreren Außenmaßen kleiner als ein Nanometer.

§ 2a Anzeige 24 25

(1) Unternehmer, die Lebensmittelbedarfsgegenstände als Fertigerzeugnis herstellen, behandeln oder in den Verkehr bringen, haben dies spätestens bei Aufnahme der Tätigkeit gemäß Absatz 2 der für den jeweiligen Betrieb zuständigen Behörde anzuzeigen. Satz 1 gilt nicht für Lebensmittelunternehmer, die Lebensmittelbedarfsgegenstände herstellen, behandeln oder in den Verkehr bringen, sofern der jeweilige Betrieb bereits nach Artikel 6 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 852/2004 in der Fassung vom 3. März 2021 von der zuständigen Behörde registriert worden ist. Die Ausnahme nach Satz 2 gilt entsprechend für die in Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe c der Verordnung (EG) Nr. 852/2004 in der Fassung vom 3. März 2021 aufgeführten Erzeuger.

(2) Die Anzeige nach Absatz 1 Satz 1 muss die folgenden Angaben umfassen:

  1. den Namen, die Anschrift und die Rechtsform des mit dem Herstellen, Behandeln oder Inverkehrbringen befassten Unternehmens sowie des verantwortlichen Unternehmers,
  2. die Bezeichnung und die Anschrift des jeweiligen Betriebes,
  3. die Art der Tätigkeit des anzeigenden Unternehmens einschließlich der im Wege der Fernkommunikation durchgeführten Tätigkeiten sowie
  4. die Gruppe der Materialien und Gegenstände nach Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 in der Fassung vom 20. Juni 2019, die den Hauptbestandteil der hergestellten, behandelten oder in den Verkehr gebrachten Lebensmittelbedarfsgegenstände darstellt.

(3) Der Unternehmer hat Änderungen der Angaben nach Absatz 2 der zuständigen Behörde spätestens sechs Monate nach Eintritt der Änderung mitzuteilen, wenn die Änderung zu diesem Zeitpunkt noch besteht.

§ 3 Verbotene Stoffe

Bei dem gewerbsmäßigen Herstellen oder Behandeln der in Anlage 1 aufgeführten Bedarfsgegenstände dürfen die dort genannten Stoffe nicht verwendet werden.

§ 4 Zugelassene Stoffe 00c 03 05 08 08a 09 10a 13 21 24 25

(1) Bei dem gewerbsmäßigen Herstellen von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus den in § 2 Nr. 2 Buchstabe a und b genannten Zellglasfolien dürfen nur die in Anlage 2 aufgeführten Stoffe unter Einhaltung der dort in Spalte 2 genannten Verwendungsbeschränkungen verwendet werden. Die Stoffe dürfen nur verwendet werden, wenn sie den in Spalte 4 festgesetzten Reinheitsanforderungen entsprechen. Soweit in Spalte 4 keine Reinheitsanforderungen festgelegt sind, müssen die verwendeten Stoffe im Hinblick auf ihren Einsatzbereich handelsüblichen Reinheitsanforderungen genügen. Abweichend von Satz 1 dürfen auch andere als die dort genannten Stoffe als Farbstoff und Klebstoff verwendet werden, sofern ein Übergang der Stoffe auf die mit der Folie in Berührung kommenden Lebensmittel oder deren Oberfläche nach einer anerkannten Analysenmethode nicht festzustellen ist.

(1a) Bei dem gewerbsmäßigen Herstellen von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus den in § 2 Nr. 2 Buchstabe c genannten Zellglasfolien dürfen vor der Beschichtung nur die in Anlage 2 Teil A aufgeführten Stoffe unter Einhaltung der dort in Spalte 2 genannten Verwendungsbeschränkungen verwendet werden. Absatz 1 Satz 2 bis 4 ist anzuwenden.

( 2) Vorbehaltlich des Absatzes 3 dürfen bei dem gewerbsmäßigen Herstellen von Lebensmittelbedarfsgegenständen im Sinne des § 2 Nummer 2 Buchstabe c hinsichtlich der Beschichtung als

  1. Monomere oder andere Ausgangsstoffe,
  2. Additive außer Farbmittel,
  3. Hilfsstoffe bei der Herstellung von Kunststoffen außer Lösungsmittel sowie
  4. durch mikrobielle Fermentation gewonnene Makromoleküle

nur die in Anhang I Nummer 1 Tabelle 1 der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 in der Fassung vom 21. Februar 2025 aufgeführten Stoffe unter Einhaltung der Beschränkungen und Spezifikationen nach Anhang I Nummer 1 Tabelle 1 Spalte 10 und Nummer 4 der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 in der am 1. Januar 2013 geltenden Fassung verwendet werden. Die Stoffe dürfen nur verwendet werden, wenn sie den allgemeinen Anforderungen nach Artikel 8 Satz 1 der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 in der Fassung vom 21. Februar 2025 entsprechen. Artikel 6 Absatz 3 der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 in der Fassung vom 21. Februar 2025 gilt entsprechend.

( 3) (gestrichen)

( 4) (gestrichen)

(5) Bei dem gewerbsmäßigen Herstellen bedruckter Lebensmittelbedarfsgegenstände dürfen vorbehaltlich der Absätze 7 bis 9 in den Druckfarben nur verwendet werden

  1. Polymere aus in Anlage 14 Tabelle 1 aufgeführten Monomeren oder sonstigen Ausgangsstoffen sowie
  2. die in Anlage 14 Tabelle 1 aufgeführten Stoffe als Monomere oder sonstige Ausgangsstoffe oder als Farbmittel, Lösungsmittel, Photoinitiatoren oder andere Additive.

Die Stoffe dürfen nur verwendet werden, wenn sie den in Anlage 14 Tabelle 1 Spalte 8 festgesetzten anderen Beschränkungen, Spezifikationen und Reinheitsanforderungen entsprechen. Sofern keine Reinheitsanforderungen festgesetzt sind, müssen die Stoffe hinsichtlich der Reinheitsanforderungen von guter technischer Qualität sein. Stoffe in Form von Nanomaterialien dürfen nur verwendet werden, sofern dies in Anlage 14 Tabelle 1 Spalte 8 ausdrücklich bestimmt ist. Neben den in Anlage 14 Tabelle 1 genannten Säuren, Phenolen und Alkoholen dürfen auch ihre Salze, einschließlich der Doppelsalze und sauren Salze, des Aluminiums, Ammoniums, Bariums, Calciums, Eisens, Kaliums, Kobalts, Kupfers, Lithiums, Magnesiums, Mangans, Natriums und Zinks verwendet werden. Sind in Anlage 14 Tabelle 1 Salze von Säuren, Phenolen oder Alkoholen genannt, ist nur die Verwendung dieser Salze sowie die Verwendung von Salzen, einschließlich der Doppelsalze und sauren Salze, des Aluminiums, Ammoniums, Bariums, Calciums, Eisens, Kaliums, Kobalts, Kupfers, Lithiums, Magnesiums, Mangans, Natriums und Zinks dieser Säuren, Phenole oder Alkohole zulässig.

(6) Vorbehaltlich der Absätze 7, 8 und 10 dürfen die in Anlage 14 Tabelle 1 aufgeführten Monomere oder sonstigen Ausgangsstoffe als Additive und die in Anlage 14 Tabelle 1 aufgeführten Additive als Monomere oder sonstige Ausgangsstoffe verwendet werden, sofern sie den in Anlage 14 Tabelle 1 Spalte 8 festgesetzten anderen Beschränkungen, Spezifikationen und Reinheitsanforderungen entsprechen.

(7) Sofern die Druckfarben nicht dazu bestimmt sind, unmittelbar mit dem Lebensmittel in Berührung zu kommen, dürfen neben den nach den Absätzen 5 und 6 zulässigen Stoffen bei dem gewerbsmäßigen Herstellen bedruckter Lebensmittelbedarfsgegenstände in den Druckfarben verwendet werden:

  1. Polymere aus anderen als den in Anlage 14 Tabelle 1 aufgeführten Monomeren oder sonstigen Ausgangsstoffen und
  2. als Monomere oder sonstige Ausgangsstoffe, oder als Farbmittel, Lösungsmittel, Photoinitiatoren oder andere Additive andere als die in Anlage 14 Tabelle 1 aufgeführten Stoffe.

Die Stoffe im Sinne des Satzes 1 dürfen ferner nur verwendet werden, sofern sie nicht nach den Anforderungen der Abschnitte 3.5, 3.6 und 3.7 des Anhangs I der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 in der Fassung vom 23. Oktober 2024 als "mutagen", "karzinogen" oder "reproduktionstoxisch" eingestuft sind. Stoffe im Sinne des Satzes 1 sind auch solche in Form von Nanomaterialien. Satz 1 gilt nicht für bedruckte Lebensmittelbedarfsgegenstände, bei denen die Druckfarben bei einer normalen, vorhersehbaren Verwendung der Lebensmittelbedarfsgegenstände unmittelbar mit Lebensmitteln in Berührung kommen, obwohl sie nicht dazu bestimmt sind.

(8) Im Übrigen dürfen bei dem gewerbsmäßigen Herstellen bedruckter Lebensmittelbedarfsgegenstände in den Druckfarben Monomere oder sonstige Ausgangsstoffe sowie Additive verwendet werden, sofern sie

  1. in der jeweils geltenden Fassung des Anhangs I der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 ohne Gruppenbeschränkungen nach der dortigen Tabelle 1 Spalte 9 oder ohne Beschränkungen und Spezifikationen nach der dortigen Tabelle 1 Spalte 10 aufgeführt sind,
  2. den allgemeinen Anforderungen nach Artikel 8 der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 in der jeweils geltenden Fassung entsprechen und
  3. bezogen auf den bedruckten Lebensmittelbedarfsgegenstand, die in Anhang I Tabelle 1 Spalte 8 der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 in der jeweils geltenden Fassung genannten Grenzwerte für den Übergang auf das Lebensmittel einhalten.

Absatz 5 Satz 5 gilt entsprechend.

(9) Neben den nach Absatz 5 Satz 1 zulässigen Stoffen dürfen bei der Bedruckung von in § 4 Absatz 7 Satz 4 bezeichneten Lebensmittelbedarfsgegenständen auch die in Anlage 14 Tabelle 2 genannten Pigmente unter den dort festgelegten Bedingungen, Spezifikationen und Reinheitsanforderungen verwendet werden. Absatz 5 Satz 3 gilt entsprechend.

(10) Die Absätze 5 bis 9 gelten nicht für bedruckte Lebensmittelbedarfsgegenstände, bei denen ein Übergang von Stoffen, einschließlich solcher in Form von Nanomaterialien, aus der Druckfarbe auf das Lebensmittel ausgeschlossen ist.

(11) Sind in Druckfarben unbeabsichtigt eingebrachte Stoffe vorhanden, die nicht in Anlage 14 Tabelle 1 Spalte 8 oder Tabelle 2 Spalte 8 aufgeführt sind, unterliegen sie den Vorschriften des Artikels 3 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004. Ob diese Stoffe im bedruckten Lebensmittelbedarfsgegenstand Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 entsprechen, ist vom verantwortlichen Unternehmer gemäß international anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen der Risikobewertung zu prüfen.

§ 5 Verbotene Verfahren

Bei dem Herstellen der in Anlage 4 aufgeführten Bedarfsgegenstände dürfen die dort genannten Verfahren nicht angewendet werden.

§ 6 Höchstmengen 00b 00c 03 05 08a 13 24 25

Gewerbsmäßig dürfen nicht in den Verkehr gebracht werden

  1. Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Zellglasfolie, wenn sie die in Anlage 2 aufgeführten Stoffe über die dort in Spalte 3 festgesetzten Höchstmengen hinaus enthalten,
  2. Lebensmittelbedarfsgegenstände im Sinne des § 2 Nummer 2 Buchstabe c, wenn sie hinsichtlich der Beschichtung die in Anhang I Nummer 1 Tabelle 1 der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 in der Fassung vom 21. Februar 2025 aufgeführten Stoffe über die dort jeweils in Spalte 10 festgesetzten Höchstmengen hinaus enthalten,
  3. in Anlage 5 aufgeführte Bedarfsgegenstände, wenn sie die dort in Spalte 3 genannten Stoffe über die in Spalte 4 festgesetzten Höchstmengen hinaus enthalten,
  4. in Anlage 5a aufgeführte Bedarfsgegenstände, wenn sie die in Spalte 3 dieser Anlage aufgeführten Stoffe über die in Spalte 4 festgesetzten Höchstmengen nach den dort genannten Maßgaben freisetzen.

Satz 1 Nr. 1 gilt nicht, soweit die Beschichtung aus Kunststoff im Sinne des § 2 Nr. 2 Buchstabe c besteht.

§ 7 Verwendungsverbote

(1) Lebensmittelbedarfsgegenstände, die den Anforderungen der §§ 4 bis 6 nicht entsprechen, dürfen beim gewerbsmäßigen Herstellen oder Behandeln von Lebensmitteln nicht verwendet werden.

(2) Bedruckte Zellglasfolie darf gewerbsmäßig nur so verwendet werden, daß die bedruckte Seite nicht mit Lebensmitteln in Berührung kommt.

§ 8 Übergang von Stoffen auf Lebensmittel 00c 03 05 06 08 08a 09 13 21 25

(1) (aufgehoben)

(1a) (aufgehoben)

(1b) (aufgehoben)

(1c) Bei den in Artikel 1 Abs. 2 in Verbindung mit Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1895/2005 in der Fassung vom 18. November 2005, genannten Materialien und Gegenständen dürfen Anteile der in Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 1895/2005 in der Fassung vom 18. November 2005 aufgeführten Stoffe, die von den Materialien oder Gegenständen auf Lebensmittel übergehen, die dort festgesetzten spezifischen Migrationshöchstwerte nicht überschreiten.

(1d) (aufgehoben)

( 2) (aufgehoben)

( 3) Bei den in Anlage 6 aufgeführten Lebensmittelbedarfsgegenständen dürfen Anteile der dort genannten Stoffe, die von den Bedarfsgegenständen auf Lebensmittel übergehen, die dort angegebenen Höchstmengen nicht überschreiten.

(4) Die Artikel 10, 11, 12, 17 und 18 der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 gelten für Lebensmittelbedarfsgegenstände im Sinne des § 2 Nummer 2 Buchstabe c hinsichtlich der Beschichtung entsprechend.

(5) Bei bedruckten Lebensmittelbedarfsgegenständen dürfen die in Anlage 14 Tabelle 1 und 2 aufgeführten Stoffe die dort für sie in Spalte 6 oder 7 in Verbindung mit Anlage 14 Tabelle 3 jeweils festgelegten Grenzwerte für den Übergang auf Lebensmittel nicht überschreiten. Übergänge von Barium, Eisen, Kobalt, Kupfer, Lithium, Mangan und Zink sowie von primären aromatischen Aminen dürfen die in Anlage 14 Tabelle 4 jeweils festgelegten Grenzwerte nicht überschreiten.

(6) In Anlage 14 Tabelle 1 aufgeführte Stoffe, für die in Anlage 14 Tabelle 1 oder 3 kein spezifischer Migrationsgrenzwert, kein Gruppengrenzwert oder keine anderen Beschränkungen festgelegt sind, dürfen aus bedruckten Lebensmittelbedarfsgegenständen auf Lebensmittel jeweils nur bis zu einer Höchstmenge von 60 Milligramm pro Kilogramm des Lebensmittels übergehen.

(7) Bei bedruckten Lebensmittelbedarfsgegenständen darf aus Druckfarben ein Übergang von Stoffen, die nach § 4 Absatz 7 verwendet werden, auf Lebensmittel nicht nachweisbar sein. Für andere Stoffe als solche in Form von Nanomaterialien gilt als nicht nachweisbar ein Übergang bis zu 0,01 Milligramm pro Kilogramm des Lebensmittels.

§ 9 Warnhinweise

In Anlage 7 aufgeführte Bedarfsgegenstände dürfen gewerbsmäßig nur in den Verkehr gebracht werden, wenn die dort aufgeführten Warnhinweise an der dort genannten Stelle unverwischbar, deutlich sichtbar, leicht lesbar und in deutscher Sprache angegeben sind.

§ 10 Kennzeichnung, Nachweispflichten 05 06 08a 10a 11a 13 24 25

(1) (aufgehoben)

(1a) Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Zellglasfolie dürfen gewerbsmäßig nur in den Verkehr gebracht werden, wenn ihnen eine schriftliche Erklärung beigefügt ist, in der bescheinigt wird, dass sie den Anforderungen dieser Verordnung und der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 entsprechen. Satz 1 gilt nicht für das Inverkehrbringen im Einzelhandel und für Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Zellglasfolie, die offensichtlich für das Herstellen, Behandeln, Inverkehrbringen oder den Verzehr von Lebensmitteln verwendet werden sollen.

(2) Bei Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Keramik, die noch nicht mit Lebensmitteln in Berührung gekommen sind, gilt Absatz 1a Satz 1 entsprechend. Die Erklärung muss vom Hersteller oder, sofern dieser nicht in der Europäischen Union ansässig ist, dem in der Europäischen Union ansässigen Einführer in deutscher Sprache ausgestellt sein und folgende zusätzliche Angaben enthalten:

  1. Name und Anschrift des Herstellers und, sofern dieser nicht in der Europäischen Union ansässig ist, auch des Einführers,
  2. Identität des Lebensmittelbedarfsgegenstandes aus Keramik,
  3. Datum der Erstellung der Erklärung.

Darüber hinaus müssen der Hersteller oder der Einführer für Zwecke der Überwachung Nachweise darüber vorhalten, ob der Lebensmittelbedarfsgegenstand die in Anlage 6 Nummer 2 festgelegten Höchstmengen einhält. Diese Nachweise müssen mindestens die Ergebnisse der durchgeführten Analysen, die Testbedingungen sowie Name und Anschrift des Laboratoriums, das die Analyse durchgeführt hat, enthalten.

(2a) Die in Artikel 1 Absatz 2 in Verbindung mit Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1895/2005 genannten Materialien und Gegenstände, die BADGE oder seine Derivate enthalten, dürfen gewerbsmäßig nur in den Verkehr gebracht werden, wenn ihnen eine schriftliche Erklärung beigefügt ist, in der bescheinigt wird, dass sie den Anforderungen der Verordnung (EG) Nr. 1895/2005 und der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 entsprechen. Satz 1 gilt nicht für das Inverkehrbringen im Einzelhandel.

(3) Die in Anlage 9 aufgeführten Bedarfsgegenstände dürfen gewerbsmäßig an Verbraucherinnen oder Verbraucher nur abgegeben werden, wenn die in Spalte 3 aufgeführten Angaben an den in Spalte 4 vorgesehenen Stellen unverwischbar, deutlich sichtbar, leicht lesbar und in deutscher Sprache angebracht sind.

(4) Wer Bedarfsgegenstände in Verkehr bringt, hat die Angaben nach Artikel 15 Abs. 1 Buchstabe a und b der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 in deutscher Sprache anzubringen.

Die in Artikel 1 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2024/3190 in der Fassung vom 19. Dezember 2024 bezeichneten Materialien und Gegenstände dürfen nur in den Verkehr gebracht werden, wenn ihnen die in Artikel 8 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2024/3190 in der Fassung vom 19. Dezember 2024 genannte schriftliche Konformitätserklärung beigefügt ist und diese den Anforderungen des Anhangs III der Verordnung (EU) 2024/3190 in der Fassung vom 19. Dezember 2024 entspricht.

( 6) Der in Artikel 2 Absatz 3 Nummer 4 der Verordnung (EU) 2022/1616 in der Fassung vom 21. Februar 2025 bezeichnete recycelte Kunststoff darf nur in den Verkehr gebracht werden, wenn ihm die in Artikel 5 Absatz 2 in Verbindung mit Artikel 29 der Verordnung (EU) 2022/1616 in der Fassung vom 21. Februar 2025 genannte schriftliche Konformitätserklärung beigefügt ist und diese den Anforderungen des Anhangs III der Verordnung (EU) 2022/1616 in der Fassung vom 21. Februar 2025 entspricht.

§ 10a Kennzeichnung von Schuherzeugnissen 11a

(1) Schuherzeugnisse nach Anlage 11 Nr. 1 müssen von dem Hersteller oder seinem in der Europäischen Union niedergelassenen Bevollmächtigten oder, sofern weder der Hersteller noch sein Bevollmächtigter in der Europäischen Union eine Niederlassung hat, von demjenigen, der die Schuherzeugnisse in der Europäischen Union erstmals in den Verkehr bringt, vor dem gewerbsmäßigen lnverkehrbringen mit den Angaben nach Absatz 2 Satz 1 in Verbindung mit Absatz 3 versehen werden. Die Angaben nach Satz 1 sind an mindestens einem Schuherzeugnis eines jeden Paares lesbar, haltbar und gut sichtbar anzubringen. Wer Schuherzeugnisse gewerbsmäßig abgibt, muß sicherstellen, daß bei der Abgabe die Kennzeichnung nach Maßgabe von Satz 2 angebracht ist. Die Angaben können durch schriftliche Angaben ergänzt werden.

(2) Schuherzeugnisse sind mit der Angabe ihrer Bestandteile und der Angabe der hierfür verwendeten und nach Absatz 3 bestimmten Materialien durch Piktogramme oder schriftliche Angaben nach Maßgabe der Anlage 11 Nr. 2 und 3 zu kennzeichnen. Dies gilt nicht für

  1. gebrauchte Schuhe,
  2. Sicherheitsschuhwerk, das unter die Verordnung über das lnverkehrbringen von persönlichen Schutzausrüstungen fällt,
  3. Spielzeugschuhe.

Die Vorschriften der Chemikalien-Verbotsverordnung bleiben unberührt.

(3) In der Kennzeichnung nach Absatz 2 ist das Material anzugeben, das mindestens 80 Prozent jeweils

  1. der Fläche des Obermaterials,
  2. der Fläche von Futter und Decksohle und
  3. des Volumens der Laufsohle

ausmacht. Entfallen auf kein Material mindestens 80 Prozent, so sind Angaben zu den beiden Materialien mit den größten Anteilen am Schuhbestandteil zu machen. Die Bestimmung der Materialien des Obermaterials erfolgt unabhängig von Zubehör oder Verstärkungsteilen, wie Knöchelschützern, Randeinfassungen, Verzierungen, Schnallen, Laschen, Ösen oder ähnlichen Vorrichtungen.

§ 11 Untersuchungsverfahren

Die in Anlage 10 genannten Untersuchungen sind nach den dort aufgeführten Untersuchungsverfahren durchzuführen.

§ 11a Besondere Vorschriften für die Einfuhr 07 13 25

(1) § 53 Absatz 1 Satz 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches gilt unbeschadet des § 30 Nummer 1 und 2 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches nicht für

  1. die Beförderung von Bedarfsgegenständen unter zollamtlicher Überwachung und Lagerung von Bedarfsgegenständen in Zolllagern oder Lagern in Freizonen,
  2. die Veredelung und Umwandlung von Bedarfsgegenständen, solange sich die Bedarfsgegenstände unter zollamtlicher Überwachung befinden,
  3. Bedarfsgegenstände, die für das Oberhaupt eines auswärtigen Staates oder seines Gefolges verbraucht werden und zum Gebrauch während seines Aufenthaltes im Geltungsbereich dieser Verordnung bestimmt sind,
  4. Bedarfsgegenstände, die für diplomatische oder konsularische Vertretungen bestimmt sind,
  5. Bedarfsgegenstände, die ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke, für Messen, Ausstellungen oder ähnliche Veranstaltungen bestimmt sind,
  6. Bedarfsgegenstände, die als Reisebedarf verbracht werden, soweit es sich um Mengen handelt, für die Eingangsabgaben nicht zu erheben sind,
  7. Bedarfsgegenstände, die in Verkehrsmitteln mitgeführt werden und ausschließlich zum Gebrauch durch die durch diese Verkehrsmittel beförderten Personen bestimmt sind,
  8. Bedarfsgegenstände in privaten Geschenksendungen, soweit sie zum eigenen Gebrauch des Empfängers bestimmt sind, sowie Bedarfsgegenstände als Geschenke im öffentlichen Interesse,
  9. Bedarfsgegenständemuster und -proben in geringen Mengen,
  10. Bedarfsgegenstände als Übersiedlungsgut oder Heiratsgut in Mengen, die üblicherweise als Vorrat gehalten werden,
  11. Bedarfsgegenstände, die auf Seeschiffen zum Verbrauch auf hoher See bestimmt sind und an Bord des Schiffes verbraucht werden.

(2) Sendungen von Lebensmittelbedarfsgegenständen nach Artikel 1 in Verbindung mit Artikel 2 Buchstabe a der Verordnung (EU) Nr. 284/2011 dürfen aus Drittländern nur über einen der benannten spezifischen Orte der ersten Einführung im Sinne des Artikels 5 der Verordnung (EU) Nr. 284/2011 eingeführt werden. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit macht die Liste der benannten spezifischen Orte der ersten Einführung im Sinne des Artikels 5 der Verordnung (EU) Nr. 284/2011 im Bundesanzeiger und nachrichtlich auf seiner Internetseite bekannt.

§ 12 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten 00b 00c 03 05 06 08 08a 09 10a 13 21 24 25

(1) Nach § 58 Absatz 1 Nummer 18 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches wird bestraft, wer

  1. entgegen § 3 bei dem Herstellen oder Behandeln der in Anlage 1 aufgeführten Bedarfsgegenstände dort genannte Stoffe verwendet,
  2. entgegen § 4 Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 1a Satz 1 bei dem Herstellen von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Zellglasfolie
    1. andere als in der Anlage 2 aufgeführte Stoffe oder
    2. in Anlage 2 aufgeführte Stoffe unter Nichteinhaltung der dort genannten Verwendungsbeschränkungen verwendet,
  3. entgegen § 4 Absatz 2 Satz 1 oder Absatz 5 Satz 1, 2 oder 4 einen dort genannten Stoff verwendet,
  4. entgegen § 5 bei dem Herstellen der in Anlage 4 aufgeführten Bedarfsgegenstände dort genannte Verfahren anwendet,
  5. entgegen § 7 Absatz 1 einen Lebensmittelbedarfsgegenstand verwendet oder
  6. entgegen § 7 Absatz 2 eine Zellglasfolie nicht richtig verwendet.

(2) Nach § 58 Absatz 3 Nummer 2 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches wird bestraft, wer

  1. gegen die Verordnung (EG) Nr. 1895/2005 in der Fassung vom 18. November 2005 verstößt, indem er
    1. entgegen Artikel 3 bei der Herstellung der dort genannten Materialien oder Gegenstände BFDGE verwendet oder
    2. entgegen Artikel 4 bei der Herstellung der dort genannten Materialien oder Gegenstände NOGE verwendet oder
  2. gegen die Verordnung (EG) Nr. 450/2009 in der Fassung vom 29. Mai 2009 verstößt, indem er entgegen Artikel 5 Absatz 1 in Verbindung mit Absatz 2 Buchstabe c Ziffer i oder ii einen der dort genannten Stoffe benutzt,
  3. gegen die Verordnung (EU) 2022/1616 in der Fassung vom 21. Februar 2025 verstößt, indem er entgegen Artikel 4 Absatz 1 Materialien oder Gegenstände aus recyceltem Kunststoff in den Verkehr bringt, die die Anforderungen
    1. des Artikels 4 Absatz 2 in Verbindung mit Artikel 5 Absatz 1 oder Artikel 9 Absatz 1 Buchstabe c der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 in der Fassung vom 21. Februar 2025, jeweils auch in Verbindung mit Artikel 13 Absatz 1 oder Artikel 14 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 in der Fassung vom 21. Februar 2025, an die Zusammensetzung der Materialien und Gegenstände aus recyceltem Kunststoff,
    2. des Artikels 4 Absatz 3 Buchstabe a an den Einsatz einer geeigneten Recyclingtechnologie,
    3. des Artikels 4 Absatz 4 Buchstabe a an das Erfordernis der Zulassung des Recyclingverfahrens,
    4. des Artikels 4 Absatz 4 Buchstabe b in Verbindung mit Artikel 6 Absatz 1 an die Sammlung und Vorbehandlung von Kunststoffabfällen oder
    5. des Artikels 4 Absatz 4 Buchstabe b in Verbindung mit Artikel 7 Absatz 1 oder 2 Satz 1 an die Dekontaminierung des Kunststoff-Eingangsmaterials

    nicht erfüllen oder

  4. gegen die Verordnung (EU) 2024/3190 in der Fassung vom 19. Dezember 2024 verstößt, indem er entgegen Artikel 3 Absatz 1 Bisphenol A oder seine Salze verwendet oder die dort genannten Lebensmittelkontaktmaterialien oder -gegenstände in Verkehr bringt.

(3) Nach § 59 Absatz 1 Nummer 21 Buchstabe a des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches wird bestraft, wer entgegen § 6 Satz 1 Bedarfsgegenstände in den Verkehr bringt, wenn sie dort genannte Stoffe über die festgesetzten Höchstmengen oder Restgehalte hinaus enthalten oder freisetzen.

(4) Nach § 59 Absatz 3 Nummer 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches wird bestraft, wer entgegen Artikel 4 Buchstabe e in Verbindung mit Artikel 10 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 450/2009 in der Fassung vom 29. Mai 2009 Materialien und Gegenstände in Verkehr bringt.

(5) Ordnungswidrig im Sinne des § 60 Absatz 2 Nummer 26 Buchstabe a des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 9 Bedarfsgegenstände in den Verkehr bringt, die nicht oder nicht in der vorgeschriebenen Weise mit Warnhinweisen versehen sind.

(6) Ordnungswidrig im Sinne des § 60 Absatz 2 Nummer 26 Buchstabe a des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig

  1. entgegen § 2a Absatz 1 Satz 1 eine Anzeige nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erstattet,
  2. entgegen § 2a Absatz 3 eine Mitteilung nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig macht,
  3. entgegen § 10, Absatz la Satz 1, auch in Verbindung mit Absatz 2, oder entgegen § 10 Absatz 2a Satz 1, Absatz 5 oder 6 einen Lebensmittelbedarfsgegenstand oder dort genannte Materialien in den Verkehr bringt,
  4. (aufgehoben)
  5. entgegen § 10 Absatz 2 Satz 3 und 4 Nachweise nicht, nicht richtig oder nicht vollständig vorhält,
  6. entgegen § 10 Absatz 3 einen Bedarfsgegenstand abgibt,
  7. entgegen § 10 Absatz 4 eine Angabe nicht in deutscher Sprache anbringt oder
  8. entgegen § 10a Absatz 1 Satz 1 oder 2 ein Schuherzeugnis nicht mit den vorgeschriebenen Angaben versieht oder entgegen § 10a Absatz 1 Satz 3 die Anbringung der vorgeschriebenen Kennzeichnung nicht sicherstellt.

(7) Ordnungswidrig im Sinne des § 60 Absatz 4 Nummer 2 Buchstabe a des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig

  1. gegen die Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 in der Fassung vom 20. Juni 2019 verstößt, indem er
    1. entgegen Artikel 15 Absatz 1 in Verbindung mit Absatz 3 Materialien oder Gegenstände nicht, nicht richtig, nicht vollständig, nicht in der vorgeschriebenen Weise oder nicht rechtzeitig kennzeichnet,
    2. entgegen Artikel 17 Absatz 2 Satz 1 nicht über ein System oder Verfahren verfügt oder
    3. als Unternehmer entgegen Artikel 17 Absatz 2 Satz 2 eine Angabe nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig zur Verfügung stellt,
  2. gegen die Verordnung (EG) Nr. 2023/2006 in der Fassung vom 21. Februar 2025 verstößt, indem er
    1. entgegen Artikel 4 Buchstabe b in Verbindung mit Anhang Buchstabe A nicht sicherstellt, dass die Fertigungsverfahren für die in Artikel 1 genannten Materialien und Gegenstände in Übereinstimmung mit den dort genannten ausführlichen Regeln für die gute Herstellungspraxis durchgeführt werden,
    2. entgegen Artikel 7 Absatz 1 oder Absatz 2 eine dort genannte Unterlage nicht, nicht richtig oder nicht vollständig führt oder
    3. entgegen Artikel 7 Absatz 3 die Dokumentation den zuständigen Behörden nicht oder nicht rechtzeitig zugänglich macht,
  3. gegen die Verordnung (EG) Nr. 450/2009 in der Fassung vom 29. Mai 2009 verstößt, indem er
    1. entgegen Artikel 4 Buchstabe f in Verbindung mit Artikel 12 Absatz 1 und 2 Materialien und Gegenstände in Verkehr bringt oder
    2. entgegen Artikel 13 eine Unterlage nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig zur Verfügung stellt,
  4. gegen die Verordnung (EU) 2022/1616 in der Fassung vom 21. Februar 2025 verstößt, indem er
    1. entgegen Artikel 9 Absatz 1 Unterabsatz 2 in Verbindung mit Unterabsatz 3 Satz 1 die zuständige Behörde nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig informiert,
    2. entgegen Artikel 10 Absatz 2 Unterabsatz 1 in Verbindung mit Unterabsatz 2 eine Meldung nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig macht,
    3. als Entwickler entgegen Artikel 10 Absatz 3 Unterabsatz 3 Satz 1 eine dort genannte Information nicht zur Verfügung stellt oder
    4. entgegen Artikel 25 Absatz 1 Buchstabe a eine Meldung nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig macht oder
  5. als Unternehmer entgegen Artikel 8 Absatz 3 Satz 2 der Verordnung (EU) 2024/3190 in der Fassung vom 19. Dezember 2024 eine Unterlage nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig zur Verfügung stellt.

§ 13 Unberührtheitsklausel

Die Bestimmungen der auf das Chemikaliengesetz gestützten Rechtsverordnungen und der Verordnung über die Sicherheit von Spielzeug bleiben unberührt.

§ 14 (Aufhebung von Vorschriften)

§ 15 (aufgehoben) 06

§ 16 Übergangsvorschriften 00a 00b 00c 03 04 05 06a 08a 08b 09 10a 11 21 24 25

(1) Lebensmittelbedarfsgegenstände, die den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum 10. April 2003 geltenden Fassung entsprechen und vor dem 11. April 2003 erstmals in den Verkehr gebracht wurden, dürfen noch bis zum Abbau der Bestände weiter in den Verkehr gebracht werden. Soweit jedoch bei der Herstellung von Lebensmittelbedarfsgegenständen die Stoffe mit den PM/REF-Nummern 13510, 13720, 14650, 14950, 15310, 15700, 16240, 16570, 16600, 16630, 16690, 18640, 22420, 22570, 25210, 25240, 25270, 25840, 36840, 39120, 40320, 40580, 45650, 68860, 71670 oder 87040 verwendet werden und diese Stoffe den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum 10. April 2003 geltenden Fassung entsprechen, dürfen diese Bedarfsgegenstände noch bis zum 29. Februar 2004 hergestellt und eingeführt und nach diesem Termin noch bis zum Abbau der Bestände in den Verkehr gebracht werden.

(2) Bedarfsgegenstände nach Anlage 1 Nr. 7 Spalte 2, die bis zum 9. Januar 2004 nach den bis dahin geltenden Vorschriften dieser Verordnung hergestellt oder bis zu diesem Tag in den Geltungsbereich des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes verbracht worden sind und die nicht den Anforderungen des § 3 in Verbindung mit Anlage 1 Nr. 7 entsprechen, dürfen noch bis zum 29. Februar 2004 in den Verkehr gebracht werden. Abweichend von Satz 1 dürfen Textilerzeugnisse, hergestellt aus wiedergewonnenen Fasern, noch bis zum 1. Januar 2005 hergestellt oder in den Geltungsbereich des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes verbracht werden, wenn die in Anlage 1 Nr. 7 Spalte 3 genannten Azofarbstoffe, die aus den wiedergewonnenen gefärbten Fasern stammen, die dort angegebenen Amine in Mengen von weniger als 70 Milligramm in einem Kilogramm freisetzen.

(3) Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Kunststoff, die den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum 20. Juli 2005 geltenden Fassung entsprechen und die bis zum Ablauf des 28. Februar 2006 hergestellt oder eingeführt worden sind, dürfen auch nach diesem Zeitpunkt noch bis zum Abbau der Bestände weiter in den Verkehr gebracht werden.

(4) Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Zellglasfolie, die den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum 20. Juli 2005 geltenden Fassung entsprechen und die bis zum Ablauf des 28. Januar 2006 hergestellt oder eingeführt worden sind, dürfen auch nach diesem Zeitpunkt noch bis zum Abbau der Bestände in den Verkehr gebracht werden.

(5) Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Kunststoff, bei deren Herstellung der Stoff Azodicarbonamid (PM/REF-Nr. 36640) verwendet worden ist und die bis zum 1. August 2005 in Kontakt mit Lebensmitteln gekommen sind, dürfen auch nach dem 1. August 2005 in den Verkehr gebracht werden, wenn der Tag der Abfüllung auf ihnen angegeben ist. Für Verschlüsse, die für in Enghalsglasflaschen abgefüllte kohlensäurehaltige Getränke verwendet werden, gilt abweichend von Satz 1 das Datum 1. Dezember 2005. Der Tag der Abfüllung nach Satz 1 kann durch eine andere Angabe ersetzt werden, sofern diese die Ermittlung des Tages der Abfüllung ermöglicht. Der für das Inverkehrbringen Verantwortliche hat auf Nachfrage das Datum der Abfüllung den zuständigen Behörden mitzuteilen.

(6) Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Keramik, die den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum 9. Juni 2006 geltenden Fassung entsprechen und die bis zum Ablauf des 19. Mai 2007 hergestellt oder in die Europäische Gemeinschaft eingeführt worden sind, dürfen auch nach diesem Zeitpunkt noch bis zum Abbau der Bestände in den Verkehr gebracht werden.

(7) (aufgehoben)

(8) PVC-Dichtungsmaterial, das

  1. epoxidiertes Sojabohnenöl (PM/REF-Nr. 88.640) enthält und zur Abdichtung von Glasgefäßen mit Säuglingsanfangsnahrung, Folgenahrung, Getreidebeikost oder anderer Beikost verwendet wird, die vor dem 7. Dezember 2006 abgefüllt worden sind, und
  2. den Anforderungen nach Anlage 3 Abschnitt 2 Teil A in der bis zum 6. Dezember 2006 geltenden Fassung entspricht,

kann weiterhin in Verkehr gebracht werden, soweit das Abfülldatum auf dem Lebensmittelbedarfsgegenstand angebracht ist. Das Abfülldatum kann vom Verwender des Lebensmittelbedarfsgegenstandes durch eine andere Angabe ersetzt werden, soweit diese die Ermittlung des Abfülldatums ermöglicht. Auf Anordnung der zuständigen Behörde ist ihr vom Verwender des Lebensmittelbedarfsgegenstandes das Abfülldatum bekannt zu geben.

(9) Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Kunststoff, die den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum 13. Mai 2008 geltenden Fassung entsprechen, dürfen noch bis zum 30. April 2009 hergestellt oder eingeführt und auch nach diesem Datum in den Verkehr gebracht werden. Abweichend von Satz 1 dürfen die nachfolgend genannten Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Kunststoff noch bis zum 30. Juni 2008 hergestellt oder eingeführt und auch nach diesem Datum in den Verkehr gebracht werden:

  1. Deckel, die eine Dichtung enthalten und die hinsichtlich der Beschränkungen und Spezifikationen für die PM/Ref-Nummer 36640 nicht dieser Verordnung in der bis zum 13. Mai 2008 geltenden Fassung entsprechen und
  2. Lebensmittelbedarfsgegenstände, die Phthalate enthalten und hinsichtlich der Beschränkungen und Spezifikationen für die PM/Ref-Nummern 74560, 74640, 74880, 75100 und 75105 dieser Verordnung in der bis zum 13. Mai 2008 geltenden Fassung entsprechen.

(10) (aufgehoben)

(11) (aufgehoben)

(12) Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Kunststoff und Lebensmittelbedarfsgegenstände im Sinne des § 2 Nummer 2 Buchstabe c hinsichtlich der aufzubringenden Beschichtung, die den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum 28. September 2009 geltenden Fassung entsprechen, dürfen vorbehaltlich des Absatzes 13 noch bis zum 6. März 2010 hergestellt oder eingeführt und auch nach diesem Datum in den Verkehr gebracht werden. Abweichend von Satz 1 ist § 4 Absatz 3 für die Herstellung oder Einfuhr der dort bezeichneten Lebensmittelbedarfsgegenstände bereits ab dem 1. Januar 2010 anzuwenden; Lebensmittelbedarfsgegenstände, die den Anforderungen des § 4 Absatz 3b entsprechen, dürfen auch nach dem dort genannten Datum noch in den Verkehr gebracht werden.

(13) Absatz 12 Satz 1 gilt nicht, wenn bei der Herstellung der genannten Lebensmittelbedarfsgegenstände der Stoff 2,4,4'-Trichlor-2'-hydroxydiphenylether (PM/REF-Nr. 93930) verwendet worden ist. Lebensmittelbedarfsgegenstände nach Satz 1 dürfen noch bis zum 1. November 2011 in den Verkehr gebracht werden.

(14) (aufgehoben)

(15) Bedruckte Lebensmittelbedarfsgegenstände, die nach den bis zum Ablauf des 31. Dezember 2026 geltenden Vorschriften in den Verkehr gebracht worden sind, dürfen auch nach diesem Datum noch bis zum Abbau der Bestände nach Maßgabe dieser Vorschriften in den Verkehr gebracht werden.

(16) § 2 Satz 1 Nummer 7 bis 13, Satz 2 und 3, § 4 Absatz 5 bis 11, § 8 Absatz 5 bis 7 und § 12 Absatz 2 Nummer 3 sind erst ab dem 1. Januar 2027 anzuwenden.

(17) In § 4 Absatz 7 Satz 4 bezeichnete, unter Verwendung von in Anlage 14 Tabelle 2 genannten Pigmenten bedruckte Lebensmittelbedarfsgegenstände, die nach den bis zum Ablauf des 31. Dezember 2026 geltenden Vorschriften in den Verkehr gebracht worden sind, dürfen auch nach diesem Datum noch bis zum Abbau der Bestände nach Maßgabe dieser Vorschriften in den Verkehr gebracht werden.

(18) § 4 Absatz 9 in Verbindung mit Anlage 14 Tabelle 2 ist ab dem 1. Januar 2027 nicht mehr anzuwenden.

(19) Abweichend von § 2a Absatz 1 Satz 1 haben Unternehmer, die ihre Tätigkeit bereits vor dem 1. Juli 2024 aufgenommen haben, die Anzeige bis zum 31. Oktober 2024 an die zuständige Behörde zu übermitteln.

§ 17 (Inkrafttreten)

.

Stoffe, die bei dem Herstellen oder Behandeln von bestimmten Bedarfsgegenständen nicht verwendet werden dürfen 00a 05a 08a 09 Anlage 1 13
(zu § 3)


Lfd.
Nr.
Bedarfsgegenstand Verbotene Stoffe
1 2 3
1. Niespulver Pulver aus der Panamarinde (Quillaja saponaria), ihre Saponine und deren Derivate

Pulver aus der Wurzel der Christ-, Weihnachtsrose (Helleborus niger)
- schwarzer Nieswurz

Pulver aus der Wurzel des Bärenfußes (Helleborus viridis)
- grüner Nieswurz

Pulver aus der Wurzel des weißen Germers (Veratrum album)
-weißer Nieswurz

Pulver aus der Wurzel des schwarzen Germers (Veratrum nigrum)
- schwarzer Nieswurz

Holzstaub

Benzidin und seine Derivate

-Nitrobenzaldehyd

2. Stinkbomben Ammoniumsulfid und Ammoniumhydrogensulfid Ammoniumpolysulfide
3. Tränengas Flüchtige Ester der Bromessigsäure:
Methylbromacetat
Ethylbromacetat
Propylbromacetat
Butylbromacetat
4. Bedarfsgegenstände im Sinne des § 5 Abs. 1 Nr. 6 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes, die unter Verwendung von Textilien hergestellt sind, ausgenommen Schutzkleidung, sowie für entsprechend hergestellte Spieltiere und Puppen Tri-(2,3-dibrompropyl)-phosphat (TRIS)

Tris-(aziridinyl)-phosphinoxid (TEPA)

Polybromierte Biphenyle (PBB)

5. Scherzspiele Flüssige Stoffe und Zubereitungen, die nach der Gefahrstoffverordnung als gefährlich eingestuft oder einzustufen sind
6. -aufgehoben - 05a
7.
04
Textil- und Ledererzeugnisse, die längere Zeit mit der menschlichen Haut oder der Mundhöhle direkt in Berührung kommen können, insbesondere:

1. Kleidung, Bettwäsche, Handtücher, Haarteile, Perücken, Hüte, Windeln und sonstige Toilettenartikel, Schlafsäcke,

2. Schuhe, Handschuhe, Uhrarmbänder, Handtaschen, Geldbeutel und Brieftaschen, Aktentaschen, Stuhlüberzüge, Brustbeutel,

3. Textil- und Lederspielwaren und Spielwaren mit Textil- oder Lederbekleidung,

4. für den Endverbraucher bestimmte Garne und Gewebe

Azofarbstoffe, die bei Anwendung der in Anlage 10 Nr. 7 angegebenen Methode durch reduktive Spaltung einer oder mehrerer Azogruppen eines oder mehrere der nachfolgenden Amine in nachweisbaren Mengen freisetzen. Die Verwendung von Azofarbstoffen gilt als nachgewiesen bei Freisetzungsraten je Aminkomponente von mehr als 30 mg in einem Kilogramm Fertigerzeugnis oder gefärbten Teilen davon.
Stoffname CAS-
Nummer
Index-
Nummer
EG-
Nummer
Biphenyl4ylamin
4-Aminobiphenyl
Xenylamin
92-67-1 612-072-00-6 202-177-1
Benzidin 92-87-5 612-042-00-2 202-199-1
4-Chlor-o-toluidin 95-69-2 202-441-6
2-Naphthylamin 91-59-8 612-022-00-3 202-080-4
o-Aminoazotoluol
4-Amino-2',3-dimethylazobenzol
4-o-Tolylazo-o-toluidin
97-56-3 611-006-00-3 202-591-2
5-Nitro-o-toluidin
2-Amino-4-nitrotoluol
99-55-8 202-765-8
4-Chloranilin 106-47-8 612-137-00-9 203-401-0
4-Methoxy-m-phenylendiamin
2,4-Diaminoanisol
615-05-4 210-406-1
4,4'-Methylendianilin
4,4'-Diaminodiphenylmethan
101-77-9 612-051-00-1 202-974-4
3,3'-Dichlorbenzidin
3,3'-Dichlorbiphenyl4,4'-ylendiaminen
91-94-1 612-068-00-4 202-109-0
3,3'-Dimethoxybenzidin
o-Dianisidin
119-90-4 612-036-00-X 204-355-4
3,3'-Dimethylbenzidin
4,4'-Bi-o-Toluidin
119-93-7 612-041-00-7 204-358-0
4,4'-Methylendi-o-toluidin
3,3'-Dimethyl-4,4'-diaminodiphenylmethan
838-88-0 612-085-00-7 212-658-8
6-Methoxy-m-toluidin
p-Cresidin
120-71-8 204-419-1
4,4'-Methylen-bis-(2-chloranilin)
2,2'-Dichlor-4,4'-methylendianilin
101-14-4 612-078-00-9 202-918-9
4,4'-Oxydianilin 101-80-4 202-977-0
4,4'-Thiodianilin 139-65-1 205-370-9
o-Toluidin
2-Aminotoluol
95-53-4 612-091-00-X 202-429-0
4-Methyl-m-phenylendiamin
2,4-Toluylendiamin
95-80-7 612-099-00-3 202-453-1
2,4,5-Trimethylanilin 137-17-7 205-282-0
o-Anisidin
2-Methoxyanilin
90-04-0 612-035-00-4 201-963-1
4-Amino-azobenzol 60-09-3 611-008-00-4 200-453-6"
8. a) Spielzeug und Babyartikel Folgende Phthalate (oder andere CAS- und EINECS-Nummern,die diesen Stoff betreffen):

Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP) CAS-Nr. 117-81-7 EINECS-Nr. 204-211-0

Dibutylphthalat (DBP) CAS-Nr. 84-74-2 EINECS-Nr. 201-557-4

Benzylbutylphthalat (BBP) CAS-Nr. 85-68-7 EINECS-Nr. 201-622-7;

b) Spielzeug und Babyartikel, die von Kindern in den Mund genommen werden können Diisononylphthalat (DINP) CAS-Nrn. 28553-12-0 und 68515-48-0 EINECS-Nrn. 249-079-5 und 271-090-9

Diisodecylphthalat (DIDP) CAS-Nrn. 26761-40-0 und 68515-49-1 EINECS-Nrn. 247-977-1 und 271-091-4

Din-octylphthalat (DNOP) CAS-Nr. 117-84-0 EINECS-Nr. 204-214-7

Zu a) und b):
Phthalate gelten als nicht verwendet, sofern ihre Konzentration im weichmacherhaltigen Material des Endproduktes insgesamt 0,1 % nicht übersteigt.

9. Materialien und Gegenstände aus Kunststoff im Sinne des Artikels 3 Nummer 1 der Verordnung (EU) Nr. 10/2011
und Lebensmittelbedarfsgegenstände im Sinne des § 2 Nummer 2 Buchstabe c hinsichtlich der Beschichtung
2,4,4'-Trichlor-2'- hydroxydiphenylether
CAS-Nr. 0003380-34-5
PEM/REF-Nr. 93930
10. (aufgehoben)

.

Anlage 2 05
(zu § 4 Abs. 1 und 1a und § 6 Satz 1 Nr. 1)

Stoffe, die für die Herstellung von Zellglasfolien zugelassen sind

Teil A
Zellglasfolie ohne Lackbeschichtung

Stoff 1 Verwendungs-
beschränkung
Höchstmengen Reinheitsanforderungen
1 2 3 4
1.Regenerierte Cellulose Der Anteil in der Folie muß mindestens 72 % 2 betragen.
2. Zusatzstoffe
2.1 Feuchthaltemittel Nicht mehr als insgesamt 27 % 2 Nur für zu beschichtendes Zellglas und für die Verpackung von nichtfeuchten Lebensmitteln, d.h. die kein physikalisch freies Wasser ,an der Oberfläche haben Auf das Lebensmittel, das mit der Folie in Berührung kommt, dürfen Mono- und Diethylenglykol insgesamt zu höchstens 30 mg/kg Lebensmittel übergehen.
Bis(2-hydroxyethyl)ether [Diethylenglykol]
Ethandiol [Monoethylenglykol]
1,3-Butandiol
Glycerin
1,2-Propandiol
[1,2-Propylenglykol]
Polyethylenoxid
[Polyethylenglykol]
Mittleres Molekulargewicht zwischen 250 und 1200
1,2-Polypropylenoxid
[1,2-Polypropylenglykol]
Mittleres Molekulargewicht nicht größer als 400 mit einem Gehalt an freiem 1,3-Propandiol von nicht mehr als 1 Gewichts-%
Sorbit
Tetraethylenglykol
Triethylenglykol
Harnstoff
2.2 Andere Stoffe Nicht mehr als insgesamt 1 % 2
Erste Gruppe Der Gehalt der Folie an jedem Stoff oder jeder Stoffgruppe darf 2 mg/dm2 nicht überschreiten.
Essigsäure und ihre Ammonium-, Calcium-, Magnesium-, Kalium- und Natriumsalze
Ascorbinsäure und ihre Ammonium-, Calcium-, Magnesium-, Kalium- und Natriumsalze


Stoff Verwendungs-
beschränkung
Höchstmengen Reinheitsan-
forderungen
1 2 3 4
Benzoesäure und ihr Natriumsalz
Ameisensäure und ihre Ammonium-, Calcium-, Magnesium-, Kalium- und Natriumsalze
geradkettige gesättigte oder ungesättigte Fettsäuren mit gerader Kohlenstoffzahl C8-C20, Behensäure, Rizinolsäure und deren Ammonium-, Calcium-, Magnesium-, Kalium-, Natrium-, Aluminium- und Zinksalze
Citronensäure, d,l-Milchsäure, Maleinsäure, Weinsäure und ihre Natrium- und Kaliumsalze
Sorbinsäure und ihre Ammonium-, Calcium-, Magnesium-, Kalium- und Natriumsalze
Amide geradkettiger, gesättigter oder ungesättigter Fettsäuren mit gerader Kohlenstoffzahl C8-C20, Behensäureamid und Rizinolsäureamid
Natürliche Stärke (Lebensmittelqualität) und Stärkemehl
Stärke (Lebensmittelqualität) und Stärkemehl, chemisch modifiziert
Amylose
Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Magnesiumchlorid, Calciumchlorid
Glycerinester mit geradkettigen, gesättigten oder ungesättigten Fettsäuren mit gerader Kohlenstoffzahl C8-C20 und/oder Adipinsäure, Citronensäure, 12-Hydroxystearinsäure [Oxystearin], Rizinolsäure
Ester des Polyoxyethylens (Anzahl der Oxyethylengruppen zwischen 8 und 14) mit geradkettigen, gesättigten oder ungesättigten Fettsäuren mit geradzahliger Kohlenstoffkette C8-C20
Sorbitester mit geradkettigen, gesättigten oder ungesättigten Fettsäuren mit geradzahliger Kohlenstoffkette C8-C20


Stoff Verwendungs-
beschränkung
Hochstmengen Reinheitsanforderungen
1 2 3 4
Mono- und/oder Diester der Stearinsäure mit Ethandiol und/oder Bis(2-hydroxyethyl)ether und/oder Triethylenglykol
Oxide und Hydroxide des Aluminiums, Calciums, Magnesiums und Siliciums, Silicate und Silicathydrate des Aluminiums, Calciums, Magnesiums und Kaliums
Polyethylenoxid [Polyethylenglykol] Mittleres Molekulargewicht zwischen 1200 und 4000
Natriumpropionat
Zweite Gruppe Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf insgesamt höchstens 1 mg/dm2 und von jedem Stoff oder jeder Stoffgruppe höchstens 0,2 mg/dm2 enthalten, sofern nicht geringere Mengen angegeben sind.
Alkyl-(C8-C18)benzolsulfonat, Natriumsalz
Isopropylnaphthalinsulfonat, Natriumsalz
Alkyl-(C8-C18)sulfat, Natriumsalz
Alkyl-(C8-C18)sulfonat, Natriumsalz
Dioctylsulfosuccinat, Natriumsalz
Distearat des Dihydroxy- diethylentriaminmonoacetat Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,05 mg/dm2 enthalten.
Ammonium, Magnesium-, Kaliumsalze des Laurylsulfats
N,N'-Distearoyldiaminoethan
[N,N'Distearoylethylendiamin]
und
N,N'-Dipalmitoyldiaminoethan
[N,N'Dipalmitoylethylendiamin]
und
N,N'-Dioleyldiaminoethan
[N,N'Dioleylethylendiamin]
2-Heptadecyl-4,4-bis-(Methylenstearat)-oxazolin
Polyethylenaminostear-amidethylsulfat Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,1 mg/dm2 enthalten.
Dritte Gruppe Verankerungsmittel Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf insgesamt höchstens 1 mg/dm2 enthalten.
Melamin-Formaldehyd, kondensiert, modifiziert oder nicht modifiziert:

Kondensationsprodukt aus Melamin-Formaldehyd, modifiziert mit einem oder mehreren der nachfolgenden Produkte:
Butanol, Diethylentriamin, Triethylentetramin, Ethanol, Tetraethylenpentamin, Tris-(2-hydroxyethyl)-amin 3,3'-Diaminodipropylamin, 4,4'-Diaminodibutylamin

Freier Formaldehyd:
Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,5 mg/dm2 enthalten.

Freies Melamin:
Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,3 mg/dm2 enthalten.

Kondensationsprodukte aus Melamin-Harnstoff Formaldehyd, modifiziert mit Tris-(2-hydroxyethyl)amin Freier Formaldehyd:
Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,5 mg/dm2 enthalten

Freies Melamin:
Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,3 mg/dm2 enthalten.

Kationische vernetzte Polyalkylenamine
a) Polyamid-Epichlorhydrinharze auf Basis Diaminopropylmethylamin und Epichlorhydrin
b) Polyamid-Epichlorhydrinharze auf Basis Epichlorhydrin, Adipinsäure, Caprolactam, Diethylentriamin und/ oder Ethylendiamin
c) Polyamid-Epichlorhydrinharze auf Basis von Adipinsäure, Diethylentriamin und Epichlorhydrin oder einer Mischung von Epichlorhydrin und Ammoniak
d) Polyamid-Polyamin-Epichlorhydrinharze auf Basis von Epichlorhydrin, Dimethyladipat und Diethylentriamin
e) Polyamid-Polyamin-Epichlorhydrazinharze auf Basis von Epichlorhydrin, Adipinsäureamid und Diaminopropylmethylamin
Polyethylenamine und Polyethylenimine Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,75 mg/dm2 enthalten.
Kondensationsprodukte aus Harnstoff-Formaldehyd, nicht modifiziert oder modifiziert mit einem oder mehreren der nachfolgenden Produkte:
Methanol, Ethanol, Butanol, Diethylentriamin, Triethylentetramin, Tetraethylenpentamin, Guanidin, Natriumsulfit, Sulfanilsäure, Diamino-diethylamin, 3,3'-Diamino-dipropylamin, Diaminopropan, Diaminobutan, Aminomethylsulfonsäure
Freier Formaldehyd:
Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,5 mg/dm2 enthalten.
Vierte Gruppe Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf von diesen Stoffen und Stoffgruppen insgesamt höchstens 0,01 mg/dm2 enthalten
Reaktionsprodukte von aminierten Speiseölen und Polyethylenoxid
Laurylsulfat des Monoethanolamins


Stoffe, die für die Herstellung von Zellglasfolien zugelassen sind Anlage 2
(zu § 4 Abs. 1 und § 6 Nr. 1)

Teil B 05
Beschichtete Zellglasfolie

Stoff Verwendungs-
beschränkung
Höchstmengen Reinheitsan-
forderungen
1 2 3 4
A. In Teil A aufgeführte Stoffe Siehe Teil A Siehe Teil A Siehe Teil A
B. Lacke
1. Polymere
Ethyl-, Hydroxyethyl-, Hydroxypropyl- und Methylether der Cellulose
Cellulosenitrat Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 20 mg/dm2 enthalten. Der Stickstoffgehalt liegt zwischen 10,8 % und 12,2 %.
Acrylnitril
Methacrylnitril
Ethylen, Propylen, 1- und 2-Butylen
Vinylchlorid In Übereinstimmung mit § 6 Nr. 2 und § 8 Abs. 3
2. Harze Nur zur Herstellung von Zellglasfolien, die mit einem Lack aus Cellulosenitrat beschichtet sind Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf insgesamt höchstens 12,5 mg/dm2 enthalten.
Kasein
Kolophonium und/oder seine Polymerisations-, Hydrierungs- oder Disproportionierungsprodukte und deren Ester mit Methyl-, Ethyl- und mehrwertigen C2-C6-Alkoholen oder Mischungen dieser Alkohole
Kolophonium und/oder seine Polymerisations-, Hydrierungs- oder Disproportionierungsprodukte kondensiert mit Acrylsäure und/oder Maleinsäure und/oder Citronensäure und/oder Fumarsäure und/oder Phthalsäure und/oder Bisphenolformaldehyd verestert mit Methyl-, Ethyl- und mehrwertigen C2-C6-Alkoholen oder deren Mischungen
Ester des Bis-(2-hydroxyethyl)-ethers mit Additionsprodukten des β-Pinen und/oder Dipenten und/oder Diterpen und Maleinsäureanhydrid
Gelatine (Lebensmittelqualität)
Rizinusöl und seine Dehydrations- oder Hydrierungsprodukte und die Kondensationsprodukte mit Polyglycerin, Adipinsäure, Maleinsäure, Citronensäure, Phthalsäure und Sebacinsäure
Poly-p-pinen [Terpenharze]
Harnstoff-Formaldehydharze (siehe Verankerungsmittel)
3. Weichmacher Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 6 mg/dm2 enthalten
Acetyltributylcitrat
Acetyl-tri-(2-ethyl-hexyl)citrat
Di-iso-butyl- und Di-n-butyladipat
Di-n-hexylazelat
Dicyclohexylphthalat Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 4 mg/dm2 enthalten.
Diphenyl-(2-ethylhexyl) -phosphat Die Menge an Diphenyl-(2-ethylhexyl)-phosphat darf nicht überschreiten:
  1. 2,4 mg/kg im Lebensmittel, das mit der Folie in Berührung gekommen ist, oder
  2. 0,4 mg/dm2 in der Beschichtung auf der mit dem Lebensmittel in Berührung kommenden Folienseite.
Glycerinmonoacetat [Monoacetin]
Glycerindiacetat [Diacetin]
Glycerintriacetat [Triacetin]
Dibutylsebacat
Di-n-butyl- und Di-isobutyltartrat
4. Andere Zusatzstoffe In der unbeschichteten Zellglasfolle und der Beschichtung zusammen insgesamt nicht mehr als 6 mg/dm2 Berührungsfläche mit den Lebensmitteln
4.1 Zusatzstoffe, die in Teil A aufgeführt sind Siehe Teil A Die gleichen Höchstmengen wie in Teil A (die Mengen beziehen sich jedoch auf die unbeschichtete Zellglasfolie und die Beschichtung insgesamt) Siehe Teil A
4.2 Spezielle Zusatzstoffe für Lacke Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf von jedem Stoff oder jeder Stoffgruppe höchstens 2 mg/dm2 des Lackes enthalten, sofern nicht geringere Mengen angegeben sind.
1-Hexadecanol und 1-Octadecanol
Ester der geradkettigen, gesättigten oder ungesättigten Fettsäuren mit geradzahliger Kohlenstoffkette von C8-C20 und Rizinolsäure mit geradkettigen Ethyl-, Butyl-, Amyl- und Oleylalkoholen
Montanwachs, Montansäuren (C26-C32) gereinigt und/oder deren Ester mit Ethandiol und/oder 1,3-Butandiol und/oder deren Calcium- und Kaliumsalze enthaltend
Carnaubawachs
Bienenwachs
Espartowachs
Candelillawachs
Dimethylpolysiloxan Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 1 mg/dm2 des Lackes enthalten.
Epoxydiertes Sojaöl (mit einem Oxirangehalt zwischen 6 und 8 %)
Gereinigtes Paraffin und gereinigte mikrokristalline Wachse
Pentaerythrittetrastearat
Mono- und bis-(octadecyldiethylenoxid) -phosphat Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,2 mg/dm2 des Lackes enthalten
Aliphatische Säuren (C8-C20) verestert mit Mono- und/oder bis(2-hydroxyethyl)amin
2- und 3-tert-butyl-4-hydroxyanisol [Butylhydroxyanisol, BHA] Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,06 mg/dm2 des Lackes enthalten.
2,6-Di-tert-butyl- 4-methylphenol [Butylhydroxytoluol, BHT] Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,06 mg/dm2 des Lackes enthalten.
Di-n-octylzinn-bis (2-ethylhexyl)-maleat Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,06 mg/dm2 des Lackes enthalten.
5. Lösemittel Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf insgesamt höchstens 0,6 mg/dm2 des Lackes enthalten.
Butylacetat
Ethylacetat
Isobutylacetat
Isopropylacetat
Propylacetat
Aceton
Butylalkohol
Ethylalkohol
Isobutylalkohol
Isopropylalkohol
Propylalkohol
Cyclohexan
Ethylenglykolmono- butylether
Ethylenglykolmono- butytether-acetat
Methylethylketon
Methylisobutylketon
Tetrahydrofuran
Toluol Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf insgesamt höchstens 0,06 mg/dm2 des Lackes enthalten.


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(aufgehoben) Anlage 3 05 06 08a 09 10a 13
zu § 4 Abs. 3a und § 8 Abs. 1b

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Verfahren, die beim Herstellen bestimmter Bedarfsgegenstände nicht angewendet werden dürfen Anlage 4 08b 10
(zu § 5)


Lfd. Nr. Bedarfsgegenstand Verfahren
1 2 3
1 a) Beruhigungs- und Flaschensauger aus Elastomeren oder Gummi

b) Spielzeug aus Natur- oder Synthesekautschuk für Kinder bis zu 36 Monaten, das bestimmungsgemäß oder vorhersehbar in den Mund genommen wird

Verfahren, die bewirken, dass aus dem Bedarfsgegenstand N-Nitrosamine oder in N-Nitrosamine umsetzbare Stoffe in eine Speichellösung in einer Menge abgegeben werden, die mit einer in Anlage 10 Nr. 6 beschriebenen Methode nachweisbar sind
2 Bedarfsgegenstände aus Leder, die dazu bestimmt sind, nicht nur vorübergehend mit dem menschlichen Körper in Berührung zu kommen, insbesondere Bekleidungsgegenstände, Uhrarmbänder, Taschen und Rucksäcke, Stuhlüberzüge, Brustbeutel sowie Lederspielwaren Verfahren, die bewirken, dass in dem Bedarfsgegenstand Chrom(VI) mit der in Anlage 10 Nummer 8 beschriebenen Methode nachweisbar ist.

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Bedarfsgegenstände, die bestimmte Stoffe nur bis zu einer festgelegten Höchstmenge enthalten dürfen Anlage 5 08b
(zu § 6 Nr. 3)


Lfd. Nr. Bedarfsgegenstand Verfahren Höchstmenge
1 2 3 4
1 Bedarfsgegenstände aus Vinylchloridpolymerisaten monomeres Vinylchlorid 1 Milligramm je Kilogramm Bedarfsgegenstand
2 Spielwaren frei verfügbares Benzol 5 Milligramm je Kilogramm des Gewichts der Spielware oder der benzolhaltigen Teile von Spielwaren
3 Naturbelassene Hölzer und Zweige, Heidekraut und Nadelholzsamenstände zur Entwicklung frischen Rauches zum Räuchern von Lebensmitteln Pentachlorphenol und seine Salze, berechnet als Pentachlorphenol 0,05 Milligramm je Kilogramm Holz
4 Luftballons aus Natur- oder Synthesekautschuk a) N-Nitrosamine
b) in N-Nitrosamine umsetzbare Stoffe
a) 0,05 Milligramm je Kilogramm Luftballon
b) 1,0 Milligramm je Kilogramm Luftballon

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Bedarfsgegenstände, die bestimmte Stoffe nur bis zu einer festgelegten Höchstmenge freisetzen dürfen 00b Anlage 5a
(zu § 6 Nr. 4) 05a


Lfd. Nr. Bedarfsgegenstand Stoffe Höchstmenge
1 2 3 4
1. Nickelhaltige Bedarfsgegenstände, die unmittelbar und länger mit der Haut in Berührung kommen Nickel und seine Verbindungen 0,5 µg Nickel/cm2 /Woche, freigesetzt von den Teilen der Bedarfsgegenstände, die unmittelbar und länger mit der Haut in Berührung kommen
2. Bedarfsgegenstände wie unter Nr. 1, jedoch mit einer nickelfreien Beschichtung Nickel und seine Verbindungen Wie unter Nr. 1, aber Einhaltung der Höchstmenge für einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren bei normaler Verwendung
3. Stäbe jedweder Form, die in durchstochene Ohren oder andere durchstochene Körperpartien eingeführt werden Nickel und seine Verbindungen Weniger als 0,2 µg Nickel/cm2/Woche, freigesetzt von den Stäben jedweder Form, die in durchstochene Ohren oder andere durchstochene Körperpartien eingeführt werden.

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Bedarfsgegenstände, von denen bestimmte Stoffe nur bis zu einer festgelegten Höchstmenge auf Lebensmittel übergehen dürfen Anlage 6 10a 13
(zu § 8 Absatz 3 und § 10 Absatz 2 Satz 3)


Lfd. Nr. Bedarfsgegenstand Höchstmenge
1 2 3
1 (aufgehoben)
2 Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Keramik:
Nicht füllbare Gegenstände; Füllbare Gegenstände mit einer Fülltiefe bis 25 mm
Füllbare Gegenstände mit einer Fülltiefe von mehr als 25 mm
Koch- und Backgeräte; Verpackungs- und Lagerbehältnisse mit mehr als 3 Liter Füllvolumen
Blei 1 / Cadmium 1
0,8 mg/dm² / 0,07 mg/dm²
4,0 mg/l / 0,3 mg/l
1,5 mg/l / 0,1 mg/l
1) Wird bei einem Prüfgegenstand die Höchstmenge um nicht mehr als 50 % überschritten, so gilt diese gleichwohl als eingehalten, wenn bei mindestens drei anderen in bezug auf Werkstoff, Form, Abmessung, Dekor und Glasur gleichen Keramikgegenständen die Hochatmenge im arithmetischen Mittel nicht überschritten wird und bei keinem einzelnen dieser Keramikgegenstände eine Überschreitung um mehr als 50 % festgestellt wird. Besteht ein Lebensmittelbedarfsgegenstand aus Keramik aus einem Behälter und einem Keramikdeckel, so gilt als Höchstmenge der Wert, der für den Behälter allein gilt. Der Behälter allein und die innere Oberfläche des Deckels werden unter den gleichen Bedingungen getrennt geprüft. Die Summe der beiden so festgestellten Werte wird je nach Fall auf die Fläche oder das Volumen des Behälters allein bezogen.

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Bedarfsgegenstände, die mit einem Warnhinweis versehen sein müssen 02a Anlage 7 08b
(zu § 9)


Lfd. Nr. Erzeugnis Warnhinweis Stelle(n), an oder auf der/denen der Warnhinweis anzubringen ist
1 2 3 4
1 Imprägnierungsmittel in Aerosolpackungen für Leder- und Textilerzeugnisse, die für den häuslichen Bedarf bestimmt sind, ausgenommen solche, die Schäume erzeugen "Vorsicht! Unbedingt beachten! Gesundheitsschäden durch Einatmen möglich! Nur im Freien oder bei guter Belüftung verwenden! Nur wenige Sekunden sprühen! Großflächige Leder- und Textilerzeugnisse nur im Freien besprühen und gut ablüften lassen! Von Kindern fernhalten!" Aerosolpackung und Verpackung der einzelnen Aerosolpackung(en)
2 Luftballons "Zum Aufblasen eine Pumpe verwenden!" Verpackung und Verpackung einzelner Verpackungen
3 - gestrichen -

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(aufgehoben) 06 Anlage 8

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Bedarfsgegenstände, bei denen bestimmte Inhaltsstoffe anzugeben sind 99a 06 Anlage 9
(zu § 10 Abs. 3)


Ltd. Nr. Erzeugnis Kennzeichnung Stellen, an denen oder auf denendie Kennzeichnung anzubringen ist
2 3 4
1. gestrichen 00b
2. Textilien mit einem Massengehalt von mehr als 0,15 vom Hundert an freiem Formaldehyd, die beim bestimmungsgemäßen Gebrauch mit der Haut in Berührung kommen und mit einer Ausrüstung versehen sind "Enthält Formaldehyd. Es wird empfohlen, das Kleidungsstück zur besseren Hautverträglichkeit vor dem ersten Tragen zu waschen." Bedarfsgegenstand oder Verpackung oder Etikett, das sich auf dem Bedarfsgegenstand oder seiner Verpackung befindet
3. Reinigungs- und Pflegemittel, die für den häuslichen Bedarf bestimmt sind, mit einem Massengehalt von mehr als 0,1 vom Hundert Formaldehyd "Enthält Formaldehyd." Bedarfsgegenstand oder Verpackung oder Etikett, das sich auf dem Bedarfsgegenstand oder seiner Verpackung befindet

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Verfahren zur Untersuchung bestimmter Bedarfsgegenstände 06 08a Anlage 10 08b 10 10a 13 25
(zu § 11)


Lfd. Nr. Untersuchung Verfahren
1 2 3
1 (aufgehoben)
2 Bestimmung der Höchstmengen von Blei und Cadmium, die von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Keramik auf Lebensmittel übergehen dürfen Grundregeln und Analysenmethode, die in den Anhängen I und II der Richtlinie 84/500/EWG in der Fassung vom 29. April 2005 genannt sind.
3 Bestimmung des Vinylchloridgehaltes bei Bedarfsgegenständen aus Vinylchloridpolymerisaten Analysenmethode, die in der Amtlichen Sammlung von Untersuchungsverfahren nach § 64 Abs. 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches unter der Gliederungsnummer B 80.32-1 (EG), Stand November1981, veröffentlicht ist
4 (aufgehoben)
5a. Referenzprüfverfahren zur Bestimmung der Nickellässigkeit bei Bedarfsgegenständen im Sinne der Anlage 5a Nr. 1 bis 3 dieser Verordnung Analysenmethode, die in der Amtlichen Sammlung von Untersuchungsverfahren nach § 64 Abs. 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches unter der Gliederungsnummer B 82.02 - 6 (DIN EN 1811), Stand Oktober 1999, veröffentlicht ist
5b Simulierte Abrieb- und Korrosionsprüfung zum Nachweis der Nickelabgabe von mit Beschichtungen versehenen Bedarfsgegenständen im Sinne der Anlage 5a Nr. 2 dieser Verordnung Analysenmethode, die in der Amtlichen Sammlung von Untersuchungsverfahren nach § 64 Abs. 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches unter der Gliederungsnummer B 82.02 - 7 (DIN EN 12 472), Stand Oktober 1999, veröffentlicht ist
6 Bestimmung der Abgabe von N-Nitrosaminen und in N-Nitrosamine umsetzbaren Stoffen aus Beruhigungs- und Flaschensaugern aus Elastomeren oder Gummi, Spielzeug und Luftballons aus Natur- oder Synthesekautschuk in eine Testlösung Analysenmethode, die in den Anhängen I und II der Richtlinie 93/11/EWG der Kommission vom 15. März 1993 über die Freisetzung von N-Nitrosaminen und N-nitrosierbaren Stoffen aus Flaschen- und Beruhigungssaugern aus Elastomeren oder Gummi (ABl. EG Nr. L 93 S. 37) genannt ist, oder eine andere validierte Methode, mit der mindestens die folgenden Mengen bestimmt werden können:
  • 0,01 mg der insgesamt freigesetzten N-Nitrosamine/kg (Elastomer- oder Gummiteile der Materialproben),
  • 0,1 mg aller N-nitrosierbaren Stoffe/kg (Elastomer- oder Gummiteile der Materialproben)
7 04 04a Nachweis der Verwendung verbotener Azofarbstoffe Analysenmethode, die im Anhang I Nr. 43 der Richtlinie 76/769/EWG des Rates vom 27. Juli 1976 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten für Beschränkungen des Inverkehrbringens und der Verwendung gewisser gefährlicher Stoffe und Zubereitungen (ABl. EG Nr. L 262 S. 201), geändert durch die Richtlinie 2004/21/EG der Kommission vom 24. Februar 2004 (ABl. EU Nr. L 57 S. 4), genannt ist.
8 Bestimmung des Gehaltes von Chrom(VI) Analysenmethode, die in der Amtlichen Sammlung von Untersuchungsverfahren nach § 64 Absatz 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches unter der Gliederungsnummer B 82.02-11, Stand 2008-10, veröffentlicht ist.
1) Zu beziehen durch Beuth-Verlag GmbH, Berlin und Köln.

2) Bei in Anlage 1 Nr. 7 aufgeführten Bedarfsgegenständen aus Materialien, für die noch keine validierten Analysenmethoden in Anlage 10 aufgenommen wurden, gilt die Verwendung der verbotenen Azofarbstoffe als nicht nachgewiesen bei Gehalten pro Aminkomponente von nicht mehr als 30 mg in einem Kilogramm Probenmaterial.

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Anlage 11 08 16
(zu § 10a)

1. Begriffsbestimmung der Schuherzeugnisse

Schuherzeugnisse sind Erzeugnisse mit Sohle, die den Fuß schützen oder bedecken, sowie die in Nummer 2 aufgeführten Bestandteile, sofern sie getrennt abgegeben werden, und die jeweils dazu bestimmt sind, an die Verbraucherin oder den Verbraucher im Sinne des § 3 Nr. 4 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches, wobei Gewerbetreibende, soweit sie einen Bedarfsgegenstand zum Verbrauch innerhalb ihrer Betriebsstätte beziehen, der Verbraucherin oder dem Verbraucher nicht gleichstehen, abgegeben zu werden.

2. Begriffsbestimmung der einzelnen Schuhbestandteile mit den entsprechenden Piktogrammen beziehungsweise schriftlichen Angaben:

Piktogramm Schriftliche Angaben
1 2 3 4
a) Obermaterial
Äußerer Bestandteil des Schuhes, der mit der Laufsohle verbunden ist
Druck- und Lokalversion Obermaterial
b) Futter und Decksohle
Oberteilfutter und Decksohle, die die Innenseite des Schuhwerkes ausmachen
Druck- und Lokalversion Futter und Decksohle
c) Laufsohle
Unterer Teil des Schuherzeugnisses, der der Abnutzung ausgesetzt und mit dem Oberteil verbunden ist
Druck- und Lokalversion Laufsohle

3. Begriffsbestimmung der Materialien von Schuhbestandteilen mit den entsprechenden Piktogrammen beziehungsweise schriftlichen Angaben

Piktogramm Schriftliche Angaben
1 2 3 4
a) Leder
Die allgemeine Bezeichnung für gegerbte Häute und Felle, deren ursprüngliche Faserstruktur im wesentlichen erhalten bleibt und durch die Gerbung unverweslich ist. Die Haare oder die Wolle können erhalten oder entfernt sein. Leder sind auch Spalte oder Teile der Haut, die vor oder nach der Gerbung abgetrennt wurden. Wenn jedoch eine mechanische oder chemische Auflösung in Fasern, kleine Stücke oder Pulver vorgenommen wird, so ist ein Material, das ohne oder mit Bindemitteln in Bahnen oder andere Formen gebracht wird, nicht Leder. Bei Leder mit einem Oberflächenüberzug aus Kunststoff oder mit einer aufgeklebten Schicht darf die aufgebrachte Schicht nicht stärker als 0,15 mm sein.

Wird in zusätzlichen schriftlichen Angaben nach § 10a Abs. 1 der Ausdruck "Volleder" verwendet, so bezeichnet er Häute, die ihre ursprüngliche Narbenseite nach Entfernung der Oberhaut aufweisen, ohne daß Teile der Narbenschicht durch Schleifen, Schmirgeln oder Spalten verlorengegangen sind.

Druck- und Lokalversion Leder
Beschichtetes Leder
Erzeugnis, bei dem der Oberflächenüberzug oder die aufgeklebte Schicht nicht mehr als ein Drittel der Lederstärke ausmacht, aber stärker als 0,15 mm ist.
Druck- und Lokalversion Beschich-
tetes Leder
b) Natürliche und synthetische Textilien Textilien sind sämtliche Erzeugnisse, die in den Anwendungsbereich des Textilkennzeichnungsgesetzes und der Verordnung (EU) Nr. 1007/2011 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. September 2011 über die Bezeichnung von Textilfasern und die damit zusammenhängende Etikettierung und Kennzeichnung der Faserzusammensetzung von Textilerzeugnissen und zur Aufhebung der Richtlinie 73/44/EWG des Rates und der Richtlinien 96/73/EG und 2008/121/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. Nr. L 272 vom 18.10.2011 S. 1) fallen. Textil
c) Sonstiges Material Sonstiges Material

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(aufgehoben) Anlage 12 08a 10a 13
(zu § 10 Abs. 1 Satz 2)

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(gestrichen) Anlage 13 09 10a 13 25

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Vorläufiges Verzeichnis der Additive Anlage 14 21 23 25

Die nachfolgenden Tabellen 1 und 2 enthalten die folgenden Informationen:

Spalte 1 (Bezeichnung des Stoffes): Chemische Bezeichnung
Spalte 2 (CAS-Nr.): Chemical Abstracts Service-Nummer
Spalte 3 (REF-Nr.): EWG-Verpackungsmaterial-Referenznummer
Spalte 4 (Substanz-Nr.): Substanz-Nummer
Spalte-5 (Verwendungszweck): Verwendung als
  • I: Monomere oder sonstige Ausgangsstoffe (Stoffe, die zur Herstellung von Makromolekülen (Polymeren) polymerisiert oder zur Modifizierung natürlicher oder künstlich hergestellter Makromoleküle (Polymere) verwendet werden);
  • II: Farbmittel (farbgebende Substanzen (Pigmente und Farbstoffe));
  • III: Lösungsmittel (Flüssigkeiten, die andere Stoffe zu lösen vermögen, ohne sich selbst oder den gelösten Stoff dabei chemisch zu verändern);
  • IV: Additive (Stoffe, die verwendet werden, um eine technische Wirkung während des Druck- oder Lackierverfahrens oder im Enderzeugnis zu erzielen. Dazu gehören nicht Additive, die für Pigmente verwendet werden);
  • V: Photoinitiatoren (Additive, die durch Bestrahlung in freie Radikale oder Ionen überführt werden und eine chemische Reaktion starten).
Spalte 6 (SMG [mg/kg]): Spezifischer Migrationsgrenzwert ausgedrückt in Milligramm des betreffenden Stoffes pro Kilogramm Lebensmittel. Falls "NN" angegeben ist, darf ein Übergang des Stoffes auf Lebensmittel nicht nachweisbar sein. Als nicht nachweisbar gilt ein Übergang bis zu 0,01 Milligramm pro Kilogramm des Lebensmittels.
Spalte 7 (Gruppengrenzwert-Nr.): Nummer der Stoffgruppe, für die ein Gruppengrenzwert in Tabelle 3 festgelegt ist.
Spalte 8 (Andere Beschränkungen, Spezifikationen und Reinheitsanforderungen): Andere Beschränkungen als die in Spalte 6 und 7 in Verbindung mit Tabelle 3 genannten sowie Spezifikationen und Reinheitsanforderungen.

Tabelle 1
Verzeichnis der Monomere oder sonstigen Ausgangsstoffe, Farbmittel, Lösungsmittel, Photoinitiatoren oder anderen Additive 25
(zu § 4 Absatz 5, 6 und 7, § 8 Absatz 5 Satz 1 und Absatz 6)

1 2 3 4 5 6 7 8
Bezeichnung des Stoffes CAS-Nr. Sub-
stanz-
Nr.
REF-Nr.Spezifikationen Verwendungszweck SMG
[mg/kg]
Gruppen-
grenzwert-
Nr.
Andere Beschränkungen, und Reinheitsanforderungen
I II III IV V
Acetaldehyd 0000075-07-0 10060 1 x 6
[2-(Acryloyloxy)-ethyl]trimethylammoniumchlorid 0044992-01-0 11440 2 x 0,05
Acrylsäure 0000079-10-7 10690 3 x x (20)
Acrylsäuredicyclopentadienylester 0050976-02-8 11000 4 x 0,05
Adipinsäuredimethylester 0000627-93-0 5 x 3 (29)
Adipinsäurepolyester mit
1,3-Butandiol
0024937-93-7 76780 6 x (28)

(29)

alpha-Alkene(C20-C24), Copolymer mit Maleinsäureanhydrid, Reaktionsprodukt mit 4-Amino-2,2,6,6-tetramethylpiperidin 0152261-33-1 33535 7 x nicht zur Verwendung für Gegenstände, die mit fetten Lebensmitteln in Berührung kommen, für die das Lebensmittelsimulanz D festgelegt ist nicht zur Verwendung für Gegenstände, die mit alkoholischen Lebensmitteln in Berührung kommen
Alkyl(C10-C21)sulfonsäureester des Phenols 0091082-17-6 34240 8 x 0,05
Allurarot AC (E 129) 0025956-17-6 9 x
Bis(hydriertes Talg-Alkyl)amin, oxidiert 0143925-92-2 34850 10 x nicht zur Verwendung für Gegenstände, die mit fetten Lebensmitteln in Berührung kommen, für die das Lebensmittelsimulanz D festgelegt ist nur zur Verwendung in

a) Polyolefinen bei 0,1 Gew.-% und

b) PET bei 0,25 Gew.-%

2-Aminobenzamid 0000088-68-6 34895 11 x 0,05
2-Aminoethanol 0000141-43-5 12763
35170
12 x x 0,05
N-(2-Aminoethyl)ethanolamin 0000111-41-1 35284 13 x x 0,05
2-Amino-2-methyl-1-propanol 0000124-68-5 12775 14 x x x 5
3-Aminopropyltriethoxysilan 0000919-30-2 12786 15 x x 0,05
Antimontrioxid 0001309-64-4 35760 16 x 0,04 berechnet als Antimon
Apfelsäure 0006915-15-7 19965
65020
17 x x
Azelainsäurebis(2-ethylhexyl)ester 0000103-24-2 36320 18 x 0,05
Bariumtetraborat 0012007-55-5 36840 19 x (14)
1,2-Benzisothiazolin-3-on 0002634-33-5 37520 20 x 0,5
1,2,4,5-Benzoltetracarbonsäure 0000089-05-4 13040
24055
21 x 0,05 Für die Summe aus 1,2,4,5-Benzoltetracarbonsäure und Pyromellitsäureanhydrid (CAS-Nr. 0000089-32-7) darf der Übergang auf Lebensmittel nicht mehr als 0,05 Milligramm pro Kilogramm betragen.
1,2,4-Benzoltricarbonsäuretris(decyl)ester 0004130-35-2 22 x 0,05
1,2,4-Benzoltricarbonsäuretris(2-ethylhexyl)ester 0003319-31-1 94800 23 x 0,05
2-(2H-Benzotriazol-2-yl)-6-dodecyl-4-methylphenol, verzweigt und linear 0125304-04-3 24 x 5
Benzylacrylat 0002495-35-4 10750 25 x (20)
Benzylmethacrylat 0002495-37-6 20080 26 x (21)
cisendobicyclo[2.2.1]heptan-2,3-dicarbonsäure, Salze 38507 27 x 5 nicht zur Verwendung im unmittebaren Kontakt mit sauren Lebensmitteln

Reinheit ≥ 96 %

Bis(2,4-ditertbutyl-6-methylphenyl) ethylphosphit 0145650-60-8 74010 28 x 5 berechnet als Summe von Phosphit und Phosphat
Bis(2,6-ditertbutyl-4-methylphenyl) pentaerythritoldiphosphit 0080693-00-1 38810 29 x 5 berechnet als Summe von Phosphit und Phosphat
Bis(2,4-dicumylphenyl)pentaerythritoldiphosphit 0154862-43-8 38840 30 x 5 berechnet als Summe aus dem Stoff selbst, seiner oxidierten Form (Bis(2,4-dicumylphenyl)-pentaerythritolphosphat) und seinem Hydrolyseprodukt (2,4-Dicumylphenol)
Bis(2,6-diisopropylphenyl)carbodiimid 0002162-74-5 13303 31 x 0,05 berechnet als Summe aus Bis(2,6-diisopropylphenyl)carbodiimid und seinem Hydrolyseprodukt 2,6-Diisopropylanilin
2,4-Bis(dodecylthiomethyl)- 6-methylphenol 0110675-26-8 38940 32 x (22)
Bis(2-ethylhexyl)adipat 0000103-23-1 31920 33 x x 18 (29)
Bis(2-ethylhexyl)terephthalat 0006422-86-2 92200 34 x 60 (29)
N,N-Bis(2-hydroxyethyl)-(C8-C18)alkylamin 39090 35 x (5)
N,N-Bis(2-hydroxyethyl)-(C8-C18)alkylaminhydrochlorid 39120 36 x (5) berechnet ausschließlich HCI
1,3-Bis(hydroxymethyl)-5,5-dimethyl-hydantoin 0006440-58-0 37 x 0,05
2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)-propan-bis(2,3-epoxypropyl)-ether (= BADGE) 0001675-54-3 13510
13610
38 x x gemäß Verordnung (EG) Nr. 1895/2005
2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)-propan-bis(2-hydroxypropyl)-ether 0000116-37-0 13520 39 x 0,05
2,4-Bis(octylthiomethyl)-6-methylphenol 0110553-27-0 40020 40 x (22)
Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin- 4-yl)sebacat 0002516-92-9 41 x 0,05
Bornitrid 0010043-11-5 40400 42 x (14)
Borsäure 0010043-35-3 13620
40320
43 x x (14)
Braun HAT (Food Brown 3, E 155) 0004553-89-3 44 x
Brillantschwarz BN (E 151) 0002519-30-4 45 x
2-Brom-2-nitropropan-1,3-diol 0000052-51-7 40460 46 x 0,05
Butadien 0000106-99-0 13630 47 x NN 1 mg/kg im Endprodukt
1,4-Butandiol 0000110-63-4 13720
40580
48 x x (27)
1,4-Butandiolbis (2,3-epoxypropyl)-ether 0002425-79-8 13780 49 x NN 1 mg/kg im Endprodukt (berechnet als Epoxy, Molgewicht = 43)
2-Butanol 0000078-92-2 50 x 1
tert-Butanol 0000075-65-0 40594 51 x 10
2-Butanon 0000078-93-3 66655 52 x 5
1-Butoxy-2-propanol 0005131-66-8 53 x (37) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
n-Butylacrylat 0000141-32-2 10780 54 x (20)
sec-Butylacrylat 0002998-08-5 10810 55 x (20)
tert-Butylacrylat 0001663-39-4 10840 56 x (20)
tert-Butylhydrochinon 0001948-33-0 57 x x 42
Butylmethacrylat 0000097-88-1 20110 58 x (21)
tert-Butylmethacrylat 0000585-07-9 20170 59 x (21)
3-tert-Butylphenol 0000585-34-2 60 x 0,05
Caprolactam 0000105-60-2 14200
41840
61 x x 15
Caprolacton 0000502-44-3 14260 62 x (26)
Carbonylchlorid (Phosgen) 0000075-44-5 14380
23155
63 x NN 1 mg/kg im Endprodukt
Celluloseacetatpropionate 0009004-39-1 14512 64 x
p-Chlor-mkresol 0000059-50-7 43630 65 x 5
5-Chlor-2-Methyl-4-isothiazolin-3-on, Mischung mit 2-Methyl-4-isothiazolin-3-on (3:1) 0055965-84-9 43730 66 x 0,15
Cumarin 0000091-64-5 67 x 0,6
1,4-Cyclohexandicarbonsäure 0001076-97-7 14876 68 x 5
1,2-Cyclohexandicarbonsäure, Diisononylester 0166412-78-8 45705 69 x (29)
1-Decen, Homopolymer, hydriert 0068037-01-4 70 x
Dextrin 0009004-53-9 71 x
Diallyldimethylammoniumchlorid 0007398-69-8 72 x 5
1,2-Dibromo-2,4-dicyanobutan 0035691-65-7 73 x 1
Dibutylsebacat 0000109-43-3 85360 74 x (29)
Dibutylthiostannonsäure, Polymer (= Thiobis(butylzinnsulfid), Polymer) 0026427-07-6 47210 75 x Moleküleinheit = (C8Hi8S3Sn2)n
(n = 1,5-2)
Dicyclohexylmethan-4,4'-diisocyanat (Bis(4-isocyanatocyclohexyl)-methan) 0005124-30-1 13560
15700
76 x (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
Dicyclohexylphthalat 0000084-61-7 74960 77 x 6
Dicyclopentadien 0000077-73-6 15730 78 x 5
Didecyldimethylammoniumchlorid 0007173-51-5 47535 79 x 5
Didodecylthiodipropionat 0000123-28-4 93120 80 x (12)
Diethylenglykol 0000111-46-6 13326
15760
47680
84 x x x (1)
N,N-Diethylhydroxylamin 0003710-84-7 85 x x 0,05
Diethylmonoethanolamin 0000100-37-8 48370
48400
86 x 0,05
2,4-Dihydroxybenzophenon 0000131-56-6 48640 87 x (6)
4,4'-Dihydroxybenzophenon 0000611-99-4 15970
48720
88 x (6)
2,2'-Dihydroxy-4-methoxybenzophenon 0000131-53-3 48880 89 x (6)
N-(2,6-Diisopropylphenyl)-644-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)phenoxy]- 1H-benz[desochinolin-1,3(2H)-dion 0852282-89-4 49080 90 x 0,05
Dimere von ungesättigten Fettsäuren (C18), nicht hydriert, destilliert und nicht destilliert 0061788-89-4 10599/90A
10599/91
91 x x (16)
Dimere von ungesättigten Fettsäuren (C18), hydriert, destilliert und nicht destilliert 0068783-41-5 10599/92A
10599/93
92 x x (16)
Dimethylamin 0000124-40-3 16145
49225
93 x 0,05
2-Dimethylaminoethylacrylat 0002439-35-2 11230 94 x 0,05
3,3'-Dimethyl-4,4'-diaminodicyclohexylmethan 0006864-37-5 16210 95 x 0,05
3,3'-Dimethyl-4,4'-diisocyanatobiphenyl 0000091-97-4 16240 96 x (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
2,6-Dimethyl-4-heptanon 0000108-83-8 97 x 0,05
5,5-Dimethylhydantoin 0000077-71-4 98 x 5
N,N-Dimethyl-N-[2-[(1-oxo-2-propenyl)oxy] ethygbenzylammoniumchlorid 0046830-22-2 99 x 0,05
Dimethylphthalat 0000131-11-3 75600 100 x 0,05
Dimethylpolysiloxan 0063148-62-9 23547
76721
101 x Mindestviskosität 100 x 10-6m2/s (= 100 Centistokes) bei 25 Grad
Dimethylzinnbis(ethylhexyl-thioglykolat) 0057583-35-4 49595 102 x (7)
Dimethylzinnbis(isooctylthioglykolat) 0026636-01-1 49600 103 x (7)
Dimethylzinndineodekanoat 0068928-76-7 104 x 0,05
Dioctadecylthiodipropionat 0000693-36-7 93280 105 x (12)
Di-noctylzinnbis(nalkyl(C10-C16)thioglykolat) 50160 106 x (8)
Di-noctylzinnbis(2-ethylhexylmaleinat) 0010039-33-5 50240 107 x (8)
Di-noctylzinnbis(2-ethylhexylthioglykolat) 0015571-58-1 50320 108 x (8)
Di-noctylzinnbis(ethylmaleinat) 50360 109 x (8)
Di-noctylzinnbis(isooctylmaleinat) 0033568-99-9 50400 110 x (8)
Di-noctylzinnbis(isooctylthioglykolat) 0026401-97-8 50480 111 x (8)
Di-noctylzinn-1,4-Butandiolbis(thioglykolat) 50560 112 x (8)
Di-noctylzinndilaurat 0003648-18-8 50640 113 x (8)
Di-noctylzinndimaleinat 0015571-60-5 50720 114 x (8)
Di-noctylzinndimaleinat, Polymere (n = 2-4) 50880 115 x (8)
Di-noctylzinndimaleinat, verestert 50800 116 x (8)
Di-noctylzinn-Ethylenglykolbis(thioglykolat) 0069226-44-4 50960 117 x (8)
Di-noctylzinnthiobenzoat-2-ethyl-hexylthioglykolat 51120 118 x (8)
Di-noctylzinnthioglykolat 0015535-79-2 51040 119 x (8)
Diphenylmethan-2,4'-diisocyanat 0005873-54-1 16600 120 x (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
Diphenylmethan-4,4'-diisocyanat 0000101-68-8 16630 121 x (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
Dipropylenglykolmethyletheracetat 0088917-22-0 122 x (37) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Dipropylenglykolmonomethylether 0034590-94-8 123 x x (37) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Dipropylenglykol-n-butylether 0029911-28-2 124 x 0,05
Divinylbenzol 0001321-74-0 16690 125 x NN berechnet als Summe aus Divinylbenzol und Ethylvinylbenzol kann bis zu 45 % Ethylvinylbenzol enthalten
1-Dodecanol 0000112-53-8 16701
51975
126 x
Dodecylgallat 0001166-52-5 55200 127 x (18)
Echtes Karmin (Natural Red 4, E 120) 0001260-17-9 128 x
Eisenphosphid 0012751-22-3 62245 129 x 0,05
Elaidinsäure 0000112-79-8 52650 130 x
Epichlorhydrin (1-Chlor-2,3-epoxypropan) 0000106-89-8 14570
16750
131 x NN 1 mg/kg im Endprodukt
2,3-Epoxypropyltrialkyl(C5-C15)-acetat 25360 132 x NN 1 mg/kg im Endprodukt (berechnet als Epoxy, Molgewicht = 43)
Erdölkohlenwasserstoffharze (hydriert) 72081/10 133 x Hydrierte Erdölkohlenwasserstoffharze werden hergestellt durch katalytische oder thermische Polymerisation von Dienen und Olefinen der aliphatischen, alizyklischen und/ oder monobenzenoidarylalkenen Art aus gekrackten Erdöldestillaten mit einem Siedebereich von bis zu 220 °C, sowie aus den reinen Monomeren aus diesen Destillationsläufen mit nachfolgender Destillation, Hydrierung und Weiterverarbeitung.

Viskosität: > 3 Pa.s

Erweichungspunkt: > 95 °C, nach der ASTM-Methode E 28-67

Bromzahl: < 40 (ASTM D1159)

Farbe einer 50 %igen Lösung in Toluol < 11 auf der Gardner-Skala

Restliches aromatisches Monomer ≤ 50 mg/kg

Essigsäureisobutylester 0000110-19-0 134 x 1
Essigsäureisopropylester 0000108-21-4 30165 135 x 5 (41)
Ester von hydrierten Ricinusölmonoglyceriden mit Essigsäure 0736150-63-3 55910 136 x (29)
Ester von Stearinsäure mit Ethylenglykol 89440 137 x (1)
Ethylacrylat 0000140-88-5 11470 138 x (20)
Ethylbenzol 0000100-41-4 53255 139 x x 0,6
Ethylencarbonat 0000096-49-1 16955 140 x 30 berechnet als Ethylenglykol
Ethylenglykol 0000107-21-1 16990
53650
141 x x x (1)
Ethylenglykolbutyletheracetat 0000112-07-2 142 x (35)
Ethylenglykolmonoacrylat 0000818-61-1 11510
11830
143 x (20)
Ethylenglykolmonobutylether 0000111-76-2 53765 144 x (35) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Ethylenglykolmonomethacrylat 0000868-77-9 21190 145 x (21)
Ethylenglykolmonopropylether 0002807-30-9 146 x 0,05 (35)
Ethylenoxid 0000075-21-8 17020 147 x NN 1 mg/kg im Endprodukt
2-Ethylhexansäure 0000149-57-5 17040
54120
148 x x 0,05
2-Ethylhexylacrylat-Acrylsäure-Copolymer 0025134-51-4 31500 149 x 0,05 (20) berechnet als 2-Ethylhexylacrylat
2-Ethylhexyl-4-dimethylaminobenzoat 0021245-02-3 150 x x 0,05
Ethylmethacrylat 0000097-63-2 20890 151 x (21)
N-Ethyltoluen-o/p-Sulphonamid (Mischung) 0008047-99-2 54380 152 x 5
Ethylvanillin 0000121-32-4 54420 153 x
Fettsäuren, Montanwachs, 1-Methyl-1,3-propandiylester 0073138-44-0 154 x
Talgfettsäuren, hydriert 0061790-38-3 54760 155 x
Formaldehyd 0000050-00-0 17260
54880
156 x x (13)
Gerbsäure 0001401-55-4 92150 157 x Die JECFA-Spezifikationen sind einzuhalten.
Glas 0065997-17-3 158 x
D-Glucono-1,5-lacton 0000090-80-2 159 x
Gluconsäure 0000526-95-4 55630 160 x
Glyceride, Montanwachs 0068476-38-0 161 x
Glycerinmonolauratdiacetat 0030899-62-8 56800 162 x (29)
Glycerinmonoricinolat 0001323-38-2 57440 163 x
Glycerinmonostearat 0031566-31-1 18115
57520
164 x
Glycerintris(12-hydroxystearat) 0000139-44-6 58160
62040
165 x
Glyceroldiacetat 0025395-31-7 56000 166 x
Glyceroldioleat 0025637-84-7 56080 167 x
Glyceroldistearat 0001323-83-7 56320
89240
168 x
Glycerolmonolaurat 0027215-38-9 56780 169 x
Glycerolmonomyristat 0027214-38-6 56840 170 x
Glycerolmonooleat 0025496-72-4 56960 171 x
Glyceroltributyrat 0000060-01-5 57840 172 x
Glyceroltrilaurat 0000538-24-9 57960 173 x
Glykolsäure 0000079-14-1 18117 174 x x 0,05
Glyoxal 0000107-22-2 18120
58310
175 x 0,05
1-Heptanol 0000111-70-6 18150 176 x
Hexamethyldisilazan 0000999-97-3 18457 177 x (30)
Hexamethyldisiloxan 0000107-46-0 18455 178 x (30)
Hexamethylendiisocyanat 0000822-06-0 18640 179 x (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
Hexamethylentetramin 0000100-97-0 18670
59280
180 x x (13)
Hexanol 0000111-27-3 181

x

Hydrierte Homopolymere und/oder Copolymere, hergestellt aus 1-Hexen und/oder 1-Octen und/oder 1-Decen und/oder 1-Dodecen und/oder 1-Tetradecen
(Molekulargewicht: 440 bis 12.000)
60027 182 x durchschnittliches Molekulargewicht: mindestens 440 Da

Viskosität bei 100 °C: mindestens 3,8 cSt (3,8 x 10-6 m2/s)

3-Hydroxybuttersäure,
3-Hydroxyvaleriansäure-Copolymer
0080181-31-3 18888 183 x Der Stoff wird als Produkt verwendet, das durch bakterielle Fermentation gewonnen wird.

Die Spezifikationen in Tabelle 4 des Anhangs I der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 der Kommission vom 14. Januar 2011 sind einzuhalten.

2-(2'-Hydroxy-3'-tertbutyl- 5'-methylphenyl)-5-chlorbenzotriazol 0003896-11-5 60400 184 x (10)
2-(2'-Hydroxy-3,5'-ditert- butylphenyl)-5-chlorbenzotriazol 0003864-99-1 60480 185 x (10)
2-Hydroxy-4-n-hexyloxybenzophenon 0003293-97-8 61280 186 x (6)
2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon 0000131-57-7 61360 187 x (6)
2-(2'-Hydroxy-5'-methylphenyl)benzotriazol 0002440-22-4 61440 188 x (10)
2-Hydroxy-4-n-octyloxybenzophenon 0001843-05-6 61600 189 x (6)
2-Hydroxypropylacrylat 0000999-61-1 11530 190 x 0,05 berechnet als Summe von 2-Hydroxypropylacrylat und 2-Hydroxyisopropylacrylat
kann bis zu 25 % (w/w) 2-Hydroxyisopropylacrylat (CAS-Nr. 002918-23-2) enthalten
4-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidinoxyl 0002226-96-2 191 x 0,05
Iminodibernsteinsäure, Natriumsalz 0144538-83-0 192 x 5
3-Iod-2-propinylbutylcarbamat 0055406-53-6 62210 193 x 9
Isobutan 0000075-28-5 62255 194 x 1
iso-Butylacrylat 0000106-63-8 11590 195 x (20)
Isobutylalkohol (Isobutanol) 0000078-83-1 18970
62270
196 x x 1
iso-Butylmethacrylat 0000097-86-9 21010 197 x (21)
1-Isocyanato-3-isocyanatomethyl- 3,5,5-trimethylcyclohexan 0004098-71-9 19110 198 x (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
1-Isocyanato-3-isocyanatomethyl-3,5,5-trimethylcyclohexan- Homopolymer, Methylethylketonoximblockiert 0103170-26-9 19112 199 x 0,05 berechnet als geblocktes Trimer
iso-Phthalsäure 0000121-91-5 19150 200 x (25)
Isophthalsäuredichlorid 0000099-63-8 19180 201 x (25)
Isopren 0000078-79-5 19243
21640
202 x NN 1 mg/kg im Endprodukt
iso-Propylacrylat 0000689-12-3 11680 203 x (20)
2-Isopropylthioxanthon 0005495-84-1 204 x (32)
4-Isopropylthioxanthon 0083846-86-0 205 x (32)
Kaliumiodid 0007681-11-0 81680 206 x (4)
Kobaltnaphthenat 0061789-51-3 67930 207 x 0,05
Kokosfettsäuren, Diester mit Polyethylenglykol 0068139-91-3 208 x
Kokos-Fettsäuren, gehärtet 0068938-15-8 17175 209 x
Kupferiodid 0001335-23-5 45200 210 x (4)
N,N-Bis(2-hydroxyethyl)dodecanamid 0000120-40-1 39150 211 x 5 Die Restmenge an Diethanolamin als Verunreinigung und Abbauprodukt des Stoffes sollte nicht zu einer Migration von Diethanolamin von mehr als 0,3 mg/kg Lebensmittel führen.
Lebensmittelblau 2 (Brilliant Blau FCF) 0003844-45-9 212 x
Lebensmittelrot 3 (Azorubin) 0003567-69-9 213 x
Lebensmittelrot 7 (Ponceau 4R) 0002611-82-7 214 x
Lebensmittelrot 9 (Amaranth) 0000915-67-3 215 x 30
Lignosulfonsäure 0008062-15-5 63940 216 x 0,24
Lithiumiodid 0010377-51-2 64320 217 x (4)
Magnesium-Natrium-Fluoridsilikat 0037296-97-2 85950 218 x 0,15 SMG berechnet als Fluorid darf nur in denjenigen Schichten verwendet werden, die nicht unmittelbar mit Lebensmitteln in Berührung kommen
Maleinsäure 0000110-16-7 19540
64800
219 x x (2)
Maleinsäureanhydrid 0000108-31-6 19960 220 x (2)
Maleinsäureanhydrid-Styrol-Copolymer, Natriumsalz 0025736-61-2 64990 221 x Fraktion mit Molekulargewicht < 1.000 unter 0,05 Gew.-%
Maltodextrin 0009050-36-6 222 x
[3-(Methacryloxy)-propyl]trimethoxysilan 0002530-85-0 21498 223 x x 0,05
[2-(Methacryloyloxy)-ethyl]-trimethylammoniumchlorid 0005039-78-1 20860 224 x 0,05
Methacrylsäure 0000079-41-4 20020 225 x (21)
Methacrylsäureanhydrid 0000760-93-0 21460 226 x (21)
1-Methoxy-2-propanol 0000107-98-2 227 x (37) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
1-Methoxy-2-propylacetat 0000108-65-6 228 x (37) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
3-Methyl-1,5-pentandiol 0004457-71-0 22074 229 x 0,05
2-Methyl-2,4-pentandiol 0000107-41-5 230 x 0,05
Methylacrylat 0000096-33-3 11710 231 x (20)
Methylacrylat, Telomer mit 1-Dodecanethiol, C16-C18-Alkylester 0174254-23-0 31542 232 x 0,5 % Gew.-% im Endprodukt
4-Methylbenzophenon 0000134-84-9 233 x 0,05 Für die Summe an 4-Methylbenzophenon und Benzophenon (CAS-Nr. 0000119-61-9) darf der Übergang auf Lebensmittel nicht mehr als 0,6 Milligramm pro Kilogramm betragen.
2,2'-Methylenbis(4-ethyl-6-tertbutylphenol) 0000088-24-4 66400 234 x (11)
2,2'-Methylenbis(4-methyl-6-tertbutylphenol) 0000119-47-1 66480 235 x (11)
2,2'-Methylenbis(4-methyl-6-cyclohexylphenol) 0004066-02-8 66560 236 x (3)
2,2'-Methylenbis(4-methyl-6-(1-methylcyclohexyl)phenol) 0000077-62-3 66580 237 x (3)
2-Methyl-4-isothiazolin-3-on 0002682-20-4 66755 238 x 0,5
Methylmethacrylat 0000080-62-6 21130 239 x (21)
2-Methylpropansäure-2-methylpropylester 0000097-85-8 240 x 0,05
4-Methyl-2-pentanon 0000108-10-1 66725 241 x (40)
2-Methyl-1,3-propandiol 0002163-42-0 22190 242 x 5
Methylsilsesquioxan 0068554-70-1 66930 243 x Restmonomer in Methylsilsesquioxan: < 1 mg Methyltrimethoxysilan/kg Methylsilsesquioxan
mikrokristalline Wachse 0063231-60-7 71280 244 x durchschnittliches Molekulargewicht: mindestens 500 Da

Viskosität

mindestens 1,1 x 10-5 m2/s bei 100 °C oder:

mindestens 0,8 x 10-5 m2/s bei 120 °C, wenn

bei 100 °C fest
Kohlenstoffzahl bei 5 % Destillationspunkt: höchstens 5 % der Moleküle mit Kohlenstoffzahl unter 25

Mischung aus (40 Gew.-%) 2,2,4-Trimethylhexan-1,6-diisocyanat und (60 Gew.-%) 2,4,4-Trimethylhexan-1,6-diisocyanat 22332 245 x x (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
Mischung aus (50 % m/m) Phthalsäure-n-decyl-n-octylester, (25 % m/m) Phthalsäuredi-n-decylester, (25 % m/m) Phthalsäuredi-n-octylester 67180 246 x 5
Mischung aus 4-(2-Benzoxazolyl)- 4'-(5-methyl-2-benzoxazolyl)stilben, 4,4'-Bis-(2-benzoxazolyl)stilben und 4,4'-Bis-(5-methyl-2-benzoxazolyl)stilben 67155 247 x nicht mehr als 0,05 Gew.-% (Menge der Substanz/Menge der Formulierung)

Mischung, gewonnen aus dem Herstellungsverfahren im typischen Verhältnis von (58-62 %):(23-27 %):(13-17 %)

Mono- und Diglyceride von Fettsäuren, acetyliert 30401 248 x (29)
Monochlorbenzol 0000108-90-7 249 x 10
Monochloressigsäure 0000079-11-8 22333 250 x 0,05
Mono-n-dodecylzinntris(isooctylthioglykolat) 0067649-65-4 67360 251 x (23)
Monomethylzinntris(ethylhexylthioglykolat) 0057583-34-3 67515 252 x (7)
Monomethylzinntris(isooctylthioglykolat) 0054849-38-6 67520 253 x (7)
Mono-n-octylzinntris(alkyl(C10-C16)thioglykolat) 67600 254 x (9)
Mono-n-octylzinntris(2-ethylhexylthioglykolat) 0027107-89-7 67680 255 x (9)
Mono-n-octylzinntris(isooctylthioglykolat) 0026401-86-5 67760 256 x (9)
Monostärkephosphat 0011120-02-8 257 x
1,5-Naphthalindi-isocyanat 0003173-72-6 22420 258 x (15) 1 mg/kg im Endprodukt (berechnet als NCO)
Natriumaluminat 0001302-42-7 86440 259 x 0,9
Natriumbisulfit 0007631-90-5 86480 260 x (17)
Natriumdisulfit 0007681-57-4 261 x (17)
Mononatrium-D-gluconat 0000527-07-1 262 x
Natriumiodid 0007681-82-5 86800 263 x (4)
Natrium-2-stearoyllactylat 0025383-99-7 264 x
Natriumsulfit 0007757-83-7 86960 265 x (17)
Natriumtetraborat 0001330-43-4 87040 266 x (14)
Natriumthiosulfat 0007772-98-7 87120 267 x (17)
Salze der Neodecansäure 68110 268 x 0,05 berechnet als Neodecansäure
2,2',2"-Nitrilo (triethyltris-(3,3',5,5'-tetratertbutyl-Phosphat) 1,1'-biphenyl-2,2'-diyOphosphit) 0080410-33-9 68145 269 x 5 berechnet als Summe von Phosphit und Phosphat
1-Octadecanol 0000112-92-5 22555
68225
270 x
Octadecylisocyanat 0000112-96-9 22570 271 x (15) 1 mg/kg im Endprodukt (berechnet als NCO)
n-Octylacrylat 0002499-59-4 11890 272 x (20)
Octylgallat 0001034-01-1 55280 273 x (18)
Öle, Orange, süß 0008008-57-9 274 x
Öle, Zitrone 0008008-56-8 275 x
Patentblau V (Acid Blue 3, E131) 0003536-49-0 276 x
Pentaerythritdioleat 0025151-96-6 71635 277 x 0,05
Perfluorpolyetherdicarbonsäure, Ammoniumsalz 0069991-62-4 278 x 0,05
2,2'-(1,4-Phenylen)bis[4H-3,1-benzoxazin-4-one] 0018600-59-4 72141 279 x 0,05 SMG einschließlich der Summe der Hydrolyseprodukte
Phenylmethacrylat 0002177-70-0 21280 280 x (21)
o-Phenylphenol 0000090-43-7 72240 281 x 12
2-Phosphonobutan-1,2,4-tricarbonsäure 0037971-36-1 282 x 5
Phosphorpentoxid 0001314-56-3 23173 283 x
Phosphorsäureester von ethoxyliertem Perfluorpolyetherdiol 0200013-65-6 284 x 0,05
Phosphorsäureoctadecylester 0039471-52-8 73520 285 x 0,05
Phthalsäure, Benzylbutylester 0000085-68-7 74560 286 x 30 (29)
Phthalsäure, Bis(2-ethylhexyl)ester 0000117-81-7 74640 287 x 1,5 (29) nicht zur Verwendung im unmittelbaren Kontakt mit fetten Lebensmitteln
Phthalsäure, Dibutylester 0000084-74-2 74880 288 x 0,3 (29)
Phthalsäure, Diester mit primären, gesättigten C8-C10-verzweigten Alkoholen, über 60 % C9 0068515-48-0

0028553-12-0

75100 289 x (24)

(29)

Phthalsäure, Diester mit primären, gesättigten C9-C11-Alkoholen, über 90 % C10 0068515-49-1

0026761-40-0

75105 290 x (24)

(29)

Aluminium-Pulver (Pigment Metall 1) 0007429-90-5 34480 291 x x
Pigment Weiß 5 0001345-05-7 64400 292 x
Poly(ethylenpropylen)glykoltridecylether 0061725-89-1 79985 293 x 0,05
Polyacrylsäure 0009003-01-4 76460
76461
294 x (20)
Salze der Polyacrylsäure 76463 295 x (20)
Polydimethylsiloxan mit 3-Aminopropyl-Endgruppen, Polymer mit 1-Isocyanato-3-isocyanatomethyl-3,5,5-trimethylcyclohexan 0661476-41-1 76725 296 x Fraktion mit Molekulargewicht < 1.000 unter 1 Gew.-%
Polydimethylsiloxan mit 3-Aminopropyl-Endgruppen, Polymer mit Dicyclohexylmethan-4,4'-diisocyanat 0167883-16-1 76723 297 x Fraktion mit Molekulargewicht < 1.000 unter 1,5 Gew.-%
Polyester aus Adipinsäure mit 1,3-Butandiol, 1,2-Propandiol und 2-Ethyl-1-hexanol 0073018-26-5 76807 298 x (28)

(29)

Polyester aus Adipinsäure mit Glyzerin oder Pentaerythrit, Ester mit geradzahligen, unverzweigten C12-C22-Fettsäuren 76815 299 x (29) Fraktion mit Molekulargewicht < 1.000 unter 5 Gew.-%
Polyester aus 1,4-Butandiol mit Caprolacton 0031831-53-5 76845 300 x (26)

(27)

Fraktion mit Molekulargewicht < 1.000 unter 0,5 Gew.-%
Polyester von 1,2-Propandiol und/oder 1,3- und/oder 1,4-Butandiol und/oder Polypropylenglykol mit Adipinsäure, auch mit endständiger Essigsäure oder C12-C18 Fettsäuren oder n-Octanol 76866 301 und/oder n-Decanol x (28)

(29)

Polyethylenglykol
(EO = 1-30, typischerweise 5)-ether von Butyl-2-cyano-3-(4-hydroxy-3-methoxyphenyl)-acrylat
77732 302 x 0,05
Polyethylenglykol
(EO = 1-30, typischerweise 5)-ether von Butyl-2-cyano-3-(4-hydroxyphenyl)-acrylat
77733 303 x 0,05
Polyethylenglykol
(EO = 1-50)-ether mit primären linearen und verzweigten C8-C22 Alkoholen
77708 304 x 1,8 in Übereinstimmung mit dem Höchstgehalt an Ethylenoxid gemäß den in der Verordnung (EU) Nr. 231/2012 der Kommission genannten Reinheitskriterien für Lebensmittelzusatzstoffe
Polyethylenglykoldilaurat 0009005-02-1 77280 305 x
Polyethylenglykoldimyristat 77320 306 x
Polyethylenglykoldioleat 0009005-07-6 77360 307 x
Polyethylenglykolester natürlicher Fettsäuren 77660 308 x
Polyethylenglykolmonolaurat 0009004-81-3 78080 309 x
Polyethylenglykolmonomyristat 78120 310 x
Polyethylenglykolmonooleat 0009004-96-0 78160 311 x
Polyethylenglykolmonopalmitat 0009004-94-8 78240 312 x
Polyethylenglykolstearat 79520 313 x
Polyethylenglykoltridecyletherphosphat 0009046-01-9 79600 314 x 5 Polyethylenglykol(EO < = 11)tridecyletherphosphat(mono- und dialkylester) mit einem Gehalt von höchstens 10 % Polyethylenglykol(EO < = 11)-tridecylether
Polyethylenimin, butyliert 79760 315 x 6
Poly(3-nonyl-1,1-dioxo-1-thiopropan- 1,3-diyl)-block-poly(xoleyl-7-hydroxy-1,5- diiminooctan-1,8-diyl), Mischung mit x = 1 und/oder 5, neutralisiert mit Dodecyl benzolsulfonsäure 1010121-89-7 80510 316 x nur zur Verwendung als Hilfsstoff bei der Herstellung von Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) und Polystyrol (PS)
Polyvinylalkohole 0009002-89-5 81280 317 x
Polyvinylpyrrolidon 0009003-39-8 81500 318 x Der Stoff erfüllt die Reinheitskriterien gemäß der Richtlinie 2008/84/EG der Kommission (ABl. L 253 vom 20.09.2008 S. 1).
N,N"-1,3-Propandiylbis[N'-octadecyl-harnstoff] 0035674-65-8 81870 319 x 0,05
Propylacrylat 0000925-60-0 11980 320 x (20)
Propylencarbonat 0000108-32-7 321 x 0,05
Propylenoxid 0000075-56-9 24010 322 x NN 1 mg/kg im Endprodukt
Propylgallat 0000121-79-9 55360 323 x (18)
Propylmethacrylat 0002210-28-8 21340 324 x (21)
Proteine, Soja 0009010-10-0 325 x
Raffinierte Wachse, die aus Erdöl oder aus synthetischen Kohlenwasserstoffen gewonnen werden, hohe Viskosität 95859 326 x durchschnittliches Molekulargewicht: mindestens 500 Da

Viskosität bei 100 °C: mindestens 11 cSt (11 x 10-6 m2/s)
Gehalt an mineralischen Kohlenwasserstoffen mit einer Kohlenstoffzahl kleiner als 25: höchstens 5 Gew.-%

Reaktionsprodukt von Ditertbutylphosphonit mit Biphenyl, erzeugt durch Kondensation von 2,4-Ditertbutylphenol mit dem Friedel-Crafts-Reaktionsprodukt aus Phosphortrichlorid und Biphenyl 0119345-01-6 83595 327 x 18 Zusammensetzung:
  • 4,4'-Biphenylenbis(0,0-bis(2,4-ditert.-butylphenyl)phosphonit) (CAS-Nr. 38613-77-3)
    (36-46 % w/w *)
  • 4,3'-Biphenylenbis(0,0-bis(2,4-ditert.-butylphenyl)phosphonit) (CAS-Nr. 118421-00-4
    (17-23 % w/w *)
  • 3,3'-Biphenylenbis(0,0-bis(2,4-ditert.-butylphenyl)phosphonit)
    (CAS-Nr. 118421-01-5)
    (1-5 % w/w *)
  • 4-Biphenylen-(0,0-bis(2,4-ditert.-butylphenyl)phosphonit
    (CAS-Nr. 91362-37-7)
    (11-19 % w/w *)
  • Tris(2,4-ditert.-butylphenyl) phosphit
    (CAS-Nr. 31570-04-4) (9-18 % w/w *)
  • 4,4'-Biphenylen-0,0-bis(2,4-ditert.butylphenyl) phosphonat-0,0-bis(2,4-ditert.-butylphenyl)phosphonit (CAS-Nr. 112949-97-0) (< 5 % w/w *)
Reaktionsprodukte von 2-Mercaptoethyloleat mit Dichlordimethylzinn, Natriumsulfid und Trichlormethylzinn 0068442-12-6 83599 328 x (7)
Resorcinoldiglycidylether 0000101-90-6 24073 329 x NN
Rizinusöl, hydriert 0008001-78-3 14470
43120
330 x x
Rizinusölfettsäuren, hydriert 0061790-39-4 14453 331 x
Ruß 0001333-86-4 42080 332 x x Primärpartikel von 10-300 nm, aggregiert zu 100-1200 nm, die Agglomerate von 300 nmmm bilden können

Toluollösliche Substanzen: maximal 0,1 %, bestimmt nach ISO-Methode 6209

UV-Absorption von Cyclohexanextrakt bei 386 nm: < 0,02 AU für eine Zelle von 1 cm oder < 0,1 AU für eine Zelle von 5 cm, bestimmt mit einer allgemein anerkannten Analysemethode

Benzo(a)pyrengehalt: max. 0,25 mg/kg Ruß

Salpetersäure 0007697-37-2 68140 333 x
Säuregelb 3 (Chinolingelb) 0008004-92-0
0095193-83-2
334 x 30
Säuregelb 23 (Tartrazin) 0001934-21-0 335 x
Säurerot 51 (Erythrosin) 0012227-78-0
0016423-68-0
336 x 6
Schellack 0009000-59-3 24440
85550
337 x
Siliciumdioxid 0007631-86-9 86240 338 x x bei synthetischem amorphem Siliciumdioxid: Primärpartikel von 1-100 nm, aggregiert zu 0,1-1 µm, die Agglomerate von 0,3 µm bis Millimetergröße bilden können
Sirupe, hydrolysierte Stärke, hydriert 0068425-17-2 24903 339 x gemäß den Reinheitskriterien für Maltitsirup E 965 ii nach der Richtlinie 2008/60/EG (ABl. L 158 vom 18.06.2008 S. 17)
Sojabohnenöl, epoxidiert 0008013-07-8 88640 340 x x 60 (29) Oxiran < 8 %, Iodzahl < 6
Stärke, oxidiert 0065996-62-5 341 x
Talg 0061789-97-7 92100 342 x
Tallöl 0008002-26-4 24905 343 x x
Terephthalsäure 0000100-21-0 24910 344 x 7,5
Terpinolen 0000586-62-9 345 x 0,05
Tetrahydro-1,3,4,6-tetrakis-(hydroxymethyl)- imidazo[4,5-d]imidazol-2,5(1H,3H)dion 0005395-50-6 92460 346 x 0,05
4-(1,1,3,3-Tetramethylbutyl)phenol 0000140-66-9 22720
25185
347 x NN
2,4,7,9-Tetramethyl-5-decin-4,7-diol 0000126-86-3 25191
92685
348 x x (33)
2,4,7,9-Tetramethyl-5-decin-4,7-dioldi(polyoxyethylen)ether 0009014-85-1 79550 349 x (34)
Thiodipropionsäureditetradecylester 0016545-54-3 93360 350 x (12)
Titandioxid, beschichtet mit einem Copolymer aus n-Octyltrichlorsilan und [Aminotris(methylenphosphonsäure), penta-Natriumsalz] 93450 351 x Der Gehalt des Titandioxids an Copolymer zur Oberflächenbeschichtung beträgt nicht mehr als 1 Gew.-%.
Toluol 0000108-88-3 93540 352 x 1,2
Toluoldiisocyanat 0026471-62-5 25208 353 x (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
2,4-Toluoldi-isocyanat 0000584-84-9 25210 354 x (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
2,4-Toluoldi-isocyanat, Dimer 0026747-90-0 25270 355 x (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
2,6-Toluoldi-isocyanat 0000091-08-7 25240 356 x (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
Tri-n-butylacetylcitrat 0000077-90-7 93760 357 x (29)
Triethanolamin 0000102-71-6 94000 358 x x 0,05 inklusive des Salzsäure-Adduktes
Triethylcitrat 0000077-93-0 44640 359 x (29)
Triethylenglykoldimethacrylat 0000109-16-0 360 x 0,05
Tri-2-ethylhexylphosphat 0000078-42-2 74000 361 x 0,05
Triethylphosphit 0000122-52-1 23175 362 x NN 1 mg/kg im Endprodukt
Triisobutylphosphat 0000126-71-6 73840 363 x 0,05
Trimellitsäure 0000528-44-9 13050
25540
364 x (19)
Trimellitsäureanhydrid 0000552-30-7 25550 365 x (19)
2,2,4-Trimethylhexan-1,6-diisocyanat 0016938-22-0 25573 366 x (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
2,4,4-Trimethylhexan-1,6-diisocyanat 0015646-96-5 25574 367 x (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
2,2,4-Trimethyl-1,3-pentandioldiisobutyrat 0006846-50-0 95020 368 x x 5
Tripropylenglykolmonomethylether 0025498-49-1 369 x (37) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
2,4,6-Tris(tertbutyl)phenyl-2-butyl-2-ethyl-1,3-propandiolphosphit 0161717-32-4 95270 370 x 2 berechnet als Summe von Phosphit, Phosphat und dem Hydrolyseprodukt TTBP
Vanillin 0000121-33-5 95680 371 x
Vinylacetat-Vinylpyrrolidon, Copolymer 0025086-89-9 95755 372 x
Vinylchlorid 0000075-01-4 26050 373 x NN 1 mg/kg im Endprodukt
Vinylmethylether 0000107-25-5 22270 374 x 0,05
Vinylpyrrolidon 0000088-12-0 26230
95810
375 x NN
Vinyltriethoxysilan 0000078-08-0 26305 376 x 0,05
Wachse, paraffinisch, raffiniert, aus Erdöl oder aus synthetischen Kohlenwasserstoffen gewonnen, geringe Viskosität 95858 377 x 0,05 nicht zur Verwendung im unmittelbaren Kontakt mit fetten Lebensmitteln
  • durchschnittliches Molekulargewicht: mindestens 350 Da
  • Viskosität bei 100 °C: mindestens 2,5 cSt (2,5 x 10-6 m2/s)
  • Gehalt an mineralischen Kohlenwasserstoffen mit einer Kohlenstoffzahl kleiner als 25: höchstens 40 Gew.-%
Wasser 0007732-18-5 26360
95855
378 x x gemäß TrinkwV
Wasserstoffperoxid 0007722-84-1 379 x
Weiße Mineralöle, paraffinisch, die aus Kohlenwasserstoffen auf der Basis von Erdöl gewonnen werden 95883 380 x durchschnittliches Molekulargewicht: mindestens 480 Da

Viskosität bei 100 °C: mindestens 8,5 cSt (8,5 x 10-6 m2/s)
Gehalt an mineralischen Kohlenwasserstoffen mit einer Kohlenstoffzahl kleiner als 25: höchstens 5 Gew.-%

Xylol 0001330-20-7 95945 381 x 1
Zinnchlorid 0007772-99-8 93415 382 x 12
20 % (w/w) Silberchlorid, geschichtet auf 80 % (w/w) Titandioxid 86430 383 x (36)
Kurkumin 0000458-37-7 384 x
Riboflavin 0000083-88-5 385 x
Riboflavin-5'-phosphat 0000130-40-5 386 x
Gelborange S 0002783-94-0
0015790-07-5
387 x
Echtes Karmin 0001390-65-4 388 x
Patentblau V (Na-Salz) 0020262-76-4 389 x
Indigotin I 0000860-22-0
0016521-38-3
390 x
Chlorophylle 0001406-65-1 391 x
kupferhaltige Komplexe der Chlorophylle 0001337-20-8 0008049-84-1 0011006-34-1 0015739-09-0 0024111-17-9 392 x
Grün S 0003087-16-9 393 x
Einfaches Zuckerkulör 0008028-89-5 394 x
Sulfitlaugen-Zuckerkulör 0008028-89-5 395 x
Ammoniak-Zuckerkulör 0008028-89-5 396 x
Ammonsulfit-Zuckerkulör 0008028-89-5 397 x
Carotine
i) gemischte Carotine
ii) Beta-Carotin
0000036-88-4 398 x
Annatto 0001393-63-1 399 x
Bixin 0006983-79-5 400 x
Norbixin 0000542-40-5 401 x
Paprikaextrakt 402 x
Capsanthin 0000465-42-9 403 x
Capsorubin 0000470-38-2 404 x
Lycopin 0000502-65-8 405 x
Betaapo-8'-Carotinal (C30) 0001107-26-2 406 x
Betaapo-8'-Carotinsäureethylester (C30) 0001109-11-1 407 x
Lutein 0000127-40-2 408 x
Canthaxanthin 0000514-78-3 409 x
Beetenrot 0007659-95-2 410 x
Anthocyane 0011029-12-2 411 x
Silber 0007440-22-4 412 x (36)
Gold 0007440-57-5 413 x
Litholrubin BK 0005281-04-9 414 x
tocopherolhaltige natürliche Extrakte 415 x
Gamma-Tocopherol 0007616-22-0 416 x
Delta-Tocopherol 0000119-13-1 417 x
Agar-Agar 0009002-18-0 418 x
Carrageen 0009000-07-1 419 x
Behandelte Euchema-Algen 420 x
Karaya (Karayagummi) 0009000-36-6 421 x
Konjak-Gummi 0037220-17-0 422 x
Glycerinester aus Wurzelharz 0068475-37-6 423 x
Zuckerester von Speisefettsäuren 0025339-99-5 424 x
Thermooxidiertes Sojaöl mit Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren 425 x
Xylitol 0000087-99-0 426 x
Isoascorbinsäure 0000089-65-6 427 x
Cyclohexan 0000110-82-7 45700 428 x 1 Benzolgehalt < 0.1 Gew.-%
Maltitol 0000585-88-6 429 x
Essigsäurepropylester 0000109-60-4 430 x
2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan, oligomeres Reaktionsprodukt mit Epichlorhydrin und Acrylsäure 0055818-57-0 431 x 0,05 nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Glycerin, propoxyliert, Triacrylat 0052408-84-1 432 x 0,05 nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
2,5,8,11-Tetramethyl-6-dodecin-5,8-diol 0068227-33-8 433 x (33)
2,4,7,9-Tetramethyl-5-decin- 4,7-dioldi(polyoxyethylenpolyoxypropylen)ether 0182211-02-5 434 x (34)
1,1,1-Trimethylolpropan, ethoxyliert, Triacrylat 0028961-43-5 435 x x 0,05 nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
(Methylimino)diethan-2,1-diyl bis[4-(dimethylamino)benzoat] 0925246-00-0 436 x 0,05 nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Tris{4-[(4-acetylphenyl)sulfanyl]phenyl} sulfonium hexafluorophosphat 0953084-13-4 437 x 0,05 SMG berechnet als Summe von Tris{4-[(4-acetylphenyl)sulfanyl]phenyl}sulfonium hexafluorophosphat (CAS-Nr.: 953084-13-4) und 1-(4-Phenylsulfanylphenyl)-ethanon (CAS-Nr.: 10169-55-8)

Ein Übergang von 1-(4-{444-(4-acetylphenylsulfanyl)-phenylsulfanyl]phenylsulfanyl} phenyl)-ethanon auf Lebensmittel darf nicht nachweisbar sein.

nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite

Milchsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren 438 x
Weinsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren 439 x
Citronensäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren 440 x
Mono- und Diacetylweinsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren 441 x
Gemischte Wein- und Essigsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren 442 x
2-Octanol 0000123-96-6 443 x 0,05
1,10-Diaminodecan 0000646-25-3 15260 444 x 0,05
Pigment Blue 60 0000081-77-6 445 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Blue 15
(auch Pigment Blue 15:1, Pigment Blue 15:3, Pigment Blue 15:6)
0000147-14-8 446 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Natural Blue 1 0000482-89-3 447 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Blue 16 0000574-93-6 448 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Violet 19 0001047-16-1 449 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 49:2 0001103-39-5 450 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Eisen(III)-oxid (Pigment Red 101) 0001309-37-1 451 x 3 auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Green 7 0001328-53-6 452 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Green 37 0001330-37-6 453 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment White 24 0001332-73-6 454 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 4 0001657-16-5 455 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 3 0002425-85-6 456 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 1 0002512-29-0 457 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 170 0002786-76-7 458 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 4 0002814-77-9 459 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 202 0003089-17-6 460 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Orange 13 0003520-72-7 461 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 166 0003905-19-9 462 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Orange 43 0004424-06-0 463 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 17 0004531-49-1 464 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 149 0004948-15-6 465 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 13 0005102-83-0 466 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 146 0005280-68-2 467 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 144 0005280-78-4 468 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 95 0005280-80-8 469 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 14 0005468-75-7 470 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 83 0005567-15-7 471 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 93 0005580-57-4 472 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 110 0005590-18-1
0106276-80-6
473 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 16 0005979-28-2 474 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 2 0006041-94-7 475 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Violet 23 0006358-30-1 0215247-95-3 476 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 12 0006410-32-8 477 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 3 0006486-23-3 478 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Orange 16 0006505-28-8 479 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 112 0006535-46-2 480 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 48:2 0007023-61-2 481 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Kupfer-Pulver (Pigment Metal 2) 0007440-50-8 482 x auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 53 0008007-18-9 483 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Calciumsulfat-Dihydrat
(Pigment White 25)
0010101-41-4 484 x auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Violet 32 0012225-08-0 485 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Eisenoxid schwarz
(Pigment Black 11)
0012227-89-3
0001317-61-9
486 x 3 auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Orange 36 0012236-62-3 487 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 62 0012286-66-7 488 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Blue 27 0014038-43-8
0012240-15-2
489 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 48:3 0015782-05-5 490 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 122 0000980-26-7 491 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Violet 37 0017741-63-8 492 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 52:1 0017852-99-2 493 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 138 0030125-47-4 494 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 208 0031778-10-6 495 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Brown 23 0035869-64-8 496 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 139 0036888-99-0 497 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 214 0040618-31-3 498 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Orange 61 0040716-47-0 499 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Eisen(III)-hydroxidoxid
(Pigment Yellow 42)
0051274-00-1 500 x 3 auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 242 0052238-92-3 501 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Blue 29 0057455-37-5 502 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 220 0068259-05-2 503 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 155 0068516-73-4 504 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Orange 64 0072102-84-2 505 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 180 0077804-81-0 506 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 128 0079953-85-8 507 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Orange 71 0084632-50-8 508 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 264 0088949-33-1 509 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Zinkpulver
(Pigment Black 16)
0007440-66-6 510 x 25 auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
1,2,4-Benzenetricarbonsäure, gemischter n-Decyl- und n-Octyltriester 0090218-76-1 511 x 0,05 nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Diethylenglykolmonobutylether 0000112-34-5 48030 512 x x (35) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Diethylenglykolmonoethylether 0000111-90-0 513 x 5 nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Trimethylolpropan, gemischte Triester und Diester mit n-Octan- und n-Decansäuren 94987 514 x 5 nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
1-Ethoxy-2-propanol 0001569-02-4 515 x (37) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
1-Ethoxy-2-propylacetat 0054839-24-6 516 x (37) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Diethylenglykolbutyletheracetat 0000124-17-4 517 x (35) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
1,3-Benzoldimethanamin 0001477-55-0 13000 518 x (39)
Di-n-butyladipat 0000105-99-7 32240 519 x 0,05
Acetyltri-(2-ethylhexyl)-citrat 0000144-15-0 95440 520 x 0,05
Diethylcitrat 0032074-56-9 521 x

0,05

Aluminiumhydroxychlorid 0001327-41-9 34660 522 x 0,4
1-Propoxy-2-propanol 0001569-01-3 523 x (37) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
4-Methyl-2-pentanol 0000108-11-2 66860 524 x (40)
3-Methyl-1,5-pentandiyldiacrylat 0064194-22-5 525 x 0,05 nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite

Eine Migration der Verunreinigungen
5-Hydroxy-3-methylpentylacrylat (CAS 64194-21-1) und
Tetrahydro-2-furanylmethylmethacrylat (2455-24-5)
darf nicht nachweisbar sein. Als nicht nachweisbar gilt ein Übergang bis zu 0,01 Milligramm pro Kilogramm des Lebensmittels.

Dipropylenglykolmonopropylether 0029911-27-1 526 x (37) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Tripropylenglykolmonobutylether 0055934-93-5 527 x (37) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Dipropylenglykolmonoethylether 0030025-38-8 528 x (37) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Dipropylenglykoldimethylether 0111109-77-4 529 x (37) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
1,4:3,6-Dianhydrosorbitol 0000652-67-5 15404 10

530

x 5 nur zur Verwendung als
  1. Comonomer in Polyethylen- coisosorbidterephthalat;
  2. Comonomer bei der Produktion von Polyestern, mit der Einschränkung, dass höchstens 40 Mol-% der Diol-Komponente in Verbindung mit Ethylenglycol und/oder 1,4-Bis(hydroxymethyl)cyclohexan verwendet werden.
    Mit Dianhydrosorbitol und 1,4-Bis(hydroxymethyl)cyclohexan hergestellte Polyester dürfen nicht in Kontakt mit Lebensmitteln verwendet werden, die mehr als 15 % Alkohol enthalten.
4-Benzyliden-2,6-ditertbutylcyclohexa-2,5-dien-1-on 0007078-98-0 531 x 0,05 nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite nur zur Nutzung als in-can stabilizer, nicht zur Stabilisierung von Monomeren mit einem Molekulargewicht unter 350 Da
Ethyllaktat 0000687-47-8 532 x 5 Die Ausgangsstoffe zur Synthese von Ethyllaktat müssen den lebensmittelrechtlichen Anforderungen an die Verwendung der Stoffe zur Herstellung von Lebensmitteln entsprechen.
Phosphorsäure, tributylester 0000126-73-8 73680 533 x 0,05
Mischung von methylverzweigten und linearen C14-C18-Alkanamiden, gewonnen aus Fettsäuren 0085711-28-0 534 x 5
Siliciumdioxid, silyliert 86285 535 x bei synthetischem amorphem Siliciumdioxid, silyliert: Primärpartikel von 1-100 nm, die zu 0,1-1 μm aggregiert sind und Agglomerate von 0,3 μm bis Millimetergröße bilden können
1,3-Bis(2-hydroxyethyl)-5,5-dimethylimidazolidin-2,4-dion 0026850-24-8 536 x 0,5 nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite

nur zur Verwendung für Gegenstände für den Kontakt mit trockenen Lebensmitteln, für die das Lebensmittelsimulanz E festgelegt ist

nur für ethoxylierte Derivate von 5,5-Dimethylimidazolidin-2,4-dion, Ethoxylierung in 1- oder 3-Position

Die Menge des aufgeführten Stoffes darf nicht weniger als 75 % der Mischung mit allen verwandten ethoxylierten Verbindungen betragen.

Die Menge der Summe aus
3-(2-Hydroxyethyl)-5,5-Dimethylimidazolidin-2,4-dion
(CAS-Nr. 29071-93-0) und
1-(2-Hydroxyethyl)-5,5-Dimethylimidazolidin-2,4-dion
(CAS-Nr. 88280-55-1) darf nicht höher als 10 % der Mischung sein.

SMG ausgedrückt als Summe des Stoffes und aller verwandten ethoxylierten Verbindungen, und zwar:

3-(2-Hydroxyethyl)-5,5-Dimethylimidazolidin-2,4-dion
(CAS-Nr. 29071-93-0),

1-(2-Hydroxyethyl)-5,5-Dimethylimidazolidin-2,4-dion
(CAS-Nr. 88280551),

3[2-(2-Hydroxyethoxy)ethyl]-1-(2-hydroxyethyl)-5,5- dimethylimidazolidin-2,4-dion
(CAS-Nr. 53504-21-5),

1[2-(2-Hydroxyethoxy)ethyl]-3-(2-hydroxyethyl)-5,5- dimethylimidazolidin-2,4-dion,

weitere und höher ethoxylierte Verbindungen (nicht mehr als 1 % der Mischung)

Polyglycerol 0025618-55-7 537 x muss bei maximal 275 °C und unter Bedingungen verarbeitet werden, die eine Zersetzung des Stoffes verhindern
Ethylenvinylacetatcopolymerwachs 0024937-78-8 538 x Die Migration der oligomeren Fraktion mit einer Molmasse unter 1.000 Da darf 5 mg/kg Lebensmittel nicht überschreiten.

muss bei maximal 230 °C und unter Bedingungen verarbeitet werden, die eine Zersetzung des Stoffes verhindern

4-Nonylphenol (verzweigt) 0084852-15-3 539 x nicht
nachweisbar bei einer Nachweis-
grenze von 0,0015 mg/kg
nur als Monomer oder Ausgangsstoff für die Herstellung von Phenolharzen und Kolophonium modifizierten Phenolharzen zu verwenden

nicht mehr als 10 mg/kg im fertigen Harz

nicht mehr als 25 Gew.-% Harze in der endgültigen Druckfarbe

nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite

Stearinsäure, Cersalz 0010119-53-6 89150 540 x Cergehalt 1 mg/kg
Tri-n-butylammonium-boro-di-salicylat 0022450-96-0 595 x NN SMG berechnet als Tributylamin

nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite

nur zur Verwendung hinter einer PET-Schicht

die Migration der Summe der Substanz und ihres Dissoziationsproduktes Tributylamin darf nicht nachweisbar sein

Wachse und wachsartige Substanzen, Reiskleie, oxidiert 1883583-80-9 596 x 5 nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite

nur zur Verwendung für Gegenstände für den Kontakt mit trockenen Lebensmitteln

nur zur Verwendung bei Raumtemperatur

2-Pyrrolidinon,1-(2-Hydroxyethyl)-2- pyrrolidinone 0003445-11-2 597 x 5 nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite

nur zur Verwendung für Gegenstände für den Kontakt mit trockenen Lebensmitteln, für die in der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 das Lebensmittelsimulanz E festgelegt ist

Hexan, 1,6-Diisocyanat-,Homopolymer, geblockt mit Butylglycidylether und Polyethyl eng lycol-mono-methylether, Reaktionsprodukt mit Propylenimin 2416007-57-1 598 x 0,05
1,1,1-Trimethylolpropan, ethoxyliert (n = 6 - 8), Ester mit 2-Benzoylbenzoesäu re 2134159-36-5 599 x 0,05 nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite

Methyl-2-benzoyl benzoat (CAS-Nr. 0000606-28-0) darf maxi mal mit 0,05 mg/kg migrieren

Neodecansäure 0026896-20-8 600 x 4
Adipinsäuredihydrazid 0001071-93-8 601 x 5 nur zur Verwendung als:

Kettenverlängerer für Isocyanate; der Übergang des zyklischen Produktes (1:1) aus Adipinsäuredihydrazid und Isophorondiisocyanat darf nicht mehr als 0,05 mg/kg Lebensmittel betragen

Quervernetzer zum Vernetzen von Keto-Seitengruppen; nur zu verwenden in Verbindung mit Diacetonacrylamid (Substanznummer 602)

nicht zur Verwendung im unmittelbaren Kontakt mit sauren Lebensmitteln (pH < 4,5)

Diacetonacrylamid 0002873-97-4 602 x 0,05
3-Methoxy-3-Methyl-1-Butanol 0056539-66-3 603 x 5 nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Pentaerythritol, ethoxyliert, Ester mit Acrylsäure 0051728-26-8 604 x 0,05 nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Kohlenwasserstoffe, C11-C13, Isoalkane, < 2 % Aromaten 0246538-78-3 605 x 5 Zusammensetzung entsprechend EG-Nr.* 920-901-0

* gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008

*) Menge der verwendeten Substanz/Menge der Formulierung Sonstige Spezifikationen

Tabelle 2
Verzeichnis der Pigmente, die zusätzlich zu Tabelle 1 bei der Bedruckung von in § 4 Absatz 7 Satz 4 bezeichneten Lebensmittelbedarfsgegenständen verwendet werden dürfen
25
(zu § 4 Absatz 9, § 8 Absatz 5 Satz 1)

1 2 3 4 5 6 7 8
Bezeichnung des Stoffes CAS-Nr. Sub-
stanz-
Nr.
REF-Nr.Spezifikationen Verwendungszweck SMG
[mg/kg]
Gruppen-
grenzwert-
Nr.
Andere Beschränkungen, und Reinheitsanforderungen
I II III IV V
Calcium-Aluminium-Borosilikat 541 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Calcium-Natrium-Borosilikat 542 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Black 32 0083524-75-8 543 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Blue 79 0014154-42-8 544 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Green 36 0014302-13-7 545 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Orange 34 0015793-73-4 546 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Orange 38 0012236-64-5 547 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Orange 46 0067801-01-8 548 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Orange 72 0078245-94-0 549 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Orange 73 0084632-59-7 550 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 48:4 0005280-66-0 551 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 63:1 0006417-83-0 552 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 147 0068227-78-1 553 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 148 0094276-08-1 554 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 176 0012225-06-8 555 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 177 0004051-63-2 556 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 184 0099402-80-9 557 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 185 0051920-12-8 558 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 200:1 0032041-58-0 559 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 200 0058067-05-3 560 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 210 0061932-63-6 561 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 238 0140114-63-2 562 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 254 0084632-65-5 563 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 266 0036968-27-1 564 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 268 0016403-84-2 565 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 269 0067990-05-0 566 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 282 0938065-79-3 567 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 12 0006358-85-6 568 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 109 0005045-40-9
0106276-79-3
569 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 111 0015993-42-7 570 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 120 0029920-31-8 571 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 138 0030125-47-4 574 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 151 0031837-42-0 575 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 174 0078952-72-4 576 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 175 0035636-63-6 577 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 181 0074441-05-7 578 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 185 0076199-85-4 579 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 188 0023792-68-9 580 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 55 0006358-37-8 581 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 74 0006358-31-2 582 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 97 0012225-18-2 583 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Zinndioxid 0018282-10-5 584 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Zirconiumdioxid 0001314-23-4 585 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 81:1 0080083-40-5 586 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 81:2 0075627-12-2 587 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 169 0012237-63-7 588 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 150 0068511-62-6
0025157-64-6
0086249-83-4
0872613-79-1
589 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 154 0068134-22-5 590 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Violet 27 0012237-62-6 591 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Blue 1 0001325-87-7 592 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Blue 61 0001324-76-1 593 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 272 0084632-66-6 594 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
"Pigment Red 168 0004378-61-4 606 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 179 0005521-31-3 607 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 65 0006528-34-3 608 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 73 0013515-40-7 609 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 170 0031775- 610 x NN auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen"

Tabelle 3 Gruppengrenzwerte 23 25
(zu § 8 Absatz 5 Satz 1)

Tabelle 3 enthält die folgenden Informationen:

Spalte 1 (Gruppengrenzwert-Nr.): Nummer der Stoffgruppe, für die ein Gruppengrenzwert gemäß Tabelle 1 Spalte 7 festgelegt ist.
Spalte 2 (Substanz-Nr.): Substanz-Nummer gemäß Tabelle 1 Spalte 4
Spalte 3 (SMG (T) [mg/kg]): Spezifischer Migrationsgrenzwert ausgedrückt in Milligramm des Gesamtgehalts der angegebenen Substanz(en) der Stoffgruppe pro Kilogramm Lebensmittel. Falls "NN" angegeben ist, darf ein Übergang des Stoffes auf Lebensmittel nicht nachweisbar sein. Als nicht nachweisbar gilt ein Übergang bis zu 0,01 Milligramm pro Kilogramm des Lebensmittels.
Spalte-4 (Gruppengrenzwert-Spezifikation): Bezeichnung des Stoffes, dessen Molekulargewicht für die Angabe des Ergebnisses zu Grunde gelegt wird.


1 2 3 4
Gruppen-
grenzwert-
Nr.
Substanz-
Nr.
(T)
[mg/ SMG kg]
Gruppengrenzwert-Spezifikation
1 84
137
141
30 berechnet als Ethylenglykol
2 219
220
30 berechnet als Maleinsäure
3 236
237
3 berechnet als Summe der Substanzen
4 206
210
217
263
1 berechnet als Jod
5 35
36
1,2 berechnet als tertiäres Amin (ausschließlich HCl)
6 87
88
89
186
187
189
6 berechnet als Summe der Substanzen
7 102
103
252
253
328
0,18 berechnet als Zinn
8 106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
0,006 berechnet als Zinn
9 254
255
256
1,2 berechnet als Zinn
10 184
185
188
30 berechnet als Summe der Substanzen
11 234
235
1,5 berechnet als Summe der Substanzen
12 80
105
350
5 berechnet als Summe der Substanzen
13 156
180
15 berechnet als Formaldehyd
14 19
42
43
266
6 berechnet als Bor (Unbeschadet der Bestimmungen der Richtlinie (EU) 2020/2184)
15 76
96
120
121
179
198
245
258
271
353
354
355
356
366
367
460 *
476 *
NN berechnet als Isocyanat-Gruppe (NCO)
16 91
92
0,05 berechnet als Summe der Substanzen
17 260
261
265
267
10 berechnet als SO2
18 127
273
323
30 berechnet als Summe der Substanzen
19 364
365
5 berechnet als Trimellithsäure
20 3
25
54
55
56
138
143
149
195
203
231
272
294
295
320
6 berechnet als Acrylsäure
21 26
58
59
145
151
197
225
226
239
280
324
457 *
482 *
6 berechnet als Methacrylsäure
22 32
40
5 berechnet als Summe der Substanzen
23 81
251
0,05 Summe aus Mono-n-dodecylzinntris(isooctylmercaptoacetat), Di-n-dodecylzinnbis(isooctylmercaptoacetat),
Monododecylzinntrichlorid und Didodecylzinndichlorid), berechnet als Summe aus Mono- und Didodecylzinnchlorid
24 289
290
9 berechnet als Summe der Substanzen
25 200
201
5 berechnet als Isophthalsäure
26 62
300
0,05 berechnet als Summe aus 6-Hydroxyhexansäure und Caprolacton
27 48
300
5 berechnet als 1,4-Butandiol
28 6
298
301
30 berechnet als Summe der Substanzen
29 5
6
33
34
69
74
136
162
248
286
287
288
289
290
298
299
301
340
357
359
810"
815"
60 berechnet als Summe der Substanzen
30 177
178
0,05 gemessen als Hexamethyldisiloxan
32 204
205
0,05 berechnet als Summe der Substanzen
33 348
433
0,05 berechnet als Summe der Substanzen
34 349
434
5 berechnet als Summe der Substanzen
35 142
144
146
512
517
5 berechnet als Summe der Substanzen
36 383
412
0,05 berechnet als Silber
37 53
122
123
227
228
369
515
516
523
526
527
528
529
5 berechnet als Summe der Substanzen

Das Gemisch darf nicht mehr als

  • 0,3 % 2-Methoxy-1-propanol (CAS-Nr.: 1589-47-5) und 2-Methoxy-1-propylacetat (CAS-Nr.: 70657-70-4), berechnet als Summe der Substanzen,
  • 3 % 2-Ethoxy-1-propanol (CAS-Nr.: 19089-47-5) und 2-Ethoxy-1-propylacetat (CAS-Nr.: 57350-24-0), berechnet als Summe der Substanzen,
  • 5 % 2-Propoxy-1-propanol (CAS-Nr.: 10215-30-2),

enthalten

39 518
988"
0,05 berechnet als 1,3-Benzoldimethanamin
40 241
524
5 berechnet als Summe der Substanzen
41 135
118*
60 berechnet als Summe der Substanzen
*) Stoffnummer aus Anhang I Tabelle 1 Spalte 1 der Verordnung (EU) Nr. 10/2011.

Tabelle 4 Weitere Grenzwerte für bestimmte Stoffe
(zu § 8 Absatz 5 Satz 2)

Stoffe Grenzwerte, ausgedrückt in Milligramm
pro Kilogramm Lebensmittel
Barium 1
Eisen 48
Kobalt 0,05
Kupfer 5
Lithium 0,6
Mangan 0,6
Zink 25
Primäre aromatische Amine, ausgenommen in Tabelle 1 genannte Ein Übergang auf Lebensmittel darf nicht nachweisbar sein. Als nicht nachweisbar gilt in Übergang bis zu 0,01 Milligramm der
Summe an primären aromatischen Aminen pro Kilogramm des Lebensmittels. Für die in Anlage 1 Nummer 7 genannten primären
aromatischen Amine gilt zusätzlich je Einzelsubstanz die Nachweisgrenze 0,002 Milligramm pro Kilogramm des Lebensmittels.


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________

1) Die üblichen technischen Bezeichnungen sind in eckigen Klammern angegeben.

2) Die angegebenen Prozentsätze beziehen sich auf das Gewicht und sind im Verhältnis zu der Menge an wasserfreier Zellglasfolie berechnet.

*) Zu beziehen durch Beuth-Verlag GmbH, Berlin und Köln.