Hessisches Gewässerschutzprogramm gefährliche Stoffe (2)

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7. Berichte

7.1 Berichte des HLUG und der Wasserbehörden

Die Ergebnisse der Untersuchungen und Ermittlungen nach den Nummern 4 und 5 sind durch das HLUG und die Wasserbehörden fallweise in Berichten zusammenzufassen, die auch den jeweils anderen an diesem Programm beteiligten Stellen zuzuleiten sind. Die oberen Wasserbehörden beziehen dabei von den unteren Wasserbehörden veranlasste oder vorgesehene Maßnahmen ein. Die dienstliche Auswertung und Berichterstattung der im Rahmen dieses Messprogramms gewonnenen Daten hat zeitlich und fachlich Vorrang vor anderen Veröffentlichungen dieser Daten.

Wenigstens einmal jährlich ist zum 30. April ein Jahresbericht durch das HLUG zu erstellen, in den auch die wesentlichen Aussagen aus den Berichten der Wasserbehörden einzubeziehen sind. Erforderlichenfalls werden die zum v. g. Berichtszeitraum noch nicht vorliegenden Ergebnisse in einem Ergänzungsbericht zusammengestellt. Der Jahresbericht sowie der evtl. Ergänzungsbericht sind den jeweils betroffenen Stellen sowie der obersten Wasserbehörde zur Verfügung zu stellen.

In dem Jahresbericht ist insbesondere auf folgende Punkte einzugehen:

  1. Messprogramm,
  2. Ergebnisse der Untersuchungen,
  3. Überschreitungen von Qualitätszielen,
  4. bekannte und vermutliche Ursachen der Überschreitungen und Abschätzung des Anteils der wesentlichen Belastungsquellen an der Gesamtbelastung,
  5. mögliche Maßnahmen zur Verminderung/Vermeidung der Belastung, getrennt für die einzelnen Belastungsquellen,
  6. tabellarische Darstellung der bereits veranlassten oder konkret vorgesehenen Maßnahmen zur Belastungsverminderung unter Einbeziehung der von den Wasserbehörden mitgeteilten Maßnahmen.

Soweit die Überschreitung durch Abwassereinleitungen verursacht wird, ist der Anteil der einzelnen Einleiter an der Belastung abzuschätzen.

Bei evtl. Vorschlägen für Maßnahmen zur Verminderung der Belastung aus dem Bereich der Landwirtschaft ist vor der Aufnahme in den Jahresbericht das Einvernehmen mit dem HDLGN und dem PSD herzustellen.

Wenn bei einem Gewässer, das Landesgrenzen überschreitet, die Ursachen der Überschreitung von Qualitätszielüberschreitungen zu wesentlichen Teilen auf Belastungen durch Oberlieger zurückzuführen sein können, jedoch im Bereich der Landesgrenze keine Messstelle dieses Programms vorhanden ist, weist das HLUG im Jahresbericht darauf hin.

Zur Unterrichtung der Unter- und Oberlieger leitet die oberste Wasserbehörde der vom jeweiligen Land bestimmten Stelle den Jahresbericht vollständig oder auszugsweise sowie bei Bedarf die fallweise erstellten Berichte zu.

7.2 Unterrichtung der Öffentlichkeit

Entsprechend der EU-Informationsrichtlinie ( 90/313/EWG), die durch das Umweltinformationsgesetz ( UIG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. August 2001 (BGBl. I S. 2218) in

nationales Recht umgesetzt wurde, und im besonderen Art. 14 Abs. 1 der WRRL ist die Öffentlichkeit jeweils in geeigneter Form über die Maßnahmen und Ergebnisse zu informieren.

Die oberste Wasserbehörde fasst die wesentlichen Ergebnisse der Berichte nach Nr. 7.1 unter Berücksichtigung des Datenschutzes und der Geheimhaltungspflicht nach den § § 7 und 8 UIG und § 75 Abs. 4 HWG jährlich in Form eines Statusberichts zusammen. Sie veröffentlicht diesen Statusbericht im Internet.

7.3 Berichte an das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Die oberste Wasserbehörde leitet dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) oder einer von diesem beauftragten Stelle das Programm, den Jahresbericht nach Nr. 7.1 sowie fallweise weitere Einzelergebnisse für die Erfüllung der Berichtspflicht an die EU-Kommission zur Umsetzung der Richtlinie 76/464/EWG hinsichtlich Stoffen der Liste II zu.

Ergänzend werden dem BMU oder einer von diesem beauftragten Stelle durch die oberste Wasserbehörde die erforderlichen Daten aus dem wasserrechtlichen Vollzug des Landes Hessen zur Erfüllung der Berichtspflicht zur Umsetzung der Anforderungen nach der Richtlinie 76/464/EWG mitgeteilt.

8. Laufzeit des Programms, Ausblick

Das Programm gilt zunächst für den Zeitraum bis zum 31. August 2007.

Bei der Fortschreibung des Programms ist eine enge Abstimmung mit den nach der WRRL durchzuführenden Maßnahmen zur Erfassung, Bewertung und Verminderung der Gewässerbelastung durch gefährliche Stoffe erforderlich. In der ab dem 1. September 2007 geltenden Fassung dieses Programms werden dann die Programme nach Art. 8 WRRL zu berücksichtigen sein. Nach Art. 8 der WRRL haben die Mitgliedstaaten bis zum 22. Dezember 2006 Programme zur Überwachung des Zustands der Gewässer entsprechend den Anforderungen nach Anhang V WRRL aufzustellen.

Literaturverzeichnis

[1] Verordnung zur Umsetzung der Anhänge II und V der Richtlinie 2000/60/EEG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2000 zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik (VO-WRRL) vom ... (GVBl. I S. ... - derzeit Entwurf)

[2] Verordnung über Qualitätsziele für bestimmte gefährliche Stoffe und zur Verringerung der Gewässerverschmutzung durch Programme (Qualitätszielverordnung) vom 26. Juli 2001 (GVBl. I S. 334), [geändert durch Verordnung vom ...] (red. Anmerkung: Änderung erfolgt als Art. 2 der Änderung zu 1.)

[3] Richtlinie 76/464/EWG des Rates vom 4. Mai 1976 betreffend die Verschmutzung infolge der Ableitung bestimmter gefährlicher Stoffe in die Gewässer der Gemeinschaft (ABl. EG Nr. L 129 vom 18. Mai 1976), zuletzt geändert durch Richtlinie 2000/60/EEG (ABl. EG L 327 vom 22. Dezember 2000, S. 1)

[4] Richtlinie 2000/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2000 zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik - sog. Wasserrahmenrichtlinie - WRRL EG (ABl. EG L 327 vom 22. Dezember 2000, S. 1)

[5] Richtlinie 96/61/EWG des Rates vom 24. September 1996 über die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung, ABl. EG Nr. L 257 vom 10. Oktober 1996 (IVU-Richtlinie)

[6] Entscheidung Nr. 2455/2001/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. November 2001 zur Festlegung der prioritären Stoffe im Bereich der Wasserpolitik und zur Änderung der Richtlinie 2000/60/EG

[7] Wasserhaushaltsgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. November 1996 (BGBl. I S. 1695), zuletzt geändert durch Artikel 7 des Gesetzes vom 27. Juli 2001 (BGBl. I S. 1950)

[8] Fischgewässerverordnung vom 24. April 1997 (GVBl. I S. 87, 188) (die Verordnung dient der Umsetzung der Richtlinie 78/659/EWG des Rates über die Qualität von Süßwasser, das schutz- oder verbesserungsbedürftig ist, um das Leben von Fischen zu erhalten (ABl. EG Nr. L 222 S. 1)

[9] Verordnung über die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern zum Zwecke der Trinkwasserversorgung vom 30. April 1997 (GVBl. I S. 112)

[10] Fraunhofer-Institute Molecular Biology and Applied Ecology: Towards the Derivation of Quality Standards for Priority Substances in the Context of the Water Framework Directive, Identification of quality standards for priority substances in the field of water policy, Final Report of the Study Contract No. B4-3040/2000/30637/MAR/E1, September 2002

[11] Entscheidung der Kommission vom 17. Juli 2000 über den Aufbau eines Europäischen Schadstoffemissionsregisters (EPER) gemäß Artikel 15 der Richtlinie 96/61/EWG des Rates über die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung (IPPC), ABl. EG Nr. L 192 vom 28. Juli 2000

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Bezugspunkte des hessischen Programms nach Artikel 7 der Richtlinie 76/464/EWG Anlage 1
Nr. Gewässer Name der Messstelle Geogr. Koordinaten (Teil-)Einzugsgebiet [km2]
1 Weschnitz Biblis-Wattenheim RW 345 7651 HW 550 5722 401
2 Schwarzbach/Ried Trebur-Astheim RW 345 3999 HW 553 5783 445
3 Kinzig Hanau RW 349 4626 HW 555 6117 1047
4 Nidda Frankfurt-Nied RW 346 8618 HW 555 1660 1941
5 Main Bischofsheim RW 345 3089 HW 554 0609 1000
6 Lahn Heuchelheim RW 347 3700 HW 560 3850 2411,5
7 Lahn Limburg-Staffel RW 342 9807 HW 558 3723 2294
8 Eder Edersee RW 350 4350 HW 567 2062 1441
9 Schwalm Felsberg-Altenburg RW 352 8407 HW 566 4601 1299
10 Fulda Rotenburg RW 355 2790 HW 565 0856 2498
11 Fulda Wahnhausen RW 354 5242 HW 569 7337 1695
12 Werra Letzter Heller RW 355 5482 HW 569 4301 2448
13 Diemel Helmarshausen RW 353 2595 HW 572 2004 1739
Die Lage der Messstellen sowie das jeweils erfasste Einzugsgebiet sind in der Abb. 1 dargestellt.

Abbildung 1

 

.

Anlage 2

Tab. 1: Stoffe, für die in der Verordnung zur Umsetzung der Anhänge II und V der WRRL Qualitätsnormen festgelegt sind

EG-Nr. 1 Stoffname QN 2 QZ 3 Einheit Analysenverfahren 4 Anwendungsbereich (A) 5/
Bestimmungsgrenze (BG)
6
a b c d e f g
1 Aldrin 7 0,01   µg/l DIN EN ISO 6468 (F 1), Ausgabe Februar 1997, A: > 1 - 10 ng/l je nach Verbindung
DIN 38407-2 (F 2), Ausgabe Februar 1993 A: > 1 - 10 ng/l je nach Verbindung
BG: 0,01µg/l
2 2-Amino-4-Chlorphenol 10 10 µg/l Derivatisierung mit Essigsäureanhydrid, SPE, GC/MS BG: 1 µg/l
DIN EN 12673 (F 15), Ausgabe Mai 1999 BG: 0,05 µg/l
3 Anthracen 0,01 0,01 µg/l DIN 38407-18 (F 18), Ausgabe Mai 1999, A: > 0,01 µg/l
DIN EN ISO 17993 (F 18), Entwurf 2003 BG: 0,01 µg/l
4 Arsen 40 40 mg/kg DIN EN ISO 11885 (E 22), Ausgabe April 1998
(Verfahrensstörung nach Anhang A beachten) in Verbindung mit DIN EN 13346 (S7a) Abschnitt 8.1, Ausgabe August 2000
A: In Wasser: ≥ 100 µg/l (E22)
BG: 0,1 µg/kg TS
DIN EN ISO 11969 (D 18), Ausgabe November 1996 A: In Wasser: ≥ 1 µg/l
5 Azinphos-ethyl 0,01   µg/l EN ISO 10695 (F 6), Ausgabe November 2000, BG: 0,05 µg/l
EN 12918 (F 24), Ausgabe November 1999, A: 0,1 - 1 µg/l
analog DIN EN ISO 15913 (F 20) jedoch ohne Derivatisierung neutral, Ausgabe Mai 2003 in Verbindung mit F 6 BG: 0,01 µg/l
6 Azinphos-methyl 0,01   µg/l EN ISO 10695 (F 6), Ausgabe November 2000, BG: 0,05 µg/l
EN 12918 (F 24), Ausgabe November 1999, A: 0,1 - 1 µg/l
analog DIN EN ISO 15913 (F 20) jedoch ohne Derivatisierung neutral, Ausgabe Mai 2003 in Verbindung mit F 6 BG: 0,01 µg/l
7 Benzol 10 10 µg/l DIN 38407-9 (F 9), Ausgabe Mai 1991 BG: 0,5 µg/l
8 Benzidin 0,1 0,1 µg/l SPE, GC/MS analog DIN 38 407-19 (Entwurf Januar 1996) BG: 0,1 µg/l
9 Benzylchlorid (α-Chlortoluol) 10 10 µg/l SPE, GC/MS analog DIN 38 407-19 (Entwurf Januar 1996), GC/MS BG: 1 µ/l
10 Benzylidenchlorid (α,α-Dichlortoluol) 10 10 µg/l SPE, GC/MS BG: 1 µg/l
11 Biphenyl 1 1 µg/l DIN EN ISO 6468 (F 1), Ausgabe Februar 1997, BG: 1 µg/l
DIN 38407-2 (F 2), Ausgabe Februar 1993,  
DIN 38407-3 (F 3), Ausgabe Juli 1998  
DIN 38407-9 (F 9), Ausgabe Mai 1991 BG: 0,2 µg/l
12 Cadmium 1   µg/l DIN EN ISO 1185 (E 22), Ausgabe April 1998, A: > 10 µg/l
DIN 38406-29 (E 29), Ausgabe Mai 1999, A: > 0,5 µg/l
DIN EN ISO 5961 (E 19), Abschnitt 3, Ausgabe Mai 1995 A: > 0,3 µg/l
13 Tetrachlorkohlenstoff 12   µg/l DIN EN ISO 10301 (F 4), Ausgabe August 1997 A: 0,01 - 0,1 µg/l
BG: 0,01 µg/l
14 Chloralhydrat 10 10 µg/l Flüssig-flüssig Extraktion, GC/ECD BG: 5 µg/l
15 Chlordan (cis und trans) 0,003 0,003 µg/l DIN 38407-2 (F 2), Ausgabe Februar 2002 BG: 0,01 µg/l
16 Chloressigsäure 10 10 µg/l DIN 38407-25 (F 25), Ausgabe Februar 2002 A: > 0,5 µg/l
BG: 0,1 µg/l
17 2-Chloranilin 3 3 µg/l DIN 38407-16 (F 16), Ausgabe Juni 1999 A: > 0,1 µg/l
BG: 0,05 µg/l
18 3-Chloranilin 1 1 µg/l DIN 38407-16 (F 16), Ausgabe Juni 1999 A: > 0,1 µg/l
BG: 0,05 µg/l
19 4-Chloranilin 0,05 0,05 µg/l DIN 38407-16 (F 16), Ausgabe Juni 1999 A: > 0,1 µg/l
BG: 0,05 µg/l
20 Chlorbenzol 1 1 µg/l DIN 38407-9 (F 9), Ausgabe Mai 1991, BG: 0,2 µg/l
DIN EN ISO 10301 (F 4), Ausgabe August 1997 BG: 0,1 µg/l
21 1-Chlor-2,4-dinitrobenzol 5 5 µg/l DIN EN ISO 10301 (F 4), Ausgabe August 1997 BG: 5 µg/l
SPE, GC/MS BG: 2,5 µg/l
22 2-Chlorethanol 10 10 µg/l Flüssig-flüssig Extraktion, GC/MS BG: 5 µg/l
23 Chloroform (Trichlormethan) 12   µg/l DIN EN ISO 10301 (F 4), Ausgabe August 1997 A: 0,05 - 0,3 µg/l
BG: 0,3 µg/l
24 4-Chlor-3-Methylphenol 10 10 µg/l DIN EN 12673 (F 15), Ausgabe Mai 1999 BG: 1 µg/l
BG: 0,5 µg/l
25 l-Chlornaphthalin 1 1 µg/l DIN EN ISO 15680, Entwurf September 2001 BG: 0,2 µg/l
26 Chlornaphthaline
(technische Mischung)
0,01 0,01 µg/l DIN EN ISO 15680, Entwurf September 2001,
DIN 38407-2 (F 2), Ausgabe Februar 2002
BG: 0,2 µg/l je Einzelstoff
27 4-Chlor-2-nitroanilin 3 3 µg/l DIN 38407-16 (F 16), Ausgabe Juni 1999 A: > 0,1 µg/l
28 1-Chlor-2-nitrobenzol 10 10 µg/l DIN 38407-2 (F 2), Ausgabe Februar 1993,
DIN EN ISO 10301 (F 4), Ausgabe August 1997,
analog DIN 38407-17, Ausgabe Februar 1999
BG: 0,2 µg/l
29 1-Chlor-3-nitrobenzol 1 1 µg/l DIN 38407-2 (F 2), Ausgabe Februar 1993,
DIN EN ISO 10301 (F 4), Ausgabe August 1997,
analog DIN 38407-17 (F 17), Ausgabe Februar 1999
BG: 0,2 µg/l
30 1-Chlor-4-nitrobenzol 10 10 µg/l DIN 38407-2 (F 2), Ausgabe Februar 1993,
DIN EN ISO 10301 (F 4), Ausgabe August 1997,
analog DIN 38407-17 (F 17), Ausgabe Februar 1999
BG: 0,2 µg/l
31 4-Chlor-2-nitrotoluol 10 10 µg/l DIN 38407-2 (F 2), Ausgabe Februar 1993,
DIN 38407-17 (F 17), Ausgabe Februar 1999
BG: 0,2 µg/l
32 Chlornitrotoluole
(andere als Chlornitrotoluol)
  Je 1 µg/l DIN 38407-2 (F 2), Ausgabe Februar 1993,
DIN 38407-17 (F 17), Ausgabe Februar 1999
BG: 0,2 µg/l
32a 2-Chlor-4-nitrotoluol 1 1 µg/l DIN 38407-2 (F 2), Ausgabe Februar 1993,
DIN 38407-17 (F 17), Ausgabe Februar 1999
BG: 0,2 µg/l
32b 2-Chlor-6-nitrotoluol 1 1 µg/l DIN 38407-2 (F 2), Ausgabe Februar 1993,
DIN 38407-17 (F 17), Ausgabe Februar 1999
BG: 0,2 µg/l
32c 3-Chlor-4-nitrotoluol 1 1 µg/l DIN EN ISO 10301 (F 4), Ausgabe August 1997,
DIN 38407-17 (F 17), Ausgabe Februar 1999
BG: 0,2 µg/l
32d 4-Chlor-3-nitrotoluol 1 1 µg/l DIN EN ISO 10301 (F 4), Ausgabe August 1997,
DIN 38407-17 (F 17), Ausgabe Februar 1999
BG: 0,2 µg/l
32e 5-Chlor-2-nitrotoluol 1 1 µg/l DIN 38407-2 (F 2), Ausgabe Februar 1993,
DIN 38407-17 (F 17), Ausgabe Februar 1999
BG: 0,2 µg/l
33 2-Chlorphenol 10 10 µg/l DIN EN 12673 (F 15), Ausgabe Mai 1999 A: 0,1 - 1000 µg/l
BG: 1 µg/l
34 3-Chlorphenol 10 10 µg/l DIN EN 12673 (F 15), Ausgabe Mai 1999 A: 0,1 - 1000 µg/l
BG: 1 µg/l
35 4-Chlorphenol 10 10 µg/l DIN EN 12673 (F 15), Ausgabe Mai 1999 A: 0,1 - 1000 µg/l
BG: 1 µg/l
36 Chloropren 10 10 µg/l DIN EN ISO 10301 (F 4), Ausgabe August 1997 BG: 1 µg/l
37 3-Chlorpropen
(Allylchlorid)
10 10 µg/l DIN EN ISO 10301 (F 4), Ausgabe August 1997 BG: 1 µg/l
38 2-Chlortoluol 1 1 µg/l DIN 38407-2 (F 2), Ausgabe Februar 1993,
analog DIN 38407-17 (F 17), Ausgabe Februar 1999
BG: 0,2 µg/l
39 3-Chlortoluol 10 10 µg/l DIN 38407-2 (F 2), Ausgabe Februar 1993,
analog DIN 38407-17 (F 17), Ausgabe Februar 1999
BG: 0,2 µg/l


EG-Nr. 1 Stoffname QN 2 QZ 3 Einheit Analysenverfahren 4 Anwendungsbereich (A) 5/
Bestimmungsgrenze (BG)
6
a b c d e f g
40 4-Chlortoluol 1 1 µg/l DIN 38407-2 (F 2), Ausgabe Februar 1993,
analog DIN 38407-17 (F 17), Ausgabe Februar 1999
BG: 0,2 µg/l
41 2-Chlor-p-toluidin 10 10 µg/l analog DIN 38407-16, Ausgabe Juni 1999 BG: 0,2 µg/l
42 Chlortoluidine
(andere als Nr. 41)
  je 10 µg/l analog DIN 38407-16, Ausgabe Juni 1999 BG: 0,2 µg/l
42a 3-Chlor-o-toluidin 10 10 µg/l analog DIN 38407-16, Ausgabe Juni 1999 BG: 0,2 µg/l
42b 3-Chlor-p-toluidin 10 10 µg/l analog DIN 38407-16, Ausgabe Juni 1999 BG: 0,2 µg/l
42c 5-Chlor-o-toluidin 10 10 µg/l analog DIN 38407-16, Ausgabe Juni 1999 BG: 0,2 µg/l
43 Coumaphos 0,07 0,07 µg/l DIN V 38407-11, Ausgabe Januar 1995) und Anhang B der englischen Fassung ISO/TC147SC2/WG37/N29 vom 11. Mai 1997 BG: 0,2 µg/l
SPE, GC/MS BG: 0,1 µg/l
44 Cyanurchlorid
(2,4,6-Trichlor-1,3,5- triazin)
0,1 0,1 µg/l    
45 2,4-D 0,1 0,1 µg/l DIN EN ISO 15913 (F 20), Ausgabe Mai 2003 A: > 0,05 µg/l
BG: 0,1
46 4,4-DDT 10   µg/l DIN 38407-2 (F 2), Ausgabe Februar 1993  
47 Demeton     µg/l SPE, GC/MS  
[47a Demeton (Summe von Demeton-o und -s) 0,1   µg/l DIN EN ISO 10695 (F 6), Ausgabe November 2000  
47b Demeton-o 0,1 0,1 µg/l DIN EN ISO 10695 (F 6), Ausgabe November 2000 BG: 0,2 µg/l
47c Demeton-s 0,1 0,1 µg/l DIN EN ISO 10695 (F 6), Ausgabe November 2000 BG: 0,05 µg/l
47d Demeton-s-methyl 0,1   µg/l DIN EN ISO 10695 (F 6), Ausgabe November 2000 BG: 0,2 µg/l
47e Demeton-s-methylsulphon 0,1 0,1 µg/l DIN EN ISO 10695 (F 6), Ausgabe November 2000 BG: 0,2 µg/l
48 1,2-Dibromethan 2 2 µg/l DIN EN ISO 10301 (F4), Ausgabe August 1997 A: 0,3 -2 µg/l
BG: 0,1 µg/l
49-
51
Dibutylzinn-Kation 100 8 100 µg/kg DIN 38407-13 (F 13), Ausgabe März 2001 BG: 0,8 - 3 µg/kg TS
52 Dichloraniline       DIN 38407-16 (F 16), Ausgabe Juni 1999  
52a 2,3-Dichloranilin 1 1 µg/l DIN 38407-16 (F 16), Ausgabe Juni 1999 BG: 0,2 µg/l
52b 2,4-Dichloranilin 1 1 µg/l DIN 38407-16 (F 16), Ausgabe Juni 1999 BG: 0,2 µg/l für Σ 2,4- und 2,5-Dichloranilin
52c 2,5-Dichloranilin 1 1 µg/l DIN 38407-16 (F 16), Ausgabe Juni 1999 BG: 0,2 µg/l für Σ 2,4- und 2,5-Dichloranilin
52d 2,6-Dichloranilin 1 1 µg/l DIN 38407-16 (F 16), Ausgabe Juni 1999 BG: 0,2 µg/l
52e 3,4-Dichloranilin 0,5 0,5 µg/l DIN 38407-16 (F 16), Ausgabe Juni 1999 A: > 0,1 µg/l
BG: 0,2 µg/l
52f 3,5-Dichloranilin 1 1 µg/l DIN 38407-16 (F 16), Ausgabe Juni 1999 BG: 0,2 µg/l
52g 2,4/2,5-Dichloranilin 2   µg/l DIN 38407-16 (F 16), Ausgabe Juni 1999 BG: 0,2 µg/l für Σ 2,4- und 2,5-Dichloranilin
53 1,2-Dichlorbenzol 10 10 µg/l DIN 38407-2 (F 2), Ausgabe Februar 1993,
DIN EN ISO 10301 (F 4), Ausgabe August 1997,
DIN 38407-9 (F 9), Ausgabe Mai 1991
BG: 0,1 µg/l
54 1,3-Dichlorbenzol 10 10 µg/l DIN 38407-2 (F 2), Ausgabe Februar 1993,
DIN EN ISO 10301 (F 4), Ausgabe August 1997,
DIN 38407-9 (F 9), Ausgabe Mai 1991
BG: 0,1 µg/l
55 1,4-Dichlorbenzol 10 10 µg/l DIN 38407-2 (F 2), Ausgabe Februar 1993,
DIN EN ISO 10301 (F 4), Ausgabe August 1997,
DIN 38407-9 (F 9), Ausgabe Mai 1991
BG: 0,1 µg/l
56 Dichlorbenzidine 10 10 µg/l DIN 38407-16 (F 16), Ausgabe Juni 1999 BG: 10 µg/l
57 Dichlordiisopropylether 10 10 µg/l DIN EN ISO 10301 (F 4), Ausgabe August 1997 BG: 2 µg/l
58 1,1-Dichlorethan 10 10 µg/l DIN EN ISO 10301 (F 4), Ausgabe August 1997 A: 10 - 100 µg/l
            BG: 5 µg/l
59 1,2-Dichlorethan 10 10 µg/l DIN EN ISO 10301 (F 4), Ausgabe August 1997 A: 5 - 100 µg/l
            BG: 0,3 - 2 µg/l
60 1,1-Dichlorethen
(Vinylidenchlorid)
10 10 µg/l DIN EN ISO 10301 (F 4), Ausgabe August 1997 A: 10 µg/l
BG: 1 µg/l
61 1,2-Dichlorethen 10 10 µg/l DIN EN ISO 10301 (F 4), Ausgabe August 1997 A für cis-DCE: 5 - 50 µg/l, für trans-DCE 1 - 25 µg/l
62 Dichlormethan 10 10 µg/l DIN EN ISO 10301 (F 4), Ausgabe August 1997 A: 50 µg/l
BG: 5 µg/l
63a 1,2-Dichlor-3- nitrobenzol 10 10 µg/l DIN 38407-17 (F 17), Ausgabe Februar 1999 BG: 0,2 µg/l
63b 1,2-Dichlor-4- nitrobenzol 10 10 µg/l DIN 38407-17 (F 17), Ausgabe Februar 1999 BG: 0,2 µg/l
63c 1,3-Dichlor-4-nitrobenzol 10 10 µg/l DIN 38407-17 (F 17), Ausgabe Februar 1999 BG: 0,2 µg/l
63d 1,4-Dichlor-2-nitrobenzol 10 10 µg/l DIN 38407-17 (F 17), Ausgabe Februar 1999 BG: 0,2 µg/l
64 2,4-Dichlorphenol 10 10 µg/l DIN EN 12673 (F 15), Ausgabe Mai 1999 A: 0,1 - 1000 µg/l
BG: 0,2 µg/l
65 1,2-Dichlorpropan 10 10 µg/l DIN EN ISO 10301 (F 4), Ausgabe August 1997 A: 0,1 - 1000 µg/l
BG: 5 µg/l
66 1,3-Dichlorpropan-2-ol 10 10 µg/l Flüssig-flüssig Extraktion, GC/MS BG: 1 µg/l
67 1,3-Dichlorpropen 10 10 µg/l DIN EN ISO 10301 (F 4), Ausgabe August 1997 A: 10 µg/l
BG: 5 µg/l
68 2,3-Dichlorpropen 10 10 µg/l DIN EN ISO 10301 (F 4), Ausgabe August 1997 BG: 0,5 µg/l
69 Dichlorprop (2,4-DP) 0,1 0,1 µg/l DIN 38407-14 (F 14), Ausgabe Oktober 1994, A: > 0,05 µg/l
DIN EN ISO 15913 (F 20), Ausgabe Mai 2003 BG: 0,03 µg/l
70 Dichlorvos 0,0006   µg/l analog DIN EN ISO 10695 (F 6), Ausgabe November 2000 BG: 0,2 µg/l
71 Dieldrin 7 0,01   µg/l DIN 38407-2 (F 2), Ausgabe Februar 1993 A: 0,001 - 0,01 µg/l
72 Diethylamin 10 10 µg/l Derivatisierung, HPLC/FLD BG: 0,15 µg/l
73 Dimethoat 0,1 0,1 µg/l DIN EN 12918 (F 24), Ausgabe November 1999, A: 0,01 - 1 µg/l
analog DIN EN ISO 15913 (F 20) jedoch ohne Derivatisierung neutral, Ausgabe Mai 2003 BG: 0,05 µg/l
analog DIN EN ISO 10695 (F 6), Ausgabe November 2000 BG: 0,05 µg/l
74 Dimethylamin 10 10 µg/l Derivatisierung, HPLC/FLD BG: 0,1 µg/l
75 Disulfoton 0,004 0,004 µg/l DIN EN ISO 10695 (F 6), Ausgabe November 2000 BG: 0,1 µg/l
77 Endrin 7 0,01   µg/l DIN 38407-2 (F 2), Ausgabe Februar 1993 A: 0,001 - 0,01 µg/l
78 Epichlorhydrin 10   µg/l prEN 00230129 (2. Entwurf September 1999) BG: 0,5 µg/l
79 Ethylbenzol 10   µg/l DIN 38407-9 (F 9), Ausgabe Mai 1991 A: 5 µg/l
BG: 0,2 µg/l
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