Durchführungsverordnung (EU) 2022/1927 der Kommission vom 11. Oktober 2022 mit Maßnahmen zur Eindämmung von Aleurocanthus spiniferus (Quaintance) innerhalb bestimmter abgegrenzter Gebiete

(ABl. L 265 vom 12.10.2022 S. 72A;
VO (EU) 2024/589 - ABl. L 2024/589 vom 21.02.2024Inkrafttreten)


=> Zur nachfolgenden Fassung Die Europäische Kommission -

gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union,

gestützt auf die Verordnung (EU) 2016/2031 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Oktober 2016 über Maßnahmen zum Schutz vor Pflanzenschädlingen, zur Änderung der Verordnungen (EU) Nr. 228/2013, (EU) Nr. 652/2014 und (EU) Nr. 1143/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates und zur Aufhebung der Richtlinien 69/464/EWG, 74/647/EWG, 93/85/EWG, 98/57/EG, 2000/29/EG, 2006/91/EG und 2007/33/EG des Rates 1, insbesondere auf Artikel 28 Absatz 1 Buchstaben d und e sowie Artikel 28 Absatz 2,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1) In Anhang II Teil B der Durchführungsverordnung (EU) 2019/2072 der Kommission 2 ist die Liste der Unionsquarantäneschädlinge, deren Auftreten im Gebiet der Union bekannt ist, festgelegt.

(2) Aleurocanthus spiniferus (Quaintance) (im Folgenden der "spezifizierte Schädling") ist in der Liste enthalten, da über ihn bekannt ist, dass er in bestimmten Teilen des Gebiets der Union auftritt. Es handelt sich um einen polyphagen Schädling, der Berichten zufolge Auswirkungen auf verschiedene Kultur- und Zierpflanzen im Gebiet der Union (im Folgenden "spezifizierte Pflanzen") hat.

(3) Aus den nach Artikel 19 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2016/2031 durchgeführten Erhebungen geht hervor, dass eine Tilgung des spezifizierten Schädlings in bestimmten abgegrenzten Gebieten nicht mehr möglich ist.

(4) Daher sollten Maßnahmen zur Eindämmung des spezifizierten Schädlings innerhalb jener jeweils aus einer Befallszone und einer Pufferzone bestehenden Gebiete festgelegt werden. Diese Maßnahmen stehen im Einklang mit den verfügbaren technischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen hinsichtlich der spezifizierten Pflanzen.

(5) Die zuständigen Behörden sollten durch entsprechende Öffentlichkeitsarbeit sicherstellen, dass der allgemeinen Öffentlichkeit und den Unternehmern, die von den Eindämmungsmaßnahmen im abgegrenzten Gebiet betroffen sind, die getroffenen Maßnahmen und die zu diesem Zweck vorgenommene Abgrenzung des betroffenen Gebiets bekannt sind.

(6) Wird jedoch der spezifizierte Schädling in einer Pufferzone gefunden, die eine Befallszone umgibt, in der Maßnahmen zur Eindämmung des spezifizierten Schädlings gelten, so sollte dieser neue Fund zur Folge haben, dass die zuständige Behörde ein neues abgegrenztes Gebiet einrichtet, in dem die Tilgung des Schädlings verfolgt wird.

(7) Zur Gewährleistung der frühzeitigen Feststellung des spezifizierten Schädlings in Gebieten der Union, in denen der spezifizierte Schädling - soweit bekannt - bisher nicht auftrat, sollten jährliche Erhebungen zum Auftreten des spezifizierten Schädlings gemäß Artikel 22 der Verordnung (EU) 2016/2031 und der Durchführungsverordnung (EU) 2020/1231 der Kommission 3 durchgeführt werden.

(8) Diese Erhebungen sollten sich auf die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit veröffentlichte Schädlingserhebungskarte für den spezifizierten Schädling stützen, da in dieser Karte die neuesten wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen berücksichtigt werden.

(9) Die in der vorliegenden Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Ausschusses für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel

- hat folgende Verordnung erlassen:

Artikel 1 Gegenstand

Mit dieser Verordnung werden Maßnahmen zur Eindämmung von Aleurocanthus spiniferus (Quaintance) in den abgegrenzten Gebieten, in denen seine Tilgung nicht möglich ist, festgelegt.

Artikel 2 Begriffsbestimmungen

Für die Zwecke dieser Verordnung gelten folgende Begriffsbestimmungen:

  1. " spezifizierter Schädling" bezeichnet Aleurocanthus spiniferus (Quaintance);
  2. " spezifizierte Pflanzen" bezeichnet zum Anpflanzen bestimmte Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle, Poncirus Raf. und ihren Hybriden, Ceratonia siliqua L., Cercis siliquastrum L., Clematis vitalba L., Cotoneaster Medik., Crategus L., Cydonia oblonga L., Diospyros kaki L., Eriobotrya japonica (Thunb.) Lindl., Ficus carica L., Hedera L., Magnolia L., Malus Mill., Melia L., Mespilus germanica L., Myrtus communis L., Parthenocissus Planch., Photinia Lindley., Prunus cerasus L., Prunus laurocerasus L., Psidium guajava L., Punica granatum L., Pyracantha M. Roem., Pyrus L., Rosa L., Vitis L., Wisteria Nutt., außer Samen, Pollen und Pflanzen in Gewebekultur;
  3. " abgegrenztes Eindämmungsgebiet" bezeichnet ein in Anhang I aufgeführtes Gebiet, in dem der spezifizierte Schädling nicht getilgt werden kann;
  4. " Schädlingserhebungskarte" bezeichnet die Veröffentlichung "Pest survey card on Aleurocanthus spiniferus and Aleurocanthus woglumi" 4 der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit.

Artikel 3 Festlegung der abgegrenzten Eindämmungsgebiete

Die zuständigen Behörden legen die aus einer Befallszone und einer Pufferzone bestehenden abgegrenzten Eindämmungsgebiete fest, wobei die Pufferzone mindestens 2 km breit ist und die Befallszone umgibt.

Artikel 4 Maßnahmen innerhalb der abgegrenzten Eindämmungsgebiete

(1) In den Befallszonen stellen die zuständigen Behörden sicher, dass mindestens eine der folgenden Maßnahmen getroffen wird:

  1. biologische Bekämpfung des spezifizierten Schädlings, z.B. durch Parasitoide;
  2. geeignete Behandlungen gegen den spezifizierten Schädling;
  3. Schnitt und Vernichtung der mit dem spezifizierten Schädling befallenen Teile der spezifizierten Pflanzen nach Anwendung der Behandlungen gemäß Buchstabe b;
  4. Aufstellung von Fangfallen für den spezifizierten Schädling und, falls der spezifizierte Schädling nachgewiesen wird, Anwendung geeigneter Behandlungen.

(2) Wurde das Auftreten des spezifizierten Schädlings in der Pufferzone amtlich bestätigt, gelten die Artikel 17 und 18 der Verordnung (EU) 2016/2031.

(3) Innerhalb der abgegrenzten Eindämmungsgebiete sensibilisieren die zuständigen Behörden die Öffentlichkeit für die vom spezifizierten Schädling ausgehende Bedrohung und die Maßnahmen, die getroffen wurden, um seine weitere Ausbreitung über diese Gebiete hinaus zu verhindern.

Die zuständigen Behörden informieren die breite Öffentlichkeit und die Unternehmer über die Abgrenzung des Eindämmungsgebiets.

Artikel 5 Erhebungen

(1) Die zuständigen Behörden führen die in den Absätzen 2 und 3 vorgesehenen Erhebungen durch und berücksichtigen dabei die Informationen, auf die in der Schädlingserhebungskarte Bezug genommen wird.

(2) Sie führen jährlich risikobasierte Erhebungen zum Auftreten des spezifizierten Schädlings in den Gebieten der Union durch, in denen der spezifizierte Schädling - soweit bekannt - bisher nicht auftrat, sich aber ansiedeln könnte.

(3) In den Pufferzonen der abgegrenzten Eindämmungsgebiete führen sie gemäß Artikel 19 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2016/2031 jährlich Erhebungen zur Feststellung des Auftretens des spezifizierten Schädlings durch.

Diese Erhebungen umfassen:

  1. visuelle Untersuchungen zu geeigneten Zeitpunkten zum Nachweis des spezifizierten Schädlings bzw. zur Feststellung entsprechender Symptome;
  2. Aufstellung von Fangfallen;
  3. Probenahmen und Tests, falls Pflanzen Symptome des spezifizierten Schädlings aufweisen oder der Verdacht eines Befalls mit dem spezifizierten Schädling besteht.

Diese Erhebungen sind intensiver als die in Absatz 2 genannten Erhebungen und bestehen aus einer höheren Zahl visueller Untersuchungen und aufgestellter Fangfallen sowie gegebenenfalls Probennahmen und Tests.

Artikel 6 Berichterstattung

Die Mitgliedstaaten legen bis zum 30. April eines jeden Jahres der Kommission und den anderen Mitgliedstaaten die Ergebnisse der im vorangegangenen Kalenderjahr wie folgt durchgeführten Erhebungen vor:

  1. gemäß Artikel 5 Absatz 2 unter Verwendung eines der in Anhang I der Durchführungsverordnung (EU) 2020/1231 aufgeführten Meldebögen;
  2. gemäß Artikel 5 Absatz 3 unter Verwendung eines der in" Anhang II dieser Verordnung aufgeführten Meldebögen.

Artikel 7 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

Brüssel, den 11. Oktober 2022

1) ABl. L 317 vom 23.11.2016 S. 4.

2) Durchführungsverordnung (EU) 2019/2072 der Kommission vom 28. November 2019 zur Festlegung einheitlicher Bedingungen für die Durchführung der Verordnung (EU) 2016/2031 des Europäischen Parlaments und des Rates in Bezug auf Maßnahmen zum Schutz vor Pflanzenschädlingen und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 690/2008 der Kommission sowie zur Änderung der Durchführungsverordnung (EU) 2018/2019 der Kommission (ABl. L 319 vom 10.12.2019 S. 1).

3) Durchführungsverordnung (EU) 2020/1231 der Kommission vom 27. August 2020 über das Format und die Anweisungen für die Jahresberichte zu den Ergebnissen der Erhebungen und über das Format für die Mehrjahresprogramme für Erhebungen sowie über die praktischen Modalitäten gemäß Artikel 22 und 23 der Verordnung (EU) 2016/2031 des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 280 vom 28.08.2020 S. 1).

4) EFSa (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit), 2019. Pest survey card on Aleurocanthus spiniferus and Aleurocanthus woglumi. EFSa supporting publication 2019:EN-1565. 17 S. doi:10.2903/sp.efsa.2019.EN-1565. Online abrufbar unter https://arcg.is/u5DTL


.

Verzeichnis der abgegrenzten Eindämmungsgebiete nach Artikel 2 Anhang I24

1. Griechenland

Nummer des abgegrenzten Gebiets (AG) Zone des AG Region Gemeinden oder andere verwaltungstechnische/geografische Abgrenzungen
1. Befallszone Regionalbezirk Thesprotia Igoumenitsas, Souliou, Filiaton
Pufferzone Regionalbezirk Ioannina Zitsas, Dodonis, Pogoniou
2. Befallszone Regionalbezirk Preveza Zirou, Pargas, Prevezas
Pufferzone Regionalbezirk Ioannina Dodonis,
3. Befallszone Regionalbezirk Arta Artaion, Nikolaou Skoufa
Pufferzone Regionalbezirk Arta Georgiou Karaiskaki, Kentrikon Tzoumerkon
4. Befallszone Regionalbezirk Aitoloakarnania Navpaktias, Thermou, Xiromerou, Aktiou - Vonitsas, Amfilohias, Mesologgiou, Agriniou
Pufferzone Regionalbezirk Fokida Doridos
Regionalbezirk Evritania Karpenisiou, Agrafon
5. Befallszone Ionische Inseln Corfu 1
1) Keine Pufferzone, da die gesamte Insel Befallszone ist.

2. Frankreich

Nummer des abgegrenzten Gebiets (AG) Zone des AG Region Gemeinden oder andere verwaltungstechnische/geografische Abgrenzungen
1 Befallszone Occitanie Aigues-Vives, Aimargues, Aubais, Aubord, Beauvoisin, Bernis, Boissières, Bouillargues, Caissargues, Calvisson, Caveirac, Codognan, Congénies, Gallargues-le-Montueux, Générac, Junas, La Calmette, Langlade, Lansargues, Le Cailar, Lunel, Lunel-Viel, Marsillargues, Milhaud, Mus, Nages-et-Solorgues, Nîmes, Rodilhan, Saint-Dionisy, Saint-Gilles, Saint-Hilaire-de-Beauvoir, Saint-Just, Saint-Laurent-d"Aigouze, Saint-Nazaire-de-Pézan, Saint-Sériès, Saturargues, Sommières, Uchaud, Valergues, Vauvert, Vergèze, Vestric-et-Candiac, Villetelle
Pufferzone Occitanie Aigues-Mortes, Aspères, Aujargues, Baillargues, Bellegarde, Boisseron, Cabrières, Campagne, Candillargues, Castries, Clarensac, Dions, Entre-Vignes, fontanès, Fourques, Gajan, Galargues, Garons, La Grande-Motte, La Rouvière, Le Grau-du-Roi, Manduel, Marguerittes, Mauguio, Montignargues, Montpezat, Moussac, Mudaison, Parignargues, Poulx, Saint-Brès, Saint-Chaptes, Saint-Côme-et-Maruéjols, Sainte-Anastasie, Saint-Geniès-de-Malgoirès, Saint-Geniès-des-Mourgues, Salinelles, Sanilhac-Sagriès, Saussines, Sauzet, Souvignargues, Villevieille
Provence-Alpes-Côte d"Azur Arles, Saintes-Maries-de-la-Mer

3. Kroatien

Nummer des abgegrenzten Gebiets (AG) Zone des AG Region Gemeinden oder andere verwaltungstechnische/geografische Abgrenzungen
Gemeinde Katastralgemeinde
1. Befallszone Gespanschaft Dubrovnik-Neretva Konavle Vitaljina, Gruda, Đurinići, Palje Brdo, Ljuta, Lovorno, Zastolje
Dubrovačko Primorje Slano
Grad Dubrovnik Zaton
Opuzen Opuzen I., Opuzen II.
Ploče Komin
Pufferzone Gespanschaft Dubrovnik-Neretva Konavle Pločice, Poljice, Vodovađa, Dubravka, Dunave, Popovići, Komaji, Pridvorje, Radovčići, Kuna Konavoska
Grad Dubrovnik Grad Dubrovnik, Obuljeno, Sustjepan, Petrovo Selo, Osojnik, Orašac, Gromača, Ljubač
Dubrovačko Primorje Majkovi Donji, Majkovi Gornji, Banići, Trnova, Mravinjica
Ploče Baćina, Plina, Ploče, Rogotin
Kula Norinska Desne, Metković, Krvavac II.
Zažablje Vidonje
Opuzen Opuzen
Slivno Slivno, Komarna-Duboka, Klek, Pižinovac-Lovorje, Vlaka-Tuštevac, Mihalj-Otok-Lučina, Blace-Trn
2. Befallszone Gespanschaft Split-Dalmatien Jelsa Jelsa, Vrisnik, Pitve, Svirče, Vrboska
Milna Milna
Sutivan Sutivan
Bobovišća Bobovišća
Supetar Mirca, Supetar
Sućuraj Bogomolje
Starigrad Stari Grad
Postira Dol
Hvar Hvar
Podgora Podgora
Tučepi Tučepi
Baška Voda Baška Voda
Brela Brela
Makarska Makarska
Pufferzone Gespanschaft Split-Dalmatien Marina Marina, Blizna, Mitlo Vinovac, Račice, Sevid
Šolta Gornje Selo
Nerežišća Dračevica, Donji Humac, Nerežišća
Supetar Splitska, Škrip
Hvar Brusje, Grablje
Vrbanj Vrbanj
Jelsa Zastražišće, Gdinj
Sućuraj Sućuraj
Omiš Rogoznica, Slime
Šestanovac Žeževica, Grabovac
Zagvozd Zagvozd, Župa
Makarska Veliko Brdo, Kotišina
Vrgorac Rašćane, Kozica
Podgora Igrane, Drašnice
3. Befallszone Gespanschaft Šibenik Knin Rogoznica Rogoznica
Pufferzone Gespanschaft Šibenik Knin Primošten Primošten
Marina Račice, Sevid
4. Befallszone Gespanschaft Primorje Gorski Kotar Punat Punat
Pufferzone Gespanschaft Primorje Gorski Kotar Punat Stara Baška
Baška Batomalj, Draga Bašćanska
Vrbnik Vrbnik
Krk Kornić, Krk

4. Italien

Nummer des abgegrenzten Gebiets (AG) Zone des AG Region Gemeinden oder andere verwaltungstechnische/geografische Abgrenzungen
1. Provincia di Ascoli Piceno Befallszone Marche Das gesamte Gebiet der Gemeinden San Benedetto del Tronto und Grottammare
sowie der Teil des Gebiets der Gemeinde Cupra Marittima südlich des Kanals im Bezirk Boccabianca.
Pufferzone Marche 2 km um die Befallszone herum, teilweise in den folgenden Gemeinden:
Massignano, Cupra Marittima, Ripatransone, Acquaviva Picena, Monteprandone.
Abruzzo 2 km um die Befallszone herum, teilweise in den folgenden Gemeinden:
Colonnella, Martinsicuro.
2. Roma Befallszone Lazio Ein Teil der Gemeinde Roma zwischen den folgenden Straßen bzw. dem Fluss:
Tiber von der "Tor di Quinto"Brücke bis zur "Industria"Brücke,Via del porto fluviale, Via Pellegrino Matteucci, Piazzale 12 ottobre 1492, Via Martin Alonzo Pinzon bis zur Kreuzung mit Viale C. Colombo. Viale C. Colombo bis "Mura Latine". "Mura Latine" von Viale C. Colombo bis Piazzale Metronio. Via dell"Amba Aradam bis Piazza S. Giovanni in Laterano. Porta s. Giovanni, Viale Castrense bis Tangenziale est. Tangenziale est bis zur "Tor di Quinto"Brücke.
Pufferzone Lazio 2 km um die Befallszone herum, teilweise in der Gemeinde Roma.
3. Campania Befallszone Campania Die gesamten Gemeinden Afragola, Agropoli, Aversa, Caivano, Capua, Cardito, Casagiove, Casalvelino, Casoria, Castellabate, Cava dei Tirreni, Crispano, Ercolano, Falciano del Massico, Forchia, Forio, Francolise, Frattamaggiore, Frattaminore, Giugliano in Campania, Maddaloni, Marcianise, Massa Lubrense, Napoli, Nocera Inferiore, Nocera Superiore, Nola, Ottaviano, Palma Campania, Piana di Monte Verna, Pontecagnano Faiano, Portici, Quarto, Salerno, San Gennaro Vesuviano, San Giuseppe Vesuviano, San Paolo Belsito, San Salvatore Telesino und Saviano.
Pufferzone Campania Die gesamten Provinzen Benevento, Caserta, Napoli und Salerno.
4. Catania Befallszone Sicilia Das durch die folgenden GPS-Koordinaten abgegrenzte Gebiet:
  1. 37.521240-15.088460
  2. 37.522100-15.090771
  3. 37.517678-15.096801
  4. 37.507221-15.099466
  5. 37.506832-15.095574
  6. 37.516288-15.094452
Pufferzone Sicilia 2 km um die Befallszone herum, teilweise in der Gemeinde Catania.
5. Caltagirone Befallszone Sicilia Das durch die folgenden GPS-Koordinaten abgegrenzte Gebiet:
  1. 37.243173-14.512611
  2. 37.249869-14.557329
  3. 37.248161-14.570633
  4. 37.238800-14.580933
  5. 37.227661-14.584537
  6. 37.218708-14.582048
  7. 37.211873-14.572435
  8. 37.205105-14.551836
  9. 37.203191-14.538446
  10. 37.204353-14.510294
  11. 37.221237-14.505402
Pufferzone Sicilia 2 km um die Befallszone herum, teilweise in den Gemeinden Caltagirone und Grammichele.
6. Siracusa Befallszone Sicilia Das durch die folgenden GPS-Koordinaten abgegrenzte Gebiet:
  1. 37.102476-15.265730
  2. 37.104663-15.272803
  3. 37.080599-15.284784
  4. 37.077892-15.277856
Pufferzone Sicilia 2 km um die Befallszone herum, teilweise in der Gemeinde Siracusa.
7. Grammichele Befallszone Sicilia Das durch die folgenden GPS-Koordinaten abgegrenzte Gebiet:
  1. 37.216554-14.634357
  2. 37.234736-14.619090
  3. 37.253151-14.603750
  4. 37.253972-14.607088
  5. 37.235931-14.622545
  6. 37.218425-14.637512
  7. 37.214977-14.640685
  8. 37.214502-14.640317
Pufferzone Sicilia 2 km um die Befallszone der Gemeinde Grammichele, teilweise in den Gemeinden Grammichele, Mineo, Caltagirone und Licodia Eubea.
8. Palermo Befallszone Sicilia Das durch die folgenden GPS-Koordinaten abgegrenzte Gebiet:
  1. 38.112869-13.37255
  2. 38.130459-13.346353
  3. 38.19388-13.33289
  4. 38.161164-13.333556
  5. 38.1429-13.33913
  6. 38.1302973-13.3255336
Pufferzone Sicilia 2 km um die Befallszone herum, teilweise in der Gemeinde Palermo.
9. Modena-Bologna-Ferrara Befallszone Emilia-Romagna Das gesamte Gebiet der Gemeinden Calderara di Reno, Sala Bolognese, San Giovanni in Persiceto, Sant"Agata Bolognese, Bastiglia, Bomporto, Cavezzo, Camposanto, Medolla, Nonantola, Ravarino, San Possidonio, San Prospero und Soliera.
Sowie das durch die folgenden GPS-Koordinaten abgegrenzte Gebiet:
  1. 44.929496-10.975637
  2. 44.846813-11.221837
  3. 44.723551-11.31684
  4. 44.52734-11.365221
  5. 44.526581-11.363326
  6. 44.552626-10.799975
  7. 44.721871-10.887959
  8. 44.832179-10.833468
  9. 44.84684-10.893975
Pufferzone Emilia-Romagna 2 km um die Befallszone herum, teilweise in den folgenden Gemeinden:
Anzola dell"Emilia, Argelato, Bentivoglio, Bologna, Calderara di Reno, Castel Maggiore, Castello d"Argile, Crevalcore, Granarolo dell"Emilia, Pieve di Cento, San Giorgio di Piano, San Pietro in Casale, Valsamoggia, Zola Predosa, Campogalliano, Carpi, Castelfranco Emilia, Castelnuovo Rangone, Castelvetro di Modena, Concordia sulla Secchia, Finale Emilia, Fiorano Modenese, Formigine, Maranello, Mirandola, Modena, Novi di Modena, San Cesario sul Panaro, San Felice sul Panaro, Sassuolo, Savignano sul Panaro, Spilamberto, Cento, Correggio, Rio Saliceto.
10. Ravenna-Bologna Befallszone Emilia-Romagna Das gesamte Gebiet der Gemeinden Castel Bolognese und Solarolo.
Sowie das durch die folgenden GPS-Koordinaten abgegrenzte Gebiet:
  1. 44.420323-11.906566
  2. 44.409126-11.966914
  3. 44.238386-11.898766
  4. 44.275553-11.722906
  5. 44.346453-11.672112
Pufferzone Emilia-Romagna 2 km um die Befallszone herum, teilweise in den folgenden Gemeinden:
Dozza, Imola, Mordano, Bagnacavallo, Bagnara di Romagna, Brisighella, Cotignola, Faenza, Lugo, Riolo Terme, Sant"Agata sul Santerno, Forlì.
11. ForlìCesena Befallszone Emilia-Romagna 3 m um den GPS-Punkt:
44.086027-12.391683
Pufferzone Emilia-Romagna 2 km um die Befallszone herum, teilweise in den folgenden Gemeinden:
Gatteo, Longiano, San Mauro Pascoli, Savignano sul Rubicone, Santarcangelo di Romagna.
12. Carpenedolo Befallszone Lombardia Das gesamte Gebiet der Gemeinde Carpenedolo.
Pufferzone Lombardia 2 km um die Befallszone herum, teilweise in den folgenden Gemeinden: Calvisano, Montichiari, Acquafredda.
13. Castel Goffredo Befallszone Lombardia Das gesamte Gebiet der Gemeinde Castel Goffredo.
Pufferzone Lombardia 2 km um die Befallszone herum, teilweise in den folgenden Gemeinden: Casaloldo, Castiglione delle Stiviere, Ceresara, Guidizzolo, Medole, Casalmoro, Asola.
14. Quistello Befallszone Lombardia Das gesamte Gebiet der Gemeinden Schivenoglia, San Giacomo delle Segnate, Quistello, Borgocarbonara, Sermide und Felonica.
Pufferzone Lombardia 2 km um die Befallszone herum, teilweise in den folgenden Gemeinden:
San Benedetto Po, San Giovanni del Dosso, Quingentole, Sustinente, Moglia, Borgo Mantovano, Magnacavallo, Ostiglia, Poggio Rusco.
15. Bergamo Befallszone Lombardia Das gesamte Gebiet der Gemeinden Bergamo, Azzano San Paolo, Orio al Serio und Zanica.
Pufferzone Lombardia 2 km um die Befallszone herum, teilweise in den folgenden Gemeinden:
Gorle, Grassobbio, Torre Boldone, Ponteranica, Sorisole, Seriate, Lallio, Mozzo, Curno, Valbrembo, Treviolo, Stezzano, Paladina, Stezzano, Cavernago, Comun Nuovo, Urgnano.
16. San Colombano al Lambro Befallszone Lombardia Das gesamte Gebiet der Gemeinde San Colombano al Lambro.
Pufferzone Lombardia 2 km um die Befallszone herum, teilweise in den folgenden Gemeinden: Borghetto Lodigiano, Livraga, Graffignana, Orio Litta, Chignolo Po, Miradolo Terme.
17. Pantigliate Befallszone Lombardia Das gesamte Gebiet der Gemeinde Pantigliate.
Pufferzone Lombardia 2 km um die Befallszone herum, teilweise in den folgenden Gemeinden:
Mediglia, Peschiera Borromeo, Tribiano, Settala, Rodano.
18. Arenzano Befallszone Liguria Das durch die folgenden GPS-Koordinaten abgegrenzte Gebiet:
  1. 44.40293-8.68226
  2. 44.40289-8.68246
  3. 44.40264-8.68298
  4. 44.40230-8.68323
  5. 44.40177-8.68320
  6. 44.40120-8.68195
  7. 44.40150-8.68112
  8. 44.40170-8.68095
  9. 44.40207-8.68083
  10. 44.40263-8.68111
  11. 44.40283-8.68144
  12. 44.40292-8.68173
Pufferzone Liguria 2 km um die Befallszone herum, teilweise in den Gemeinden Arenzano und Cogoleto.
19. Luni Befallszone Liguria Das durch die folgenden GPS-Koordinaten abgegrenzte Gebiet:
  1. 44.04489-10.01825
  2. 44.04874-9.99088
  3. 44.05042-9.98254
  4. 44.06554-9.94971
  5. 44.09492-9.98022
  6. 44.09653-9.98741
  7. 44.09271-9.99336
  8. 44.09842-9.99724
  9. 44.10210-10.01744
  10. 44.08648-10.04830
  11. 44.07064-10.04520
  12. 44.06384-10.03560
  13. 44.06543-10.03278
  14. 44.06541-10.03271
  15. 44.04512-10.01885
  16. 44.04489-10.01825
Pufferzone Liguria 2 km um die Befallszone herum, teilweise in den Gemeinden Ameglia, Castelnuovo Magra, Luni und Sarzana.
Toscana 2 km um die Befallszone herum, teilweise in den Gemeinden Carrara und Fosdinovo.
20. Levanto Befallszone Liguria Das durch die folgenden GPS-Koordinaten abgegrenzte Gebiet:
  1. 44.16317-9.61255
  2. 44.16472-9.60835
  3. 44.16509-9.60890
  4. 44.17155-9.60379
  5. 44.17203-9.60344
  6. 44.17254-9.60318
  7. 44.17499-9.60483
  8. 44.18532-9.61921
  9. 44.18580-9.62300
  10. 44.18539-9.62487
  11. 44.18215-9.62829
  12. 44.17733-9.62951
  13. 44.17474-9.62910
  14. 44.16476-9.61776
Pufferzone Liguria 2 km um die Befallszone herum, teilweise in den Gemeinden Levanto, Bonassola und Monterosso al mare.
21. Martinsicuro Befallszone Abruzzo Das durch die folgenden GPS-Koordinaten abgegrenzte Gebiet:
  1. 42.858704-13.913100
  2. 42.862822-13.912124
  3. 42.862110-13.921773
  4. 42.856641-13.919514
Pufferzone Abruzzo 2 km um die Befallszone herum, teilweise in der Gemeinde Martinsicuro.
22. Cepagatti Befallszone Abruzzo Das durch die folgenden GPS-Koordinaten abgegrenzte Gebiet:
  1. 42.355673-14.091078
  2. 42.349791-14.109979
  3. 42.353273-14.110876
  4. 42.356629-14.095396
Pufferzone Abruzzo 2 km um die Befallszone herum, teilweise in der Gemeinde Cepagatti.
23. Tortoreto Befallszone Abruzzo Das durch die folgenden GPS-Koordinaten abgegrenzte Gebiet:
  1. 42.803842-13.931318
  2. 42.804049-13.932095
  3. 42.803125-13.933639
  4. 42.803201-13.931675
Pufferzone Abruzzo 2 km um die Befallszone herum, teilweise in der Gemeinde Tortoreto.
24. Chieti Befallszone Abruzzo Das durch die folgenden GPS-Koordinaten abgegrenzte Gebiet:
  1. 42.372019-14.144434
  2. 42.361834-14.151157
  3. 42.364707-14.149818
  4. 42.368125-14.144168
Pufferzone Abruzzo 2 km um die Befallszone herum, teilweise in der Gemeinde Chieti.
25. Matera Befallszone Basilicata Das durch die folgenden GPS-Koordinaten abgegrenzte Gebiet:
  1. 40.47983-16.72037
  2. 40.45737-16.80211
  3. 40.41755-16.80898
  4. 40.35793-16.50057
  5. 40.24691-16.44425
  6. 40.21494-16.50676
  7. 40.22909-16.71350
Pufferzone Basilicata 2 km um die Befallszone herum, teilweise in den Gemeinden Tursi, Stigliano, Montalbano jonico, Pisticci, Montescaglioso, Bernalda, Scanzano Jonico, Policoro und Rotondella.
Puglia 2 km um die Befallszone herum, teilweise in der Gemeinde Ginosa.
26. Prato Befallszone Toscana Das durch die folgenden GPS-Koordinaten abgegrenzte Gebiet:
  1. 43.83478-11.10543
  2. 43.83656 -11.10707
  3. 43.87397-11.05430
  4. 43.87743-11.05234
  5. 43.85999-11.09531
  6. 43.89961-11.10355
  7. 43.84688-11.16073
  8. 43.84702-11.16086
  9. 43.89886-11.10838
  10. 43.89866-11.10852
  11. 43.90068-11.10610
  12. 43.86277-11.14952
  13. 43.89526-11.08430
  14. 43.87593-11.11669
  15. 43.84835-11.15876
  16. 43.88597-11.07063
Pufferzone Toscana 2 km um die Befallszone herum, teilweise in den Gemeinden Prato, Calenzano und Campi Bisenzio.
27. Castagneto Carducci Befallszone Toscana Das durch die folgenden GPS-Koordinaten abgegrenzte Gebiet:
  1. 43.21786-10.58246
  2. 43.21829-10.58617
  3. 43.21834-10.58634
  4. 43.21864-10.58704
  5. 43.21886-10.58721
  6. 43.21818-10.58644
  7. 43.21903-10.58733
  8. 43.21920-10.58741
  9. 43.21935-10.58803
  10. 43.21910-10.58851
  11. 43.21882-10.58900
  12. 43.21833-10.58881
  13. 43.21830-10.58873
  14. 43.21812-10.58750
  15. 43.21852-10.58925
Pufferzone Toscana 2 km um die Befallszone herum, teilweise in der Gemeinde Castagneto Carducci.
28. Firenze Befallszone Toscana Das durch die folgenden GPS-Koordinaten abgegrenzte Gebiet:
  1. 43.77020-11.28574
  2. 43.77207-11.28637
  3. 43.77007-11.28565
  4. 43.77669-11.27687
  5. 43.77191-11.27834
  6. 43.79087-11.24199
  7. 43.78861-11.24672
Pufferzone Toscana 2 km um die Befallszone herum, teilweise in der Gemeinde Firenze.
29. Monte Argentario Befallszone Toscana Das durch die folgenden GPS-Koordinaten abgegrenzte Gebiet:
  1. 42.44576-11.11078
  2. 42.44471-11.11004
  3. 42.39001-11.20371
  4. 42.39354-11.20429
  5. 42.39398-11.20282
  6. 42.39872-11.20108
  7. 42.42703-11.19376
  8. 42.42958-11.13949
  9. 42.43253-11.15700
  10. 42.43220-11.12202
  11. 42.43835-11.11335
  12. 42.43711-11.11552
  13. 42.43047-11.18249
  14. 42.42642-11.19645
  15. 42.38990-11.20833
  16. 42.42587-11.19370
  17. 42.42582-11.19377
Pufferzone Toscana 2 km um die Befallszone herum, teilweise in den Gemeinden Monte Argentario und Orbetello.
30. Carrara Befallszone Toscana Das durch die folgenden GPS-Koordinaten abgegrenzte Gebiet:
  1. 44.06449-10.04565
  2. 44.06441-10.04569
  3. 44.06190-10.06685
  4. 44.06192-10.06682
  5. 44.04026-10.03189
Pufferzone Toscana 2 km um die Befallszone herum, teilweise in der Gemeinde Carrara.

.

Meldebogen für die Ergebnisse der gemäß Artikel 5 Absatz 3 durchgeführten Erhebungen Anhang II

Teil A

1. Meldebogen für die Ergebnisse der jährlichen Erhebungen
2. Anweisungen zum Ausfüllen des Meldebogens

Wird dieser Meldebogen ausgefüllt, ist der Meldebogen in Teil B dieses Anhangs nicht auszufüllen.

In Spalte 1: Geben Sie den Namen des geografischen Gebiets, die Nummer des Ausbruchs oder jede andere Information an, durch die sich das betroffene abgegrenzte Gebiet (AG) identifizieren und das Datum feststellen lässt, an dem es festgelegt wurde.
In Spalte 2: Geben Sie die Größe des AG vor Beginn der Erhebung an.
In Spalte 3: Geben Sie die Größe des AG nach der Erhebung an.
In Spalte 4: Geben Sie das Vorgehen an: Eindämmung. Bitte fügen Sie so viele Zeilen wie erforderlich ein, je nach Anzahl der AG pro Schädling und des Vorgehens auf diesen Flächen.
In Spalte 5: Geben Sie die Zone des AG an, in der die Erhebung durchgeführt wurde; fügen Sie so viele Zeilen wie nötig ein: Befallszone (BZ) oder Pufferzone (PZ), jeweils in einer eigenen Zeile. Geben Sie, sofern zutreffend, die Fläche der PZ an, auf der die Erhebung durchgeführt wurde (z.B. die an die BZ angrenzenden 20 km, um Baumschulen usw.), jeweils in einer eigenen Zeile.
In Spalte 6: Geben Sie die Anzahl und Beschreibung der Erhebungsorte an, indem Sie einen der folgenden Einträge als Beschreibung wählen:
  1. Im Freien (Produktionsfläche): 1.1 auf freiem Feld (Acker, Weide), 1.2. Obstgarten/Weinberg, 1.3. Baumschule, 1.4. Wald.
  2. Im Freien (andere): 2.1. Privatgarten, 2.2. öffentliche Orte, 2.3. Schutzgebiete, 2.4. Wildpflanzen außerhalb von Schutzgebieten, 2.5. andere Orte, mit Angabe des jeweiligen Falls (z.B. Gartenfachmarkt, gewerbliche Standorte, an denen Holzverpackungsmaterial verwendet wird, Holzindustrie, Feuchtgebiete, Bewässerungs- und Entwässerungsnetz usw.).
  3. Unter physisch abgeschlossenen Bedingungen: 3.1. Gewächshaus, 3.2. privates Anwesen, ausgenommen Gewächshaus, 3.3. öffentlicher Ort, ausgenommen Gewächshaus, 3.4 andere Orte, mit Angabe des jeweiligen Falls (z.B. Gartenfachmarkt, gewerbliche Standorte, an denen Holzverpackungsmaterial verwendet wird, Holzindustrie).
In Spalte 7: Geben Sie die Risikogebiete an, die anhand der Biologie des Schädlings, des Vorhandenseins von Wirtspflanzen, der ökologisch-klimatischen Bedingungen und der Risikostandorte ermittelt wurden.
In Spalte 8: Geben Sie an, welche der Risikogebiete aus Spalte 7 in der Erhebung erfasst wurden.
In Spalte 9: Geben Sie Pflanzen, Früchte, Samen, Boden, Verpackungsmaterial, Holz, Maschinen, Fahrzeuge, Wasser oder Sonstiges mit Erläuterung des jeweiligen Falls an.
In Spalte 10: Geben Sie die Liste der Pflanzenarten/Pflanzengattungen an, zu denen Erhebungen durchgeführt wurden; bitte verwenden Sie für jede Pflanzenart/Pflanzengattung eine Zeile.
In Spalte 11: Geben Sie die Monate des Jahres an, in denen die Erhebung durchgeführt wurde.
In Spalte 12: Machen Sie entsprechend den für die einzelnen Schädlinge geltenden spezifischen gesetzlichen Anforderungen nähere Angaben zur Erhebung. Geben Sie "N/Z" an, wenn die in bestimmten Spalten vorzunehmenden Angaben nicht zutreffen.
In den Spalten 13 und 14: Geben Sie, sofern zutreffend, die Ergebnisse an und tragen Sie die verfügbaren Angaben in den entsprechenden Spalten ein."Unklar" sind jene Proben, deren Untersuchung aufgrund verschiedener Faktoren (z.B. Ergebnis unterhalb der Nachweisgrenze, Probe nicht bearbeitet-nicht identifiziert, alte Probe) ergebnislos geblieben ist.
In Spalte 15: Geben Sie die Meldungen der Ausbrüche jenes Jahres an, in dem die Erhebung durchgeführt wurde. Die Nummer der Ausbruchsmeldung muss nicht angegeben werden, wenn die zuständige Behörde entschieden hat, dass es sich bei der Feststellung um einen der in Artikel 14 Absatz 2, Artikel 15 Absatz 2 oder Artikel 16 der Verordnung (EU) 2016/2031 genannten Fälle handelt. In einem solchen Fall geben Sie in Spalte 16 ("Anmerkungen") den Grund für das Fehlen dieser Angabe an.

Teil B

1. Meldebogen für die Ergebnisse statistikbasierter jährlicher Erhebungen
2. Anweisungen zum Ausfüllen des Meldebogens

Wird dieser Meldebogen ausgefüllt, ist der Meldebogen in Teil A dieses Anhangs nicht auszufüllen.

Erläutern Sie für jeden Schädling, welche Annahmen bei der Konzeption der Erhebung zugrunde gelegt werden. Fassen Sie zusammen und begründen Sie:

- Zielpopulation, epidemiologische Einheit und Inspektionseinheiten
- Nachweismethode und Sensitivität der Methode
- Risikofaktoren mit Angabe des Risikoniveaus und der entsprechenden relativen Risiken sowie Anteile der Wirtspflanzenpopulation
In Spalte 1: Geben Sie den Namen des geografischen Gebiets, die Nummer des Ausbruchs oder jede andere Information an, durch die sich das betroffene abgegrenzte Gebiet (AG) identifizieren und das Datum feststellen lässt, an dem es festgelegt wurde.
In Spalte 2: Geben Sie die Größe des AG vor Beginn der Erhebung an.
In Spalte 3: Geben Sie die Größe des AG nach der Erhebung an.
In Spalte 4: Geben Sie das Vorgehen an: Eindämmung. Bitte fügen Sie so viele Zeilen wie erforderlich ein, je nach Anzahl der AG pro Schädling und des Vorgehens auf diesen Flächen.
In Spalte 5: Geben Sie die Zone des AG an, in der die Erhebung durchgeführt wurde; fügen Sie so viele Zeilen wie nötig ein: Befallszone (BZ) oder Pufferzone (PZ), jeweils in einer eigenen Zeile. Geben Sie, sofern zutreffend, die Fläche der PZ an, auf der die Erhebung durchgeführt wurde (z.B. die an die BZ angrenzenden 20 km, um Baumschulen usw.), jeweils in einer eigenen Zeile.
In Spalte 6: Geben Sie die Anzahl und Beschreibung der Erhebungsorte an, indem Sie einen der folgenden Einträge als Beschreibung wählen:
  1. Im Freien (Produktionsfläche): 1.1. auf freiem Feld (Acker, Weide), 1.2. Obstgarten/Weinberg, 1.3. Baumschule, 1.4. Wald.
  2. Im Freien (andere): 2.1. Privatgarten, 2.2. öffentliche Orte, 2.3. Schutzgebiete, 2.4. Wildpflanzen außerhalb von Schutzgebieten, 2.5. andere Orte, mit Angabe des jeweiligen Falls (z.B. Gartenfachmarkt, gewerbliche Standorte, an denen Holzverpackungsmaterial verwendet wird, Holzindustrie, Feuchtgebiete, Bewässerungs- und Entwässerungsnetz usw.).
  3. Unter physisch abgeschlossenen Bedingungen: 3.1. Gewächshaus, 3.2. privates Anwesen, ausgenommen Gewächshaus, 3.3. öffentlicher Ort, ausgenommen Gewächshaus, 3.4 andere Orte, mit Angabe des jeweiligen Falls (z.B. Gartenfachmarkt, gewerbliche Standorte, an denen Holzverpackungsmaterial verwendet wird, Holzindustrie).
In Spalte 7: Geben Sie die Monate des Jahres an, in denen die Erhebungen durchgeführt wurden.
In Spalte 8: Geben Sie die ausgewählte Zielpopulation jeweils mit der Liste der Wirtsarten/Wirtsgattungen und dem erfassten Gebiet an. Die Zielpopulation ist als Gesamtheit aller Inspektionseinheiten definiert. Ihre Größe wird bei landwirtschaftlichen Flächen in der Regel in Hektar angegeben; die Angabe kann jedoch auch in Parzellen, Feldern, Gewächshäusern usw. erfolgen. Bitte begründen Sie Ihre Wahl in den zugrunde liegenden Annahmen. Geben Sie die in der Erhebung erfassten Inspektionseinheiten an. Eine "Inspektionseinheit" bezeichnet Pflanzen, Pflanzenteile, Waren, Materialien, Schädlingsvektoren, die zur Feststellung und Identifizierung des Schädlings untersucht wurden.
In Spalte 9: Beschreiben Sie die epidemiologischen Einheiten, an denen die Erhebung durchgeführt wurde, und geben Sie ihre Maßeinheit an."Epidemiologische Einheit" bezeichnet ein homogenes Gebiet, in dem die Wechselwirkungen zwischen dem Schädling, den Wirtspflanzen und den abiotischen und biotischen Faktoren und Bedingungen bei Auftreten des Schädlings zu derselben Epidemiologie führen würden. Bei den epidemiologischen Einheiten handelt es sich um in Bezug auf die Epidemiologie homogene Untereinheiten der Zielpopulation mit mindestens einer Wirtspflanze. In manchen Fällen kann die gesamte Wirtspopulation in einer Region, einem Gebiet oder einem Land als epidemiologische Einheit definiert werden. Dabei kann es sich um NUTS-Regionen, städtische Gebiete, Wälder, Rosengärten oder landwirtschaftliche Betriebe oder Hektar handeln. Die getroffene Auswahl ist in den zugrunde liegenden Annahmen zu begründen.
In Spalte 10: Geben Sie die bei der Erhebung angewandten Methoden an, einschließlich der Anzahl der Tätigkeiten pro Fall, die entsprechend den für die einzelnen Schädlinge geltenden spezifischen gesetzlichen Anforderungen durchgeführt wurden. Geben Sie "N/V" an, wenn die in bestimmten Spalten zu machenden Angaben nicht verfügbar sind.
In Spalte 11: Geben Sie die geschätzte Wirksamkeit der Probenahme an."Wirksamkeit der Probenahme" bezeichnet die Wahrscheinlichkeit der Entnahme befallener Pflanzenteile aus einer befallenen Pflanze. Bei Vektoren ist dies der Grad der Wirksamkeit der Methode, einen positiven Vektor zu erfassen, wenn er im Erhebungsgebiet vorhanden ist. Bei Böden ist dies der Grad der Wirksamkeit der Methode, eine den Schädling enthaltende Bodenprobe zu entnehmen, wenn der Schädling im Erhebungsgebiet vorhanden ist.
In Spalte 12: "Sensitivität der Methode" bezeichnet die Wahrscheinlichkeit einer Methode, ein Auftreten des Schädlings korrekt festzustellen. Die Sensitivität der Methode ist definiert als die Wahrscheinlichkeit, mit der ein echt positiver Wirt positiv getestet wird. Es handelt sich um die Multiplikation der Wirksamkeit der Probenahme (d. h. der Wahrscheinlichkeit der Entnahme befallener Pflanzenteile aus einer befallenen Pflanze) mit der diagnostischen Empfindlichkeit (gekennzeichnet durch die visuelle Untersuchung und/oder Laboruntersuchung, die im Rahmen der Identifizierung zur Anwendung kommt).
In Spalte 13: Geben Sie die Risikofaktoren jeweils in einer eigenen Zeile an und verwenden Sie so viele Zeilen wie nötig. Geben Sie für jeden Risikofaktor das Risikoniveau und das entsprechende relative Risiko sowie den Anteil der Wirtspflanzenpopulation an.
In Spalte B: Machen Sie entsprechend den für die einzelnen Schädlinge geltenden spezifischen gesetzlichen Anforderungen nähere Angaben zur Erhebung. Geben Sie "N/Z" an, wenn die in bestimmten Spalten vorzunehmenden Angaben nicht zutreffen. Die Angaben in diesen Spalten stehen in Zusammenhang mit den Angaben in Spalte 10 "Nachweismethoden".
In Spalte 18: Geben Sie die Anzahl der Fangstellen an, wenn diese von der Anzahl der Fallen (Spalte 17) abweicht (z.B. wenn dieselbe Falle an verschiedenen Stellen eingesetzt wird).
In Spalte 21: Geben Sie die Anzahl der Proben mit positivem, negativem oder unklarem Befund an."Unklar" sind jene Proben, deren Untersuchung aufgrund verschiedener Faktoren (z.B. Ergebnis unterhalb der Nachweisgrenze, Probe nicht bearbeitet-nicht identifiziert, alte Probe usw.) ergebnislos geblieben ist.
In Spalte 22: Geben Sie die Meldungen der Ausbrüche jenes Jahres an, in dem die Erhebung in der Pufferzone durchgeführt wurde. Die Nummer der Ausbruchsmeldung muss nicht angegeben werden, wenn die zuständige Behörde entschieden hat, dass es sich bei der Feststellung um einen der in Artikel 14 Absatz 2, Artikel 15 Absatz 2 oder Artikel 16 der Verordnung (EU) 2016/2031 genannten Fälle handelt. In einem solchen Fall geben Sie bitte in Spalte 25 ("Anmerkungen") den Grund für das Fehlen dieser Angabe an.
In Spalte 23: Geben Sie die Sensitivität der Erhebung gemäß der Definition im Internationalen Standard für pflanzengesundheitliche Maßnahmen (ISPM 31) an. Dieser Wert für das erreichte Konfidenzniveau der Schädlingsfreiheit berechnet sich anhand der durchgeführten Untersuchungen (und/oder Stichproben) unter Berücksichtigung der Sensitivität der Methode und der angenommenen Prävalenz.
In Spalte 24: Geben Sie die angenommene Prävalenz aufgrund einer Vorerhebungsschätzung der wahrscheinlichen tatsächlichen Prävalenz des Schädlings auf der Fläche an. Die angenommene Prävalenz wird als Ziel der Erhebung festgelegt und richtet sich nach dem Kompromiss der Risikomanager zwischen dem Risiko eines Auftretens des Schädlings und den für die Erhebung verfügbaren Ressourcen. Normalerweise wird für eine Nachweiserhebung ein Wert von 1 % festgelegt.
ENDE

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