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Regelwerk

Landesverordnung über Zuständigkeiten auf dem Gebiet der Tierzucht
-Rheinland-Pfalz -

Vom 12. November 2010
(GVBl. Nr. 20 vom 13.12.2010 S. 440)



Aufgrund

des § 30 Abs. 2 des Tierzuchtgesetzes vom 21. Dezember 2006 (BGBl. I S. 3294), zuletzt geändert durch Verordnung vom 20. August 2008 (BGBl. I S. 1749), in Verbindung mit § 1 der Landesverordnung zur Übertragung von Befugnissen und Ermächtigungen auf dem Gebiet des Tierzuchtrechts vom 4. März 2009 (GVBl. S. 108, BS 7824-3),

des § 7 Abs. 1 und 2 Satz 1 des Verkündungsgesetzes vom 3. Dezember 1973 (GVBl. S. 375), geändert durch Artikel 23 des Gesetzes vom 7. Februar 1983 (GVBl. S. 17), BS 114-1, in Verbindung mit § 2 der Landesverordnung zur Übertragung von Befugnissen und Ermächtigungen auf dem Gebiet des Tierzuchtrechts und

des § 36 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten in der Fassung vom 19. Februar 1987 (BGBl. I S. 602), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 29. Juli 2009 (BGBl. I S. 2353), in Verbindung mit § 1 der Landesverordnung zur Übertragung der Ermächtigung der Landesregierung nach § 36 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten vom 6. November 1968 (GVBl. S. 247, BS 453-1) wird, hinsichtlich des § 1 Nr. 1 bis 3 und des § 2 im Einvernehmen mit dem Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz, verordnet:

§ 1

Zuständige Behörde nach dem Tierzuchtgesetz ( TierZG) vom 21. Dezember 2006 (BGBl. I S. 3294) in der jeweils geltenden Fassung und nach den aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen in ihrer jeweils geltenden Fassung ist vorbehaltlich des § 2 das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Westpfalz, das in den Fällen nach

  1. § 13 Abs. 3 Satz 2 und § 17 Abs. 5 des TierZG,
  2. § 3 Satz 1 Nr. 13 Buchst. a und § 4 Abs. 1 der Samenverordnung ( SamEnV) vom 14. Oktober 2008 (BGBl. I S. 2053, 2181) in der jeweils geltenden Fassung und
  3. § 3 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 bis 4, § 4 Abs. 2 Satz 2 und § 8 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 bis 4 und Abs. 2 Satz 2 der Verordnung über Lehrgänge nach dem Tierzuchtgesetz vom 15. Oktober 1992 (BGBl. I S. 1776) in der jeweils geltenden Fassung zur Einhaltung der geltenden tierseuchenrechtlichen Bestimmungen im Einvernehmen mit dem Landesuntersuchungsamt handelt.

§ 2

Zuständige Behörde für die Sicherstellung von Samen, Eizellen und Embryonen und die Genehmigung entsprechender Ausnahmen nach § 22 Abs. 2 Satz 1 und Satz 2 Nr. 2 in Verbindung mit § 22 Abs. 1, 3, 5 Satz 1 und Abs. 6 TierZG ist das Landesuntersuchungsamt.

§ 3

Zuständige Behörde für die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach

  1. § 26 TierZG und
  2. § 17 SamEnV

ist die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion.

§ 4

(1) Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.

(2) Gleichzeitig treten außer Kraft

  1. die Landesverordnung über Zuständigkeiten auf dem Gebiet der Tierzucht vom 7. Februar 1995 (GVBl. S. 15), zuletzt geändert durch Artikel 15 der Verordnung vom 14. Januar 2005 (GVBl. S. 16), BS 7824-4, und
  2. die Landesverordnung zur Durchführung des Tierzuchtgesetzes vom 8. November 1994 (GVBl. S. 447), zuletzt geändert durch § 8 Abs. 5 der Verordnung vom 1. Juni 1999 (BGBl. I S. 1245), BS 7824-5.
ENDE

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