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Regelwerk

Merkblatt
zur Zulassung von Messstellen im Wasser- und Abwasserbereich
im Bundesland Hamburg

(Amtl. Anz. Nr. 10 vom 23.01.2002 S. 297; 11.09.2015 S. 1528aufgehoben)



Zur aktuellen Fassung

1. Geltungsbereich und Grundlagen

Dieses Merkblatt soll denjenigen Untersuchungsstellen zur Information dienen, die als Messstellen im Bereich der Wasser- und Abwasseranalytik arbeiten. Anlass für die Information ist die seit 1. Januar 2002 in Kraft getretene  "Verordnung über Anforderungen an Wasser- und Abwasseruntersuchungsstellen und deren Zulassung" vom 14. August 2001 (HmbGVBl. S. 310). Dieses Merkblatt gibt Auskunft über

Die Verordnung gilt für alle Untersuchungsstellen im Sinne von § 16c HWaG und § 17a Absatz 2 HmbAbwG. Sie kommt nicht zur Anwendung im Rahmen der Vor-Ort-Analytik, d. h. für Untersuchungen, die am Ort der Probenahme mit Hilfe von Schnelltests durchgeführt werden. Mit dem Erlass der Verordnung soll ein einheitlicher Standard bei der Überwachung von Gewässern, Gewässernutzungen und der Eigenüberwachung von Abwassereinleitungen sichergestellt werden.

Für die Umsetzung der Verordnung wird eine Übergangszeit von einem Jahr nach In-Kraft-Treten der Verordnung eingeräumt. Nach Ablauf dieses Jahres müssen die Untersuchungsstellen für die entsprechenden Untersuchungen zugelassen sein. Es wird auf Grund der notwendigen Bearbeitungszeit empfohlen, den Zulassungsantrag möglichst frühzeitig zu stellen. Die Zulassung gilt längstens für einen Zeitraum von fünf Jahren; danach kann ein Verlängerungsantrag gestellt werden.

Das auf den oben angeführten Gesetzen beruhende Zulassungsverfahren orientiert sich zudem an der zwischen den Bundesländern geschlossenen Verwaltungsvereinbarung über den Kompetenznachweis und die Notifizierung von Prüflaboratorien und Messstellen im gesetzlich geregelten Umweltbereich" sowie an dem sogenannten "Fachmodul Wasser" der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA), das derzeit als Entwurf vorliegt. Zuständige Behörde für die Antragstellung und Zulassung ist die Behörde für Umwelt und Gesundheit Hamburg.

2. Antragstellung

Die Antragsunterlagen1 für die Zulassung sind mit genauer Bezeichnung der Untersuchungsbereiche (siehe Anhang) einzureichen bei der Behörde für Umwelt und Gesundheit Hamburg, Amt für Umweltschutz - Umweltuntersuchungen, Marckmannstraße 129 b, 20539 Hamburg.

Bei den Unterlagen handelt es sich um (1) das Antragsformular sowie (2) den Fragebogen zur Laborbegutachtung im Rahmen der Kompetenzfeststellung für die Notifizierung (nach LAWA-AQS-Merkblatt A-12). Dem Antragsformular liegt eine Auflistung der einzureichenden Anlagen bei.

3. Untersuchungsbereiche

Eine Tabelle mit den bereichsspezifsschen Anforderungen an die Kompetenz von Prüflaboratorien und Messstellen (Untersuchungsstellen) im wasserrechtlich geregelten Umweltbereich findet sich im Anhang zu diesem Merkblatt. Es werden grundsätzlich drei Untersuchungsmedien unterschieden: Abwasser (Abw), Oberflächenwasser (Ofw) und Grund- und Rohwasser (Grw). Der Gesamtuntersuchungsbereich ist jeweils in die folgenden Teilbereiche untergliedert:

Teilbereich 1: Probenahme und allgemeine Kenngrößen,
Teilbereich 2: Fotometrie, Ionenchromatografie, Maßanalyse,
Teilbereich 3: Elementanalytik,
Teilbereich 4: Gruppen- und Summenparameter (Teil 1),
Teilbereich 5: Gruppen- und Summenparameter (Teil 2),
Teilbereich 6: Gaschromatografische Verfahren,
Teilbereich 7: HPLC-Verfahren,
Teilbereich 8: Mikrobiologische Verfahren,
Teilbereich 9: Biologische Verfahren, Biotests, Abbaubarkeitsuntersuchungen

Für die Zulassung für einen Untersuchungsbereich muss die Kompetenz für alle aufgeführten Parameter des jeweiligen Teilbereichs vorhanden sein.

Ausnahmen von dieser Regelung können im Einzelfall von der Umweltbehörde erteilt werden. Sind zu einem Parameter mehrere Verfahren aufgeführt, so muss die Kompetenz nur für eines dieser Verfahren nachgewiesen werden.

Wichtiger Hinweis für Abwasseruntersuchungsstellen:

Bei Abwasseruntersuchungen sind die im jeweiligen Genehmigungsbescheid vorgeschriebenen Verfahren anzuwenden. Diese sind üblicherweise die in der Abwasserverordnung ( AbwV) vorgeschriebenen Verfahren. Gleichwertige Verfahren, z.B. nach LAWA-AQS-Merkblatt A-11, dürfen nur angewandt werden, wenn der jeweilige Genehmigungsbescheid dies zulässt. Für Abwasseruntersuchungsstellen ist daher dringend zu empfehlen, sich die Kompetenz für die Verfahren der AbwV bescheinigen zu lassen.

Stellen, die Untersuchungen nach dem Abwasserabgabengesetz durchführen wollen, müssen in jedem Fall die Kompetenz für die dort geforderten Untersuchungsverfahren nachweisen.

4. Voraussetzungen für die Zulassung

Die Zulassung erfolgt, wenn

(1) die Zulassungsvoraussetzungen der Verordnung erfüllt sind und

(2) die Kompetenz der Untersuchungsstelle durch eine durch die zuständige Behörde oder eine evaluierte Akkreditierungsstelle durchgeführte Kompetenzfeststellung (entsprechend LAWA-AQS-Merkblatt A-12) nachgewiesen ist.

4.1 Kompetenznachweis

Als Kompetenznachweis wird auf Antrag eine gültige, für die beantragte Untersuchungsaufgabe anwendbare und vollständige Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025 (für eine Übergangszeit auch DIN EN 45 001) einer evaluierten Akkreditierungsstelle bei der Zulassung der Untersuchungsstelle zu Grunde gelegt. Der Nachweis erfolgt durch die entsprechende Akkreditierungsurkunde sowie die dazugehörigen Anlagen und die Protokolle der Laborauditierungen. Dabei muss die Einhaltung der Rahmenempfehlung und der dazugehörigen AQS-Merkblätter der LAWa nachgewiesen sein. Insbesondere müssen die Anforderungen nach § 2, 3, 4 und 5 der Verordnung erfüllt sein.

Kann die Untersuchungsstelle keine entsprechende Akkreditierung nachweisen bzw. ist die Akkreditierung unvollständig, wird es der Untersuchungsstelle freigestellt, die (gegebenenfalls ergänzende) Kompetenzfeststellung von der zuständigen Behörde oder einer evaluierten Akkreditierungsstelle auf eigene Kosten durchführen zu lassen.

Bereits bestehende staatliche Zulassungen im wasserrechtlich geregelten Bereich werden ebenfalls als Kompetenznachweis berücksichtigt, soweit sie gültig und für die beantragte Untersuchungsaufgabe anwendbar und vollständig sind, wobei die letzte Auditierung nicht länger als zwei Jahre zurückliegen darf. Darüber hinaus muss die Einhaltung der Rahmenempfehlung und der dazugehörigen Merkblätter der LAWa nachgewiesen sein.

Bei Feststellung grober Mängel kann die Kompetenz nicht bestätigt werden. Hierzu zählen unter anderem:

5. Qualitätssicherung

5.1 Interne Qualitätssicherungsmaßnahmen

Die Untersuchungsstelle hat ein ihrem Aufgabenumfang angemessenes Qualitätssicherungssystem nach DIN EN ISO/IEC 17025 (für eine Übergangszeit bis 31. Dezember 2002 auch DIN EN 45001) zu führen und dieses durch ein Qualitätssicherungshandbuch zu dokumentieren.

Bei der Abwicklung der Untersuchungsaufgaben sind die in den parameterspezifischen LAWA-AQS-Merkblättern geforderten Qualitätssicherungs- und Kontrollmaßnahmen anzuwenden, insbesondere bei:

  1. problemorientierter Kalibrierung,
  2. Blindwertüberprüfungen,
  3. Mehrfachbestimmungen,
  4. Überprüfung der Wiederfindung,
  5. Kontrolle mit zertifizierten Standards (falls Standards für den jeweiligen Bereich erhältlich sind),
  6. Kontrollkartenführung (LAWA-AQS-Merkblatt A-2) und
  7. Plausibilitätskontrollen (LAWA-AQS-Merkblatt A-4).

Sämtliche Rohdaten zu Kalibrier-, Mess- und QS-Daten sowie alle ergriffenen Qualitätssicherungsmaßnahmen einschließlich aller Auswertungen sind vollständig und nachvollziehbar zu dokumentieren und über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren aufzubewahren.

5.2 Externe Qualitätssicherungsmaßnahmen

Die Untersuchungsstelle ist verpflichtet, nach erfolgter Zulassung im Rahmen ihres Tätigkeitsbereiches ihre Eignung durch regelmäßige, erfolgreiche Teilnahme an dem von der zuständigen Behörde angebotenen oder bestimmten Ringversuchsprogramm nachzuweisen sowie an Vergleichsuntersuchungen teilzunehmen. In der Regel bedeutet dies für die Untersuchungsstelle an jeweils einem Ringversuch für jede Parametergruppe, für die die Untersuchungsstelle zugelassen ist, im Zeitraum von einem Jahr, maximal von zwei Jahren, teilzunehmen. Die Durchführung, Aus- und Bewertung der Ringversuche erfolgt gemäß LAWA-AQS-Merkblatt A-3.

Für den Nachweis der Eignung anhand von Ringversuchsprogrammen gelten die folgenden Grundsätze:

  1. Eine Untersuchungsstelle ist geeignet, Untersuchungen eines Teilbereiches durchzuführen, wenn sie am jeweils zuletzt durchgeführten entsprechenden Ringversuch mit Erfolg teilgenommen hat
    oder
  2. bei einem regelmäßig veranstalteten Ringversuch an den zwei unmittelbar vorangegangenen Ringversuchen desselben Teilbereichs mit Erfolg teilgenommen hat (ältester Ringversuch nicht länger als fünf Jahre zurückliegend).
  3. Solange noch keine drei Ringversuche des jeweiligen Teilbereichs durchgeführt worden sind, gilt als Eignungsnachweis Punkt 1.

Die Eignung gilt als nicht nachgewiesen, wenn trotz insgesamt erfolgreicher Ringversuchsteilnahme dreimal in Folge eine fehlerhafte Analytik eines oder mehrerer Untersuchungsparameter vorliegt.

5.3 Wiederkehrende Qualitätssicherungsmaßnahmen

Zur laufenden Kontrolle der Analysenqualität gehören interne (5.1) und externe QS-Maßnahmen (5.2). Die Sicherung der internen Laborqualität ist entsprechend den LAWA-AQS-Merkblättern durchzuführen. Die Einhaltung dieser Maßnahmen wird durch regelmäßige externe Wiederholaudits, die mindestens alle zwei Jahre durchzuführen sind, überprüft. Darüber hinaus kann die zuständige Behörde bei Hinweis auf Verschlechterung der Analysenqualität (z.B. durch nicht erfolgreiche Ringversuchsteilnahme) außerplanmäßige Laboraudits durchführen.

Die regelmäßigen Wiederholaudits sollten grundsätzlich durch die Stelle (Akkreditierer oder zuständige Behörde) erfolgen, die die Erstauditierung durchgeführt hat.

6. Gebühren

Die im Rahmen des Verfahrens der Zulassung bzw. des Widerrufs einer Zulassung anfallenden Gebühren sind in der Umweltgebührenordnung geregelt. Die jeweils aktuelle Fassung (Änderungen zum Vorjahr) wird im Amtlichen Anzeiger veröffentlicht. Grundsätzlich wird nach dem entstandenen Aufwand abgerechnet. Je nach Art und Umfang der Zulassung ist deshalb mit einer unterschiedlichen Gebührenhöhe zu rechnen.

Beispiele:

(1) Ein Labor, das eine Zulassung für nur einen Teilbereich beantragt und eine vollständige, für diesen Teilbereich anwendbare Akkreditierung (gemäß Fachmodul Wasser und DIN EN ISO/IEC 17025) besitzt, könnte mit etwa 325 EURO rechnen, da nur eine Prüfung der formalen Voraussetzungen erfolgen müsste.

(2) Ein Eigenüberwacher mit nur einem Parameter im Genehmigungsbescheid, jedoch ohne Akkreditierung, würde für die Zulassung etwa 500 EURO aufwenden müssen, da eine Auditierung notwendig würde.

(3) Ein Labor, das eine Zulassung für sechs Teilbereiche beantragt und eine unvollständige Akkreditierung vorlegt, müsste eine Gebühr in Höhe von etwa 1500 EURO veranschlagen.

(4) Ein Labor, das sich für alle neun Teilbereiche zulassen möchte und keine Akkreditierung besitzt, müsste mit Gebühren in Höhe von 2500 bis etwa 3000 EURO rechnen.

a) Erhältlich bei der Behörde für Umwelt und Gesundheit Hamburg (Adresse siehe unter Punkt 2) bzw. als Download unter http://www.hamburg.de/Behoerden/Umweltl abwasser/ub_abwasser_fachbetrieb_mess.htm

.

Mindestumfang der Untersuchungsparameter und
mögliche Verfahren in den Teilbereichen

Stand: 1. Dezember 2001 
Anhang

 Erläuterungen:

Abw: relevant für Abwasser (inkl. Deponie-Sickerwasser)
Ofw: Relevant für Oberflächenwasser
Grw: relevant für Roh- und Grundwasser
Asterix (*): Verfahren der AbwV in der Fassung vom 20. September 2001 (Abwasseruntersuchungsstellen wird dringend empfohlen, sich die Kompetenz für diese Verfahren bescheinigen zu lassen)

Teilbereich 1: Probenahme und allgemeine Kenngrößen

Parameter Verfahren Abw Ofw Grw
Probenahme Abwasser DIN 38402 - a 11: 1995-12 * X    
Probenahme aus Fließgewässern DIN 38402 - a 15: 1986-07   X  
Probenahme aus Grundwasserleitern DIN 38402 - a 13: 1985-12     X
Probenahme aus stehenden Gewässern DIN 38402-a 12: 1985-06   X  
Homogenisierung von Proben DIN 38402-a 30: 1998-07 * X X  
Temperatur DIN 38404-C4: 1976-12 X X X
pH-Wert DIN 38404-C5: 1984-01 X X X
Leitfähigkeit (25 °C) DIN EN 27888:1993-11 (C8) X X X
Geruch DEV B1/2: 1971-6. Lieferung X X X
Färbung DIN EN ISO 7887: 1994-12 (C1) X X X
Trübung DIN EN 27027: 2000-04 (C2) X X X
Redoxspannung DIN 38404-C 6: 1984-05     X

Teilbereich 2: Fotometrie, Ionenchromatografie, Maßanalyse

Parameter Verfahren Abw Ofw Grw
UV-Absorption bei 254 nm (SAK 254) DIN 38 404 - C3: 1976-12   X X
UV-Absorption bei 435 nm (SAK 435) DIN EN ISO 7887: 1994-12 (C1)   X X
Ammoniumstickstoff DIN EN ISO 11732: 1997-09 (E23)* X X X
DIN 38406-E 5: 1983-10 X X X
Nitritstickstoff DIN EN 26777: 1993-04 (D10)* X X X
DIN EN ISO 10304-1: 1995-03 (D19)   X X
DIN EN ISO 10304-2: 1996-12 (D20) X    
DIN EN ISO 13395: 1996-12 (D28) X X X
Nitratstickstoff DIN EN ISO 10304-1: 1995-03 (D19)   X X
DIN EN ISO 10304-2: 1996-11 (D20)* X    
DIN EN ISO 13395: 1996-11 (D28) X X X
DIN 38495-D 9-2/9-3: 1979-05   X X
DIN 38495-D 29: 1994-11 X X X
Gesamtphosphor DIN EN ISO 11885: 1998-04 (E22)* X    
DINEN1189: 1996-12 (D11)* X X X
Orthophosphat DIN EN ISO 10304-1: 1995-03 (D19)   X X
DINEN 1189: 1996-l2(D11)   X X
Fluorid (gelöst und gesamt) DIN 38405-D 4-1: 1985-07   X X
DIN 38405-D 4-2: 1985-07 * X    
DIN EN ISO 10304-1: 1995-03 (D19)   X X
Chlorid DIN 38405-D 1: 1985-12 X X X
DIN EN ISO 10304-1: 1995-03 (D19)   X X
DIN EN ISO 10304-2: 1996-11 (D20)* X    
DIN EN ISO 10304-4: 1997-08 (D25)     X
Sulfat DIN EN ISO 10304-1: 1995-03 (D19)   X X
DIN EN ISO 10304-2: 1996-11 (D20)* X    
DIN 38405-D 5: 1985-01 X X X
Sulfit DIN EN ISO 10304-3: 1997-11 (D22)* X    
Sulfid (leicht freisetzbar) DIN 38405-D 27: 1992-07 * X X X
Cyanid (leicht freisetzbar) DIN 38405-D 13-2: 1981-02 * X X X
DIN 38405-D 14-2: 1988-12   X X
Cyanid (Gesamt) DIN 38405-D 13-1: 1981-02 * X X X
DIN 38405-D 14-1: 1988-12   X X
Chrom VI DIN 38405-D 24: 1987-05 * X X X
Sauerstoff DIN EN 25814: 1992-11 (G27)   X X

Teilbereich 3: Elementanalytik

Parameter Verfahren Abw Ofw Grw
Aluminium DIN EN ISO 11885: 1998-04(E22)* X X X
DIN EN ISO 12020: 2000-05 X X X
DIN 38406-E 29: 1999-05 X X X
Arsen DINENISO11969: 1996-1l(D18)* X X X
DIN EN ISO 11885: 1998-04 (E22) X    
DIN 38406-29: 1999-05 X X X
Blei DIN 38406-E 6-2: l998~07* X X X
DIN EN ISO 11885: 1998-04 (E22) X    
DIN 38406-E 16: 1990-03   X X
DIN 38406-E 29: 1999-05 X X X
Cadmium DIN EN ISO 5961 Abs. 3: 1995-05 (E19)* X X X
DIN EN ISO 11885: 1998-04 (E22) X    
DIN 38406-E 16: 1990-03   X X
DIN 38406-E 29: 1999-05 X X X
Calcium DIN EN ISO 11885: 1998-04 (E22)* X X X
DIN 38406-E 3: 1982-09 X X X
DIN 38406-E 29: 1999-05 X X X
Chrom DIN EN ISO 11885: 1998-04 (E22)* X X X
DIN EN 1233: 1996-08 (E10) X X X
DIN 38406-E 29: 1999-05 X X X
Eisen DIN ENISO 11885: l998~04(E22)* X X X
DIN 384~6-E 1: 1983-05 X X X
DIN 38406-E32: 2000-05 X X X
Kalium DIN 38406-E 13: 1992-07   X X
DIN EN1ISO 11885: 1998-04(E22)   X X
DIN 38406-E 29: 1999-05   X X
Kupfer DIN EN ISO 11885: 1998~04(E22)* X X X
DIN 38406-E 7: 1991-09 X X X
DIN 38406- E 16: 1990-03   X X
DIN 38406-E 29: 1999-05 X X X
Mangan DIN 38406-E 33: 2000-06     X
DIN EN ISO 11885: 1998-04 (E22)* X   X
DIN 38406-E 29: 1999-05     X
Natrium DIN 38406-E 14: 1992-07   X X
DIN EN ISO 11885: 1998-04 (E22)   X X
DIN 38406-E 29: 1999-05   X X
Nickel DIN EN ISO 11885: 1998-04 (E22) * X X X
DIN 38406-E 11: 1991-09 X X X
DIN 38406-E 29: 1999-05 X X X
DIN 38406-E 16: 1990-03   X X
Quecksilber DIN EN 1483: 1997-08 (E12)* X X X
DIN EN 12338: 1998-10 (E31) X X X
Silber DIN EN ISO 11885: 1998-04 (E22)* X   X
DIN 38406-E 18: 1990-05 X   X
DIN 38406-E 29: 1999-05 X   X
Zink DIN EN ISO 11885: 1998-04 (E22)* X X X
DIN 38406-E 8-1: 1980-10 X X X
DIN 38406-E 16: 1990-03   X X
DIN 38406-E 29: 1999-05 X X X
Zinn DIN EN ISO 11885: 1998~04(E22)* X    
DIN 38406-E 29: 1999-05 X    
Bor DIN EN 1S011885: 1998-04 (E22)* X   X
DIN 38405-D 17: 1981-03 X   X
DIN 38406-E 29: 1999-05 X   X
Thallium DIN 38406-E 26: 1997-07 * X X X
DIN EN ISO 11885: 1998-04 (E22) X X X
DIN 38406-E 16: 1990-03   X X
DIN 38406-E 29: 1999-05 X X X

Teilbereich 4: Gruppen- und Summenparameter (Teil 1)

Parameter Verfahren Abw Ofw Grw
BSB5 DIN EN 1899-1: 1998-05 (US 1)* X    
CSB DIN 38409-H41: l980 - 12* X    
Schwerflüchtige Lipophile Stoffe DIN 38409-H 17: 198l - 05* 1 X    
Phenolindex DIN 38409-H 16-2: 1984.06* X X X
Abfiltrierbare Stoffe DIN 38409-H 2: 1987-03 X X  
  DIN EN 872: 1996-03 (H33)* X X  
Säure- und basenkapazität DIN 38409-H 7: 1979-05   X X
 

Teilbereich 5: Gruppen- und Summenparameter (Teil 2)

Parameter Verfahren Abw Ofw Grw
TOC DIN EN 1484: 1997-08 (H3)* X X  
DOC DIN EN 1484: 1997-08 (H3)     X
Gesamter gebundener Stickstoff (TNB) DIN V ENV 12260: 1996-06 (H34)* X X  
DIN 38409-H 27: 1992-07 X X  
Kohlenwasserstoffe DEV V US 3,42. Lieferung 1998 * 2 X X X
AOX DIN EN 1485: 1996-11 (H14)* X X X

Teilbereich 6: Gaschromatographische Verfahren

Parameter Verfahren Abw Ofw Grw
Leichtflüchtige Halogenkohlenwasserstoffe DIN EN ISO 10301: 1997-08 (F4) Verf. 1 * X X X
DIN EN ISO 10301: 1997-08 (F4) Verf. 2 X X X
Benzol und Derivate DIN 38407- F 9-1: 1991-05 * X X X
DIN 38407- F 9-2: 1991-05 X X X
Anilin DIN EN ISO 10301: 1997-08 (F4)* X    
Hexachlorbutadien DIN EN ISO 10301: 1997-08 (F4) Verf. 1 * X    
Organochlor-Insektizide DIN 38407-F 2: 1993-02 * X X X
DIN EN ISO 6468: 1997-02 (F1) X X X
Polychlorierte Biphenyle DIN EN ISÖ 6468: 1997-02 (F1)   X X
Mono-, Dichlorbenzole DIN EN ISO 10301: 1997-08 (F4)   X X
Tri- bis Hexachlorbenzol DIN 38407-F 2: 1993-02 * X X X
DIN EN ISO 6468: 1997-02 (F1) X X X
Chlorphenole DIN EN ISO 12673: 1999-05 (F15)   X X
Organophosphor- und Organostickstoffverbindungen DIN EN ISO 1069S: 2000-11 (F6)   X X

Teilbereich 7: HPLC-Verfahren

Parameter Verfahren Abw Ofw Grw
Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe DIN 38407-F 8: 1995-10 X X X
DIN 38407-F 18: 1999-05* X X X
PBSM DIN EN ISO 11369: 1997-11 (F12)   X X

Teilbereich 8: Mikrobiologische Verfahren

Parameter Verfahren Abw Ofw Grw
Koloniezahl DIN EN ISO 6222: 1999-07 (KS)   X  
Gesamt-Coliformenzahl DIN 38411- K 6: 1991-06   X X
Fäkal-Coliformenzahl DIN 38411- K 6: 1991-06   X X

Teilbereich 9: Biologische Verfahren, Biotests

Parameter Verfahren3 Abw Ofw Grw
Saprobität nach DIN DIN 38410-M 2: 1990-10   X  
Chlorophyll a, Phaeophytin DIN 38412-L 16: 1985-12   X  
Fischtoxizität DIN 38412-L 31: l989 - 03* 4 X    
Leuchtbakterien Hemmtest DIN 38412-L 34: 1997-07 * X    
Daphnientest DIN 384 12-L 30: 1989-03 * X    
Algentest DIN 38412-L 33: 1991~03* X    

Abbaubarkeitsuntersuchungen: optionale Ergänzung zu Teilbereich 9
(hamburgspezifisch, eine Anerkennung durch andere Bundesländer ist daher nicht gewährleistet)

Parameter Verfahren 5 Abw Ofw Grw
Aerobe biologische Abbaubarkeit von Stoffen DIN EN 29888: 1993-04* X    
Aerobe biologische Abbaubarkeit in biologischen Behandlungsanlagen DIN EN 29888: 1993-04* X    


1) Änderung des Verfahrens auf Grund des Verbots des Einsatzes von vollhalogenierten Fluorkohlenwasserstoffen für Labor- und Analysezwecken zum Januar 2002.

2) An die Stelle des genannten Verfahrens tritt in 2002 voraussichtlich die DIN EN ISO 9377-2.

3) in Verbindung mit DIN EN ISO 5667-16 (L1): 1999-02

4) An die Stelle des genannten Verfahrens tritt in 2002 voraussichtlich der Fischeitest.

5) in Verbindung mit DIN EN ISO 5667-16 (L1): 1999-02

 

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