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Drucksachen Startseite | Info | | Inhalt  Vorgang  | Inhalt | | 025/12 (PDF) vom 31.01.12



Empfehlungen der Ausschüsse
Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht

892. Sitzung des Bundesrates am 10. Februar 2012

Der Rechtsausschuss empfiehlt dem Bundesrat, in den folgenden beim Bundesverfassungsgericht anhängigen Verfahren von einer Äußerung und einem Beitritt abzusehen, da bei diesen keine Umstände ersichtlich sind, die eine Stellungnahme des Bundesrates geboten erscheinen lassen:

  • a) Verfahren über den Antrag, das Neunzehnte Gesetz zur Änderung des Bundeswahlgesetzes vom 25. November 2011 (BGBl. I S. 2313) für nichtig zu erklären

    Antragstellerin:

    • 1. Fraktion der SPD im Deutschen Bundestag
    • 2. Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Deutschen Bundestag
    • 3. 211 Mitglieder beider Fraktionen des Deutschen Bundestages

    Antragsgegner: Deutscher Bundestag
    - 2 BvF 3/11 -

  • b) Verfahren über den Antrag festzustellen, dass der Deutsche Bundestag durch Beschluss des Neunzehnten Gesetzes zur Änderung des Bundeswahlgesetzes vom 25. November 2011 (BGBl. I S. 2313) die Antragstellerin in ihren Rechten aus Artikel 21 Absatz 1 und Artikel 38 Absatz 1 des Grundgesetzes verletzt hat

    Antragstellerin: Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
    Antragsgegner: Deutscher Bundestag
    -2BvE9/ 11 -

  • c) Verfassungsbeschwerde des Herrn O.

    unmittelbar gegen

    • - den Beschluss des Oberlandesgerichts Celle vom 29. September 2010 - 1 Ws 421/10 -,
    • - die Ladung zum Strafantritt des Amtsgerichts Neustadt a. Rbge. vom 6. Juli 2010 - 60 VRJs 12/10 -,

    mittelbar gegen die Anwendung des § 79 des Strafgesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. November 1998 (BGBl. I S. 3322) - zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 2. Oktober 2009 (BGBl. I S. 3214) - im Jugendstrafrecht
    wegen Unvereinbarkeit mit Artikel 2 Absatz 2 Satz 2 i.V.m. Artikel 104 Absatz 1 und Artikel 2 Absatz 1 i.V.m. Artikel 1 Absatz 1 sowie Artikel 2 Absatz 2 Satz 1 GG
    - 2 BvR 2567/10 -

  • d) Verfassungsbeschwerde des Herrn G. S.

    unmittelbar gegen

    • - den Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 8. Oktober 2010 - 1 StR 443/10 -,
    • - das Urteil des Landgerichts München II vom 9. März 2010 - W5 KLs 70 Js 40038/07 -,

    mittelbar gegen § 257c StPO

    wegen Unvereinbarkeit mit Artikel 2 Absatz 1 und 2, Artikel 19 Absatz 4, Artikel 101 Absatz 1 Satz 2 sowie (hilfsweise) Artikel 1 Absatz 1 i.V.m. Artikel 2 Absatz 1 und 2 GG
    - 2 BvR 2628/10 -

  • e) Verfassungsbeschwerde des Herrn R. Sch. und des Herrn M. G.

    unmittelbar gegen

    • - den Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 2. November 2010 - 1 StR 469/10 -,
    • - das Urteil des Landgerichts München II vom 27. April 2010 - W5 KLs 63 Js 20750/08 -,

    mittelbar gegen § 257c StPO

    wegen Unvereinbarkeit mit Artikel 2 Absatz 1 und 2, Artikel 19 Absatz 4 sowie (hilfsweise) Artikel 1 Absatz 1 i.V.m. Artikel 2 Absatz 1 und 2 GG
    - 2 BvR 2883/10 -

  • f) Verfassungsbeschwerde des Herrn J. R.

    gegen

    • - den Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 29. August 2011 - 5 StR 287/11 -,
    • - das Urteil des Landgerichts Berlin vom 15. März 2011 - (503) 2 St Js 1194/10 KLs (37/ 10) -

    wegen Unvereinbarkeit mit Artikel 2 Absatz 1 sowie Artikel 19 Absatz 4 GG
    - 2 BvR 2155/11 -

  • g) Verfassungsbeschwerde des Herrn W. P. H.

    unmittelbar gegen

    • - den Beschluss des Saarländischen Oberlandesgerichts vom 30. September 2011 - 5 W 212/11-94 -,
    • - den Beschluss des Landgerichts Saarbrücken vom 2. September 2011 - 5 O 59/11 -,

    mittelbar gegen das Therapieunterbringungsgesetz vom 22. Dezember 2010

    wegen Unvereinbarkeit mit Artikel 74 Absatz 1, Artikel 2 Absatz 2 Satz 2, Artikel 104 und Artikel 103 GG i.V.m. Artikel 5, 7 EMRK
    - 2 BvR 2302/11 -

  • h) Verfassungsbeschwerde des Herrn R.-U. B. und weiterer 3062 Beschwerdeführer

    gegen § 6 BWahlG in der Fassung vom 25. November 2011 (BGBl. I S. 2313), in Kraft getreten am 3. Dezember 2011,

    wegen Unvereinbarkeit der darin vorgesehenen Sitzverteilung im Deutschen Bundestag mit den Grundsätzen der Gleichheit und der Unmittelbarkeit der Wahl (Artikel 38 Absatz 1 GG)
    - 2 BvR 2670/11 -


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