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Drucksachen Startseite | Info | | Inhalt  Vorgang  | Inhalt | | 106/08 (PDF) vom 06.02.08



Unterrichtung durch die Bundesregierung
Vorschlag für eine Verordnung des Rates zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 1177/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Juni 2003 für die Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) bezüglich der Liste der sekundären Zielvariablen 2009 zur materiellen Deprivation KOM (2008) 22 endg.; Ratsdok. 5869/08

Übermittelt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie am 06. Februar 2008 gemäß § 2 des Gesetzes über die Zusammenarbeit von Bund und Ländern in Angelegenheiten der Europäischen Union vom 12. März 1993 (BGBl. I S. 313), zuletzt geändert durch das Föderalismusreform-Begleitgesetz vom 5. September 2006 (BGBl. I S. 2098).

Die Kommission der Europäischen Gemeinschaften hat die Vorlage am 28. Januar 2008 dem Bundesrat zugeleitet.

Die Vorlage ist von der Kommission am 28. Januar 2008 dem Generalsekretär/Hohen Vertreter des Rates der Europäischen Union übermittelt worden.


Hinweis: vgl.
Drucksache 023/02 = AE-Nr. 020173

Begründung

  • 1. Die Verordnung (EG) Nr. 1177/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates wurde am 16. Juni 2003 angenommen und am 3. Juli 2003 im Amtsblatt veröffentlicht. Sie wurde am 7. September 2005 durch die Verordnung (EG) Nr. 1553/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates geändert, um sie auf die Mitgliedstaaten auszudehnen, die der Europäischen Union am 1. Mai 2004 beigetreten sind, und ihnen ausreichend Zeit für die Anpassung ihrer Systeme an die zur Erstellung von Gemeinschaftsstatistiken verwendeten harmonisierten Methoden und Definitionen zu geben.
  • 2. Mit den EU-Silo-Verordnungen soll ein gemeinsamer Rahmen für die systematische Erstellung von Gemeinschaftsstatistiken über Einkommen und Lebensbedingungen geschaffen werden, der vergleichbare und aktuelle Querschnitts- und Längsschnittsdaten über Einkommen sowie über den Umfang und die Zusammensetzung von Armut und sozialer Ausgrenzung auf nationaler Ebene und auf EU-Ebene umfasst.
  • 3. Gemäß Artikel 6 der Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zu EUSILC werden jedes Jahr sekundäre Zielbereiche (Module) beginnend mit dem Jahr 2005 in das System aufgenommen, um die primären Zielvariablen (jährliche Variablen) zu ergänzen.
  • 4. Die Module für 2005, 2006, 2007 und 2008 beziehen sich auf die intergenerationale Übertragung von Armut, soziale Beteiligung, Wohnbedingungen bzw. Überschuldung und finanzielle Ausgrenzung. Die entsprechende Variablenliste ist in den Verordnungen Nr. 16/2004, 013/2005, 315/2006 und 215/2007 enthalten.
  • 5. Das Thema des Moduls 2009 ist "materielle Deprivation". Die in dieses Modul aufzunehmende Variablenliste wurde von einer gemeinsamen Taskforce von Eurostat und der Untergruppe Indikatoren des Sozialschutzausschusses (ISG) mit Unterstützung der Universitäten Dublin und Bristol hinsichtlich der Methodik erarbeitet.
  • 6. Letztendlich soll mit dem Modul nicht nur ein bestimmter Bereich im Zusammenhang mit sozialer Ausgrenzung vollständig abgedeckt werden, sondern man will durch methodische Untersuchungen ab 2011/2012 will man in der Lage sein die Deprivationskomponente der (jährlichen) SILC-Kernerhebung zu verbessern.
  • 7. Die Entwicklung dieses Moduls ist eine direkte Folge der EU-SILC-Konferenz vom
  • 6. bis 8. November 2006 in Helsinki, auf der der Bedarf an einer Erweiterung der Deprivationskomponente in EU-SILC festgestellt wurde.
  • 8. Dieses Modul ist Teil der Arbeiten über materielle Deprivation der Untergruppe Indikatoren des Sozialschutzausschusses (ISG). In diesem Gremium haben die Mitgliedstaaten und die Kommission im Zusammenhang mit der offenen Koordinierungsmethode auf dem Gebiet der sozialen Eingliederung wiederholt auf die Notwendigkeit hingewiesen, dass Instrumente für die Überwachung der multidimensionalen Beschaffenheit und der nicht einkommensbedingten Dimension von Armut und sozialer Ausgrenzung entwickelt werden müssen.
  • 9. Der Entwurf der Kommissionsverordnung fand bei den Direktoren der Sozialstatistik der Mitgliedstaaten auf ihrer Sitzung vom 17. und 18. September 2007 breite Unterstützung: Alle Länder bis auf Dänemark befürworteten den Verordnungsentwurf.
  • 10. Der Ausschuss für das Statistische Programm (ASP) stimmte am 8. November 2007 nach dem Regelungsverfahren über die vorgeschlagene Verordnung ab. Mehrere Delegierte äußerten Vorbehalte, weil sie der Ansicht waren, dass die Länge des Fragebogens und die Belastung für die Befragten negative Auswirkungen auf die Qualität der Ergebnisse haben würden. Bedenken wurden ebenfalls hinsichtlich der subjektiven Variablen vorgebracht, in erster Linie bezüglich der Angaben "unerfüllte Bedürfnisse".
  • 11. Der ASP befürwortete den Vorschlag nicht. Deutschland, Dänemark, Schweden, das Vereinigte Königreich und die Niederlande stimmten dagegen (insgesamt 88 Stimmen). Rumänien, Italien, Griechenland, Belgien, Finnland und Polen enthielten sich der Stimme (insgesamt 84 Stimmen). Alle übrigen Mitgliedstaaten befürworteten den Entwurf (insgesamt 173 Stimmen). Die EFTA/EWR-Länder enthielten sich der Stimme, ebenso die Schweiz.

Vorschlag für eine Verordnung des Rates zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 1177/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Juni 2003 für die Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) bezüglich der Liste der sekundären Zielvariablen 2009 zur materiellen Deprivation (Text von Bedeutung für den EWR)

Der Rat der Europäischen Union - gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 1177/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates für die Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC)1, insbesondere auf Artikel 15 Absatz 2 Buchstabe f, in Erwägung nachstehender Gründe:

  • (1) Durch die Verordnung (EG) Nr. 1177/2003 entstand ein gemeinsamer Rahmen für die systematische Erstellung von Gemeinschaftsstatistiken über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC), die vergleichbare und aktuelle Querschnitts- und Längsschnittsdaten über Einkommen sowie über den Umfang und die Zusammensetzung von Armut und sozialer Ausgrenzung auf nationaler Ebene und auf EU-Ebene umfassen.
  • (2) Gemäß Artikel 15 Absatz 2 Buchstabe f der Verordnung (EG) Nr. 1177/2003 sind Durchführungsmaßnahmen zur Festlegung der Liste der jährlich in die Querschnittskomponente von EU-SILC aufzunehmenden sekundären Zielbereich und -variablen erforderlich. Für das Jahr 2009 ist die Liste der sekundären Zielvariablen für das Modul "Materielle Deprivation" festzulegen. Gleichzeitig sollten die Variablencodes und die Definitionen bereitgestellt werden.
  • (3) Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen nicht der Stellungnahme des Ausschusses für das Statistische Programm. Nach dem Verfahren des Artikels 14 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 1177/2003 unterbreitet die Kommission dem Rat in einem solchen Fall unverzüglich einen Vorschlag für die zu ergreifenden Maßnahmen und informiert das Parlament.

Hat folgende Verordnung erlassen:

Artikel 1

  • Die Liste der sekundären Zielvariablen, die Variablencodes und die Definitionen für das in die Querschnittskomponente der Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) aufzunehmende Modul 2009 "Materielle Deprivation" sind im Anhang aufgeführt.

Artikel 2

  • Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.
  • Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.


Brüssel, den [...]
Im Namen des Rates
Der Präsident

Anhang

Für die Zwecke dieser Verordnung gelten folgende Einheiten, Datenerhebungsverfahren,

Bezugszeiträume und Definitionen.

  • 1. Einheiten Die Zielvariablen beziehen sich auf drei Arten von Einheiten.

    Die Variablen, die sich auf Wohnen, Wohnumfeld, finanzielle Belastung und Gebrauchsgüter (ohne Mobiltelefon) beziehen, werden auf Haushaltsebene erfasst und betreffen den ganzen Haushalt.

    Daten zum Besitz von Mobiltelefonen, zu Grundbedürfnissen, zu unerfüllten Bedürfnissen sowie zu Freizeit- und sozialen Aktivitäten sind für die einzelnen Mitglieder des Haushalts zu liefern oder, falls zutreffend, für alle ausgewählten Befragten im Alter von mindestens 16 Jahren.

    Merkmale für Kinder betreffen alle Haushaltsmitglieder, die noch keine 18 Jahre alt sind. Die entsprechenden Fragen sind von der Auskunftsperson des Haushalts entweder für die Gruppe der unter 18 Jahre alten Kinder oder nur für die Gruppe der unter 16 Jahre alten Kinder zu beantworten, falls zu denselben Merkmalen Fragen in Einzelfragebogen für Kinder im Alter von 16 oder 17 Jahren gestellt werden. Falls wenigstens eins der Kinder den fraglichen Gegenstand nicht besitzt, so wird angenommen dass alle Kinder des Haushalts diesen Gegenstand nicht besitzen.

  • 2. Datenerhebungsverfahren Das Datenerhebungsverfahren für alle Variablen, die auf Haushaltsebene erhoben werden (Abschnitt 1 der Liste), ist die persönliche Befragung der Auskunftsperson des Haushalts.

    Das Datenerhebungsverfahren für alle Variablen, die bei den einzelnen Haushaltsmitgliedern erhoben werden (Abschnitt 2 der Liste), ist die persönliche Befragung der jeweiligen Haushaltsmitglieder im Alter von mindestens 16 Jahren oder falls zutreffend, der ausgewählten Befragten.

    Das Datenerhebungsverfahren für alle Variablen, die Kinder betreffen (Abschnitt 3 der Liste), ist die persönliche Befragung der Auskunftsperson des Haushalts.

    Aufgrund der Merkmale der zu erhebenden Informationen sind nur persönliche Befragungen zulässig (ausnahmsweise Proxy-Interviews, wenn die zu befragende Person vorübergehend abwesend oder nicht in der Lage ist zu antworten).

  • 3. Bezugszeiträume Alle Zielvariablen beziehen sich auf die aktuelle Situation des Haushalts zum Zeitpunkt der Befragung, außer für die zwei Variablen zu einem voraussichtlichen Umzug des Haushalts, die sich auf die folgenden sechs Monate beziehen, und für die Variablen zu den unerfüllten Bedürfnissen, die sich auf die vergangenen zwölf Monate beziehen.
  • 4. Definitionen
    • (1) Fragen zum Haushalt
    • (a) Platzmangel: Die Variable betrifft die Meinung bzw. Wahrnehmung des Befragten zum Platzmangel.
    • (2) Fragen zum Wohnumfeld
    • (a) Zugänglichkeit: betrifft die Leistungen, die vom Haushalt im Zusammenhang mit seiner finanziellen, physischen, technischen und gesundheitlichen Lage in Anspruch genommen werden. Die Zugänglichkeit der Leistungen ist unter den Gesichtspunkten physischer und technischer Zugang sowie Öffnungszeiten, nicht jedoch unter den Gesichtspunkten Qualität, Preis o. ä. zu bewerten.
    • (b) Öffentlicher Verkehr: Bus, U-Bahn, Straßenbahn o. ä.
    • (c) Post- oder Bankleistungen: Bargeldabhebung, Überweisung, Zahlung von Rechnungen
    • (d) Postdienste: Erhalt und Versand von Brief- und Paketpost
    • (3) Gebrauchsgüter
    • (a) Der Besitz von Gebrauchsgütern betrifft den Zugang zu bestimmten Gütern und Leistungen für die private Nutzung durch den Haushalt. Es kann sich um gemietete oder mit anderen geteilte Güter handeln. Bei mit anderen geteilten Gütern ist auf einen einfachen, den Bedürfnissen des Haushalts angemessenen Zugang zu achten.
  • 5. Übermittlung der Daten an Eurostat Die sekundären Zielvariablen für "materielle Deprivation" werden Eurostat in der Datei für Haushaltsdaten (H) und in der persönlichen Datei (P) nach den primären Zielvariablen übermittelt.

Gebiete und Liste der Zielvariablen

Modul 2009 Materielle Deprivation
Bezeichnung der Variablen Kode Zielvariable
1. Haushalt - Fragen auf Haushaltsebene
1.1. Wohnen - auf Haushaltsebene
HD010 Wohnung mit fließendem Warmwasser
1 Ja
2 Nein
HD010_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
HD020 Voraussichtlicher Umzug des Haushalt
1 Ja
2 Nein
HD020_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
HD025 Hauptgründe für einen voraussichtlichen Umzug
1 Haushalt muss umziehen, da Vermieter zum Vertragsende gekündigt hat/die Kündigung angekündigt hat
2 Haushalt muss umziehen, da Vermieter zum Vertragsende gekündigt hat/die Kündigung angekündigt hat
3 Haushalt muss aufgrund von Zwangsräumung oder Inbesitznahme umziehen
4 Haushalt muss aufgrund finanzieller Probleme umziehen
5 Haushalt muss aufgrund familiärer Gründe umziehen
6 Haushalt muss aufgrund beschäftigungsbezogener Gründe umziehen
7 Haushalt zieht aus anderen Gründen um
HD025_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-2 Entfällt (H020=2)
HD030 Platzmangel in der Wohnung
1 Ja
2 Nein
HD030_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
FAKULTATIV: Wohnen - auf Haushaltsebene
HD035 Wohnfläche in m²
0-999 m²
HD035_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
1.2. Wohnumfeld - auf Haushaltsebene
HD040 Herumliegender Müll
1 Sehr häufig
2 Häufig
3 Manchmal
4 Selten oder nie
HD040_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
HD050 Beschädigungen im öffentlichen Bereich (Haltestellen, Straßenlampen, Pflasterung usw.)
1 Sehr häufig
2 Häufig
3 Manchmal
4 Selten oder nie
HD050_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
HD060 Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln
1 Sehr schwierig
2 Schwierig
3 Leicht
4 Sehr leicht
HD060_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-2 Entfällt (Haushalt verwendet keine öffentlichen Verkehrsmittel)
HD070 Zugang zu Post- oder Bankleistungen
1 Sehr schwierig
2 Schwierig
3 Leicht
4 Sehr leicht
HD070_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-2 Entfällt (Haushalt nimmt die Leistungen nicht in Anspruch)
1.3. Finanzielle Belastung - auf Haushaltsebene
HD080 Ersetzen abgewohnter Möbel
1 Ja
2 Nein, der Haushalt kann es sich nicht leisten
3 Nein, aus anderen Gründen
HD080_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
1.4. Gebrauchsgüter - auf Haushaltsebene
HD090 Internetanschluss
1 Ja
2 Nein, der Haushalt kann es sich nicht leisten
3 Nein, aus anderen Gründen
HD090_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
HD100 DVD-Spieler
1 Ja
2 Nein, der Haushalt kann es sich nicht leisten
3 Nein, aus anderen Gründen
HD100_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
2. Fragen auf individueller Ebene
2.1. Gebrauchsgüter - auf individueller Ebene
PD010 Mobiltelefon
1 Ja
2 Nein, kann es sich nicht leisten
3 Nein, aus anderen Gründen
PD010_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-3 Nicht ausgewählter Befragter
2.2. Grundbedürfnisse - auf individueller Ebene
PD020 Ersetzen von abgetragenen Kleidungsstücken durch neue Kleidungsstücke (nicht Gebrauchtkleidung)
1 Ja
2 Nein, kann es sich nicht leisten
3 Nein, aus anderen Gründen
PD020_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-3 Nicht ausgewählter Befragter
PD030 Zwei Paar passender Schuhe (einschließlich eines Allwetterpaars)
1 Ja
2 Nein, kann es sich nicht leisten
3 Nein, aus anderen Gründen
PD030_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-3 Nicht ausgewählter Befragter
2.3. Unerfüllte Bedürfnisse - auf individueller Ebene
PD040 Unerfüllter Bedarf an Arzneimitteln/medizinischem Gerät
1 Ja, wenigstens ein mal
2 Nein, der Fall trat nicht ein
PD040_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-3 Nicht ausgewählter Befragter
PD045 Hauptgrund für unerfüllten Bedarf an Arzneimitteln/medizinischem Gerät
1 Konnte es sich nicht leisten (zu teuer)
2 Arzneimittel/medizinisches Gerät war nicht verfügbar
3 Keine Zeit aus Arbeitsgründen, wegen Betreuung von Kindern oder anderen Personen
4 Anfahrt zu weit/keine Transportmöglichkeit
5 Angst vor Arzneimittel/medizinischer Behandlung
6 Wollte abwarten und sehen, ob Besserung von alleine eintritt
7 Wusste nicht, wo es zu kaufen war
8 Sonstiger Grund
PD045_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-2 Entfällt (PD040=2)
-3 Nicht ausgewählter Befragter
2.4. Freizeit- und soziale Tätigkeiten - auf individueller Ebene
PD050 Geht wenigstens einmal im Monat mit Freunden/Familie einen Trinken/zum Essen
1 Ja
2 Nein, kann es sich nicht leisten
3 Nein, aus anderen Gründen
PD050_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-3 Nicht ausgewählter Befragter
PD060 Übt regelmäßig eine Freizeittätigkeit aus (Sport, Kinobesuch, Konzertbesuch)
1 Ja
2 Nein, kann es sich nicht leisten
3 Nein, aus anderen Gründen
PD060_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-3 Nicht ausgewählter Befragter
PD070 Gibt wöchentlich einen kleinen Betrag für sich selbst aus
1 Ja
2 Nein, kann es sich nicht leisten
3 Nein, aus anderen Gründen
PD070_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-3 Nicht ausgewählter Befragter
3. Gegenstände für Kinder - Fragen auf Haushaltsebene
3.1. Grundbedürfnisse aller Kinder des Haushalts
HD110 Neue Kleidung (nicht Gebrauchtkleidung)
1 Ja
2 Nein, kann es sich nicht leisten
3 Nein, aus anderen Gründen
HD110_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-2 Entfällt (keine Kinder unter 18 Jahren)
HD120 Zwei Paar passender Schuhe (einschließlich eines Allwetterpaars)
1 Ja
2 Nein, kann es sich nicht leisten
3 Nein, aus anderen Gründen
HD120_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-2 Entfällt (keine Kinder unter 18 Jahren)
HD130 Einmal täglich frisches Obst und Gemüse
1 Ja
2 Nein, kann es sich nicht leisten
3 Nein, aus anderen Gründen
HD130_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-2 Entfällt (keine Kinder unter 18 Jahren)
HD140 Drei Mahlzeiten am Tag
1 Ja
2 Nein, kann es sich nicht leisten
3 Nein, aus anderen Gründen
HD140_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-2 Entfällt (keine Kinder unter 18 Jahren)
HD150 Eine Mahlzeit mit Fleisch, Hühnchen oder Fisch (bzw. vegetarische Entsprechung) täglich
1 Ja
2 Nein, kann es sich nicht leisten
3 Nein, aus anderen Gründen
HD150_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-2 Entfällt (keine Kinder unter 18 Jahren)
3.2. Bildungs- oder Freizeitbedürfnisse aller Kinder des Haushalts
HD160 Wenigstens eine einwöchige Urlaubsreise pro Jahr
1 Ja
2 Nein, kann es sich nicht leisten
3 Nein, aus anderen Gründen
HD160_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-2 Entfällt (keine Kinder unter 18 Jahren)
HD170 Altersgemäße Bücher im Haus
1 Ja
2 Nein, kann es sich nicht leisten
3 Nein, aus anderen Gründen
HD170_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-2 Entfällt (keine Kinder unter 18 Jahren)
HD180 Spielzeug für draußen (Fahrrad, Roller Skates usw.)
1 Ja
2 Nein, kann es sich nicht leisten
3 Nein, aus anderen Gründen
HD180_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-2 Entfällt (keine Kinder unter 18 Jahren)
HD190 Spielzeug für drinnen (Lernspielzeug für Babys, Bauklötze, Brettspiele, Computerspiele usw.)
1 Ja
2 Nein, kann es sich nicht leisten
3 Nein, aus anderen Gründen
HD190_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-2 Entfällt (keine Kinder unter 18 Jahren)
HD200 Regelmäßige Freizeittätigkeit (Schwimmen, Musizieren, Jugendverein usw.)
1 Ja
2 Nein, kann es sich nicht leisten
3 Nein, aus anderen Gründen
HD200_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-2 Entfällt (keine Kinder unter 18 Jahren)
HD210 Feiern zu besonderen Anlässen (Geburtstage, Namenstage, religiöse Feste usw.)
1 Ja
2 Nein, kann es sich nicht leisten
3 Nein, aus anderen Gründen
HD210_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-2 Entfällt (keine Kinder unter 18 Jahren)
HD220 Von Zeit zu Zeit Einladen von Freunden zum Spielen und Essen
1 Ja
2 Nein, kann es sich nicht leisten
3 Nein, aus anderen Gründen
HD220_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-2 Entfällt (keine Kinder unter 18 Jahren)
HD230 Teilnahme an Schulausflügen und -veranstaltungen, die Geld kosten
1 Ja
2 Nein, kann es sich nicht leisten
3 Nein, aus anderen Gründen
HD230_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-2 Entfällt (keine Kinder unter 18 Jahren, die die Schule besuchen)
HD240 Geeigneter Platz zum Lernen oder Hausaufgaben machen
1 Ja
2 Nein
HD240_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-2 Entfällt (keine Kinder unter 18 Jahren, die die Schule besuchen)
HD250 Platz in der näheren Umgebung, wo Kinder sicher spielen können
1 Ja
2 Nein
HD250_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-2 Entfällt (keine Kinder unter 18 Jahren)
3.3. Medizinische Bedürfnisse aller Kinder des Haushalts
HD260 Unerfüllter Bedarf an Arzt- oder Facharztbesuch
1 Ja, wenigstens ein mal
2 Nein, der Fall trat nicht ein
HD260_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-2 Entfällt (keine Kinder unter 18 Jahren)
HD265 Hauptgrund für unerfüllten Bedarf an Arzt- oder Facharztbesuch
1 Konnte es sich nicht leisten (zu teuer)
2 Warteliste
3 Keine Zeit aus Arbeitsgründen, wegen Betreuung anderer Kinder oder anderer Personen
4 Anfahrt zu weit/keine Transportmöglichkeit
5 Sonstiger Grund
HD265_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-2 Entfällt (HD260=2)
HD270 Unerfüllter Bedarf an Zahnarztbesuch
1 Ja, wenigstens ein mal
2 Nein, der Fall trat nicht ein
HD270_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-2 Entfällt (keine Kinder unter 18 Jahren)
HD275 Hauptgrund für unerfüllten Bedarf an Zahnarztbesuch
1 Konnte es sich nicht leisten (zu teuer)
2 Warteliste
3 Keine Zeit aus Arbeitsgründen, wegen Betreuung anderer Kinder oder anderer Personen
4 Anfahrt zu weit/keine Transportmöglichkeit
5 Sonstiger Grund
HD275_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-2 Entfällt (HD270=2)
HD280 Unerfüllter Bedarf an Arzneimitteln/medizinischem Gerät
1 Ja, wenigstens ein mal
2 Nein, der Fall trat nicht ein HD280_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-2 Entfällt (keine Kinder unter 18 Jahren)
HD285 Hauptgrund für unerfüllten Bedarf an Arzneimitteln/medizinischem Gerät
1 Konnte es sich nicht leisten (zu teuer)
2 Warteliste
3 Anfahrt zu weit/keine Transportmöglichkeit
4 Sonstiger Grund
HD285_F 1 Angabe vorhanden
-1 Angabe fehlt
-2 Entfällt (HD280=2)
  • 1 ABl. L 165 vom 3.7.2003, S. 1. Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1553/2005 (ABl. L 225 vom 30.9.2005, S.6) und (EG) Nr. 1791/2006 (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S.1).

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