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Regelwerk, Allgemeines, Verwaltung

Zweite Verordnung zur Durchführung des Finanzausgleichsgesetzes im Ausgleichsjahr 2018

Vom 26. September 2025
(BGBl. I Nr. 223 vom 29.09.2025)
Gl.-Nr.: 603-9-49-2


Zu den Beratungsabläufen mit Erläuterungen / Begründungen im DIP

Das Bundesministerium der Finanzen verordnet aufgrund des § 12 des Finanzausgleichsgesetzes vom 20. Dezember 2001 (BGBl. I S. 3955, 3956), das zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 24. Februar 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 57) geändert worden ist:

§ 1 Feststellung der Länderanteile an der Umsatzsteuer im Ausgleichsjahr 2018

Für das Ausgleichsjahr 2018 werden als Länderanteile an der Umsatzsteuer festgestellt:

für Baden-Württemberg 12.570 374.297,12 Euro
für Bayern 14.831 749.907,07 Euro
für Berlin 4.317 490.140,56 Euro
für Brandenburg 4.377 853.018,06 Euro
für Bremen 971.738 278,39 Euro
für Hamburg 2.086 482.476,46 Euro
für Hessen 7.110 000.228,87 Euro
für Mecklenburg-Vorpommern 3.264 134.864,49 Euro
für Niedersachsen 11.374 174.585,74 Euro
für Nordrhein-Westfalen 21.837 361.671,18 Euro
für Rheinland-Pfalz 5.441 646.657,20 Euro
für das Saarland 1.622 568.356,11 Euro
für Sachsen 8.079 877.649,50 Euro
für Sachsen-Anhalt 4.597 002.280,32 Euro
für Schleswig-Holstein 3.964 641.070,46 Euro
für Thüringen 4.394 172.215,36 Euro.

§ 2 Abrechnung des Finanzausgleichs unter den Ländern im Ausgleichsjahr 2018

Für das Ausgleichsjahr 2018 wird der Finanzausgleich unter den Ländern wie folgt festgestellt:

1. endgültige Ausgleichsbeiträge:

von Baden-Württemberg 3.082 049.977,42 Euro
von Bayern 6.675 528.797,28 Euro
von Hamburg 83.317 912,20 Euro
von Hessen 1.615 794.428,10 Euro,

2. endgültige Ausgleichszuweisungen

an Berlin 4.405 962.838,83 Euro
an Brandenburg 550.657 527,09 Euro
an Bremen 739.658 302,02 Euro
an Mecklenburg-Vorpommern 538.151 907,41 Euro
an Niedersachsen 830.668 397,86 Euro
an Nordrhein-Westfalen 1.012 694.974,17 Euro
an Rheinland-Pfalz 418.082 814,44 Euro
an das Saarland 194.138 783,18 Euro
an Sachsen 1.181 518.946,74 Euro
an Sachsen-Anhalt 676.399 325,96 Euro
an Schleswig-Holstein 234.477 482,38 Euro
an Thüringen 674.279 814,91 Euro.

§ 3 Abschlusszahlungen für 2018

Zum Ausgleich der Unterschiede zwischen den vorläufig gezahlten und den endgültig festgestellten Länderanteilen an der Umsatzsteuer nach § 1, den vorläufig gezahlten und den endgültig festgestellten Ausgleichsbeiträgen und Ausgleichszuweisungen nach § 2 werden nach § 15 des Finanzausgleichsgesetzes mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung fällig:

1. Überweisungen von zahlungspflichtigen Ländern:

von Baden-Württemberg 2.182 072,74 Euro
von Bayern 3.112 489,18 Euro
von Bremen 1.129 090,80 Euro
von Hamburg 70.623,16 Euro
von Hessen 2.351 083,54 Euro
von Thüringen 259.634,86 Euro,

2. Zahlungen an empfangsberechtigte Länder:

an Berlin 2.965 831,69 Euro
an Brandenburg 624.706,13 Euro
an Mecklenburg-Vorpommern 798.260,65 Euro
an Niedersachsen 1.046 876,80 Euro
an Nordrhein-Westfalen 342.188,72 Euro
an Rheinland-Pfalz 325.353,45 Euro
an das Saarland 87.614,22 Euro
an Sachsen 1.800 559,97 Euro
an Sachsen-Anhalt 930.922,21 Euro
an Schleswig-Holstein 182.680,46 Euro.

§ 4 Inkrafttreten, Außerkrafttreten

Diese Verordnung tritt am siebenten Tag nach der Verkündung (06.10.2025) in Kraft. Gleichzeitig tritt die Erste Verordnung zur Durchführung des Finanzausgleichsgesetzes im Ausgleichsjahr 2018 vom 26. März 2018 (BGBl. I S. 407) außer Kraft.

ENDE

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