Regelwerk, Allgemeines

Verordnung zur Regelung der Zuständigkeiten nach dem Bundesdatenschutzgesetz
und anderen Gesetzen zum Datenschutz

- Hessen -

Vom 10. Februar 2005
(GVBl. 2005 S. 90; 29.11.2010 S. 450)
Gl.-Nr.: 300-39


(aufgehoben durch Gesetz vom 20.05.2011 S. 208)

Aufgrund des § 38 Abs. 6 des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) in der Fassung vom 14. Januar 2003 (BGBl. I S. 67), des § 36 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) in der Fassung vom 19. Februar 1987 (BGBl. I S. 603), zuletzt geändert durch Gesetz vom 24. August 2004 (BGBl. I S. 2198), und des Art. 2 des Gesetzes zu dem Übereinkommen vom 28. Januar 1981 zum Schutz des Menschen bei der automatischen Verarbeitung personenbezogener Daten vom 13. März 1985 (BGBl. II S. 538) wird verordnet:

  § 1

Das Regierungspräsidium Darmstadt ist zuständige Behörde

  1. nach § 38 Abs. 6 des Bundesdatenschutzgesetzes für die Kontrolle der Durchführung des Datenschutzes im Anwendungsbereich des Dritten Abschnitts des Bundesdatenschutzgesetzes,
  2. für die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach § 43 des Bundesdatenschutzgesetzes,
  3. für die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach § 9 des Teledienstedatenschutzgesetzes (TDDSG) vom 22. Juli 1997 (BGBl. I S. 1870, 1871), zuletzt geändert durch Gesetz vom 14. Dezember 2001 (BGBl. I S. 3721),
  4. für die Leistung von Hilfe nach Art. 13 Abs. 2 Buchst. a des Übereinkommens zum Schutz des Menschen bei der automatischen Verarbeitung personenbezogener Daten.

  § 2

Für Verfahren, die vor dem 1. März 2005 begonnen wurden und noch nicht beendet sind, richtet sich die Zuständigkeit nach dem vor dem 1. März 2005 geltenden Recht.

  § 3

Es werden aufgehoben

  1. die Anordnung über die zuständige Aufsichtsbehörde nach den §§ 30 und 40 des Bundesdatenschutzgesetzes vom 10. Januar 1978 (GVBl. I S. 49),
  2. die Verordnung über die Zuständigkeit für die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach § 42 des Bundesdatenschutzgesetzes vom 24. Juli 1979 (GVBl. I S. 196),
  3. die Verordnung über Zuständigkeiten nach dem Mediendienste-Staatsvertrag vom 17. September 1997 (GVBl. I S. 359),
  4. die Anordnung zur Bezeichnung der bei der Durchführung des Übereinkommens zum Schutz des Menschen bei der automatischen Verarbeitung personenbezogener Daten zur Leistung von Hilfe verpflichteten Stelle vom 23. Januar 1987 (GVBl. I S. 23).

§ 4

Diese Verordnung tritt am 1. März 2005 in Kraft. Sie tritt mit Ausnahme des § 3

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