Regelwerk |
Änderungstext
Verordnung zur Änderung der Niedersächsischen Wertgrenzenverordnung
- Niedersachsen -
Vom 7. Dezember 2016
(Nds. GVBl. Nr. 18 vom 20.12.2016 S. 728)
Aufgrund
wird verordnet:
Die Niedersächsische Wertgrenzenverordnung vom 19. Februar 2014 (Nds. GVBl. S. 64), zuletzt geändert durch Verordnung vom 16. Juni 2016 (Nds. GVBl. S. 116), wird wie folgt geändert:
1. § 1 Satz 1 wird wie folgt geändert:
a) Im einleitenden Satzteil werden die Worte "(VOB/a 2012), in der Fassung vom 31. Juli 2009 (BAnz. Nr. 155a vom 15. Oktober 2009, BAnz. 2010 S. 940), zuletzt geändert durch Bekanntmachung vom 26. Juni 2012 (BAnz AT 13.07.2012 B3)" durch die Worte "(VOB/a 2016), in der Fassung vom 22. Juni 2016 (BAnz AT 01.07.2016 B4)" ersetzt.
b) Nummer 1 erhält folgende Fassung:
| alt | neu |
| 1. für öffentliche Aufträge im Sinne des § 2 Abs. 1 NTVergG mit einem Auftragswert unterhalb des Schwellenwertes nach § 100 Abs. 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung vom 26. Juni 2013 (BGBl. I S. 1750, 3245), zuletzt geändert durch Artikel 2 Abs. 78 des Gesetzes vom 7. August 2013 (BGBl. I S. 3154), in der jeweils geltenden Fassung sowie | "1. für öffentliche Aufträge im Sinne des § 2 Abs. 1 und 2 NTVergG mit einem Auftragswert unterhalb des Schwellenwertes nach § 106 Abs. 2 Nrn. 1 bis 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung vom 26. Juni 2013 (BGBl. I S. 1750, 3245), zuletzt geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 13. Oktober 2016 (BGBl. I S. 2258), in der jeweils geltenden Fassung sowie". |
c) In Nummer 2 wird die Angabe "2012" durch die Angabe "2016" ersetzt.
2. § 2 Abs. 1 erhält folgende Fassung:
| alt | neu |
| (1) Die Auftragswerte werden geschätzt in entsprechender Anwendung des § 3 Abs. 1 bis 6 und 9 der Vergabeverordnung (VgV) in der Fassung vom 11. Februar 2003 (BGBl. I S. 169), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 15. Oktober 2013 (BGBl. I S. 3854), in der jeweils geltenden Fassung. | "(1) Die Auftragswerte werden geschätzt in entsprechender Anwendung des § 3 Abs. 1 bis 4, 6, 10 und 11 der Vergabeverordnung (VgV) vom 12. April 2016 (BGBl. I S. 624) in der jeweils geltenden Fassung." |
3. § 3 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:
aa) In Satz 1 wird die Verweisung " § 3 Abs. 5 Satz 2 VOB/a 2012" durch die Verweisung " § 3a Abs. 4 Satz 2 VOB/a 2016" ersetzt.
bb) In Satz 2 wird die Verweisung " § 6 Abs. 2 Nr. 2 VOB/a 2012" durch die Verweisung " § 3b Abs. 2 VOB/a 2016" ersetzt.
b) In Absatz 2 wird die Verweisung " § 3 Abs. 3 Nr. 1 VOB/a 2012" durch die Verweisung " § 3a Abs. 2 Nr. 1 VOB/a 2016" ersetzt.
4. § 4a Abs. 2 wird wie folgt geändert:
a) In Satz 1 wird die Verweisung " § 3 Abs. 3 Nr. 1 und Abs. 5 Satz 2 VOB/a 2012" durch die Verweisung " § 3a Abs. 2 Nr. 1 und Abs. 4 Satz 2 VOB/a 2016" ersetzt.
b) In Satz 2 wird die Verweisung " § 6 Abs. 2 Nr. 2 VOB/ a 2012" durch die Verweisung " § 3b Abs. 2 VOB/a 2016" ersetzt.
5. § 5 erhält folgende Fassung:
| alt | neu |
| § 5 Aufträge im Zusammenhang mit einer Sektorentätigkeit
Öffentliche Auftraggeber nach § 98 Nrn. 1 bis 4 GWB in Verbindung mit § 2 Abs. 4 NTVergG können bei der Vergabe öffentlicher Aufträge über Bau-, Liefer- und Dienstleistungen im Zusammenhang mit einer Sektorentätigkeit im Sinne des § 1 Abs. 1 Satz 2 der Sektorenverordnung (SektVO) vom 23. September 2009 (BGBl. I. S. 3110), zuletzt geändert durch Artikel 7 des Gesetzes vom 25. Juli 2013 (BGBl. I S. 2722), zwischen Öffentlicher Ausschreibung, Beschränkter Ausschreibung und Freihändiger Vergabe auch dann wählen, wenn der Auftragswert unterhalb des Schwellenwertes nach § 1 Abs. 2 SektVO liegt. |
" § 5 Aufträge im Zusammenhang mit einer Sektorentätigkeit
Öffentliche Auftraggeber nach § 99 Nrn. 1 bis 3 und § 100 GWB in Verbindung mit § 2 Abs. 5 NTVergG können bei der Vergabe öffentlicher Aufträge über Bau-, Liefer- und Dienstleistungen im Zusammenhang mit einer Sektorentätigkeit im Sinne des § 102 GWB zwischen Öffentlicher Ausschreibung, Beschränkter Ausschreibung und Freihändiger Vergabe auch dann wählen, wenn der Auftragswert unterhalb des Schwellenwertes nach § 106 Abs. 2 Nr. 2 GWB liegt." |
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2017 in Kraft.
ID 162126
| ENDE |
(Stand: 30.09.2019)
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