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Regelwerk
Änderungstext

Verordnung des Finanzministeriums zur Änderung der Beihilfeverordnung
- Baden-Württemberg -

Vom 22. November 2016
(GBl. Nr. 22 vom 08.12.2016 S. 611)



Es wird verordnet auf Grund von

  1. § 78 Absatz 2 des Landesbeamtengesetzes vom 9. November 2010 (GBl. S. 793, 794), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 4. Oktober 2016 (GBl. S. 561) geändert worden ist, im Einvernehmen mit dem Innenministerium und
  2. § 8 des Landesrichter- und -staatsanwaltsgesetzes in der Fassung vom 22. Mai 2000 (GBl. S. 504), das zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 1. Dezember 2015 (GBl. S. 1035, 1038) geändert worden ist:

Artikel 1

Die Beihilfeverordnung vom 28. Juli 1995 (GBl. S. 561), die zuletzt durch Verordnung vom 2. Juni 2015 (GBl. S. 379) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:

1. § 9 wird wie folgt geändert:

a) Absatz 3 wird wie folgt geändert:

aa) In Satz 1 werden die Nummern 1 bis 3 wie folgt neu gefasst:


alt neu
1. in Pflegestufe 1 bis zu 420 Euro, ab 1. Januar 2010 bis zu 440 Euro, ab 1. Januar 2012 bis zu 450 Euro je Kalendermonat,

2. in Pflegestufe 2 bis zu 980 Euro, ab 1. Januar 2010 bis zu 1040 Euro, ab 1. Januar 2012 bis zu 1100 Euro je Kalendermonat,

3. in Pflegestufe 3 bis zu 1470 Euro, ab 1. Januar 2010 bis zu 1510 Euro, ab 1. Januar 2012 bis zu 1550 Euro je Kalendermonat.

 
  1. "in Pflegestufe 1 bis zu 468 Euro je Kalendermonat,
  2. in Pflegestufe 2 bis zu 1.144 Euro je Kalendermonat,
  3. in Pflegestufe 3 bis zu 1.612 Euro je Kalendermonat."

bb) In Satz 2 wird die Angabe "1.918 Euro" durch die Angabe "1.995 Euro" ersetzt.

b) In Absatz 4 Satz 2 wird das Wort "monatlich" gestrichen und werden die Nummern 1 bis 3 wie folgt gefasst:

alt neu
1.in Pflegestufe 1.215 Euro, ab 1. Januar 2010.225 Euro, ab 1. Januar 2012.235 Euro je Kalendermonat,

2. in Pflegestufe 2.420 Euro, ab 1. Januar 2010.430 Euro, ab 1. Januar 2012.440 Euro je Kalendermonat,

3. in Pflegestufe 3.675 Euro, ab 1. Januar 2010.685 Euro, ab 1. Januar 2012.700 Euro je Kalendermonat.

 
  1. " in Pflegestufe 1: 244 Euro je Kalendermonat,
  2. in Pflegestufe 2: 458 Euro je Kalendermonat,
  3. in Pflegestufe 3: 728 Euro je Kalendermonat."

c) In Absatz 5 Satz 2 werden die Nummern 1 bis 3 wie folgt gefasst:

alt neu
1. in Pflegestufe 1 monatlich 245 Euro, ab 1. Januar 2010 monatlich 256 Euro,

2. in Pflegestufe 2 monatlich 393 Euro, ab 1. Januar 2010 monatlich 400 Euro,

3. in Pflegestufe 3 monatlich 638 Euro, ab 1. Januar 2010 monatlich 650 Euro.

 
  1. "in Pflegestufe 1: 266 Euro je Kalendermonat,
  2. in Pflegestufe 2: 407 Euro je Kalendermonat,
  3. in Pflegestufe 3: 662 Euro je Kalendermonat."

d) Absatz 6 wird wie folgt geändert:

aa) In Nummer 1 wird Satz 2

Wird teilstationäre Pflege im Kalendermonat zeitweise sowohl in Einrichtungen der Tages- oder Nachtpflege (Absatz 3) oder in Einrichtungen der Behindertenhilfe (Absatz 5 Satz 1) als auch durch

  1. Pflege durch Pflegekräfte (Absatz 3), oder
  2. Pflege durch Pflegepersonen (Absatz 4), oder
  3. kombinierte Pflege (Satz 1) erbracht, so gilt für jede Pflegeform der einschlägige Höchstbetrag, insgesamt aber im Kalendermonat begrenzt auf 150 Prozent des nach der Pflegestufe zutreffenden Höchstbetrags in Absatz 3.

aufgehoben.

bb) Nach Nummer 1 wird folgende Nummer 1a eingefügt:

  1. "a. In Einrichtungen der Tages- und Nachtpflege sind die Aufwendungen für teilstationäre Pflege einschließlich der notwendigen Fahrkosten beihilfefähig für Pflegebedürftige in
    1. Pflegestufe 1 bis zu 468 Euro je Kalendermonat,
    2. Pflegestufe 2 bis zu 1.144 Euro je Kalendermonat,
    3. Pflegestufe 3 bis zu 1.612 Euro je Kalendermonat.

Die Aufwendungen sind neben den Aufwendungen bei häuslicher Pflege nach Nummer 5 und Absatz 3 und 4 beihilfefähig."

cc) Nummer 2 Satz 1 wird wie folgt gefasst:

alt neu
Ist eine Pflegeperson nach Absatz 4 wegen Urlaub, Krankheit oder aus anderen Gründen an der häuslichen Pflege gehindert, so sind Aufwendungen für die Pflege entsprechend § 39 Satz 3 SGB XI bis zu weiteren 1470 Euro, ab 1. Januar 2010 bis zu 1510 Euro und ab 1. Januar 2012 bis zu 1550 Euro jährlich beihilfefähig (Verhinderungspflege). "Ist eine Pflegeperson nach Absatz 4 wegen Urlaub, Krankheit oder aus anderen Gründen an der häuslichen Pflege gehindert, sind Aufwendungen für die Pflege entsprechend § 39 Absatz 1 Satz 3 SGB XI für Pflegebedürftige der Pflegestufe 0 mit eingeschränkter Alltagskompetenz und der Pflegestufen 1 bis 3 bis zu 1.612 Euro jährlich beihilfefähig (Verhinderungspflege)."

dd) Nach Nummer 2 wird folgende Nummer 2a eingefügt:

"2a Der beihilfefähige Höchstbetrag der Verhinderungspflege kann um bis zu 50 Prozent des noch nicht in Anspruch genommenen Höchstbetrages für Kurzzeitpflege erhöht werden. Der dabei in Anspruch genommene Betrag vermindert den beihilfefähigen Höchstbetrag nach Absatz 7 Satz 1."

ee) Nummer 4 wird wie folgt gefasst:

alt neu

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(Stand: 16.06.2018)

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