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Regelwerk

DLRLV - Dienstleistungsrichtlinienverordnung
Verordnung über Verwaltungsverfahren auf bundesgesetzlicher Grundlage zur Umsetzung der Richtlinie 2006/123/EG

- Sachsen-Anhalt -

Vom 14. September 2010
(GVBl. Nr. 22 vom 23.09.2010 S. 498; 12.01.2012 S. 3)



Aufgrund des § 4 des Einheitlicher-Ansprechpartner Gesetzes vom 16. Dezember 2009 (GVBl. LSa S. 700) und des § 6b Satz 2 der Gewerbeordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. Februar l 999 (BGBl. I S. 202), zuletzt geändert durch Artikel 4 Abs. 14 des Gesetzes vom 29. Juli 2009 (BGBl. I S. 2258, 2270), wird verordnet:

§ 1 Anordnung des Verfahrens über eine einheitliche Stelle

Folgende Verfahren können über eine einheitliche Stelle nach § 1 Abs. 1 Satz 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes Sachsen-Anhalt in Verbindung mit den §§ 71a bis 71e des Verwaltungsverfahrensgesetzes abgewickelt werden:

  1. (aufgehoben)
  2. Verfahren nach § 5 Abs. 1 Satz 3 der Verordnung über Heizkostenabrechnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 5. Oktober 2009 (BGBl. I S. 3250), in der jeweils geltenden Fassung.
  3. Verfahren nach § 72 Abs. 1 der Eichordnung vom 12. August 1988 (BGBl. I S. 1657), zuletzt geändert durch Artikel 3 § 14 des Gesetzes vom 13. Dezember 2007 (BGBl. I S. 2930, 2934), in der jeweils geltenden Fassung.
  4. Verfahren nach
    1. § 4 Abs. 1a und § 11 Abs. 1
    2. § 8 Abs. 1, § 8a Abs. 1, § 8b Abs. 1 und § 11 Abs. 6 des Tierschutzgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. Mai 2006 (BGBl. I S. 1206, 1313), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. Juli 2009 (BGBl. I S. 1950), in der jeweils geltenden Fassung, soweit die Tätigkeit als Dienstleistung nach Artikel 57 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union in der konsolidierten Fassung der Bekanntmachung vom 30. März 2010 (ABl. C 83 vom 30.03.2010 S. 47) ausgeübt werden soll.
  5. Verfahren nach § 4 Abs. 2 der Tierschutz-Schlachtverordnung vom 3. März 1997 (BGBl. I S. 405), zuletzt geändert durch Artikel 19 des Gesetzes vom 13. April 2006 (BGBl. I S. 855, 859), in der jeweils geltenden Fassung, soweit die Tätigkeit als Dienstleistung nach Artikel 57 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union ausgeübt werden soll.
  6. Verfahren nach § 17 Abs. 2 der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August 2006 (BGBl. I S. 2(43), zuletzt geändert durch die Verordnung vom 1. Oktober 2009 (BCIBI. I S. 3223), in der jeweils geltenden Fassung.
  7. Verfahren nach § 4 Abs. 1 und § 6 Abs. 1 des Hufbeschlaggesetzes vom 19. April 2006 (BGBl. I S. 900), in der jeweils geltenden Fassung.
  8. Verfahren nach § 2 Abs. 8 der Milch-Güteverordnung vom 9. Juli 1980 (BGBl. I S. 878, 1081), zuletzt geändert durch Artikel 17 der Verordnung vom 8. August 2007 (BGBl. I S. 1816, 1895), in der jeweils geltenden Fassung.
  9. Verfahren nach § 11 Abs. 7 der Saatgutverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 8. Februar 2006 (BGBl. I S. 344), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Vercirdnung vom 15. Juni 2010 (BGBl. I S. 793), in der jeweils geltenden Fassung, soweit die Tätigkeit als Dienstleistung nach Artikel 57 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union ausgeübt werden soll.
  10. Anzeige über die Aufnahme des Betriebs oder den Wechsel der verantwortlichen Personen nach § 17 Abs. 1 Satz 1 des Forstvermehrungsgutgesetzes vom 22. Mai 2002 (BGBl. I S. 1658), geändert durch Artikel 214 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407, 2433), in der jeweils geltenden Fassung.
  11. Verfahren nach § 3 des Fleischgesetzes vom 9. April 2008 (BGBl. I S. 714, 1025), in der jeweils geltenden Fassung.

§ 2 Von bundesgesetzlichen Vorschriften abweichende Regelungen des Verfahrens über eine einheitliche Stelle

Abweichend von bundesgesetzlichen Vorschriften sind folgende Verfahren nicht über eine einheitliche Stelle abzuwickeln:

  1. Verfahren nach den §§ 30, 33c, 33d, 33i, 34a und 34c Abs. 1 Satz 1 Nrn. 1 a, 2 und 3 sowie den §§ 34d, 34e und 60a der Gewerbeordnung.
  2. Mit Ausnahme des Verfahrens nach § 7 Abs. 1 und der Verfahren, die bei einer Befreiung von dieser Erlaubnispflicht zutreffen, alle übrigen Verfahren nach dem Sprengstoffgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. September 2002 (BGBl. I S. 3518), zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 11. August 2009 (BGBl. I S. 2723), in der jeweils geltenden Fassung.
  3. Mit Ausnahme des Verfahrens nach § 32 Abs. 1 und der Verfahren, die bei einer Befreiung von der Erlaubnispflicht nach § 7 des Sprengstoffgesetzes zutreffen, alle übrigen Verfahren nach der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 31. Januar 1991 (BGBl. I S. 169), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 17. Juli 2009 (BGBl. I S. 2062, 2067), in der jeweils geltenden Fassung.

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