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Regelwerk, EU 2005, Wirtschaft/Außenwirtschaft - EU Bund

Verordnung (EG) Nr. 1183/2005 des Rates vom 18. Juli 2005 über die Anwendung spezifischer restriktiver Maßnahmen gegen Personen, die gegen das Waffenembargo betreffend die Demokratische Republik Kongo verstoßen

(ABl. Nr. L 193 vom 23.07.2005 S. 1;
VO (EG) 1824/2005 - ABl. Nr. L 294 vom 10.11.2005 S. 3;
VO (EG) 84/2006 - ABl. Nr. L 14 vom 19.01.2006 S. 14;
VO (EG) 1791/2006 - ABl. Nr. L 363 vom 20.12.2006 S. 1;
VO (EG) 201/2007 - ABl. Nr. L 59 vom 27.02.2007 S. 73;
VO (EG) 400/2007 - ABl. Nr. L 98 vom 13.04.2007 S. 20;
VO (EG) 933/2007 - ABl. Nr. L 204 vom 04.08.2007 S. 5;
VO (EG) 1096/2007 - ABl. Nr. L 246 vom 21.09.2007 S. 29;
VO (EG) 242/2009 - ABl. Nr. L 75 vom 21.03.2009 S. 8;
VO (EU) 1250/2010 - ABl. Nr. L 341 vom 23.12.2010 S. 11;
VO (EU) 1097/2011 - ABl. Nr. L 285 vom 01.11.2011 S. 2;
VO (EU) 7/2012 - ABl. Nr. L 4 vom 07.01.2012 S. 1;
VO (EU) 1251/2012 - ABl. Nr. L 352 vom 21.12.2012 S. 42;
VO (EU) 53/2013 - ABl. Nr. L 20 vom 23.01.2013 S. 46;
VO (EU) 521/2013 - ABl. Nr. L 156 vom 08.06.2013 S. 1;
VO (EU) 517/2013 - ABl. Nr. L 158 vom 10.06.2013 S. 1;
VO (EU) 271/2014 - ABl. Nr. L 79 vom 18.03.2014 S. 35;
VO (EU) 1275/2014 - ABl. Nr. L 346 vom 02.12.2014 S. 3;
VO (EU) 2015/613 - ABl. Nr. L 102 vom 21.04.2015 S. 3;
VO (EU) 2015/614 - ABl. Nr. L 102 vom 21.04.2015 S. 10;
VO (EU) 2016/1165 - ABl. Nr. L 193 vom 19.07.2016 S. 15;
VO (EU) 2016/2230 - ABl. Nr. L 336I vom 12.12.2016 S. 1;
VO (EU) 2017/199 - ABl. Nr. L 32 vom 07.02.2017 S. 1;
VO (EU) 2017/396 - ABl. Nr. L 60 vom 08.03.2017 S. 9;
VO (EU) 2017/904 - ABl. Nr. L 138I vom 29.05.2017 S. 1;
VO (EU) 2017/1326 - ABl. Nr. L 185 vom 18.07.2017 S. 19;
VO (EU) 2018/197 - ABl. Nr. L 38 vom 10.02.2017 S. 2;
VO (EU) 2018/566 - ABl. Nr. L 95 vom 13.04.2018 S. 9;
VO (EU) 2018/1931 - ABl. Nr. L 314 vom 11.12.2018 S. 1 A;
VO (EU) 2019/1163 - ABl. L 182 vom 08.07.2019 S. 33)



Der Rat der Europäischen Union -

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere auf die Artikel 60, 301 und 308,

gestützt auf den Gemeinsamen Standpunkt 2005/440/GASP vom 13. Juni 2005 betreffend restriktive Maßnahmen gegen die Demokratische Republik Kongo 1,

auf Vorschlag der Kommission,

nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments 2,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1) Angesichts fortbestehender unerlaubter Waffenströme innerhalb der Demokratischen Republik Kongo und in die Demokratische Republik Kongo hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen auf der Grundlage von Kapitel VII der Charta der Vereinten Nationen die Resolution 1596 (2005) vom 18. April 2005 erlassen, die unter anderem restriktive Maßnahmen finanzieller Art gegen die von dem zuständigen Sanktionsausschuss der Vereinten Nationen benannten Personen vorsieht, die gegen das gemäß den Resolutionen 1493 (2003) und 1596 (2005) des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen verhängte Waffenembargo betreffend die Demokratische Republik Kongo verstoßen.

(2) Der Gemeinsame Standpunkt 2005/440/GASP sieht unter anderem die Anwendung restriktiver Maßnahmen finanzieller Art gegen vom zuständigen Sanktionsausschuss der Vereinten Nationen benannte Personen vor. Diese Maßnahmen fallen in den Geltungsbereich des Vertrags. Um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden, sind daher für ihre Umsetzung in der Gemeinschaft Gemeinschaftsvorschriften erforderlich. Für die Zwecke dieser Verordnung sollte das Gebiet der Gemeinschaft die Hoheitsgebiete der Mitgliedstaaten umfassen, in denen der Vertrag angewandt wird, nach Maßgabe dieses Vertrags.

(3) Aus Gründen der Zweckmäßigkeit sollte die Kommission ermächtigt sein, die Anhänge dieser Verordnung zu ändern.

(4) Damit die Wirksamkeit der in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen gewährleistet ist, sollte diese Verordnung am Tag ihrer Veröffentlichung in Kraft treten.

(5) Nach den Artikeln 60 und 301 des Vertrags ist der Rat ermächtigt, unter bestimmten Voraussetzungen Maßnahmen zu ergreifen, die darauf abzielen, den Kapital- und Zahlungsverkehr und die Wirtschaftsbeziehungen mit Drittländern auszusetzen oder einzuschränken. Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen, die auch Einzelpersonen betreffen, die nicht direkt mit der Regierung eines Drittlands in Verbindung stehen, sind erforderlich, um dieses Ziel der Gemeinschaft zu erreichen; nach Artikel 308 des Vertrags ist der Rat ermächtigt, solche Maßnahmen zu ergreifen, wenn im Vertrag keine weiteren spezifischen Befugnisse vorgesehen sind

- hat folgende Verordnung erlassen:

Artikel 1

Für die Zwecke dieser Verordnung gelten folgende Begriffsbestimmungen:

  1. "Anspruch" jede vor oder nach Inkrafttreten dieser Verordnung erhobene Forderung, aus oder in Verbindung mit der Durchführung eines Vertrags oder einer Transaktion, unabhängig davon, ob sie gerichtlich geltend gemacht wird oder wurde, und umfasst insbesondere einen Anspruch:
    1. auf Erfüllung einer Verpflichtung aus oder in Verbindung mit einem Vertrag oder einer Transaktion,
    2. auf Verlängerung oder Zahlung einer Obligation, einer finanziellen Garantie oder Gegengarantie in jeglicher Form,
    3. auf Schadenersatz in Verbindung mit einem Vertrag oder einer Transaktion,
    4. der eine Gegenforderung darstellt,
    5. auf Anerkennung oder Vollstreckung - auch im Wege der Zwangsvollstreckung - eines Gerichtsurteils, eines Schiedsspruchs oder gleichwertigen Entscheidungen, ungeachtet des Ortes, an dem sie ergangen sind;

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