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Regelwerk, Allgemeines, Rechtspflege

FamFG - Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit

Vom 17. Dezember 2008
(BGBl. Nr. 61 vom 22.12.2008 S. 2586; 12.03.2009 S. 470 09; 03.04.2009 S. 700 09a; 06.07.2009 S. 1696 09b; 29.07.2009 S. 2258 09c; 29.07.2009 S. 2286 09d; 30.07.2009 S. 2449 09e; 31.07.2009 S. 2512 09f;19.11.2010 S. 1592 10; 09.12.2010 S. 1900 10a; 22.12.2010 S. 2255 10b; 22.11.2011 S. 2258 11; 22.12.2011 S. 3044 11a; BGBl. II 15.03.2012 S. 178 12; 21.07.2012 S. 1577 12a; 05.12.2012 S. 2418 12b; 18.02.2013 S. 266 13; 16.04.2013 S. 795 13a; 20.04.2013 S. 831 13b; 26.06.2013 S. 1800 13c; 27.06.2013 S. 1862 13d; 04.07.2013 S. 2176 13e; 23.07.2013 S. 2586 13f; 28.08.2013 S. 3393 13g; 28.08.2013 S. 3395 13h; 28.08.2013 S. 3458 13i; 31.08.2013 S. 3533 13j; 10.10.2013 S. 3786 13k Inkrafttreten; 20.06.2014 S. 786; 01.04.2015 S. 434 15; 29.06.2015 S. 1042 15a; 27.07.2015 S. 1386 15b; 31.08.2015 S. 1474 15c; 20.11.2015 S. 2018 15d; 26.07.2016 S. 1824 16; 11.10.2016 S. 2222 16b; 01.03.2017 S. 386 17; 01.06.2017 S. 1396 17a; 05.07.2017 S. 2208 17b / 17c; 17.07.2017 S. 2424 17d; 17.07.2017 S. 2426 17e; 17.07.2017 S. 2429 17f; 20.07.2017 S. 2780 17g; 17.12.2018 S. 2573 18; 18.12.2018 S. 2635 18a;18.12.2018 S. 2639 18b; 18.06.2019 S. 834 19; 19.06.2019 S. 840 19a; 21.06.2019 S. 846 19b Inkrafttreten; 22.06.2019 S. 866 19c Inkrafttreten)
Gl.-Nr.: 315-24/1



Zur vorherigen Regelung -  FreiwG - Gesetz über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit

Buch 1
Allgemeiner Teil

Abschnitt 1
Allgemeine Vorschriften

§ 1 Anwendungsbereich

Dieses Gesetz gilt für das Verfahren in Familiensachen sowie in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit, soweit sie durch Bundesgesetz den Gerichten zugewiesen sind.

§ 2 Örtliche Zuständigkeit

(1) Unter mehreren örtlich zuständigen Gerichten ist das Gericht zuständig, das zuerst mit der Angelegenheit befasst ist.

(2) Die örtliche Zuständigkeit eines Gerichts bleibt bei Veränderung der sie begründenden Umstände erhalten.

(3) Gerichtliche Handlungen sind nicht deswegen unwirksam, weil sie von einem örtlich unzuständigen Gericht vorgenommen worden sind.

§ 3 Verweisung bei Unzuständigkeit

(1) Ist das angerufene Gericht örtlich oder sachlich unzuständig, hat es sich, sofern das zuständige Gericht bestimmt werden kann, durch Beschluss für unzuständig zu erklären und die Sache an das zuständige Gericht zu verweisen. Vor der Verweisung sind die Beteiligten anzuhören.

(2) Sind mehrere Gerichte zuständig, ist die Sache an das vom Antragsteller gewählte Gericht zu verweisen. Unterbleibt die Wahl oder ist das Verfahren von Amts wegen eingeleitet worden, ist die Sache an das vom angerufenen Gericht bestimmte Gericht zu verweisen.

(3) Der Beschluss ist nicht anfechtbar. Er ist für das als zuständig bezeichnete Gericht bindend.

(4) Die im Verfahren vor dem angerufenen Gericht entstehenden Kosten werden als Teil der Kosten behandelt, die bei dem im Beschluss bezeichneten Gericht anfallen.

§ 4 Abgabe an ein anderes Gericht

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