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Regelwerk, Allgemeines, Wettbewerb

UKlaG - Unterlassungsklagengesetz
Gesetz über Unterlassungsklagen bei Verbraucherrechts- und anderen Verstößen

Vom 27. August 2002
(BGBl. I Nr. 62 vom 30.08.2002 S. 3422, ber. S. 4346; 11.09.2003 S. 1744 03; 25.11.2003 S. 2304; 15.12.2003 S. 2676 03; 03.07.2004 S. 1414 04; 02.12.2004 S. 3102 04a; 22.05.2005 S. 1373 05; 21.12.2006 S. 3367 06; 16.07.2007 S. 1330 07; 12.12.2007 S. 2840 07a, geänd. 12.12.2008 S. 1000; 25.10.2008 S. 2074 08; 29.07.2009 S. 2319 09b; 29.07.2009 S. 2355 09c; 24.07.2010 S. 977 10; 17.01.2011 S. 34 11; 01.03.2011 S. 288 11; 06.02.2012 S. 146 12; 03.04.2013 S. 610 13; 04.07.2013 S. 1981 13a; 20.09.2013 S. 3642 13b; 01.10.2013 S. 3714 13c; 24.07.2014 S. 1066 14; 28.07.2014 S. 1218 14a; 20.11.2015 S. 2029 15; 17.02.2016 S. 203 16; 17.02.2016 S. 233 16a; 19.02.2016 S. 254 16b; 11.03.2016 S. 396 16c; 11.04.2016 S. 720 16d; 28.04.2017 S. 969 17; 23.06.2017 S. 1693 17a; 17.07.2017 S. 2394 17b17.07.2017 S. 2446 17c
Gl.-Nr.: 402-37



Abschnitt 1
Ansprüche bei Verbraucherrechts- und anderen Verstößen

§ 1 Unterlassungs- und Widerrufsanspruch bei Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Wer in Allgemeinen Geschäftsbedingungen Bestimmungen, die nach den §§ 307 bis 309 des Bürgerlichen Gesetzbuchs unwirksam sind, verwendet oder für den rechtsgeschäftlichen Verkehr empfiehlt, kann auf Unterlassung und im Fall des Empfehlens auch auf Widerruf in Anspruch genommen werden.

§ 1a Unterlassungsanspruch wegen der Beschränkung der Haftung bei Zahlungsverzug 14a

Wer in anderer Weise als durch Verwendung oder Empfehlung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen den Vorschriften des § 271a Absatz 1 bis 3, des § 286 Absatz 5 oder des § 288 Absatz 6 des Bürgerlichen Gesetzbuchs zuwiderhandelt, kann auf Unterlassung in Anspruch genommen werden

§ 2 Ansprüche bei verbraucherschutzgesetzwidrigen Praktiken 03 07 08 09b 09c 11 13a 13b 14 16a 16b 16d 17 17a 17b

(1) Wer in anderer Weise als durch Verwendung oder Empfehlung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen Vorschriften zuwiderhandelt, die dem Schutz der Verbraucher dienen (Verbraucherschutzgesetze), kann im Interesse des Verbraucherschutzes auf Unterlassung und Beseitigung in Anspruch genommen werden. Werden die Zuwiderhandlungen in einem Unternehmen von einem Mitarbeiter oder Beauftragten begangen, so ist der Unterlassungsanspruch oder der Beseitigungsanspruch auch gegen den Inhaber des Unternehmens begründet. Bei Zuwiderhandlungen gegen die in Absatz 2 Satz 1 Nummer 11 genannten Vorschriften richtet sich der Beseitigungsanspruch nach den entsprechenden datenschutzrechtlichen Vorschriften.

(2) Verbraucherschutzgesetze im Sinne dieser Vorschrift sind insbesondere

  1. für Finanzierungshilfen, Ratenlieferungsverträge, Darlehensvermittlungsverträge und Zahlungsdienste zwischen einem Unternehmer und einem Verbraucher gelten,
    die Vorschriften des Bürgerlichen Rechts, die für
    1. außerhalb von Geschäftsräumen geschlossene Verträge,
    2. Fernabsatzverträge,
    3. Verbrauchsgüterkäufe,
    4. Teilzeit-Wohnrechteverträge, Verträge über langfristige Urlaubsprodukte sowie Vermittlungsverträge und Tauschsystemverträge,
    5. Verbraucherdarlehensverträge, Finanzierungshilfen und Ratenlieferungsverträge,
    6. Bauverträge,
    7. Pauschalreiseverträge, die Reisevermittlung und die Vermittlung verbundener Reiseleistungen
    8. Darlehensvermittlungsverträge sowie
    9. Zahlungsdiensteverträge

    zwischen einem Unternehmer und einem Verbraucher gelten,

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